Renault Alpine – Die Geschichte wiederholt sich

Renault Alpine – Die Geschichte wiederholt sich

Die Wiedergeburt der Marke Alpine war für sich gesehen schon ein ziemlich zäher Akt und ähnlich gestaltet sich auch die Informationspolitik der Franzosen bis zur Vorstellung der offiziellen Serienversion auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März). Jetzt, wenige Tage vor der Messepremiere, hat Renault zwei erste Bilder der Serienversion veröffentlicht und den Namen des Modells verraten.

Die Mittelmotorflunder, die die legendäre Sportwagenmarke wiederbeleben wird, heißt – wie schon das historische Vorbild – Alpine A110. Auch optisch weist die Neuauflage einige Ähnlichkeiten zur Ur-Alpine auf, wenngleich es sich natürlich um einen modernen Sportwagen mit schicken LED-Leuchten und ausdrucksstarken Sicken im Blechkleid handelt.

Die Karosserie des Alpine A110 besteht weitgehend aus Aluminium

Aber wie das Alpine-Modell aus den 1960er-Jahren soll auch der Neuzeit-Alpine richtig schnell sein. Deshalb hat sich Renault unter anderem für eine leichte, weitgehend aus Aluminium gefertigte Karosserie entschieden. Die Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100 soll in 4,5 Sekunden gelingen. Weitere Angaben zu Antrieb und Fahrleistungen werden allerdings erst im Rahmen der Genf-Premiere verraten.

Seit Ende 2016 kann man den A110 übrigens per Smartphone App vorbestellen. Angeboten wird die auf 1.955 Fahrzeuge limitierte Première Edition zum Preis von 55.000 bis 60.000 Euro. Von dieser Auflage sollen Ende 2017 die ersten Exemplare an Kunden ausgeliefert werden. (Mario Hommen/SP-X)