Facelift? Update? Das ist der neue Golf VII!

Anzeige

Wir schreiben das Jahr 1974: Giorgetto Giugiaro wird zum größten Krisenlöser der Konzerngeschichte im Hause VW. Der italienische Stardesigner wusste nicht recht, wie ihm geschah, als er den Auftrag bekam, mit dem Golf den angeschlagenen Konzern zu retten. Doch der Plan ging auf und der Golf I schlug 1974 mit Nachdruck ein. 2017 ist es wieder ein alter Bekannter: Der Golf VII. Dabei hat dieser nicht einmal ein Facelift bekommen – zumindest im Volkswagen-Deutsch. In Wolfsburg spricht man von einem Update. Wir schauen uns einmal an was Update mit sich bringt.

Das Exterieur wirkt vorsichtig geschärft

Man sieht das Golf VII Update aktuell schon in Wolfsburg über die Straßen ziehen und stellt fest: Man muss schon zwei Mal hinsehen, um es als Modellpflege auszumachen. Die Vor-Update-Variante sieht dadurch immer noch frisch aus und wirkt keineswegs veraltet. Ein typisches VW-Mittel: Die Evolution anstelle der Revolution. So kommen beim Golf VII Update neue Lackfarben zum Tragen, die die Spanne vom klassischen Weiß oder Schwarz über hübsche Grautöne bis hin zum neuen, auffallenden Kurkuma-Gelb abdecken. Wer nicht im grauen Einheitsbrei untergehen will, darf diesen Farbton als gelungene Alternative betrachten.

Kurkuma-Gelb – Ein Farbton, der dem Golf VII Update bestens steht.

Ansonsten kommen natürlich neue Felgendesigns zum Tragen, die die Formate von 15- bis 18, bei den Sportlern à la GTI und GTD sogar in 19 Zoll, abdecken. Auffälliger sind da eher die neuen und markanteren Scheinwerfer des Kompakten. Optional sind sie mit Voll-LED-Technik erhältlich. Am Heck fallen die neuen Rückleuchten ebenso auf wie das nun erhältliche Blinker-Lauflicht, das wir in ähnlicher Form bereits von Audi kennen. Je nach Ausstattung kommen Chromleisten hinzu, während die typische Golf-Formensprache unangetastet blieb. Das bedeutet eine gehabt dynamische Silhouette mit breiter C-Säule.

Interieur: Infotainment im TV-Format

Großartige Änderungen wird man genauso wenig feststellen, wenn man den neuen Golf in der Basisausstattung bestellt. Allerdings ist hier nun das Radio Composite Color mit Farbbildschirm, Touchscreen, AUX-in und SD-Kartenleser serienmäßig. Richtig spannend wird das Interieur des Update Golfs mit dem Active Info Display. Dieser 12,3-Zoll-Bildschirm ersetzt die gewöhnlichen Rundinstrumente und zeigt die fahrtrelevanten Daten wie etwa Tempo und Drehzahl an. Zudem werden die Fahrassistenzsysteme oder die Navigationskarte angezeigt, sodass man nur noch einen Blick braucht, um alles zu erfassen, anstatt auf die Instrumente und anschließend nochmals auf das Infotainment zu schauen. Ansonsten tat sich nicht viel im Innenraum zum Golf VII Update; Geblieben sind hochwertige Materialien und eine tolle Verarbeitung – wie man es eben von einem Volkswagen gewohnt ist.

 

Mehr erfahren zum Golf Update: klick mich

 

Das geht was rein – der Variant bietet nach wie vor viel Laderaum.

