Esso und McLaren-Honda präsentieren ein besonderes 360°-Erlebnis

Anzeige: Esso und McLaren-Honda feiern in diesem Jahr ihre langjährige Partnerschaft. Um Fans das Erlebnis „Racing“ näher zu bringen, hat man ein virtuelles Happening geschaffen. Und für mich gab es die Chance, in Woking mit Jenson Button zu reden. 

Ob er sich eine Karriere in der Formel-E vorstellen könne? Sicher nicht. Die Antwort vom 2009-Formel 1 Champion Jenson Button kommt spontan und überzeugt. Nein, Motorsport ohne Benzin und Sound kommt für ihn wohl nicht in Frage. Dennoch muss man die Frage stellen, was macht Jenson Button in der Zukunft? 2017 wird er seinen Platz als F1-Pilot im McLaren-Honda erst einmal frei machen. Für einen Petrolhead wie Jenson Button eine echte Veränderung.

Jenson Button im Kart – einsteigen und mitfahren

360°-Renn-Erfahrung mit Esso

Das Jenson ein Racer ist, merkt man in jedem Satz den wir wechseln. Er braucht die Challenge, den Wettkampf. Und auch wenn es für McLaren-Honda im letzten Jahr schwierig war, wenn er und sein Team-Kollege Fernando Alonso nur selten dort fahren, wo sie hingehören. An der Spitze. Man sieht den Fortschritt den das Team macht. Stetig wird entwickelt, geforscht und Stillstand ist ein Fremdwort. Dass dazu auch die Entwicklung von Treibstoff gehört. Selbst für Fans eher unbekannt. Aber Bruce Crawley, Motorsport-Technology Manager bei Esso, erläutert die Details. Eine Zehntel-Sekunde schneller? Machbar wenn Treibstoff und Motor ideal aufeinander abgestimmt sind.

Für das Treffen mit Jenson Button stand das McLaren Technical Center zur Verfügung. Diese ultramoderne F1-Fabrik in Woking. Denkfabrik und Handwerkstätte. Historie und Zukunft, vereint in einem spacigen Komplex. Im inneren wirkt es fast ein wenig wie das Headquarter eines James Bond Bösewicht. Man kann die historischen Erfolge von Bruce McLaren spüren. Man wandelt zwischen den Zeitzeugen der langen Erfolgsgeschichte von McLaren in der Formel 1 umher. Die Original-Rennwagen von Niki Lauda, Alain Prost und Senna. Aufgereiht in der Vorhalle. Dahinter in von Glas umrahmten Werkhallen, die aussehen als würden sie nach Dienstschluss von Zahnärzten benutzt, so klinisch sauber, organisiert und aufgeräumt, die aktuellen F1-Fahrzeuge und Techniker. Und Dienstschluss kennt man in der Formel 1 eh nicht.

Esso hat eingeladen, ein virtuelles Rennen zu erleben. Während Jenson Button mit mir über Motorsport, Vergangenheit und Zukunft spricht, werden die aktuellen Formel 1 Renner von ihm und Alonso gerade zerlegt. Keine Schraube bleibt an an ihrem Platz und der Zeitplan bis die Fahrzeuge nach Singapore, dem nächsten Rennen, verschickt werden müssen, ist eng.

Jenson Button erzählt von seiner Leidenschaft. Was schärft seine Sinne? Was lädt ihn auf? Woraus besteht der Treibstoff für seine Leidenschaft. Was im englischen von Esso so simpel im Slogan „Fuel your senses“ zusammengefasst wird, im deutschen ist es unfassbar schwer zu umschreiben. Doch Jenson hat eine einfache Antwort: Es ist der Moment wenn er im Wagen sitzt, das Visier schließt, der Motor aufdreht und er mit gut 2G aus der Boxengasse auf die Rennstrecke beschleunigt. Dann vergisst er alles andere. Dann sind da nur er, er und die Maschine. Es ist sein Gefühl von Freiheit. Er kontrolliert die Maschine. Niemand sonst. Er und sein Formel 1-Renner. Die pure Kraft.

