Test: Subaru XV

Als weltgrößter Allrad-PKW-Hersteller zeigt Subaru seit Anfang 2012 Flagge im Segment der Kompakt SUVs. Marktforschungen der Japaner zufolge schätzen Kunden die typischen Vorteile der SUV Fahrzeugklasse, entscheiden sich aber gern für eine preislich niedrigere Einstiegslösung. Der XV dient dem japanischen Autobauer im Wettbewerb zum  Toyota RAV4, Nissan Qashqai und Volkswagen Tiguan. Äußerlich als Impreza der vierten Generation wahrnehmbar, teilt er sich die Plattform mit dem Fünftürer. Demnach wurden die Vorgaben der Verantwortlichen von Subaru im vollen Umfang umgesetzt. Seit Januar 2016 fährt der Kompakte nun im Facelift mit seinen Mitbewerbern auf dem deutschen Markt. Im Portfolio des XV werden fünf Motor- / Getriebekombinationen und fünf Ausstattungsvarianten angeboten. Den Einstieg findet das SUV mit dem 1.6i Benziner und einem Fünf-Gang-Schaltgetriebe bei 19.990 Euro.

Testbericht: Subaru XV 2.0 D Exclusive

SUV Boxer mit zwei Buchstaben
SUV Leichtgewicht mit 1,44 Tonnen.

Der Kompakte stellt uns 108 kW (147 PS) zur Verfügung. Dies scheint bei einem Leergewicht von rund 1.44 Tonnen stimmig, aber bei einem Drehmoment von 350 Newtonmeter bei 1.600 und 2.800 Umdrehungen werden wir schnell eines noch Besseren belehrt. Die Höchstgeschwindigkeit von rund 198 km/h konnten wir auf der einen oder anderen Autobahnfahrt ohne Probleme ausfahren. Dem angegebenen Kombinationswert von 5,4 Litern Diesel im Verbrauch kamen wir sehr nahe. Mit drei Motorisierungen bleibt der Antrieb beim XV übersichtlich. Zu den beiden Benzinmotoren mit 1.6 und 2 Liter Hubraum reiht sich das 2.0 Liter Dieselaggregat. Alle drei Motoren sind vierzylindrige Boxer-Motoren. So behält Subaru seine Boxer-Philosophie bei und kann diese Technologie stets noch optimieren. Aufgrund ihrer Bauweise können die Motoren niedriger eingebaut werden, was zu einem günstigeren Fahrzeugschwerpunkt führt. Dabei liefern der gleichmäßige Motorlauf und die höhere Laufruhe wichtige Argumente. Ob sie überzeugen,   konnten wir bei unserem 14-tägigen Test mit dem XV 2.0D Boxer Exclusive erfahren.

Dynamischer Auftritt auch in der Stadt.

SUV mit viel Komfort

Bereits beim Einsteigen bietet der Subaru XV ein hohes Maß an Komfort. Die sehr tief angebrachten seitlichen Schweller ermöglichen einen bequemen Zugang. Eine zusätzliche Stufe mit rutschfestem Belag macht es auch Kindern beim Ein- und Aussteigen einfacher. Generell haben bei den Abmessungen des Kompakt SUVs 5 Personen bequem Platz. Bei voller Bestuhlung sind die 380 Liter Ladevolumen mehr als komfortabel. Das Ladevolumen bei umgeklappten Sitzen bis zur Dachkante beträgt 1.270 Liter. Das macht einen Einkauf im Möbel- oder Baumarkt sehr einfach. Dabei lassen sich Gegenstände sehr bequem durch die große Heckklappe laden. Diese ist leider entgegen dem derzeitigen Trend der Automobilbranche nicht elektrisch bedienbar und muss stets manuell geöffnet oder geschlossen werden.

Macht gerade beim Großeinkauf eine gute Figur.

On- und Off-Road-Fähigkeiten

Die Front des Kompakt SUVs prägen breite, zu den Seiten hochgezogene Schürzen. Prominent wird das Markenlogo vom chrombesetzten Kühlergrill eingefasst, die seitliche Rundungen der Frontscheinwerfer setzten sich in geraden Sicken über die gesamte Fahrzeuglänge fort, bevor sie genauso gerade bei den Heckleuchten enden. Am Heck sorgen die Scheinwerfer für einen dynamischen Auftritt. Der Wagen ist zudem mit exakt 1,78 Meter Breite und 1,57 Meter Höhe schmaler und niedriger im Vergleich zu seinen Mitbewerbern. Seine optimierte Windschlüpfrigkeit bzw. Aerodynamik macht sich bei Kraftstoffverbrauch und Abgasemission (141 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer) gerade wegen seines Sechs-Gang-Schaltgetriebes positiv bemerkbar. Wir erreichen die angegebenen Werte nicht ganz, dafür haben wir durch das manuelle Schaltgetriebe viel Spaß an der Performance des XV. Der ausschließlich als Fünfsitzer erhältliche Kompakt SUV ist sowohl als Städter als auch als Soft-Offroader unterwegs. Ein hohes Maß an Sicherheit, Fahrspaß und Zuverlässigkeit wollen die Ingenieure aus Japan im XV mit seinen On- und Off-Road Fähigkeiten bieten. Dabei stellen sie sich der Herausforderung, dass sich ein SUV nicht nur über die Vielzahl von Einsatzzwecken definiert, sondern generell seinen Kunden ein stressfreies Fahren über große Distanzen sowie unter schwierigen Bedingungen offerieren sollte.

Schmaler und niedriger als die Mitbewerber.

Allrad für das kleine Portemonnaie 

Um den Ansprüchen und Wünschen seiner Kunden gerecht zu werden, schnürt Subaru insgesamt fünf Ausstattungsvarianten – Trend, Active, Comfort, Exclusive und Exclusive+ – mit fünf Motor-/Getriebekombinationen. Preislich startet der japanische Autobauer mit dem XV 1.6i Trend und Fünf-Gang-Schaltgetriebe bei € 19.990. Hierbei ist, wie bei allen Subaru XV Modellen, serienmäßig der aus der japanischen Schmiede stammende Allradantrieb „Symmetrical AWD“ erhältlich. Unser Testfahrzeug, der XV 2.0D Exclusive mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe, ist ab € 29.390 zu bestellen.

Elegante Lederausstattung.

Fazit: Mit dem XV Kompakt SUV bietet Subaru nicht nur irgendeinen Mitbewerber im Segment. Durch seine extreme Alltagstauglichkeit und dem in Verbindung mit dem Boxer Diesel gewonnenen Fahrspaß kann er zu den deutschen Anbietern durchaus eine Alternative sein.

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

Subaru

XV 2.0 D Exclusive

Motor Boxer Diesel
Hubraum 1.998 ccm³
Leistung 147 PS @ 3.600 U/min
Kraft 350 Nm @ 1.600 – 2.800 U/min
Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe
Antriebsachse Allradantrieb

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[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe 4.450, 1.780, 1.570   mm
Radstand 2.635 mm
Leergewicht 1.445 kg
Wendekreis 11,4 m
Höchstgeschwindigkeit 198 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 9,3 sec
Normverbrauch 5.4 l/100 km

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[toggle title=“Verbrauch im Test“]

Alltagsfahrer 5.8 l / 100 km
Öko-Experte 4.9 l / 100 km
Außendienst-Modus 6.1 l / 100km

[notification type=“notification_info“ ]Text: Stefan Beckmann, Bild: Hersteller (SUBARU Deutschland GmbH) – Beitragsbild: Hersteller (SUBARU Deutschland GmbH)[/notification]

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Das letzte echte Allradtier! SUBARU WRX STi im TEST

Bei 255 km/h wird abgeregelt. Der neue WRX STi hat dieses Limit vom Vorgänger übernommen, hier im Spessart ist das jedoch egal. Denn diese 255 km/h schafft der WRX STi auch bei völligstem Wahnsinn des Fahrers nicht, so lange die kurvigen Straßen des Spessart das lebendige Umfeld sind. Doch das Top-Speed-Thema ist so oder so nicht das, was einen interessieren sollte. Der SUBAU bietet etwas ganz anderes. Es geht um den direkt erfühlbaren, den ehrlichen, den direkten Fahrspaß. Und gerade beim neuen WRX STi hat sich dieser nicht besonders gut versteckt!

SUBARU WRX STi bittet zum Tanz

Ein 300 PS Pragmatiker

255 km/h Höchstgeschwindigkeit sind wie gesagt eine virtuelle Größe, viel wichtiger ist die Abstimmung von Fahrwerk, Antrieb und Lenkung sowie der daraus resultierende Umgang mit dem Boxer-Vieh. Und wenn der Motor schon mit der gleichen Leistung antritt wie beim Vorgänger, wenn das manuelle Sechsgang-Getriebe die Kraft noch immer an den symmetrischen Allradantrieb verteilt, der wiederum maximal paritätisch (41:59 bis 50:50) zwischen den Achsen zuteilt, wenn an der Hinterachse noch immer ein Torsen-Differential für die Verteilung der Kräfte zuständig ist – dann muss der Fortschritt im Detail liegen, oder?

Dass ein SUBARU mit Allradantrieb an den Start gehen muss und seine Kraft aus einem Boxermotor kommen muss, ist eisernes Subaru-Gesetz. Es gibt hier nur wenig Spielraum und der WRX STi beugt sich dem Diktat. Das ist gut so. Das Wissen nicht nur die Fans des ehedem erfolgreichen Rallye-Tiers. Dem WRX STi  wurde einst eine große Aufgabe zugewiesen, damals, als er als Impreza WRX zur Welt kam, davon zeugen heute noch die martialischen Design-Elemente. Der große Heckflügel ist da nur das i-Tüpfelchen im Paket der optischen Eigenheiten. Die Nase des neuen WRX wirkt noch immer, als wolle man auf den Schotterpisten dieser Welt die staubige Luft filtern. Traditionell seine Form mit den sechs Ecken. Ebenso traditionell der Lufteinlass für die Kühlluft des Ladeluftkühlers, prominent auf der Haube platziert. Die Kotflügel wurden kräftiger maskuliner geformt, die Außenspiegel sitzen nun auf der Tür und nicht mehr im Fenstereck. Am Heckflügel wurde nicht herumgespielt, der bleibt, wo er war und verkündet der Außenwelt von den großen Ambitionen des WRX STi.  Auf deutschen Autobahnen motiviert diese optische Präsenz des WRX und der lautmalerisch vorgetragene Ehrgeiz allerdings viele Verkehrsteilnehmer zu Spielchen. Da wird herunter gebremst, beschleunigt, der Fahrer des WRX soll aktiviert werden zum Spielen. So ist mir das während der Abschiedstour mit dem Vorgänger des öfteren passiert.

Ausflug in das Kurvenland

Doch hier – im winkligen Spessart – kann ich nun konzentriert eintauchen in die Welt des WRX. Zeit, um den Fortschritt ausfindig zu machen. Zeit, um heraus zu finden, weswegen der Allradantrieb und der Motor – geht es nur um die Zahlen – gleich blieb, wo der WRX an sich doch eine neue Karosse bekam. Und während die sichtbaren Fakten wie ein flacheres Dach (-5 mm), der längere Radstand (+25 mm) oder die flacher verlaufenden A-Säulen kaum eine Rolle spielen, ist das Chassis  140% steifer geworden. Und das wiederum ist zwar nicht sichtbar, aber spürbar.

Steif ist besser

Der neue WRX STi fühlt sich extrem solide an. Eine steife Karosse hilft aber auch den Technikern bei der Abstimmung eines gutes Fahrwerks. Je weniger sich eine Karosserie verwindet, desto effektiver kann das Fahrwerk arbeiten. Vereinfacht gesprochen: Damit Dämpfer und Federn optimal arbeiten können, müssen sie sich an der Karosse abstützen können. Ist diese steif und solide, dann lässt sich das Fahrwerk besser abstimmen und das ist den SUBARU-Technikern gelungen. Der neue WRX STi folgt dem Gedanken des Fahrers. Die direkter abgestimmte Lenkung (von 14.8:1 auf 12.7:1) trägt ihren Teil dazu bei, aber wie sich der neue WRX STi in die Kurven stürzt, ist schon fast beängstigend. Da bleiben keine Momente der Lenkarbeit ungenutzt.

Sauber den Scheitelpunkt anvisieren, hart auf die Bremse, die Geraden im Spessart lassen den WRX STi zügig beschleunigen, beim Bremsen im ABS-Regelbereich taucht der WRX STi mit der Nase tief in Richtung Asphalt ein. Langsames lösen, einlenken und dann mit dem rechten Fuß, noch vor dem Kurven-Scheitelpunkt, wieder den Druck auf den 2.5 Liter Boxermotor erhöhen. Den Drehschalter für “SI-Drive”, das SUBARU Intelligent-Drive darf man während der Testfahrten getrost in “S#” (sport sharp) stehen lassen. Das sorgt für eine direktere und spontanere Reaktion des Motors auf die Gaspedalbefehle. Die beiden anderen Modi lassen sich im Alltag nutzen und zähmen die Kraftentfaltung des 407 Nm starken Turbo-Benziners auf ein erträgliches Alltagsmaß. Zudem soll der SI-Mode für eine sparsame Gangart hilfreich sein.

