Anzeige: Mit ZF auf der Straße zur „Vision Zero“

Im Driving Camp Pachfurth bei Wien konnten Bjoern, Jan von Ausfahrt TV und Jens von rad-ab.com einmal sehen, woran ZF gerade arbeitet. Der Friedrichshafener Automobilzulieferer hat Pressevertreter aus der ganzen Welt eingeladen um an seiner Vision teilzuhaben: „On the road to Vision Zero“. Dieser Leitspruch steht für null Unfälle und null Emissionen – und das bis Zum Jahr 2025. Dabei hat sich Bjoern auf die Experten von ZF Friedrichshafen gestürzt, um ihnen ihr Wissen zu entlocken, während Jens die Technik beim Fahren erleben durfte. Und Jan? Der musste moderieren.

On the Road to Vision Zero

ZF Friedrichshafen hat bei seinem Weg zur „Vision Zero“ sogar ein eigenes Auto entwickelt. Was zunächst aussieht wie ein handelsüblicher Volkswagen Touran, verhüllt bestens, dass unter dem Blech eigententwickelte Technik steckt. So verfügt der Technologieträger über eine aktive Vorder- und Hinterachslenkung, über einen Elektroantrieb und Assistenzsysteme noch und „nöcher“. Dabei hat Jens die Möglichkeit das Vision Zero Vehicle auszuprobieren.

Los geht es mit der Imitation eines Falschfahrers. Jens kann es nicht lassen: Schilder warnen zwar mit „STOPP, FALSCH! Einfahrt verboten!“, aber er muss einfach mit Vollgas in die falsche Richtung brettern. Doch das Auto, das mit einem riesigen Touchscreen à la Tesla, ausgestattet ist, bremst selbsttätig herunter und hält an. Und das, obwohl Jens voll auf dem Gas steht. So geht es nur noch rückwärts heraus – ein echter Sicherheitsgewinnt. Bei Bedarf lässt sich das System aber auch ausschalten. Ein weiterer Test: Bodenschwellen. Nähert man sich fiesen Verwerfungen, erkennt das Vision Zero Vehicle diese und strafft die Gurte, und verhindert damit, dass man das Lenkrad verreißt.

Wenn man nicht ganz bei der Sache ist

Eine weitere große Gefahr beim Fahren ist ein abgelenkter Fahrer. Jens kann das bestens simulieren und schaut für längere Zeit auf das große Infotainment. Das Fahrzeug erkennt dies, gleichzeitig aber auch, dass eine Kurve vorausliegt. Also passt es die Geschwindigkeit automatisch an, obwohl Jens mal wieder Vollgas gibt. Das Vision Zero Vehicle wird langsamer, lenkt optimal ein und beschleunigt am Ende der Kurve wieder. Und Jens? Der ist schon wieder beim nächsten Highlight: Den integrierten Kindersitzen. Zwar keine Neuheit, doch wurden diese um eine sehr sinnvolle Erfindung ergänzt – ein höhenverstellbares Gurtschloss. Oftmals ist es, gerade bei sperrigen Kindersitzen, zu tief angebracht. Doch hier reicht ein kurzes Einknicken des Sitzes und das Schloss fährt automatisch hoch.

Das Heck lenkt mit: Die ZF Hinterachslenkung

Eines der Highlight für Bjoern, das ZF Friedrichshafen entwickelt hat, ist die aktive Hinterachslenkung. Als bekennender Pick-Up-Fan freut er sich besonders über dieses Gimmick. So schlagen die Hinterräder des 5,80 m langen Ford F150 um bis zu 12 Grad ein. Das sieht zunächst so aus, als wäre die Hinterachse gebrochen, erhöht die Agilität des Goliaths aber immens. Als Test-Fahrer durfte Jens ans Steuer und einen Parcours absolvieren: Hier verhielt sich der riesige Ford 150 eher wie ein Kompakt-Auto, denn wie ein LKW. Frank Berger, Experte in diesem Thema, erklärt, dass dafür der Hub vergrößert wurde, was die Kunden in Zukunft integrieren würden. D.h. dass das Radhaus vergrößert und Platz freigehalten werden muss. Kunden sind dabei aber keineswegs die Endverbraucher wie Max Mustermann oder Otto Normal, sondern Automobilhersteller. ZF spielt also im Pool der ganz Großen mit!

