Die Mobilität der Zukunft – braucht Euch!

#COLLECTIVIO

Selten haben bevorstehende Veränderungen eine Branche so auf den Kopf gestellt, wie es derzeit in der Automobilbranche zu beobachten ist. Die Rede ist natürlich vom vernetzten Automobil. Vom selbstfahrenden Auto. Von der Elektrifizierung gar nicht erst zu reden. Was aber wird passieren, wenn der Mensch nicht mehr als „Fahrer“, als „Pilot“, als „Verantwortlicher“ benötigt wird? Was wird uns motivieren, uns weiter mit dem Thema Mobilität zu beschäftigen? Woher werden wir die Entwicklung voran treiben wollen, wenn das Auto nur noch zu einem „smart device auf Rädern“ geworden ist?

Automobil-Hersteller präsentieren auf Messen wie der IAA (die 67. IAA startet am 14.09.2017) dann gerne rollende Lounges. Oder wie erst kürzlich smart, eine Art „Tinder on wheels„. Dabei steht der geneigte Automobilkäufer, wie auch der Blogger, vor dem Auto und muss sich überlegen – will er das eigentlich? Will ich das? Dass ich als Viel-Fahrer und vor allem auch als „Gern-Fahrer“ überhaupt kein Problem damit haben werde, auch mal das Fahren zu unterlassen und mich in die Hände einer AI zu geben, dessen bin ich mir heute bereits bewusst.

Doch wer fragt mich? Wer will meine Ideen für eine neue Form der Mobilität? 

An dieser Stelle kommt ein langjähriger Partner von mein-auto-blog.de ins Spiel. Die Firma EDAG hat mit dem Projekt „#COLLECTIVIO“ zum Mitmachen eingeladen. Ausgerechnet auf der IAA wird man dieses Mal kein Fahrzeug zeigen, keine Konzeptstudie, sondern mit einem agilen Team an Entwicklern binnen zwei Wochen ein Fahrzeug- und Mobilitätskonzept entwickeln! Und alle sind aufgerufen, die eigenen Ideen einfließen zu lassen.

„Jede Anforderung oder Anregung unter #collectivio landet beim Scrum Team. Und wird live in die Entwicklung integriert.“ 

So verspricht es die kürzlich live gegangene Webseite www.collectivio.de. 

Vor allem für junge Hochschul-Absolventen, Experten aus der Forschung, Querdenker und ewige Weltverbesserer eine wundervolle Plattform, um die eigenen Ideen für die Mobilität von morgen einfließen zu lassen. Und bitte kommt dem SCRUM-Team von EDAG nicht mit simplen Ideen wie Carsharing 🙂 .

Ich bin sehr gespannt, wie die Welt von morgen in der Mobilität aussehen soll. Und nein, ich glaube nicht an die „Stadt im Grünen“ und die unbegrenzte Individuelle Mobilität für jedermann.  Denn eine Stadt ohne Straße, ohne Infrastruktur aus pochenden Verkehrsadern, ist nur ein Dorf. Und auch wenn alles grün in der Stadt ist und niemand mehr ein Auto benötigt, ist es nur ein Dorf. Eventuell liegt die Zukunft der Mobilität gar nicht in den so oft besprochenen Mega-Citys dieser Welt? Denn wenn man diesen Mega-Citys ihre Verkehrsknoten entzieht, den Menschen die Bedürfnisse und Pflichten abnimmt von A nach B zu kommen, weil das Auto zum „rolling office“ oder der „rolling lounge“ geworden ist, dann ist es keine Mega-City mehr, sondern nur noch eine Ansammlung von Dörfern.

Ich denke, mit diesem Konzept, mit dieser Frage, werde ich die Experten von EDAG mal löchern. 

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Neben dem #COLLECTIVIO Projekt veranstaltet EDAG auch eine Talk-Runden auf dem IAA-Stand.

  • 14.09. 13:00 – Die Grenzen des Individualverkehrs
  • 14.09. 15:00 – Was machen wir, wenn wir nicht mehr selbst Auto fahren?
  • 15.09. 13:00 – Scrum als Philosophie für alle Entwicklungsbereiche?
  • 15.09. 15:00 – Kommunikation mit der Maschine. Von KI bis Chatbot, was bringt uns die Zukunft?

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Das #COLLECTIVIO findet ihr im übrigen in Halle 5.1, Stand B04 – die ganze IAA lang!

Nissan X-Trail Facelift – Feinschliff zum Finale

Zum Finale der UEFA Champions League Finale in Cardiff war es soweit: Das Facelifte des Nissan X-Trail wurde der Weltöffentlichkeit präsentiert und ist ab September im Handel erhältlich. Der SUV zeigt ein eigenständiges Design und wirkt dabei robust, ohne aber ein harter, unkomfortabler Offroader zu sein. Stattdessen setzt Nissan auf eine hohe Qualität im Innenraum, neue Technologien und auf mehr Sicherheit. Hinzu kommen praktische Features, wie etwa eine sensorgesteuerte Heckklappe. Ausblick auf die Details des Facelifts. Read more

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Land in Sicht – Das dramatische Finale der N24-Stunden 2017

  • Erfolgreicher Konter mit Reifen-Poker nach bitterem Rückschlag
  • Audi Sport Team WRT rutscht der Sieg wieder aus der Hand
  • Rowe Racing schnappt sich im Finale noch Rang zwei

Erst tief betrübt, dann im Land der Träume: Dank eines geistesgegenwärtigen Pokers beim letzten Boxenstopp zwei Runden vor Schluss erkämpften sich Markus Winkelhock, Kelvin van der Linde, Christopher Mies und Connor de Phillippi doch noch den Sieg beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring, der eigentlich schon verloren schien. 90 Minuten vor Schluss hatte ein defekter Sensor am Audi R8 LMS mit der #29 das Team von Wolfgang Land noch nach vielen Stunden an der Spitze die Führung gekostet und den Traum vom Sieg scheinbar hatte platzen lassen. Als zwei Runden vor Schluss aber plötzlich Regen einsetzte, zog das Team beim eigentlich schon verpatzten Boxenstopp in letzter Sekunde noch Regenreifen auf und holte die schon enteilten Konkurrenten doch wieder ein. Dem zu dieser Zeit führenden WRT-Audi #9 rutschte der greifbar nahe Sieg auf profillosen Slicks noch durch die Finger. Schlussfahrer René Rast musste sogar noch Rang zwei an Nick Catsburg im BMW M6 GT3 #98 von Rowe Racing abgeben, nachdem beide für die letzte Runde auch auf Regenreifen gewechselt hatten.

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, für mich war das Rennen eigentlich schon verloren“, sagte ein fast sprachloser Markus Winkelhock nach seinem insgesamt dritten Nürburgring-Triumph nach 2012 und 2014, den 205.000 Zuschauer am gesamten Wochenende miterlebten. Für Christopher Mies war es der zweite Erfolg am Ring nach 2015, Kelvin van der Linde, Connor de Philippi und Teamchef Wolfgang Land kletterten zum ersten Mal ganz oben auf das Podest.

Hitchcock-Krimi in den letzten Minuten

„Jetzt habe ich endlich verstanden, warum der Nürburgring ‚Grüne Hölle‘ heißt“, meinte de Phillippi. „Ich habe nur noch über Funk das Kommando bekommen: Push, push, push“, verriet Schlussfahrer van der Linde. „Das war ein echter Hitchcock-Krimi. Ich bin erleichtert und riesig stolz auf meine Truppe, die nie aufgegeben und immer gesagt hat: Das Rennen ist erst bei der schwarz-weiß-karierten Flagge zu Ende. Jetzt wird nur noch gefeiert“, sagte Wolfgang Land.

Der dreimalige Le-Mans-Sieger Marcel Fässler, der sich die #9 neben Rast mit Nico Müller und Robin Frijns geteilt hatte, ging auch am Tag nach seinem 41. Geburtstag in der Eifel wieder leer aus. Trotz aller Enttäuschung gönnte der Schweizer den Erfolg den Markenkollegen, „die den Sieg verdient haben“. Riesenjubel herrschte dagegen bei Rowe Racing. „Das war absolutes Chaos. Man hat nur noch nach Gefühl entschieden. Der zweite Platz ist für alle ein Gewinn. Die Show war gigantisch. Das war Motorsport der Extraklasse“, sagte Teamchef Hans-Peter Naundorf nach der bislang besten Platzierung seiner Mannschaft am Ring, die Catsburg mit Markus Palttala, Alexander Sims und Richard Westbrook erkämpfte.

„Das war im sprichwörtlichen Sinne ein heißes Rennwochenende! Unglaublich tolles Wetter, harte Positionskämpfe bis zur letzten Minute und Fans, die eine Riesenparty gefeiert haben: Das 24h-Rennen war ein echtes Motorsportfest”, sagte Rennleiter Wolfgang Hornung, der nach 23 ¾ Stunden mit Eifel-untypischem Sonnenschein noch ein spektakuläres Finale im Regen erlebte. Denn ein Wolkenbruch in den letzten Minuten stellte den Rennverlauf noch einmal auf den Kopf. Während Rast und Catsburg in der vorletzten Runde mit profillosen Slicks fast hilflos im Schneckentempo über die Nordschleife rutschten, kämpfte sich van der Linde im Land-Audi mit seinen Regenreifen doch wieder an die Spitze zurück.

Bester Mercedes-AMG war der Vorjahressieger von Black Falcon mit der #1 auf dem fünften Platz direkt vor dem Frikadelli-Porsche #31 auf Rang sechs. Der Wochenspiegel-Ferrari #22 erkämpfte sich Position sieben, bester Bentley war die #37 von Abt auf dem 16. Platz.

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Als ich einmal fast die Bodensee-Klassik gewann. Oder so.

Der Opel Kadett C Coupé als GT/E war ein Bubentraum für viele, damals. Und natürlich nur so richtig original in der „gelb-weißen“ Original Lackierung der 1000-Serie von ’77-’79. Schlanke Karosserie und Heckantrieb. Der Endgegner für die Golf GTI-Fraktion. Entweder Volkswagen oder Opel GT/E. Zwei Liter Hubraum, der Motor längs montiert und dank Bosch L-Jetronic 115 PS stark. Wer damals den Oberlippenbart pflegte und VoKuHiLa trug, der stand auch auf das knackige Sportler-Coupé der Rüsselsheimer. Heute ein gesuchter Kult-Youngtimer. Auf dem Weg zum Oldie. Der Serien GT/E hatte nicht nur den bekannten 2.0 Liter 115 PS Einspritzer, sondern auch ein Sperr-Differential und ein knackig kurzes Fünfgang-Sportgetriebe von ZF verpasst bekommen. Das Leergewicht des Coupés ? Für heutige Verhältnisse eine Besonderheit. Easy unter 1.000 Kilogramm! So konditioniert, war das Kadett Coupé natürlich prädestiniert für den Motorsport. Der Einstiegspreis damals lag im übrigen bei 16.900 D-Mark! Kein Schnäppchen, aber für Sportfahrer ein erreichbarer Fixpunkt!

Mit dem Herzen eines Rallye-Helden zur Bodensee-Klassik 2017

Dann kann auch Gesamtplatz 47 ein Sieg sein!

Die Bodensee-Klassik ist eine Veranstaltung für Menschen mit Benzin im Blut. Umgeben vom wundervollen Panorama des Allgäus, der Alpen und des Bodensees lässt sich der Autofahrer-Alltag mit der Hilfe von „altem Blech“ und knackigen Touren vergessen. Zurück in eine Zeit, in der das Autofahren primär eine Lust war.

Damit der sportliche Ehrgeiz nicht durch übereifrige Polizisten mit Laserpistolen und absurden Strafsummen für klitzekleines Überschreiten des Tempolimits ausgebremst wird – ist die Prämisse der Ausfahrt: „Reisen statt rasen“ und der sportliche Wettkampf wird in „Wertungsprüfungen“ auf Parkplätzen abgehalten. Aber auch hier geht es dann nicht um „Rekordrundenzeiten“, sondern um Präzision – um das 1/100 bei der Einhaltung von Zeitvorgaben. Festgehalten im Roadbook, stellen sich die Teams den Aufgaben. Der Beifahrer gibt vor, der Fahrer reagiert. 100 Meter in 16 Sekunden die Ansage und der Fahrer muss genau dies einhalten. Es ist ein Teamsport. Und nicht selten sind Teams an diesen Aufgaben zerbrochen.

Lämmle und Habby in der Startnummer 32

Die Rollen im Cockpit waren fix verteilt. Meine Co-Pilotin sollte Sarah Elsser sein, eine Moderatorin, bekannt aus dem TV. Und diese Frau würde mir sagen, wo es lang geht. Das liest sich, als wäre der Chauvi am Steuer nicht wegzudiskutieren. Klassische Geschlechterrollen während der Rallye? Nein. Aber Habby ist ein Autoblogger und ein miserabler Beifahrer. Umso wichtiger zudem die Rolle des Co: Die Richtung und die Zeiten ansagen. Während der obligatorischen Rallye-Schulung war sich ein älteres Paar eine Sitzreihe hinter uns dann auch einig: „Was Lämmle sagt, wird gemacht.“ Oder so ähnlich der Wortlaut des Paares in den 60-70zigern. Lämmle von nun an der Rufname der Co-Piloten Sarah, und was Lämmle sagt, wird Habby tun. Da links abbiegen? Und wenn alle vor einem rechts fahren? Dann wird dennoch links abgebogen. Lämmle hat das Kommando. So klassisch chauvinistisch war die Aufgabenteilung also nicht.

Der Papiertiger

Das Rallye-Fahrzeug von Achim Warmbold sollten wir fahren. Eine Rallye-Variante des Opel Kadett C Coupe GT/E. 160 PS stark, mit kurzem Getriebe und Sperrdiffferential ausgerüstet. Verstärkte Dämpfer, kürzere Federn und ein Überrolbügel vervollständigen das Setup. Ein erstes Anlassen: Oh, der läuft ja rau. Die ersten Meter: Oh, der hat sicher keine 160 PS. So ist das mit den Presse-Fahrzeugen. Nicht alles, was nach Rallye aussieht, fährt auch wie „Rallye“. Unsere Startnummer 32 hatte die „35“ von Achim Warmbold 1978 auf Platz 2 in der Deutschen Rallyemeisterschaft getrieben. Aber leider nur die Optik des Ex-Werkswagens und die Startnummer – die Leistung entsprach dem Serien GT/E und vermutlich auch das nur mit viel Liebe.

