News: Audi SQ 7 – SUV mit Diesel-Dampf

Das neue Topmodell der Oberklasse-SUV von Audi hört auf den Namen SQ7. Wie man es vom kleiner Bruder SQ5 kennt, gibt es das Flaggschiff mit einem Dieselantrieb. Beim SQ7 ist allerdings kein weiteres Aggregat vorgesehen, wie beim SQ5. Klotzen anstatt zu kleckern schien die Devise bei der Entwicklung des imposanten Ingolstädters, schließlich schlummert unter seiner Haube ein dreifach aufgeladener Turbodiesel , der sicherlich noch in anderen Baureihen für Schub sorgen wird. Zunächst aber zum Audi SQ7.

Static photo, Colour: Sepang Blue

435 PS leistet der Selbstzünder. Das ist nicht weit entfernt von den 500 Pferden, die einst der Audi Q7 V12 TDI auf seine dicke Kurbelwelle hievte. Die Tuner werden sich früher oder später ohnehin am SQ7 vergreifen und ihm noch mehr auf die Sprünge helfen, also es die Ingolstädter schon tun. So hat der Selbstzünder drei Lader unter seiner großflächigen Haube. Einer davon ist rein elektrischer Natur und will mit einem konkurrenzlosen Ansprechverhalten für sich werben. Damit soll die Anfahrperformance optimiert werden, sodass das berühmte Turboloch der Vergangenheit angehört. Hinzu gesellen sich zwei gewöhnlich Abgasturbolader, die in Reihe geschaltet sind und damit dem Prinzip der Registeraufladung folgen. Demnach arbeitet der erste Turbo bei geringer Last, während sich der zweite bei hoher Last zuschaltet.

Audi SQ7 TDI

So ausgerüstet stemmt der Audi SQ7 gewaltige 900 Newtonmeter, die über einen klassischen, permanenten Quattro-Antrieb auf alle vier Räder geleitet werden. Damit kann der neu entwickelte 4-Liter V8-Diesel das große SUV in 4,8 Sekunden auf 100 km/h drücken und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern Entfernungen schmelzen lassen. Übertragen wird die Kraft mittels einer neu entwickelten Achtstufen-Tiptronic, die nicht nur in Windeseile schaltet, sondern auch auskuppeln und segeln kann. Insgesamt soll sich, durch die Verwendung des elektrischen Turbos, ein Einsparpotential zeigen, das nicht von schlechten Eltern ist. 7,4 Liter sollen durchschnittlich durch die acht Brennräume fließen, was eher Sechszylinders-Niveau entspricht.

Audi SQ7 TDI

Für die entsprechende Soundkulisse sorgt ein Soundaktuator, der den Achtzylinder-Sound eines Benziners nachahmt. Das soll nicht ganz so gekünstelt klingen, wie man es bislang kannte. Bei Nichtgefallen kann der Fahrer aber nun Einfluss auf dem Klang nehmen und das Spektakel schärfen oder schüren – je nach Lust, Laune und Situation. Die Einstellung erfolgt über das Audi drive select. Wer es mit dem Dickschiff richtig bunt treiben möchte, der kann optional ein Fahrdynamikpaket dazu bestellen, das drei Komponenten bietet: ein Sportdifferenzial, eine elektromechanische, aktive Wankstabilisierung sowie eine Allradlenkung. Angesteuert wird all dies von einem zentralen Fahrwerkssteuergerät. Durch die Bündelung dieser Funktionen in nur einem Steuergerät kann eine optimale Vernetzung und Abstimmung der verschiedenen Komponenten gewährleistet werden. Das Resultat soll das, je nach Situation, bestmögliche Fahrverhalten sein.

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News: Jaguar F-Type SVR – Die Raubkatze im Detail

Das Bessere ist des Guten Feind, das war schon immer so. Und da der Mensch immer mehr möchte, frei nach dem Motto „höher, schneller, weiter“, setzt Jaguar auch noch eins drauf und krönt die Spitze der F-Type-Varianten mit dem SVR. Alle Details, alle Leistungsdaten und die wichtigesten Features des sportlichen Coupés liegen nicht mehr im Verborgenen und wollen preisgegeben werden. Die Details zeigen die nächsten Zeilen. Read more

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News: Rolls Royce Black Badge – England sieht schwarz

Tuning ab Werk? Bei Rolls Royce? Das klingt unverschämt, verrückt, fast schon nach Blasphemie. Deshalb ist es auch gar nicht so wild, wie alles auf den ersten Blick aussieht. Der Rolls Royce Ghost, seines Zeichens die „kleine“ Luxuslimousine der Briten und der Wraith, das auf der Limousine aufbauende Coupé, erfahren ein Performance-Programm, das den Charakter der beiden verändern soll. Wohin geht die Reise? Pimp my Ride oder In-House-Optimierung?

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Was haben wir nicht schon alles gesehen: Rapper lassen sich die britischen Nobel-Karossen in den schlimmsten Regenbogenfarben lackieren, verschandeln nicht nur die Optik mit Kutschen-artig großen Chrom-Felgen in 30 Zoll und verbauen die wildesten Schlangenleder- oder Kroko-Interieurs, die man sich nur vorstellen kann. Das will Rolls Royce natürlich nicht – ganz im Gegenteil – und hüllt seine beiden Derivate ausschließlich in eine einzige Farbe: Frei nach Henry Ford kann der Kunde jede Farbe wählen, solange es Schwarz ist. Die Lackierung zieht sich nicht nur über die gesamte Karosserie, sondern schmückt auch den Kühler und die legendäre Kühlerfigur, die „Spirit of Extasy“. Dabei betonen die Briten, dass der verwendete Farbton das tiefste und dunkelstes Schwarz sei, das man für ein Serienauto bekommen könne.

Innen muss man sich allerdings doch fragen, was mit der vornehmen Zurückhaltung der Briten geschehen ist. Man kann – natürlich – jeden Quadratmillimeter mit perfektem Leder beziehen lassen. Aber die gezeigten Farbkombinationen lassen die Frage aufkommen, ob nicht vielleicht doch ein Sprechgesangskünstler in die Design-Abteilung gewechselt ist. Die Kombination von grellem Blau mit einem Anthrazit oder eine Art Himbeer-Violett wollen nicht recht zum vornehmen Anspruch passen.

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Ähnlich klingt das Vorhaben, wenn die Briten über die Optimierungen des V12-Biturbo-Motors sprechen. Bei der Limousine wuchs die Leistung auf 612 PS und 840 Nm, während das Coupé bei seinen 632 Pferdestärken bleibt. Der Zweitürer legte beim Drehmoment zu und bietet nun ebenso 840 Nm, anstatt der bisherigen 770. So weit so gut, doch dabei belässt es Rolls Royce nicht. So wollen die Entwickler auch die Gasannahme verändert haben, sodass nur noch ein leichter Druck auf das rechte Pedal reicht, um die Drehzahlleiter bis zum Ende zu erklimmen. Da bleibt nur zu hoffen, dass das britische Understatement erhalten bleibt und die schweren Fahrzeuge nicht zu zappeligen Fußballer-Autos mutieren.

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Wie ZF den Allrad elektrifizieren wird

Der Genfer Autosalon ist vorbei (für uns Presse-Vertreter), der Champagner getrunken und die Häppchen gegessen. Was bleibt, ist ein merkwürdiger Beigeschmack. Denn das, was da nun im Rampenlicht stand, wirkte teils schon sehr ideenlos. Fast so, als fehlten die „neuen“ Ideen.

Sicher, die große Show am See ist immer ein Mekka für Kleinserienhersteller und die richtige teuren Hypercars gewesen, doch man wird das Gefühl nicht los, dass die Branche an Nachhaltigkeit doch nicht so stark interessiert ist, wie man es einmal dachte. Und auch wenn alle darüber reden – es fehlen die sichtbaren Zeichen.

Einzig ZF, der große Zulieferer aus Friedrichshafen, hat uns am Abend der Messe zu einer ganz besonderen Vorführung geladen. Es ging um eine neu entwickelte elektrische Antriebsachse. Was auf den ersten Blick nach wenig klingt, ist bei genauer Betrachtung plötzlich sehr spannend. Der weltbekannte Getriebespezialist hat mit der Division E-Mobility extra eine global vernetze Abteilung gegründet, die das Geschäftsfeld um das Thema Elektromobilität erweitert.

150 kW, 380 Nm - bei gesteigerter Effizienz.
150 kW, 380 Nm – bei gesteigerter Effizienz.

Denn: die größten Vorteile des Elektromotors – die Bereitstellung des maximalen Drehmoments ab der ersten Umdrehung und eine weit größere Drehzahlspanne als bei einem normalen Verbrenner – sind gleichzeitig eine Herausforderung für ZF. Denn ein gut ausgelegter Elektro-Antriebsstrang braucht kein Getriebe. Die Friedrichshafener tun also gut daran, sich auf dem neuen Betätigungsfeld eine gute Ausgangsposition zu schaffen. Wenngleich sie bereits vor einiger Zeit begonnen haben, das fulminante 8-Gang Automatikgetriebe aus dem eigenen Haus auf den Hybridantrieb einzustimmen.

Kompakt, leicht, leistungsstark: Elektrischer Achsantrieb von ZF

Doch mit der neuen modularen Achse haben sie ein Produkt geschaffen, das der Industrie elegant über ein großes Problem hinweghelfen kann. Denn die zur Einhaltung der kommenden CO2-Grenzen unbedingt notwendige Elektrifizierung der Fahrzeugflotte ist ein finanzieller Kraftakt. Obendrein trauen sich die wenigsten Volumenhersteller an eine echte Vollelektrifizierung. Stattdessen wird mittelfristig auf Hybride und Plugin-Hybride gesetzt. Dazu werden heute zu größten Teilen allerdings aufwändig modifizierte – und damit ebenfalls teure –herkömmliche Antriebsstränge mit den nötigen Elektrokomponenten erweitert.

