So will Audi dem Tesla Model X Paroli bieten!

Audi bereitet sich vor. Der Erfolg von TESLA macht die deutschen Automobilhersteller nervös – gegen das Modell S und X muss es doch eine Lösung geben – und schon bald will auch Audi auf dem Markt der Premium-E-Fahrzeuge mitmischen. Etliche Studien und Versprechen sollen die Vorfreude schüren! Der jüngste Streich: Das Audi e-Tron Sportback Concept auf der Auto Shanghai.

Auffallend ist die prägnante Frontpartie des knapp fünf Meter langen Viersitzers. An der Front empfindet eine dominante Maske den typischen Audi-Kühlergrill nach. Dazu gibt es eine konkave Fronthaube, prägnant ausgestellte Kotflügel und ein schlankes Fließheck mit durchgehendem Leuchtenband. Ob nun Viersitzer, 5- oder später doch ein Siebensitzer – dem sollte man derzeit nicht zu viel Aufmerksamkeit widmen. Wiedererkennungswert soll auch die ausgeklügelte Fahrzeugbeleuchtung bieten; 500 LEDs an der Front sollen Grafiken und kommunikative Zeichen erzeugen können. Der Innenraum kommt reduziert daher, die Bedienung läuft vor allem über berührungsempfindliche Bildschirme. Aber ist das wirklich wichtig? Eine viel wichtigere Rolle spielen das Antriebssystem und das gesamte Elektro-Ökosystem.

Technisch gleicht das Coupé dem bereits für 2018 angekündigten SUV. Wie schon bei dessen IAA-Studie E-Tron Quattro sorgt auch beim zweiten Konzeptfahrzeug ein elektrisches Motorentrio für bis zu 370 kW/505 PS Leistung, permanenten Allradantrieb und eine Spurtzeit von 4,5 Sekunden. Wer das Beschleunigungspotenzial nicht auslastet, sollte mit einer möglichen 95 kWh Batterie im Alltag mehr als 350 Kilometer weit kommen. Ähnliche Konfigurationen bietet derzeit auch der E-Auto-Pionier TESLA aus den USA.

Den Start macht 2018 das große SUV, der Sportback folgt ein Jahr später und platziert sich innerhalb des Audi-Portfolios in der Nähe des konventionell angetriebenen A7 Sportback. 2020 könnte dann ein Kompaktmodell auf Basis des Volkswagen-Elektrobaukastens das Angebot ergänzen.

 

 

 

(Text: In Zusammenarbeit mit SP-X, Bildbearbeitung: mein-auto-blog)

 

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Erste Fahrt: Nissan e-NV200 Evalia – Geballte Elektropower

Nissan spielt mit seinem Siebensitzer das Elektrothema mit Subventionen und Kooperationen

Erste Fahrt im neuen Siebensitzer e-NV200 Evalia

e-NV200 Evalia, Siebensitzer
e-NV200 Evalia, Siebensitzer

Mit der nächsten Ausbaustufe als Siebensitzer des Klein-Nutzfahrzeuges NV200 Evalia als rein elektrisch betriebenes Fahrzeug will Nissan seinen Vorsprung in der Elektromobilität weiter ausbauen. Hierzu bedarf es aber nicht nur der reinen Hardware, sondern der Unterstützung durch gezielte Subventionen und Kooperationen. Aus diesem Grund lud Nissan zur Präsentation in die grüne Hauptstadt Europas für 2017 ein. Nach Essen. Mit interessanten Gesprächspartnern wie einem E-Fahrzeug-Nutzer, dem Bundesverband des CarSharing e.V. sowie Strombetreibern wurde einmal mehr das Thema Elektromobilität in den Vordergrund gestellt.

Bereits in 43 Ländern auf 4 Kontinenten vertreibt Nissan mittlerweile seine rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge. Seinen Marktanteil von 13 % in Deutschland will Nissan unter anderem mit Subventionen nicht nur halten, sondern auch ausbauen. Besitzer von Elektrofahrzeugen gleich welchen Herstellers z.B. können völlig kostenfrei an einer E-Zapfsäule tanken, die jeder Händler zur Verfügung stellt. Des Weiteren stellt der Autobauer aus Nippon beim Kauf von drei Fahrzeugen eine Schnell-Ladestation kostenfrei in Absprache mit dem Käufer auf dessen Grundstück auf.