Berg-Etappen wurden so zur Berg-Prüfung für das ZF-Getriebe. Unter 2.500 Umdrehungen lief unser Kadett nicht wirklich rund und wollte kein Gas annehmen, ab 3.5 zog er – bei 4 ging ihm die Luft aus und auf 4.5 wurde er vor allem lauter – aber nicht mehr schneller. Fleißiges Rühren im knackigen Sport-Getriebe. Der erste Gang hinten links, zwei vorne und so weiter. Das kann in der Hektik einer Zeitprüfung schon mal irritieren – war das jetzt der zweite, der dritte, oder doch der vierte Gang? Unser Kadett nahm es mit herzlichen Reaktionen auf. Immerhin die Optik stimmte und so strahlten nicht selten die Herzen von älteren Männern am Straßenrand. Bei einem Tankstopp lächelte die kastanienrot gefärbte Kassiererin milde und setze einen verträumten Blick auf: „So einen hatte mein Mann auch mal“. Ich denke – die Episode zwischen ihr und ihrem Mann hatte durchaus Höhepunkte im Kadett GT/E.

Klassensiege und schmerzliche Niederlagen

Man könnte die Bodensee-Klassik nicht so lieben, würde sie nicht von einem Profi-Team organisiert werden. Nach dem ersten Wertungstag war die Stimmung im Team „Lämmle und Habby“ großartig. Lämmle hatte die Beschilderung durch Chinesen-Zeichen sofort verstanden und Habby den rechten Weg gewiesen. Und auch die ersten Wertungsprüfungen verliefen extrem erfolgreich. Für so ein junges Team. Für Lämmle war es immerhin die erste Klassik-Rallye. Platz 29 von 173 Teilnehmern. Da darf man schon ein wenig stolz sein. Mit diesem Stolz startete der Freitag der Rallye. Zwei Etappen, mehrere Wertungsprüfungen und am Abend sollten wir festgestellt haben, wenn die Tankuhr „leer“ anzeigt, dann ist der Kadett auch wirklich leer. Komplett leer. Zum Glück ging uns der Sprit erst kurz vor einer Tankstelle aus. So durfte Lämmle ans Steuer und Habby freute sch über das gute Leistungsgewicht des Rallye-Optik-GT/E. Ein wenig Sport konnte dem guten Gefühl keinen Dämpfer verpassen. Ein katastrophales Ergebnis schon.

Platz 65 am zweiten Tag – eine herbe Enttäuschung. Was war passiert?

Eine doppelt versteckte Durchfahrtsprüfung übersehen – und zweimal bei einer Wertungsprüfung in den Himmel geschaut. Das reichte, um im knappen Feld der Top-Leute eine rote Laterne zu kassieren. Jede 1/100 Sekunde Abweichung ein Strafpunkt, eine verpasste Durchfahrtskontrolle, 300 Strafpunkte und am Abend von Tag zwei standen 1323 Punkte auf dem Konto. Am Vortag waren es noch 814 und die Spitzen-Teams bleiben unter 400 pro Tag. 🙁 Das muss Motorsport sein. Dieses Gefühl. Eigentlich geht es ja um nichts. Aber auf der anderen Seite eben doch um alles. Team Lämmle und Habby unter Druck.

Tag 3 – ein versöhnliches Ende

Der dritte Tag belohnte die Teilnehmer mit grandiosen Strecken. Enge und verwinkelte Berg-Passagen, der GT/E röhrt zwischen dem dritten und zweiten Gang und 3 bis 4.000 Umdrehungen hin- und her. So langsam bildet sich Hornhaut an der rechten Hand. Ungewöhnlich harsch der Druck, mit dem die Schaltung geführt werden will, wenig schmeichelnd in der Hand der Schaltknauf. Die Ohren haben sich derweil an den mit wenig Dämmung versehenen Rallye-Advokaten gewöhnt. Es ist halt laut im GT/E.

Konzentration bei Lämmle, Konzentration bei Habby. Noch einmal das gute Ergebnis vom Freitag wiederholen. Zeigen, dass der Freitag kein Glücksgriff war, sondern Ergebnis von guter Teamarbeit. Und prompt geht die erste Wertungsprüfung des Tages in die Hose. Doch Lämmle baut den frustrierten Habby wieder auf. Dank der Gesangseinlagen der Co-Pilotin kann die Stimmung im ’79 VoKuHiLa-Traumwagen nicht schlecht bleiben. Und mit 377 Strafpunkten am Samstag steigern wir uns sogar. Platz 17 im Starterfeld und damit noch einmal ordentlich Land gut gemacht.  Und mit einer 0.00 in der allerletzten Wertungsprüfung haben wir sogar eine Wertungsprüfung gewonnen. Doch dieser Sieg bleibt unbelohnt, denn wir sitzen in einem Fahrzeug des Sponsors. ZF ist Partner der Bodensee-Klassik und unser Fahrzeug wurde von ZF zur Teilnahme angemeldet. Wie gewonnen, so – glücklich. Punkt. Doch wir blieben das beste ZF-Team und der Drittbeste Opel – man muss sie nur finden, die Gründe zum feiern!

Am Ende fühlt sich diese Bodensee-Klassik an, als hätten wir sie gewonnen. Danke an „Lämmle“, du warst eine tolle Co-Pilotin! 

 

 

 

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N24h-2017 – Die SP9-Teams im Überblick

Wenn am 27. Mai das 45. 24h-Rennen am Nürburgring startet, dann werden mehr als 160 Teams in das Rennen zweimal rund um die Uhr gehen. Der Gesamtsieg wird jedoch unter den Teams der SP9 ausgefahren. Die Werksteams von Mercedes-Benz, BMW und Audi gehören ebenso zu den Top-Favoriten, wie auch das Bentley Team oder die Porsche-Mannschaften. 

Die Gesamtliste aller Starter findet ihr hier.

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Shanghai 2017: Noch lachen wir

中華人民共和國 / 中华人民共和国, die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt und mit knapp 1.4 Milliarden Einwohnern der wichtigste Wachstumsmarkt der Welt für die Automobilindustrie. Nicht wenige Automobil-Experten sind sich einig: Die Zukunft des Automobils wird hier im „Land der Morgenröte“ entschieden. Mag das Automobil auch in Europa geboren sein, was die Industrie für die nächsten Jahre verändert, hat seinen Grund jedoch eher im „Milliarden-Volk“ und dem scheinbar unaufhaltsamen Wachstum der Wirtschaftsmacht China. Umso wichtiger ist die Präsenz der Premium-Hersteller hier in China. Die Shanghai Autoshow wird damit auch zum Umfeld für die Weltpremiere des massiven Facelifts der neuen S-Klasse. Das hat auch einen guten Grund, denn deren Käufer sind nirgendwo jünger als hier in China. Chinas S-Klasse Käufer sind oftmals „erstmalige“ Mercedes-Benz Kunden. Die Traditionsmarke aus Schwaben verkauft sich hier prächtig, ganz ohne Traditionskunden. Noch funktioniert das Modell.

Noch bestimmt die „alte Welt“ die Marschrichtung der Automobil-Industrie, der Geschmack der Chinesen dient oft nur als laues Lüftchen im Sturm der Veränderungen. Und doch, wenn ein Hersteller wie Mercedes-Benz eine ganz eigene „Hippie-Kommune im Vatikanstadt“ gründet, eine schnelle Eingreiftruppe, ein eigenes Programm für Disruption auflegt wie mit dem Programm CASE geschehen – dann bestimmt auch China hier die Vorgaben. Vernetzung. Autonomes Fahren. Teilen und Elektrifizierung. Keiner Wirtschaftsnation traut man hier mehr Veränderungsleistung zu als den Menschen im viertgrößten Land (nach der Fläche beurteilt) der Welt.

Waren es bislang die großen Automobilhersteller der „alten Welt“, die Marschrichtung und Geschwindigkeit vorgaben, ändert sich das gerade massiv. Noch lachen wir.

Doch der Wind wird stärker. Neben den Wünschen und Bedürfnissen der chinesischen Kunden entwickelt sich auch das wirtschaftliche Umfeld in China schneller und programmatischer als anderswo. Die Regierung in China muss auf die massiven Veränderungen in ihren Mega-Citys reagieren. Die Ansprüche steigen. Sicherheit, Emissionen und Produktionsvorgaben, nirgendwo in der Welt reagiert der Gesetzgeber harscher und unvorhersehbarer. In Städten wie Shanghai oder Peking wurden quasi über Nacht die stinkenden Zweitakt-Mofas verboten. E-mobilität bestimmt den Alltag im Bereich der Mobilität schon heute, wenn man nur die Zwei- und Dreiräder betrachtet.

Und ein Rundgang über die wichtige Automobilmesse in Shanghai 2017 vermittelt einen Eindruck von den zukünftigen Anforderungen, denen sich auch die deutschen Automobilhersteller werden stellen müssen.

Elektromobilität, Design und Ausstattungswünsche – China bestimmt die Richtung und noch sind es die Premium-Hersteller der alten Welt, die den Markt anführen. Doch nie zuvor hat eine Automobilmesse in China deutlicher gezeigt: Der Druck steigt. 

Noch lachen wir über Automobilhersteller aus China, die kein westlicher Journalist kennt. Lachen über Bastelbuden, mit denen man sich in Deutschland vor kein Fachpublikum trauen würde. Wir wundern uns über dreiste Kopien, über ganz klar nachgeahmte Designmuster. Und während man die letzten Jahre eher beruhigt von der Messe nach Hause flog, denn das, was bei den völlig unbekannten Herstellern stand, es war einfach zu lächerlich, als das es eine über Jahrhunderte etablierte Industrie bedrohen könnte, ändert sich das nun. Die 2017 Auto Shanghai war in der Botschaft sehr eindeutig. Noch lachen wir über Spaltmaße, die nicht in Millimetern oder Zentimetern gemessen werden – wundern uns über die maximale Lieblosigkeit, mit der Bleche verarbeitet wurden und halten uns die Nasen zu, um nicht von den üblen Ausdünstungen der billigen Plastik-Innenräume übermannt zu werden.

Noch lachen wir über Namen, die man nicht aussprechen kann, über Phantasie-Wappen und schauen eher ängstlich in Richtung Westen. Das Silicon Valley und die dort ansässigen Tech-Firmen, sie waren klar ausgemacht als Quell der übermächtigen Disruptionsgefahr. Shanghai 2017 hat jedoch einen anderen Eindruck hinterlassen.

Das Lachen, es dürfte uns schneller vergehen, als man sich das vor ein paar Jahren noch gedacht hat. Denn die Bastelbuden verschwinden. Die Automobilwirtschaft in China lernt schnell, nutzt die regulatorischen Vorteile im eigenen Wirtschaftsumfeld. Denn kein Automobil-Hersteller kann ohne Partner aus China auf dem wichtigsten Zukunftsmarkt vertreten sein. Egal, ob BAIC (Daimler und Hyundai), FAW (Volkswagen, Toyota, Mazda) oder SAIC (GM, Volkswagen, Volvo)  – jeder dieser großen Hersteller aus China lernt von einem oder – schlimmer – von mehreren der wichtigen Global-Player der Automobil-Industrie.

Nein, das ist kein SUV aus Ingolstadt.

Und China lernt schnell. Eine fast unbändige Manpower trifft auf einen Ehrgeiz, den das alte Europa vermutlich nur aus der Wirtschaftswunderzeit kennt. 27-Jahre alte Doktorandinnen, die fließend Englisch, Deutsch und ihre Muttersprache sprechen. Gewerkschaftsfreie Arbeitszeiten. Der maximale Willen zum Erfolg. Gepaart mit den Erfahrungen, dem Know-How, der Kompetenz aus der „alten Welt des Automobilbaus“. Eine Mischung, die einen stärkeren Einfluss auf die deutsche Automobilindustrie haben könnte als die oft gefühlte Disruptionsgefahr aus dem Silicon-Valley.

Hersteller wie SAIC haben gerade angekündigt, die 2005 gekauften Rechte an den MG-Modellen Rover 75 und Rover 25 nun wieder als Automobilmarke auf den Europäischen Markt zu bringen. Die – nach gescheiterten Verhandlungen – als Roewe betitelten MG-Modelle werden als „MG“ zurück nach Europa kommen. Aber eben nicht die „alten Modelle“. Sondern das Ergebnis der letzten 10 Lehrjahre. Und SAIC zeigt unter der Marke Roewe erstaunlich serienreif wirkende SUV-Modelle. Mit einem annehmbaren Verarbeitungsniveau. Mit Vernetzungsoptionen und einem Interieur, klar ausgerichtet auf die Bedürfnisse von Multi-Smartphone-Nutzern.

Angetrieben von Plug-in Hybrid Technik.

Hersteller wie WEY, eine „Premium-Marke“ des „Great Wall Konzerns“, präsentieren westliches Design mit eigener Note. Auch hier, der Plug-in Hybrid SUV ganz vorne. Die Vorgaben der chinesischen Regierung ist eindeutig: Emissionsfreiheit in den Mega-Citys. Die Wünsche der Autokäufer? Status und SUV. Noch zehren wir als „alte Welt“ von unserem Vorsprung. Doch wenn wir nicht jetzt ganz schnell reagieren, eigene Prozesse überdenken und den Markt mit seinen Vorgaben stärker berücksichtigen, dann könnte manch einem Automobilhersteller das Lachen vergehen.