ZF will mit seiner neuen Achse Abhilfe schaffen. Vorne kann weiterhin der altbekannte Verbrenner mit seinem Getriebe sitzen, im Heck werkelt die Elektroeinheit völlig autark in der Hinterachse integriert. So werden die Entwicklungskosten gesenkt und es müssen keine Änderungen am Triebstrang des Fahrzeugs gemacht werden, um eine Elektrifizierung zu erreichen.

Da die Neuentwicklung zudem anstatt von einem dauer erregten Synchronmotor mit einer Asynchronmaschine angetrieben wird, ist die Einheit auf Grund der fehlenden schweren Dauermagnete nicht nur leichter, sondern auch günstiger und unproblematischer in der Herstellung. Zudem bringt eine direkte Integration aller nötigen Bauteile wie Motor, Getriebestufe, Differenzial, Gehäuse, Kühler und Steuergerät in einer Einheit Vorteile in Sachen Bauraum.

Stolz ist das E-Mobility-Team besonders auf die Software der Leistungsregelung. Hier will man dank neuer Regelung der Ansteuerspannung die Motorströme bei gleichbleibender Motorleistung geringer halten und damit die Verluste reduzieren, was direkte Reichweitengewinne bedeutet.

Die hängt natürlich vor allem von der Akkukapazität ab. Auch hier soll das Konzept mit seiner Modularität glänzen. Die Achse eignet sich nicht nur als Hinterachse, sondern kann auch als Vorderachse genutzt werden, ebenso für vollelektrische, aber auch (Plugin-)Hybrid-Antriebe. Die Spitzenleistung gibt ZF mit 150kW/204PS und 380Nm an, bei einem Systemgewicht von 113kg ohne Batterien.

ZF e-quattro achse
Sehen wir hier die Hinterachse der kommenden Audi Q-PHEV-Modelle?

Liefert ZF damit die Komponenten für den e-quattro?

Schaut man sich die Zeichnungen an, die ZF mitliefert und vergleicht diese mit den Hinterachs-Konstruktionen von Audi A4 B8 und Audi Q5, dann muss man nur noch 1 und 1 addieren und man kommt auf die kühne Idee:

In Serie kommt die Entwicklung in 2018 im VW-Konzern und hier – vermutlich – zuerst im neuen Q5 SUV-Hybrid, unter dem neuen Markennamen „e-quattro“. Denn mit der ZF-Achse wird das Fahrzeug nicht nur zum Teilzeit-Elektro-Allradler, es lassen sich auch noch agilitätssteigernde Maßnahmen wie eine Allradlenkung integrieren. (Was sich auf der Zeichnungen im übrigen gut erkennen lässt!). Da der im Herbst neu erscheinende Q5 die MLB Plattform des Konzerns nutzt, sollte diese Hinterachse auch für einen A4 und A5 PHEV e-quattro passen. Wir sind gespannt.

Es gab also doch interessante neue Mobilitätskonzepte auf dem Salon, wenn man sie auch etwas abseits des Rampenlichts suchen musste und man sich ein wenig mit den Schnittbildern beschäftigen muss. 

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News: Aston Martin DB11 – Auf der Höhe der Zeit

Schön, schnell und vor allem stilvoll: Die Rede ist von Aston Martin. Ganz gleich, ob DB 9, V8 Vantage oder Rapide – sie alle vereint die Kunst, britisches Stilgefühl mit Noblesse, Tradition und „Haben-Wollen“-Gefühl zu vereinen. Nur so ganz auf der Höhe der Zeit waren die Boliden aus England nie so recht. Die V12- und V8-Aggregate sind hier noch nicht mal an vorderster Stelle erwähnt, sondern viel mehr die Technik im Innenraum. Doch die Briten haben aufgeräumt und sich einen starken Partner ins Boot geholt: Kein geringerer als Mercedes-AMG greift Aston Martin beim DB 11 unter die Arme. Was dabei herausgekommen ist? Der stärkste DB aller Zeiten. Read more

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Interview mit dem Geschäftsführer von SEAT Deutschland

Bernhard Bauer ist Geschäftsführer von SEAT Deutschland und während ich in meiner Anmoderation noch sagen wollte „klein und fein“ und stattdessen die Erfolge von SEAT auf dem deutschen Markt kleiner mache, als sie denn sind – übergeht Bernhard Bauer diesen Faux-Pas und gesteht gleich zu Beginn des Gesprächs: „Er freue sich tierisch, über den neuen SEAT ATECA“.

DAS INTERVIEW mit dem Geschäftsführer von SEAT DEUTSCHLAND

Wie viel PS hat der neue Ateca? In welchen Antriebsvarianten wird es ihn geben? Darf man auf Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe hoffen? Und welche Ausstattungs-Details gibt es für den spanischen SUV?

Bernahrd Bauer hat als Geschäftsführer von SEAT Deutschland auf jede Frage die passende Antwort. Wer sich für den ersten spanischen SUV interessiert, sollte jetzt das Interview anschauen!

Eine allgemeine Vorstellung zum neuen SEAT ATECA haben wir bereits im Bloghier klicken.

Galerie zum neuen SEAT ATECA

Alle Fotos: SB-Medien / Baldauf / ten Brink

Highlights vom Automobil-Salon in Genf

Schnelldurchlauf

Wenn du mit der Rolltreppe hinauffährst, dann hast du locker ab der Hälfte diesen typischen Messegeruch in der Nase. Es riecht nach unlängst gesägtem Holz, frisch verlegtem Teppich und überall legt sich sanft die süßliche, mal nach Kokos, mal nach exotischen Früchten duftende Note der ganzen Lackreinigungsmittel ab, mit denen eifrig die Fettpatscher von den edlen Karossen gewischt werden.

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Oben dann biegst du gleich rechts ab und wunderst dich, warum McLaren plötzlich nicht mehr da ist, stattdessen hat sich Chevrolet mächtig breit gemacht, um den neuen Camaro und vor allem die Corvette Grand Sport vorzustellen. Der Zweisitzer ist dann auch gleich so etwas wie der heimliche Gewinner des Auto Salons, denn er verpackt das, was wir eigentlich alle wollen: mächtiger Saugmotordampf unter der Haube (6.2 Liter V8, 466PS), ein absolutes Mörderfahrwerk (Z06-Teile, gegen Aufpreis Z07-Paket mit Carbonbremserei und Semislicks), dazu manuelle Schalterei. Einen Preis konnten wir ihnen noch nicht entlocken, aber er wird sicher relativ angepasst sein, vor allem im Hinblick auf die Konkurrenz. Man sollte die großsportliche Vette also im Auge behalten.

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Weiter geht es hinüber zu Hyundai. Natürlich mussten wir kurz im WRC-Simulator Platz nehmen und zeigen, dass wir eigentlich am Steuer des i20 auf den Schotterpisten dieser Welt sitzen sollten, sind dann aber vom Pedal abgerutscht und haben den Platz am Stockerl haarscharf verpasst. Traurig blieb nur ein kurzer Blick zum Ioniq. Der spacige Energiesparer bildet eine Art Plattform, bei der man wählen kann, ob man einen elektrischen, einen hybriden oder einen Stecker-hybriden Ioniq möchte. Wird seine Käufer finden.

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Gefunden hat sie bereits der Lamborghini Centenario. Das Geburtstagsgeschenk zum 100-jährigen von Ferrucio ist auch der letzte Streich vom scheidenden Chef Winkelmann. Und es ist ein Lamborghini, wie er besser nicht sein könnte. Ein Traum aus Carbon, wild gezeichnet, Felgen, auf die ein Thermomix stolz wäre, könnte er sie als Messer verwenden und natürlich: saftige Leistung. 770PS zwirbeln sie aus dem Aventador-V12. Der Preis: jenseitig, über zwei Millionen Euro. Aber die 40 Exemplare sind allesamt ausverkauft. Es hatten wohl auch andere Glückliche Geburtstag.

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Nach dem Lambo-Stand musst du dich entscheiden. Beginnst du mit dem Kleinteiligen, also die schrägen Tuner, Carrossiers oder die Megawatt-Boliden von Koenigsegg, Pagani, Rimac, Arash, Techrules und Co? Nein, lieber erst kurz beim neuen Bugatti Chiron vorbei. Zwar sieht man kaum etwas, er ist wohl wirklich die Hauptattraktion auf dem Salon, aber es reicht um, die 1500PS-Flunder kurz zu begutachten. Einsteigen würden wir eh nicht wollen, man haut sich bei diesem Dachbogen über der Tür bloß immer nur den Kopf an.

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Also rüber zu Porsche. Sie haben dort brav einen wunderbaren 718 RS60 Spyder auf dem Podest montiert, um den ewig Gestrigen ein bisschen über den Verlust zweier Zylinder im neuen Boxster zu helfen. Doch eigentlich sind sie doch eh alle bloß für den 911 R da. Vierliter aus dem GT3 RS sowieso das ganze Fahrwerk aus dem Rennjuwel und das alles diskret ohne Spoiler und mit einem Getriebe-Taktstock, den du ganz selbstbestimmt schwingen darfst. Schräg ist nur, dass der Streifen-Elfer noch mit der alten Optik daherkommt. Haben sie die anderen 911 brav vor einem halben Jahr renoviert, ist der R noch ganz der Altbackene mit breiten LED-Augenbrauen und den Schalen im Türgriff. Es sei aber schon das Serienmodell und kein Fehler des Standpersonals, die einen falschen Aussteller im Rampenlicht geparkt haben. Wir haben extra gefragt. Den Kunden ist es egal, die handverlesenen Exemplare haben wohl eh die 918-Kunden unter sich aufgeteilt.