Neues gibt es aber sehr wohl an der Front des Infotainments. Fährt die Basis bereits mit einer ansehnlichen Touchscreen-Lösung mit 6,5-Zoll-Display vor, verfügt das nächst bessere System – das Composite Media – schon über eine USB- und Bluetooth-Schnittstelle zur Koppelung von Mobiltelefonen. Zudem bekommt man hier ein 8-Zoll-Display, also das höchste der Gefühle bei der Pre-Update-Variante. Auf dieses Display greift mit der Auffrischung nun das Einstiegs-Navigationssystem zurück – das Discover Media. Richtiges TV-Format hat indes das neue Top-Gerät, das Discover Pro. Sein 9,2 Zoll großer Touchscreen mit Annäherungssensor bietet ein gestochen scharfes Bild und gefällt mit seiner klaren Bedienung. Ergänzen kann man die beiden Navigationsgeräte mit „Car Net Guide & Inform“. Diese Erweiterung bietet die Möglichkeit, sich über nützliche Ziele in der Umgebung schlau zu machen, wie etwa Parkplätze oder Tankstellen. Zudem bietet es Echtzeit-Verkehrsinformationen auf Internetbasis. Eine Schippe drauf legt man mit dem „Guide & Inform Plus“, das Zugriff auf Satellitenbilder, detailgetreue Google Earth Aufnahmen und 360° Google Streetview Bilder zulässt.

Auf Nummer sicher – Die Assistenten

Natürlich war der VW Golf VII bereits vor dem Update ein sehr sicherer Zeitgenosse. Mit der Aufwertung wurde aber nochmals Hand angelegt. So wurde der Front Assist, der nun nicht mehr sichtbar im unteren Bereich des vorderen Stoßfängers untergebracht ist, attraktiv hinter dem Markenzeichen versteckt. Das Umfeldbeobachtungssystem ist bereits ab der mittleren Ausstattungslinie „Comfortline“ serienmäßig an Bord und hält eine City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung parat. Daneben gibt es natürlich den ACC, den adaptiven Abstandstempomaten. Jener lässt sich um den komfortsteigernden Stau-Assistenten ergänzen, der den Abstand zum Vordermann nicht nur konstant hält, sondern darüber hinaus wieder beschleunigen kann und in der Spur bleibt. Das System bremst den Golf sogar bis zum Stillstand ab und nimmt anschließend wieder Fahrt auf, wenn es der Stau erlaubt.

Weiterhin im Programm ist der Golf GTE mit 204 Hybrid-PS.

Ein nützliches Assistenzsystem stellt darüber hinaus der Emergency Assist dar, der die Teilsteuerung des Fahrzeugs übernimmt, sobald das System erkennt, dass der Fahrer nicht mehr fahrtauglich zu sein scheint. Wer sich nicht sicher ist, seinen Golf ohne Schaden in enge Parklücken bugsieren zu können, wird sich über den Park-Lenk-Assistenten freuen. Ergänzt wird er durch die integrierte Ausparkfunktion – schließlich muss man die enge Parklücke auch irgendwann wieder verlassen. Bekannt und beim Golf VII Update selbstverständlich mit von der Partie sind der Blind-Spot-Sensor sowie der Spurhalte-Assistent.

Antriebe – für jeden etwas dabei

Es war eigentlich schon immer so und es bleibt beim Update dabei: Die Motorenpalette des Golf ist schier riesig. Den Einstieg macht man bei den Benzinern mit einem 1.0 Liter Dreizylinder mit 85 PS. Darüber rangiert ein weiterer Dreizylinder, der 110 PS leistet und den Golf VII bereits ordentlich antreiben dürfte. Etwas mehr Fahrdynamik verspricht hingegen der 1.4 Liter Turbo-Benziner mit 125 PS, während der neue 1.5 Liter Vierzylinder mit seinen 150 PS für die meisten Fahrer durchaus sportlich wirken dürfte. Wem das nicht reicht, der kann auch weiterhin zum Golf GTI mit 230 PS oder zur um zehn PS erstarkten Top-Version Golf R greifen. Der serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattete Sport-Golf holt 310 PS aus einem aufgeladenen 2.0 Liter Vierzylinder.

Man muss schon genau hinsehen, um das Facelift auszumachen.

Die Diesel starten, wie gewohnt, mit 1.6 Litern Hubraum. Das Basis-Aggregat leistet hier 115 PS und erfüllt, wie seine größeren Brüder, die Euro 6-Abgasnorm – die Einfahrt nach Stuttgart stellt also kein Problem dar. Darüber liegen die beiden 2.0 TDI mit 150 bzw. beim sportlichen GTD mit 184 PS. Die Verbräuche sollen sich – je nach Modell – zwischen 3,9 und 4,9 Litern einpendeln. Ebenfalls erhältlich ist eine TGI-Variante. Diesen Golf kann man alternativ mit Erdgas oder Benzin befeuern, sodass eine Gesamtreichweite von rund 1.300 km erreicht werden kann, wenn beide Tanks randvoll sind. Damit ist und bleibt der Golf ein klassenloses Vergnügen – egal, mit welcher Ausstattung oder Motorisierung.