Was man heutigen Formel 1-Fahrern weniger zutraut, Jenson hat es selbst gemacht. Ich frage nach seinem technischen Talent. Er besitzt rund 15 eigene Fahrzeuge, könnte er dort einen Ölwechsel selbst machen? Seine Antwort ist überzeugend! Sicher. Und nicht nur das. Er hat seinem Vater früher in der Werkstatt geholfen. Ein Getriebewechsel mit 16 Jahren selbst erledigt. Der Verstand für die Technik ist vorhanden. Wissen was vorgeht wenn man mit dem Rennwagen fährt. Die Karriere von Jenson startet, wie die vieler F1-Champs, auch im Kart. Aber neben den Informationen die man heute verarbeiten muss. Den Computer-Auswertungen, den virtuellen Daten, hat Jenson schon früh auch das Gefühl für die Technik entwickelt. Jenson Button gehört zu der Sorte Rennfahrer die sehr authentisch und nahbar sind. Fragt man ihn nach dem „Wunsch-Teamkollegen“, nennt er Piloten wie Alain Prost oder Gerhard Berger.

2017 wird Jenson Button sein Cockpit an Stoffel Vandoorne übergeben. Er selbst wird sich seinem Hobby Triathlon ein paar Mal widmen. Vermutlich auch dann, wenn im März die Saison 2017 startet. Aber und da klingt Jenson überzeugend: Motorsport ist sein Leben. Ob wir ihn in Le Mans sehen werden? Er weicht der Frage aus und setzt nach: Super GT in Japan wäre ein großer Spaß, eventuell macht er ja das. Und Rallye Cross, Jenson steht total auf Rallye Cross.

Und – hier schließt sich der Kreis – Kart-Rennen. Jenson Button schwärmt förmlich von seiner Kart-Zeit. Es gibt keine Anweisungen über Funk, keine Telemetrie. Es sind nur der Fahrer, das Kart und seine Gegner. Ein harter Motorsport, aber auch ein sehr ehrlicher Motorsport.

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Wie es aussieht, wenn man 5 Formel 1-Piloten in Karts steckt. Davon drei F1-Weltmeister. Jenson Button, Fernando Alonso, Mika Häkkinnen und David Coulthard und dann zusammen mit dem F1-Youngster Vandoorne auf die Kartbahn schickt, kann man sich in einem Video anschauen, das Esso produziert hat. Das besondere sind aber nicht einmal die drei Weltmeister, die 5 F1-Piloten, sondern die Möglichkeit direkt dabei zu sein. Es gibt die Chance das Kart-Rennen aus fünf Perspektiven zu sehen. Und das jeweils in einem 360°-Rundumblick!

Los geht es – Fahrer wählen und das virtuelle 360°-Racing erleben!

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360° Video von ESSO und McLaren-Honda

Es gibt Dinge, die erlebt man nicht oft. Eine Fahrt in einem Formel 1 Fahrzeug über die Rennstrecke von Silverstone zum Beispiel. Es sei denn man ist ein Formel 1-Rennfahrer, wie Jenson Button. Dank der Kooperation mit dem Kraftstoff-Technologie-Partner ESSO kann jetzt jedoch jeder Fan eine „virtuelle“ Runde über die Rennstrecke von Silverstone zurücklegen. 

#FuelYourSenses – 360° Rundstrecken-Erlebnis

Mit McLaren-Honda, Jenson Button, ESSO und dem Google-Cardboard virtuell über die Rennstrecke von Silverstone rasen.

Das vermutlich zweit wichtigste wenn es um Emotionen und Speed auf der Rennstrecke geht? Genau – der Motor. Ohne Power, keine Bestzeiten. McLaren arbeitet in der Formel 1 seit diesem Jahr mit dem Motorenpartner HONDA zusammen. Dementsprechend hatte McLaren-Honda für die virtuelle Runde über die Rennstrecke neben dem McLaren Formel 1 und einem McLaren Straßenrennfahrzeug auch einen Honda Civic auf die Piste gebracht.

Mit dem nun präsentierten 360°-Video kann man bei diesem exclusiven Erlebnis live dabei sein.

Jonathan Neale Visionhaus - Esso Fuel Your Senses Experience - Race Week 277 silverstone

Zur Premiere des 360° Videoclips konnten wir in London mit Jonathan Neale, dem CEO von McLaren-Honda sprechen. 

m-a-b:  Sie arbeiten seit mehr als 20 Jahren mit Mobil 1 (ESSO) zusammen, seit diesem Jahr haben Sie in der Formel 1 einen neuen Motoren-Partner, HONDA. Wie erklärt man einem Motoren-Hersteller mit welchen Motoröl man arbeiten will?