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Über den breiten Gang geht es weiter zu Audi. Dort wartet jung, schrill und total cool der neue Q2. Wir dachten erst, dass wir uns verlaufen hätten und wähnten uns am VW Polo, doch die Ähnlichkeit am Heck soll wohl so sein. Auf jeden Fall gibt es jede Menge #hashtags, grelle Videos und stampfende Beats am Stand. Der Q2 soll gerade das junge connectivity-süchtige-urbane-Gutverdiener-Publikum ansprechen, dem ein Q3 hinten zuviel Kopffreiheit hat. So haben wir das zumindest verstanden. Er kommt übrigens auch elektrisch, Stecker-hybrid und normal hybrid. Wann das allerdings sein wird, dass wissen sie so noch nicht. Reicht eh die Versprechung, weil alle bloß die saftigen TDIs kaufen werden.

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So auch bei Bentley. Zwar gibt es da (noch) keine TDIs, aber reichlich Saftiges. Den Bentayga haben sie in einem Hinterzimmer versteckt, die Bühne sollte dem neuen Mulsanne mit seinem wahnsinnigen Kühlergrill und noch wahnsinnigeren Fußraum im Fond gehören. Wir sind mit den Zehenspitzen dennoch aus Versehen am Vordersitz hängengeblieben und wurden prompt des Feldes verwiesen. Aber nur, um in ein noch hinteres Hinterzimmer geführt zu werden, in dem der Mulsanne Mulliner auf uns gewartet hat. Endlich ein Bentley von Format. Sechs Plätze, hinten schön in Skat-Anordnung mit zusätzlichem Platz für einen Barkeeper. Wer genau war noch einmal dieser Maybach?

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Mehr im echten Leben spielt Skoda mit seiner SUV-ision. Sie werden auf Basis des MQB einen größeren Tiguan bauen, sieben Plätze montieren und mit ihm eine neue Designsprache im Interieur beginnen. Alles wunderbar, doch wir konnten uns nicht mehr recht konzentrieren, als wir diesen Spoiler an der Stoßstange gefunden hatten: Kristallglas. Echtes tschechisches Kristallglas. Chefzeichner Kaban schwärmte in den höchsten Tönen von der Brillanz, dem tollen Farbenspiel der Lichtbrechung und anderen Wunderdingen. Wir haben uns mehr darüber Gedanken gemacht, wie du zu Hause erklärst, dass du am Billa-Parkplatz leider ein bisserl zu weit vorgefahren bist und schon wieder die Scherben zusammenkehren musstest. Ob das auch mit smart-repair günstig zu ersetzen ist? Wohl kaum.

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Günstig ist dafür der neue Volkswagen up!. So neu ist zwar nicht viel, aber die Stoßstangen und Lampen haben sie geändert, das Lenkrad aus dem Golf montiert und statt eines Navigationsgeräts brauchst jetzt bloß eine App für dein Handy kaufen und montierst das Ganze oben am Armaturenbrett. VW spart eine Menge Geld, der Kunde eher nicht. Dafür gibt es endlich einen soliden Motor im up!, der 1.0 TSI mit 90PS soll die Fahrleistungen des seligen Golf I GTI erreichen. Wir sind gespannt! Auch auf den T-Cross Breeze, eine Art Polo-SUV-Cabrio und damit einem direkten Verwandten des, ähm, Polo. Und natürlich des Q2.

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Wer nun Seat, Subaru und Opel nicht links liegen lassen will, der muss schnell noch einmal quer durch die Halle, bevor er die Treppen in den unteren Teil des Salon hinabsteigt. Doch es geht schnell. Den Ateca haben wir jetzt schon oft genug gesehen, Subaru hat die Modellpalette hier und dort gestrafft und Opel feiert augenscheinlich bloß den Gewinn des „car of the year“-Awards für den neuen Astra. Die kleine GT-Studie dreht sich auch brav im Kreis, nur: auch die kennen wir schon.

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Im Untergeschoss dann erwartet uns Toyota mit einem etwas skurrilen Vehikel. So ein bisschen sind wir an den Mond-Rover erinnert, das soll wohl aber nicht das Ziel sein. Wir waren eh abgelenkt, schließlich haben wir die neue Alpine von Renault gesucht. Nur haben die Franzosen uns leider nicht den Wunsch erfüllt und unser Traumauto mit nach Genf gebracht. Stattdessen sechsundzwanzig Scenic. Ein nettes Auto, ein bisschen Van, ein bisschen SUV, aber eindeutig zu wenig Alpine. Schade.

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Honda hingegen hatte einiges an Sport zu bieten. Nicht nur den wunderschönen historischen F1, sondern auch den Civic in einer Art Type-R Stufenheck-Variante. Mit neongelben Bremssätteln. Nebenan stand der NSX. Irgendwie merkwürdig allerdings, dass sich niemand recht für ihn zu interessieren schien. Haben sie den Bogen mit den Ankündigungen vielleicht überspannt oder liegt es einfach am Preis? Über 180.000 Euro soll der wohl kosten und damit teurer als ein 911 turbo sein.

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Mehr für die Masse da schon eher die Mazda RX Vision. Weil sie den Wankel wohl einfach nicht sterben lassen wollen, haben sie uns den Mund wieder wässrig gemacht mit einer Studie, die so herrlich nach RX7 aussieht, dass wir sofort die Umfragen mit „haben wollen“ ausgefüllt haben. Daneben in uniformem rot brav aufgereiht: CX3, CX5, 2, 3, 5 und MX5. War eh eine gute Möglichkeit, sich die feinen Unterschiede mal wirklich zu merken, um dann später am Stammtisch punkten zu können, weil man der große Auskenner ist.

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Hinter Mazda dann: Ford. Voll Vorfreude auf dem Drift-Mode waren wir ein bisschen aus dem Häuschen, auch wegen der Ankündigung eines neuen, schärferen Fiesta ST. Bloß: am ersten Pressetag standen dort nur Vignale. In alle Formen und Größen. Wir waren empört, fragen nach Gummiqualm und Ladedruck, bekamen stattdessen Massagetipps, Lederpflege und einen Waschstraßen-Gutschein. Ärgerlich.

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Deshalb gleich weiter zu den Italienern. Maserati haben wir ausgeklammert, das Levante-SUV will einfach nicht so recht gefallen. Diesel, Allrad, Technik aus den USA und darauf das feinste Logo der italienischen Automobilindustrie montieren? Nein, das ignorieren wir einfach und erinnern uns daran, wie Fangio mit Lederkapperl wild driftend im 250F die Rundenrekorde auf der Nordschleife brach.

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Ferrari stand ganz im Zeichen der GTC4Lusso, sie hatten gleich zwei der FF-Faceliftmodelle dabei, um die Massen der Schaulustigen zufriedenzustellen. Wirklich spannend war das Ganze allerdings nicht, vor allem die vier Rückleuchten sind wohl eher Geschmackssache. Und nicht unbedingt unserer.

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Mehr schon der Fiat 124 Spider. Besonders als Abarth-Rallyemodell mit guten 300PS. Ein Traum, wirklich, feinstes Rennmaterial aus der Box vom Händler. Die Serien-124er sind auch voll okay, bekommen wie erwartet den 1.4 T-Jet Motor montiert und lassen so zukünftig wohl noch ordentlich Potential nach oben offen. Wir schwer für den MX5 – wenn wir auch den Japaner etwas glücklicher gezeichnet finden, der Fiat ist – gerade von hinten – doch ein wenig massiv stellenweise. Nebenan gab es dann noch die Alfa Giulia in Versionen, die man auch in Österreich auf der Straße sehen wird und nicht bloß die 500PS+ Variante mit Carbonzierrat. Doch sie ist auch als braver Diesel schön. Zum Glück.

Ebenfalls sehr schön: McLaren. Sie sind von ihrem kleinen Standplatz im oberen Bereich dorthin gezogen, wo die letzten Jahre der chinesische Shooting-Star Qoros seinen Platz hatte. Doch beim Hoffnungsträger ist es wohl bloß mehr träge, als Hoffnung und so haben sie sich gar nicht in Genf blicken lassen. Die Engländer haben dankend übernommen, anders hätte sie ihre Produktvielfalt auch gar nicht ausstellen können. Da standen also: P1 MSO, 675 LT Spider, 650S, 570S, 540C und 570GT. Von letzterem gleich mehrere. Ein schönes Bild. Vor allem, wenn man bedenkt, dass bis auf den P1 eigentlich alles identische Autos sind. Doch die Zielgruppe ist alles und du bekommst bei McLaren wirklich genau das, was du willst. Oder was sie meinen, dass du brauchst.

So ist es auch bei Aston Martin. Nach gefühlten Jahrzehnten haben sie mit dem DB11 wirklich mal ein neues Auto auf die Räder gestellt. Auf den ersten Blick fremdelt man deshalb ein wenig. Man war eben an die Linien von V8 Vantage und DB9/S/Vanquish so gewöhnt. Doch die Zukunft wird gut, allein weil der neue V12-Biturbo immer noch herrlich gut klingt.

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Jaguar und Land Rover haben sich hingegen ein wenig versteckt. Man zeigt die SVR-Varianten der Geländebolzen und den erstarkten F-Type. Der F-Pace hingegen wird etwas versteckt, auch die Evoque-Cabrioletnummer ist ein wenig erkaltet. Und: den Defender hat es jetzt ja auch nimmer. Man reiche uns Taschentücher.