Ergänzung, Kraftstoffangaben und DAT-Hinweis:
Golf GTI:
Kraftstoffverbrauch Golf GTI, l/100 km: innerorts 8,2 – 7,8 / außerorts 5,5 – 5,3 / kombiniert 6,4 – 6,3; CO2-Emission kombiniert, g/km: 148 – 145; Effizienzklasse: D*
Golf GTD:
Kraftstoffverbrauch Golf GTD, l/100 km: innerorts 5,6 – 5,2 / außerorts 4,5 – 4,0 / kombiniert 4,9 – 4,4; CO2-Emission kombiniert, g/km: 129 – 116; Effizienzklasse: B – A*
Golf GTE:
Kraftstoffverbrauch Golf GTE, l/100 km: kombiniert 1,8 – 1,6; Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 12,0 – 11,4; CO2-Emission kombiniert, g/km: 40 – 36; Effizienzklasse: A+*
e-Golf:
Stromverbrauch e-Golf, kWh/100 km: kombiniert 12,7; CO2-Emission kombiniert, g/km: 0; Effizienzklasse: A+*
Golf R:
Kraftstoffverbrauch Golf R, l/100 km: innerorts 10,1 – 8,7 / außerorts 6,6- 6,0 / kombiniert 7,9 – 7,0; CO2-Emission kombiniert, g/km: 180 – 160; Effizienzklasse: E – D*
Golf R Variant:
Kraftstoffverbrauch Golf R Variant, l/100 km: innerorts 8,9 / außerorts 6,2 / kombiniert 7,2; CO2-Emission kombiniert, g/km: 164; Effizienzklasse: D*

DAT-Hinweis:
Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Aktuelle Suchanfragen:

Skoda Octavia Facelift – Der Konkurrent

Er war zwar bislang schon der Musterschüler bei Skoda, doch nach einer gewissen Zeit muss einfach ein Facelift her. Bitteschön, da ist es: Der Skoda Octavia schaut nicht mehr aus zwei konzentriert dreinblickenden Augen mit langem Liedstrich, sondern hat nun ein Vier-Augen-Gesicht bekommen. Das mag einem gefallen oder eben nicht – an den Qualitäten des tschechischen Kompakten hat das nichts geändert. Ganz im Gegenteil: Der Feinschliff am Fahrwerk lässt den Octavia gänzlich zum Konzernbruder Golf aufschließen – bei mehr Außenlänge und Radstand. Aber auch bei annähernd gleichem Preis. Was hat der Tscheche auf und vor allem im Kasten? Read more

Aktuelle Suchanfragen:

Erste Fahrt: VW Golf VII Update

Golf 7.2 im Fahrbericht

Analog war gestern!

Unglaubliche 43 Jahre begleitet uns das Auto, nach dem sogar eine Klasse benannt wurde. Der Golf! Allein bis Ende 2016 wurden von dem Kultauto über 33 Millionen Exemplare verkauft. Bevor Deutschlands Vorzeige – Auto Nummer 1 in zwei Jahren in die 8. Generation fahren wird, schicken die Autobauer aus Wolfsburg den Kompakten im Jahr 2017 nicht nur optisch und technisch geliftet auf den Markt. Mit neuen Infotainment- und Fahrerassistenzsystemen eröffnet der Golf seine digitale Welt und ist bereit für das halb automatisierte Fahren. Das Angebot des Golf VII unter der Haube bleibt, wie schon zu seiner Einführung 2012,  ein Novum. Als einziges Auto weltweit ist der Golf wahlweise mit einem Elektro-, Hybrid-, Benzin-, Diesel-, und Gasantrieb lieferbar. Kleine Änderungen verspricht er jedoch im Benzin- und Dieselaggregate Angebot. Für einen Einstiegspreis von € 17.850 gibt es die Golf Limousine bereits mit einem äußerst sparsamen 1.0 Liter TSI Benziner mit 63 kW (85 PS).