Es ist nicht die Diskussion über Dieselfahrverbote in deutschen Innenstädten, die unsere Wirtschaft – als Automobil-Journalist-Blogger-Whatever bezeichne ich die Automobilindustrie als „unsere Wirtschaft“ – bedroht. Es ist auch gar nicht mehr die Frage, ob TESLA ein tolles Luxus-Produkt auf die Beine gestellt hat und ob Google in das Geschäft mit der Mobilität einsteigt. Es ist einzig die Frage, wie lange wir noch lachen. Lachen über die Anstrengungen der Chinesen. China lernt schneller, als man sich das vorstellen konnte. Einen Borgward, einen Lynk, einen WEY – wer stellt die Frage nach der Tradition, wenn er sich Status und Kompetenz zu neuen Preismarken erlauben kann? Ein Plug-in Hybrid Familien-SUV für weniger als 30.000 €? Eine vollständig elektrifizierte Modellpalette? Vernetzung, Emissionsfreiheit und Autonomie – die Schlagwörter für die Zukunft. Und unsere Benchmark wird sich im Osten befinden. Noch lachen wir. Noch.

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Shanghai 2017: Lichte’Blick für Audi

Was habe ich das Audi-Design der letzten 10 Jahre und der letzten 10 Konzeptfahrzeuge kritisiert. Eine Sackgasse des perfektionierten „dt. Designs“. Sprachrohr der technologischen Überlegenheit, derer man sich in Ingolstadt wähnte. In Shanghai nun endlich ein Lichtblick. Audis Chefdesigner Marc Lichte überraschte mit dem „Concept e-tron Sportback“ und setzt endlich auf eine Revolution. Vergessen die Evolution der ewig gleichen Schattenkanten. Das Armageddon des Geodreick-Designs. Es könnte zu einem Ende kommen.

Audi e-tron Sportback Concept

500 Kilometer Reichweite, ein 95 kWh Akkupaket und Sprintwerte eines Sportlers. Klingt nach TESLA, soll ab 2019 jedoch aus Ingolstadt kommen. Und endlich einmal verpackt Audi die Zukunftsversprechen in ein neues Design. Endlich.

Das nun in Shanghai präsentierte Concept-Fahrzeug soll einen Ausblick geben auf das ab 2019 zweite, in Serie gehende E-Fahrzeug der Ingolstädter. Wie üblich voll mit Technik-Gimmicks – zählen für die Studie jedoch vor allem zwei Dinge: A) Es gibt doch noch eine Design-Alternative aus Ingolstadt und B) Es kommt Druck auf den E-Kessel!

Mercedes-Benz Concept A – Shanghai 2017 mit großer Galerie

Da kommt eine neue „Kompakt-Klasse“ auf uns zu. Eine Kompakt-Klasse die völlig aus den eigenen Schuhen erwächst. Vermutlich ein mehr als legitimer Nachfolger des ehemaligen „Baby-Benz“, nur mit Front- statt Heckantrieb. 

Shanghai 2017 – Mercedes präsentiert das Concept A Sedan

Natürlich kann sich die Presse-Abteilung von Mercedes-Benz nicht verkneifen, von der sinnlichen Klarheit des „Concept A Sedan“ zu fabulieren. Es ist der Oberbegriff der aktuellen Design-Philosophie, geprägt durch Gordon Wagener, dem Chief Design Officer der Daimler AG.

Verabschieden wir uns mal vom Pressemappen-Text. Kommen wir zu den Fakten.

Concept A Sedan zeigt die kommende Design-Linie der „Kompaktklasse“, die gar nicht mehr so kompakt sein wird. Das Konzeptfahrzeug kommt bereits auf 4.570 mm Länge und 1.870 mm Breite.  Oder anders gesprochen, er ist länger und deutlich breiter als der W201, der selige Baby-Benz, den man damals der „Mittelklasse“ zusprach. Und dennoch, es wird genau so kommen. Als A-Klasse Limousine werden wir den Concept A Sedan wieder sehen. Geschliffen aus Shooting Brake und CLA-Genen, basierend auf der MFA-Plattform, wird der jüngste Baby-Benz eine elegante Limousine werden.

Der Panamericana-Kühlergrill dürfte einer kommenden AMG-Variante vorbehalten bleiben, aber die leicht nach vorne geneigte Schnauze, die starken Flanken, die hohe Seitenlinie und eine massive C-Säule stehen für sportliche Eleganz. Kompakt ist da maximal der Spielraum beim Preis.

Ein wenig ängstlich dürfte man auf die kommende Aufpreisliste schielen, denn ohne optionale 20″-Räder lässt sich mit erscheinenden der nächsten „Kompakt-Generation“ vermutlich gar nicht mehr auskommen. Will man die großen Radhäuser und drahtigen Seitenlinien nicht völlig verkümmern lassen.

Marktreife soll die Limousine im übrigen im Jahre 2018 besitzen, freue wir uns also mal auf Genf, oder gar auf Detroit in 2018!

Und jetzt lassen wir mal ein paar Werksbilder „wirken“:

Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017

Genfer Salon 2017 – Besucherzahl stabil

Mit 690.000 Besuchern ist der 87. Genfer Automobilsalon (9. bis 19. März) zu Ende gegangen. Gegenüber dem starken Vorjahr konnte die Zahl der Gäste um 3.000 gesteigert werden. Die Organisatoren verzeichneten mehr Eintritte unter der Woche, an den Sams- und Sonntagen kamen hingegen weniger Besucher. Stark gefragt war zudem das zum halben Preis verkaufte 16-Uhr-Ticket.

Die Messe zählte 122 Weltpremieren von neuen Pkw-Modellen und Konzeptfahrzeugen. Insgesamt waren rund 900 Autos und Exponate von 180 Ausstellern zu sehen. Europaweit ist Genf hinsichtlich der Besucherzahlen die Nummer drei hinter dem Autosalon in Paris mit zuletzt rund 1,07 Millionen Besuchern und der IAA in Frankfurt mit 931.700 Gästen. Da die beiden großen Messen aber im jährlichen Wechsel stattfinden, ist Genf in jedem einzelnen Jahr die zweitwichtigste Autoshow des Kontinents. (Holger Holzer/SP-X)

Mercedes-Benz Cars Pressekonferenz – Genfer Automobilsalon

Im Mittelpunkt des Auftritts von Mercedes-Benz auf dem diesjährigen Automobilsalon in Genf steht die Weltpremiere des E-Klasse Cabriolets. Der offene Viersitzer ist das fünfte Mitglied der erfolgreichen Baureihe. Erstmals zu sehen ist auch eine neue, sehr außergewöhnliche Variante der legendären Offroad-Ikone G-Klasse.


Sein
Europa-Debüt feiert der neue GLA mit erweitertem Motorenangebot, einer gezielten optischen Akzentuierung im Innen- und Außendesign sowie aktualisierten Ausstattungsvarianten.
Zu den weiteren Neuheiten zählen
Sondermodelle, unter anderem von Mercedes SL und SLC sowie smart, und einige AMG Performance Modelle von Mercedes-AMG. Mit dem Concept X-CLASS gibt Mercedes-Benz Vans in Genf einen Ausblick auf seinen neuen Pickup, die X-Klasse.

LIVE: Verfolgen Sie die Mercedes-Benz Cars Pressekonferenz auf dem Genfer Automobilsalon am 7. März um 9:00 Uhr LIVE auf daimler.com/live.

YouTube: youtube.com/mercedesbenz
Facebook: facebook.com/mercedesbenz
Periscope: periscope.tv/mercedesbenz
Twitter: twitter.com/mercedesbenz

VW Arteon –  mehr als nur ein Passat Coupé

Weltpremiere in Genf: Der VW Arteon. Die Wolfsburger bringen einen fünftürigen Gran Turismo mit in die Schweiz, der oberhalb des Passat angesiedelt wird. Der Fünfsitzer soll Designelemente eines Sportwagens mit der Eleganz und dem Raum eines Fastbacks – also einem Fließheck – vereinen. Mit seinen serienmäßigen LED-Scheinwerfern und weiteren neuen Elementen ergibt sich eine völlig neue Frontpartie. Damit es im Inneren luftig zugeht, bietet der Wolfsburger einen langen Radstand sowie eine große Heckklappe, hinter der sich mindestens 563 Liter Kofferraumvolumen verbergen. Wir schauen uns den neuen VW Arteon genauer an. Read more

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Vorschau Autosalon Genf 2017 – Der Frühling kommt

Autosalon Genf 2017: Frühling auf Rädern

Und es geht los. Am 9. März öffnet der Auto Salon in Genf seine Türen.

Ja, es geht wieder los. Nach der eher müden Saison-Eröffnung in Detroit lockt nun wieder das Wohnzimmer der Autoindustrie. Die netteste, stilvollste, schönste, gemütlichste und edelste aller Automessen öffnet am 9. März die Tore. In diesem Jahr kann sich der Besuch lohnen. Wenn man auf Exoten und Über-Exoten steht.

Wir machen´s per Alphabet und wir werden uns nicht für die mangelnde Ausführlichkeit rechtfertigen. Einige Hersteller halten sich mit Infos zurück. Andere hauen schon vorher auf die Pauke. Hier also ein paar Fotos plus ein paar Infos. Gerade genug, damit man ein Ticket online kauft und nach Genf pilgert.

Aston Martin
Der DB 11 ist bereits bekannt. Bis der Volante kommt, dauert´s noch. Dafür hat man in Gaydon den allseits beliebten Q an die Maschinen gestellt. Q steht bei Aston für Individualisierung und genau die wird in Genf gezeigt.

Audi
Neben den Varianten des A5, also Coupé und Cabriolet, zeigen die Ingolstädter eine noch wildere Studie zum Thema Q8. Audi meint, dass es sich dabei um eine elegante Alternative zur robusten Präsenz eines klassischen Sport Utility Vehicle handelt. Wir meinen: Wenn Bentley, Maserati und bald auch Rolls-Royce und Lamborghini einen Über-SUV verkaufen können, dann spielt Audi halt auch mit.

Bentley
Aus Crewe kommt in diesem Jahr der Continental Supersports nach Genf. Der Brite kommt mit satten 710 PS und einem Heckflügel zwecks Bodenständigkeit in die Schweiz.

BMW
Derzeit wird der neue 5er Touring vorgestellt und genau den stellen die Bayern auch in Genf vor. Dazu kommen noch ein paar Highlights: Ganz vorn der i8 in der exklusiven Protonic Frozen Black Edition. Zudem bringt BMW noch den neuen 4er mit.

Rolls-Royce
Natürlich warten wir alle auf den neuen Phantom, aber der kommt erst zur IAA. Und das „All Terrain Vehicle“ aus Goodwood wird erst 2018 gezeigt. Deshalb erwarten wir für Genf die ein oder andere Variante des Dawn, Wraith oder Ghost. Beim Thema Individualisierung sind die Entwickler aus Goodwood ja immer besonders fleißig. Lassen wir uns also überraschen.

Ferrari
Lucca ist weg. Aber the show must go on. Nach dem F12berlinetta und dem F12 tdF kommt nun der 812 Superfast. 800 Pferde unter der Fronthaube. Superfast kennen wir. In den 6oer Jahren gab´s mal einen 500 Superfast.

Porsche
Aus Stuttgart erwartet man den Panamera mit dem Heck eines Shooting Brake oder Kombi oder wie auch immer der Viertürer heissen soll. Jedenfalls halten sich die Schwaben mit Ankündigungen zurück. Sicher ist, dass man den Panamera Hybrid und die gesamte GTS-Flotte des 911 sehen wird. Und vielleicht erfahren wir in Genf ein wenig mehr über das Projekt „Mission E“.

Pagani
Ja, der offene Huayra wird die Massen anlocken. Jeder will sich mal auf den feinen Sitzen niederlassen und das Dach der Messerhallen in aller Ruhe ansehen und dabei von ilalienischen Landstraßen und edr Sonne darüber träumen.

Mercedes-Benz
Aus Stuttgart kommt die neue E-Klasse als Cabriolet und eine Bergziege im Hermelin-Mantel für schlappe 600.000,00 Euro. Der G-Maybach 650 Landaulet. Das gute Stück ist bereits ausverkauft und genau deshalb lohnt sich ein Besuch am Mercedes-Stand.

Jaguar/Land Rover
Von der britische Insel kommen ein paar spannende Autos. Der Jaguar iPace, also die elektrisierte Variante des Jaguar SUV. 400 km Reichweite und eine relativ kurze Ladezeit. Zudem sieht er auch ganz gut aus. Von Land Rover kommt der nagelneue Discovery, eine sehr exklusive Variante des großen Range Rover und einen neuen Wagen namens „Velar“, der als Bindeglied zwischen Land Rover und Range Rover dienen soll.

McLaren
Die Leute in Woking haben sich den V8, also jene Maschine, die in allen Straßen-McLaren arbeitet, zur Brust genommen und an deren Performance gearbeitet. Das Triebwerk ist nun mit 4 Liter Hubraum ein wenig stärker. In Genf zeigen die Briten nun die zweite Generation ihrer „Super Series“, also den Nachfolger des 650S. Bilder haben wir noch keine, dafür haben wir ein Video hier eingestellt.

Fakten zum Autosalon in Genf:
Öffnungszeiten: 09. bis 19. März
Montag bis Freitag: 10.00 bis 20.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 09.00 bis 19.00 Uhr
Eintritt: 16 Schweizer Franken, Kinder bis 16 Jahre: 9 Schweizer Franken
Ab 16.00 Uhr 50 Prozent Rabatt auf alle Karten vor Ort.

 

Online-Ticket-Verkauf  Salon-Website mit Live-Cam

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Skoda Octavia Facelift – Der Konkurrent

Er war zwar bislang schon der Musterschüler bei Skoda, doch nach einer gewissen Zeit muss einfach ein Facelift her. Bitteschön, da ist es: Der Skoda Octavia schaut nicht mehr aus zwei konzentriert dreinblickenden Augen mit langem Liedstrich, sondern hat nun ein Vier-Augen-Gesicht bekommen. Das mag einem gefallen oder eben nicht – an den Qualitäten des tschechischen Kompakten hat das nichts geändert. Ganz im Gegenteil: Der Feinschliff am Fahrwerk lässt den Octavia gänzlich zum Konzernbruder Golf aufschließen – bei mehr Außenlänge und Radstand. Aber auch bei annähernd gleichem Preis. Was hat der Tscheche auf und vor allem im Kasten? Read more

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ROWE erweitert Sponsoring in der VLN

Die ROWE Mineralölwerk GmbH erweitert ihr Sponsoring-Engagement in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Seit 2009 ist das im rheinhessischen Worms ansässige Unternehmen bereits als Sponsor in der weltweit größten Breitensport-Rennserie auf der Nürburgring Nordschleife vertreten. Ab der Saison 2017 ist ROWE noch deutlicher in der VLN präsent: Das Logo schmückt künftig die Startnummer-Flächen auf allen Rennfahrzeugen.