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Volvo nimmt uns deshalb dankend auf. Die neuen 90er-Modelle sind ein Traum. Feinstes schwedisches Design, Innenräume und Materialien, dass die deutschen Drei ganz blass um die Kühlergrills werden und dann das Ganze auch noch ohne großes Getöse. Keine laute Musik, kein grelles Licht, stattdessen einfach: Gelassenheit. Wir wären am liebsten mit dem V90 direkt vom Stand gefahren, man wollte uns aber partout den Schlüssel nicht aushändigen.

So mussten wir weiter zu Rolls-Royce, wo der Abgesang auf den Phantom gesungen wurde. Auch hier kein Schlüssel für uns. Vielleicht hätten wir unsere Schuhe besser putzen sollen?

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Egal, Citroën – oder besser: DS – halfen uns aus. Zumindest halfen sie uns rein. Wir durften im mattgoldenen DS3 Performance BRM Platz nehmen und von dort aus die e-Tense bestaunen. Dieser 500PS-Elektrosportwagen soll so etwas wie das Leitbild für die Premium-Marke der Franzosen werden. Man wird weniger göttlich, mehr sportlich in Zukunft. Aus Angst vor der Alpine? Dabei war die doch gar nicht da…

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Infiniti hatte ein komplett renoviertes Programm ausgestellt und stolz von den wachsenden Verkaufszahlen berichtet, bloß will davon auch nach Jahren der größten Anstrengung in Europa einfach nichts von zu sehen sein. Ein bisschen schade ist das schon. Findet Infiniti.

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Kia hatte in Genf den Optima als Kombi im Gepäck. Der große Passat-Konkurrent ist ein wirklich schönes Auto geworden, elegant gezeichnet, gescheit motorisiert und voll ausgestattet. Das wird funktionieren, vielleicht hätten wir das Standpersonal von Infiniti einfach mit herübernehmen sollen?

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Weiter geht es mit dem Daimler. Stolz haben sie erst ein paar bunte Smarties verstreut, um dann mit dem intelligenten Meisterwerk, was sich nach eingehendem Studium als E-Klasse entpuppte, zu werben. Daneben: das neue C-Klasse Cabrio, dass sich prima dazu eignet, die kurzsichtigen Nachbaren zu empören, die die neue Fetzendach-Variation nämlich nicht vom sündig teuren S-Klasse Cabriolet unterscheiden können. Weiter gab es den SLC und sehr große Erklärungen, warum die gestern noch Mercedes-Benz 450 AMG Sport genannten Modelle jetzt plötzlich Mercedes-AMG 43 heißen. Wir haben es nicht direkt verstanden und sind hinüber zu BMW gewechselt.

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Die Münchner feiern in diesen Tagen das 100-jährige Firmenjubiläum und schenken sich selbst einen roten i8. Augenscheinlich auch einen alten 750iL. Der zumindest stand prominent inmitten des Standes und zog unsere volle Aufmerksamkeit auf sich. Es war wirklich ein Prachtexemplar, letzte Serie, tolle Farbkombination, Neuwagenzustand. Und so ein bisschen verlegen machte der schöne E32 – deshalb, weil er der ganz eigenen Meinung nach der mit Abstand schönste BMW des Salons war.

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Doch bevor es jemand bemerken konnte, sind wir schnell zum Hinterausgang geflohen.

 

 

 

 

Alle Fotos: Tobias Heil | rennstall.info

 

 

 

 

 

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PS-Orgie in Genf

Es geht immer noch ein wenig höher, schneller und weiter!

Nach dem ersten Rundgang über den Salon kann man ihn hören: den Ölpreis. In einer Zeit, in der nicht mehr bloß einige Freaks von Disruption, Dieselgate und dem generellen Niedergang der Industrie sprechen, rollen die Fässer fröhlich scheppernd billiger denn je in den Keller.  Demut, Besserungswille, Neuausrichtung? Pah. Es wird geklotzt. Nicht so ein bisschen, sondern: richtig. Denn es zählt nicht, was irgendwer für irgendwie irgendwann zukunftsfähig hält. Es zählt einzig, was Kohle bringt. Viel Kohle. Und so war der Salon in diesem Jahr wirklich arg.

Die Lamborghini-PS-Invasion in Keilform
Centenario: Die Lamborghini-PS-Invasion in Keilform.

Fangen wir mit dem Lamborghini an. Centenario heißt das Ding, ein Geschenk zum eigenen Geburtstag, mehr aber wohl das Taschentuch, in das der scheidende Chef weinen darf, bevor er in Neckarsulm die Ingenieure zum Hoseneinkürzen bestellt. 770PS, ein beinahe lächerlicher Wert, um drei Sekunden auf hundert, mehr als 350km/h in der Spitze. Wichtiger aber: 1.900.000 Euro. Denn, wenn man schon mit so einem schwachbrüstigen Motor auskommen muss, dann muss wenigstens das Preisschild trumpffähig sein. 40 Stück werden kommen, 20 offen, 20 verklebt. Angeblich alle verkauft. Hoffentlich nicht mit diesen gelben Stickern.

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Weiter: Zenvo TS1. Wir haben uns nicht vertippt, die Dänen machen es sich bei der Namensgebung einfach etwas leichter als beispielsweise: Mercedes-Benz C 450 AMG Sport Mercedes-AMG C43, und so wird aus dem ST1 eben der TS1. Optisch hat sich nichts getan, unter der Haube allerdings. Aus dem 6.8 Liter V8, dem sie wegen des kleinen Hubraums damals mit zwei Turboladern und einem Kompressor aus dem Drehmomentloch verhalfen, wurde ein 5.9 Liter V8. Dieser dreht allerdings freier, weil sie eine flatplane-Kurbelwelle montieren, wie man sie etwa aus dem 458 Speciale kennt. Damit der alte Schraubenlader bei diesen Orgien nicht zerplatzt, spendierten sie zwei Radialverdichter. Die Leistung: je nach Größe der Fahrerunterhose. In jedem Falle aber „deutlich vierstellig“. Das halten wir zwar für übertrieben, 1300PS dürften es aber gerne sein.

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Auch nett ist der Apollo Arrow. Nachdem Gumpert erst fröhlich pleite ging, hat er mit frischem Geld einfach das Programm zum Namen gemacht und die alte Bastelbude ApolloN getauft. Um etwas mehr Aufmerksamkeit zu erwirken, brauchte es jedoch ein bisschen mehr Ladedruck. Deshalb: Arrow. Wildes Design, beste Supercar-Manier und tief im Chassis der Audi RS6-Motor ohne Zügel. 1000PS, 1000Nm, 0-200 in 8.8 und 360 ausgewunden. Das alles sicher einmal, vielleicht zweimal. Danach macht es dann irgendwo „Kubang“ (Maserati-Fahrer kennen das Geräusch) und man muss die Teile bei Audi nachbestellen, weil ApolloN in der Zwischenzeit schon wieder das Licht ausgeknipst wurde.

86. Geneva International Motor Show, 02.03.2016, Palexpo - Guido ten Brink / SB-Medien
86. Geneva International Motor Show, 02.03.2016, Palexpo – Guido ten Brink / SB-Medien

Weiter: Rimac Concept S. Es ist die scharfe Variante des Concept One. Eine Kleinigkeit über 1 Megawatt stellen vier Elektromotoren bereit. Je nach Lust und Laune der Akkus sind es genau 1380PS und 1800Nm, die den vollelektrischen Rimac torque-vectorend mit 1.4g beschleunigen können. 0-100 locker unter drei Sekunden, zweihundert nach 5.6 Sekunden (!) und in der Spitze 355km/h. Dies vielleicht aber nur theoretisch, je nach Gasfuss und Mut des Fahrers ist der 82kWh-Akku beim Hochgeschwindigkeitsversuch vielleicht schon vorher leer. Aber: man wäre schneller als Regera und Chiron. Und das trumpft.

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Eigentlich ebenfalls wie der Lamborghini mehr so eine kleine Luftpumpe: der Pagani BC. 800PS und 1100Nm sind nicht der Rede wert. Auch ihn holt der Preis zurück. 2.300.000 Euro sind fällig. Praktisch sind aber alle 20 Exemplare vergriffen. Muss man eben auf den BC Spider warten. Er wird kommen und er wird teurer. Was natürlich am Stammtisch wichtige Punkte bringt und das Leistungsloch ausbügelt.

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Solider ist da schon der neue Bugatti. Man mag vom Namen und etwas gar runden Gestaltungselementen halten, was man mag, doch: der bekannte 8.0 W16 wurde leicht überarbeitet. Vier Turbolader wie bislang, nur nicht mehr parallel, sondern je zwei zu zwei, klein und groß. Das belüftet die Brennräume besser und sorgt für etwas Drall im Kraftstoffstrudel. 1500PS und limitierte 1600Nm reißen die Sichel in 2.5 auf Hundert. 420km/h Spitze sind es dann, wenn man die richtigen Schlüssel in der Tasche und den korrekten Luftdruck justiert hat. Der Preis: irgendwo um 2.400.000 Euro.

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Darüber kann der Koenigsegg Regera aber nur Lachen. Zwar muss er sich ein bisschen von zwei Elektromotoren unter die Arme greifen lassen, verliert auch dank des Heckantriebkonzepts von der Linie ein bisschen Zeit, am Ende bügeln es die ebenfalls „gut“ 1500PS und vor allem die kombinierten 2000Nm aus: bis auf 300km/h hat der Regera den Chiron bereits wieder geschnupft (10.9 Sekunden von null auf dreihundert. Ich brauche länger zur Kaffeemaschine!). Preislich wird das Ganze trotz fehlendem Getriebe sicher auch deutlich in der zwo-Mille-Liga spielen. Alleine schon wegen der Lackierung – das wirklich sagenhaft satte Bonbonrot soll sechs Lackierern zum Meisterbrief verholfen haben.