Er mag es hart

In mir erwacht die Frage, wie man es geschafft hat, einen 300 PS-Allradler mit einem derart vertrauenerweckenden Fahrverhalten abzustimmen? Der WRX STi erlaubt seinem Fahrer die vollständige Deaktivierung des ESP und wird dennoch nicht zickig. Lastwechsel in der Kurve? Weil man wieder einmal für einen Allradler zu schnell in die Kurve ging? Kein Thema. Auch ohne ESP bleibt es maximal bei einem sanften Eindrehen in die Kurve. Untersteuern sollte man allerdings unter allen Umständen vermeiden. Die speziellen Dunlop-Sportreifen grüßen sonst recht schnell mit jammernden Tönen, während man darüber nachdenkt, wie man die schwere Nase des WRX STi zurück in Richtung Kurve bekommt. Mit 1.505 Kilogramm auf der Waage und einem Plus von 300 Kilogramm für die Vorderachse muss die Hinterachse schon besonders clever agieren, um hier für ein neutrales Fahrverhalten zu sorgen. Mit rund 60 % der Kraft auf der Hinterachse und dem noch immer vorhandenen VDC-System sorgt der Antriebsstrang des WRX STi dafür, dass die Kraft dorthin kommt, wo sie am sinnvollsten wirken kann.

Dass die Vorderräder ordentlich arbeiten, unter dem Fahrer ein hoch intelligenter Allradantrieb die Kraft ständig neu verteilt und am Ende eine Serien-Bremse mit der ganzen Belastung fertig wird, davon spürt man nichts, während ich den –  in WR Blue Pearl lackierten – Japaner spielerisch in die Kurven werfe. Er macht es seinem Fahrer leicht, schnell zu sein. Die direkte Lenkung, der geniale Allradantrieb und das exzellente Fahrwerk – mit den noch immer 300 PS des Turbo-Boxers kommen sie spielerisch leicht zu Recht. Einzig die Reifen in 245/40-18 jammern nach einiger Zeit.

Zeit, den Blick durch den Innenraum wandern zu lassen

Rote STI-Insignien an Schaltknauf und dem nun unten abgeflachten Lenkrad, dazu Carbon-Optik in der Mittelkonsole. Die Sitze haben sich um den Rücken und Schulter des Fahrers geschmiegt und geben soliden Seitenhalt. Das Lenkrad mit der roten Ziernaht lässt sich ordentlich an die Statur des Fahrers anpassen. Viele Details im neuen WRX STi künden vom pragmatischen Anspruch des Sportlers. Hier wird keine Diva bewegt, hier bekommt man eine technisch solide, eine logisch aufgebaute Fahrmaschine. Zufällig sind die Türen ordentlich groß geschnitten und der Kofferraum mit 460 Litern groß genug für den nächsten Roadtrip. Auch zu viert!

Dass der WRX STi von Haus aus mit allem ausgestattet ist, was den Alltag angenehmer macht, dürfte klar sein. Die Aufpreisliste ist dann auch übersichtlich kurz und lässt einem nur die Wahl zwischen dem Active-Modell und der Sport-Version, die dann auch mit Harman-Kardon Soundsystem und Navigationssystem auf die Straße rollt. Für 2.590 € gibt es zudem eine Voll-Leder-Ausstattung und der Blue Pearl-Lack des Testwagens kostet 590 € extra.

Fazit:

Noch einmal zu den Zahlen: Der neue WRX kostet mindestens 41.900 Euro und ist damit deutlich günstiger geworden als sein Vorgänger. Auch ein echtes Argument – obwohl der STi dies eigentlich nicht benötigt hätte – denn fahrdynamisch gibt es in seiner Leistungsklasse nur wenige mit besseren Argumenten. Allerdings einige mit deutlich mehr Leistung.
Und auch wenn weiterhin bei 255 km/h abgeregelt wird, es ist nicht die Höchstgeschwindigkeit, die im neuen SUBARU WRX STi zählt, es ist der Weg dorthin, am besten auf kurvigen Straßen. Geradeaus schnell kann jeder. Der WRX STi schafft es auch zügig ums Eck!

[notification type=“notification_info“ ]Das Video ist eine Produktion für unsere Partnerseite: Autohub.de[/notification]

 

[notification type=“notification_info“ ]Fakten zum neuen SUBARU WRX STi[/notification]

Verkaufsstart:  Mai 2014
Basispreis:  41.900,– €
Motorleistung:  300 PS @ 6.000 U/min | 407 Nm @ 4.000 U/min
Antrieb und Getriebe:  Symmatrical Allwheel Drive – Variabel, Torque Vectoring
Länge, Breite, Höhe, Radstand:  4.595, 1.795, 1.475, 2.650 mm
Normverbrauch:  10.4 Liter / 100 km – 242 Gramm CO²/km
Höchstgeschwindigkeit:  255 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h  5.2 Sekunden
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Subaru XV – Ganz neu. Wirklich

Wenn man es nicht besser wüsste, würde man auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) den neuen Subaru XV links liegen lassen, denn erst auf dem zweiten Blick offenbart sich, dass hier eine Neuauflage steht. Die kommt im November mit einem Strauß an Innovationen auch zu uns.

Wie bisher handelt es sich beim Subura XV um einen hochbeinigen Kompakten mit Robustheit suggerierender Plastikbeplankung

Optisch bleibt der neue XV dem Stil des 2012 gestarteten Vorgängers treu. Vor allem in der Seitenansicht bietet die zweite Generation die gleichen Proportionen, die gleiche Fenstergrafik und die gleiche Kunststoffbeplankung. Allerdings wurden derNeuauflage ein paar schwungvolle Charakterlinien in die Flanken gestanzt. Auch an Front und Heck wirkt das Crossover-Modell frischer. Die Frontschürze ist jetzt dreidimensionaler, die Scheinwerfer haben integrierte Tagfahrleuchten und die fette Chromspange im Kühlergrill wurde durch eine filigranere Variante ersetzt.

Neu sind die Scheinwerfer des Subaru XV, die ein schickes LED-Tagfahrlicht integrieren

Die Neuerungen im Innenraum sind augenscheinlicher. So gibt es ein neues Lenkrad, neu angeordnete Belüftungsdüsen, ein plastischer geformtes Armaturenbrett und eine aufgeräumte Mittelkonsole, die dank einer elektronischen Feststellbremse auf einen Bremshebel verzichtet. Auch das Infotainmentsystem mit Acht-Zoll-Touchscreen ist neu. Es erlaubt künftig auch die Einbindung von Smartphones. Zudem wird der XV das Assistenzpaket Eyesight verfügen, welches unter anderem Abstandstempomat, Kollisionsverhinderer und Spurhalteassistent umfasst.

Der Innenraum des Subaru XV wurde deutlich überarbeitet. Dank einer elektronischen Feststellbremse konnte auf einen Bremshebel in der Mittelkonsole verzichtet werden

Der kommende XV setzt auf Subarus neuer Global-Plattform auf, die nach Aussage der Japaner besseres Handling und höheren Fahrkomfort garantiert. Für ein agileres Fahrverhalten sollen außerdem eine direktere Lenkung sowie das serienmäßige Allradsystem mit dynamischer Momentenverteilung zwischen den Achsen sorgen.

Wie bisher bietet der Subaru XV einen familientauglichen, variablen Innenraum

Wie bisher setzt Subaru auch beim neuen XV auf einen Boxermotor, der umfangreich modernisiert wurde und künftig mehr Leistung mit weniger Verbrauch in Einklang bringen soll. Auch das stufenlose CVT-Getriebe Lineartronic wurde überarbeitet. Eine neue Übersetzung soll sich positiv auf Beschleunigung und Wirtschaftlichkeit auswirken.

Über Motorleistung, Fahrwerte, Verbrauch und Preise macht Subaru noch keine Angaben. Derzeit kostet das Einstiegsmodell rund 20.000 Euro.
(Mario Hommen/SP-X)

Subaru XV und Forester Limited Edition – Wegweiser und Metallic-Lack obendrauf

Die Baureihen XV und Forester bietet Subaru ab sofort in einer jeweils auf 100 Exemplare begrenzten Limited Edition zum Preis von 28.520 beziehungsweise 34.260 Euro an. In beiden Fällen werden die Sondermodelle mit einem 110 kW/150 PS starken 2,0-Liter-Benziner in Kombination mit Allradantrieb und dem Automatikgetriebe Lineartronic geliefert.

Wie beim Forester gibt es auch vom Subaru XV nur 100 Exemplare der Limited Edition

Der XV setzt auf der Ausstattung Comfort, der Forester auf der Ausstattung Exclusive auf. Unter anderem sind Tempomat, Licht- und Regensensor, Audiosystem und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik an Bord. Als zusätzliche Extras verfügen beide Modelle zudem über Navisystem und Metallic-Lackierung. Im Vergleich zum Standardmodell mit gleichwertiger Ausstattung soll der Kunde im Fall des Kompakt-SUVs XV 1.800 Euro und im Fall des Forester 2.250 Euro sparen. (Mario Hommen/SP-X)

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Subaru BRZ – Spaßmacher auf ungewohntem Terrain

Der Subaru BRZ ist ähnlich wie sein Schwestermodell Toyota GT86 in Europa nicht gerade ein Verkaufsschlager. Obwohl das Konzept eines relativ preiswerten, heckgetriebenen und nicht übermotorisierten Sportcoupés eigentlich ständig und allseits als Rückkehr zum Fahrspaß gelobt wird. Anlässlich einer kleinen Modellpflege bat Subaru nun unlängst zum Test und da sich antriebs- und motorseitig schlichtweg gar nichts getan hat, verlegte man die Fahrten in den schnee- und eisreichten hohen Norden, genauer gesagt ins finnische Rovaniemi.

Aber tun wir zunächst einmal der Form genüge und zählen die Veränderungen am BRZ im Modelljahr 2017 auf. Die wichtigste ist sicher die Umstellung von Xenon- auf LED-Licht, auch die Rücklichter strahlen erstmals mit LED. Ansonsten gibt es eine neue Frontschürze und der Heckspoiler ist nun nur noch über kleine Füße mit der Kofferraumkante verbunden.

Alle BRZ haben eine Klimaautomatik, elektrische Helfer für Fenster und Außenspiegel und einen 6,2 Zoll großen Touchscreen an Bord

Es gibt zwei Ausstattungsstufen, in der Version „Sport“ kostet der BRZ 32.400 Euro, für zwei Tausender mehr gibt es die „Sport+“-Variante mit Leder-Ausstattung, Sportsitzen und Sitzheizung. Alle BRZ haben eine Klimaautomatik, elektrische Helfer für Fenster und Außenspiegel und einen 6,2 Zoll großen Touchscreen an Bord. An dieser Stelle ein Hinweis zum Schwestermodell GT86 von Toyota: Dieses wird schon ab 29.900 Euro angeboten, allerdings und wie der Name „Pure“ schon andeutet in einer abgespeckten Version, auf die Subaru komplett verzichtet. Bei vergleichbarer Ausstattung sind die Preise mehr oder weniger identisch und es ist letztlich Geschmackssache und vielleicht auch eine der Nähe zu einem Händler, für welche Marke man sich entscheidet.

Nun aber ab in den Schnee. Der 2,0-Liter-Saugbenziner leistet vernünftige 147 kW/200 PS, ist aber kein Drehmomentwunder. Lediglich 205 Newtonmeter beträgt das Maximum des Boxermotors, und die liegen auch erst ab 6.400 Umdrehungen pro Minute an. Mit anderen Worten – und das kennen wir auch aus diversen Tests: Der Sportwagen benötigt hohe Drehzahlen, damit es dynamisch vorangeht und das muss dann meist mit einem Verbrauch weit jenseits der versprochenen 7,8 Liter bezahlt werden.

Der Subaru BRZ ist ein dezidiertes Spaßauto

Auf Schnee spielt dieser Nachteil allerdings keine Rolle, im Gegenteil, man kann die Leistung sogar besser dosieren als etwa mit einem großen Diesel. Statt schwerem ist natürlich ein gefühlvoller Gasfuß und sind entsprechend vorsichtige Lenkbewegungen gefragt. Eigentlich sind Schnee, Eis und Matsch ja ein guter Grund den schicken Sportler in der Garage zu lassen und ihn erst wieder zur ersten April-Sonne herauszuholen. Aber jetzt sind wir ja schon einmal im hohen Norden, also auf geht´s.