 Alles wie immer?

Auf den ersten Blick scheint sich gegenüber dem Einführungsmodell des Siebeners nicht viel getan zu haben, registrieren wir nach unserer Ankunft auf der Sonneninsel Mallorca zu ersten Testfahrten. Der Golf bleibt Golf, wird aber schon von der Frontpartie klar als neuestes Update des Bestsellers aus der Autostadt erkannt. Um das Zusammenspiel von Kühlergrill und Scheinwerfer nochmals stilistisch zu optimieren, verlängerten seine Designer die untere Chromleiste des Grills nach links und rechts. Damit endet sie in einer Reihe mit dem LED-Tagfahrlicht. Der kleine, immer sichtbare Kasten des Radarsensors verschwindet im Markenlogo in der Mitte des Fahrzeuges und es wird generell keine Xenon bestückten Front-Scheinwerfer mehr geben. Darüber hinaus scheint die Heckansicht des Golfs ab sofort serienmäßig  mit LED Rückfahrleuchten.

Zur Golfer Anlage ein Golf.

Mit fünf Antriebsarten 

Alle mit dem Update einhergehenden Neuerungen oder Änderungen unter der Motorhaube verspricht Volkswagen bis Ende dieses Jahres umzusetzen. Die Modifikationen beschränken sich dabei auf die mit Benzin und Diesel betriebenen Aggregate. In der Basis arbeitet erstmals ein 1.0 TSI mit 63 kW (85 PS) und einem Drehmoment von 175 Newtonmeter. Der bislang angebotene 1.4 TSI wird auf 1.5 Liter Hubraum umgestellt und soll den Kraftstoffverbrauch mittels variabler Zylinderabschaltung senken. Für weitere 0.3 Liter/100 km Spritersparnis bürgt das neu eingesetzte Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Somit werden dann 13 verschiedene Motorvarianten angeboten. Darunter sind Benziner (TSI), Diesel (TDI), Erdgasmotoren (TGI) sowie Plug-IN-Hybrid (GTE) und reine Elektroantriebe (e).

Seit 41 Jahren Sportwagen im Golf.
Neuer Power Benziner im Golf mit 1.5 Liter Hubraum.

Dieselpower im GTD Sportwagen

Unsere erste Fahrt absolvieren wir mit dem Diesel Sportwagen GTD, den Volkswagen bereits seit 1982 seinen Kunden als Pendant zum GTI anbietet. Der 2.0 Liter TDI bringt 135 kW (184 PS) auf die Kurbelwelle. Brutale 380 Newtonmeter Drehmoment bei 1.750 – 3.250 Umdrehungen pro Minute und sein Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe lassen den Golf nach vorn ziehen. Im Innenraum haben bis zu fünf Personen auf Fahrer- und Beifahrersitz und der Sitzbank im Fond Platz. Auf dem Fahrersitz Platz genommen, demonstriert das Auto sein „Active Info Display“. Das 12,3 Zoll breite voll digitalisierte Kombiinstrument, das durch den Lenkradkranz sichtbar ist, bildet außer den üblichen Rundinstrumenten entweder alle Daten zum Fahrzeug (Bordcomputer) oder die Navigationsansicht ab. Das in der Mitte des Armaturenbretts sitzende 9,2 Zoll Serien-Farbdisplay dient zur kompletten Darstellung des Infotainmentsystems. Mit der „Gestensteuerung“ navigieren wir uns durch die „App-Welt“, bedienen das Digital Radio oder kommunizieren per Smartphone. Viele Applikationen unseres „Streichelhandys“ werden per „Mirror-Link“, „Apple CarPlay“ oder „Android Auto“ auf den Bildschirm projiziert. Bei der Gepäckzuladung macht der Golf einen soliden Eindruck. Bei voller Bestuhlung fasst der Kofferraum immerhin noch 380 Liter. Sollte es mal zum Großeinkauf gehen, sind 1.270 Liter Zuladung keine so schlechte Kennzahl. In Richtung Süd / Osten gestartet, erreichen wir nach kurzer Autobahnfahrt die Landstraße nach Porto Colom. Die einwandfrei arbeitenden Assistenzsysteme, wie der adaptive Abstandsregler mit Geschwindigkeitsregelanlage, kurz ACC, kamen dabei mehrfach zum Einsatz. Die mallorquinischen Straßen lassen ein Rasen wie in Deutschland so oder so nicht zu. Das müssen wir auch nicht, denn der GTD bringt uns sehr souverän mit einem durchzugsstarken Motor und einem gut abgestimmten Fahrwerk bis zur ersten Tauschstation. Dort angekommen, nehmen wir das gleiche Fahrzeug für Fotofahrten auf den Küstenstraßen der Insel. Auch hier zeigt sich, dass der Golf GTD sehr stabil mit Lastwechsel und Schlaglöchern umgehen kann. Selbst Fahrten in leichtes Gelände meistert er selbstsicher.