Safety First für relaxtes Fahren

Ganz groß sehen die Friedrichshafener auch die Verkehrssicherheit: 1,25 Millionen Verkehrstote gibt es jährlich zu beklagen – weltweit versteht sich. Insgesamt 50 Prozent aller Unfälle in Deutschland würden durch den Fahrer verursacht. Und um diese recht hohe Zahl zu senken gebe es nur eine Möglichkeit – der Fahrer als Gefahrenquelle muss eliminiert werden. Bjoern sprach dazu mit dem Experten Dr. Gumpoltsberger, der erklärte, was für die „Abschaffung des Fahrers“ innen und außen am Fahrzeug verändert werden müsse. Zum einen seien neue Sensoriken für automatisiertes Fahren nötig. Nur so können Unfälle rechtzeitig erkannt werden. Zum anderen müssen neue Airbagsysteme erfunden werden. Darüber hinaus bräuchte es immer bessere Innenraumkameras zur Erkennung des Fahrers und dessen Handelns – wie Jens im Test eindrucksvoll gezeigt hat. Wenn diese Systeme flächendeckend etabliert und ausgereift seien, könne man das autonome Fahren dafür nutzen, um im Auto komplett zu relaxen. Der Ansatz von ZF für die Zukunft ist, dass der Fahrer schlafen, arbeiten, oder einen Film schauen kann, während das Auto fährt. Und egal in welcher Position er sich befindet – es besteht immer Schutz im Falle des Unfalls.

Neben diesen Themen befasst sich ZF Friedrichshafen mit der E-Mobilität und zeigt Plug-In Fahrzeuge sowie zahlreiche neue Exponate. Dazu zählt etwa das Porsche PDK mit Elektromotor, wie es im Porsche Panamera e-Hybrid arbeitet. Hier arbeitet die E-Mobilität als Boost und macht Spaß. Die Kraft des E-Motors ist stark spürbar. Betrachtet man das Schnittbild des 8-Gang-PDK, entdeckt man diesen E-Motor und ist erstaunt, wie klein er eigentlich ausfällt. Michael Wetzel von ZF erklärt, dass dieses E-Aggregat 100 kW / 136 PS an Leistung bringt. Ein großer, ausgestellter E-Motor schafft es auf 150 kW. Der Größenunterschied liegt im System selbst erklärt: Der kleine Motor ist für Hybride geeignet. Der große Antrieb hingegen für reine Stromer und ist damit auf eine höhere Dauerleistung ausgelegt. Diese entspricht 150 kW, die Kurzleistung liegt hingegen bei 75 kW.

See, Think, Act mit ZF Friedrichshafen

All diese höchst-spannenden Themen stehen unter einem Motto: „See, Think, Act“. Das Auto soll in Zukunft Infos aufnehmen, auswerten und daraus Handlungen erfolgen lassen. Ein Beispiel für das Sehen: Die Kamera-Technologie. Einst begannen Kameras mit einem Blickwinkel von 52 Grad, während man heute bei rund 100 Grad angekommen ist. Das funktioniert mit Hilfe der Three-Cam. Für das „Think“ könne man das gläserne Steuergerät heranziehen, das alle Informationen verarbeite. Hier entwickelt NVidia stark mit – ein Hersteller, der Vielen von Grafikchips bekannt sein dürfte. Beim Thema „Act“ können die Hinterachslenkung, Servopumpen oder viele andere Teile, die wir so oder in ähnlicher Form bereits aus dem Fahrzeug kennen, herangezogen werden. Sie führen die Tätigkeiten des „See“ und vor allem des „Think“ aus.

Eine große Menge an Neuerungen und Erfindungen. Was gefällt Euch am besten? Welche Innovationen interessieren Euch am meisten? Lasst es uns wissen und lasst einen Kommentar da. Wir freuen uns auf regen Informationsaustausch!