Ohne Gegenverkehr und auf abgesperrter Strecke macht das Driften mit der „Heckschleuder“ dann auch richtig Spaß. Vorsichtig anfahren, dann Gas geben, bis die Hinterräder durchdrehen und nach außen ausbrechen wollen. Jetzt schnell, aber gefühlvoll gegenlenken, sonst bricht das Fahrzeug komplett aus und dreht sich.
Wer die richtige Dosierung aus Vortrieb und Lenkeinschlag gefunden hat, scheint zur Belohnung mit dem 2+2-Sitzer geradezu um den Kreis zu schweben. Das klappt bei uns schon im zweiten Anlauf wunderbar und entwickelt schnell Suchtpotenzial. Da ist es fast schon schade, dass es bei uns zu Hause mangels passendem Wetter und fehlender Örtlichkeiten kaum mal eine Chance für eine kontrollierte Drift-Einlage gibt.

Im normalen Straßenverkehr und auf blankem Asphalt bewegt sich der BRZ übrigens wie gewohnt und erwartet, nämlich wie ein echtes Fahr-Zeug. Die rechte Hand stets an der Handschaltung des empfehlenswerten Sechsganggetriebes und dann die Gänge schön ausfahren. Das mag der BRZ und das lieben seine Fahrer. Die 1.550 Euro Aufpreis für die Sechsstufen-Automatik kann man sich getrost sparen, dann lieber nochmal 450 Euro drauflegen und für dann 2.000 Euro zusätzlich die etwas besser ausgestattete „Sport+“-Version nehmen.

Der 2,0-Liter-Saugbenziner leistet vernünftige 147 kW/200 PS, ist aber kein Drehmomentwunder

Ja und dann stellt es sich schon nach ein paar Kilometern tatsächlich ein, das Gefühl ein besonderes Fahrzeug zu bewegen. Im BRZ geht es nicht darum, andere Straßenverkehrsteilnehmer mit aggressivem Design und den Beifahrer mit einem Overkill an Ausstattung zu imponieren. Der Subaru will nur einen überzeugen, seinen Fahrer. Ein Fahrzeug nicht für den Alltag, sondern für die bewusst gewählte und als solche genossene Ausfahrt. Es muss ja nicht unbedingt im Schnee sein. Die wahre Stunde des BRZ schlägt in zwei bis drei Monaten. Wenn der Wintermantel demnächst für ein halbes Jahr im Kleiderschrank verschwindet, dann erst beginnt die eigentliche Zeit dieses Spaßmachers. (Dirk Schwarz/SP-X)

Subaru XV – Crossover-Premiere in Genf

Die zweite Generation des Subaru XV feiert ihre Premiere auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März). Erste Bilder des neuen Kompakt-SUV deuten eine kraftvollere Optik an als beim aktuellen Modell. Vorbild dürfte die 2016 in Genf gezeigte Studie XV Concept sein, die sich bereits vom äußerlich eher unauffälligen aktuellen Modell absetzte. Auf den Markt kommen dürfte der Allrader mit Boxermotor in der zweiten Jahreshälfte 2017.

Der XV ist so etwas wie das Lifestyle-Modell in der ansonsten eher sachlichen Modellpalette der japanischen Allradspezialisten. In Deutschland konnte sich der zwischen der Limousine Impreza und dem großen Kompakt-SUV Forester angesiedelte XV aber nie recht durchsetzen: 2016 gab es nur knapp 1.800 Neuzulassungen. (Holger Holzer/SP-X)

Subaru Outback – Mehr Ausstattung zum Modelljahreswechsel

Subaru ordnet die Preisliste des Offroad-Kombis Outback neu. Unter anderem kommt nun das Basismodell „Trend“ mit DAB-Plus-Radio und großem Display daher, die nächsthöhere Ausstattungslinie „Active“ verfügt serienmäßig über Totwinkel-, Spurwechsel- und Querverkehrsassistent. Die Preise steigen im Gegenzug leicht: Das Basismodell mit dem 110 kW/150 PS starken Diesel und Allradantrieb wird um 200 Euro teurer und kostet nun 34.600 Euro. Den Benziner mit 129 kW/175 PS gibt es ab 36.900 Euro. (Holger Holzer/SP-X)

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Subaru WRX STi Facelift – Mit neuem Kampfgesicht

Auf der Detroit Motor Show (8. – 22. Januar) präsentiert Subaru den Kompaktsportler WRX STi in einer leicht überarbeiten Version. Der Boxer-Bolide soll so mehr Fahrdynamik, Komfort und Sicherheit bieten. Für den Spätsommer 2017 ist die Einführung in den deutschen Markt geplant.

Dank der Überarbeitung der Front wirkt der Subaru WRX STi noch aggressiver

Optisch verhelfen kleinere Retuschen an der Front zu einem frischen Look und mehr Schärfe. Dank neuem Kühlergrill, größeren Lufteinlässen in der untere Frontschürze und überarbeiteten LED-Scheinwerfern kann der WRX im Rückspiegel des Vordermanns noch mehr einschüchtern. Innen bietet der Sportler für die Fondgäste eine Armlehne mit Getränkehaltern, der Recaro-Sportsitz des Fahrers ist zudem elektrisch verstellbar. Außerdem sollen neue Türdichtungen und dickere Seitenscheiben für einen besseren Akustikkomfort sorgen.

Der Innenraum wird nur in einigen Details verändert

Das Mittendifferenzial, verantwortlich für die Kraftverteilung zwischen den Achsen, soll künftig dank einer rein elektronischen Steuerung ein besseres Ansprechverhalten gewährleisten. Bei den Brembo-Bremsen kommen größere Scheiben sowie Beläge mit größerer Oberfläche zum Einsatz. Wieviel Leistung der 2,5-Liter-Boxermotor in der deutschen Modellvariante leisten wird, ist noch ungewiss. Derzeit wird der WRX STi hierzulande mit 220 kW/300 PS angeboten, die für die Detroit Motor Show angekündigte US-Version soll 227 kW/309 PS leisten.

An der Topspeed wird sich vermutlich wenig ändern. Derzeit darf der WRX STi für den deutschen Markt bis 255 km/h schnell fahren

Neben mehr Fahrdynamik ist auch mehr Sicherheit angesagt. So wird beim WRX STi künftig das Eyesight-Paket an Bord sein. Dieses umfasst unter anderem Assistenzsysteme wie Abstandstempomat oder Kollisionsverhinderer. Warnungen werden dem Fahrer künftig über ein Head-up-Display direkt ins Blickfeld projiziert. Wieviel der überarbeitete WRX STi in Deutschland kosten wird, will Subaru erst zu einem späteren Zeitpunkt verraten. Derzeit liegt der Preis für die Basisversion bei 41.550 Euro. (Mario Hommen/SP-X)

Subaru VIZIV-7 SUV Concept – Wieder ein großer Allrader

Subaru will wieder ein großes SUV bauen. Auf der LA Auto Show zeigen die Japaner nun mit der Studie VIZIV-7, wie ein Nachfolger des gefloppten Tribeca aussehen könnte. Der 5,20 Meter lange Siebensitzer verzichtet auf das extravagante Styling seines Vorgängers, setzt stattdessen im aktuellen Stil der Marke auf optische Robustheit mit großem Kühlergrill und muskulösen Radkästen. Auch das Platzangebot soll dank eines Radstands von knapp drei Metern deutlich zulegen; vor allem in Reihe drei soll es luftiger zugehen als im Tribeca. Zum Antrieb gibt es noch keine Informationen, Allradtechnik und Boxermotor gelten aber als sicher. Auch Plug-in-Hybridtechnik ist denkbar. Das Serienmodell kommt Anfang 2018 auf den amerikanischen Markt, wo er gegen Modelle wie Toyota Highlander, Honda Pilot und den neuen VW Atlas antritt.

Das Serienmodell kommt Anfang 2018 auf den amerikanischen Markt, wo er gegen Modelle wie Toyota Highlander, Honda Pilot und den neuen VW Atlas antritt
Das Serienmodell kommt Anfang 2018 auf den amerikanischen Markt, wo er gegen Modelle wie Toyota Highlander, Honda Pilot und den neuen VW Atlas antritt
Der 5,20 Meter lange Siebensitzer verzichtet auf das extravagante Styling seines Vorgängers B9 Tribeca
Der 5,20 Meter lange Siebensitzer verzichtet auf das extravagante Styling seines Vorgängers B9 Tribeca

Ob das große SUV auch nach Deutschland kommt, ist ungewiss. Bereits dem Vorgänger B9 Tribeca war hierzulande kein Erfolg beschieden, 2010 wurde der Verkauf nach nur knapp vier Jahren eingestellt. In den USA war der Allrader noch bis 2014 zu haben. (Holger Holzer/SP-X)

Test: Subaru Outback 2.5i

Subaru ist uns in Deutschland zwar als Nischenhersteller von allradbetriebenen PKW bekannt, aber weltweit spielte der japanische Konzern schon Ende der 70er Jahre eine große Rolle. Die Japaner starten mit dem Outback bereits in der fünften Generation seit 1996. Mit dem Crossover kombinieren die Ingenieure den Komfort eines PKW mit dem hohen Nutzwert eines SUVs. Außerdem zeigt sein Fahrerassistenzsystem „EyeSight“ eine neue Option der Erfassung von Umgebungsdaten mittels zweier Kameralinsen. Seit März 2015 bietet der Outback neue Motoren und ein neues Design. Die Kombinationen aus Motor und Getriebe versprechen hohen Fahrspaß und Effektivität. Mit seinem 2,5 Liter Benziner aus der Produktion der Boxer Leichtmetallmotoren unter der Haube startet der Outback bei einem Grundpreis von 34.400 Euro.

Subaru Outback 2,5i Sport CVT

Mit dem Zweiten sieht er alles
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Kraftvolle Erscheinung.

Neu entwickelter Crossover

Die fünfte Generation des Crossover aus Japan ist keine komplette Neuentwicklung. Dennoch kommt der Outback mit neuem Design daher. Die Front prägt eine dynamisch zu den Seiten laufende Schürze. Prominent wird das Markenlogo im sechseckigen Kühlergrill präsentiert. Die Frontscheinwerfer laufen seitlich am Kotflügel aus und sollen eine Wiedererkennung zur Modellfamilie herstellen. Die am vorderen Radkasten beginnende Sicke endet an den Heckleuchten, die für einen starken Auftritt sorgen. In seiner Gesamtperformance steht der Subaru Outback sehr robust und breit auf der Straße und serviert uns alle optischen Eigenschaften eines SUV.

Soft-Offroader für die Stadt

Die Dachreling ist fest mit der Karosserie verbunden. Das verbessert die Aerodynamik. Der Wagen ist zwar mit knapp 4,81 Meter Länge und 1,84 Meter Breite länger und breiter im Vergleich zu seinem Vorgänger, was aber seiner Windschlüpfrigkeit nicht abgeht. Seine Verbrauchswerte von kombinierten 7,0 Litern (entspricht einer Abgasemission von 161 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer) erreichen wir zwar im Testverlauf nicht immer, dennoch erzielen wir akzeptable 7,6 Liter. Der ausschließlich als Fünfsitzer erhältliche Outback ist sowohl als Städter als auch als Soft-Offroader einsetzbar, was er durch seinen symmetrischen AllradAntrieb sehr gut meistert.

Angenehmes Ambiente mit Navigationssystem und Rückfahrkamera
Angenehmes Ambiente mit Navigationssystem und Rückfahrkamera.

Ansprechender Ambiente

Im Innenraum sorgen hochwertige Lederbezüge, berührungsfreundliche Softouch-Oberflächen und Applikationen in Klavierlack in 3-D-Optik für ein hochwertiges Ambiente. Beim Einsteigen bekommen wir den Eindruck, dass die Bedienelemente leicht dem Fahrer zugeneigt sind. Zur Grundausstattung der von uns getesteten Variante „Sport“ gehören Klimaautomatik mit Zwei-Zonen-Regelung und Geschwindigkeitsregelanlage, sieben Airbags sowie eine Berg-Abfahrhilfe (elektronisch geregelt). Die Armaturen bieten dem Fahrer sehr viele nützliche Informationen, wobei das Display des Bordcomputers nie überladen wirkt. Das Navigationsgerät in Verbindung mit dem Multimediasystem stellt uns nicht nur Entertainment wie digitales Radio oder eine gute Soundanlage zur Verfügung. Dank ausreichendem Kartenmaterial sind selbst kleinste Ziele leicht zu navigieren.