„ROWE ist für die VLN seit vielen Jahren ein verlässlicher Werbepartner“, erklärt Dietmar Busch, der Geschäftsführer der VLN VV GmbH. „Vor diesem Hintergrund sind wir sehr glücklich, dass das Unternehmen seine Sponsoring-Aktivitäten in Zukunft weiter ausbauen wird.“

Die ROWE Mineralölwerk GMBH ist ein expandierendes Unternehmen der Schmierstoffbranche mit Hauptsitz in Worms. 1995 im rheinhessischen Flörsheim-Dalsheim vom alleinigen Gesellschafter und Geschäftsführer Michael Zehe gegründet, wuchs das Unternehmen kontinuierlich, so dass der Firmensitz im Jahr 2000 ins pfälzische Bubenheim verlegt wurde. Aufgrund steigender Anforderungen und weiterer notwendiger Produktionskapazitäten eröffnete ROWE am 9. Dezember 2013 den neuen Hauptsitz in Worms.

„Uns verbindet eine Menge mit der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring“, bestätigt Michael Zehe, der von 2010 bis 2016 als Fahrer im teameigenen Mercedes-Benz SLS AMG GT3 und im neuen BMW M6 GT3 viele Top-10-Platzierungen und 2011 sogar einen Sieg in der VLN feiern durfte. „In der Langstreckenmeisterschaft haben unsere Racing-Aktivitäten begonnen, und wir haben sie sehr erfolgreich weiterentwickelt. Nach wie vor bietet uns die VLN eine optimale Plattform für unsere Marketingaktivitäten, sodass wir nicht lange überlegen mussten, unser Engagement auszubauen, als sich dazu die Möglichkeit bot.“

ROWE ersetzt auf den Startnummer-Flächen die Reifenhandelskette Premio Reifen + Autoservice, deren Sponsoringvertrag mit der VLN nach sieben Jahren Ende 2016 auslief.

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Kompakter Unbekannter: Mitsubishi Compact-SUV

Bislang ist es noch nicht viel, das uns die Japaner vom Mitsubishi Compact-SUV zeigen. Ein dunkles Foto, das war es dann auch schon. Doch die britische Kollegen von „Autoexpress“ meinen, hier den neuen Mitsubishi Eclipse SUV erkannt zu haben, der gegen Nissan Qashqai und den bald neu kommenden Skoda Yeti antreten soll. Wirklich klar scheint nur, dass der SUV in Genf gezeigt wird und der erste Vertreter einer neuen Mitsubishi-Fahrzeuggeneration sein soll.

Die Japaner sind gerade richtig in Fahrt: Der Mitsubishi Outlander PHEV ist ein großer Erfolg, der Pajero ist seit Jahren in der Klasse der waschechten Geländewagen eine feste Größe und nun kommt der Mitsubishi Compact-SUV. Er will im immer noch stark boomenden Segment der SUV dort ansetzen, wo der ASX bislang sein Haupt-Arbeitsfeld hatte. Und es wird auch höchste Zeit für die Japaner, schließlich hat die Konkurrenz ihre Kompakt-SUV längst aufgefrischt oder komplett neu entwickelt, wie man am Seat Ateca oder – am Hauptkonkurrenten – Nissan Qashqai sehen kann.

Möglicher Name des Compact-SUV: Eclipse SUV

Feste Größe in Mitsubishis SUV-Programm: Der Outlander PHEV.

Der Mitsubishi Compact-SUV ist zwar noch kaum zu erkennen, doch man kann bereits einiges ableiten. So etwa die hohe Sitzposition und die erhöhte Bodenfreiheit. Mit seinem Coupé-artigen Heck weckt er zudem Rückschlüsse zum Honda C-HR, soll sich von seinem Design her aber am Mitsubishi XR Concept orientieren, das 2015 in Genf vorgestellt wurde. Das bedeutet auch, dass uns eine kantige Front erwartet, die das neue Selbstbewusstsein der Japaner ausdrücken soll.

Wie es heißt, sollen die Entwickler zudem stark am Innenraum gearbeitet haben. Ein klar gestaltetes Armaturenbrett mit hochwertigen Materialien soll nicht mehr nur den Premium-Mitbewerbern vorbehalten bleiben. Zudem soll ein neues Infotainment Einzug halten, das einen Bildschirm im BMW-Stil bereithält, der wie ein Tablet freisteht. Hier sollen bald klare Grafiken, Apps und ein kapazitiver Touchscreen für neue Bedienfreuden sorgen. Abseits davon, soll der Innenraum – trotz abfallender Dachlinie – geräumig ausfallen und sich am Qashqai orientieren.

Bekanntes unter der Haube des Mitsubishi Compact-SUV

Der Mitsubishi ASX bekommt einen kompakten Bruder in Form des Eclipse SUV. So könnte der Neue zumindest heißen.

Wie die britischen Kollegen darüber wissen wollen, soll der Mitsubishi Compact-SUV einen 1.5 Liter Benziner bekommen, der seine Kraft über ein CVT-Getriebe an alle vier Räder überträgt. Seine Leistung dürfte bei rund 120 PS und 200 Nm liegen. Daneben darf man wohl einen 2.2 Liter Diesel mit Sechsgang-Handschaltung erwarten. Als Basis wird dem Compact-SUV eine verkürzte Outlander-Plattform dienen, die durch den Einsatz neuer Materialien kürzer und leichter, dafür aber steifer ausfällt. Im Zusammenspiel mit einer Multi-Lenker Hinterachse, einem straffen Fahrwerk und einer knackigen Lenkung könnte der neue Mitsubishi Compact-SUV zum Chefdynamiker der Klasse werden.

Quelle: Mitsubishi | autoexpress.co.uk

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NAIAS 2016 – Der besondere Messerundgang

Anfang des Jahres geht es in die USA. Das war schon lange so. Detroit im Staate Michigan ist im Januar nicht unbedingt verlockend, es ist schlichtweg immer kalt, aber, die NAIAS gehört nun einmal zum Programm. Wenn gleich seit ein paar Jahren die CES in Las Vegas den Auftakt des Arbeitsjahres noch früher setzt. Auch in diesem Jahr zog es uns in die USA. Und während wir die CES noch getrennt erlebten, haben Jens, Jan und ich, die NAIAS wieder mit einem gemeinsamen VIDEO festgehalten. Die „drei von der Tankstelle“, oder wie auch immer man uns nennen möchte. Jeder von uns hatte so seine persönlichen Favoriten. Vorhang auf für die NAIAS 2017 – der Messerundgang.

CES 2017: ZF und NVIDIA lassen das Auto denken

Von der Zahnradfabrik zur Denkfabrik

Wenn sich unsere Mobilität ändert, dann müssen es die Big Player auch. War es früher einmal eine hohe Kunst, mit präziser Mechanik für die beständige Kultur des Automobils zu sorgen, verändern sich die Anforderungen in dem gleichen Atemzug, in dem man „Autonomes Fahren“, „always on“ Konnektivität und Elektromobilität ausspricht. Einer der großen Player im Zuliefererbereich ist ZF. Ein Konzern, der sich derzeit mit Hochdruck auf die Veränderungen einstellt. Zu diesem Wandel gehört eine völlig neue Partnerschaft, die man nun in Las Vegas bekannt gegeben hat.

NVIDIA und die „Zahnradfabrik Friedrichshafen“ – Global Player für die Zukunft der Mobilität

Bereits 2018 wird der Zulieferer ZF ein Steuergerät in Serie liefern, dessen Fähigkeiten auf den beachtlichen Rechenleistungen der NVIDIA Prozessor-Struktur des „PX 2 AI“ basiert. Eine „ECU“, ein Steuergerät, das man sich als „Kopf“ der Rechnerarmada in einem modernen Auto vorstellen muss. Eine Hightech-Plattform, die in Echtzeit die Eingangssignale von mehreren Kameras, Lidar, Radar und Ultraschallsensoren verarbeitet und mit den anderen Steuergeräten des Fahrzeuges verknüpft. Ein intelligentes Steuergerät, in der Lage, selbstständig zu lernen.

Mit ZF ProAI bringen ZF und NVIDIA künstliche Intelligenz in die
Transportbranche – und legen damit die Grundlage für eine
schnelle Realisierung autonomer Fahrfunktionen.

ZF präsentiert „Pro Ai“

Künstliche Intelligenz und „Deep Learning“ für Maschinen. Die Grundvorraussetzungen für das autonome Fahren in der nahen Zukunft. Die Partnerschaft mit NVIDIA katapultiert ZF in ein völlig neues Zeitalter. Man kommt endgültig in der digitalen Welt an. Es ist die fruchtbare Kooperation von zwei High-Tech Unternehmen. Das eine produziert Rechenkerne mit der Leistung von Supercomputern und das andere bringt das Know-How und die Erfahrung eines globalen Automobil-Zulieferers mit. Rechnersysteme für Automobile müssen gänzlich andere Ansprüche erfüllen. Gemeinsam präsentiert man mit dem nun vorgestellten „Bordcomputer“ ZF PRO AI die Basis für den nächsten Entwicklungssprung in der Automobil-Industrie.

AI eröffnet enorme Möglichkeiten

Durch Supercomputing und „Deep-learning“-Fähigkeit kann die Entwicklung des autonomen Fahrens drastisch beschleunigt werden. Die NVIDIA DIRVE PX 2 AI-Plattform stellt dafür eine enorme Rechenleistung bereit, die es erlaubt, das komplette 360-Grad-Umfeld um das Fahrzeug herum präzise zu verstehen und daraus Aktivitäten abzuleiten.

ZF liefert ZF ProAI als ins Fahrzeug integriertes System, das über die Cloud aktualisiert und während des gesamten Automobil-Lebenszyklus mit zusätzlichen Funktionen und Fähigkeiten ausgestattet werden kann. Das System ist für V2X-Applikationen ausgelegt, kann also mit anderen Fahrzeugen und mit der umgebenden Infrastruktur kommunizieren. Außerdem kann die  Lernfähigkeit und Vernetzung von ZF ProAI im Sinne einer Schwarmintelligenz ganze Fahrzeugflotten sicherer und effizienter machen.

Die Zukunft von ZF: Vernetzt und intelligent

„Die Elektromobilität und das autonome Fahren verändern die Fahrzeugbranche grundlegend und enorm schnell“

Dr. Stefan Sommer, CEO ZF

SEE – THINK – ACT

Wer mit der wachsenden Geschwindigkeit der Veränderungen in der Automobilbranche nicht mithalten kann, wird schon bald keine Rolle mehr zugeteilt bekommen. Dr. Stefan Sommer, der Vorstandsvorsitzende von ZF weiß um diese Gefahr und hat, zusammen mit seinen Kollegen, die Weichen bei ZF neu gestellt. Der einprägsame Claim „see – think – act“ vereint alles, was die Zukunft an Anforderungen bereit hält. Das autonome Fahren, das elektrifizierte Fahren, das vernetzte Fahren. Unter dem neuen Claim der Friedrichshafener fällt die zukünftige Markenkompetenz des traditionsreichen Zulieferers. Und auch wenn die Akquise von HALDEX auch nicht so klappte, wie man sich das wünschte – mit der Übernahme von TRW hat man sich breiter als je zuvor aufgestellt. SEE, THINK, ACT – das Sehen umschreibt die Sensorik, das Denken die zukünftige Kompetenz im Bereich der leistungsfähigen Steuergeräte und das „Handeln“ bildet die Brücke zur bisherigen Kernkompetenz der „Zahnradfabrik Friedrichshafen“.

Ebenfalls Premiere in Las Vegas gefeiert hat ein System zum Retten von Menschenleben. 

Mit X2SAFE kommt die Vernetzung aller „Verkehrsteilnehmer“ einen Schritt näher. Eine einfach zu implementierende Technologie könnte das Smartphone als Gefahrenquelle im Straßenverkehr zum persönlichen Sicherheits-Assistenten werden lassen. Die Vernetzung aller Teilnehmer, Autos, Fahrradfahrer und Fußgänger über die Cloud bildet die Möglichkeiten der Digitalisierung unter Sicherheitsaspekten ab.

Von der Warnung bis zum aktiven Eingriff
Die Intelligenz des Systems besteht darin, dass der Algorithmus das Verhalten aller Verkehrsteilnehmer in der näheren Umgebung individuell analysieren kann und über eine Reaktion
entscheidet. Hält ein Fußgänger etwa Rotphasen von Ampeln nicht ein oder überquert Straßen an dafür nicht geeigneten Stellen, vermag es dieses Verhalten als besonders „unsicher“ zu bewerten und geht von einem größeren individuellen Gefährdungspotenzial aus. In dem sich nähernden Fahrzeug wäre in diesem Fall eine Warnung des Fahrers möglich. Gleichzeitig würde auch der Fußgänger von seinem Smartphone oder Smartwatch akustisch und optisch alarmiert.

10 spaßige Autos für 2017 – Scharfe Schlitten

2017 beschert uns einen Blumenstraß spektakulärer Fahrspaß-Mobile. Oft handelt es sich um starke Flundern, die ihren Fahrern dank aberwitziger Leistung ein vom linken bis zum rechten Ohr reichendes Grinsen ins Gesicht zaubern. Doch unsere Definition von Fahrvergnügen reicht weiter.

