ADAC-Taxi-Test – Da kann man bedenkenlos einsteigen

Taxis in Deutschland sind zuverlässig, schnell und komfortabel. Bei einem Test des ADAC wurden 105 von 160 Fahrten mit „sehr gut“ bewertet. Lediglich 14 Mal gab es mangelhafte Touren. Berücksichtigt wurden neben der Wahl der passenden Route die Freundlichkeit und Kompetenz des Fahrers sowie der Zustand des Fahrzeugs.

Ärger gab es im Test eher selten. Allerdings kannte jeder Vierte Fahrer das Ziel nicht auf Anhieb, insgesamt 17 Chauffeure wählten eine falsche Route. Die größten Umwege leisteten sich zwei Fahrer in Düsseldorf und einer in München. In Leipzig verweigerte ein Fahrer die Beförderung auf der Kurzstrecke. Als negativ bewerteten die Tester auch, dass bei 12 Prozent der Fahrten keine Kartenzahlung möglich gewesen ist. (Holger Holzer/SP-X)

Bremswege im Vergleich – Porsche steht am schnellsten

Die Bremsen von Neuwagen werden immer besser. Wie der ADAC bei einer Auswertung von über 500 Bremstests aus den vergangenen vier Jahren festgestellt hat, liegt der durchschnittliche Bremsweg aktueller Pkw, SUV und Transporter im Schnitt bei 36,4 Metern. Vor zehn Jahren lag der Wert noch bei rund 40 Metern.

Den kürzesten Bremsweg aller überprüften Fahrzeuge hat das Porsche 911 Cabrio, das bei einer Vollbremsung aus 100 km/h bereits nach 31,3 Metern stillsteht. Das kräftig motorisierte Cabrio profitiert dabei auch von einem sportwagentypisch niedrigen Schwerpunkt und dem langen Radstand. Auch vergleichbare Modelle wie Jaguar F-Type, Mercedes SL und Audi R8 überzeugen mit kurzen Bremswegen.

Doch schon Kleinwagen verfügen mittlerweile über leistungsfähige Bremsanlagen. Am besten schnitt bei den Tests des Automobilclubs der Mini One D mit 32,7 Metern ab. Auch Smart Forfour, Skoda Roomster und Ford Fiesta blieben unter der 35-Meter-Marke. In der Kompaktklasse verfügen der Seat Leon ST und der verwandte VW Golf Variant über den kürzesten Bremsweg (33,1 Meter), in den großen Limousinenklassen der Mercedes S500 (32,6 Meter) und bei den SUV der Volvo XC90 D5 (33,6 Meter). Die schlechtesten Bremsen im Test hatte der Transporter Citroen Jumper Combi, der bis zu Stillstand 47,8 Meter benötigte. (Holger Holzer/SP-X)

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Der Zeitplan

Die „Grüne Hölle“, so wird die Nordschleife gerne von Motorsport-Fans und denen genannt, die auch mal privat über den Nürburgring heizen. Nicht zu Unrecht, schließlich gilt die Rennstrecke als die anspruchsvollste der Welt und hat schon so manches Opfer gefordert. Umso spannender wird es jedes Jahr, wenn wieder das 24-h-Rennen am Nürburgring ansteht, da sich besonders nachts die Ausfälle häufen. So gilt jeder, der das Rennen übersteht – mehr oder minder unbeschadet – als Gewinner. Eine Materialschlacht ist das Rennen aber in jedem Fall. Wir werfen einmal einen Blick auf den Zeitplan des 44. Langstreckenrennens in der Eifel.

Los geht es bereits am Donnerstag, dem 26. Mai. Frühmorgens um 08:00 Uhr startet die Rundstrecken-Challenge auf der Nordschleife und wird gefolgt vom freien Training des Audi TT Sport Cups, das zwei Stunden später startet. Insgesamt ist dieser Tag komplett von Trainings- und Qualifying-Fahrten geprägt. So starten am Donnerstag noch die WTCC/ETCC zum Test, während um 13:15 Uhr das Qualifying zum ADAC 24h-Classic Rennen beginnt. Auch der Freitag ist geprägt von Trainings- und Qualifizierungsfahrten. Allerdings startet auch der Audi TT Sport Cup zu seinem ersten Rennen, das um 11:55 startet und nur eine halbe Stunde dauert. Außerdem beginnt am Freitag noch das 180 minütige Classic-Rennen.

Richtig interessant wird es am Samstag, den 28. Mai. Kurz nach acht geht es mit dem Warm-Up zum ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring los, das um kurz vor zwei Uhr nachmittags seine Startaufstellung einnimmt. Dazwischen finden noch das zweite Rennen des Audi Sport TT Cups und zwei Rennen des WTCC / ETCC statt, bevor um 15:10 Uhr die Startrunde zum legendären 24h-Rennen beginnt. Um 15:30 Uhr wird sich die Luft dann besonders aufheizen: Der Startschuss zum Hauptevent fällt. Erst am Sonntag zur selben Zeit wird voraussichtlich feststehen, wer der Sieger ist. Favoriten gibt es natürlich jetzt schon, aber man darf die Rechnung nie ohne das berühmte Eifel-Wetter machen.

 

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Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Eine Legende

Nürburgring, Nordschleife, Grüne Hölle – der Kult-Strecke hat viele Namen. Benannt wurde der Kurs nach der Nürburg, die zur Gemeinde Adenau gehört. Nicht zuletzt durch die Rennstrecke ist auch die Region drumherum – die Eifel – bekannt. Bei Motorsport-Fan vor allem durch das wechselhafte Wetter. Angesichts des anstehenden 24h-Stunden-Rennens, das sich in diesem Jahr zum 44. Mal jährt, wollen wir einen Blick auf die Geschichte der grünen Hölle werfen.

Am 18. Juni 1927 war es soweit: Der Nürburgring wurde eingeweiht. Seinerzeit war der Kurs noch rund 28 km lang. Damals wie heute ist die Strecke aber für ihre variantenreiche Topographie berühmt, sodass sogar andere Tracks versuchen, das Auf und Ab nachzuahmen, wie etwa der Bilster Berg. 1984 wurde neben der langen Distanz auch ein Grand-Prix-Kurs eröffnet. Dieser 4,5 km lange Track galt seinerzeit als die sicherste Rennstrecke der Welt und bezog Teile der Nordschleife mit ein. Zusammen macht das einen 26 km langen Gesamtkurs, der für Rennen, wie etwa die 24h vom Nürburgring, nur noch in Teilen genutzt wird. So kommt jenes ohne die Mercedes-Arena aus und weist eine Gesamtlänge von etwas mehr als 25 km auf. Dennoch ist die „Grüne Hölle“  – zweifelsohne – die längste permanente Rennstrecke der Welt.

Um die Strecke auch weiterhin attraktiv zu halten, wurde 2009 ein Freizeitzentrum am Ring gebaut. Es bietet neben einer Achterbahn auch ein Shopping-Center, Gastronomie, ein Hotel und ein Feriendorf. Doch das Konzept floppte, sodass der Nürburgring 2012 Insolvenz anmeldete. Als Investor sprang mit Beginn des Jahres 2015 der Automobil-Zulieferer Capricorn mit einer Zweidrittel-Mehrheit ein, hinter dem ein russischer Milliardär steckt.

Am kommenden Rennwochenende rückt das aber in weite Ferne, da das nächste 24h-Rennen am Nürburgring ansteht. Hier werden rund 160 Fahrzeuge in verschiedenen Klassen antreten. Einige werden, wie in jedem Jahr, nur wenige Runden schaffen, andere werden der Müdigkeit und vor allem der Dunkelheit zum Opfer fallen. Fest steht: Wer auch nur etwas Begeisterung für den Rennsport hat, der sollte zum Rennen in die Eifel kommen.

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24h-Rennen am Nürburgring: Die Glickenhaus-Trophy

Das 24h-Rennen auf den Nürburgring ist jedes Jahr wieder ein Highlight und erregt mit seinen vielen Ausfällen natürlich das Aufsehen der Rennwelt. Es ist mitunter das härteste Rennen der Welt. Deshalb hat James Glickenhaus nun einen Preis initiiert, der diejenigen ehren soll, die sich an an der Nordschleife hervorgetan haben. So ist diese Trophäe als Wanderpokal vorgesehen und wird in diesem Jahr zum ersten Male vergeben. Bekommen wird ihn in diesem Jahr der Pilot, der sich beim Top 30-Qualifying des 24h-Rennens als Schnellster hervortut.

James Glickenhaus ist der Nordschleife seit Jahren verfallen – keine andere Rennstrecke hat eine größere Sog-Wirkung auf den amerikanischen Regisseur und Produzenten. Wahrscheinlich hat er, dadurch inspiriert, seinen eigenen Rennstall gegründet: Die „Sucderia Cameron Glickenhaus“. Seine drei eigene Prototypen starten in der SP-X Klasse und finden sich in bester Gesellschaft wieder. Schließlich ist das Fahrerlager des Nürburgrings gespickt mit klangvollen Namen und gilt als heiliger Boden des Rennsports. Schön, dass das Reglement auch kleine Teams zulässt, die sich mit den Großen im Rennsport messen können.

Umso mehr soll die Glickenhaus-Trophy eine Ehrung für diejenigen sein, die es mit der anspruchsvollsten Strecke der Welt aufnehmen wollen. Diese Anregung nahm der Organisator, der ADAC Nordrhein, begeistert wahr, da solch ein Preis natürlich viel über die Strahlkraft der Nordschleife aussagt. Dementsprechend freut sich der ADAC über die Initiative und sieht den Pokal als Ansporn. Präsentiert wird die Trophäe unmittelbar vor dem Qualifying und hat einen Ehrenplatz auf einem Podest auf der Start-Ziel-Geraden. Die Übergabe der Glickenhaus-Trophy findet direkt nach dem Qualifying bei der Pole-Position Pressekonferenz statt. Kein geringerer als James Glickenhaus höchstpersönlich überreicht den Preis für den schnellsten Fahrer. Das will sich der passionierte Rennsport-Fan nicht nehmen lassen.

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Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Die Piloten über die Strecke

Respekt – das ist hauptsächlich das Gefühl, das die Piloten verspüren, wenn sie gefragt werden, was sie von der Strecke denken. Vor dem Rennen haben fünf Piloten genauer darüber gesprochen, wie sie die Nordschleife empfinden, schließlich sind Rennfahrer unter ihnen, die vertraut mit der Grünen Hölle sind, aber auch welche, die kaum Erfahrungen mit dem Track haben. Drei Runden entscheiden am Samstag über Sieg und Niederlage.