EyeSight sieht mehr als andere

In Sachen Flexibilität und Assistenzsysteme hat der Outback deutlich zugelegt. Sein ohnehin ausreichendes Kofferraumvolumen bei voller Bestuhlung von 559 Litern erweitert sich auf stattliche 1.848 Liter bis zum Dach bei umgeklappten Rücksitzen, was zu den Bestwerten im Segment gehören dürfte. Die Dreiersitzbank im Fond verfügt über einen praktischen Einstieg, weil die Türen sich weit aufklappen lassen. Die Dachreling bietet eine Schnellmontagevorrichtung für den Dachgepäckträger. Das ausschließlich in Verbindung der Subaru eigenen Lineartronic erhältliche System „EyeSight“ bietet Subaru als weltweit einziger Herstellter an. Im Einzelnen verbindet dieses System ein Notbremssystem mit Kollisionswarner, einen Spurhalte-Assistenten, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, einen Anfahr-Kollisionsschutz sowie einen Stop & Go Anfahrassistenten. Das Gesamtsystem „EyeSight“ funktioniert rein optisch. Bei den beiden rechts und links vom Innenspiegel angebrachten Kameralinsen wird ein sogenanntes stereoskopisches Bild erzeugt. Dies entspricht im Großen und Ganzen der Funktion unseres menschlichen Auges. Erkannt werden hierbei Autos, Motorräder, Fahrräder und auch Fußgänger. Diese werden durch das Kamerasystem mit Abstandsmessung und Winkelmessung zuverlässig identifiziert und priorisiert. Die Auswertung dieser Bildinformationen ermöglicht die Konsolidierung der fünf Komponenten des „EyeSight“.

Kraftvoller 2.5 Liter Boxer
Kraftvoller 2.5 Liter Boxer.

Gute Fahrdynamik

Viel Fahrspaß vermittelt der aus dem Motorenprogramm der Boxer-Familie von Subaru bekannte 2.5 Vier-Zylinder-Leichtmetall Benziner auf eine sehr souveräne Weise. Denn mit einem Drehmoment Maximum von 235 Newtonmetern ab 4.000 Umdrehungen kommt das Aggregat aus dem unteren Drehzahlbereich sehr überzeugend nach vorn. Kombiniert ist unser Testwagen mit einem sportlich abgestuftem CVT-Automatikgetriebe, das nie schwerfällig wirkt, auch nicht beim Anfahren. Die Lenkung ist für den europäischen Geschmack ausgesprochen spursicher ausgelegt, so dass auch in der Stadt in Verbindung mit dem kleinen Wendekreis ein sehr entspanntes Fahren möglich ist. Beim Einparken unterstützt die weitwinklige Rückfahrkamera.

Hoher Einstiegspreis

Der Outback, der ausschließlich mit symmetrischem Allrad-Antriebssystem angeboten wird, ist ab einem Preis von 34.400 Euro zu haben. Dafür bietet Subaru einen 2.0-Liter Boxer-Diesel mit 150 PS. Die Benzinmotorisierungen hingegen starten mit dem 2,5i Boxer mit einer Leistungsstufe von 129 kW (175 PS) und Subarus Lineartronic (CVT-Automatikgetriebe) bei einem Basispreis von 35.900 Euro.

Die Preisunterschiede zwischen den drei Ausstattungslinien „Active“, „Comfort“ und „Sport“ sind moderat gehalten. Dabei liegt beim Benziner und Allradantrieb die Differenz zwischen der Ausstattung „Comfort“ und der Topausstattung „Sport“ bei schlanken 2.700 Euro. Enthalten sind bereits dann das Navigationssystem mit 7-Zoll-Multi-Touchscreen-Monitor, LED-Scheinwerfer mit automatischer Niveauregulierung und Nachleucht-Funktion, Lederausstattung und eine elektrische Heckklappenbedienung.

....da passt auch ordentlich etwas rein !
….da passt auch ordentlich etwas rein !
Fazit:

Mit der Eigenentwicklung „EyeSight“ geht Subaru zwar einen einsamen, aber sehr zielstrebigen Weg in der Erfassung von Umgebungsdaten. In Verbindung mit dem 2,5 Boxer Benziner und der Lineartronic vermittelt der Outback ein angenehmes Fahrgefühl.

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

Subaru

Outback 2.5i Sport

Motor R4, Benziner, Boxer
Hubraum 2.498 ccm³
Leistung 175 PS @ 5.800 U/min
Kraft 235  Nm @ 4.000 U/min
Getriebe CVT-Automatikgetriebe
Antriebsachse Allradantrieb

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[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe 4.815, 1.840, 1.605   mm
Radstand 2.745 mm
Leergewicht 1.621 kg
Wendekreis 11,8 m
Höchstgeschwindigkeit 210 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 10,2 sec
Normverbrauch 7.0 l/100 km

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[toggle title=“Verbrauch im Test“]

Alltagsfahrer 7.6 l / 100 km (Diesel)
Öko-Experte 6.9 l / 100 km
Außendienst-Modus 7.8 l / 100km

Text und Fotos: Stefan Beckmann

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Subaru BRZ Modelljahr 2017 – Botox-Kur für Boxer-Sportler

Der BRZ von Subaru startet ins Modelljahr 2017 mit zahlreichen Neuerungen. Bereits optisch fallen einige Änderungen ins Auge, wie etwa die neuen Voll-LED-Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht. Auch bei den Nebelscheinwerfern und Rückleuchten kommt jetzt LED-Technik zum Einsatz. Ebenfalls neue Akzente setzen eine überarbeitete Frontschürze, neue Leichtmetallräder und ein Heckspoiler, der nicht mehr direkt auf der Kofferraumkante platziert ist, sondern sich von dieser mit kleinen Füßen abhebt.

Der Heckspoiler des Subaru BRZ setzt nicht mehr direkt auf der Heckklappe auf, sondern steht künftig auf Füßen
Der Heckspoiler des Subaru BRZ setzt nicht mehr direkt auf der Heckklappe auf, sondern steht künftig auf Füßen

Neben dem höheren Anpressdruck an der Hinterachse aufgrund des neuen Heckflügels sollen außerdem geänderte Federraten und Stoßdämpfer zusammen mit einem verstärkten hinteren Stabilisator für ein dynamisch optimiertes Fahrverhalten sorgen. Für den Schleuderschutz VDC bietet Subaru künftig vier Vorwahlmöglichkeiten. Der Track-Modus soll dezentes Übersteuern bei Kurvenfahrten erlauben. Alternativ lassen sich bei der Antriebsversion mit manuellem Schaltgetriebe die Assistenzsysteme sogar deaktivieren. Motorseitig bleibt es übrigens bei Zweiliter-Boxer, der unverändert 147 KW/200 PS und 205 Newtonmeter Drehmoment wahlweise über das Handschaltgetriebe oder eine Sechsstufenautomatik allein an die Hinterachse abgibt.

Wie bisher bietet Subaru den BRZ in der Ausstattung Sport an, die um ein neues Audiosystem mit 6,2-Zoll-Touchsreen aufgewertet wurde. Die Entertainment-Einheit ermöglicht die Einbindung von Smartphones und umfasst eine Bluetooth-Freisprechanlage. Das Audiosystem kann auch über Tasten an dem griffiger gestalteten Lenkrad bedient werden. Schließlich hat Subaru das Anzeigenarsenal im Kombiinstrument um ein 4,2-Zoll-Display erweitert. Neben Bordcomputerinformationen kann dieser Längs- und Querbeschleunigungswerte sowie eine Stoppuhr anzeigen.

Auch die Rückleuchten des BRZ wurden zum Modelljahr 2017 mit LED-Technik aufgewertet
Auch die Rückleuchten des BRZ wurden zum Modelljahr 2017 mit LED-Technik aufgewertet

Zusätzlich zur Ausstattung Sport kommt die Version Sport+ neu ins Programm, die als herausragendes Detail noch Sportsitze mit Leder-/Alcantara-Bezügen bietet. Für die Basisversion Sport in Kombination mit dem Handschalter wurde der Preis um 900 auf 32.400 Euro angehoben, die Ausstattung Sport+ kostet in der gleichen Getriebevariante 34.400 Euro. (Mario Hommen/SP-X)

Subaru WRX STI – Mehr Ausstattung für weniger Geld

Der Subaru WRX STI wird günstiger. Zum nun vollzogenen Modelljahreswechsel sinkt der Einstiegspreis für den kompakten Allrad-Sportler um 350 Euro auf 41.550 Euro. Die Ausstattung des Basismodells wird darüber hinaus um das höherwertige Infotainment-System ergänzt, das bislang nur in den besser ausgestatteten Varianten zu haben war. Ansonsten ändert sich bei dem kernigen Klassiker mit Rallye-Genen wenig: Für den Antrieb sorgt weiterhin ein 2,5-Liter-Turbo-Boxermotor mit 221 kW/300 PS, der an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt ist. Zur Ausstattung zählen unter anderem Klimaautomatik, Sportsitze und eine Brembo-Bremsanlage.

Subaru feiert: „50 Jahre durchgeboxt“

Der Geruch der 80er Jahre wabert durch dieses Auto. Unter der langen weißen Haube röhrt der 3.3 Liter Sechszylinderboxermotor. Legendär, möchte man sagen. Sechszylinder-Boxermotoren – das gibt es heute nur noch bei Porsche. Und bis vor einigen Jahren bei SUBARU. 

50 jahre Boxermotor 108 SUBARU

Zeitreise im SUBARU SVX und Impreza GT 2.0 Turbo

Der SVX war seiner Zeit voraus. Ein futuristisch gezeichneter Sportler. Und er war das typisch japanische „all-inclusive“ Modell. Großer Sechszylinder, Allradantrieb, alles elektrisch, vom Spiegel über die SVX-typischen Seitenscheiben. Natürlich mit Klimaautomatik. Als der SVX 1991 auf den Markt kam, war er der Nachfolger des kantigen SUBARU XT. Sein Karosseriekleid wurde in Italien bei Giugiaro gestaltet, es war fließend und stellte dennoch eine dynamische Keilform dar. Unter seiner Haube werkelte der intern als EG33 bekannt gewordene 3.3 Liter Wasserboxer – keine Turboaufladung – aber zwei oben liegende Nockenwellen, Vierventiltechnik und zwischen 220 und 230 PS stark. Der SVX spurtete trotz seiner Vierstufenautomatik in 7.5 Sekunden auf Tempo 100.

SUBARU Deutschland besitzt einen der raren SVX, in Deutschland wurden nur 854 (lt. Wiki) Stück verkauft. Schaut man sich heute die einschlägigen Online-Verkaufsplattformen an, dann findet man nicht einmal eine Handvoll Angebote. Wer einen SVX besitzt, behält ihn. Die 90er Jahre stecken in den SVX plüschige Sitzbezüge. Aus dem Radio erwartet man „I’v been looking for freedom“ von David Hasselhoff dudeln zu hören.

Was Anfang der 90er Jahre spektakulär klang, Allradantrieb und 3.3 Liter Boxermotor mit 230 PS, ist heute, über 25 Jahre später, eine Zeitreise in eine entschleunigte Welt. Große Knöpfe, Plastik, aber über allem der sonore Klang des rauchigen drei-punkt-drei Liter Boxermotors. Überhaupt. Dieser Sound. Nur ein Boxermotor klingt wie ein Boxermotor. Doch der Klang war nicht der Grund für die Wahl des Boxer-Layouts. Es sind die einzigartigen Vorteile, die ein solcher Boxermotor gegenüber anderen Varianten wie Reihenmotoren und V-Triebwerken besitzt. Flacher Schwerpunkt im Fahrzeug, einzigartige Laufruhe und Drehfreude, die perfekte Balance eines Boxermotors lässt Ingenieurs-Herzen höher schlagen und verdeutlicht die Arbeitsweise der Japaner. Geringere Massenkräfte und eine kurze Kurbelwelle führen auch zu niedrigeren Belastungen auf der Materialseite. Dennoch, ein Boxermotor ist garantiert nicht die günstigste Lösung, denn ein Boxermotor ist in der Herstellung immer ein wenig teurer, da sind unter anderem die doppelten Zylinderköpfe schuld. Aber der Boxer ist die technologisch sinnvollste Lösung.

Der Boxer-Vorteil am Modell sichtbar gemacht.
Der Boxer-Vorteil am Modell sichtbar gemacht.

Bei SUBARU und dem Mutterkonzern Fuji Heavy Industries pocht das Herz bereits seit 50 Jahren für diese Motorkonstruktion. Neben dem einzigartigen Commitment in Richtung Allradantrieb, denn der gehört bei SUBARU auch zum guten Ton und dem überzeugenden Technik-Konzept, ist der Boxermotor seit 1966 der rote Faden, der sich durch alle SUBARU-Modelle zieht. Den ersten Boxermotor hat Fuji Heavy Industries für den SUBARU 1000 gefertigt. Und damals auch gleich gegen Reihenmotor und V-Motor getestet. Der damalige Vorstand war vom BOXER-Konzept überzeugt und für SUBARU begann eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Im übrigen hat man bereits damals auf Aluminium anstelle von Grauguss gesetzt!

Über 16 Millionen Stück wurden bislang gefertigt und in Ländern wie den USA verkauft die hierzulande so kleine Marke SUBARU drei Mal mehr Fahrzeuge als Volkswagen.