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Das Top-Ass bringt aber Arash: den AF10 mit Warp-Antrieb. Das ist durchaus wörtlich zu nehmen. 2080PS, verwaltet von einer offenen Schaltkulisse und sechs manuell zu sortierenden Gängen. Die Kupplung sagt dann sicher auch artig guten Tag, wenn der aus der alten Corvette ZR1 geklaute 6.2-Liter V8-Kompressor mit seinen 900PS richtig zulangt und die vier Elektromotoren dann die fehlenden 1180PS in den Kraftschluss werfen. Die 1200Nm wirken in Summe und Konkurrenz fast schon bescheiden, aber man muss wohl wirklich auf das arme dritte Pedal aufpassen. Dafür ist der Preis ein Schnapper: bloß 1.500.000 Euro stehen auf dem Schild. Da gehen sich ein paar frische Reibscheiben aus.

86. Geneva International Motor Show, 02.03.2016, Palexpo - Guido ten Brink / SB-Medien
86. Geneva International Motor Show, 02.03.2016, Palexpo – Guido ten Brink / SB-Medien

Nettester Gag, mal wieder: von den Chinesen. Der Techrules AT96 TREV. 1080 voll-E-PS. 2000 Kilometer Reichweite und 0,18 l/100km im NEFZ. Das Ganze eiskalt unterstützt von einer Strahlturbine und 80 Litern Kerosin. Das Beste daran ist, dass wir selten eine ehrlichere Pressemeldung gelesen haben. Die Technik, die in der Reichweitenverlängernden Turbine steckt ist, mehr als interessant (vor allem aber: wirklich serienfähig!), hochgescheit, keine Zukunftsmusik und das Konzept wirkt stimmig. Gut, vielleicht nicht was die Spoiler angeht, aber wir haben schon einen heißen Draht in die Entwicklungsabteilung nach Peking. Weil: tech rules!

 

Wer an dieser Stelle die McLarens, 911 Rs, Corvetten und anderes Knallwerk vermisst: sorry, die kamen mit ihren „weniger 600PS“ einfach nicht die Auffahrrampen an der Toreinfahrt hoch. Klingt komisch, ist 2016 aber so.

 

 

 

Alle Fotos: Tobias Heil | rennstall.info

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News: Audi Q2 – Klein, aber oho

SUV erfreuen sich riesiger Beliebtheit – das wissen die Ingolstädter. Nicht umsonst ist die Palette durchaus reichhaltig bestückt. Der Q7 bedient das Oberklasse-Segment, der Q5 die gehobene Mittelklasse, der Q3 die Kompaktklasse und der Q2 nun das Segment der kleinen SUV. Natürlich vergisst Audi sein Premium-Image nicht und gestaltet den kleinen Kraxler entsprechend nobel. Irgendwie muss sich der Audi Q2 schließlich vom Opel Mokka und dem Skoda Yeti abheben. Read more

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Alfa Romeo Giulia: Alfisti feiern Weihnachten im April

Alfa Romeo zeigt endlich weitere Giulia-Varianten und nennt den Bestellstart.

Wer kleine Kinder hat, kennt das: Kurz vor Silvester kommen die ersten Fragen: „Wann ist wieder Weihnachten“? Geduld und Vorfreude sind also Tugenden, die ein Mensch schon sehr früh lernen muss.

Jetzt stellen wir uns mal vor, ein solch ungeduldiger Knirps (oder natürlich eine Knirpsin) ist im Laufe der Entwicklung Alfa Romeo – Fan und potenzieller Kunde geworden. So eine „Weihnachten ist nur einmal im Jahr“ – Konditionierung war auf einmal für die Tonne.

Einen Kombi plant Alfa Romeo leider nicht.
Einen Kombi plant Alfa Romeo leider nicht.

Jahrelang wurden Pläne angekündet, verkündet und kassiert – Alfa Romeo sollte wieder auferstehen. Irgendwann. Irgendwie. Allen Übernahmebemühungen von Volkswagen zum Trotz. Und trotz chronisch leerer Kassen bei Konzernmutter Fiat.

2015 war es endlich so weit, selbst gestandene Männer unter den ach so abgebrühten Autojournalisten hielten den Atem an, rieben sich die Augen und waren gespannt: Alfa zeigte in der Tat ein neues Auto, die Giulia. Erst im Juni in Mailand, dann auf der IAA in Frankfurt. Aber immer nur die 510 PS-Topversion Quadrofoglio.

Aktuell stehen auf dem Genfer Autosalon auch endlich die Giulias für Volk. Wir wissen also: Diesseits des Topmodells wird es zwei Ausstattungsvarianten geben: Giulia und Giulia Super.

Der Kunde der ersten Stunde hat die Wahl zwischen einem 2.0 Liter Benziner mit 147 kW / 200 PS und einem 2.2 Liter großen Diesel mit 110 kW / 150 PS oder 132 kW / 180 PS. Später im Jahr kommen noch eine 280 PS-Version des Benziners und eine Diesel-Ausbaustufe mit 210 PS in den Startlöchern.

Den Benziner liefert Alfa Romeo standardmäßig mit einer Achtgang-Automatik, die optional auch für die von Haus aus handgeschalteten Diesel zur Verfügung steht.

Und noch eine Zahl: Ob ihr es glaubt oder nicht – die Italiener verkünden in der Tat den Bestellstart für Giulia: Ab 15. April sollen die Orderbücher geöffnet werden. Ja, dieses Jahr! Nur die Preise verrät Alfa Romeo noch nicht, das wäre aber auch ein Information Overkill für die geduldigen Kunden.

Der Schalthebel verrät: Dies ist eine Diesel-Giulia
Der Schalthebel verrät: Dies ist eine Diesel-Giulia.
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Audi Q2: Wie sieht denn der aus?

Audi präsentiert den kleinen Q2 – und damit das wohl meistverkaufte Modell der Marke in naher Zukunft.

Der Q2 hat zwei Schokoladenseiten: Links und Rechts. Die Blechknicke sind etwas neues, das "Blade" zitiert den R8.
Der Q2 hat zwei Schokoladenseiten: Links und Rechts. Die Blechknicke sind etwas neues, das „Blade“ zitiert den R8.

4,19 Meter ist das Auto lang, dass mittelfristig Audis größter werden könnte. Der größte Stückzahlenbringer im Privatkundensegment. Das neue Ingolstädter SUV-Modell setzt nämlich zur Punktlandung im Herzen der Käufer an.

Der typische private Neuwagenkäufer ist ja gerne aus den wilden Jahren heraus, hat sein Häuschen abbezahlt und freut sich über Brettspielnachmittage mit den Enkeln. Damit man nicht mehr ganz so tief in das Auto fallen muss (und vor allem auch wieder herauskommt). Also stehen bisher VW Tiguan oder BMW X1 auf dem Einkaufszettel. Die aber für den Zweipersonenhaushalt auf Dauer auch zu groß sind.

Und hier ist der Audi Q2 als erster Premium-Vertreter am Start. Nochmals kürzer als ein Opel Mokka und weit vor geplanten City-SUVs von BMW und Mercedes wird der Audi für volle Auftragsbücher sorgen.

Das Design des Q2 ist – wer hätte erwartet, dass man das nochmal über einen Audi sagen kann – überraschend. Anders, ungewohnt frech. Denn er bricht mit eisernen Regeln im Audi-Design. Dabei kommt ihm das Timing zugute. Der Q2 ist in einer Zeit entstanden, als bei Audi gerade der Chefdesigner ausgewechselt wurde. Der dreidimensionale Kühlergrill, der als künftiges Markenzeichen aller Q-Modelle gelten soll, fehlt am kleinsten Crossover. Der wäre beim urbanen Stop-And-Go auch zu aufdringlich im Rückspiegel des Vordermannes. Der wird von einem Scheinwerferpaar angeglotzt, das sympathischer wirkt als das aggressive Zackengesicht eines A4.

Im Profil bleibt das Auge am Blechknick unter der Fensterkante hängen. Das wird das meistangefasste Karosserieelement in den Audi-Showrooms werden. Gleichzeitig stilisiert es das hintere Seitenteil in die gewünschte Richtung: Schön breit raus, ein Zitat an den Ur-quattro. Ja, so weit sind wir gekommen: Ein Kleinwagen-SUV bedient sich an Audis 80er Jahre-Rallyehistorie.

Im Marketing heißt das "Lifestyle Shot": Der Q2 posiert mit der Zielgruppe. In der Realität gerne auch vor dem Reiheneckhaus.
Im Marketing heißt das „Lifestyle Shot“: Der Q2 posiert mit der Zielgruppe. In der Realität gerne auch vor dem Reiheneckhaus.

Auch das Heck bricht mit den Markenregeln, die streng geometrischen Rückleuchten wirken irgendwie unfertig. Interessant ist aber ein Detail weiter oben. Die D-Säule trägt ein farblich abgesetztes Kunststoffpaneel – und wieder wird ein Audi zitiert, diesmal der jüngst ausgelaufene R8 der ersten Generation.

So viel Neues außen, dagegen fällt das Interieur in gewohnte Strickmuster. Es ist halt ein Audi, wer in A1 oder im A3 saß, wird sich auch im Q2 zurechtfinden.