José Maria López, unterwegs für das Team Citroen WTCC, amtierender Weltmeister und Tabellenführer in der WTCC findet alles an der Strecke besonders. Allein die Länge sei einzigartig und der Verlauf anders als alles, was man sonst kennt. Im vergangenen Jahr fuhr er zum ersten Mal auf der Nordschleife und gewann das Rennen direkt, was geradezu unglaublich ist, da Erfahrung viel auf diesem Track zählt. Aber Fangio gewann schon in der Eifel – da müsse eine starke Verbindung zu Argentiniern bestehen, meint López.

Tiago Monteira fährt für das Castrol Honda World Touring Car Team und ist zweiter im Classement. Für ihn sei es die schwierigste Rennstrecke der Welt. Seinerzeit hatte er – trotz des innigen Wunsches – nie wirklich die Gelegenheit, hier ein Rennen zu fahren. Dieser Wunsch soll ihm nun erfüllt werden. Für ihn ist die Strecke eine der ganz großen Herausforderungen – ganz ähnlich wie Monaco. Mit viel Respekt begegnet auch Nicky Catsburg vom Team Lada Sport Rosneft der Grünen Hölle. Der siebte der Gesamtwertung sieht die Strecke als sehr vielfältig an, stellte aber auch fest, dass man auf der Nordschleife gar nicht richtig mit Vollgas fahren könne.

„Wenn man abfliegt landet man an einem Baum oder in der Mauer“

Für Tom Coronel ist der Kurs in der Eifel schlicht der beste der Welt. Der Fahrer im Team ROAL Motorsport ist mit seinem Chevrolet zurzeit Neunter und sieht den Nürburgring als Herausforderung an, da er sich ständig wandelt und man nie eine perfekte Runde fahren könne. Ständig würde es passieren, dass man nur knapp davon kommt, weshalb die Furcht immer im Hinterkopf mitfahre. Dennoch sei er stolz, die Strecke fahren zu dürfen. So geht es auch Thed Björk, dem Dreizehnten der Tabelle. Er fährt für das Team Polestar Cyan Racing und ist glücklich mit der WTCC auf der Nordschleife fahren zu können. Für ihn ist die Nordschleife immer eine Erfahrung fürs Leben, da man hier ein hohes Tempo fahren könne, aber immer versuchen müsse, das Auto nicht zu überfahren. Gerade, da er die Strecke in- und auswendig kennt, weiß er, dass sie einen in Fehler hineintreiben kann.

 

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Der Toyota Auris – Der Kompakte wird seinem Ruf gerecht

Der ADAC hat seine neueste Pannenstatistik preisgegeben und den Toyota Auris dabei zu einem der Fahrzeuge gekürt, die mit besonders wenig Pannen für Sorgenfreiheit sorgen. Auris-Modelle jeden Alters haben dabei ihre hohe Zuverlässigkeit gezeigt und wurden durchweg makellos bewertet. So ging der Japaner als Gewinner in der Kategorie der unteren Mittelklasse hervor. Read more

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News: ADAC testet Sommerreifen: Öko mag keine Nässe

Der ADAC und die Stiftung Warentest haben in einem gemeinsamen Sommerreifentest 35 Modelle in zwei Größen unter die Lupe genommen. Erstmals wurden für die meistverkaufte Größe für Mittelklasse-Fahrzeuge vier Paare desselben Herstellers geprüft, von denen es sowohl Komfort- als auch Ökoversionen gibt. Ergebnis: In den ökologischen und wirtschaftlichen Kriterien haben die so genannten Eco-Modelle nur geringe Vorteile, bei Nässe jedoch durchweg Nachteile gegenüber den Komfort-Varianten.

Getestet wurden 19 Modelle in der Dimension 205/55 R16 für Mittelklasse und untere Mittelklasse und 16 Modelle in der Dimension 185/60 R14H für Kleinwagen. In der größeren Dimension bewegten sich die Kandidaten insgesamt auf ordentlichem Niveau: Sechs Modelle erreichten das Urteil „gut“, wobei der Michelin Primacy 3 vor dem Goodyear Efficient Grip Performance am besten abschnitt. Zwölfmal wurde „befriedigend“ vergeben. Nur der Nankang Econex Eco-2 bekam aufgrund seiner schwachen Leistungen auf Nässe ein „mangelhaft“.

Grundsätzlich gilt: Ein Pkw-Reifen ist ein Kompromiss. Spitzenleistungen im Verschleißverhalten und im Kraftstoffverbrauch sind widersprüchlich zu Spitzenleistungen im Grip oder Aquaplaningverhalten. Selbst ein überaus verschleiß- und verbrauchsarmes Modell wie der „Michelin Energy Saver+“ („sehr gut“ bzw. „gut“) landete im letzten Viertel der Vergleichsreihe, weil die Ergebnisse in der Kategorie „Nassgriff“ nur befriedigend sind. Ähnliches gilt für die anderen drei getesteten Ökomodelle, deren herkömmliche Pendants allesamt wesentlich besser abschneiden.

In der Reifendimension für Kleinwagen gab es sechsmal das Urteil „gut“, achtmal „befriedigend“ und je einmal „ausreichend“ (Kumho KH27 Ecowing ES01) und „mangelhaft“ (Matador MP16). Der Continental Conti PremiumContact 5 glänzt mit sehr guten Handlings-Eigenschaften, der Goodyear Efficient Grip Performance mit den kürzesten Bremswegen. Auch der Nokian Line bekam die Gesamtnote 2,2 und damit ebenfalls den Bestwert Das breite Mittelfeld zeigt leichte bis eindeutige Schwächen auf nasser Fahrbahn. Insgesamt jedoch gilt: Vor allem die mit „gut“ bewerteten Reifen unterscheiden sich nur geringfügig voneinander.

 

 

 

(ampnet/jri)

Gebrauchtwagenkauf: Tipps für die Probefahrt

Bei der Besichtigung ist es wichtig, das Fahrzeug nicht nur zu fahren, sondern auch als Beifahrer „hineinzuhören“

Wer beim Gebrauchtwagenkauf keine böse Überraschung erleben möchte, sollte bei der Besichtigung und Probefahrt einige Tipps beachten. Zunächst ist es ratsam, sich bei der Begutachtung des Wunschfahrzeugs vom technischen Zustand zu überzeugen. Das heißt: Sind die Scheiben, Scheinwerfer und Blinker in Ordnung? Sind die Reifen in gutem Zustand und ist die TÜV-Plakette gültig? Oft wird vernachlässigt, das Wunschauto zunächst einmal als Beifahrer zu testen. So kann sich der Kaufinteressent in Ruhe auch innen umsehen und vor allem auch ins Fahrzeug „hineinhören“.

  • Als Beifahrer kann auf Unregelmäßigkeiten oder beispielweise Klopfgeräusche geachtet werden.
  • Auch besondere Schaltgeräusche können so besser wahrgenommen werden. Als Beifahrer sollte am besten zunächst das Cockpit kontrolliert werden: Brennen irgendwelche Kontrollleuchten? Funktionieren Tacho und Drehzahlmesser einwandfrei?
  • Danach unbedingt die Klimaanlage ausprobieren: Riecht es im Auto irgendwie muffig? Wenn ja, könnte das ein Hinweis auf undichte Stellen sein.

 

Nach dem Check als Beifahrer, sollte sich der Kaufinteressent selbst hinter das Steuer setzen:

  • Zunächst im Standbetrieb Motor starten und auch jetzt wieder genau auf „den Sound“ hören.
  • Danach alle wichtige Funktionen testen: Funktionieren Scheibenwischer, Lüftung, Radio und CD-Player. Dies sind Funktionen, die oft erst nach Wochen – wenn der Autokauf schon längst getätigt ist – richtig im Alltagsbetrieb auf die Probe gestellt werden. Läuft dann etwas nicht rund, kann es zu spät sein für eine Reklamation. Am besten also alle Schalter in Ruhe im Auto ausprobieren.
  • Bei der eigentlichen Probefahrt beobachten, wie das Lenkrad reagiert und testen, ob es ungewöhnliche Vibrationen gibt.
  • Zu empfehlen ist auch, einmal eine schlechtere Straße für einen Teil der Probefahrt sowie enge Kurven zu wählen. Auf diese Weise kann die Reaktion des Autos gut überprüft werden.
  • Ganz wichtig ist ein Bremstest: Außerhalb der Stadt kurz auf ca.100 km/h beschleunigen und dann dosiert immer stärker bremsen (dabei auf den nachfolgenden Verkehr achten!). So lässt sich erkennen, ob der Wagen in der Spur bleibt oder sich ungewöhnlich verhält.
  • Auch das Einparken ist ein guter Test: Geräusche, die von den Antriebssträngen des Autos stammen, sind beim langsamen vor- und zurückfahren besser zu hören.

 

Unverzichtbar: der Blick ins Serviceheft. Wichtig ist dabei, die letzten Berichte der Prüforganisationen und die zum Auto gehörenden Wartungsnachweise zu prüfen. Ein zusätzlicher Check durch einen Spezialisten ist ebenfalls ratsam.

Pressemeldung

VLN 3. Lauf TMG GT86 Cup: Erster Cup-Erfolg für Vantage Motorsport

Hochspannenden Motorsport bot der dritte Lauf des TMG GT86 Cup im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (VLN). Bei besten äußeren Bedingungen in der Eifel ging der 56. ADAC ACAS H&R Cup planmäßig über die volle 4-Stunden-Distanz. Nach 23 Runden fuhr der von den britischen Geschwistern Nigel und Sarah Moore pilotierte TMG GT 86 CS-V3 mit der Startnummer 539 als Erster ins Ziel. Platz zwei sicherte sich das Toyota Swiss Racing Team  mit den Fahrern Werner Schmid, Oliver Burri und Roger Vögeli. Das Podium komplettierte mit Rang drei das Team Leutheuser Racing&Events mit Jutta Beisiegel, Pawel Ledwon sowie Ralf Goral. 

Besonders strahlende Gesichter gab es in der Eifel diesmal beim Team Vantage Motorsport, die in dieser Saison neu in den Cup eingestiegen sind. Vom ersten Auftritt  auf dem Nürburgring an gehörten die Nordschleifen-Neulinge Sarah und Nigel Moore zu den Schnellsten der Cup-Saison 2014. Pech verhinderte allerdings, dass die schnellen Briten ihr Potential im Rennen in zählbare Ergebnisse ummünzen konnten. „Wir hatten zunächst einige Probleme, uns auf das für uns neue Auto einzustellen“, begründet Team-Eigner Mark Robinson die bisher fehlende Punkteausbeute. „In enger Zusammenarbeit mit TMG konnten wir unsere Probleme analysieren und abstellen. Der Sieg heute ist der beste Beweis dafür. Jetzt sind wir einfach nur glücklich“, freut sich der Brite. 



„Heute haben wir endlich einen Grund zu feiern. Unser erster Sieg bei einem Rennen auf der Nordschleife bedeutet uns sehr viel. Diese Rennstrecke ist einfach unglaublich, eine extreme Herausforderung und so viel anders als alle anderen Strecken, auf denen wir bisher gefahren sind. Dieser Sieg stimmt uns natürlich auch optimistisch für den weiteren Saisonverlauf. Ich hoffe sehr, dass dies nicht unser letzter Erfolg im TMG GT 86 Cup bleiben wird“, sagte Sarah Moore. 