Eine weitere Geschichte kann der Impreza 2.0 GT Turbo erzählen. Auch hier hat SUBARU Deutschland das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite gehabt. Ein Original Impreza GT mit nicht einmal 10.000 Kilometern steht heute im Fuhrpark. Es ist ein Ausflug in eine faszinierende Welt. Der Charme der End neunziger Jahre, ein Youngtimer im Zustand eines Neuwagens. Oder besser:  Der GT erzählt, während man auf den Ladedruck wartet, der sich langsam aber gnadenlos aufbaut, von der Welt der Rallye-Erfolge. Von Safaris, von Schotterpisten und harten Fights an der Weltspitze des Rallye-Sports. Subaru gewann von 1995 an, drei Mal in Folge, die Rallye-Weltmeisterschaft. Immer mit einem Boxertriebwerk. Immer mit Allradantrieb. Es war die wilde Zeit der Gruppe A. Es war die Zeit des Colin McRae. Unvergessen. In der Zwischenzeit ist das Öl im 1998 Impreza 2.0 GT warm, der Lader auf Drehzahl und mit Nachdruck stürmt die rund 215 PS starke silberne Limousine von der Ampel weg. 5 Gänge reichen auch heute noch aus. Jeder Gang passt nahtlos an den vorherigen. Nur die Drehzahl sollte nicht unter 2.800 Umdrehungen fallen, dann stimmt das auch mit dem Vortrieb. Der makellose GT schaltet sich präzise, gefühlvoll geführt. Direkt. So lebendig. Dass dieses Auto bald 20 Jahre alt wird, man mag es nicht glauben. Wie neu fühlt es sich an. Die orangefarbene Tachonadel wandert strebsam über das weiße Tachoblatt. Straff gedämpft, verbindlich gefedert, vermittelt dieser Impreza GT den Neuzustand des Jahres 1998. Zu schade für die wilde Hatz, ein Kultur-Erbe, dessen Bewahrung man sich zum Glück auf die Fahnen geschrieben hat in der deutschen Niederlassung von SUBARU.

50 Jahre – Eine Marke bleibt sich treu

50 Jahre Boxermotor feiert man dort. Zu Recht. Die Autos sind einzigartig. Auch heute noch. Und wenn Volker Dannath, der Geschäftsführer von SUBARU Deutschland, im Gespräch bestätigt: „In Japan planen die Techniker auch für die Zukunft mit dem Boxermotor“, dann mag man beruhigt ausschnaufen, nicht so laut wie das Wastegate des Impreza GT 2.0, aber gerne auch effektvoll. Sollen die Friedberger ruhig merken, auch in Deutschland schätzt man die Technik-Kultur der Japaner!

Subaru Forester Sondermodelle – Grünmalerei

Er ist der Bestseller im Programm, der Subaru Forester. Natürlich verfügt er – wie es sich für einen anständigen Subaru gehört – über Allradantrieb und einen Boxermotor. Jetzt kommen gleich zwei Sondermodelle des Offroaders und sollen seine Beliebtheit weiter steigern. Read more

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SUBARU erfolgreich beim 24h-Rennen am Nürburgring

Subaru meistert die „grüne Hölle“: Trotz wechselnder Witterung hat das Motorsport-Team STI (Subaru Tecnica International) seinen Vorjahreserfolg wiederholt und einen weiteren Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gefeiert. Nach 121 Runden landete der Subaru WRX STI „NBR Challenge 2016“ mit der Startnummer 106 auf dem ersten Platz in der Turbobenziner-Klasse SP3T. Mit dem erneuten Erfolg sichert sich Subaru bereits den vierten Sieg innerhalb von sechs Jahren: Schon 2011, 2012 und 2015 konnte das Team auf der Nordschleife gewinnen.

Die 44. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel war von tückischen Wetterwechseln und teils chaotischen Zuständen geprägt. Kurz nach dem Start musste das Rennen zeitweise unterbrochen werden, weil Starkregen und Hagel einzelne Streckenabschnitte unpassierbar machten und rund die Hälfte der gestarteten Fahrzeuge geborgen werden musste.

Hideki Yamauchi (Japan), Carlo van Dam (Niederlande) und die beiden deutschen Fahrer Marcel Lasée und Tim Schrick profitierten von ihrer Erfahrung. Das Fahrer-Quartett war bereits im vergangenen Jahr für Subaru gestartet und meisterte in der nochmals verbesserten Rennversion des bekannten Subaru-Sportwagens WRX STI die anspruchsvollste und gefährlichste Rennstrecke der Welt mit Bravour. Nach exakt 23 Stunden, 58 Minuten und 27,533 Sekunden überquerte ihr Fahrzeug die Ziellinie – und sicherte sich neben dem Klassensieg auch einen starken 20. Platz im Gesamtranking.

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 28.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink
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SUBARU: Rückblick auf 50-Jahre Boxer-Karriere

Mit dem Modell 1000 präsentierte Subaru am 14. Mai 1966 die erste kompakte Limousine mit wassergekühltem Boxermotor und Frontantrieb – und läutete damit eine Ära ein, die bis heute den Stil der Marke prägt. Seit 50 Jahren sieht SUBARU daher den Boxermotor stellvertretend für das, was die Marke Subaru ausmachen soll: Technikorientierung und Innovationskraft, klare technische Überzeugungen und das Streben nach vollkommener Harmonie.  

50 Jahre SUBARU 003 Boxermotoren

Subaru hat den Boxermotor zwar nicht erfunden, aber als Shinroku Momose, Entwicklungschef bei Subaru, Mitte der 1960er Jahre dem Motoreningenieur Yoshio Akiyama den Auftrag erteilte, für den Subaru 1000 einen vibrationsarm laufenden, leichtgewichtigen und möglichst flach bauenden Motor zu konstruieren, fiel die Wahl bald auf den Boxermotor. Dessen perfekte Balance und seine laufruhige Leistungsentfaltung gaben im direkten Vergleich zu den parallel entwickelten Reihen- und V-Motoren den Ausschlag.

Die grundsätzlichen Vorteile des Bauartprinzips Boxer gegenüber konventionellen Reihenmotoren gelten damals wie heute. Die horizontalen Bewegungen der flach zu beiden Seiten der Kurbelwelle liegenden Zylinder für einen idealen Massenausgleich, das geringe Gewicht und die reduzierte Baugröße verleihen dem Boxer eine hervorragende Laufruhe, höchste Zuverlässigkeit und einen niedrigen Schwerpunkt mit entsprechenden Vorteilen im Handling und in der Leistung gegenüber Fahrzeugen mit Reihen- oder V-Motor. Kurzum: Der Boxermotor verkörpert die wohl harmonischste Form aller Verbrennungsmaschinen.

Zwar sind Boxermotoren in der Produktion teurer als Reihenmotoren, da für jede Zylinderreihe ein eigener Zylinderkopf gefertigt werden muss. Pluspunkte sammeln sie dafür auf einem weiteren wichtigen Feld: Sie sind ungleich langlebiger und weniger reparaturanfällig als alle anderen vergleichbaren Verbrennungsmotoren – und leisten damit beständig einen wichtigen Beitrag zur hohen Zufriedenheit der Subaru-Kunden.

Seine in vielen Bereichen überlegenen Eigenschaften machen den Boxermotor seit einem halben Jahrhundert zum Herzstück unter der Motorhaube der Subaru-Modelle. Zugleich bildet er die Voraussetzung für eine weitere technische Kernkompetenz von Subaru: den 1972 mit dem Leone Station Wagon erstmals eingeführten symmetrischen Allradantrieb. Vom Boxermotor über das Getriebe, die Kardan-Antriebswelle bis zum Hinterachsdifferential verläuft der gesamte Antriebsstrang dabei in einer geraden Linie mit einer horizontal symmetrischen Auslegung zugunsten neutraler Fahrzeugbalance und höchster Fahrstabilität.

Der auch dank des leichten Boxermotors nur 855 Kilogramm wiegende Leone Station Wagon ist die Keimzelle der Subaru-Allradtechnologie, die in der Folge auch in Limousinen, Coupés, Sportwagen, Pickups, SUV und Crossover-Modellen Einzug hielt. Bis heute hat Subaru weltweit bereits rund 15 Millionen Allrad-Pkw gebaut und ist damit globaler Marktführer in diesem Segment. Keine Überraschung, dass sich Allradantrieb und Boxermotoren rasch als Kerntechnologie und Charakteristikum der Marke Subaru etablierten. Diese Antriebskombination prädestinierte die schnellsten Speerspitzen der Marke auch für den Rallyesport, wo sich Subaru mit insgesamt sechs WM-Titeln in die Geschichtsbücher eintrug.

In der vor 50 Jahren begonnenen Erfolgsstory der Boxermotoren setzt Subaru bis heute immer wieder neue Meilensteine. Etwa mit dem „International Engine of the Year Award“, den die Marke 2006 mit dem 2,5-Liter-Boxermotor mit Turbolader in der Klasse der 2,0- bis 2,5-Liter-Motoren gewann. Es war das erste Mal, dass ein Boxermotor mit diesem „Oscar“ des Motorenbaus ausgezeichnet wurde. Spezielle Anerkennung erfuhren dabei die trotz der hohen Leistung außergewöhnliche Umweltverträglichkeit des Turbo-Boxers und sein problemloser Betrieb im Alltag. Das Gesamtpackage des Motors war so überzeugend, dass der Motor zwei Jahre später noch einmal prämiert wurde.

50 Jahre SUBARU 002 Boxermotoren

2008 folgte mit dem weltweit ersten und bis heute einzigen Boxer-Diesel in Großserie eine weitere technische Besonderheit: Ein Triebwerk, das die typische Laufruhe eines Boxers mit der Effizienz des Selbstzünders verbinden will. Ebenso einzigartig ist die Kombination des Boxer-Diesels mit dem stufenlosen Automatikgetriebe Lineartronic, die 2013 im Subaru Outback debütierte. Eine neue Generation noch effizienterer Vierzylinder-Boxermotoren führte Subaru ab 2011 ein. Die neuen Benziner zeichnen sich durch homogene Kraftentfaltung, spontaneres Ansprechen und geringen Treibstoffverbrauch bei unvermindertem Temperament aus. Damit erfüllt der Boxer die Wünsche ökologisch orientierter und dennoch leistungsbewusster Autokäufer, bewahrt aber gleichzeitig die traditionellen Vorzüge des Boxerprinzips.

Eine noch ausgewogenere Leistungsentfaltung und weitere Verbrauchsreduktion sind das Ergebnis anderer Maßnahmen. So ist der Benziner-Boxer nun als Langhuber ausgelegt, was sich positiv auf den Drehmomentverlauf im unteren bis mittleren Drehzahlbereich sowie auf die Qualität der Verbrennung auswirkt. Trotzdem nahm die Einbaubreite nicht zu – dafür sorgen Veränderungen am Motorblock und kompaktere Zylinderköpfe.

Das jüngste Kapitel in der Boxer-Geschichte hat Subaru mit dem neuen Levorg aufgeschlagen. In dem bewusst dynamisch ausgelegten Sportstourer, der 2015 eingeführt wurde, arbeitet ein 1,6-Liter-Benziner mit Turboaufladung und Direkteinspritzung. Dieser sucht die Balance zwischen Effizienz, kraftvoller Leistungsentfaltung und niedrigen Emissionswerten. Zugleich ist das moderne Downsizing-Aggregat Ausdruck des Zukunftspotenzials, welches auch 50 Jahre nach dem Start des ersten Subaru-Boxers noch immer in dieser einzigartigen Antriebstechnik steckt.

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Subarus ohne Allradantrieb: Die E-Bike-Collection

Subaru steht wie sonst fast keine andere Marke vor allem für eines: Allradantrieb. Die Japaner konnten über die Jahre einen wahren Kult um ihre Antriebsart schüren und bieten jedes ihrer Fahrzeuge mit dem bekannten Vierradantrieb an. Aber nicht nur hier zeigt Subaru eine Besonderheit, sondern auch bei seinem Motorenangebot: Typischerweise schlägt unter der Motorhaube des jeweiligen Modells ein Boxer-Herz. Damit brechen die Fahrräder der Japaner gänzlich: Kein Allradantrieb und keine Verbrennungsmotoren. Um voran zu kommen, muss man entweder die eigene Kraft bemühen oder sich auf einen E-Antrieb verlassen. Read more

News: Subaru Impreza – Premiere in New York

Die neue Generation des Subaru Impreza feiert auf der Auto Show in New York (25. März bis 3. April) Premiere. Das 1992 erstmals aufgelegte Kompakt-Modell der japanischen Allradmarke kommt Ende des Jahres zunächst in Japan auf den Markt. Europa dürfte 2017 folgen.

Die fünfte Generation des Impreza basiert als erstes Subaru-Modell auf der neuen Plattform der Marke, die für mehr Dynamik bei höherer Sicherheit und geringerem Verbrauch sorgen soll. Darüber hinaus dürfte die Neuauflage innen mehr Platz bieten als der Vorgänger. Unter der Haube wird es wohl die bekannten Vierzylinder-Boxermotoren geben, die standardmäßig alle vier Räder antreiben.