Toyota Prius PHEV – Nur noch kurz die Welt retten

Schon mal Hybrid gefahren? Egal, wie die Antwort ausfällt: Man kann sich denken, dass es ein ganz besonderes Erlebnis ist. In meinem Fall kann ich die Eingangsfrage mit „ja“ beantworten. Dennoch schwang ein seltsames Gefühl der Ungewissheit vor der ersten Fahrt mit dem Toyota Prius PHEV mit. Was würde mich erwarten? Der Kompakte mit dem grünen Gewissen macht es einem aber leicht, ihn zu mögen und schafft es, die Sorgen vor der elektrifizierten Zukunft schnell in Vergessenheit geraten zu lassen. Wir wollen uns einmal anschauen, was den neuen Toyota Prius PHEV auszeichnet. Read more

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Die Franzosen setzten eins drauf: 5.000 Euro Prämie für den Renault Zoe

Renault nutzt die von der Bundesregierung beschlossene Kaufprämie, um den Absatz des Stromers Renault Zoe weiter voranzutreiben. Die Franzosen beteiligen sich nicht nur an diesem Bonus, was anfänglich heiß diskutiert wurde, sondern setzen noch eins drauf. Wer sich für das kleine Elektro-Fahrzeug interessiert, bekommt von Renault zusätzlich 1.000 Euro dazu. So sinkt der Einstiegspreis für den Renault Zoe auf 16.500 Euro. Read more

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Die E-Prämie der Bundesregierung – Die Hintergründe

Seit heute um 11 Uhr ist es raus: Die Bundesregierung bezuschusst den Kauf von E-Fahrzeugen – sowohl Plug-In-Hybride wie auch voll elektrische Fahrzeuge. Dafür trafen sich die Minister mit Vertretern von Volkswagen, Mercedes und BMW und entschieden die Details. Etwa eine Milliarde Euro steht bereit, um den Verkauf von E-Fahrzeugen bis 2020 auf ein Prozent der Zulassungen zu treiben. Getragen werden die Kosten paritätisch von der Automobil-Industrie und vom Bund. Read more

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Subarus ohne Allradantrieb: Die E-Bike-Collection

Subaru steht wie sonst fast keine andere Marke vor allem für eines: Allradantrieb. Die Japaner konnten über die Jahre einen wahren Kult um ihre Antriebsart schüren und bieten jedes ihrer Fahrzeuge mit dem bekannten Vierradantrieb an. Aber nicht nur hier zeigt Subaru eine Besonderheit, sondern auch bei seinem Motorenangebot: Typischerweise schlägt unter der Motorhaube des jeweiligen Modells ein Boxer-Herz. Damit brechen die Fahrräder der Japaner gänzlich: Kein Allradantrieb und keine Verbrennungsmotoren. Um voran zu kommen, muss man entweder die eigene Kraft bemühen oder sich auf einen E-Antrieb verlassen. Read more

News: Nissan setzt den Bundestag unter Strom

Grüne Welle im Bundestag: Drei Tage lang können sich Mitglieder des Bundestages über alltagstaugliche Konzepte zur E-Mobilität informieren. Organisiert wird das Event vom Parlamentskreis für E-Mobilität mit rund 80 Mitgliedern, der sich besonders für dieses Thema interessiert und einsetzt. Sie informieren sich über alltagstaugliche Konzepte zur Elektromobilität und können den Nissan Leaf oder Nissan e-NV 200 erproben.

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News: Mitsubishi Motors in Genf 2016

Die Mitsubishi Motors Corporation, kurz MMC. Was fällt uns zu diesem japanischen Hersteller ein? Der Pajero, das ewig tapfere Zugfahrzeug, der Lancer EVO, der einen legendären Ruf unter den Motorsport-Fans genießt und dann ganz sicher noch der zuverlässige Ruf. Moderne Fahrzeuge mit nachhaltigen Elektro-Antrieben und einem frischen Design geben der Marke einen neuen Schwung. Diesen will Mitsubishi auch auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon zeigen und stellt gleich dreizehn Exponate für das Publikum bereit. Wir beleuchten die wichtigsten Neuerungen.