Das britische Geschwister-Duo war von Rang drei ins Rennen gegangen. In der nervösen Anfangsphase des Rennens mit vielen kleineren Zwischenfällen orientierte sich Nigel Moore, der den Startabschnitt absolvierte, sofort Richtung Spitze. Gut eine Stunde nach dem Start in die Einführungsrunde übernahm er erstmals die Führung. Nur noch bedingt durch Boxenstopps mussten die Briten ihre Spitzenposition danach abgeben, der Sieg geriet letztlich aber nicht mehr in Gefahr. 

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motosport: „Meine Gratulation gilt heute der Mannschaft von Vantage Motorsport für eine besonders gute Leistung. Dass ein neues Team im TMG GT86 Cup schon im dritten Rennen erfolgreich sein kann, ist ein Beweis für die Chancengleichheit in unserem Markenpokal. Der Erfolg ist auch deshalb bemerkenswert, weil Sarah und Nigel Moore vergleichsweise wenig Erfahrung auf der Nordschleife haben.“ 

Pressemeldung

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

24h-pre: BMW gewinnt die Generalprobe

Das 24h-Qualifikationsrennen gewinnt der Z4 GT3 von Marc VDS.

Während sich die Mitbewerber mit den vier Ringen, oder die mit dem Stern auf der Haube, mit technischen Zickerlein und dem Zorn des Renngott beschäftigen mussten, fuhren die vier, vom Werk unterstützen und fahrerisch top besetzen BMW Z4 GT3 auf die Plätze 1 bis 4. Dabei lieferten sie eine solide Vorstellung zum Thema Zuverlässigkeit ab. Doch einige Renn-Beobachter wurden das Gefühl nicht los, in der Tat einer „Vorstellung“ beizuwohnen:

Üblicherweise sind Rennfahrzeuge in der Qualifikation schneller unterwegs als im Rennen. So stempelte der Mercedes-Benz SLS GT AMG Von HTP eine 8:20,835 in den Eifelkurs und sicherte sich die Pole-Position für das erstmalig ausgetragene 24h-Qualifikationsrennen. Im Rennen kam man über 8:30,773 nicht mehr hinaus. Oder der vielbeachtete Audi R8 mit der Startnummer 502. Im Training reichte die 8:25,503 für den zweiten Startplatz, im Rennen war dann nur noch eine 8:29,684 möglich. Anders lief es bei den BMW-Teams und ihren Z4 GT3. Die vier Fahrzeuge im Überblick:

  • #19 Schubert BMW mit Werner, Müller, Luhr und Sims – im Training eine 8:31.192 im Rennen dann in der schnellsten Runde mit 8:32,058 unterwegs. Im Ziel auf Platz 3
  • #20 Schubert BMW mit Klingmann, Baumann, Hürtgen – im Training eine 8:31,192 (kein Tippfehler, tatsächlich exakt gleichschnell wie die #19!) und im Rennen dann mit einer 8:30,719 unterwegs. Am Schluss auf Platz 2
  • #25 MarcVDS BMW mit Martin, Alzen und Wittmann – im Training eine 8:31,765 – im Rennen dann mit 8:28,007 deutlich schneller unterwegs. RENNSIEGER – Platz 1
  • #26 MarcVDS BMW mit Leinders, Palttala, Adorf – im Training eine 8:36,855 – im Rennen dann mit einer 8:32,214 auch deutlich flotter unterwegs – Vierter des Rennens!

Tarnen, täuschen, tricksen

Man kann aus den simplen Zahlen einiges an Meinung ziehen. Klar ist: Bevor das 24h-Rennen im Juni startet, gehört taktieren zum Programm von allen Herstellern. Niemand will die Hosen gänzlich herunterlassen – zu groß die Angst vor einer vermeintlichen Benachteiligung durch die BOP (Balance of Performance). Und während sich der Schubert Z4 mit der Startnummer 19 an die (vermeintlich interne) Marschroute hielt und die Hosen ganz sicher nicht fallen lies – zeigten die beiden Marc VDS schon eher, was wirklich im BMW Z4 GT3 steckt. Man sollte dabei nicht vergessen: Im letzten Jahr fuhren die BMW Z4 GT3 im Quali bereits Zeiten knapp über 8 Minuten zwanzig.

24h rennen pre race

Das Rennen an sich

Theoretisch hätten 51 Fahrzeuge in das Rennen starten können. Für einige der Teams war das Wochenende des Quali-Rennens von Anfang an, nur als zusätzlicher Test gedacht.  Von den 47 Fahrzeugen sind nach sechs Stunden 38 Fahrzeuge in Wertung durch das Ziel. So erlebten die Zuschauer rund um die Strecke ein eher ungewöhnliches Nürburgring-Rennen. In einer Startgruppe gestartet, zog das Feld der Top-Fahrzeuge (SP9) binnen weniger Minuten vom Rest des Feldes davon. An der Spitze startete Maximilian Götz im HTP SLS mit einer kleinen Zickzackfahrt über die Start-und-Zielgerade das Rennen. Im Laufe der ersten Stunden wurde die Spitze ganz klar durch die SLS AMG von Black Falcon und HTP, sowie den Audi R8 von G-Drive Racing (Rusinov, Ortelli, Sandström, Müller Nico) und dem Prosperia C.Abt R8 (Mies, Jöns, Schwager) gebildet. Spannende Runden mit teilweise harten Fights und nicht ausbleibendem Türklinken-Kontakt wurden geboten.

Bis zur Mitte des Rennens fand auch der Nissan GT-R der Schulze-Brüder immer mehr Rennspeed und zog flotte Runden über das Eifelrund. Mit seiner schnellsten Runde von 8:29,468 hat der Sumo-Racer nicht nur mich beeindruckt.

Die BMW Z4 GT3 hatten derweil einen eigenen Markenpokal ausgeschrieben und fuhren dem Feld in anfangs bedächtigem Parallel-Flug hinterher. Das hier nicht volle Lotte Rennen gefahren wurde, war in der Boxengasse allen klar.

Doch die davon eilenden Mercedes und Audi sollten nicht ohne Probleme durchkommen. Beim von der Pole gestarteten HTP-SLS brach eine Motorhaubenhalterung und zwang zur Aufgabe. Der lange an der Spitze kämpfende C.Abt R8 musste nach 22 Runden wegen eines Getriebeproblems aufgeben.

Auch der schnelle Schulze-Nissan wollte das Rennende nicht auf der Strecke erleben und wurde nach 28 Runden mit einem defekten Turbolader in der Box abgestellt.

So kamen die, mit gebremsten Elan, aber beeindruckender Zuverlässigkeit fahrenden BMW Z4 GT3 zu einer vermutlich nicht geplanten Besetzung des Podiums. Platz 1 bis 4 und damit alle gestarten Z4 standen am Schluss an der Spitze. Mit Uwe Alzen saß auf dem Gewinner-Fahrzeug von Marc VDS ein Top-Pilot, der sonst seinen eigenen BMW Z4 GT3 einsetzt und im übrigen im letzten Jahr auf dem Schubert Z4 mit einer 8:22 im Training überzeugte.

Weswegen die Z4 in diesem Jahr 10 Sekunden langsamer waren – obwohl die Rennstrecke noch nie so leer war, wie bei diesem Quali-Rennen – wird wohl ein Geheimnis bleiben 🙂

Siegerherung 24h rennen pre race

 

24h-Pre – Teams im Blick:

Teams 24h rennen 01 qualifikationsrennen

Das „VIP-Fahrzeug“ des BMW M235i Cup

Mit am Steuer des 330 PS starken Cup-Fahrzeuges der Ex-Motorrad-Profi und heutiger sport1-Moderator Alex Hofmann. Das Interessante an einem Cup ist die Vergleichbarkeit der Fahrzeuge. Alle Cup-Fahrzeuge fahren zudem den gleichen Dunlop-Rennslick. Man kann hier, wie auch bei den Toyota GT86 und dem Opel Cup, gut die Performance der einzelnen Fahrer beobachten.

Startnummer 235 startet von Platz 28 in das Rennen und beendete das 6-Stunden Rennen auf 16.

 

Teams 24h rennen 02 qualifikationsrennen

Mazda Motorsport  MX-5

Am Steuer des japanischen Renners drehen Wolfgang Kaufmann, Teruaki Kato und Owen Mildenhall. Der MX-5 startet in der Klasse V3 (Serienwagen) und ging von Platz 47 in das Quali-Rennen. Das wichtigste am Ergebnis: Der Wagen fuhr durchs Ziel. Denn, wenige Minuten vor Schluss schien das Rennen des MX-5 beendet, merkwürdige Geräusche und langsame Fahrt zogen die Aufmerksamkeit auf den Renner. Aber der kleine Japaner hielt durch. Am Ende mit Platz 30 ein ordentliches Ergebnis eingefahren!

 

 

Teams 24h rennen 03 qualifikationsrennen

STL Sport Liechtenstein Golf GTI

In der SP3 T ist der Golf mit den dicken Backen zu Hause. Das Team aus Liechtenstein, mit den Fahrern Johann Wanger und Stefan Tribelhorn, gingen von P31 in das Quali-Rennen, schieden aber bereits nach 5 Runden mit technischem Defekt aus. Better luck im Juni!

 

Teams 24h rennen 04 qualifikationsrennen

Nissan GT-R nismo GT3

Der wuchtig wirkende Nissan GT-R der Schulze-Brüder wird von Renn-Wochenende zu Renn-Wochenende besser. Mit einer 8:29,468 zeigten die beiden Brüder, die den Boliden auch selbst fahren, was in dem GT-R an Potential steckt. Ein Turboladerschaden beendete die ansonsten ordentliche Vorstellung.

 

Teams 24h rennen 05 qualifikationsrennen

GetSpeed Performance 997 GT3 CUP

Die Porsche-Fahnen wurden am Ring von den GetSpeed-Porsche und dem Haribo-Porsche hochgehalten. Olaf Manthey kam ohne Fahrzeug zum 24h-Qualifying-Rennen aus Mauspath herüber.

Der schnellere der beiden GetSpeed Porsche (mit Osieka, Jans, Schornstein) kam auf Platz 7 ins Ziel. Die im Bild gezeigte #60 mit Bour, Haezebrouck und Henry wurde 11. Die Cup-Porsche laufen in der Klasse SP7.

 

Teams 24h rennen 06 qualifikationsrennen

Hyundai Motor Genesis V6

Hyundai nimmt den Motorsport auf der Langstrecke in der Eifel ernst und nutzte die Chance des zusätzlichen Laufs, um die Piloten auf dem Genesis Coupé zu qualifizieren.  Von Startplatz 21 in das Rennen gegangen, war nach ebenso vielen Runden Schluss für das Coupé.