Mit den animierten Instrumenten und Head-Up Display darf sich der kleine Audi bei den größeren Baureihen bedienen, dazu gibt es optional natürlich auch sämtliche Assistenzsysteme aus dem Konzernbaukasten. Aus dem kommen auch die Motoren, weswegen wir hierüber weniger Worte verlieren können als über das Karosseriekleid.

Im Cockpit folgt der Q2 strenger dem Markendesign. Also keine großen Überraschungen.
Im Cockpit folgt der Q2 strenger dem Markendesign. Also keine großen Überraschungen.

Unser Beispielkunde wird sicherlich mit dem 1.0 TFSI Dreizylinder mit 115 Pferdchen glücklich. Die weiteren Benziner leisten 150 PS (1.4 TFSI) und 190 PS (2.0 TFSI). Die Dieselmotoren sind natürlich die gleichen wie bei allen MQB-Konzernbrüdern: 1.6 TDI mit 115 PS und der 2.0 TDI mit 150 PS oder 190 PS Leistung.

Die jeweils schwächsten Motoren, also den 1.0 TFSI und den 1.6 TDI, gibt es nur mit Frontantrieb, die anderen entweder gegen Aufpreis (150 PS) oder serienmäßig (190 PS) mit Allradantrieb und DSG.

Ab Sommer 2016 wird der Q2 erhältlich sein. Und wird für viele Kunden die interessantere Alternative zum angestaubten Q3 sein. Auch der A3 wird es schwer haben gegen seinen unkonventionellen Bruder, der zudem günstiger sein soll. Preise nennt Audi kurz vor der Markteinführung.

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News: Porsche 911 R – Das Relikt

Was ist es, das einen puristischen Sportwagen klassischer Machart auszeichnet. Wahrscheinlich die Reinheit, der unverwässerte Fahrgenuss. Kein Schnickschnack, kein überflüssiger Komfort, nur eine Symbiose aus Fahrer und Material. So haben es wohl auch die Ingenieure aus Zuffenhausen gesehen und eine auf 991 Exemplare limitierte Ausgabe des letzten frei atmenden Porsche 911 aufgelegt. Was kann der neue Porsche 911 R?

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Premiere des „Soulmate“ auf dem Automobilsalon in Genf

Soulmate sein Name. Seine Botschaft eindeutig: Das Auto der Zukunft ist mehr als nur ein Transportmittel.

Premiere auf dem Automobil-Salon in Genf 2016

Für den Automobilzulieferer EDAG aus Wiesbaden ist der Messe-Auftritt mit einem spektakulären „Konzeptfahrzeug“ nichts ungewöhnliches. In Genf 2015 hat man den Cocoon erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Es war ein Auto mit einem völlig neuen Konstruktionsansatz. Beeindruckend war das wegweisende Bionical-Design, eine tiefgehenden Idee für den „natürlichen Leichtbau“ und die Umsetzung des 3D-Druck für den Fahrzeugbau. Mit dem Cocoon-Konzept demonstrierte man in Genf 2015 gleich mehrere neue Denkansätze für das Auto der Zukunft.

Genf 2016: In diesem Jahr geht man nun noch einen Schritt weiter. Aus dem Cocoon wurde der „Soulmate“ – so bezeichnet man bei EDAG das Showcar, dessen Premiere auf der CES 2016 in Las Vegas gefeiert wurde und nun seine Europa-Premiere auf dem Automobil-Salon in Genf 2016 feiert.

SOULMATE – Ein Blick hinter die Kulissen des Konzeptes

Der Soulmate entstand in einer Kooperation von BOSCH und EDAG. Und für deutsche Zulieferer ist es wichtig, Konvergenz zu demonstrieren. Der Soulmate schlägt diese Brücken.

So ist der Automobil-Zulieferer aus Stuttgart-Feuerbach eben nicht nur Automobil-Zulieferer, sondern bietet auch Haus-Automation, Sicherheitslösungen und ebenso klassische Hausgeräte an. Das alles lässt sich verbinden. Es wird sich verbinden. Wir – die Endkunden – wir werden genau das einfordern. So logisch heute das smartphone in unseren Alltag integriert ist und oftmals kaum noch zum Telefonieren verwendet wird, so logisch ist der nächste Schritt beim Automobil. Und EDAG schafft aus der VISION der Stuttgarter eine begreifbare Studie. Neue Fertigungstechniken, geniales Design, so wird aus den Gedanken ein Messe-Objekt!

CES 2016001 EDAG Bosch Habby Soulmate

Neue Lebenswelten im Innenraum

Es sind gleich sieben Displays mit einer Full-HD-Auflösung, die das Gesehene real werden lassen, die im Innenraum dominieren. Neben denen im klassischen Dashboard untergebrachten Widescreen-Displays sind es die Touchscreen-Displays in der Mittelkonsole, die den Zuschauer beeindrucken. Deren haptisches Feedback geht über das hinaus, was man bislang kannte. Es lassen sich Muster und Texturen erfühlen, obwohl das Display eine glatte Oberfläche besitzt! Für diese neuartigen Touchscreens wurde BOSCH bereits im Vorfeld mit dem „CES 2016 Innovation Award“ ausgezeichnet!

Neben den Monitoren im Sichtfeld der Insassen wird die fortschrittliche Gestaltung des Innenraums im Soulmate von den Bosch-Technikern genutzt, um ein „Ambilight“ in das Auto zu integrieren. So lassen sich Blindspots des Fahrzeuges darstellen, das Auto könnte damit Objekte im toten Winkel als flächige Beleuchtungsspots darstellen.

Autonome Konvergenz

Wieder einmal im Auto unterwegs, wenn der Paketbote klingelt? Öffnen Sie die Haustür vom Fahrzeug aus. Während der Fahrt natürlich. Das BOSCH Showcar steht für eine Verbindung von „Home“ und „Mobile“, für eine Konvergenz der Lebensräume und der Technologien. BOSCH ist auf dem Markt der Haus-Alarmtechnik ebenso vertreten wie in der Automobil-Technik, warum also nicht einfach die Welten verknüpfen?

CES 2016021 EDAG Bosch Habby Soulmate

Genf Automobil-Salon 2016

Wer sich die Zukunft vor Augen führen will. Wer mitreden will, über Ideen und Lösungen – der hat jetzt auf dem Automobil-Salon in Genf die Chance dazu! Besuchen Sie den Automobil-Salon in Genf, besuchen Sie den Stand von EDAG und lassen Sie sich entführen in die Zukunft des Automobils.

 

Livestream: Hyundai Pressekonferenz Automobilsalon Genf 2016



Hyundai-Livestream: Es ist vor allem die Weltpremiere des neuen Hyundai IONIQ

Vom PHEV zum Elektrofahrzeug. Die Koreaner stellen mit dem IONIQ eine ganze Bandbreite an alternativen Antrieben in nur einem Fahrzeug vor. Die Weltpremiere in Genf ist als spannender Auftakt in eine Welt neuer Techniken zu verstehen. Vom Hybrid, zum Plug-In Hybrid bis hin zum Elektrofahrzeug. Drei Techniken, eine Hülle: Der neue Hyundai IONIQ.

Der Livestream startet um 10:45 Uhr

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Livestream: Porsche Pressekonferenz – Genfer Autosalon 2016

Die Porsche AG eröffnet fast schon traditionell in Genf das europäische Autojahr mit besonderen Sportwagen. Das Unternehmen zeigt auf dem Genfer Autosalon erstmals den 718 Boxster mit aufgeladenem Vierzylinder-Boxermotor und neuem Design. Die zweite Weltpremiere ist ein Porsche nach klassischer Machart. Die Enthüllung erfolgt während der Porsche-Pressekonferenz am 1. März ab 9:25 Uhr (MEZ) auf der Palexpo, Halle 1, auf dem Porsche-Stand.

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Livestream: Pressekonferenz Mercedes-Benz | Genf 2016

Mercedes-Benz Cars Pressekonferenz

Mercedes-Benz Welt- und Europapremieren auf dem Genfer Automobilsalon
Einen großen Schritt in die Zukunft geht Mercedes-Benz mit der neuen E-Klasse, die in Genf ihren ersten Auftritt in Europa hat. Die neue E-Klasse gilt als die intelligenteste Business Limousine der Welt. Zahlreiche technische Innovationen ermöglichen komfortables und sicheres Fahren auf bisher nicht erreichtem Niveau sowie neue Dimensionen der Fahrerentlastung. Mit dem DRIVE PILOT geht Mercedes-Benz den nächsten Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren. Er kann auf Autobahnen und Landstraßen nicht nur automatisch den korrekten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten, sondern ihnen auch erstmals im Geschwindigkeitsbereich bis 210 km/h folgen.

Natürlich wird auch das neue C-Klasse Cabriolet eine Hauptrolle auf dem Stand von Mercedes-Benz spielen. Gezeigt werden sowohl die Serien- als auch die AMG Variante des viersitzigen Cabriolets. Außerdem wird erstmals das Mercedes-AMG C 43 Coupé vorgestellt. Damit wird die C-Klasse Familie um eine weitere Variante ergänzt.

Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum bekommt das Vorbild unter den kompakten Roadstern einen neuen Namen und tritt als SLC ab April 2016 technisch und optisch deutlich optimiert an. Die Namensänderung verweist auf die enge Verwandtschaft mit der C-Klasse. Neu sind jetzt sowohl das sportliche Topmodell Mercedes-AMG SLC 43 als auch die Einstiegsvariante SLC 180.

Livestream: Audi Q2 Weltpremiere in Genf 2016

Mit dem Q2 rundet Audi das eigene SUV-Portfolio nach unten ab. Während nach oben noch ein wenig Platz scheint, wird der kleinste Q den urbanen SUV-Stil auch in die Kleinsten Winkel der Großstädte tragen.