Wie etwa zum neuen BMW 5er, der mit Oberklasse-Komfort, automatisierten Fahrkünsten, viel Multimedia und natürlich klassisch dynamischen Fahreigenschaften seine neuen Besitzer überzeugen wird. Bereits ein Standardmodell wie der 530d sprintet in nur knapp 5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und fegt mit Allradantrieb und Allradlenkung flink wie ein Sportwagen ums Eck. Ein neuer M5 soll mit mehr als 600 PS und Allradantrieb sogar eine Sprintzeit in unter 3 Sekunden ermöglichen.

BMW 5er

600 PS? Da kann der Nio EP9 nur müde lächeln. Der rein elektrisch betriebene China-Kracher wirft dank seiner vier Motoren gleich 1.360 Pferdestärken ins Rennen. Doch nicht nur fahrtechnisch ist der frischgebackene Nordschleifen-Rekordhalter unerreichbar. Schon preislich bedingt, wird das 1,2 Millionen Euro teure und auf 6 Fahrzeuge limitierte Prestigeprojekt ein äußerst exklusives Vergnügen bleiben.

Next EV Nio EP9

Ganz ohne Hightech-Antrieb, aber ähnlich selten ist der Jaguar XKSS. Hierbei handelt es sich um einen originalgetreuen Nachbau eines der ersten Supersportwagen überhaupt. Neun der eigentlich geplanten 25 Stück wurden 1957 Opfer der Flammen. Diese „Unvollendeten“ wurden nun von Jaguar in Handarbeit nach den ursprünglichen Bauplänen aufgebaut. Eine nagelneue und doch eigentlich 60 Jahre alte Konstruktion auf 230 km/h zu treiben – diese Katze verspricht das ganz große Kribbeln. Doch wer die gut eine Million Pfund Kaufpreis erübrigen könnte, kommt zu spät: Die für Anfang 2017 geplante Kleinserie ist bereits vergriffen.

Es geht auch deutlich billiger und zugleich deutlich dynamischer: Lamborghini bringt 2017 den Huracan Spyder in einer Heckantriebsversion. Diese bietet für knapp 180.000 Euro ein wildes V10-Herz, dessen 580 PS für atemberaubende Performance sorgen. Da mancher Lambo-Fahrer den eigentlich obligatorischen Allradantrieb des Huracan als zu langweilig findet, bieten die Italiener den Grenzbereich-Genießern deshalb alternativ die kecke Heckmeck-Variante an. Diese ist auch nach oben offen.

Glickenhaus SCG003S Stradale

Ebenfalls aus Italien kommt 2017 ein weiterer Supersportler der Sonderklasse: Glickenhaus SCG003S heißt der heiße Renner, den die Manifattura Automobili Torino bald schon in einer straßenzugelassenen Variante produzieren will. Hier soll ein 4,4-Liter-V8 stolze 750 PS mobilisieren, was angesichts von 1,2 Tonnen Gewicht eine Sprintzeit in unter 3 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h erlaubt. Glickenhaus kündigt nicht nur für den März 2017 die Weltpremiere an, sondern außerdem einen neuen Streckenrekord für straßenzugelassene Autos auf der Nordschleife.

McLaren P1 Kinderauto

Apropos Nordschleife: Zu den einstigen Rekordanwärtern zählte auch der bereits eingestellte McLaren P1. Den werden die Briten nun wieder auflegen, allerdings in einer sehr kleinen und rein elektrisch getriebenen Variante. Und die kann den maximal einen Passagier lediglich auf 5 km/h beschleunigen. Dafür braucht es allerdings nur 2 Sekunden. Den potenziellen Piloten, Kinder bis 6 Jahre, dürfte selbst das einen Heidenspaß bereiten.

Caterham Seven Sprint

Ebenfalls Kinder begeistern kann der Seven von Caterham. Vor allem ob seiner kleinen und schrullig geformten Karosserie verzückt das Leichtgewicht den Nachwuchs. Den Kult-Roadster bieten die Briten im Jahr 2017 in historischer Verpackung an: 7 Sprint heißt das Sondermodell, das konsequenter als alle Seven zuvor auf Retro-Look setzt. Fahrspaß ist ebenfalls angesagt, denn bereits der 81 PS starke Basismotor schiebt das Federgewicht in 7,5 Sekunden auf 100 km/h.

Bristol Bullet

Eine andere englische Kultmarke, Bristol, feiert mit dem völlig neuen Speedster Bullit 2017 ein Comeback. Neben cooler Optik bietet der Zweisitzer noch satten Vortrieb: Ein 4,8-Liter-V8 von BMW soll das Cabriolet in unter vier Sekunden auf Tempo 100 wuchten. Das Vergnügen wird ein nicht nur rasend schnelles, sondern auch exklusives sein: Lediglich 70 Fahrzeuge sollen entstehen, der Preis dürfte bei 300.000 Euro liegen.

Mercedes GT Roadster

Ebenfalls offene V8-Freuden auf noch sportlicherem Niveau verspricht Mercedes mit seinem neuen GT Roadster. Der schnelle Schwabe ist ab Frühjahr in zwei Versionen mit 476 oder 557 PS verfügbar. Der Kunde hat also die Wahl zwischen schnell und sehr schnell. Selbstredend braucht man für ein solches Über-Auto einen souveränen Kontostand, der nach dem Kauf des Roadsters um mindestens 130.000 Euro geschrumpft sein wird.

Lexus LC 500

Für deutlich weniger Geld wird man den Lexus LC 500 bekommen. Hier schicken die Japaner ein überaus drahtiges wie spektakulär gezeichnetes 2+2-Coupé 2017 ins Rennen. Angetrieben wird der „Beau“-lide von einem 477 PS starken Fünfliter-V8-Motor in Kombination mit einer zehnstufigen Automatik. Die üppige Kraft soll, allein an die Hinterräder geleitet, einen Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in 4,4 Sekunden ermöglichen. Maximal sind 270 km/h möglich. Mit knapp über 90.000 Euro bleibt das Coupé preislich fast noch wie bodenständig. (Mario Hommen/SP-X)

Den Winter elektrisch meistern – Der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander im Dauertest

[notification type=“notification_info“ ]mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Alltag. Reichweite, Zuverlässigkeit der Technik und Nutzen – wir schauen ganz genau hin! [/notification]

Es ist der dritte Winter den wir mit dem Plug-in Hybrid Outlander erleben werden. Während im Sommer der Benziner wirklich oft schweigt, der Alltag ist zu 90% mittlerweile für den Plug-in Hybrid Outlander ein rein elektrischer, verändert sich das in den kalten Monaten. Ist das gut oder schlecht?

Wie fährt man im Winter elektrisch und wann macht es keinen Sinn mehr?

Der Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid mit seiner Kombination aus einem 121 PS starken Benzinmotor und den zwei 82 PS E-Motoren könnte genau die richtige Lösung für den rein elektrischen Winterbetrieb sein, wenn, ja wenn der Benziner auch im Winter ausbleibt. Aber sobald es kalt wird, startet der Plug-in Hybrid Outlander seinen Benzinmotor früher und öfter. Und dafür gibt es einen guten Grund.

19-21 ° ist die normale durchschnittliche Temperatur im Innenraum für viele Autofahrer. Da fühlt man sich wohl, braucht keine Winterstiefel, keine dicken Jacken und Schal und Handschuhe können auch außen vor bleiben. Um diese 19-20° zu erreichen, muss jedoch ordentlich geheizt werden. Und hier kommen wir an den Punkt der Betriebslogik die man dem PHEV-Outlander beigebracht hat, die dafür sorgt, dass im Winter der Benzinmotor auch anspringt, wenn die Akkus eigentlich noch voll sind.

7 kW würde die Heizung ziehen – wenn man nicht die Abwärme des Benziners nutzt. 7 kW für warme Füße und Hände. 7 kW die dem Vortrieb fehlen. Und: Es ist ein Betriebsschutz für den Motor. Ein erster Start des Motors sorgt für eine Durchwärmung des Motoröls. Ein Verschleißschutz für den Winterbetrieb. Das Szenario ist eindeutig: Mit kalten Motor (Frost?) los fahren, rein elektrisch bis zur Autobahn und dann Kick-Down zum beschleunigen? Das mag man machen können, sinnvoller ist es jedoch, dem Motor die Möglichkeit zu geben, sich zu zu temperieren. Und genau diese beiden Vorgänge erledigt die Betriebsstrategie des PHEV-Outlanders bei niedrigen Temperaturen. Der Motor erzeugt mehr als genug Abwärme um den Innenraum zu wärmen und zugleich temperiert sich die Peripherie des Motors. Wasser- und Ölkreislauf. Sobald dann Last gefordert wird, muss der Motor nicht aus dem Kälteschock heraus die Leistung abliefern.

Das Modelljahr 2017 wird eine Veränderung in der Strategie bringen. Ein „pure EV“ Button wird hinzukommen. Ob das auch den Betrieb im Winter verändert? Das werden wir testen müssen, hierzu gibt es noch keine Aussagen.  Wer dennoch maximal elektrisch fahren will, weil er zum Beispiel auch weiß: Er braucht keine Volllast und wird den Benzinmotor auch nicht aus seinem Winterschlaf wecken, der muss bei den Modellen 2013-2016 folgendes beachten:

So fährt der Mitsubishi Outlander PHEV auch im Winter erst einmal rein elektrisch:

Methode 1: Heizung, Klimaanlage vollständig aus. Wer sein Fahrzeug im Winter in einer Garage parkt, der wird mit dieser Methode leben können. Solange die Heizung und die gesamte Klimaanlage ausbleibt, fährt der Outlander PHEV rein elektrisch. Die Sitzheizung sorgt hierbei für ein wenig Wärme. Allerdings ist diese Lösung nicht ideal. Je nachdem, wie warm man selbst eingepackt ist, je nach Wetter beschlagen die Scheiben recht schnell.

Methode 2: Wesentlich lieber ist mir Methode 2 und die wurde von uns auch so angewandt. Die Standheizung arbeitet elektrisch. Mit dem Update der Software im Winter 2015  wurde die Vorwärmzeit für den Innenraum von 10 Minuten auf 20 und optional 30 Minuten erhöht. Mit einer 30 minütigen Vorwärmzeit haben wir auch im strengsten Winter das Fahrzeug vollkommen eisfrei bekommen, den Innenraum ordentlich vorgewärmt und je nach Temperaturenlage die Klimaanlage laufen lassen können. Ist der Innenraum genug vorgewärmt, springt der Motor auch bei eingeschalteter Klimaanlage nicht an. Denn es war die Heizung, die mit der Abwärme des Benzinmotors die Kabine aufwärmen wollte.

Mit der nun möglichen Vorwärmzeit von bis zu 30 Minuten entfällt diese Reaktion, der Mitsubishi Outlander PHEV lässt sich auch im Winter rein elektrisch bewegen. Die absolute Minimalstrecke lag hierbei, bei Nutzung von Licht und Heizung und auf Schnee bedeckter Straße bei 19 Kilometern.

[notification type=“notification_info“ ]Haben Sie Fragen? Anmerkungen oder Wünsche zu unserem Dauertest-Fahrzeug? Schreiben Sie uns! [/notification]

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Auto-Neuheiten 2017 – Alle Hersteller von A-Z

Dazu benötigt man keine Glaskugel: Der SUV-Boom setzt sich auch im kommenden Jahr fort. Die Bandbreite reicht von Dickschiffen wie dem VW Touareg bis zu Mini-Modellen wie dem Suzuki Ignis, von Luxus-Crossovern wie dem Porsche Cayenne bis zu Budget-Angeboten wie dem Dacia Duster. Aber auch in den anderen Pkw-Klassen haben die Hersteller zahlreiche Neuheiten im Programm.

Audi:
Für Audi startet das Autojahr früh: Direkt zum Beginn kommen die technisch weitläufig verwandten Modelle Q5 und A5 Sportback auf den Markt. Sowohl das SUV als auch die Fließhecklimousine bleiben äußerlich dem Stil ihrer Vorgänger treu, präsentieren sich unter dem Blech aber umfangreich modernisiert. Neben schlaueren Assistenten wie einem Staupiloten, geringerem Gewicht und sparsameren Motoren gibt es auch ein moderneres Infotainment-System, zu dem auch das spektakuläre Virtual Cockpit zählt, bei dem hochauflösende Bildschirme die analogen Instrumente ersetzen. Zum Frühjahr gesellt sich dann das A5 Cabrio zu Audis Mittelklassefamilie. Eine neue Ära beginnt in Ingolstadt aber erst ab dem Sommer, wenn sich die vierte Generation des A8 präsentiert – das erste Modell des neuen Designers Mark Lichte, das die Kritik am zunehmen gleichförmigen Audi-Stil verstummen lassen soll. Auch technisch soll die Oberklasselimousine einen Sprung machen und sich beim autonomen Fahren an die Spitze des Premiumfeldes setzen – unter anderem mit einem bis 130 km/h einsetzbaren Autopiloten.

Alfa Romeo:
Seit 2012 kündigt Alfa Romeo sein erstes SUV an, 2017 kommt der Stelvio endlich. Im aggressiven Design-Stil der Limousine Giulietta, mit Heck- oder Allradantrieb und starkem V6-Motor soll er dann BMW X3 und Co. italophile Kunden abgraben.

BMW:
Vom Großen zum Kleinen: Nach der Neuauflage der Oberklasselimousine 7er in diesem Jahr ist 2017 der 5er dran. Von seinem großen Bruder übernimmt er im Februar zahlreiche Designelemente und auch viel Hightech. Unter anderem gibt es einen Spurführungsassistenten, der bis Tempo 210 arbeitet und den BMW in Kombination mit dem Abstandstempomaten zumindest auf der Autobahn zu einem quasi-autonomen Fahrzeug macht. Die Motorenpalette besteht zum Marktstart aus zwei Benzinern und zwei Dieseln, davon jeweils ein Vier- und ein Sechszylinder mit bis zu 250 kW/340 PS Leistung, später folgt ein Plug-in-Hybrid mit 45 Kilometern elektrischer Reichweite. Die Preise starten zunächst bei 45.200 Euro. Im Laufe des Jahres legt BMW dann auch bei den SUV nach. Mit dem X2 kommt eine deutlich schnittigere Coupé-Variante des kompakten X1, während der X3 auf das generische Kasten-Design des Vorgängers setzt, aber technisch zulegt und erstmals auch mit E-Motor vorfährt. Letzteres allerdings wohl noch nicht im kommenden Jahr.