 

Teams 24h rennen 07 qualifikationsrennen

 Marketing-Stunt – Felix Baumgartner im Audi R8 LMS ultra

Viel diskutiert am Ring. Aber die Aufmerksamkeit der Medien zog die Startnummer 502 ganz klar auf sich. Alleine damit könnte man die Idee hinter dem Engagement von Felix Baumgartner bereits erklären. Aber Felix Baumgartner sprach bei der Presse-Konferenz auch von einem Bubentraum, den er sich mit dem Einsatz am Ring verwirklicht. Ob in der Vorbereitungsphase wirklich zwei Fahrzeuge auf der Nordschleife geschrottet wurden, wollte man offiziell nicht kommentieren.  Fakt ist: Während im Training noch mehr als 60 Sekunden fehlten, war im Rennen immerhin eine 9:02 für Felix Baumgartner möglich. Was noch immer weit entfernt von den Zeiten der restlichen Profis auf diesem Fahrzeug ist – aber man wird sehen, wie weit sich der Stratosphären-Springer noch entwickeln kann. Was die Zahl der gemachten Fotos angeht, dürfte Felix Baumgartner an diesem Wochenende jedoch bereits die Pole gesichert haben.

 

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

24h: Das Quali-Rennen am Nürburgring – Mit Galerie

Das 24-Stunden Rennen am Nürburgring hat Nachwuchs bekommen: an diesem Wochenende wird der „kleine Bruder“ des 24h-Rennens, das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen Nürburgring, zum ersten Mal ausgetragen.

Noch 74 Tage stehen den Teams  und Fahrern bis zum Langstreckenklassiker zur Verfügung. Für viele ist das sechsstündige Rennen ein wichtiger Teil ihrer Vorbereitung.

Das Qualifikationsrennen bietet den Piloten Möglichkeiten, die sie sonst nicht so einfach bekommen. Viele freuen sich über die Chance, einige Runden bei Dunkelheit drehen zu  können. Wie zum Beispiel Maximilian Götz, der im Mercedes SLS für das Team HTP  Motorsport an den Start geht: „Wir erwarten heute und morgen Mischbedingungen, zusammen mit dem Nachttraining ist das eine gute Vorbereitung für das 24h-Rennen.“ Auch für Rennleiter Walter Hornung ist diese Möglichkeit ein klarer Vorteil im Gegensatz  zu anderen Veranstaltungen auf der Nordschleife:

„Wir können bis 21:20 Uhr fahren und die Piloten sind somit etwa eine Stunde im Dunkeln unterwegs und können sich an die Lichtverhältnisse gewöhnen.“

Insgesamt haben sich 53 Fahrzeuge für das sechsstündige Rennen angemeldet. „Mit dieser Zahl sind wir bei so einem Debütrennen schon zufrieden“, erklärt Hornung. Bei den Piloten stößt die Teilnehmerzahl auf meist positive Resonanz. „Ich freue mich, dass wir hier auf eine recht freie Strecke treffen“, so Richard Westbrook. „So kann ich mich auch auf die Verbesserung des Fahrzeugs konzentrieren und nicht nur darauf, heil durch den Verkehr zu kommen.“ Zudem stehen den Teams an den beiden Veranstaltungstagen insgesamt über zehn Stunden Fahrzeit auf der gleichen Streckenvariante zur Verfügung, die auch beim 24h-Rennen gefahren wird.

Was man sonst noch so wissen sollte, zum 24h-Pre-Quali-Rennen am Nürburgring:

Medien-Stunt: Große Aufmerksamkeit zieht der Start von Felix Baumgartner auf sich. Der Mann der durch die Stratosphäre sprang wird auf dem Audi R8 GT 3 LMS ultra zusammen mit Profis wie Marco Werner, Frank Biela und Pierre Kaffer starten. Sein erstes Training am Ring brachte ernüchternde Zeiten zu Tage.

Felix Baumgartner

 

Ohne den Dicken: Auch wenn Olaf Manthey während der gestrigen PK noch mit „fiesen“ journalistischen Mitteln in die Zange genommen wurde (sic!) – es gab keine neuen Infos und es wird ganz sicher keinen Einsatz „des Dicken“ beim 24h-Rennen im Juni geben. Olaf Manthey erklärte hierzu, wie viele offene Projekte es im Rennstall Manthey derzeit gibt. Die Fans werden also ohne den legendären 911 von Manthey auskommen müssen. Als Beruhigungsmittel hatte Olaf noch die Botschaft dabei:

Der Nürburgring ist als schwierigste Rennstrecke der Welt unverändert eine große Herausforderung für uns.

Olaf Manthey

Olaf Manthey PK 24h pre

 

Vierrad kann er auch: Alex Hofmann startet in diesem Jahr auf einem BMW M235i in das 24h-Rennen. Es ist sein vierter Start bei den 24h in der Eifel und schwärmt von der Leidenschaft 24-Stunden Rennen. Es ist ein Leidenschaft und pures Adrenalin. Im letzten Jahr wurde er auf einem Kissling Opel Astra Zweiter in seiner Klasse, dieses Jahr will er auf den mit Dunlop Rennslicks ausgerüsteten Cup-BMWs den Klassensieg schaffen. Ich drücke ihm die Daumen. Während des 24h-Rennens wird Alex aus dem Auto heraus für Sport1 mit Live-Kommentaren für die Zuschauer da sein!

BMW m235i cup 24h pre

 

Weitere Fotos vom Training am ersten Tag:

 

 

24h-Pre 2014 am Nürburgring

In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal ein „Qualifikations-Rennen“ für das große 24h-Rennen am Nürburgring. Hier der Zeitplan für das kommende Wochenende:

ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen:
Der Zeitplan

Samstag, 5. April 2014
08:30 – 12:00 h GLP (N) GLP
08:30 – 11:30 h Qualirennen (GP) Test und Einstellfahrten
12:30 – 16:00 h RCN (G) Leistungsprüfung
14:00 h Pressekonferenz ADAC Zurich 24h-Rennen (Pressezentrum)
15:30 – 16:30 h Falken Drift Show (Fahrerlager)
16:50 – 18:20 h Qualirennen (G) Freies Training
18:40 – 21:20 h Qualirennen (G) Qualifying 1

Sonntag, 6. April 2014
09:00 – 10:00 h Qualirennen (G) Qualifying 2
10:00 – 11:00 h Falken Drift Show (Fahrerlager)
10:50 – 11:30 h Qualirennen (G) Startaufstellung
12:00 – 18:00 h Qualirennen (G) Rennen (6 h)
14:00 – 15:00 h Falken Drift Show (Fahrerlager)

Genutzte Streckenvarianten: (N) = Nordschleife · (GP) = Grand-Prix-Kurs · (G) =
Gesamtstrecke · Vorläufig, Stand: 2. April 2014 · Änderungen vorbehalten

 

Und hier die Teilnehmerliste für das 24h-Qualifikationsrennen

Der Tod des gelben Engels

Blicken wir zurück:  Zuerst war da eine Behauptung die durch die Presse geisterte. „Manipulation bei der Wahl zum „Gelben Engel“. Der Ex-Kommunikationschef Ramstetter machte sich darüber – während der „Verleihung des gelben Engel“ sogar noch lustig. Da war das Selbstbewusstsein des ADAC noch unerschütterlich. So meinte das wohl auch die Industrie und feierte beschwingt den „Gelben Engel“. 

ADAC – Der Skandal nimmt kein Ende

Das erste Bauernopfer fiel schnell. Michael Ramstetter der Kommunikationschef des Clubs und Chefredakteur der ADAC motorwelt musste gehen. Doch die Zweifel blieben. War Ramstetter alleine schuldig? Vermutlich nicht. Üblicherweise stinkt der Fisch immer vom Kopf. Doch ADAC-President Meyer blieb erst einmal hartnäckig an seinem Posten kleben. Er gelobte Besserung und vollständige Aufklärung. In der Zwischenzeit – der ADAC hatte unabhängige Wirtschaftsprüfer eingeschaltet um den Betrug aufzuklären – nahmen die Skandale jedoch kein Ende. Da flog der Präsident mit dem Rettungshubschrauber zu Terminen, die Kinder von Führungskräften mit Ambulanz-Flugzeugen in den Urlaub. Der Club schien und scheint zu einem Paradies der Selbstbedienung und eitlen Selbstüberschätzung geworden zu sein. Der Eindruck das hier etwas nicht stimmt und zwar von oben herab, manifestierte sich.

Peinliche Demut bei Jauch

Irgendjemand hatte ADAC-President Meyer dann dazu geraten, nun mit Demut in die Öffentlichkeit zu treten, die Fehler einzugestehen und Besserung zu geloben. Der Sonntagabend vor einer Woche bei Günter Jauch schien dafür perfekt. Doch was ADAC-President Peter Meyer ablieferte war eine peinliche Vorstellung.

Da saß ein ADAC-Präsident der es gewohnt war Forderungen zu stellen, Fehler eingestehen und Demut zu zeigen, schien nicht zu den Talenten von Peter Meyer zu gehören. Und wer dem Gespräch aufmerksam folgte, merkte schnell, hier spielt jemand nur den Aufklärer. Als Jauch erste Zahlen zur Austrittswelle wissen wollte, wand sich der ADAC-Chef zuerst. Die Zahlen sollten Montag-Vormittag präsentiert werden. Er wisse dies noch nicht. Jauch wunderte sich zurecht. Ein Chef der am Sonntagabend nicht wisse, was am Montag in der Früh präsentiert wird? Meyer gab klein bei und nannte die Zahl von 5.000. So viele Mitglieder seien seit Beginn des Skandals ausgetreten. Wenige Stunden später nannte der ADAC die Zahl von 15.000 Kündigungen. Nun war klar – Peter Meyer log im TV, selbst der ADAC-Präsident leidet unter chronischer Manipulationslust.  Doch warum? Ob 5.000 oder 15.000? Bei 19 Millionen Mitgliedern macht das doch noch keinen Unterschied. Oder doch?

Auch bei der Pannenstatistik redete sich Peter Meyer um Kopf und Kragen. Der ADAC hätte ja nie behauptet, die Zahlen der Pannenstatistik seien repräsentativ. Nun denn. Wenn dem so ist, dann fragt man sich schon – warum dann überhaupt der Aufwand? Nur der Liebe zu den Zahlen wegen? Oder dem Geschäftsmodell zuliebe? Denn wer als Automobil-Hersteller mit dem ADAC zusammenarbeitet, der taucht in der Statistik nicht mit den echten Zahlen auf.

Dazu kamen die Batterie-Verkäufe der „Gelben Engel“ die an Drücker-Kolonnen erinnerten. Der Strom riss nicht ab und Peter Meyer spielte die Rolle des Aufklärers und Saubermanns nur schlecht.