GTD mit 184 Pferdestärken.

Stauassistent inklusive

Beim Thema Sicherheit und Comfort richtet man sich in Wolfsburg gezielt nach den im Trend liegenden Fahrerassistenzsystemen. Sind solche Dinge wie eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer oder Abstandsregler absoluter Standard, so halten auch beim Update der 7. Generation immer mehr elektronische Helfer Einzug. Volkswagen wartet optional in der Limousine und in der Kombivariante mit einem Stauassistenten, einer neuen Fußgängererkennung für den Front Assist mit City-Notbremsfunktion, einem Emergency Assist und einem Trailer Assist auf. Der neu entwickelte Stauassistent basiert zum Beispiel auf dem Spurhalteassistenten und der automatischen Distanzregelung. Verfügbar in Modellen mit Doppelkupplungsgetriebe (DSG), fährt der Golf erstmals im Zusammenspiel der Assistenzsysteme bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h teilautomatisiert.

Digitales Cockpit.

Qualität hat ihren Preis

Bleibt der Benzin getriebenen Golf unterhalb der 30.000 Euro Linie, knackt der Diesel Golf die Marke ganz knapp. In die Golf-Welt taucht der Kunde mit dem 1.0 Liter TSI Motor (63 kW / 85 PS) und Fünf-Gang-Schaltgetriebe für 17.850 Euro ein. Im Basismodell 2017 bereits Serie sind Start-Stopp-System, Infotainmentsystem, LED-Rückleuchten und der Rekuperationsmodus (BlueMotion Technology). Den preislichen Ausstieg findet der Golf mit dem 2.0 Liter Diesel und Sechs-Gang-Schaltgetriebe bei 31.325 Euro. Diese Preisspanne betrifft jedoch nur die Limousine. Den Schlusspunkt setzten die Sportler mit dem GTD und GTI. Für den GTI (6-Gang-DSG / 169 kW-230 PS) muss der Kunde 31.975 Euro und für den GTD (7-Gang-DSG / 134 kW-184 PS) immerhin 32.800 Euro bereitstellen.

Performance im Rundum Sorglospaket.

Fazit: Das Update der 7. Generation des VW Golf ist nicht nur einfach ein weiteres Facelift. Die Autobauer aus Wolfsburg bereiten ihrem Kunden ein völlig neues Auto, das mit leicht modifiziertem Exterieur, Interieur und einer Vielzahl von digitalen Dienstleistern seine Position für die nächsten Jahre im Markt als Platzhirsch festigt.

NICHT gestrandet, aber auch an der Slipanlage praktisch.

Wer in der „Golf-Klasse“ nach einem Auto sucht, das gute Qualität, solide Verarbeitung mit ordentlich Fahrspaß kombiniert, der kommt eben auch am Golf VII Update nicht vorbei.

 

 

 

 

 

Text: Stefan Beckmann, Bild: Stefan Beckmann und Hersteller

Aktuelle Suchanfragen:

Stolz und Vorurteil: Erster Test des VW Golf Variant 1.5 TSI

Stolz und Vorurteil

Erste Fahrt im VW Golf Variant 1.5 TSI Evo. Aus zwei Blickwinkeln.