e-NV200 Evalia mit Schnellladestation
e-NV200 Evalia mit Schnellladestation

Dass RWE nicht nur ein Strom-Anbieter, sondern auch ein Komplett-Dienstleister ist, berichtet Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland AG. Dort sieht man die Elektro-Mobilität als Teil der Energiewende. Unter anderem zeigt RWE seine Kompetenz als Betreiber von 4250 Ladepunkten europaweit und das mit eigenem IT-Backend. Dies bedeutet, dass RWE den genutzten Strom auch punktgenau mit dem Kunden z. B. über das Smartphone abrechnet. In nächster Instanz ging man die Kooperation mit Nissan ein, um die anfangs erwähnten Schnell-Ladesäulen, die Nissan bei seinen Händlern zur Verfügung stellt, zu liefern.

Im Wandel der Zeit steht das Fahr- bzw. Kaufverhalten von jungen Verkehrsteilnehmern. CarSharing Firmen bedienen Kunden, die sich aus wirtschaftlichen bzw. ökologischen Gründen kein eigenes Fahrzeug leisten können oder wollen. Auch hier kommt das Thema E-Mobilität auf, denn für kleinere Strecken sind Elektrofahrzeuge sinnvoll. Willi Loose, Geschäftsführer vom Bundesverband CarSharing e.V. sieht hier großes Potential, die Bevölkerung generell für das Thema „elektrisch Fahren“ zu sensibilisieren. Die Zahlen sprechen für sich. Im ersten Halbjahr 2015 kamen auf bereits eine Million CarSharing Kunden nur 14.000 Fahrzeuge. Leider liegt der Anteil der Elektro-Fahrzeuge in den Flotten der CarSharing Betreiber nur bei 8,2 %.

Aber auch Kommunen sollten eine Leitfunktion übernehmen, macht Peter Lindlahr, Geschäftsführer von hySOLUTIONS aus Hamburg, klar. Hierzu gehören nicht nur der Ausbau der Infrastruktur der Schnell-Ladestationen. Ab 2020 wird die Stadt Hamburg ausschließlich Busse mit emissionsfreien Antrieben beschaffen. Bis 2030 sollen dann alle 900 Fahrzeuge durchgetauscht sein. Aber auch im Wohnungsbau leitet Hamburg hierzu eine Veränderung ein. Werden zur Zeit noch 0,8 Stellplätze einer neu gebauten Wohnung zugewiesen, sollen es für die Zukunft nur noch 0,4 Stellplätze sein. Ersetzt werden soll die Fläche mit Plätzen mit einer Schnell-Ladesäule.

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Podiumsdiskussion mit hoher e-Mobilität Kompetenz

Wie die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen gerade im Klein-Nutzfahrzeugbereich funktioniert, demonstriert uns die Großbäckerei Schüren aus Essen. Mit einer Photovoltaik-Anlage auf den Dächern seiner Immobilien speist der Großunternehmer nicht nur die Produktionsbetriebe. Der gewonnene Strom wird für seine E-Fahrzeug-Flotte herangezogen. Die 18 Filialen rund um Essen werden täglich mehrmals mit frischen Backwaren beliefert. Durch die Umstellung seiner Flotte auf Elektrofahrzeuge reduziert er den CO2 Ausstoß um mehr als 25 %.

Nach dem Leaf, der bereits seit 2010 weltweit angeboten wird, vermarktet der japanische Autobauer nun seit 2014 bereits das Klein-Nutzfahrzeug NV200 mit dem Namen „e-NV200 Evalia“. Wie sein konventionell betriebener „Bruder“ gibt es den Lastesel als kompakten großräumigen Kastenwagen mit zwei Sitzen sowie als fünfsitzigen Kombi und auch als fünf- und siebensitzige PKW-Variante. Das Laderaumvolumen liegt mit bis zu 770 Kilogramm sogar noch höher als beim Verbrenner und das Ladevolumen variiert zwischen 4,2 m³ beim Kastenwagen und 2,27 m³ beim Kombi mit Rücksitzbank. Mit umgeklappter Beifahrersitzlehne passen bis zu 2,80 Meter lange Gegenstände ins Cargo-Deck.