Heute endete die Ära Peter Meyer

Am heutigen Montag hat Peter Meyer seinen Rücktritt vom Amt des ADAC-Präsidenten bekannt gegeben. Vermutlich aber auch nur, um nicht im hohen Bogen durch das restliche Präsidium raus geworfen zu werden. Wobei die Frage gestellt werden muss? Waren es nun nur Ramstetter und Meyer? Zuvor war es nur Ramstetter. Was wissen wir in vier Wochen? 

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte hat heute den Untersuchungsbericht zur Wahl des „Gelben Engel“ veröffentlicht.

Und stellte damit klar: Es wurden nicht nur die Zahlen zur Teilnahme manipuliert, sondern auch das Ergebnis an sich.

Das manipulierte Ergebnis

Offiziell ging die Wahl im Januar wie folgt aus:

  1. VW Golf 34.299 Stimmen
  2. Audi A3 27.765 Stimmen
  3. Mercedes A-Klasse 24.418 Stimmen
  4. Škoda Octavia 22.237 Stimmen
  5. BMW 5er Serie 17.235 Stimmen

Doch die Wahrheit sieht anders aus:

Der VW Golf gewinnt – allerdings nicht mit 34.000 Stimmen, sondern mit 3.271 Stimmen. Danach folgt der 3er BMW mit 1.703 Stimmen. Folgt man hier dem Ergebnis der Wirtschaftsprüfer von Deloitte, dann liegt im Falle des BMW 3er jedoch keine Manipulation zu Grunde, sondern Unfähigkeit. Auf Platz 3 folgte der Audi A3 mit 1.664 Stimmen. Die A-Klasse kommt nur auf den vierten Platz und nicht auf das Treppchen.

Doch trotz der angeblichen Meinungsmacht des ADAC – immerhin vertritt man 19 Millionen Mitglieder – nahmen insgesamt nur 45.202 Mitglieder teil. Davon sogar deutlich mehr „online“ als „offline“. Und das bei einem Automagazin das Millionenfach an die Mitglieder verschickt wird. Jeden Monat. So waren es online 28.200 Stimmen die gezählt wurden und Offline (Postkarte) waren es 16.602 Stimmen. Selbst gibt man an, die Motorwelt habe eine Auflage von 13.8 Millionen Exemplare.  Das wäre eine Quote von 0,12 % Leser der motorwelt. Absurd niedrig. Absurd. 

Reaktionen der Automobil-Industrie

Lächelnde Gewinner sah man häufig. Die Automobil-Industrie spielte das Spiel des ADAC immer brav mit. Man bezahlte den ADAC. Man schaltete Anzeigen. Man war Kooperationspartner. Und man warb mit den Erfolgen bei den den Wahlen des ADAC und der Pannenstatistik. In der aktuellen Februar-Ausgabe der Motorwelt ist im übrigen kein Automobil-Hersteller mit Werbeanzeigen vertreten. Sicher kein Zufall, sondern bereits Ergebnis der peinlichen Situation in die man geführt wurde. Doch sind die Automobil-Hersteller wirklich unschuldig?

Sie wussten aus den Vereinbarungen zum Thema Pannenstatistik wie man beim ADAC arbeitet. (Dort wurden Hersteller die den ADAC als Pannenhelfer beauftragten, nicht mit den tatsächlichen Pannen geführt – aber wie Peter Meyer bei Günter Jauch sagte – die Pannenstatistik wäre nie repräsentativ gewesen..(sic!)).

Mercedes-Benz hat seinen „Goldenen Engel“ bereits zurück gegeben. Man will Distanz schaffen zum Pannen-Verein und hat sich mit der Rückgabe distanziert:

„Publikumspreise sind für Daimler grundsätzlich von hoher Bedeutung, da sie unmittelbar die Meinung der Öffentlichkeit widerspiegeln“, hieß es in einer Mitteilung des Mercedes-Herstellers Daimler. „Unabdingbare Voraussetzung hierfür ist, dass die Leserwahlen korrekt durchgeführt werden. Bei der Vergabe des „Gelben Engel“ war dies nicht der Fall.“

Manipulation und Betrug scheint beim ADAC zum Geschäft zu gehören.  

Dem Betrug war auch bei der Auslosung der Gewinner kein Riegel vorgeschoben. Deloitte hat festgestellt:

Der Prozess zur Auslosung der Gewinner war ebenfalls weder schriftlich fixiert noch ausreichend im durchgängigen 4-Augen-Prinzip gegen Fehler abgesichert. Durch die nicht proportionale Auslosung wurden die Teilnehmer der Coupon-Wahl bevorzugt

Das System ADAC darf getrost als „gescheitert“ bezeichnet werden. Das erste Ergebnis der Wirtschaftsprüfer von Deloitte zeigt den Totalschaden des ADAC nur in Auszügen.

Was noch folgen wird? Man darf gespannt sein.

 

Doch nun stellen sich die Fragen: Welche Gegenleistungen erhielt der ADAC von der Automobil-Industrie? 

Die Automobil-Industrie: Opfer oder Mittäter?

Die Frage die noch geklärt werden muss ist: Was – oder wer – steckt hinter den Manipulationen? Welche Motivation trieb die Verantwortlichen beim ADAC. Das man die Zahl der Teilnehmer massiv geschönt hat, dürfte durch die peinlich niedrige Beteiligungsquote zu erklären sein. Aber warum rutscht die A-Klasse von 4 auf 3? Warum landet der Fünfer-BMW auf 5, statt auf 7? Warum verschwand der Dreier-BMW vom zweiten Platz? Und was passierte bei den Wahlen zuvor?

Alles nur Dummheit? Nur Fehler?  Oder das Ergebnis von Geklüngel? 

Klar ist: Der gelben Engel ist tot. Und der ADAC hat seinen gelben Engel selbst auf dem Gewissen.

 

 

 Edit: Auf Facebook wird jetzt durchgezählt: https://www.facebook.com/gelberBengelMitgliederzaehlung

 

Aktuelle Suchanfragen:

ADAC Kindersitztest: Vier von 15 durchgefallen | Mit Video

Nur ein Produkt „sehr gut“/ Erneut hohe Belastung mit Schadstoffen/ Gleich zwei Römer-Modelle fallen erstmals durch

Gleich zweimal fallen erstmals Kindersitze der Traditionsmarke Römer beim aktuellen Test des ADAC und der Stiftung Warentest mit „mangelhaft“ durch. Ein Sitz versagt beim Frontaufprall, der andere hat viel zu hohe Schadstoffwerte. Insgesamt erhalten vier von 15 getesteten Sitzen das ADAC Urteil „mangelhaft“. Bei einem Sitz von Axkid reißt sogar die Isofixverankerung, bei einem Sitz von Nania wird das Kind beim Seitenaufprall ungeschützt an die Autotür gedrückt. Generell gibt es dieses Mal auffallend viele schlechte Modelle.

Kindersitz-Test ADAC

Als bestes Produkt im Test erweist sich der Cybex Juno 2-Fix mit einer sehr guten Beurteilung. Dieser wird mit Fangkörper in der Klasse I für Kinder von etwa 1 bis 4 Jahren angeboten, er ist damit besonders empfehlenswert. Da allerdings nicht jedes Kind einen Fangkörper akzeptiert, sollten Eltern dies vor dem Kauf unbedingt ausprobieren. Folgende Sitze erhalten ein „gut“ und sind empfehlenswert: Der Casualplay Q-Retraktor Fix und der Casualplay Q-Retraktor Fix & Support Leg (mit Stützfuß) für die Klasse I (von etwa 1 bis 4 Jahren) sowie der Römer Kidfix XP SICT, der Recaro Monza Nova 2, der Storchenmühle Solar und der Recaro Monza Nova 2 Seatfix, alle für die Klasse II/III (von etwa 4 bis 12 Jahren).

Beim Römer Xtensafix (Klasse I/II/III von etwa 1 bis 12 Jahren) rutscht der Gurt beim Crashtest aus der Führung und schneidet in den Hals des Kindes ein, was ein hohes Verletzungsrisiko darstellen kann – der Club bewertet deshalb das Produkt als „mangelhaft“. Auch der rückwärts gerichtete Römer Max-Fix (Klasse 0+/I, bis etwa 4 Jahre), ein sogenannter Reboarder, erhält aufgrund seiner hohen Schadstoffbelastung das ADAC Urteil „mangelhaft“. Durchgefallen sind auch die Babyschale Nania Baby Ride (bis etwa 1,5 Jahre) und der Axkid Kidzofix (Klasse I/II von etwa 1 bis 7 Jahren). Während die Babyschale beim Seitenaufprall versagt und das Kind bei einem Unfall ungeschützt an die Fahrzeugtüre geprallt wäre, reißt beim Axkid die Isofixverankerung im Frontcrash und der Sitz fliegt durch das Fahrzeug. Darüber hinaus ist dieser Sitz hoch belastet mit Schadstoffen. Die vollständigen ADAC Kindersitztestergebnisse sind unter www.adac.de/kindersitztest zu finden.

KINDERSITZTEST 2013_189883 (1)

Getestet wurden die Kindersitze aus allen Gewichtsklassen in den Kriterien Sicherheit, Bedienung & Ergonomie, Schadstoffgehalt, Reinigung und Verarbeitung. Wichtig für die Eltern: Die Kleinsten müssen bei jeder Fahrt im Sitz richtig gesichert sein. Vor dem Kauf sollte man sich unbedingt Bedienung und Einbau erklären lassen. Um Fehler beim Einbau zu vermeiden, muss die Bedienungsanleitung genau befolgt werden. Außerdem empfiehlt der ADAC, den Sitz vor dem Kauf im eigenen Fahrzeug auszuprobieren: Nicht jedes Produkt passt optimal in jedes Auto. Der Kindersitz muss sich stabil befestigen lassen und besonders auf den richtigen Gurtverlauf ist zu achten.Pressemeldung

Aktuelle Suchanfragen:

Nissan GT3-Kundensport, ein Blick hinter die Kulissen

Are you Ready-to-Race?

Motorsport war noch nie eine Angelegenheit für Nasenbohrer und günstig, nein, günstig war der Spaß auf der Rundstrecke auch noch nie.  Aber es gibt Unterschiede. Die Frage ob man einen Porsche GT3, einen Audi R8 GT3 LMS ultra oder einen Nissan GT-R Nismo GT3 einsetzt, lässt sich durchaus mit Argumenten in Euro beantworten.