Der Livestream der Audi Q2-Weltpremiere startet um 09:05 Uhr

Livestream: Volkswagen Pressekonferenz Genf 2016

Volkswagen erneuert den up! und überrascht mit Studie


Zwei Modelle prägen den Auftritt der Marke Volkswagen auf dem diesjährigen Genfer Automobil-Salon: Zum einen ist es die Neuauflage des Stadtflitzers up!, der in Kürze mit einer beeindruckenden Variantenvielfalt und verbesserter Smartphone-Integration auf den Markt kommen wird. Zum anderen präsentiert das Wolfsburger Unternehmen ein faszinierendes Concept Car, das als trendiges, erschwingliches SUV die Klasse der Kompaktwagen beleben wird.

Sport: Oben ohne! Weltpremiere Mercedes-AMG C43 AMG

Lust auf ganzjähriges Frischluft-Feeling auf der Straße? Dann solltet ihr euch den neuesten Coup von Mercedes-AMG mal ganz genau anschauen. Mit dem C 43 4MATIC Cabriolet zaubern die Affalterbacher maximales Fahrvergnügen auf die Straßen und das oben ohne. Das Ganzjahres-Cabriolet kombiniert einen 367 PS starken 3,0-Liter-V6-Biturbomotor, ein schnell schaltendendes Automatikgetriebe 9G-TRONIC und ein serienmäßigen Allradantrieb AMG Performance 4MATIC unter einer formschönen Haube. Hoher Fahrspaß der sogar sparsam erfolgt. Nach NEFZ hält sich der Durst des Sportlers in Grenzen. Nur 8.3 Liter auf 100 km.

Oben-Ohne-Sportler – Der Mercedes-AMG C43 als Cabriolet

„Das AMG Produktportfolio wird auch in diesem Jahr weiter rasant wachsen. Die Welt der Driving Performance ist dabei vielfältiger denn je. Wir bleiben bei der Ausweitung unserer neuen Produktlinie weiter auf dem Gas und bieten mit dem C 43 4MATIC Cabriolet die nächste Alternative, um einer jüngeren Zielgruppe den Einstieg in die faszinierende AMG Welt zu ermöglichen“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. Eine Welt, die sich lohnt. In nur 4,8 Sekunden ist das gute Stück von Null auf 100 km/h. Wem da das Grinsen nicht sofort ins Gesicht springt, ist klinisch tot. Die heckbetonte Momentverteilung und die neu entwickelte Vorderachse sorgen zusammen mit der straffen Elastokinematik und der hochpräzisen Lenkung, dass sich das Grinsen dauerhaft einstellt.

Aber nicht nur unter der Haube kann sich das Mercedes-AMG C 43 4MATIC Cabriolet sehen lassen. Auch äußerlich ist er ein wahrer Augenschmaus. Man erkennt gleich die Familienzugehörigkeit und so manch neidischer Blick dürfte dem Besitzer sicher sein. Prägende Elemente sind natürlich das typische AMG Design sowie die spezifischen Leichtmetallräder. Sie unterstreichen die Progressivität und die Performance der Marke. Die Motorabdeckung mit rotem Aluminium-Einleger rücken die Stärken des neuen Biturbo-Sechszylinders ins rechte Licht. Sportlich markante Lufteinlässe, Rautengitter, Zierelemente in Silberchrom sowie eine Heckschürze mit Diffusoreinsatz in Iridiumsilber matt. Der Diamantgrill ist mit verchromten Pins, einer Lamelle in Hochglanzschwarz und dem AMG Schriftzug gestaltet. Darunter sorgt der Frontsplitter in Silberchrom für optimale Anströmung.

Viele optionale Extras wie beispielsweise das Night-Paket mit hochglanzschwarzen Highlights sorgen für gewünschte Individualität. Preise für das Wunderding sind noch nicht bekannt, sollten aber spätestens auf dem Genfer Autosalon enthüllt werden. Wir sind gespannt

C 43 4MATIC Cabriolet; Exterieur: Obsidianschwarz; Interieur: Leder schwarz, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 11,0/6,7/8,3 CO2-Emissionen kombiniert: 190 g/km Exterior: obsidian black; interior: leather black, Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 11.0/6.7/8.3 combined CO2 emissions: 190 g/km
C 43 4MATIC Cabriolet
C 43 4MATIC Cabriolet; Exterieur: Obsidianschwarz; Interieur: Leder schwarz, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 11,0/6,7/8,3 CO2-Emissionen kombiniert: 190 g/km Exterior: obsidian black; interior: leather black, Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 11.0/6.7/8.3 combined CO2 emissions: 190 g/km
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C 43 4MATIC Cabriolet; Exterieur: Obsidianschwarz; Interieur: Leder schwarz, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 11,0/6,7/8,3 CO2-Emissionen kombiniert: 190 g/km Exterior: obsidian black; interior: leather black, Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 11.0/6.7/8.3 combined CO2 emissions: 190 g/km
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C 43 4MATIC Cabriolet; Exterieur: Obsidianschwarz; Interieur: Leder schwarz, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 11,0/6,7/8,3 CO2-Emissionen kombiniert: 190 g/km Exterior: obsidian black; interior: leather black, Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 11.0/6.7/8.3 combined CO2 emissions: 190 g/km
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Livestream: Volkswagen Pressekonferenz Genf 2016

Am Vorabend des ersten Pressetags auf dem Genfer Autosalon wird Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, im Rahmen der Veranstaltung ‚Get Closer. New Perspectives‘ ab 20:15 Uhr MEZ eine Rede halten. Zudem werden zahlreiche Neuheiten der unterschiedlichen Konzernmarken gezeigt.

Der Livestream startet um 20:15 Uhr – 29. Februar 2016

Livestream: Mercedes-Benz Media-Night in Genf 2016

Mercedes-Benz Media Night

Der Livestream startet um 18:30h

Die Mercedes-Benz Traumwagenoffensive
Mercedes-Benz bringt zum ersten Mal ein viersitziges Cabrio auf Basis der C-Klasse auf den Markt. Seine Weltpremiere feiert das C-Klasse Cabrio bei der traditionellen Media Night am Vorabend des Genfer Automobilsalons. Für sportlich-agile Fahreigenschaften des neuen Cabrios sorgen effiziente und leistungsstarke Motoren mit einer Bandbreite von 115 bis 270 kW (156 bis 367 PS) sowie ein dynamisch ausgelegtes Fahrwerk – optional auch mit Luftfederung AIRMATIC. Auf Wunsch kann es mit dem automatischen Windschottsystem AIRCAP und der Kopfraumheizung AIRSCARF ausgerüstet werden – für außergewöhnlichen Komfort beim Offenfahren an 365 Tagen im Jahr. Marktstart des C-Klasse Cabriolets ist im Sommer 2016. Zeitgleich mit der Weltpremiere des C-Klasse Cabrios stellt die Sportwagen- und Performance-Marke Mercedes AMG das Mercedes-AMG C 43 Cabriolet vor.

2016 ist bei Mercedes-Benz das Jahr der Cabrios und Roadster. So viele Cabrios und Roadster wie Mercedes-Benz Cars bietet kein anderer Hersteller: Das aktuelle Angebot an offenen Traumwagen reicht vom smart fortwo Cabrio bis zum S-Klasse Cabriolet.

Automobil-Salon Genf 2016 – Hinter den Kulissen

Morgen früh muss alles fertig sein. Die Weltpremieren warten nicht. Journalisten und Automobil-Freunde aus der ganzen Welt auch nicht. Die Stunden vor der Eröffnung einer Messe sind hektisch. Wir waren am Montag vor der Eröffnung in Genf und haben uns auf dem Automobil-Salon umgesehen, noch bevor er morgen ganz offiziell die Pforten für die Fachbesucher und Journalisten öffnen wird.

Der Automobil-Salon in Genf 2016

Hämmern durchdringt die Hallen des Palexpo. Man spürt das emsige Treiben. Hier fehlen noch Bretter, dort eine Abdeckung. An vielen Ständen noch die Stars der Messe: Die Autos. Die Eröffnung einer Automobilmesse ist mit einem gut inszenierten Theaterstück zu vergleichen. Alles muss auf die Minute klappen. Nichts peinlicher als wenn die Premiere vor den Fachbesuchern und der Journallie in die Hose geht. Da müssen die Teppiche sauber sein, die Böden glatt verlegt. Kein Kabel darf mehr zu sehen sein. Die Show ist Millionen-Euro teuer.

Ein Staubsauger singt sein dröhnendes Lied, Autos werden noch einmal grundgereinigt. Scheiben geputzt, die fettigen Fingertappsen entfernt. Stimmt das Licht? Giga-Watt an Lichtleistung wird morgen die Schätze erleuchten. Da sind die Schatten genau definiert.

Noch stehen die letzten Leitern im Weg, auch mehrere Meter über den Autos wird für Ordnung gesorgt. Nichts soll den Blick ablenken vom teuren Einzelstück. Weltpremieren wie der 1.500 PS starke Bugatti Chiron warten auf die geiselnden Blicke der Besucher. Aber auch Europäische Premieren wie die E-Klasse von Mercedes-Benz, verstecken sich am Vortag noch unter grauen Hüllen.

Bei manch einem Superstar reicht jedoch auch das ganz große Tuch nicht. Spoiler verraten die Form, die Räder des Sportlers werden zur Schau gestellt.

Morgen, morgen ist es soweit. Die Monteure werden wie von Geisterhand verschwunden sein. Die teuren Blechstücke werden um die Gunst der Besucher buhlen. Morgen.