Der Citroen C3 startet zum Jahresbeginn
Der Citroen C3 startet zum Jahresbeginn

Citroen:
Die Franzosen wollen zurück zur Avantgarde. Wie das in Sachen Design aussieht, zeigt im Januar der extrovertiert gestaltete Kleinwagen C3, der unter anderem die Karosserieplanken vom Kompakt-Crossover C4 Cactus übernimmt und auch sonst zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten bei Farbe und Accessoires sowie technische Spielereien (etwa eine Selfie-Kamera am Innenspiegel) bietet. Dann allerdings wird auch deutlich mehr Geld fällig als für die 12.000 Euro teure Basisversion, mit der die preissensible Kundschaft nicht verprellt werden soll. In der zweiten Jahreshälfte steht die Präsentation des neuen Mittelklassemodells C5 an

Dacia:
Alles neu – außer der Preis. Auch in der zweiten Auflage bleibt der Dacia Duster mit einem Startpreis von rund 11.000 Euro das günstigste SUV in Deutschland. Der Neue wächst auf rund 4,50 Meter und bietet so Platz für eine optionale dritte Sitzreihe. Das Design fällt im Vergleich zum recht kantigen Vorgänger moderner und dynamischer aus.

Ford lässt den Ka zum Ka+ wachsen
Ford lässt den Ka zum Ka+ wachsen

Ford:
2016 feiert der Ford Fiesta 40. Geburtstag, Mitte 2017 startet die achte Generation des Kleinwagens. Bei Abmessungen und Anmutung rückt der Kölner näher an den kompakten Focus heran. Das Außendesign wird etwas sportlicher und erwachsener, innen verspricht Ford eine deutliche Aufwertung. Auch das Angebot an Assistenzsystemen legt zu – und ebenso der Preis. Unter dem gehobenen Klassenschnitt von 14.000 Euro wird es den Fünftürer wohl nicht mehr geben. Die Nachfrage im darunter liegenden Preissegment soll ab Anfang 2017 der neue Ka+ abfangen, der auf der alten Fiesta-Plattform basiert und den abgelösten Kleinstwagen Ka deutlich überragt. Auch in Sachen Alltagsnutzen hat der Fünftürer mehr zu bieten als der enge Kleinstwagen.

Der Honda CR-V geht in die nächste Runde
Der Honda CR-V geht in die nächste Runde

Honda:
Die Japaner gehen beim neuen Civic in der ersten Jahreshälfte auf Nummer sicher. Das Design der zehnten Generation fällt deutlich massentauglicher aus als bei den beiden futuristischen Vorgängern. Der Fünftürer liegt zudem optisch tiefer auf der Straße, obwohl er nur um zwei Zentimeter flacher ist. In der Länge ist er hingegen gewachsen, was für mehr Platz im Fond sorgen soll. Auf die Kino-Klappsitze des Vorgängers verzichtet Honda allerdings. Punkten soll der Civic diesmal vor allem mit einer in der Kompaktklasse guten Sicherheitsausstattung. Serienmäßig an Bord sind unter anderem ein Kollisionswarner, ein Spurhalte-Automat und ein Toter-Winkel-Radar. Zum Inklusivpaket gehören noch Rückfahrkamera fürs sichere Ausparken und eine Verkehrszeichenerkennung. Preise sind noch nicht bekannt.

Der Hyundai i30 wird noch europäischer
Der Hyundai i30 wird noch europäischer

Hyundai:
Schon in der aktuellen Generation misst sich der Hyundai i30 erfolgreich mit Europas Kompaktwagen-Elite. In der für Anfang 2017 erwarteten Neuauflage orientiert sich der Koreaner bei Design und Anmutung noch stärker am Klassenprimus VW Golf. Innen wie außen wirkt der i30 ernsthafter und erwachsener, technisch legt er ebenfalls nach. Neben Voll-LED-Scheinwerfern und modernem Infotainment sollen auch moderne Assistenzsysteme zu haben sein. Beim Antrieb wird es neben den bekannten Dieseln und Benzinern auch einen Sportmotor und möglicherweise einen Hybrid geben. Preise nennt der Hersteller noch nicht.

Ende des Jahres soll die Serienversion des Jaguar I-Pace kommen
Ende des Jahres soll die Serienversion des Jaguar I-Pace kommen

Jaguar:
Ein Kombi ist in Europas Businessklasse offenbar immer ein gutes Geschäft. Jaguar legt daher auch in der aktuellen Generation des XF offenbar wieder eine geräumige Sportbrake-Variante nach. Wie bei der Limousine soll viel Aluminium für niedriges Gewicht sorgen, Benziner und Diesel aus der Ingenium-Familie sind für angemessene Fahrleistungen zuständig. Ende des Jahres soll dann Jaguars Elektro-SUV auf den Markt kommen. Wie es aussehen könnte, haben die Briten bereits mit der Studie I-Pace gezeigt. Der 294 kW/400 PS starke Allrader protzt mit einer Reichweite von 500 Kilometern.

Mit dem neuen Compass will die Traditionsmarke Jeep in der Klasse der kompakten SUV eine wichtigere Rolle spielen als bisher
Mit dem neuen Compass will die Traditionsmarke Jeep in der Klasse der kompakten SUV eine wichtigere Rolle spielen als bisher

Jeep:
Die amerikanische Offroadmarke startet im Herbst mit der Neuauflage des Compass wieder den Angriff auf den VW Tiguan. Schon optisch grenzt sich der 4,40 Meter lange Neue von seinen rustikalen Vorgängern ab, orientiert sich eher am SUV-Stil von Renegade und Cherokee als an klobigen Geländewagen. Auch im Innenraum herrschen runde, pkw-hafte Formen vor. Nur logisch also, dass ein der Allradantrieb beim Compass kein Pflichtprogramm ist. Jede Motorisierung kann auch mit Frontantrieb bestellt werden. Wobei das Motorprogramm für Deutschland ebenso wenig feststeht wie die Preise.

Kia:
Jeder fünfte weltweit verkaufte Kia ist ein Rio. In Deutschland hat das kleine Auto im Polo-Format dagegen etwas an Boden verloren – was sich mit der Neuauflage im Frühjahr ändern soll. Generation drei wirkt mit seiner flacheren Karosserie sportlicher und gleichzeitig erwachsener als früher. Die Insassen genießen mehr Bewegungsfreiheit, das Gepäckabteil fasst jetzt 325 Liter und damit um gleich 26 Liter mehr. Unter der Haube stehen zwei Dreizylinder-Turbo-Benziner, zwei Saugmotoren mit vier Zylindern und zwei Turbodiesel zu Wahl. Der Leistungsumfang reicht von 62 kW/84 PS bis 88 kW/120 PS. Der Einstiegspreis könnte knapp unter der 11.000-Euro-Grenze liegen.

Land Rover
Der aktuelle Discovery ist bereits seit 12 Jahren im Land-Rover-Programm, Zeit also für ein neues Modell. Das kommt im Frühjahr deutlich gewachsen auf den Markt. Fast fünf Meter misst das SUV dann, das Platzangebot hat dank einiger Konstruktionstricks sogar in noch höherem Maß zugelegt. Auch wenn der Neue optisch glatter ausfällt als der kantige Vorgänger, bleibt es bei hoher Geländegängigkeit. Der Kunde hat die Wahl zwischen zwei Allrad-Techniken – eine für leichtes Gelände und einen für echte Wildnis. Neu ist das zeitgemäße Arsenal an Assistenzsystemen wie etwa Kollisionsverhinderer, Abstandstempomat, Einparkassistent, Tot-Winkel-Warner, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung oder Fernlichtassistent.

Mazda verpasst dem MX-5 ein Hardtop
Mazda verpasst dem MX-5 ein Hardtop

Mazda:
Im Februar macht Mazda seinen Roadster-Klassiker MX-5 schmuddelwetterfest. Dann kommt die neue Variante „RF“ mit faltbarem Hardtop in Deutschland auf den Markt. Wie bei einem Targa-Cabrio lässt sich das Mittelteil des Daches elektrisch versenken, während die B-Säulen stehen bleiben und für eine ungewöhnliche Silhouette sorgen. In Deutschland gibt es den MX-5 RF lediglich in Kombination mit dem stärkeren der beiden Benzinmotoren des Roadsters geben. Das 2,0-Liter-Triebwerk kommt auf 118 kW/160 PS und ist serienmäßig an eine manuelle Sechsgangschaltung gekoppelt. Anders als beim Roadster gibt es alternativ auch eine Sechsgangautomatik. Ein Preis ist noch nicht bekannt. Nicht völlig neu, jedoch in großen Teilen überarbeitet startet Ende Mai der Mazda CX-5. Das kompakte SUV wartet mit geschärftem Außendesign und aufgewertetem Innenraum auf. Zu den wichtigsten technischen Veränderungen gehört die schon aus dem Mazda6 bekannte G-Vectoring-Control. Das System nimmt bei schneller Kurvenfahrt das Drehmoment ganz kurz zurück, was mehr Last auf die Vorderräder bringt und den Wagen besser in der Spur hält. Zudem wurde das adaptive Geschwindigkeitsregelsystem verbessert: Im Rahmen von MRCC (Mazda Radar Cruise Control) kann der CX-5 nun im Stau selbsttätig fahren. Die Preise dürften weiterhin bei rund 25.000 Euro beginnen.

Mercedes baut einen ersten Pick-up
Mercedes baut einen ersten Pick-up

Mercedes:
Die Stuttgarter widmen sich im neuen Jahr zunächst der Komplettierung der E-Klassen-Palette. Den Start macht im Frühjahr die „All-Terrain“ genannte Offroad-Variante des T-Modells. Neben einer kernigen Optik bietet der leicht höher gelegte Kombi eine Luftfederung mit Geländemodus und immer Allradantrieb. Die Preise dürften knapp unterhalb von 60.000 Euro starten. Zur Jahresmitte kommt dann das E-Klasse Coupé, das anders als der Vorgänger auf Technik-Anleihen aus der C-Klasse verzichtet und sich auch bei Anmutung und Design stärker in Richtung des S-Klasse-Zweitürers entwickelt – inklusive größeren Platzangebots und schickeren Innenraums. Ende des Jahres folgt dann auf gleicher Basis das E-Klasse Cabrio. Wer es gerne kernig mag, freut sich auf die Neuauflage der G-Klasse, die nach 35 Jahren Bauzeit ein großes Update erhält. Der Geländewagen wird geräumiger, leichter und komfortabler auf Asphalt. Auch das Programm an Assistenten wird aufgestockt. Beinharte Offroad-Technik und eine kantige Karosserie gibt es aber auch weiterhin. Auch bei der Antriebstechnik bringt 2017 Neuigkeiten: Mercedes legt in Kleinserie eine Brennstoffzellenvariante des Mittelklasse-SUV GLC auf. Das F-Cell-Modell mit rund 500 Kilometer Reichweite kann nicht nur mit Wasserstoff betankt werden, sondern auch direkt über die Steckdose Strom nachladen. Die Stückzahl dürfte sich zunächst auf knapp 1.000 Autos beschränken.

Mercedes schiebt die starken AMG-Versionen der E-Klasse nach
Mercedes schiebt die starken AMG-Versionen der E-Klasse nach
Der E-Klasse Kombi ist auch in einer All-Terrain-Variante zu haben
Der E-Klasse Kombi ist auch in einer All-Terrain-Variante zu haben

Mini:
Die BMW-Tochter setzt im Frühjahr die Erneuerung der Modellpalette mit dem Countryman fort. Wie schon der Kleinwagen-Kombi Clubman wächst auch das kleine SUV um eine halbe Klasse und gewinnt so an praktischen Werten. Als erster Mini überhaupt erhält der Neue im Laufe des Jahres zudem einen Plug-in-Hybridantrieb aus Dreizylinderbenziner und einem E-Motor für die Hinterachse, der sich mit 2,1 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern begnügen soll und pro Akkufüllung 40 Kilometer weit rein elektrisch fährt. Zunächst gibt es aber konventionelle Antriebe mit mindestens 100 kW/136 PS, entsprechend saftig fällt der Basispreis von 26.500 Euro aus.

Mitsubishi:
Die Japaner bauen ihr SUV-Angebot weiter aus: Im Herbst startet mit dem Outlander Sport ein großes Kompakt-SUV, das sich zwischen den Modellen ASX und Outlander positioniert. Der neue Allrader trägt als erstes Modell der Marke den neuen, markanteren Designstil, unter der Haube wird es neben Diesel- und Ottomotoren auch einen Hybridantrieb geben.

Nissan macht den Micra schick
Nissan macht den Micra schick

Nissan:
Schluss mit Weltauto: Der neue Nissan Micra will ab März wieder speziell den europäischen Geschmack treffen. Ging der Vorgänger mit seinem an den Geschmäckern von Asiaten, Amerikanern und Europäern fast bis zur Charakterlosigkeit glatt geschliffenen Weltauto-Design im hiesigen Straßenbild noch unter, will die fünfte Ausführung wieder richtig auffallen. Seine schwungvolle Linienführung kennt man bereits von Qashqai und Co., sie wird hier aber auf rund vier Metern Länge auf die Spitze getrieben. Für den Antrieb des Micra stehen zunächst ein 0,9-Liter-Turbobenziner mit drei Zylindern und 66 kW/90 PS sowie ein gleich starker 1,5-Liter-Diesel zur Wahl, beide bereits aus dem Clio bekannt. Als Basistriebwerk wird kurz nach Markteinführung ein 1,0-Liter-Saugbenziner mit 55 kW/73 PS nachgeschoben. Preise sind noch nicht bekannt. Wenig Details gibt es auch noch zum Facelift des Nissan Qashqai, das für das Frühjahr erwartet wird. Unter anderem dürfte es neue Assistenzsysteme mit teilautonomen Funktionen geben.