Strom Betankung an der Front
Strom-Betankung an der Front

Der bereits aus dem Nissan Leaf bekannte Elektromotor mit 80 kW (109 PS) und das stufenlose Automatikgetriebe schicken ganze 254 Newtonmeter auf die Vorderachse. Bei Fahrten im Essener Stadtgebiet besticht der e-NV200 Evalia eben mit diesem Drehmoment, das von der ersten Umdrehung ansteht. Straßenunebenheiten werden durch das sehr gut abgestimmte Fahrwerk geschluckt. Durch die gehobene Sitzposition haben wir eine gute Rundumsicht. Um die Reichweite brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, denn nach dem neuen europäischen Messzyklus NEFZ (Neuer Europäischer Fahr-Zyklus) stehen uns 170 Kilometer zur Verfügung. Nach unserer Testfahrt steht die Hälfte der Kapazität noch bereit.

Den e-NV200 Evalia wird Nissan ausschließlich in der Top-Ausstattung „Tekan“ anbieten. Ab August erhältlich, bekommt der Kunde ab 37.500 Euro einen vollwertigen Siebensitzer. Weitere Option wäre das Anmieten der Batterie. In diesem Fall reduziert sich der Kaufpreis des Fahrzeuges auf 31.600 Euro. Zum Serienumfang zählen unter anderem 15 Zoll Leichtmetallfelgen, eine Klimaautomatik, ein beheizbares Lederlenkrad inklusive Bedientasten für das Multimediasystem, beheizbarer Fahrer- und Beifahrersitz, elektrische Fensterheber vorn, Licht- und Regensensor sowie Nebelscheinwerfer. Zwei Schiebetüren erleichtern den Einstieg in den Fond, dunkel getönte Schiebetüren mit Schiebefenster sorgen für diskrete VIP-Atmosphäre.

Fazit:

Nissan bietet mit seinen Kooperationspartnern einen problemlosen Einstieg in die E-Mobilität. Der e-NV200 Evalia bietet hohen Nutzen mit maximalem Spaßfaktor.

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Hoher Nutzen mit maximalem Spaßfaktor

Nissan e-NV200 Evalia „Tekan“, Siebensitzer:

Verkaufsstart:  September 2015
Basispreis:  37.500 €
Motorleistung:  80 kW (109 PS)
Antrieb und Getriebe: stufenloses Automatikgetriebe
Beschleunigung:  k.A.
Verbrauch – kombiniert:  k.A.
Höchstgeschwindigkeit:  123 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.560, 1.755, 1.858, 2.725 mm
Fotos im Artikel: Stefan Beckmann Titelbild: Stefan Beckmann
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Sensation am 1. April: MIELE und Nokia arbeiten an einem Elektroauto!

Nur gemeine Zeitgenossen würden auf die Idee kommen und behaupten, dieser Erlkönig hätte im Multimedia-Display des Bordcomputers später die gleiche Technik wie die legendären Nokia 5110-Handys. Ob oder ob nicht, können wir an dieser Stelle jedoch weder bestätigen noch dementieren. Sicher ist nur, dieses Auto wird eine Sensation. Exclusiv haben wir erste Informationen zu einem neuen Global-Player im Markt der E-Mobilität erhalten!

Damit ist bestätigt: Der deutsche Premium-Hersteller von Haushaltsgeräten und der finnische Multimedia-Experte arbeiten an einem gemeinsamen Elektrofahrzeug !

Die Sensation der kommenden IAA 2015:

Das MIELE und NOKIA Elektrofahrzeug kommt!!!

Das erste Foto des zukünftigen MIELE-NOKIA ist noch eine durch unsere Grafiker enttarnte Computergrafik, dürfte dem fertigen Elektromobil jedoch sehr nah kommen. In der Automobil-Szene wird von einer neuen Marke gesprochen, die unter dem Namen: „MiKi“ firmieren soll. In Gedenken an den letzten großen Verkaufserfolg des finnischen Mobilfunkgiganten Nokia soll das erste Automobil aus der MIELE-Nokia Kooperation den Namen „MiKi i6110“ erhalten.

Die Premiere des MiKi i6110 wird für die IAA im Herbst des Jahres erwartet. Wie die Messe Frankfurt bestätigt hat, gibt es einen Stand für einen Hersteller, der über eine finnische Firma gebucht wurde. Die Ansprechpartner wären jedoch aus der Firmenzentrale von MIELE in Gütersloh gekommen. Wie mein-auto-blog.de zusammen mit „rad-ab.com“ und dem „automobil-blog.de“ in Erfahrung bringen konnte, wird der MiKi i6110 im Herbst nicht als Konzeptfahrzeug auf der IAA stehen, sondern als fast fertiges Fahrzeug. Unter Umständen wird bereits auf der IAA der Marktstart des neuen Elektromobils gefeiert.