Im Mittelpunkt steht bei den Japanern das Mitsubishi eX Concept. Der Crossover feiert Europa-Premiere und ist ein weiterer Schritt nach vorn, was SUV und die Elektrifizierung anbelangt. So bietet der Kompakte mit dem geländegängigen Äußeren ein E-Antriebssystem der nächsten Generation, das eine umweltfreundliche Performance, drehmomentstarke Kraft und nachdrückliche Beschleunigung bieten soll. Der Twinmotor 4WD ist, wie man es von einem Stromer kennt, flüsterleise und teilt sich auf beide Achsen auf. Sowohl vorn wie auch hinten sitzt je ein E-Motor mit 70 kW und einer Systemleistung von 140 kW. Das Allradsystem (4WD) wird dabei von einer elektronischen Dynamik-Kontrolle überwacht, damit jederzeit ein präzises Handling und hohe Fahrsicherheit gewährleistet sind. Für eine Reichweite von beachtlichen 400 Kilometern soll eine High-Performance-Batterie sorgen.

Darüber hinaus soll das Mitsuibishi eX Concept mit einer hohen Konnektivität und verschiedenen Sicherheits-Technologien aufwarten. So bezieht der Japaner Informationen von den rundum angebrachten Kameras und Sensoren und erhöht oder verringert die Geschwindigkeit und kann so einen Überholvorgang einleiten. Bislang ist das System ausschließlich für Autobahnen ausgelegt. Für ein bequemes Parken hingegen zeigt Mitsubishi einen autonomen Park-Assistenten, der mit dem Concept Car vorgestellt wird. Der Valet Parking Assistant verbindet sich mit dem Parksystem eines Hotels oder Restaurants und kann ein selbstständiges Einparken einleiten, während man selbst schon am Tisch sitzt und die Speisekarte studiert.

Äußerlich zeigt die Studie impulsives Design, das den Eindruck erwecken soll, als sei es aus einem Block geschlagen. Dabei will Mitsubishi die Linienführung eines Shooting Brake mit Eleganz und der Coolness eines Kompakt-SUV paaren. Wie ein Kompakt-SUV cool sein soll? Wir haben bei diesem Begriff eher biedere Vorstellungen. Wie eine stylische Variante aussehen könnte, sieht man aber bei Mitsubishi.

Wie es sich für ein Lifestyle-Gefährt gehört, bietet der Kofferraum reichlich Platz für die Outdoor-Ausrüstung. Doch die Japaner beschränken sich nicht nur darauf, sondern zeigen, dass ihr Design auch etwas mit Sicherheit zu tun hat. So bietet das „Shield“-Design Schutz für Fußgänger wie auch für das Fahrzeug selbst. Die Tagfahrleuchten und Blinker sitzen auf der Oberseite der Kotflügel, wo sie gut gesehen werden können. Das Abblendlicht ist wiederum im unteren Stoßfänger untergebracht, um Blendungen zu vermeiden. Dieser ist zudem mit einer Art Gummierung überzogen, um Fußgänger und den eX gleichermaßen zu schützen.

Zum Betreten des Innenraums öffnen die Türen gegenläufig und sollen so den Zustieg erleichtern. Das Interieur ist modisch zweifarbig gehalten und verfügt über eine Mittelkonsole, die zwei portable Batterien beherbergt. Sie können für das Outdoor-Abenteuer bestens genutzt werden. Über das intelligente Display im Zentrum des Armaturenbretts können die Passagiere ihr Smartphone koppeln und neueste, Cloud-basierte Applikationen nutzen – je nach Interesse und Geschmack.

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Die Geoseek Konzepte des Mitsubishi L200 und ASX.