Nissan Nismo Racing

„Wissen Sie was ein GT3-Renner je Kilometer kostet?“

Bei meinem Blick hinter die Kulissen von JRM-Motorsport während des ADAC GT-Masters Lauf am Hockenheimring, stellte mir Steve Smith von JRM diese Frage. Und ich muss zugeben, ich hatte wirklich keine Ahnung. Meine Schätzungen lagen deutlich höher, als die Summe die mir Steve später nannte. 45 € je gefahrenen Kilometer darf man veranschlagen.  Wer nun den Taschenrechner zückt und nachrechnen will, was die ADAC GT-Masters Saison kostet, sollte die Anschaffung des GT3-Renners nicht vergessen und das Team. JRM bringt gut 40 Leute mit an die Rennstrecke um dann zwei Fahrzeuge einzusetzen. Und Profi-Rennfahrer kosten auch Geld. Peter Dumbreck ist einer der erfolgreichen Rennfahrer die für JRM in das Lenkrad greifen. Dazu kommen die Nenngebühren für die Veranstaltung und viele andere, kleine Posten. Und so kommt dann doch schnell ein 6-stelliger Betrag zusammen. Aber – es macht eben einen Unterschied, ob man einen Porsche GT3 kauft, oder sich für das  Kundensport-Programm von NISMO entscheidet.

Der Artikel soll jedoch nicht in einem trockenen Zahlen-Exkurs enden – daher zurück zur emotionalen Seite des Motorsports.

ADAC GT-Masters

Der ADAC hat geschafft, was die ITR in den Sand gesetzt hat. Eine spannende, mitreißende und durch faszinierende Fahrzeuge geprägte Rennserie zu etablieren. Die ADAC GT-Masters sind der Rahmen für astreinen und ehrlichen Motorsport. Abseits von Hersteller-Marketing-Parolen und fadenscheiniger Renn-Geplänkel.

Beim Final-Lauf am Hockenheimring traten 24 Rennfahrzeuge an, darunter Exoten wie der Camaro GT mit Oliver Gavin und Albert von Thurn und Taxis am Steuer. Dazu ein dichtes Feld von Mercedes SLS GT3 und Audi R8 LMS ultra. Dazu die übliche Porsche GT3 R Meute und ein paar dumpf grollenden Corvette Z06.R GT3.

Einen Ford GT3 sieht man ansonsten nur noch bei der VLN am Nürburgring, in Hockenheim konnte die Lambda Performance Mannschaft sogar beide Läufe gewinnen.

Das es aber nicht immer nur Porsche, Mercedes und Audi sein müssen, die um die Plätze kämpfen, zeigte das Team von JRM-Motorsport bei einem Gaststart in der ADAC-GT Serie. Als erfolgreiches GT-Rennteam das die ganze Saison der Blancpain Endurance Series mitfuhr, bekam man für den Gaststart im Badischen Motodrom jedoch nicht nur den Wechsel zu den Einheitsreifen der ADAC-GT Series zu spüren, sondern auch gleich noch ein Zusatzgewicht in das Auto gepackt.

Nissan JRM ADAC Team Box

Im Gespräch mit den Fahrern Matt Bell, Peter Dumbreck, Jody Fannin und Steven Kane wurde klar, der Wechsel der Reifen (Yokohama anstelle der sonst verwendeten Pirelli) erforderte umfangreiche Anpassungsarbeiten an der Abstimmung des Nissan GT-R GT3. Während des knackig kurzen Rennwochenendes der GT-Masters ist das natürlich nicht vollständig zu erledigen, selbst dann nicht wenn das Team von JRM auf Profis am Steuer, wie Peter Dumbreck und den mit allen Wassern gewaschenen Team-Manager Nigel Stepney zurück greifen kann.

Dennoch demonstrierte das englische Team, das im übrigen die Entwicklungsarbeit für Nissan am GT-R übernimmt, was gut 550PS und 637 Nm Kraft mit dem 1.300 kg leichten GT-R auf der Rennstrecke anstellen.

 

Wer also genug vom „Nase bohren“ hat und mit einem GT3-Team durchstarten will, der sollte sich doch mal vertrauensvoll an Steve Smith von JRM wenden – die Fans werden es jedem Team danken, dass in Zukunft für noch mehr Abwechslung bei der Wahl der Rennfahrzeuge sorgt. Und mit dem GT3 Nismo GT-R steht doch eigentlich einer „Falken Godzilla“ Rückkehr beim Nürburgring 24h-Rennen nichts mehr im Weg, oder?

Ich würde mich riesig freuen über einen FALKEN Nissan GT-R auf der Langstrecke!

 

 

 

 

 

 

Mein Auto: Ab sofort individuelle Fahrzeugdaten auf adac.de

Fahre ich sparsam? Was kostet mich mein Wagen pro Kilometer? Wann muss ich zur Inspektion? Muss mein Auto wegen eines Hersteller-Rückrufs in die Werkstatt? Antworten auf solche Fragen bekommen die 18,8 Millionen ADAC Mitglieder ab September 2013 übersichtlich gebündelt auf der Internetseite des Clubs unter adac.de/meinAuto. Das Besondere an dem neuen Info-Service rund ums Auto: Durch eine Kooperation mit dem Autofahrerportal drivelog.de der Bosch-Tochter Mobility Media GmbH können ADAC Mitglieder jetzt auch selbst ihre Fahrzeug- und Fahrdaten verwalten – und damit ihr Fahrzeug und die tatsächlichen Kosten noch besser kennen lernen.

„Mit Drivelog haben wir einen kompetenten Partner gefunden, um die Serviceleistungen für unsere Mitglieder im Internet auszuweiten“, kommentiert ADAC Marketingleiter André Zarth die Zusammenarbeit. Neben den wichtigsten Daten und Informationen rund um ihr Auto profitieren Clubmitglieder auch von besonders attraktiven Angeboten von Werkstätten und Servicepartnern oder ausgewählten Inhalten wie einem digitalen Serviceheft oder einem Kosten-Monitor.

Durchschnittlich 16 Prozent Rabatt bei Autokauf im Internet

ADAC testet zwölf Neuwagenvermittlungen und vergleicht die Preisnachlässe mit Händlerrabatten / Handel zwar etwas teurer, aber auch flexibler

Wer sein neues Auto über Neuwagenvermittlungen im Internet bestellt, zahlt durchschnittlich nur rund fünf Prozentpunkte weniger als beim Vertragshändler. Das hat ein aktueller ADAC Test von zwölf Internetportalen ergeben, bei dem Preisgestaltung, Transparenz und Nutzerfreundlichkeit überprüft und die Rabatte mit denen der Händler verglichen wurden. Während die Online-Vermittlungen im Schnitt rund 16 Prozent Rabatt gewährten, belief sich der Preisnachlass der Händler auf etwas mehr als elf Prozent.

Testsieger mit dem Gesamturteil „sehr gut“ wurde der Neuwagenvermittler „autohaus24.de“. Punkten konnte das Portal in erster Linie mit einem ansprechenden und leicht zu bedienenden Internetauftritt, einem schnellen Service und dem Preisnachlass, der mit nur einer Ausnahme bei allen Fahrzeugen über dem Durchschnitt lag. Acht Portale schnitten „gut“ ab, eines mit „ausreichend“. Zwei Anbieter sind mit der Wertung „mangelhaft“ und „sehr mangelhaft“ durchgefallen. Testverlierer ist „airportcars24.de“: Hier waren die Rabatte für alle Fahrzeuge im Test weit unter dem Durchschnitt, die Webseite unübersichtlich und umständlich zu bedienen, der Service nicht kundenorientiert.

Auffallend: Einige Internetportale lockten mit hohen Rabatten, die bis zum Ende der Konfiguration kräftig schrumpften. Außerdem wurden bei den Neuwagenvermittlungen zusätzliche Kosten fällig, etwa für die Abholung des Fahrzeugs oder die Lieferung an einen vom Kunden gewünschten Ort. Beim Vertragshändler hingegen konnte man bis zum Abschluss des Kaufvertrags handeln. Mit dem höheren Online-Rabatt konfrontiert, waren viele Verkaufsberater im Test zu weiteren Zugeständnissen bereit – entweder in Form eines zusätzlichen Rabatts oder von kostenlosen Zugaben wie Fußmatten oder Verbandskasten.

2013_8_22 - Internetportale Neuwagenkauf Rabatte_184376

Entscheidend für den Kauf im Internet sollte allerdings nicht allein der günstigere Preis sein. Denn insgesamt waren im Test durchaus auch Mängel festzustellen. So enthielten zum Beispiel die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) aller Portale juristisch unwirksame Klauseln oder sie waren unvollständig. Unabhängig davon gilt beim Internet-Kauf ein zweiwöchiges Widerrufsrecht.

Die Internetseiten der zwölf allgemein zugänglichen Neufahrzeugvermittlungen hat der ADAC Ende Mai 2013 untersucht. Die Test-Käufer interessierten sich jeweils für einen BMW 320d, Fiat MyPanda, Nissan Qashqai, Opel Corsa und VW Golf, deren Konfiguration vorab genau festgelegt war, und verglichen das Angebot mit dem von Vertragshändlern der fünf Marken in zehn deutschen Großstädten.

Faszination Rallyesport

Motorsport ist die leidenschaftlichste Form im Umgang mit der zweitschönsten Sache der Welt, dem Auto. Und wer der Argumentation folgen will, dass man in der höchsten Motorsportklasse der Welt – der „Formel 1“, ja doch nur im Kreis fährt, der interessiert sich vermutlich für die „wilden Kerle“ der Rallye-Szene.

Faszination Rallye

Die Königsklasse im Rallyesport ist die WRC – die World Rallye Championship“ oder auf deutsch: „Die Rallye-Weltmeisterschaft“ und ähnlich wie in der Formel 1, der Königsdisziplin auf Rundstrecken, ist auch die WRC ein Betätigungsfeld für Werke und Hersteller die mit enormer Manpower, Cleverness und auch mit einem ordentlichen Budget gesegnet sein müssen.

In den letzten 9 Jahren hat ein Namen diese Szene beherrscht wie kein anderer: Sebastian Loeb. Der Franzose hat von 2004 bis 2012 neun Weltmeister-Titel in der WRC gewonnen und alle Rennen auf Citroën beschritten. Was Michael Schumacher in seinem Ferrari für die Formel 1 war, war Sebastian Loeb mit Citroën in der Rallye-Weltmeisterschaft.

Seit diesem Jahr und nach 27 Jahren Pause ist allerdings auch wieder ein deutscher Hersteller auf den oft unbefestigten Pfaden der WRC unterwegs: VOLKSWAGEN.

VW Polo WRC

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Leistung:

315 PS

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Kraft:

425 Nm

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0-100 km/h:

3.9 s

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Zu den technischen Daten [link]

Optisch erinnert der VW Polo R WRC durchaus noch an seinen wilden Serienbruder, den Polo R WRC der auch in begrenzter Stückzahl verkauft wurde, aber unter seinem Kleid steckt die modernste Rallye-Technik die sich gewiefte Ingenieure derzeit ausdenken können.