Mazda lockt mit der Premiere eines Sportlers.
Mazda lockt mit der Premiere eines Sportlers.
Generalprobe bei Volvo?
Generalprobe bei Volvo?
Alles bereit für die Show?
Alles bereit für die Show?
Einer der Peugeot-Stars, bereits unverhüllt.
Einer der Peugeot-Stars, bereits unverhüllt.
Bei smart sitzen die kleinen Kapuzen passgenau.
Bei smart sitzen die kleinen Kapuzen passgenau.
Noch einmal zur Grundreinigung?
Noch einmal zur Grundreinigung?
Der Volvo V90 - ein Star des Automobil-Salon in Genf 2016!
Der Volvo V90 – ein Star des Automobil-Salon in Genf 2016!
Ein Facelift hat man auch mitgebracht.
Ein Facelift hat man auch mitgebracht.
Was ist unmöglich? Nichts.
Was ist unmöglich? Nichts.
Die Renault-Tochter Dacia gibt sich keine Blöse.
Die Renault-Tochter Dacia gibt sich keine Blöse.
Bunte Show?
Bunte Show?
Da fehlt aber noch etwas.
Da fehlt aber noch etwas.
Operation am Herzen bei Nissan?
Operation am Herzen bei Nissan?
Das sieht nach Überstunden aus ..
Das sieht nach Überstunden aus ..
Weltpremiere unter durchsichtiger Hülle bei Peugeot
Weltpremiere unter durchsichtiger Hülle bei Peugeot
Wenn dann mal jemand die Leiter, bitte ...
Wenn dann mal jemand die Leiter, bitte …
Wir wissen auf jeden Fall, welche Reifen montiert wurden.
Wir wissen auf jeden Fall, welche Reifen montiert wurden.
Stilechte Überzieher bei Jeep.
Stilechte Überzieher bei Jeep.
Haube auf bei Ferrari.
Haube auf bei Ferrari.
Bei Lexus wird auch unter den Autos für Ordnung gesorgt.
Bei Lexus wird auch unter den Autos für Ordnung gesorgt.
Das sieht so aus, als könnte man bald loslegen.
Das sieht so aus, als könnte man bald loslegen.
Kleine Inspektion vor der Show?
Kleine Inspektion vor der Show?
Bei Lexus wird kein Staubkorn die Show stören.
Bei Lexus wird kein Staubkorn die Show stören.

 

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf

News: Mitsubishi Motors in Genf 2016

Die Mitsubishi Motors Corporation, kurz MMC. Was fällt uns zu diesem japanischen Hersteller ein? Der Pajero, das ewig tapfere Zugfahrzeug, der Lancer EVO, der einen legendären Ruf unter den Motorsport-Fans genießt und dann ganz sicher noch der zuverlässige Ruf. Moderne Fahrzeuge mit nachhaltigen Elektro-Antrieben und einem frischen Design geben der Marke einen neuen Schwung. Diesen will Mitsubishi auch auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon zeigen und stellt gleich dreizehn Exponate für das Publikum bereit. Wir beleuchten die wichtigsten Neuerungen.

Im Mittelpunkt steht bei den Japanern das Mitsubishi eX Concept. Der Crossover feiert Europa-Premiere und ist ein weiterer Schritt nach vorn, was SUV und die Elektrifizierung anbelangt. So bietet der Kompakte mit dem geländegängigen Äußeren ein E-Antriebssystem der nächsten Generation, das eine umweltfreundliche Performance, drehmomentstarke Kraft und nachdrückliche Beschleunigung bieten soll. Der Twinmotor 4WD ist, wie man es von einem Stromer kennt, flüsterleise und teilt sich auf beide Achsen auf. Sowohl vorn wie auch hinten sitzt je ein E-Motor mit 70 kW und einer Systemleistung von 140 kW. Das Allradsystem (4WD) wird dabei von einer elektronischen Dynamik-Kontrolle überwacht, damit jederzeit ein präzises Handling und hohe Fahrsicherheit gewährleistet sind. Für eine Reichweite von beachtlichen 400 Kilometern soll eine High-Performance-Batterie sorgen.

Darüber hinaus soll das Mitsuibishi eX Concept mit einer hohen Konnektivität und verschiedenen Sicherheits-Technologien aufwarten. So bezieht der Japaner Informationen von den rundum angebrachten Kameras und Sensoren und erhöht oder verringert die Geschwindigkeit und kann so einen Überholvorgang einleiten. Bislang ist das System ausschließlich für Autobahnen ausgelegt. Für ein bequemes Parken hingegen zeigt Mitsubishi einen autonomen Park-Assistenten, der mit dem Concept Car vorgestellt wird. Der Valet Parking Assistant verbindet sich mit dem Parksystem eines Hotels oder Restaurants und kann ein selbstständiges Einparken einleiten, während man selbst schon am Tisch sitzt und die Speisekarte studiert.

Äußerlich zeigt die Studie impulsives Design, das den Eindruck erwecken soll, als sei es aus einem Block geschlagen. Dabei will Mitsubishi die Linienführung eines Shooting Brake mit Eleganz und der Coolness eines Kompakt-SUV paaren. Wie ein Kompakt-SUV cool sein soll? Wir haben bei diesem Begriff eher biedere Vorstellungen. Wie eine stylische Variante aussehen könnte, sieht man aber bei Mitsubishi.

Wie es sich für ein Lifestyle-Gefährt gehört, bietet der Kofferraum reichlich Platz für die Outdoor-Ausrüstung. Doch die Japaner beschränken sich nicht nur darauf, sondern zeigen, dass ihr Design auch etwas mit Sicherheit zu tun hat. So bietet das „Shield“-Design Schutz für Fußgänger wie auch für das Fahrzeug selbst. Die Tagfahrleuchten und Blinker sitzen auf der Oberseite der Kotflügel, wo sie gut gesehen werden können. Das Abblendlicht ist wiederum im unteren Stoßfänger untergebracht, um Blendungen zu vermeiden. Dieser ist zudem mit einer Art Gummierung überzogen, um Fußgänger und den eX gleichermaßen zu schützen.

Zum Betreten des Innenraums öffnen die Türen gegenläufig und sollen so den Zustieg erleichtern. Das Interieur ist modisch zweifarbig gehalten und verfügt über eine Mittelkonsole, die zwei portable Batterien beherbergt. Sie können für das Outdoor-Abenteuer bestens genutzt werden. Über das intelligente Display im Zentrum des Armaturenbretts können die Passagiere ihr Smartphone koppeln und neueste, Cloud-basierte Applikationen nutzen – je nach Interesse und Geschmack.

Mitsubishi-L200-ASX-Genf-2016-Mein-Auto-Blog
Die Geoseek Konzepte des Mitsubishi L200 und ASX.

Weitere Highlights sind die „GEOSEEK“ Konzepte, die auf dem Mitsubishi L200 und ASX aufbauen. Sie sollen mit ihrem Stil einen Hauch von Extravaganz und Outdoor-Feeling auf die beiden Fahrzeuge übertragen. Der Look, der an Outdoor-Bekleidung erinnern soll, gestaltet sich durch eine Lackierung in „Pearl Grey“ und weist Akzente in einem lebendigen Orange auf. Besonders die Teile mit einer besonderen Gelände-Funktionalität werden in den knalligen Farbton getunkt, wie etwa die Nebelscheinwerfer-Umrandungen oder Elemente der Stoßfänger. Zudem ist ein Dachträgersystem für den Transport von Fahrrädern oder Camping-Bedarf installiert. Innen zeigen die Sitzmittelbahnen eine Kunstfaser, die besonders atmungsaktiv sein soll, während der Rest mit einer Art rutschfestem Alcantara bespannt ist. Wir sind gespannt, ob die Geoseek-Modelle ihren Weg auf die Straßen finden. Denn der ein oder andere Farbtupfer in der grauen Jahreszeit kann nicht schaden.

Fotos: Mitsubishi

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News: Renault Mégane Grandtour GT – Kompakter mit Rucksack

Viel ist es noch nicht, was die Franzosen über den neuen Mégane als Kombi verraten – ein paar Details gibt es aber. So soll der Kombi, der bei Renault traditionell Grandtour heißt, mit einer maximalen Ladelänge in seiner Klasse glänzen. Was noch über den neuen Renault Mégane Grandtour GT verraten wird, zeigen die nächsten Zeilen.

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News: Brabus C63 S – Der Business Express

Die Leistungdaten lesen sich wie die eines flachen Supersportwagen:  650 PS, 820 Nm und 320 km/h Topspeed – das klingt verdächtig nach Ferrari, Lamborghini und Co. Weit gefehlt, wir sprechen hier von einer viertürigen Mittelklasse-Limousine. Die Rede ist aber nicht von irgendeiner Limousine, sondern vom Brabus C63 S. Wer die Bottroper Edelschmiede kennt, weiß, dass die Mercedes, die Bodo Buschmanns heilige Hallen verlassen, alles andere als langsame Massenware sind. Wir sehen uns den Boliden mal genauer an.

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News: Renault Scénic – Französischer Van-Sinn

Ein Van: Nicht gerade das, was man als „Traumauto“ betiteln würde. Kompaktvans sollen vor allem eines sein: praktisch. Die Kinder zur Schule bringen, die Wocheneinkäufe wegstecken, die Gartenabfälle wegbringen und dabei so komfortabel wie möglich unterwegs sein, das sind die klassischen Tugenden. Nun gelten die Franzosen als Begründer der Kompaktvan-Klasse und enthüllten 1996 den ersten Renault Scénic, der noch unter dem Namen „Mégane Scénic“ lief. Eine „tolle Kiste“, die dem R4 ein würdiger Nachfolger war. Nun aber kommt das neueste Modell in Genf zum Vorschein.

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