Weitere Highlights sind die „GEOSEEK“ Konzepte, die auf dem Mitsubishi L200 und ASX aufbauen. Sie sollen mit ihrem Stil einen Hauch von Extravaganz und Outdoor-Feeling auf die beiden Fahrzeuge übertragen. Der Look, der an Outdoor-Bekleidung erinnern soll, gestaltet sich durch eine Lackierung in „Pearl Grey“ und weist Akzente in einem lebendigen Orange auf. Besonders die Teile mit einer besonderen Gelände-Funktionalität werden in den knalligen Farbton getunkt, wie etwa die Nebelscheinwerfer-Umrandungen oder Elemente der Stoßfänger. Zudem ist ein Dachträgersystem für den Transport von Fahrrädern oder Camping-Bedarf installiert. Innen zeigen die Sitzmittelbahnen eine Kunstfaser, die besonders atmungsaktiv sein soll, während der Rest mit einer Art rutschfestem Alcantara bespannt ist. Wir sind gespannt, ob die Geoseek-Modelle ihren Weg auf die Straßen finden. Denn der ein oder andere Farbtupfer in der grauen Jahreszeit kann nicht schaden.

Fotos: Mitsubishi

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News: Der Volkswagen up! Neue Gewänder in Genf

Der Volkswagen up! ist tatsächlich schon seit 2011 auf dem Markt – da wird es förmlich Zeit für ein Facelift. Das zeigen die Wolfsburger nun in Genf und verpassen dem Kleinstwagen eine Frischzellenkur. Mehr Individualisierungsmöglichkeiten und eine neue Topmotorisierung sollen den kleinen Volkswagen wieder in Schwung bringen. Aber nicht nur der up! wird in der Schweiz gezeigt, sondern auch das Concept Car eines SUV. Viel verraten die Wolfsburger dazu aber noch nicht.

Die Varianten-Vielfalt des up! ist jetzt schon nicht gerade das, was man als klein bezeichnet. So gibt es den kleinsten aller aktuellen Volkswagen in den Ausstattungs-Linien take up!, move up! und in zwei Versionen der Ausstattung color up! Hinzu gesellt sich der cross up! Bei den Motoren ist die Auswahl schon etwas übersichtlicher: Den Einstieg bilden zwei 1.0 Dreizylinder mit 60 oder 75 PS, die vom Stromer e-up! und einer Erdgas-Variante ergänzt werden. Mit dem Facelift soll aber eine neue Topmotorisierung Einzug halten, die 90 PS bereitstellt. Damit sollte Fahrspaß sogar in der kleinsten Fahrzeugklasse garantiert sein.

Der neue Volkswagen up!

Neu sind zudem zwei Modelle des up!: Zum einen der load up! und der up! beats. Ersterer soll sich als Mikro-Transporter eigenen, da er nur zweisitzig vorfährt und somit einen besonders geräumigen Laderaum bereithält. Der up! beats hingegen resultiert aus einer Kooperation mit dem US-amerikanischen Unternehmen Beats Audio. Dieses Modell des Kleinstwagens bekommt ein 300 Watt Soundsystem. So kommt satter Klang auch in die kleinste Hütte. Wenn diese Variationen noch nicht ausreichen, kann man seinen neuen Volkswagen up! darüber hinaus mit neuen Außenfarben, Polstern und entsprechenden „Dashpads“ – also auf deutsch Armaturenbrett-Leisten – individualisieren. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen bilden schlussendlich verschiedene Folien-Designs, womit man dem Konkurrenten Opel Adam mindestens ebenbürtig ist.

Neben der Optik fassen die Wolfsburger auch das Infotainment des neuen VW up! an: Die Integration des Smartphones ist hier fester Bestandteil des Systems. Mit der VW App kann man nicht nur seine Musik streamen oder sich die passsende Route raussuchen, sondern auch die relevanten Fahrzeugdaten abrufen lassen. Das alles natürlich eingebettet in das neue Cockpit, das – wie es scheint – nun auch mit einer Klimaautomatik zu bekommen ist.

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Das eingangs erwähnte SUV wird ein Concept Car, das Ausblick auf ein Kompakt-SUV geben wird und fest geplant ist. Genaueres wird bislang aber noch nicht verraten. Einzig über das Bedienkonzept sprechen die Wolfsburger im Flüsterton: Es soll sich stark an das des Budd-e anlehnen und fast gänzlich ohne Schalter oder Knöpfe auskommen. Dann sind wir doch mal gespannt, ob VW endlich ein SUV auf Polo-Basis auf den Markt bringt, wie man schon länger munkelt. Der Konkurrent aus Rüsselsheim, der Opel Mokka, beackert diesen Markt bislang sehr erfolgreich.