Opel:
Gleich sieben neue Modelle will Opel 2017 auf den Markt bringen. Wichtigstes ist wohl der Insignia, der im Frühjahr startet. Die Mittelklasselimousine mit Fließheck und der Kombi schielen dann bei Größe und Anmutung Richtung Business-Segment, sollen sich preislich aber weiterhin eher mit Volumenfahrzeugen wie Ford Mondeo und Co. messen. Die Fehler der Vorgängergeneration will man behoben haben: Vor allem bei Gewicht und Platzangebot wird es Fortschritte geben. Zudem gibt es neue Benziner und eine zeitgemäße Achtgangautomatik. Seiner Zeit sogar voraus soll das neue Elektro-Modell Ampera-e sein, das pro Batteriefüllung bis zu 500 Kilometer weit kommt. Technisch basiert der Opel auf dem US-Modell Chevrolet Bolt, von dem auch die Crossover-Karosserie übernommen wird. Die Preise dürften bei 35.000 Euro starten. Zum Jahresende kommen dann zwei weitere Crossover auf den Markt: Der Crossland X ersetzt den Mini-Van Meriva als preiswertes Familienauto, ein noch namenloses Kompakt-SUV schließt die bisherige Lücke im Modellprogramm oberhalb des Mokka X. Entwickelt wurden beide Modelle gemeinsam mit dem französischen PSA-Konzern.

Porsche:
Nachdem zuletzt der Panamera im Fokus stand, erneuert Porsche am Jahresende seine Cash-Cow Cayenne. Das Luxus-SUV soll genau wie der technisch verwandte Touareg deutlich abspecken und dadurch agiler und sparsamer werden. Der Innenraum orientiert sich dann stärker am Panamera.

Der Peugeot 5008 wird vom Van zum Crossover
Der Peugeot 5008 wird vom Van zum Crossover

Peugeot:
Lange waren die Franzosen im kompakten SUV-Segment schlecht aufgestellt. Nun gibt es gleich zwei neue Modelle: Neben dem Ende 2016 gestarteten 3008 ab März auch dessen großen Bruder 5008, der weniger schick, dafür dank sieben Sitzen und kantigerem Zuschnitt praktischer ausfällt. Auf Allradantrieb verzichten beide Modelle, Preise für den 5008 sind noch nicht bekannt. Während die beiden SUV auch in Deutschland den Absatz der Marke hochtreiben werden, dürfte die Neuauflage des 508 vor allem auf den wichtigen chinesischen Markt zielen. Die im Laufe des Jahres präsentierte Mittelklasselimousine wächst gegenüber dem bereits wuchtigen Vorgänger erneut und tritt so in die Fußstapfen des ehemaligen Flaggschiffs 607. Zumindest in Europa wird es wohl auch einen Kombi geben. Wichtigstes Modell im Angebot der PSA-Tochter bleibt jedoch der Kompaktwagen 308, der im Jahresverlauf ein leichtes optisches Lifting erhält. Auch neue Assistenten könnten in den Golf-Konkurrenten einziehen, denkbar ist auch die Übernahme des digitalen Cockpits aus den SUV-Modellen.

Der Renault Alaskan basiert auf dem Nissan Navara
Der Renault Alaskan basiert auf dem Nissan Navara

Renault:
Anfang 2016 hatte Renault nach einer ganzen Reihe von Showcars die erste seriennahe Studie des neuen Alpine präsentiert. Der fertige Sportwagen kommt 2017 und soll der Startschuss für eine ganze Modellfamilie unter der wiederbelebten Traditionsmarke sein. Gleich mehrere Nummern größer fällt der Alaskan aus, ein mittelgroßer Pick-up auf Basis des Navara von Allianzpartner Nissan. Anders als die auf gleicher Plattform angekündigte Mercedes X-Klasse wird das Grundmodell optisch und beim Komfort nur wenig modifiziert, Hauptmarkt ist Südamerika.

Seat liftet den Leon
Seat liftet den Leon

Seat:
Der Ibiza eilt dem Polo voraus: Die neue Generation des spanischen Kleinwagens basiert wie sein norddeutsches Pendant auf der neuen MQB-Plattform des VW-Konzerns, wächst leicht in der Länge und legt beim Platzangebot zu. Als Motoren gibt es die bekannten Drei- und Vierzylinder. Bereits seit 2012 baut der Kompaktwagen Leon auf der MQB-Architektur auf, 2017 steht ein technisches Lifting an. Während die Außenhaut kaum verändert wird, stockt Seat das Programm an Assistenten auf. Verfügbar ist dann unter anderen ein Stau-Pilot, der bei stockendem Verkehr dem Vordermann automatisch folgt. Oder eine Notbremsfunktion für den Stadtverkehr, deren Sensoren jetzt auch Fußgänger erkennen. Hinzu kommen Verkehrszeichenerkennung, halbautomatisches Einparken auch in Querlücken oder eine verbesserte Leistung von Kamera und Navigationssystem.

Skoda hat den Octavia geliftet
Skoda hat den Octavia geliftet

Skoda:
Fast das komplette Jahr 2016 hat Skoda für den Kodiaq die Werbetrommel gerührt, Anfang 2017 startet das erste Mittelklasse-SUV der Marke endlich. Der große Bruder des Tiguan setzt auf die typischen Markentugenden wie ein großes Platzangebot, faire Preise und clevere Detaillösungen. 2.065 Liter fasst der größte Skoda maximal, dank umklappbarem Beifahrersitz lassen sich auch bis zu 2,80 Meter lange Gegenstände verstauen, eine verschiebbare Rückbank erlaubt, zwischen Fond-Kniefreiheit und maximalem Ladevolumen zu variieren. Auf Wunsch gibt es sogar eine dritte Sitzreihe. Mehr als nette Spielereien sind zudem die sogenannte Schlaf-Kopfstützen oder der bislang nur von Ford angebotene Türkantenschutz, der beim Öffnen der Tür automatisch ausfährt. Basismotorisierung ist der 1,4-Liter-Benziiner mit 92 kW/125 PS, die Preise starten bei 25.500 Euro. Während sich der Kodiaq seine Sporen erst noch verdienen muss, ist der Octavia im Skoda-Programm längst unverzichtbar. Entsprechend sorgfältig wird das große Kompaktmodell daher Anfang 2017 überarbeitet. Auffälligste Änderung ist das neue Vier-Augen-Gesicht mit vertikal unterteilten Scheinwerfern im Stil der alten Mercedes E-Klasse. Erstmals sind sie zudem mit LED-Technik zu haben. Auch das Angebot an technischen Helferlein wird aufgewertet: So gibt es nun einen Anhängerassistenten, der beim Rangieren das Lenken übernimmt sowie einen Heckradar für das Ausleuchten des toten Winkels und die Querverkehrswarnung beim Rückwärtsfahren.

Suzuki eröffnet mit dem Ignis die Klasse der Micro-SUV
Suzuki eröffnet mit dem Ignis die Klasse der Micro-SUV

Suzuki:
Mit dem Ignis eröffnet Suzuki im Januar ein neues SUV-Segment. Gerade einmal 3,70 Meter misst der Fünftürer im schick-urbanen Crossover-Trim, trotzdem ist er im Gegensatz zu vielen größeren Konkurrenten auch mit Allradantrieb zu haben. Dazu kommen bis zu fünf Sitzplätze und ein Kofferraum mit immerhin bis zu 501 Liter Fassungsvermögen. Für den Vortrieb sorgt ein 1,2-Liter-Benziner mit 66 kW/90 PS Leistung und 120 Newtonmetern Drehmoment, den es auch in einer hybridisierten Variante geben wird. Preise sind noch nicht bekannt, dürften aber bei rund 12.000 Euro liegen.

Ssangyong:
Bei den Koreanern steht die Neuauflage ihres Flaggschiffs Rexton an. Das große SUV klassischen Zuschnitts orientiert sich optisch an der in Paris gezeigten Studie LIV-2, für den Antrieb kündigt Ssangyong neben einem Benziner einen Diesel mit 133 kW/181 PS, der mit einer Siebengang-Automatik von Mercedes kombinierbar ist. Preise sind noch nicht bekannt.

Volvo
Die Schweden arbeiten weiter mit Tempo an der Erneuerung der Modellpalette. Als nächstes steht die Neuauflage der 60er-Reihe an, die 2017 zunächst mit dem Mittelklasse-SUV XC60 beginnt. Zu erwarten ist ein Design im Stil der 90er-Modelle, von denen auch Bedienkonzept und Assistenzprogramme übernommen werden. Wie es in näherer Zukunft weiter geht, zeigt der gegen Jahresende präsentierte XC40, das neue Kompakt-SUV der Marke. 2018 soll der Umbau des Portfolios dann mit den Nicht-SUV-Varianten S60/V60 und V40 abgeschlossen werden. Schon im Laufe des kommenden Jahres kommt der S90 Executive auf den Markt. Die in China gebaute Top-Variante der Businesslimousine soll mit edler Ausstattung und aufgemöbeltem Fond der Mercedes S-Klasse Konkurrenz machen.

VW liftet den Golf
VW liftet den Golf

VW:
In unruhigen Zeiten such man Gewohntes. Entsprechend sanft sind die Änderungen ausgefallen, die VW dem Golf VII bei seinem ersten Lifting hat angedeihen lassen. Äußerlich fallen die Modifikationen nur genauen Beobachtern auf, innen sollen sie direkt fühl- und sichtbar sein. Unter anderem glänzt der Kompakte mit einem digitalen Kombiinstrument, dessen Anzeigen sich an die Wünsche des Fahrers anpassen lassen. Der nun 9,2 statt 8 Zoll große Bildschirm in der Mittelkonsole bietet ein höher aufgelöstes Bild, außerdem ist die gesamte Front jetzt unter Glas. Herkömmliche Tasten und Regler gibt es nicht mehr, gesteuert wird über den Touchscreen, mit sogenannten kapazitiven Drückfeldern am linken Rand, per Sprache oder – erstmals in dieser Klasse – per Geste: Durch eine Wischbewegung vor dem Bildschirm kann in verschiedenen Menüs geblättert werden. Bei den Motoren feiert der neue 1,5-Liter-Turbobenziner Premiere, der in allen Konzernmodellen perspektivisch den 1.4 TSI ersetzen wird. Im Golf kommt er zunächst auf 110 kW/150 PS, der Normverbrauch sinkt gegenüber dem Vorgänger leicht auf 4,9 Liter. Bei den anderen Motorvarianten gibt es teils umfangreiche Updates, der E-Golf etwa kommt mit 300 Kilometern pro Akkufüllung 100 Kilometer weiter als bisher.

Das mit Abstand wichtigste Modell der Marke ist aber nicht der einzige Hoffnungsträger für 2017. So wird der Polo künftig dank Längenwachstums noch mehr als bisher zum kleinen Bruder des Golf, dem er auch bei beim Qualitätsniveau der Innenausstattung nacheifert. Mehr Details dürfte es zur Premiere auf dem Genfer Salon in Frühjahr geben, auf dem wohl auch das neue Golf-SUV Premiere feiert, das sich unterhalb des zuletzt deutlich gewachsenen Tiguan platziert. Wohl erst etwas später zu sehen sein wird wohl der VW CC. Der schnittige Fließheck-Ableger des gewöhnlichen Passat wird noch eigenständiger und edler, trägt zudem als erstes Modell das neue VW-Markengesicht. Als Flaggschiff im Portfolio fungiert jedoch weiterhin das große SUV Touareg, der sich erneut die Plattform mit Audi Q7 und Porsche Cayenne teilt. Wie diese beiden verliert auch dieser VW massiv an Gewicht. Für eine gute CO2-Bilanz soll zudem ein Plug-in-Hybridantrieb sorgen. Hingucker wird das Cockpit, in dem es erstmals einen gebogenen OLED-Bildschirm geben soll. (Holger Holzer/SP-X)

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Roadtrip: 4.043 Meilen quer durch die USA #mbc2c

USA: Coast2Coast in der Mercedes-Benz E-Klasse

Unterwegs im Drive-Pilot Habitat

Um ein Land zu verstehen, muss man es bereisen. Um ein Auto zu verstehen, muss man es fahren.  Soweit, so simpel. Die neue E-Klasse kenne ich bereits. Hier gab es die internationale Premiere für Journalisten, dann kam das T-Modell und derzeit fahren die Kollegen den AMG-Hammer der E-Klasse. Doch Presse-Fahrveranstaltungen sind zeitlich eng gesteckte Erlebnisse. So eine „full spec“ E-Klasse dabei wirklich zu „erfahren“ – eher schwierig. Und auch die ganzen Motorisierungen zu testen. Man lässt sich ja doch lieber zu E43 und AMG hin verleiten.

Unter der Oberfläche

Ähnlich sieht es bei den USA aus. Ein Land, das fasziniert. Eigentlich kenne ich es auch. Aber eben, nur oberflächlich. Und derzeit berührt mich das Land persönlich sehr. Was passiert dort? Was denken die Menschen, wenn man mal nicht die hippen Ost- und Westküsten-Städte besucht? Als die Frage kam, ob ich nicht mit der neuen E-Klasse von Miami nach Los Angeles fahren möchte – war meine Antwort klar, noch bevor die Frage zu Ende gestellt wurde. Ja – ich will. So unüberlegt und dennoch eindeutig war vermutlich nur  noch meine Antwort vor dem Standesbeamten.

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Und dieses Mal stand kein AMG zur Verfügung. Kein G63, kein SL63, nicht einmal eine feine S-Klasse 550. Nein, es sollte ein E300 4matic sein, in Buchhalter-Grau, oder wie es die Mercedes-Benz Experten nennen, in Diamant-silbern. Mit einem Vierzylinder. In den USA. Durch die USA. Den aufgeladenen „300er“ Vierzylinder und den Mercedes-Allradantrieb inklusive 9-Gang Automat gibt es in dieser Kombination im übrigen nicht in Deutschland. Spannende Wahl also allemal. Viel spannender war jedoch die Frage, wie sich der Drive-Pilot schlagen würde. Ist die Zeit reif für Stufe 2 auf den 5 Stufen zum autonomen Fahren?