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News: Subaru Forester und Outback – Kleine Aufwertungen zum neuen Modelljahr

Subaru verpasst Forester und Outback zum neuen Modelljahr eine leichte Überarbeitung. Das Kompakt-SUV Forester erhält eine neue Frontpartie mit optionalen LED-Leuchten und ein modifiziertes Heck-Design. Im Innenraum gibt es neue Materialien, die Ausstattungsumfänge in den höheren Trim-Linien werden erweitert. Unverändert bleiben die drei Boxermotoren mit 108 kW/147 PS bis 177 kW/244 PS Leistung. Auch die Preise für den Allrader ändern sich nicht, sie starten bei 25.900 Euro.

Auch der Outback erhält ein Lifting
Auch der Outback erhält ein Lifting

Ohne äußerliche Änderungen auskommen muss der Offroad-Kombi Outback. Stattdessen erhält er weitere optionale Assistenzsysteme für Spurwechsel und Rückwärtsausparken. Die Antriebspalette besteht weiterhin aus zwei Boxermotoren mit 110 kW/150 PS und 129 kW/175 PS. Die Preise starten konstant bei 34.400 Euro.

Zuletzt hatte Subaru seine Einstiegsmodelle Impreza und XV aufgefrischt. Und dabei die Einstiegspreise deutlich gesenkt.

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Auch SUBARU nun mit einer Plattform-Strategie

Den leicht rustikalen Subaru Forester hat man eben erst verfeinert vorgestellt, die Modelle Impreza und XV haben sich auch „frisch gemacht“, da erreicht uns die Meldung von der:

„Subaru Global Platform“

Nun also auch SUBARU. Der Fels in der Brandung des „Automobil-Einerleis“ präsentiert eine Plattform, auf der bis 2020 eine Vielzahl neuer Modelle entstehen wird. Und auch wenn die Basis der Plattform weiterhin der Boxermotor ist und natürlich der permanente Allradantrieb, stehen nun auch Hybrid, Plug-In Hybrid und EV auf der „To Do Liste“.

Plattformen sind nichts besonderes. Was so klingt, als würde man bei einem Lego Duplo Auto immer nur die Bodenplatte austauschen, ist in der Automobil-Industrie dann doch ein wenig komplizierter. Plattformen und Baukasten-Lösungen ermöglichen jedoch die zügige und kostengünstige Entwicklung von unterschiedlichen Fahrzeugen auf eben einer Plattform. Wobei sich Plattform-Techniken auf „Sicherheits- und Assistenzsysteme“ beziehen können.

subaru global plattform 003

3 Ziele verfolge SUBARU mit der Umsetzung der „Global Platform“

  • Ein dynamisches Fahrgefühl
  • Sicherheit
  • Alternative Antriebe

Die neue „Global Platform“ von SUBARU verspricht eine 70 bis 100% steifere Auslegung der Karosserie und des Fahrwerksaufbaus. Das ist die Grundlage für Fahrkomfort, Performance und Fahrspaß. Je steifer die Karosse, desto sensibler lässt sich ein Fahrwerk abstimmen, desto ruhiger und komfortabler wird das Fahrzeug.

Bei der Sicherheit setzt SUBARU unter anderem auf die Verwendung von hochfestem Stahl, geformt im Heißpressverfahren. Neue, auf der „Global Platform“ basierende Fahrzeuge sollen so bis zu 40 % mehr Energie bei einem Unfall absorbieren als aktuelle Fahrzeuge. Damit will man auch 2025 zu den Herstellern mit der höchsten Karosserie-Sicherheit gehören.

Alternative Antriebe sind bei SUBARU noch in der Entwicklung. Aber SUBARU wird mit der Global Plattform auch Hybride, Plug-In Hybride und reine E-Fahrzeuge umsetzen können. Diese sollen dann auf den gleichen Fertigungslinien entstehen wie die klassischen Modelle mit dem SUBARU-Boxermotor, den es aktuell als Saugmotor, Turbomotor und Dieselmotor gibt.

subaru global plattform 001

News: Subaru XV Concept – Die Zukunft moderner

Subarus XV hat gerade eine kleine Überarbeitung erfahren und ist auch insgesamt erst vier Jahre auf dem Markt. Trotzdem zeigt der japanische Allradspezialist auf dem Genfer Autosalon (bis 13.3) als Weltpremiere bereits ein Konzeptfahrzeug, das auf die nächste Generation des Kompakt-SUV mehr als nur hindeutet.

Kommt der aktuelle XV typisch für Subaru optisch recht zurückhaltend daher, überzeugt das XV Concept mit einer kraftvollen Optik, die bei einer Umsetzung in die Serie seine Marktchancen in Europa deutlich verbessern dürfte.
Kommt der aktuelle XV typisch für Subaru optisch recht zurückhaltend daher, überzeugt das XV Concept mit einer kraftvollen Optik, die bei einer Umsetzung in die Serie seine Marktchancen in Europa deutlich verbessern dürfte.

Kommt der aktuelle XV typisch für Subaru optisch recht zurückhaltend daher, überzeugt das XV Concept mit einer kraftvollen Optik, die bei einer Umsetzung in die Serie seine Marktchancen in Europa deutlich verbessern dürfte. Das Konzeptfahrzeug wirkt eher wie ein Crossover mit deutlichen Pkw-Anleihen, als wie ein gängiges SUV, verfügt aber augenscheinlich trotzdem über einen großen Kofferraum. Zum insgesamt für die Marke ungewöhnlich modernen und frischen Auftritt tragen auch die blau-graue Lackierung, Akzente in Silber, Schwarz und Orange sowie die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen bei.

Zum insgesamt für die Marke ungewöhnlich modernen und frischen Auftritt tragen auch die blau-graue Lackierung, Akzente in Silber, Schwarz und Orange sowie die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen bei.
Zum insgesamt für die Marke ungewöhnlich modernen und frischen Auftritt tragen auch die blau-graue Lackierung, Akzente in Silber, Schwarz und Orange sowie die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen bei.

Andere Dinge am 4,52 Meter langen XV Concept sind dagegen typisch Subaru. So etwa die „Adleraugen“-Scheinwerfer oder der Hexagonal-Kühlergrill. Und dass unter dem Chassis des Serienmodells ein Allradantrieb und unter der Motorhaube Boxermotoren zum Einsatz kommen werden, dürfte heute schon klar sein.

Autor: Dirk Schwarz/SP-X

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News: Subaru Impreza – Solides Angebot

Subaru hat den Einstiegspreis des Impreza um fast 2.400 Euro gesenkt, so dass der Allradler jetzt in der neuen Basisausstattung Trend ab 18.600 Euro zu haben ist. Für den Preis gibt es den 84 kW/114 PS starken 1,6-Liter-Boxerbenziner und Fünfgang-Handschaltung. Als Alternative zu dem kleinen Benziner bietet das Unternehmen nun auch den 2,0-Liter-Boxerbenziner mit 110 kW/150 PS und Sechsgang-Schaltung an, allerdings nur in Verbindung mit höheren Ausstattungslinien. Mindestens 21.500 Euro werden so für den Kompakten fällig. Ein CVT-Getriebe steht für den 1.6er mit 1.700 Euro und für den Zweiliter mit 2.000 Euro in der Preisliste.

Ab Werk fährt der Fünftürer unter anderem mit Klimaautomatik, Audiosystem mit 6,2-Zoll-Display, höhenverstellbarer Fahrersitz, Sitzheizung für die vorderen Plätze und Bordcomputer vor. Das schwarz in schwarz gehaltene, durch Grau- und Beigetöne aufgelockerte Interieur vermittelt Bodenständigkeit und eine gewisse Robustheit. Der Kompakte bietet gute Platzverhältnisse– kein Wunder, gehört er doch mit seiner Länge von 4,42 Metern zu den Großen im Segment. Das Kofferraumvolumen (380 – 1.270 Liter) geht in Ordnung, beim Umklappen der Rückenlehnen entsteht allerdings eine kleine Stufe.

Der 114 PS-Boxer spricht Fahrer an, die entspannt unterwegs sein wollen und denen Hektik im Straßenverkehr ein Gräuel ist. Von 0 auf Tempo 100 braucht es 12,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 185 km/h erreicht. Sollen die Pferdchen etwas lebhafter agieren, weil man überholen möchte, müssen sie erst durch Runterschalten wach gekitzelt werden. Das maximale Drehmoment von 150 Nm liegt bei 4.000 Umdrehungen an, dann wird der Boxer zwar munter, aber auch lauter. Bei entspannter Fahrweise jedoch hört man nicht viel von ihm. So unterwegs, kommt man auch dem Normverbrauch von 6,2 Litern recht nahe, der Bordcomputer zeigte 7,5 Liter an. Wenn es doch ein wenig mehr Leistung sein soll, steht jetzt alternativ der aus dem XV bekannte Zweiliter-Boxer mit 150 PS zur Wahl.

Permanenter Allradantrieb ist beim Impreza immer an Bord. Und eine Fünf-Jahres-Garantie gibt es ohnehin. Helfer wie Spurhalteassistent oder Verkehrszeichenerkennung sucht man aber vergebens. Diese halten erst mit der ab Frühjahr 2017 erhältlichen nächsten Generation Einzug, die auch mit einem geschärften Design aufwarten wird.

Autor: Elfriede Munsch/SP-X

News: Subaru XV – Günstiger und luxuriöser

Auf der einen Seite weniger, auf den anderen Seite mehr. Subaru hat den Einstiegspreis für sein Kompakt-SUV gesenkt und bringt zudem ein neues Top-Ausstattungsniveau. Der XV kostet nun in der neuen Basisausstattung Trend in Verbindung mit dem 84 kW/114 PS starken 1,6-Liter-Boxerbenziner und Fünfgang-Handschaltung 19.990 Euro. Damit liegt der Einstiegspreis des Allradlers nun 2.000 Euro unter der bislang günstigsten Ausführung. Zum Serienumfang des Trend-Niveaus gehören unter anderem Klimaautomatik, CD-Radio, Nebelscheinwerfer und 17-Zoll-Felgen.

Subaru hat den Einstiegspreis für sein Kompakt-SUV gesenkt und bringt zudem ein neues Top-Ausstattungsniveau.
Subaru hat den Einstiegspreis für sein Kompakt-SUV gesenkt und bringt zudem ein neues Top-Ausstattungsniveau.

Top-Version ist nun die Ausstattungslinie Exclusive +, die mit dem 110 kW/150 PS starken 2,0-Liter-Boxerbenziner und in Verbindung mit dem CVT-Getriebe Lineatronic angeboten wird. Sie ist ab 30.490 Euro erhältlich und bietet unter anderem Ledersitze, Navigation, Glasschiebedach, Xenonlicht und einen schlüssellosen Zugang.

Außerdem hat Subaru seinem Kompakt-SUV einen geänderten Kühlergrill, neue Stoßfänger und Heckleuchten spendiert. Serienmäßig steht er jetzt auf 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und verfügt über das aus dem Forester und Outback bekannte Multimediasystem. Wie gehabt, steht für den XV auch ein 2,0-Liter-Boxerdiesel mit 108 kW/147 PS zur Wahl (ab 27.090 Euro), dieser ist ausschließlich mit einer Sechsgang-Handschaltung verfügbar.

Autor: Elfriede Munsch/SP-X

Subaru Impreza – Einstiegspreis sinkt unter 20.000 Euro

Zum neuen Modelljahr senkt Subaru den Einstiegspreis für den kompakten Impreza. Jetzt kostet der Fünftürer mit dem 84 kW/114 PS starken 1,6-Liter-Boxerbenziner und Allradantrieb 18.600 Euro, knapp 2.400 Euro weniger als zuvor. Im Ausgleich streichen die Japaner allerdings einige Ausstattungsposten; so wird etwa die bisher serienmäßige Klimaautomatik durch eine Klimaanlage ersetzt.

Darüber hinaus ergänzt ein 110 kW/150 PS starker 2,0-Liter-Boxerbenziner das Angebot. Der Vierzylinder ist wahlweise mit Schalt- oder Automatikgetriebe kombinierbar und soll mit 6,5 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern auskommen. Die Preisliste startet bei 21.500 Euro.

Test: Subaru Outback Diesel

Der Outback war schon ein Crossover, da wusste noch niemand,  dass es ein solches Segment gibt. Die maximale Form des Pragmatismus, so groß wie ein Fünfer Touring von BMW, nur eben viel praktischer. Der Outback als 2.0 Diesel mit stufenloser Automatik im Test von mein-auto-blog.

Macht auch ohne Matsch Spaß

Test des SUBARU Outback 2.0 Diesel

Matsch more Premium. 

Beim neuen Outback hat SUBARU einen spürbaren Schritt nach vorne gemacht. Wo immer man im Cockpit hinlangt, es fühlt sich gut verarbeitet an. Das Schreckens-Szenario von Plastik-Bombern aus Japan, alles trist und trostlos in schwarz gehalten, ist vorbei. Es ist Geschichte.