Die Beschleunigung von 3.9 Sekunden auf Tempo 100 setzt der Allradangetriebene WRC-Polo übrigens auf nahezu jedem Untergrund um – nicht nur mit Slickreifen auf Asphalt.  Ein Federweg von bis zu 27.5 Zentimeter (auf Schotter-Rallyes) sorgt dafür, dass der wilde Hannoveraner auch nach 50 Meter weiten Sprüngen nicht aufsetzt.

 WRC Saison 2013

Es ist die erste Saison für den Volkswagen-Rallye Polo und nach 8 von 13 Weltmeisterschaftsläufen scheint das Ergebnis klar zu sein. Der Polo WRC wird 2013 – in seinem ersten Jahr – die Siegesserie der Franzosen und dem WRC-Meisterschafts-Dauerkandidaten Loeb beenden.

Die Saison begann mit einem zweiten Platz bei der Rallye Monte Carlo und bereits nach den ersten Sonderprüfungen war klar; Dieser Polo WRC ist schnell, verflucht schnell.  Bereits das zweite Rennen der Saison, der WM-Lauf in Schweden war mit einem Podiumsplatz ganz oben gekrönt. Sieg in Schweden.  Sieg in Mexiko beim dritten Lauf. Spätestens jetzt war klar: Volkswagen hatte nicht nur Glück beim Auftakt. Der Polo WRC ist der aktuelle Maßstab in der Rallye-WM und mit Sebastien Ogier am Steuer, flog der WRC-Polo auch bei der vierten Rallye der Saison – der Rallye-Portugal – auf Platz 1.

In Argentinien war ein zweiter Platz auf dem Podium fällig – doch bereits in Griechenland siegte erneut ein VW Polo. Dieses Mal war es aber nicht das Duo aus Ogier und Ingrassia, sondern der POLO R WRC mit der Startnummer 7 und Jari-Matti Latvala am Steuer und Miikka Anttila auf dem heißen Co-Pilotenstuhl.

Die Rallye Italien gewann erneut Sebastian Ogier und Latvala wurde Dritter. Und jetzt erst vor einigen Tagen, der 8.te Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft – die Rallye Finnland. Eine Rallye die für den Zuschauer nur allzu oft in der Luft statt findet. So lang und weit springen die Boliden der WRC sonst nirgendwo. In den Wäldern und um die Seen Finnlands herum, jagen die Profis mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h über Waldwege die kaum breiter sind als die Fahrzeuge. Blinde Sprungkuppen und Sprünge die gerne 50 Meter und Weiter gehen. Das gibt es nur in Finnland.

Der Sieger in Finnland? Richtig. Sebastian Ogier. Sein fünfter Sieg in dieser Saison und die Punkteverteilung in der WM scheint eindeutig:

Platz Fahrer Punkte
1. Sébastien Ogier                                                           .. 181
2. Jari-Matti Latvala 91
3. Thierry Neuville 91
4. Mikko Hirvonen 73
5. Dani Sordo 69
6. Sébastien Loeb 68
7. Mads Østberg 65
8. Evgeny Novikov 39
9. Martin Prokop 37
10. Nasser Al-Attiyah 30

Ebenso deutlich sieht es in der Hersteller-Wertung aus:

Platz Team Punkte
1. Volkswagen Motorsport                                                        .. 251
2. Citroën Total Abu Dhabi World Rally Team 196
3. Qatar M-Sport World Rally Team 112
4. Qatar World Rally Team 107
5. Jipocar Czech National Team 39
6. Abu Dhabi Citroën Total World Rally Team 33
7. Volkswagen Motorsport 2 26
8. Lotos WRC Team 20

Wer selbst einmal bei einer Rallye dabei sein will, der sollte sich den 22. bis 25. August merken! Denn dann startet die Rallye Deutschland und auf 16 Wertungsprüfungen wird der schnellste Rallye-Pilot in Deutschland gesucht.

In den Weinbergen der Mosel und auf der „Panzerplatte“ werden die Wertungsprüfungen heraus gefahren – Karten und weitere Informationen für den eigenen Besuch bei der einzigen Station der Rallye-WM in Deutschland gibt es unter anderem beim Veranstalter, dem ADAC [klick].

Und wer die Emotionen einer Rallye-WM in einem wirklich guten Clip erleben will, schaut sich diesen Clip an:

Alle Fotos: Volkswagen Motorsport

So schnell dürfen Autofahrer im Urlaub fahren

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Die Temporegeln auf europäischen Straßen sind von einer einheitlichen Regelung weit entfernt. Autofahrer sollten sich deshalb vor Antritt der Reise über die jeweiligen Geschwindigkeitsbeschränkungen informieren, insbesondere über die Besonderheiten in Durchreiseländern. Denn im Ausland drohen oft schon bei geringen Überschreitungen hohe Bußgelder.
Die Geschwindigkeitsbeschränkungen für Pkws hat der Automobilclub jetzt in einer Grafik für die wichtigsten Autoreiseländer zusammengestellt. Detaillierte Informationen sowie zahlreiche länderspezifische Besonderheiten auch für Motorräder, Gespanne und Wohnmobile finden Urlauber unter www.adac.de/laenderinfo, Stichwort „Verkehr“.
Auf Autobahnen kommen Urlauber in der Regel mit 130 km/h voran. auf Schnellstraßen mit 100 km/h, auf Landstraße 80 km/h und innerorts gilt meist ein Tempolimit von 50 km/h.
Große Ausnahme ist Großbritannien, da hier die Geschwindigkeit in Meilen gemessen wird und durch die Umrechnung für die anderen Europäer unorthodoxe Tempolimits herauskommen. So gilt z.B. für Autobahnen maximal 112 km/h und im Ort 48 km/h.
Auch Polen hat einige Sonderregelungen. Hier darf auf zweispurigen Schnellstraßen höchstens mit 100 km/h, auf vierspurigen mit 120 km/h gefahren werden. Innerorts gilt prinzipiell wie in den meisten europäischen Ländern ein Limit von 50 km/h – außer nachts von 23 bis 5 Uhr: Dann dürfen die Autofahrer mit 60 km/h unterwegs sein.
Weitere Ausnahme ist Schweden: hier gibt es kein einheitliches Tempolimit – der ständige Blick auf die stationären Geschwindigkeitsbegrenzungen ist folglich besonders wichtig, um unliebsame und teure „Urlaubsmitbringsel“ in Form von Strafzetteln zu vermeiden.

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Tempolimit Europa ADAC 2013

Quelle: ADAC.de Presse / 2013 / Foto/Diagramm: ADAC

Rekord C Cabrio bei der ADAC Opel Classic Hessen-Thüringen

Wer auf klassische Automobile und vor allem auf „alte Opel“ abfährt – der ist heute Abend eigentlich schon zu spät dran. Denn seit heute läuft die ADAC Opel Classic Hessen-Thüringen, eine Christi-Himmelfahrt der besonderen Aktion. Nicht nur eine Männer und Vatertags-Tour, sondern eine Tour für klassische Automobile quer durch die schöne Landschaft zwischen dem Thüringer Wald dem Vogelsberg, dem Spessart und dem Naturpark Rhön.

Noch ist es allerdings nicht zu spät, denn am Freitag den 10.Mai steht ja noch die Etappe „Rhön/Grabfeld“ an und am Samstag die Etappe durch die Rhön und den Spessart.

Wer es nicht schaffen sollte, live vor Ort zu sein – der kann meinen Autoblogger-Freund Tom Schwede und seinen Sohn Max auf deren besonderen und vor allem verlängerten Vatertagstour begleiten. Live via Twitter über den #Tag #19ocht und natürlich auf dem Blog von Tom!

1300ccm fährt bei der ADAC Opel Classic Hessen-Thüringen mit!

Wer sich über die Veranstaltung an sich informieren will, der findet nicht nur bei Tom im Blog viele Infos, sondern sollte auch die Seite des Veranstalters anklicken: OPEL ADAC Classic

Ich persönlich werde, obwohl es fast durch meinen Vorgarten geht, leider nicht vor Ort an der Strecke sein können. Schade – aber Freitag und Samstag sind bereits fest verplant und die Vorbereitungen für das 24h-Rennen laufen auch auf Hochtouren.

Aber eventuell Ihr? Und eine Bitte – wenn jemand dort war und Fotos hat, schickt mir diese doch, dann werden diese auch hier im Blog veröffentlicht! 

 

Angefahren: Der neue Subaru Forester

Raus aus der Stadt, rein in den Matsch.

Der neue Forester von Subaru im ersten Fahrbericht

Es ist die vierte Generation eines SUV, der in Deutschland eine ganz spezielle Fangemeinde besitzt. Neben dem neuen Heißsporn BRZ und der Rallye-Legende Impreza WRX STI, spielt der Forester die Rolle des zuverlässigen und sicheren Offroad-Kombis im Hause Subaru. Ab dem 23. März steht der neue Forester beim Händler.

Zeit für einen kleinen Ausflug, raus aus der Stadt – hinein in den Matsch der Heide.

Ganz egal ob auf dem Asphaltband oder im Gelände, die Besitzer eines Forester erwarten eine souveräne Verlässlichkeit ihrer Technik und dass auf jedem Untergrund. Damit ich mich von den Fähigkeiten der vierten Forester-Generation überzeugen konnte führte die Route aus dem Hamburger-Stadtgebiet hinaus, auf das Offroad-Gelände des ADAC in Lüneburg. Dank leichtem Schneefall und bewölktem Himmel gab es an diesem Tag genug Matsch – much fun!

Forester Much fun

Was ist neu, am Subaru Forester?

Fünf Sterne im EURO-NCAP Crashtest, für einen Subaru keine Überraschung – das muss so sein, dass erwarten auch die Kunden. Durch neue hochfeste Stähle wurde nicht nur die Sicherheit des Forester gesteigert, sondern auch das Gewicht gesenkt.

Wer von seinem Produkt überzeugt ist, der kann dies durch eine lange Garantie unterstreichen. Der Importeur Subaru bietet seit dem ersten Januar nicht nur für den Forester, sondern auch für alle anderen Modelle,  eine Garantie über fünf Jahre oder bis zu 160.000 Kilometer an. Im Gegensatz zum aktuellen Trend in der Automobilindustrie, ist der neue Allradler von Subaru nur wenig gewachsen. Der Radstand wuchs um 2,5 Zentimeter und das gesamte Fahrzeug ist nun 4,595 Meter lang. Die Bodenfreiheit wurde gegenüber dem Vorgänger um einen halben Zentimeter erhöht. Alles keine Zahlen, die mir Angst davor machen müssten, der Forester wäre in der Stadt unhandlich geworden. Er bleibt ein sehr übersichtlicher Begleiter. Und mit dem 505 Liter großen Kofferraum auch ein Kumpel für die Einkaufstour am Samstag.

Das Design ist jedoch auch weiterhin eher bieder und bietet zugleich fast altmodisch steile Fensterflächen. Davon profitieren kann jedoch der gesamte Innenraum, der noch immer luftige und großzügig wirkt.