Jonathan Neale: HONDA ist der größte Motoren-Hersteller der Welt. Dort weiß man sehr genau, welche Schmierstoffe man benötigt. Dort kennt man sich mit „Fuels & Lubs“ aus. Dort hatte man sich auf Zusammenarbeit mit Exxon-Mobil gefreut.  Und Exxon-Mobil hat sofort den Kontakt zum Motoren-Hersteller gesucht und sich in das Thema „Entwicklung“ eingeklingt.  Und am Ende lernen beide Seiten viel voneinander.

m-a-b: Wie kann man die Motorenöle und Kraftstoffe eine Formel 1-Fahrzeuges mit denen eines normalen Autos vergleichen? Was kostet das Formel 1-Motorenöl mehr, als das Öl mit dem der „normale“ Autofahrer seinen Motor schmiert?

Jonathan Neale: Formel 1-Motoren fahren mit einer höheren Oktanzahl was den Treibstoff angeht, aber was die Öle angeht, so ist das Motoren-Öl von Mobil 1, für unsere Formel 1 Rennfahrzeuge kaum verändert gegenüber dem, was der Kunde kaufen kann. Die Voll-Synthetischen Motorenöl von Mobil 1 werden mit Vielzahl von Zusatzstoffen zur Motorenpflege angereichert.

Natürlich arbeiten die Techniker von Exxon-Mobil an dem perfekten Motoren-Öl für die Formel 1. Man muss sich das vorstellen wie an einem Mischpult. Ein wenig mehr hiervon, weniger davon und mit dieser Hochtechnologie im Schmierstoff-Sektor kann man ideal auf die Bedürfnisse des Formel 1-Motors eingehen. Am Ende ist die „Chemie“ der Öle ähnlich, ganz egal ob im Formel 1-Motor, oder im Serienfahrzeug.

Natürlich nutzt Mobil 1 diese Erfahrungen aus der Formel 1 um das eigene Produkt ständig zu verbessern.

Das gilt auch für die Treibstoffe. Wir wollen keine Leistung verschwenden. Daher braucht es Treibstoffe die ein Maximum an Leistung ermöglichen. ESSO-Treibstoffe an der normalen Tankstelle müssen jedoch auch ähnliches leisten, denn was der Formel 1 die Maximal-Leistung für die schnellen Rundenzeiten ist, ist dem Autofahrer im täglichen Leben die Effizienz. Am Ende sind „niedrige Verbräuche im Alltag eine Anforderung ganz ähnlich der Maximal-Leistung in der Formel 1.

m-a-b: Wir danken für den kurzen Einblick!

Von der Rennstrecke ins Wohnzimmer – Von der Rennstrecke auf die Straße

Die Race-Week in London war der ideale Ort um das Projekt #fuelyoursenses vorzustellen. Der Brite an sich war bereits in maximaler Vorfreude auf das Formel 1-Rennen in Silverstone und wir konnten uns das virtuelle Erlebnis gleich bei der Premiere direkt anschauen.

Am Ende bleibt die Erkenntnis: Während das 360°-Video-Projekt von McLaren-Honda und ESSO die Emotionen der Formel 1 von der Rennstrecke in das Wohnzimmer (oder wo auch immer man den Clip anschaut) transportiert, scheint das Engagement in der Formel 1 für den Autofahrer genau den richtigen Fortschritt zu garantieren.

Wie der CEO von McLaren-Honda, Jonathan Neale, im Interview klar gemacht hat, so bürgt die intensive Zusammenarbeit zwischen der Königsklasse des Motorsports und einem „Fuels & Lubs“ Hersteller wie ESSO für die Effizienz des Autofahrers im Alltag.

 

Virtuell eine Runde – Live nur 3 Kurven

Schade nur das Jenson Button beim Grand Prix von England heute nur bis zur dritten Kurve kam. Aber so ist das im Motorsport. Gegen Rennpech ist man nie sicher geschützt – aber gut, eventuell schnappt er sich jetzt erstmal die Esso-Google Cardboard-Brille und schaut sich noch einmal eine ganze Runde an – virtuell.

 

Das Interview führte mein-auto-blog in englisch, die Übersetzung hier ist daher möglicherweise nicht immer wortgleich! Fuels & Lubs haben wir als „Original“ gelassen, klingt einfach so viel besser als „Treibstoff und Schmierstoff“.