Erster Teil: Das Vorurteil

Golf Variant? Echt jetzt? Spießiger und spaßbefreiter habt Ihr es gerade nicht bei mein-auto-blog? Bjoern hat doch erst vor ein paar Tagen hier mit einem posiert, da zumindest als schneller R. Und jetzt der Allerweltskombi. Gute Nacht, ich leg mich hin.

Zweiter Teil: Der Stolz

Ein herrlich befreiendes Gefühl. Wenn man tun und lassen kann, worauf man Lust hat. Nicht unbedingt finanziell, aber befreit vom Geltungsdrang. Zudem hat die richtige Portion Sport (nicht zu viel, nicht zu wenig) dafür gesorgt, dass der Rücken noch nicht zwickt. Sollen also ruhig die Nachbarn in der Reihenhaussiedlung Tiguan fahren. Hohes Sitzen, entweder weil man muss (der Rücken!) oder mag (das Image). Oder Passat. Weil man halt Größe zeigt, auch wenn die Kinder schon aus dem Haus sind. Dass dabei ein halber Meter unnützer Platz im Fond ständig leer um Kurven gewuchtet wird: Egal!

„Sag doch einfach, wir fahren Golf!“ – dieser stilbildende Satz eines früheren VW-Werbespots passt wunderbar in die Jetztzeit. Der Golf hat seine Auffrischung bekommen. VW „demokratisiert“ man wieder, diesmal „innovative Technologien“. Was aber auch bedeutet, dass man sich nicht mehr nach oben orientieren muss.

Haken wir kurz die neuen Stoßfänger an Front und Heck ab, drücken bei den modellabhängigen Pseudo-Endrohrblenden beide Augen zu und notieren LED-Leuchten an beiden Enden des 4.567 Millimeter langen Variant: Hinten ab Werk, vorne gegen Aufpreise ab 1.085 Euro, je nach Version. Der getestete Highline hat sie serienmäßig, weitere 930 Euro kostet die adaptive Steuerung.

Jetzt aber rein: So richtig neu wird der Golf mit seinem Update erst, wenn man fleißig Kreuzchen auf dem Bestellzettel macht. Ach so, ´tschuldigung , es muss natürlich Eingabemaske heißen. Der Golf wird ja jetzt digital.

Das Active-Info-Display zieht in ihn ein: 510 Euro für großes Kino hinter dem Lenkrad. Dann nämlich, wenn man die unzähligen Anzeigemodi links liegen lässt und sich die Navigationskarte zwischen Tacho und Drehzahlmesser legt. Schneller Überblick, ohne dass das Auge zu lange von der Fahrbahn blickt. Rechts daneben die ganze Sache nochmal in groß.

Im neuen „Discover Pro“-Navigationsmodul. 9,2 Bildschirmdiagonale und einer State-of-The-Art-Auflösung des Displays. Neu sind ein konfigurierbarer Home-Bildschirm und eine Gestensteuerung. Die funktioniert nur in einigen Menus (z.B. bei der Auswahl eines Radiosenders oder eines Musikalbum-Covers), das aber nur manchmal. Also ist sie verzichtbar. Verzichtet haben die Wolfsburger aber leider auf den Drehregler für die Lautstärke. Das ist unnötig kompliziert. Also auch etwas Neues: Das erste Mal gilt bei einem VW: Die Funktion folgt der Form.

Unter der Haube des Testwagens findet sich ein neuer Motor wieder: Der 1.5 TSI mit 110 kW/150 PS löst in einigen Wochen den gleich starken 1.4 TSI ab. Und empfiehlt sich als erste Wahl für den Golf Variant-Kunden. Genügend Kraft in allen Lebenslagen, ein ruhiges Laufgeräusch und ein akzeptabler Verbrauch von knapp über sieben Litern auf 100 Kilometern laut Bordcomputer machen ihn zur Empfehlung. Wenn es etwas mehr sein darf.

Dass der neue TSI bei hohen Drehzahlen seine Stimme deutlich erhebt, dürfte die Zielgruppe nicht stören. Ist man dem Dynamikwahn doch längst entwachsen. Und ruht in sich. Da freut man sich lieber über die feinen neuen Technikbausteine im Innenraum, bei denen sogar der Schwiegersohn staunt. Dass der dunkelblaue Variant auf dem Supermarkt-Parkplatz nebenan mit seinem „Gebäudereinigung Potzblitz“ Aufkleber nicht weniger aufregend aussieht als der eigene? Mehr Genugtuung als Hindernis.