Man hat sich viel Mühe gegeben, den pragmatischen Habitus des SUBARU nun auch mit Stil, Haptik und so etwas wie einem „Premium-Feeling“ zu krönen. Ach, und komfortabel ist ein Auto mit soviel Federweg sowieso.

Fahrbericht Subaru Outback 1
Mit dem Outback im „hessischen Outback“ unterwegs.

Matsch more Fahrspaß

Neben einer frischen Optik bekam der neue Outback aber auch zum ersten Mal ein neues Paket an Assistenzsystemen, basierend auf einer Stereokamera vom Zulieferer Hitachi. Darunter ein Notbrems-Assistent und ein Assistent gegen ungewollte Fahrspurwechsel. SUBARU nennt dieses neue Assistenzsystem-Paket „Eyesight“ und bringt damit zum ersten Mal ein Sicherheits-Gadget mit an Bord, das so sonst nirgendwo verbaut wird. Und das ist so eine typische Eigenart der Japaner. Der eigene Weg. Besonderheiten, die man anderswo vergeblich sucht. Ein permanenter Allradantrieb ist so eine Sache, die stufenlose Automatik in diesem Segment auch, ebenso der Dieselmotor in Boxer-Bauweise – und alles kombiniert? Einzigartig.

herbst outback subaru 2
Er könnte auch einfach ohne Straße auskommen – aber heute: Wir bleiben auf dem Weg!

Permanenter Allradantrieb, boxender Diesel

Neben den technischen Besonderheiten überzeugt der neue Outback im Test durch sein großartiges Raumgefühl und die wertige Verarbeitung.

Wenngleich sich auch die sechste Generation des Outback nicht dem Diktat des Windkanals und der Aerodynamik entziehen kann. So ein SUBARU ist eben immer ein wenig anders. Von Nonkonformismus sprechen die Kunden gerne. Sprich: Steilere Scheiben, mehr Platz und keine modischen Gags.

Selbst beim Ritt durch den Wald lässt sich der Outback nicht aus der Reserve locken. Fast 70% soll er steifer sein als sein Vorgänger. Hochfesten Stählen und neu konstruierten Blechformen sei Dank. Das Ergebnis? Selbst bei der Hatz über tiefe Furchen im Wald, massive Baumwurzeln und fiese Schotterwege bleibt es still im Outback. Da knarzt nichts, da klappert nix. Nein, es scheppert auch nix.

Und das hilft dem großen Kombi auch im Alltag auf dem Asphaltband. Souverän fährt der Outback geradeaus, fast stoisch, um dann in schnellen Wechselkurven mit einer für einen „Crossover“ beeindruckenden Agilität zu punkten. Dass der permanente Allradantrieb allen „Hang-On“ Lösungen überlegen ist, sobald die Straße nass ist, Laub liegt oder gar Schnee, spürt man. Eindeutiger Sicherheitsgewinn durch die permanent variable Kraftverteilung.

Die im Vergleich zum Vorgänger direktere Lenkübersetzung und die steifere Karosse punkten direkt bei Fahrgefühl und Handling im Outback. Eine ebenso neue Stoßdämpfer-Abstimmung und eine neue Achsgeometrie lassen ihn auf Asphalt fast so behände um Kurven manövrieren wie einen normalen Kombi. Im Gelände sind dann die 20 Zentimeter Bodenfreiheit wieder ein echtes Argument. Denn der Outback marschiert anstandslos über üble Pfade und wühlt sich dank seines permanenten Allradantriebes und dem bis Tempo 40 aktiven X-Mode Offroad-Programms durch Schlammgruben, vor denen viele andere SUV beschämt kneifen würden. Bergab bremst er sich zudem dank seiner im X-Mode integrierten „Bergabfahrkontrolle“ selbst ein.

Matsch more Komfort

Waren die letzten SUBARU-Testwagen alle noch mit reichlich unbrauchbaren Yokohama-Alljahresreifen vom Typ Geolander ausgerüstet, kam der Testwagen nun auf Premium-Winterreifen zum Test. Frostige Temperaturen, matschige Wege, überfrierende Nässe und geflickte Waldwege waren dank der Reifenwahl und dem permanent arbeitenden Allradantrieb kein Thema.

Subaru Outback Diesel Fahrbericht
SUBARU – Die Marke für Förster? Kann sein. Dann haben Förster gute Autos!

Volle Konzentration also auf die jüngste Entwicklungsstufe des stufenlosen Getriebes: Lineartronic

Matsch more Gänge

Es ist aktuell der einzige Boxer-Dieselmotor der Welt. Der 2.0 Liter Vierzylinder-Turbodiesel von SUBARU leistet 150 PS und bringt 350 Nm Kraft mit. Zusammen mit der Lineartronic lässt sich der Outback nun relativ zügig und dennoch ohne Drehzahl-Orgien bewegen. Anders als im Benziner bringt die Lineartronic im Outback jedoch eine Einteilung in sieben virtuelle Stufen mit. Damit lässt sich das schmalere Drehzahlband des Diesels besser nutzen. Mit dem Diesel und seinen 350 Nm Kraft kommt auf der Autobahn dann auch so etwas wie „Durchzug“ auf. Diese Abstimmung des stufenlosen Getriebes ist die bislang beste Vorstellung eines CVT, die ich in den fünf Jahren von mein-auto-blog erfahren konnte.

Subaru Outback Diesel Boxer im Test
Ein wenig Audi-Grill im Gesicht? Stimmt! Der neue Outback bleibt aber ein SUBARU.

Matsch more Platz

Der Outback erfüllt im Alltag seiner Besitzer die Funktion einer eierlegenden Wollmilchsau. Dank seiner fünf Sitzplätze, 559 Liter Kofferraum-Volumen, bis zu 2.0 Tonnen Anhängelast und einer Zuladung bis zu 518 Kilogramm ist der Outback ein echter Familien-Kombi.

Dass man mit vier Erwachsenen plus Kinderwagen fürstlich reisen kann, hat der Testwagen bei uns unter Beweis stellen dürfen. Dass Hund, Kind, und Schwiegermama das Fahren ebenso entspannt finden, hat bei der Dame des Hauses gepunktet. Dass man sich auch nach acht Stunden hinter dem Lenkrad nicht gerädert gefühlt hat, freute jeden, der sich hinter das Steuer geklemmt hat. Sitze, Raum und Platz – auf dem Niveau der oberen Mittelklasse.

Unter der Motorhaube des Subaru Boxer Diesel
Der einzige Boxer-Dieselmotor am Markt!

Matsch more preiswert

Einzigartige Technik, bessere Haptik, neue Assistenzsysteme – eigentlich hätte der neue Outback im Preis einen Aufschlag erhalten müssen. Aber getäuscht, auch in diesem Punkt. Der neue Outback ist sogar günstiger als sein Vorgänger. Der 150 PS starke Diesel startet bei 34.400 € mit dem manuellen 6-Gang Getriebe und bei 38.400 € mit der stufenlosen Lineartronic. Als Comfort in „silber Metallic“ und Leder-Ausstattung und 18-Zoll Felgen stehen rund 45.000 € auf der Bestellung.

Fahrbericht des Subaru Outback mit Dieselmotor
Spazieren? Fahren!
Matsch more Crossover

SUBARU Outback – der Vorzeigepragmatiker im Crossover-Kleid

Eine überzeugende „Matsch more“ Vorstellung, mal ganz ohne Matsch. Kein anderer Hersteller geht so überzeugend den ganz eigenen Weg wie SUBARU. Autos, die ganz klar der Prämisse folgen, die Technik muss stimmen, dann der Rest.

 

 

Daten zum SUBARU Outback 2.0D Lineartronic

Verkaufsstart:  sofort – Auslieferung ab dem 28. März 2015
Basispreis:  38.400 €
Motorleistung:  150 PS aus 1.998 ccm³
Antrieb und Getriebe:  Stufenlose Automatik mit 7 (virtuellen) Schaltstufen
Beschleunigung:  n.a. Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch:  6.1 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  192 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.815, 1.840, 1.605, 2.745 mm

 

Alle Fotos: Bjoern Habegger
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News: Fahrbericht: Subaru Levorg

Wenn viel Auswahl wirklich unglücklich macht, müssten Subaru Levorg-Käufer glückliche Menschen sein. Denn der Nachfolger des mit über einem Vierteljahrhundert Tradition gesegneten Legacy kommt mit nur einem einzigen Triebwerk daher. Und das ist ein zeitgemäß kleiner 1,6-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Und natürlich ist der ab 28.900 Euro erhältliche, 125 kW/170 PS starke Vierzylinder markentypisch ein Boxer.

Was aber die Frage aufwirft: Warum spendieren die Techniker dem Kombi nicht den eigenentwickelten Boxer-Selbstzünder? David Dello Stritto aus dem Europa-Marketing kennt die Antwort: Dieselversionen hätten in Europa zwar einen enorm hohen Anteil, aber für den Privatkundenmarkt gelte das nicht. Und Subaru bediene zum größten Teil Privatkunden – den Anteil beziffert der Hersteller auf 90 Prozent. Insofern klingt die Argumentation der Subaru-Mannschaft schlüssig. Was aber auch heißt: Häufig sehen auf deutschen Straßen wird man den Levorg nicht. So hat der Kunde immerhin ein individuelles Produkt fernab des Mainstream.

Traditionalistische Subaru-Fahrer müssen nun umdenken, denn der Modellname „Legacy“ ist in Europa Geschichte. Allerdings lebt er indirekt weiter, denn „Levorg“ setzt sich aus den Begriffen „Legacy“, „Revolution“ sowie „Touring“ zusammen. Eine Revolution ist der Neuling aber nun wahrlich nicht, stattdessen zeigt er sich eher evolutionär weiterentwickelt. So haben die Ingenieure die Karosserie im Vergleich zum Vorgänger um bis zu 40 Prozent versteift. Der Radstand schrumpfte ebenso wie die Außenlänge um 10 Zentimeter, was den Subaru handlicher machen soll. Trotzdem verspricht der Hersteller, dass der Abstand der Fondsitze zur vorderen Lehne trotz der äußerlichen Verkleinerung sogar um 2,5 auf 8,5 Zentimeter gestiegen sei.

Wie auch immer – eng geht es jedenfalls nicht zu. Und rund 1.450 Liter Kofferraumvolumen sind zwar kein Spitzenwert, aber man kann damit sicher gut leben. Doch ist der Levorg auch so sportlich, wie es Subaru behauptet? Der erste Eindruck: Der Mittelklasse-Kombi ist vor allem komfortabel. Das beginnt mit dem leise und seidig agierenden Boxer, der seine Stimme selbst unter Ausnutzung des vollen Drehzahlbandes nur wenig anhebt, wird fortgesetzt mit geringen Windgeräuschen und abgerundet durch ein kommodes Fahrwerk.

Unebenheiten gekonnt zu schlucken ist die Paradedisziplin der Federung, doch dafür wischt der Levorg nicht besonderes athletisch um die Kurve. Im Gegenteil, man muss schon ordentlich am großen Lenkrad kurbeln, um den Allradler behände um die Ecke zu werfen. Zumal die Lenkung selbst auch eher indirekt ausgelegt ist.

Auch in Sachen Fahrleistung ist der Levorg nicht der Aufreger, den die prominente Lufteinlass-Hutze auf der Motorhaube glauben macht. Der Vorderwagen stamme eben vom WRX STI, erläutert Subaru Deutschland-Geschäftsführer Volker Dannath – okay, da muss es dann offenbar auch dessen Motorhaube sein. Der 1,6er macht seine Sache aber insgesamt recht gut. Nach der Überwindung einer klitzekleinen Anfahrschwäche legt sich der Turbo angemessen ins Zeug und beschleunigt den Japaner druckvoll.

Mit 250 Newtonmeter Drehmoment übertrifft der Motor sogar den 2,5-Liter-Benziner aus dem Outback um 15 Nm. Glaubt man dem Hersteller, vergehen keine 9 Sekunden, um Landstraßentempo zu erreichen. Die Kraft wird ausschließlich über ein CVT-Getriebe übertragen, das im Grunde gut zum Auto passt. Geschmeidiger kann man im moderaten Betrieb kaum unterwegs sein, außerdem stimmt dann auch die Effizienz. Anders sieht es im Volllastbereich aus, wenn hohe Anpressdrücke und die dann energiezehrenden Ölströme den Realverbrauch in die Höhe treiben.

Die Innenarchitektur des Levorg präsentiert sich nüchtern, aber durchaus ordentlich verarbeitet. Ein Kunstwerk aus dem Zusammenspiel edler Hölzer und nobel anmutendem Alu oder Karbon war ja nicht zu erwarten. Der neue Subaru ist ein Funktionsauto ohne großen Schnickschnack. In der Moderne angekommen ist er allerdings schon, wie nicht zuletzt der große Touchscreen beweist. Beim Infotainment müssen die Spezialisten aber noch ein paar Schönheitsfehler ausmerzen. So wäre es fein, wenn statt oder zusätzlich zum Ladedruck auch eine präzise Fahranweisung in graphischer Darstellung auf dem kleinen Display im Armaturenträger eingeblendet würde. Warum taucht die so genannte Eyesight-Kamera inklusive Abstandstempomat und autonomer Bremsung nicht in der Liste auf? Und wieso gibt es Navigation nur in der höchsten Ausstattungsvariante (Sport: ab 34.900 Euro) und für die anderen Varianten noch nicht einmal gegen Aufpreis?