Allradantrieb muss sein.

Ein Experte für Allradantrieb – wie eben Subaru – legt natürlich viel Wert auf eine beständige Entwicklung des Vierradantriebs. Neu ist eine X-Mode getaufte und für den Fahrer simpel gehaltene Technik, die den Allradantrieb für den Einsatz auf matschigen und unwegsamen Pfaden einstellt. Betätigt man den Knopf für den X-Mode, dann stellen sich der Antriebsstrang, die Kraftverteilung per Torque Split, das stufenlose Getriebe und das Stabilitätsystem des Forester auf die bevorstehende Offroad-Tour ein. Hierzu gehört unter anderem auch die Fähigkeit, Bergab zu kriechen, ohne dass der Fahrer hierbei das Bremspedal berührt.

Active Torque Split nennt Subaru ein cleveres Steuersystem für die Verteilung der Antriebskräfte zwischen den Vorder- und Hinterrädern. Neben einem Differential zur Verteilung der Kräfte in der Mitte zwischen Vorder- und Hinterachse, nutzt der X-Mode die Wirkung des Bremseneingriffes am Rad das durchzudrehen droht, um die Kraft auf die andere Seite zu schicken.

Mit dem Subaru Forester im Gelände

Der Turbo ist wieder da!

In den 16 Jahren, in denen der Forester in seinen unterschiedlichen Generationen in Deutschland auf dem Markt war, gab es Zeiten, da hatte man auf die Leistungsspritze durch eine Turboaufladung verzichtet. In der nun vierten Generation gibt es wieder eine Top-Motorisierung mit Turboaufladung.  Subaru wäre nicht der Technik-Extrovertierte Hersteller, der er nun einmal ist, würden nicht immer noch alle Motoren auf das Prinzip des „Boxers“ aufbauen. Flach und kurz im Aufbau, seidenweich durch das Drehzahlband huschend, grummeln die Vierzylinder-Boxer von Subaru ein einzigartiges Motorengeräusch vor sich hin. Im neuen Forester gibt es derzeit drei Motoren. Den zwei Liter großen Saugmotor mit 150 PS, den einzigartigen Zweiliter großen Boxerdiesel mit 147 PS und den aktuellen Top-Motor mit 240 PS.

Derart aufgepumpt erreicht der Forester 2.0XT dank seiner 240 PS und seiner 350 Nm eine Höchstgeschwindigkeit von 221 km/h. die Beschleunigung von null auf einhundert km/h legt der stärkste Forester in 7,5 Sekunden zurück.

Stufenlos glücklicher.

Subaru nennt die stufenlose Automatik Lineartronic und wer auf den starken 2.0 XT setzt, der bekommt nur diese Getriebevariante angeboten. Wer den Basis-Boxer wählt, der steht immerhin vor der Wahl – ob Sechsgang-Getriebe, oder stufenlose CVT-Automatik. Für den potenten Diesel-Boxer bietet Subaru hingegen nur die manuelle Sechsgang-Schaltbox an.

Theoretisch ist die stufenlose Automatik durch ihre voll variable Abstufung und die üblicherweise hohe Spreizung nicht nur eine effiziente, sondern auch komfortable Getriebevariante. Doch nicht immer ist, was sinnvoll erscheint, auch im Alltag angenehm und so ist der Erfolg der stufenlosen Getriebe auf unserem Markt noch kein Durchbruch zu bescheinigen. Doch gerade die japanischen Hersteller bleiben der CVT treu und im Falle der „Lineartronic“ bei Subaru hat man nun eine art „normales“ Automatikgetriebe imitiert. Subaru nennt es „Subaru Intelligent Drive“ und per Schalter am Lenkrad kann man zwischen der normalen Funktionsweise und einer imitierten Sechs- bzw. im Sport#-Modus über eine Acht-Gangautomatik wählen.

Abgesehen vom nervigen „Ping“ (ja, auch das ist typisch japanisch … ) funktioniert diese Variante der Beeinflussung sehr gut. Mit acht virtuellen Gängen verabschiedet sich die CVT vom heulenden Betrieb bei Vollgas und wird zu einer akzeptablen, bis cleveren Lösung.

Subaru der neue Forester Turbo

Mein erster Eindruck:

Ein sehr japanisches Auto. Auch dieser Forester von Subaru vermittelt viel von dem, was ich als „typisch japanisch“ im automobilbau bezeichne. Perfekt in der Technik. Zuverlässig wie eine Schweizer Uhr und mit der emotionalen Wirkung eines weiß gekachelten Duschraumes. Es fehlt die Liebe im Detail. Es wirkt alles einfach nur pragmatisch.

Sicher, der Forester ist wieder ein perfektes Auto geworden für Menschen, die ein Auto kaufen, dass schlicht funktionieren soll. Ein Auto dass angemessen erscheint, wenn es zur Jagd in den Wald geht. Ein Zugfahrzeug für den Pferdehänger. Ein praktischer Kombi für die ganze Familie. Der Forester ist  die pure re-Inkarnation des Funktionsfahrzeuges.

Die Windgeräusche auf der Autobahn sind bereits bei Tempo 160 so laut, dass man gar nicht erst in Gefahr läuft, den durstigen Zweiliter-Boxermotor mit Turboaufladung zu wilden Trink-Eskapaden heraus zu fordern – klar – das dieser Kombi mit seinen steilen Scheiben und dem wuchtigen Aufbau nicht zur wilden Jagd über die Autobahn gebaut wurde, dass erkennen auch Menschen mit weniger Benzin im Blut.

Er ist einfach praktisch und solide. Und er fährt auch dann noch über Stock und Stein, wenn die gesamte Gilde der Lifestyle-SUV schon lange, um Traktion winselnd, die Ölwanne durch das Bodenblech gedrückt haben.

Forester Subaru wieder mit turbo

Wie ihn der Hersteller beschreibt:

Confidence in Motion

Der Forester bietet ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten sowie ein hohes Maß an Fahrkomfort und Verlässlichkeit bei unterschiedlichsten Straßenverhältnissen.

Was mir besonders positiv aufgefallen ist: 

  1. Die stufenlose Automatik wurde grundlegend überarbeitet und vor allem im Zusammenspiel mit dem kraftvollen zwei Liter Boxer-Turbomotor kann man selbst als „Nicht CVT-Fan“ mit der Arbeitsweise gut leben. Zudem ist die  „Subaru-Intelligent Drive“ getaufte virtuelle Darstellung von bis zu acht Gängen gut geglückt!
  2. Das Innenraumgefühl ist für diese Klasse besonders gut gelungen. Steile Scheiben und eine aufrechte Sitzposition führen zu einem Gefühl von Weite im Raum und zugleich fördert es die Übersicht des SUV.
  3. Simpler Allradantrieb mit effektiver Wirkung. Ein Knopf ist alles was die Automatik-Modelle benötigen, um auch unter widrigen Bedingungen noch vorwärts zu kommen. X-Mode vereinfacht die Bedienung des Allradsystems.

Forester Subaru turbo CVT Innenraum

Was kann er besser als seine Mitbewerber?

Der Forester ist ein Fahrzeug für Pragmatiker. Ein Auto für Menschen die auch abseits von Feldwegen nicht stecken bleiben wollen. Er verkörpert den Nutzen eines Arbeitsgerätes mit der simplen Bedienung eines modernen SUV.

Forester X-Mode Knopf

Worin sind die Mitbewerber besser?

Die Windgeräusche oberhalb von 130 km/h sind enorm und der Durst des 240 PS Turbo-Aggregates ist ebenso beeindruckend. Es fehlen moderne Assistenzsysteme und eine Hybrid-Variante. Hier haben die direkten Mitbewerber mehr Auswahl zu bieten.

Forester Fahrbericht

Faktenlage:

  • Der neue Forester startet am 23. März
  • 2 Benziner und 1 Diesel stehen zur Wahl
  • Der Allradantrieb bleibt effektiv
  • Fünf Sterne im NCAP-Crashtest stehen für die Sicherheit des Forester
  • Nur der 2.0 Saugbenziner ist mit Start & Stop ausgerüstet
  • 28.900 € werden für den günstigsten Forester fällig

Fazit – Der neue Forester ist …

.. noch immer ein extrem zweckdienlicher Begleiter ohne jede Art von Star-Allüren. Dennoch bleibt auch der große Subaru eine Lösung für die Nische auf dem Markt der Neuwagen. Sein Alleinstellungsmerkmal ist eine betont technische Qualität und die Umsetzung von eher ungewöhnlichen Lösungen, wie dem Boxermotor und dem symetrischen Aufbau des Allradantriebs.

Pragmatiker werden sich am völlig fehlen eines Premiumanspruchs nicht stören – der boomende Markt der SUV-Modelle bietet eine Nische für Fahrzeuge wie den neuen Forester.

 

Aktuelle Suchanfragen:

Was Frauen wirklich wollen

Worauf stehen Frauen wirklich, was wollen Frauen und womit kann man ihre geheimnisvollen Wünsche erfüllen? Nein – ich meine weder Pralinen, Blumen oder Komplimente – es geht in diesem Blog nun einmal um Autos.

Die Helden der Frauen sind nicht die Kleinwagen!

Kindchenschema, putzige kleine Autos, runde Hintern und bloß nicht zu groß – ja ganz ehrlich, ich dachte auch, dass Frauen so ticken. Aber nein, eine repräsentative Umfrage des ADAC unter 20.000 Frauen hat ergeben: Frauen wollen richtige Autos und die Kleinwagen von Suzuki, Chevrolet und FIAT floppen beim vermeintlich so schwachen Geschlecht. Ganz stark dagegen, die automobilen Lieblinge der Damenwelt:

BMW X3 – Audi A6 und Mercedes-Benz E-Klasse

Besonders unzufrieden sind die Damen mit dem Chevrolet Matiz, der schlicht zu unkomfortabel ist.  So geht es auch den anderen Kleinwagen und so landen der Suzuki Alto, der Fiat Punto, der Chevrolet Spark und der Fiat Panda ebenso in den Top 5 der Fahrzeuge auf die Frauen überhaupt nicht abfahren.

Der wahre Frauenversteher kommt aus München und ist – wie kann es anders sein – ein SUV. Der BMW X3 fährt beim weiblichen Geschlecht die höchste Bewertung beim Thema  Zufriedenheit ein. Auf den weiteren „Komfort-Plätzen“ folgen der Audi A6 und die Mercedes-Benz E-Klasse.

Die Damen schauen damit weniger auf das Geld (kostet ein gut ausgestatteter X3 doch immerhin 50.000€)  als von mir bislang angenommen – und dachte ich noch vor der Studie:  Für Frauen zählt das „ankommen“ mehr, als die Fahrt an sich 😉 – so bin ich nun ein wenig „schlauer“ 🙂

 

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