Technische Daten, Volkswagen Golf 1.5 TSI

Hubraum 1.498 ccm
Zylinder 4 in Reihe
kW / PS 110 / 150 bei 5.000 – 6.000 U/min
Max. Drehmoment 250 Nm bei 1.500 – 3.500 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h 8,7 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit 218 km/h
NEFZ-Verbrauch kombiniert 5,1-5,2 Liter / 100 km
Bordcomputer-Verbrauch 7,2 Liter / 100 km
Grundpreis Noch nicht bekannt

 

 

 

 

Text und Fotos: Bernd Conrad

Aktuelle Suchanfragen:

Hyundai i30 – Angriff in der Golfregion

Manche Hersteller nervt es, bei jedem neuen Angebot in der Kompaktklasse ständig auf den VW Golf angesprochen zu werden. Immer nur rechtfertigen, gleich, ob man etwas ganz anders oder genau so macht wie der Klassenprimus aus Wolfsburg. Markus Schrick sieht das lockerer: “Wir wollen die Alternative zum Volkswagen sein – ganz klar”, sagt der Deutschland-Geschäftsführer von Hyundai. Die Chefs der europäischen Entwicklungszentrale in Rüsselsheim nennen die Neuauflage des i30 sogar selbstbewusst “New People’s Car” – neuen Volkswagen also. Ab 17.450 Euro ist die neue Generation jetzt zu haben, 300 Euro mehr als bisher.

Wer Freund des gepflegten, komfortbetonten Fahrens ist, wird am i30 seine Freude haben. Das neue Siebengang-DSG in den höheren Motorisierungen macht seine Aufgabe mindestens so gut wie das im Golf, die Start-Stopp-Automatik korrespondiert beim Anfahren noch nahtloser mit dem Getriebe als der Konkurrent. Im hügeligen Hinterland Südspaniens macht das genau so viel Spaß wie beim Kurven durch Marbellas enge Altstadtgassen.

Wer Freund des gepflegten, komfortbetonten Fahrens ist, wird am i30 seine Freude haben

Zu Recht sind die Entwickler aus der hessischen Europa-Zentrale auch stolz auf ihren neuen 1,4-Liter-Turbobenziner: Der passt ideal zum DSG und versieht den i30 genau mit der Dynamik, mit der sich Golf, Astra oder Focus angreifen lassen. Und 240.000 Besitzer der Vorgänger-i30 wird man mit der neuen Spritzigkeit sicher auch bei der Stange halten können. Nur die rund anderthalb Liter Mehrverbrauch auf der Testrunde zu den angegebenen 5,5 Liter im Mix enttäuschen. Auch der Einliter-Turbo übrigens verfehlte die Herstellerangabe ähnlich deutlich.

Ein rasanter Kurvenräuber ist der neue i30 trotz der agilen Motoren nicht. Das Fahrwerk ist defensiver ausgelegt als bei deutschen Wettbewerbern, Komfort und Sicherheit sind Trumpf. Dazu passen auch die gemütlichen, nicht übersportlich konturierten Sitze – die sich auf Wunsch belüften lassen. Erst mit der getunten “N”-Variante wird dann auch der Hyundai in den GTI-Regionen mitspielen wollen. Im Oktober soll die Sportversion kommen – mit mindestens 250, eventuell später sogar 300 PS und brettharter Straßenlage.

Die Vernunftfraktion bekommt Ende Mai noch den Kombi – und Anfang 2018 rollt ein sogenannter i30-Fastback heran; “einmalig in der Klasse” freut sich Schrick auf den Wagen, der eine Mischung zwischen Coupé, Fließheck und Shooting Break sein könnte.

Im deutlich verbreiterten Innenraum “wollen wir unsere Handwerkskunst besser sichtbar machen”, sagt Hyundai-Designchef Peter Schreyer

Bei der Motorisierung rundum empfehlenswert sind für den Normalanwender auch der Diesel in seinen drei PS-Varianten von “sparsamer Urlaubsgleiter” bis “hetzender Handelsvertreter”. Auch mit dem neuen 95-PS-Selbstzünder ist der i30 dabei nicht untermotorisiert.