Karibik-Buntes Ambientelicht

Die USA sind vielschichtig. Wie die Ausstattungskataloge des Mercedes-Benz Konfigurators. Der Start in Miami ein buntes Erlebnis. Launiges Karibik-Feeling mischt sich mit der Präsenz von Senioren und Winter-Flüchtlingen aus der ganzen Welt. Die ersten Meilen vergehen, während man sich in den Konfigurations-Möglichkeiten der Business-Class Limousine verirrt. Wo war noch einmal die Ambiente-Beleuchtung? Verflucht? Welche der 64 Farben passt denn nun zu Miami?

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Der Drive-Pilot wird bereits zum Start der Tour aktiviert. Unsicherheit. Erst einmal. Man kennt ja das TESLA-Fiasko. Aber es ist nun einmal kein „Autopilot“, wie es die anderen nennen, es ist und bleibt ein Assistenzsystem auf dem Level 2. Für die Navigation probiere ich also lieber die Sprach-Erkennung aus, damit bleiben die Augen auf der Straße und das „Schreiben“ auf dem Dreh-Drücksteller mag zwar auch funktionieren, ist aber eben nicht so intuitiv. Und überhaupt – was musste man bei den US-Adressen noch einmal beachten? Erst die Hausnummer? Dann die Straße? War der Zielpunkt der Tages-Etappe nun „South“ oder „North“? Dem Comand-System ist es egal. Meinen US-Slang akzeptiert es wohlwollend. Die Suche über die Sprach-Erkennung? Ein Segen. Die Ergebnisse, zu 99.9% auf den Punkt. So muss das mit dem „Assistieren“ laufen. Helfen, nicht nerven. 

Die Augen ermüden, der Drive-Pilot nicht

Nach 250 Meilen ermüden die Augen. Die Eindrücke entlang der Küste Floridas sind berauschend. Das Meer, Strandverläufe und immer wieder die ewig gleichen Kleinstädte. Hier eine Tankstelle von der Kette A, da ein Fastfood-Restaurant von der Kette B und da drüben, wieder ein Shop von Kette C. Bereits am ersten Tag wird klar: Die USA mögen ewig gleich strukturierte Prozessabläufe. Die USA, das Land der Ketten und der Systemgastronomie. Aber damit tut man ihnen unrecht, oder? Dem 300er ist es auf jeden Fall egal. Er schiebt uns, während sein Vierzylinder unter 2.000 Umdrehungen im 9.Gang vor sich hin brummelt, mit überraschender Effizienz in Richtung Tagesziel. Nicht erotisch, der Klang, aber effizient im Antrieb.

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Ja, Kaltstart ist nicht so sein Ding. Müssen wir Benzin tanken, oder nicht doch Diesel? Beim Aufbruch in Richtung Westen, der erste Tag ging an der Ostküste entlang in Richtung Norden, stellt sich die Frage zum ersten Mal. Der 300 mag sich als Effizienz-Wunder präsentieren, aber dafür erfordert er die Nachsicht beim Geräuschbild. Am Anfang dachte ich noch, da wäre das Hosenrohr gerissen. 

Effizient, aber rau

Die Meilen addieren sich. Der Verbrauch sinkt auf knapp 32 mpg. Beim Umrechnen im Handy klappt die Kinnlade herunter.

Die Landschaft verändert sich zum ersten Mal, als wir Texas erreichen und die Golf-Küste verlassen. Aus dem fast tropischen Bild wird ein etwas kargeres. Die Menschen verändern sich. Die Autos, mit denen wir uns die Interstate teilen, verwandeln sich. Aus SUVs und Limousinen werden Pick-Up Trucks. Nicht diese „kleinen Dinger“. Die großen. Mit Zwillings-Bereifung und derben Rußfahnen beim Beschleunigen. Feinstaub und Nox-Emissionen? Die Probleme der anderen. Sowie es so langsam eh mehr und mehr um „die anderen“ geht. 

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Noch den ersten 1.000 Meilen ist der Drive-Pilot zum besten Freund geworden. Keine Interstate vergeht, ohne die Wachsamkeit und Assistenz des Drive-Pilot zu nutzen. Er warnt dich vor Trucks, die unangekündigt die Spur wechseln, er hält dich sicher auf deiner Spur, während du im Satelliten-Radio zwischen Sendeplatz 85 und 179 nach neuer Musik suchst. Und natürlich entspannt er deine Körperhaltung. Die Hände lässiger am Lenkrad, leichte Führung, den rechten Fuß relaxed im Fußraum, weg vom Gaspedal. So gibt dir diese E-Klasse den Freiraum, deine Gedanken schweifen zu lassen. Die Augen auch mal über den Horizont wandern zu lassen. Die Eindrücke mental zu verarbeiten. Vom subtropischen Klima Floridas zur trockenen Landschaft Texas in Richtung Norden, in Richtung Wälder und weit greifenden Bergen. Colorado überrascht am meisten. Den Vierzylinder-Turbo geißeln die Aufstiege auf über 4.000 Höhenmeter. Jetzt, ja jetzt, wäre der E400 die deutlich lockere Wahl. Oder ein 350er Diesel? Doch die USA verstehen den Diesel nicht mehr. Zumindest dann nicht, wenn er ohne Rußwolken auskommt. Ein Diesel ohne Rußwolken – und überhaupt, ein Diesel, ja, doch nur ein Truck-Antrieb. Manchmal kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Bei den Motoren herrscht selige Übereinstimmung und trottelige Vergangenheitsliebe, aber wehe, du fragst nach French-Toast oder Kaffee, von beidem gibt es mehr Varianten als es dem eigenen Cholesterin-Spiegel oder der Magendrüse gut tut. Texas, New Mexico und Colorado sind so völlig anders als die Urlaubsorte an der Ost- und Westküste. Nicht, dass die Menschen nicht freundlich sind. Auf dem ganzen Trip haben wir nicht einen Menschen getroffen, der nicht freundlich war. Aber, es ist anders. Der mittlere Westen ist gläubig. Und manchmal glaubt man sogar die wenig nachvollziehbaren Versprechen eines Verführers mit orangener Haut und merkwürdigen Haupthaar. 

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Atemberaubend

Die anspruchsvolle Landschaft Colorados raubt mit ihrer dünnen Luft nicht nur mir den Atem. Auch der Verbrauch des E300 leidet. 30 mpg sind erst einmal Geschichte. Wie gesagt, „Rightsizing“ des Antriebes ist eine Frage, die mehrschichtig ist. Und manchmal ist mehr, eben gerade richtig. Notiz in der Ringmappe: E-Klasse für den nächsten USA-Roadtrip? Mindestens als 400er Benziner.

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Filmkulisse USA

Von Colorado führt der Weg nach UTAH. Das Land der Canyons. Und wieder ändert sich die Vegetation komplett. Endlose Highways führen in Richtung Horizont. Meile um Meile, geradeaus. Das Tempolimit wird großzügig ausgelegt, die Warnschwelle des Comand-Systems angehoben. Mittlerweile finden die Finger blind zum Untermenü für die Sitzmassage. Nach über 2.800 Meilen ist der Favorit hier klar gefunden. Die „Active Massage“ gewinnt. Der Sound der „kleinen“ Burmester-Anlage liefert das akustische Spektakel für die umwerfenden Eindrücke der Weite. So langsam wirkt das alles wie ein endloses Intro für einen Roland Emmerich Film.

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Aliens und Waffen

Immer wieder die Gedanken, wie das wohl war, als nicht der Stern gen Westen trug, sondern eine Kutsche. Ein Pferd. Die Einsamkeit muss brutal gewesen sein. Der „wilde Westen“? Keine einfache Kulisse, ein Sinnbild für die Anforderungen, die man meistern musste. Eine Historie, die Menschen prägt, eine Geschichte, die erklärt, weswegen man den „Amis“ nicht einfach das „Second Amendment“ wegnehmen kann. In Nevada soll es Aliens geben. Oder wenigstens einen „Extraterestrial Highway“. Wie vieles in den USA verläuft man sich schnell in Touristenfallen – aber abseits der Trampelpfade findet man immer wieder Stellen, an denen einem die Faszination der Weite jegliche Laute raubt. 

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Am vorletzten Tag lockt die Sünde. Las Vegas. Dieses Lichtermeer in der Wüste. Wer „Vegas“ besucht, sollte das mit dem Auto tun. Und er sollte am Abend ankommen. Vegas liegt in einem Tal-Kessel, lange, bevor man ankommt, schimmert der Himmel über der Wüste orange. Nach der endlosen Weite, der Einsamkeit, draußen – wirkt das überdrehte Las Vegas surreal. Überdreht. Zu grell. Wie einige der Lichtfarben der Ambiente-Beleuchtung, wie die volle Dröhnung aus der Burmester-Anlage bei überkommender Müdigkeit.

Vegas zu verlassen, ist so schön wie ankommen.

Noch ein letztes Mal lockt die Wüste. Auch nach über 3.300 Meilen spielen die Sitze in der E-Klasse den perfekten Gastgeber. Warum man sich so gerne auf die E-Klasse als Flottenfahrzeug einlässt? Vermutlich, weil sie auch in der jüngsten Generation ihre klassischen Tugenden nicht vergessen hat. Okay, zu dieser Erkenntnis hätte es vermutlich auch die Strecke Ulm-München getan. Nachdem man sich aber über die gesamte Breite des Nordamerikanischen Kontinent davon überzeugt hat – muss es nochmal erwähnt werden. 

Der Salzgeruch der Westküste überlagert das Beduftungsystem der E-Klasse, als das Ziel sichtbar wird. Die Pier in Santa Monica, Endpunkt der Route 66 durch die USA. Endpunkt einer Reise, die mir am Ende mehr Antworten über die E-Klasse lieferte als über die USA.

Welcome to Drive-Pilot-Habitat-Country, welcome to the U.S.

Die klassische Reise-Limousine ist, auch als 300er, Sieger der Herzen, nicht der Performance und nicht beim Geräuschbild – aber wenn es um die Tugend des „Ankommens“ geht, fährt sie einen klaren Punktsieg ein. Um die USA zu verstehen, gut, dazu muss ich vermutlich noch einmal zurückkommen. Eventuell beim nächsten Mal voll-autonom? Ost-Küste -> West-Küste? Das dürfte dann auch für den „Stern“ eine Herausforderung sein.

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Finger weg von der „Pure PHEV“ Box von V-TECH!

Natürlich wollen wir alle gerne rein elektrisch fahren. Und Mitsubishi hat das verstanden und wird das Modelljahr 2017 des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlanders mit einer „pure EV“ Funktion ausrüsten. Vorab haben wir mit unserem Dauertestfahrzeug die „V-tech Pure PHEV“ Box ausprobiert.

Der polnische Vertrieb hat uns die Box kostenfrei zur Verfügung gestellt – hierfür ein Dankeschön nach Polen. Dennoch, wir können die Box nicht empfehlen.

Punkt 1:) Es gibt keine Einbauanleitung

Ein simpler Karton dient als Verpackung. Darin eine schwarze Kunststoffbox in der Größe einer Zigaretten-Packung. Wohin damit? Damit lässt einen die Box erst einmal im unklaren. Also: Motorhaube auf. Es wird sich doch ein Stecker finden, an den die Box passt.

Nein. Es findet sich nichts. Nach 10 Minuten aufgegeben und das Internet bemüht. Wo passt diese Box denn nun ran?


Die Google-Suche findet dieses Youtube-Video. Und zeigt bereits am Schreibtisch, der Einbau ist Fummelarbeit. Und es wird zur Fummelarbeit. Vor dem Fußraum kniend müht man sich ab, bricht sich fast die Finger, verknotet sich die Hände und fixiert die Box am Ende per Kabelbinder.

Punkt 2:) Die Box tut was man erwartet, aber

Ja, die Box tut, was sie verspricht. Man fährt rein elektrisch. Wer den grünen Button in der Mittelkonsole drückt (ECO-Mode), der aktiviert das Software-Programm der V-TECH Box. Und? Es funktioniert. Der Plug-in Hybrid Outlander fährt, auch bei Temperaturen unter 7°, rein elektrisch los. Bleibt auch bei Vollgas im rein elektrischen Mode und erst ab rund 130 km/h schaltet sich der Benziner direkt auf die Vorderachse zu. Kurz im Seriel-Mode, dann sofort im Parallel-Mode.

Nun das,  aber: Was also macht die Box?

Die Box spielt dem Motorsteuergerät des Plug-in Hybrid Outlanders falsche Parameter vor, so das die Steuerung des Antriebsstranges verändert wird. Ob das gut oder schlecht ist? Darüber bleibt immer eine unangenehme Gewissheit offen.

Mitsubishi hat den Plug-in Hybrid Outlander als ersten Plug-in Hybrid SUV der Welt konzipiert und auf die Straße gebracht. Das Layout mit den beiden E-Motoren und dem kleinen Benziner ist bewusst gewählt, ebenso die Funktonsprinzipien und Methodik des Plug-in Hybrid Antriebsstrang. Wer haftet für Schäden die aus der Benutzung der Box entstehen? Was, wenn die Box Sicherheits-Hürden des Betriebssystems überspielt?

Bei aller Einhaltung der versprochenen Funktion, es bleibt ein Gefühl der Unsicherheit. Daher werden wir 2017 den neuen Plug-in Hybrid Outlander mit der erweiterten EV-Strategie testen und dann noch einmal über den Einsatz und die Wirkung der „Pure PHEV V-Tech Box“ nachdenken.

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Mazda 3 Facelift – Verfeinerungen im Detail

Wie es die Autoindustrie so schön eingeführt hat, kommt es im Produktlebenszyklus eines Fahrzeugs irgendwann zu einer Modellpflege. Die BWL spricht von einem Relaunch. So geht es nun auch dem Mazda 3, der ein umfassendes Facelift zum Modelljahr 2017 erfährt. Neu ist nicht nur das Design der Frontpartie und des Hecks. Auch im Innenraum legten die Japaner Hand an und werteten die Materialien spürbar auf. Read more

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