 

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News: BMW i3 Mister Porter – „Wenn´s schee mocht?!“

BMW zeigt auf dem Autosalon in Genf in diesem Jahr nicht nur den Hybrid-Sportwagen i8 in einem exklusiven Trimm, sondern auch die kleinere i-Variante als Limited Edition. Der BMW i3 Mr Porter stellt eine Kooperation des Internet-Luxusportals mit dem bayerischen Autobauer dar, die auf die Tugenden eines Gentleman abzielt. Wie sich das ausgestaltet, sieht man entweder bei uns oder in Genf. Read more

News: BMW i8 weltweit bestverkaufter Hybrid-Sportwagen

Die Bayern: Nicht nur im Fußball extrem erfolgreich. Im Sport ernten die Süddeutschen für ihre Leistungen noch Neid und Missgunst, doch BMW dürfte für seinen Erfolg eher Beifall und Ruhm gebühren. Schließlich ist der BMW i8 der bestverkaufte Hybrid-Sportwagen überhaupt. So konnten von dem flachen Hybriden mehr Exemplare abgesetzt werden, als von allen anderen Sportwagen. Dazu zählen etwa der Exot Fisker Karma oder aber der Supersportler Porsche 918 Spyder. Read more

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News: Nissan steigert Absatzzahlen in Europa

Nissan kann deutschlandweit mehr als 5.200 Neuzulassungen im Januar verbuchen. Punkt. Aber in welchem Verhältnis steht diese Zahl? Ist das viel? Wenig? Es geht so? Nun, im Januar ist Nissan damit wieder die klare Nummer eins unter den japanischen Automobilmarken in Deutschland. Dennoch sanken die Absatzzahlen gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,1 Prozent. Doch das liegt vor allem daran, dass dieser ein sehr starker Monat war. Welche Modelle bilden das Fundament des Japaner und wie ist der Trend bei ihnen zu verbuchen?

Zum Anfang des Jahres 2016 gönnt sich Nissan zunächst noch eine kleine Verschnaufpause, wenn man das so sehen möchte. Der zum Vergleich herangezogene Januar des Jahres 2015 war ein ungewöhnlich starker Monat, sodass mit rückläufigen Zahlen im diesjährigen Januar zu rechnen war. Aber mit einer erneute Steigerung des Marktanteils ist im weiteren Jahresverlauf eindeutig zu rechnen, schließlich beginnen die Japaner gerade den Start einiger neuer Modelle, wie etwa dem Nissan Navara.

Das zeigt sich allein schon am durchschnittlichen Marktanteil. Im vergangenen Jahr lag er bei 2,1 Prozent und schafft es im Januar sich um 0,3 auf insgesamt 2,4 Prozent zu steigern. Hier ist aber der erwartete Aufschwung durch neue Modelle noch nicht mit inbegriffen. Doch Nissan verlangt keine Wunder, sondern will seinen Markenanteil in Deutschland sukzessive ausbauen. Das kann mit dem Anteil leichter Nutzfahrzeuge gezeigt werden: Im Vergleich zum Januar 2015 wurde der Markt anteil um 0,5 auf 2,5 Prozent gesteigert. Verkauft wurden also insgesamt 431 Nissan Nutzfahrzeuge. Einen Löwenanteil von fast einem Drittel macht aber der Crossover Nissan Qashqai aus. 1.800 Exemplare setzten die Japaner im diesjährigen Januar ab. Weitere Säulen sind der Nissan Micra mit 950 Neuzulassungen, sowie der Nissan Juke mit 850 neu angemeldeten Exemplaren.

Einen kleinen Aufschwung lässt auch die Prämie für Elektrofahrzeuge erwarten. Schließlich spielt Nissan eine Vorreiterrolle bei emissionsfreien Autos. So zählt der Nissan Leaf zu den meistverkauftes E-Auto der Welt. Zudem befindet sich noch der vollelektrische Transporter e-NV200 im Portfolio und könnte, zusammen mit dem elektrischen Kompaktmodell, eine kleine Absatzsteigerung durch die Prämie verbuchen.