Immerhin stimmt unter dem Strich das Preis-Leistungsverhältnis für den ausgewogenen Levorg. Schließlich sind für deutlich unter 30.000 Euro Automatik, Bluetooth-Freisprechanlage, LED-Hauptlicht, Rückfahrkamera und schlüsselloses Schließsystem immer dabei. Und die Extraportion Individualität, die die Marke Subaru mitbringt, ist auch nicht zu verachten.

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Erste Fahrt: Der neue Subaru Levorg

Kinderwagen oder Bollerwagen?

Erster Test des neuen SUBARU Levorg

Das ist doch ein WRX STi. Ganz klar, erkennt man an der Lufthutze. Dieses Gesicht. Seit Sommer 2014 hat der üblicherweise mit grobem Leitwerk auftauchende Limousinen-Sportler dieses neue Gesicht. Aber – das Heck? Im Falle des Levorg kein Flügelwerk, stattdessen Laderaum für Kinderwagen, Bollerwagen oder das Familien-Gepäck. Richtig verwirrend wird es, wenn man sich bewusst wird, dass hier nicht der 2.5 Liter Boxermotor mit 300 PS anschiebt. Unter der hutzigen Motorhaube arbeitet stattdessen ein 1.6 Liter-Turbo. Ganz neu – aber natürlich ein Boxer. 170 PS müssen für den „WRX-Kombi“ ausreichen.

Subaru Levorg 002 erste Fahrt Test fahrbericht

Fahrbericht: Der neue 1.6 Liter Turbo-Boxer im Levorg

Bereits nach dem Starten des vollständig neu entwickelten 1.6 Liter Vierzylinder-Boxermotors ist es klar. Hier trägt einer zwar das WRX-Gesicht, das Kombiheck hat aber nach Vernunft unter der Motorhaube gerufen. Und die ist eingezogen. Ein solches Triebwerk hat Subaru bislang gefehlt. 1.6 Liter groß, mit Turboaufladung 170 PS und 250 Nm stark. Da stimmt dann auch der CO2-Ausstoß und der Verbrauch sollte im Rahmen bleiben.

Levorg?

Der Levorg trägt eindeutig WRX-STi Gene.Bis zur B-Säule ist er prinzipiell baugleich zum Sports-Bruder, nur mit mehr Dämmung für die Ruhe im Innenraum. Der Levorg ersetzt den Legacy und soll bieten, wonach es SUBARU-Fahrern so verlangt: Non-Konformität und das bei aller Praktikabilität. Der Boxermotor gehört zur kleinen, aber charakterstarken Marke Subaru wie der permanente Allradantrieb. Selbstredend verfügt auch der Levorg über die Kraft der vier Räder. Aber auch über das stufenlose Automatikgetriebe CVT.

Vermutlich kann die CVT-Abstimmung mittlerweile niemand besser als SUBARU. Für den Europäer ist die stufenlose Automatik trotz der simulierten Schaltsprünge wegen dem unnötigen Rucken der größte Hemmschuh. Wer sich aber locker treiben lässt, der kann die CVT schätzen lernen.

Im I-Modus bleibt sie schüchterner bei den Drehzahlen, lädt Fahrer und Fahrzeug zum entspannten Gleiten ein. Der 1.6 Liter Turbo bleibt derweil akustisch extrem im Hintergrund. Typisch Boxermotor spürt man auch keine Vibrationen. Der Komfort ist, das darf man ruhig anmerken, für ein Auto dieser Klasse – das Wort Premium würde SUBARU ja nie in den Mund nehmen – aber genau auf dieser „Premium-Ebene“.

Surrend durch die Berge

Doch die nahe am WRX liegende Wurzel des Levorg bedeutet auch, ein exzellentes Fahrwerk zu besitzen. Die Vorderachse bietet unfassbar viel Grip – die 250 Nm des Turbo-Boxers werden zudem immer permanent an alle Räder verteilt. Da hat die Lenkung viel Verantwortung bekommen. Feinfühlig, mit guten Feedback lässt sich der Levorg durch Berg-Etappen kurven. Wieder einmal Barcelona als erstes Ziel. Wieder einmal ging es früh am Tag raus in das Hinterland. Dass der Levorg in der Basis wenigstens 1.5 Tonnen mitschleppen muss, man spürt es weder in der Lenkung noch bei den Bremsen.

Nur beim Antrieb. War der 1.6 Liter Turbo in der Stadt vor allem eines, nämlich unhörbar, muss das stufenlose Getriebe bei der ersten sportlich genommenen Kurve den kleinen Direkteinspritzer heftig in Richtung Drehzahllimit jagen.

Turbomotoren sind nicht für überragenden Auspuffsound bekannt. Die Turbine im Abgasstrom raubt dem Verbrennungsmotor üblicherweise seine Akustik. Beim Levorg hatte wohl auch niemand Lust, dieses Thema anzugehen.

Es ist ein wenig widersprüchlich, was der Levorg auf den schmalen, extrem kurvigen Landstraßen vollführt. Die Lenkung? Sehr gut. Traktion? Ohne Diskussion. Straßenlage und Eigenlenkverhalten? Sehr, sehr gut! Aber Motor und Getriebe passen überhaupt nicht zu dieser Vorstellung. Der 1.6 Liter Turbo-Boxer surrt weltfremd vor sich hin, während ihn das stufenlose Getriebe bei harter Fahrt am liebsten nahe des Drehzahlbegrenzers festnagelt.

Eventuell ist das auch der Grund, weswegen der Levorg in seinem Heimatland auch mit einem 300 PS-Turbomotor erhältlich ist. Ein WRX STi-Kombi sozusagen.

Für Deutschland hätte sich der Autor den 2.0D Boxerdiesel gewünscht. Auch wenn andere beim 1.6 Liter Turbodiesel angekommen sind. Der 1.6 Liter Turbo-Boxer ist kein schlechtes Triebwerk, aber zu schwach für das, was das Fahrwerk verträgt. Und zu durstig für die flotte Fahrt. Der Diesel wäre da die logische Alternative gewesen.

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Kein Diesel, keine 300 PS!

Vorerst wird es jedoch weder den Diesel noch den Power-Boxer für den deutschen Markt geben. Was es gibt, ist ein Auto für Menschen, die das Besondere suchen. Aber bitte – lasst das „Besondere“ praktisch sein.

Der Levorg kann praktisch sein! Mit seinen bis zu 1.446 Litern Kofferraumvolumen überzeugt er als Familienkombi. Der permanente Allradantrieb verpasst ihm das Sicherheits- und Traktionsplus, speziell für Gebirgsregionen.

Mit 4.69 Metern ist der Levorg überschaubar groß. Und was man SUBARU zudem zugestehen muss: Mit jeder Modellgeneration wird das Niveau der Materialien im Innenraum und deren Verarbeitung besser!

Dennoch bleibt SUBARU eine Marke für Individualisten und Querköpfe. Anders sein gehört dazu. Die große Hutze auf der Motorhaube hat einen praktischen Nutzen: sie führt Kühlluft auf den Ladeluftkühler. Ihre Optik wirkt jedoch – nun sagen wir es so: Wer vorne eine Hutze spazieren fährt, der sollte hinten das Leitwerk montiert haben. Für einen derart sinnvollen Antrieb – ja – sinnvoll, denn auf dem Papier sollen kombiniert um die 7.0 Liter machbar sein, wirkt die sportliche Hutze leider deplatziert.

Bei den Assistenzsystemen ist SUBARU leider sparsam. Ein aktiver Spurhalte-Assistent fehlt, ein Notbrems-Assistent ebenso. Und noch merkwürdiger: Sogar einen adaptiven Tempomaten kann man nicht ordern. Dafür bietet SUBARU einen Totwinkel-Warner und einen Querverkehr-Warner an. Beides funktionierte bei der ersten Fahrt überzeugend.

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Alles bleibt anders: SUBARU Levorg

Ein Bollerwagen ist am Levorg nicht verloren gegangen. Zu friedfertig sein Antrieb. Für die Familie, auch als Kinderwagen, ist er gut geeignet!

Mehr Mut kann man eigentlich nicht haben. Permanenter Allradantrieb, immer, und Motoren, die man vollständig selbst entwickelt. SUBARU ist in der Automobil-Industrie so etwas wie die „Gallier“ unter den Römern. Kooperationen sind minimiert, man ist überzeugend von der eigenen Technik. Das hat Charakter und lässt auch den Levorg zu einer Wahl für Menschen werden, die alles wollen, nur kein 08/15.

Dennoch würde sich der Autor noch mehr Mut wünschen. Den Mut, mehr Getriebe-Varianten und mehr Motoren-Versionen auf dem Markt anzubieten. In den USA verkauft SUBARU mehr Autos als Volkswagen – es gibt also keinen rationalen Grund, eine Nischenmarke bleiben zu wollen.

Fazit: Die Marke mit den Charakter-Autos

[notification type=“notification_info“ ]Der Name Levorg steht im übrigen für: „LEgacy reVOlution touRinG — 😉 Alles klar?[/notification]

 

Der Fahrzeugschein für den SUBARU Levorg 1.6 DIT „Sport“ | Zur Galerie

Verkaufsstart:  26. September
Basispreis:  Ab 34.900 € (28.900 € – Trend | 31.400 € Comfort)
 Motorleistung:  170 PS
Antrieb und Getriebe:  CVT – Stufenloses Getriebe
Beschleunigung:  8,9 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  7,1 Liter / 100 km NEFZ-Norm (CO2: 164g/km | C)
Höchstgeschwindigkeit:  210 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.690, 1.780, 1.490, 2.650 mm

 

Aktuelle Suchanfragen:

News: Subaru Levorg: Der boxt sich ganz ruhig durch

Subaru schickt mit dem Levorg den Nachfolger des mit über einem Vierteljahrhundert Tradition gesegneten Legacy auf die Straßen. Erhältlich ist der Mittelklasse-Kombi ausschließlich mit einem 1,6-Liter-Turbobenzine. Und natürlich ist der ab 28.900 Euro erhältliche, 125 kW/170 PS starke Vierzylinder markentypisch ein Boxer.

Die Ingenieure haben die Karosserie im Vergleich zum Vorgänger um bis zu 40 Prozent versteift. Der Radstand schrumpfte ebenso wie die Außenlänge um 10 Zentimeter, was den Subaru handlicher machen soll. Trotzdem verspricht der Hersteller, dass der Abstand der Fondsitze zur vorderen Lehne trotz der äußerlichen Verkleinerung sogar um 2,5 auf 8,5 Zentimeter gestiegen sei. Der Kofferraum des Mittelklasse-Kombis schluckt bis zu 1.450 Liter.

Mit 250 Newtonmeter Drehmoment übertrifft der Motor sogar den 2,5-Liter-Benziner aus dem Outback um 15 Nm. Glaubt man dem Hersteller, vergehen keine 9 Sekunden, um Landstraßentempo zu erreichen. Die Kraft wird ausschließlich über ein CVT-Getriebe übertragen, das im Grunde gut zum Auto passt. Geschmeidiger kann man im moderaten Betrieb kaum unterwegs sein, außerdem stimmt dann auch die Effizienz. Anders sieht es im Volllastbereich aus, wenn hohe Anpressdrücke und die dann energiezehrenden Ölströme den Realverbrauch in die Höhe treiben.

Die Innenarchitektur des Levorg präsentiert sich nüchtern, aber durchaus ordentlich verarbeitet. Ein Kunstwerk aus dem Zusammenspiel edler Hölzer und nobel anmutendem Alu oder Karbon war ja nicht zu erwarten. Der neue Subaru ist ein Funktionsauto ohne großen Schnickschnack. In der Moderne angekommen ist er allerdings schon, wie nicht zuletzt der große Touchscreen beweist. Bei Infotainment und Assistenz müssen die Spezialisten aber noch ein paar Schönheitsfehler ausmerzen. Warum taucht die so genannte Eyesight-Kamera inklusive Abstandstempomat und autonomer Bremsung nicht in der Liste auf? Und wieso gibt es Navigation nur in der höchsten Ausstattungsvariante (Sport: ab 34.900 Euro) und für die anderen Varianten noch nicht einmal gegen Aufpreis?

Immerhin stimmt unter dem Strich das Preis-Leistungsverhältnis für den ausgewogenen Levorg. Schließlich sind für deutlich unter 30.000 Euro Automatik, Bluetooth-Freisprechanlage, LED-Hauptlicht, Rückfahrkamera und schlüsselloses Schließsystem immer dabei.