Miki i6610 Finished Grey

MIELE-NOKIA – MiKi i6110

Experten sind von dieser Kooperation nicht überrascht. MIELE verfügt als Premium-Hersteller von Haushaltsgroßgeräten über eine extrem große Expertise im Bereich der Elektrotechnik. Die Elektromotoren der MIELE Industrie-Waschmaschinen gelten als besonders langlebig, robust und kraftvoll.

Die Antriebstechnik des MiKi i6110 wird auf Elektromotoren der Miele Professional-Serie basieren. Der als FU-Antrieb bekannte E-Motor wird im Betrieb der Miele-Professional-Serie auf eine Betriebsdauer von 20 Jahre getestet. Damit zerschlägt der dt. Hersteller Miele bereits beim ersten Aufschlag alle Zweifel an der Robustheit des Antriebssystems.

Vier Elektromotoren mit je 32 kW werden für den Antrieb des MiKi i6110 sorgen. Die Gesamtleistung addiert sich somit auf 128 kW. Damit ist der MiKi i6110 in einer Leistungsklasse mit dem BMW i3.

Die Reichweite des Kooperationsfahrzeugs soll bei mindestens 600 Kilometern liegen und bei den Batterien vertraut die Kooperation aus Miele und Nokia den Erfahrungen des finnischen Mobilfunkspezialisten.

Über das 400 Volt-Bordnetz des MiKi i6110 wurde bislang nicht viel bekannt, wir vermuten jedoch, dass die gesamte Technik den Stempel „made in Finnland“ trägt. Ob aber das Kultspiel „Snake“ auf dem Multimedia-System des neuen E-Mobil Platzhirschen läuft, kann zu diesem Zeitpunkt noch niemand sagen.

Vorteil MIELE-NOKIA i6110

Beide Hersteller sind für die Robustheit und Effizienz ihrer Produkte bekannt. Nokia-Telefone waren für klassisches Design, robuste Technik und eine lange Akku-Laufdauer bekannt. Diese Kompetenzen will der neu erstarkte finnische Konzern in die Automobil-Technik übertragen. Nach unseren Informationen erhielt der MiKi i6110 eine Crash-Zelle mit der ähnlichen Wirkungsweise eines smart.

Über die Preise, die Lieferzeiten und über die Details der Ausstattung wurde bislang noch nichts bekannt. Ebenso ist es derzeit noch fraglich, ob man das neue Elektromobil über die bestehenden Distributionskanäle von Miele bzw. die ehemaligen Vertriebswege von Nokia vertreiben will. Sollte diese Möglichkeit in Betracht gezogen werden, dann wäre das Elektrofahrzeug von Miele und Nokia das Elektromobil, das man bei Elektrofachmärkten und Ketten wie Media Markt kaufen kann. Der Service des MiKi i6110 könnte dann auch über speziell geschulte Miele-Außendienstmitarbeiter durchgeführt werden. Der dt. Premium-Hersteller für Haushaltsgroßgeräte verfügt bereits über eine sehr umfangreiche Flotte von Service-Mobilen.

 

Wir freuen uns auf die IAA im Herbst 2015 und werden dann auch live vom Miele-Nokia-Stand über die neuesten Entwicklungen in dieser spannenden Geschichte berichten!

Miki i6610 Finished Blue

 

Ja, dieser Artikel wurde am 1.April veröffentlicht

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Nissan e-NV200

Van unter Strom

Nissan zeigt auf dem Automobil-Salon in Genf ein Konzeptfahrzeug das konkrete Chance auf eine baldige Realisierung hat.

Nissan e-NV200 Concept

Während der Nissan Leaf ein vollwertiges Elektrofahrzeug im Kompaktwagen-Segment ist, überzeugt die Konzeptstudie vom e-NV200 durch große Variabilität und viel Platz für die ganze Familie oder den örtlichen Fußballverein.

Mit dem e-NV200 präsentiert Nissan zugleich einen erschwinglichen Familientransporter der bis zu 7 Personen Platz bietet.  Als NewYork Taxi wird der NV200 im übrigen bereits schon bald die Häuserschluchten von New York City bevölkern – wurde er doch von den NewYorkern zum neuen Taxistandard gewählt.

Ein e-NV200 könnte auch für Deutsche Innenstädte eine sinnvolle Taxi-Alternative darstellen.

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