Optisch hat der i30 deutlich zugelegt: Die neue Hyundai-Front mit dem nach unten zur Straße geneigten Grill ist ein Hingucker. Mit 4,34 Meter Länge ist der i30 nun vier Zentimeter gewachsen, um fast zehn Zentimeter auf 1,80 Meter verbeitert und duckt sich bei 1,46 Meter Höhe einen Zentimeter flacher. Lobenswert: Das geht nicht zu Lasten des Einstiegs für die Passagiere oder der Beladbarkeit.

Der Kofferraum fasst bis zu 1.300 Liter

Im deutlich verbreiterten Innenraum “wollen wir unsere Handwerkskunst besser sichtbar machen”, sagt Hyundai-Designchef Peter Schreyer. Die Innenraum-Farben sind zwar nur in schwarz oder grau-schwarz zu haben. Das abgeflachte Lenkrad fasst sich aber ebenso wertig an wie Sitze, Knöpfe oder Armaturenbrett, die Instrumente sind klar gezeichnet, Bildschirme brillant auflösend.

Gerade das acht Zoll große Touchscreen-Navi ist seinen Preis (ab 750 Euro inklusive Rückfahrkamera und Verkehrszeichenerkennung) wert. Denn die einzelnen Programme haben sehr große Symbole, die sich auch in voller Fahrt gut treffen lassen. Apple-Carplay oder Android-Auto ist zudem perfekt und schnell integriert. Kabelloses Laden wird ebenfalls angeboten – ab Ausstattungsvariante Style serienmäßig.

Vorn dabei ist Hyundai nun auch – anders als früher – bei den Assistenzsystemen. Schon in der Basisausstattung “Pure” mit dem etwas bemühten 1,4-Liter-Sauger (100 PS) sind Tempomat, City-Notbremsfunktion, Fernlichtassistent, Müdigkeitswarner oder aktiver Spurhalteassistent serienmäßig. Klimaanlage und RDS-Radio mit 5-Zoll-Display machen die Basis vollwertig.

Im deutlich verbreiterten Innenraum “wollen wir unsere Handwerkskunst besser sichtbar machen”, sagt Hyundai-Designchef Peter Schreyer

Ab 19.700 Euro ist in der zweiten Stufe “Select” auch ein 1,0 Liter-Turbo zu haben – und LED-Tagfahrlicht, Nebelscheinwerfer, Abbiegelicht oder Bluetooth-Freisprecher. Bei “Trend” für mindestens 21.450 Euro kommen 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Parkpiepser hinten, beheizbares Lederlenkrad und Sitzheizung dazu.

2.100 Euro teurer geht es mit “Style” los – und 17-Zöllern, LED-Rückleuchten oder Zweizonen-Klimaautomatik. Schon teilautonom assistiert fährt schließlich die “Premium”-Ausstattung voran (ab 25.500 Euro): Dann ist bei DSG ein adaptiver Tempomat an Bord, der von 0 bis 180 Stundenkilometern den Abstand zum Vordermann automatisch hält. LED-Scheinwerfer, elektrischen Fahrersitz, Smart-Key oder Kollisionsverhinderer mit Fußgängererkennung gibt es obendrein. Noch teurer geht es fast nur noch mit Metallic-Lacken (590 Euro), Panorama-Glasdach (1.100 Euro) oder Navigations-Paket (750 Euro).

Mit 4,34 Meter Länge ist der i30 nun vier Zentimeter gewachsen

Vollausgestattet hat der i30 weit über der 30.000-Euro-Schwelle endgültig in preisliche Golfregionen aufgeschlossen. Stets serienmäßig ist beim Hyundai eine fünfjährige Garantie, Navi-Updates gibt es gratis autolebenslang. In diesem Punkt ist der i30 schon jetzt das versprochene “People’s car”. (Peter Weißenberg/SP-X)

Very British: RaceChip auf der Essen Motor Show

RaceChip zeigte auf Deutschlands größter Tuning-Messe, was die Motoren-Experten in Petto haben und geizten nicht mit Showcars. Am Preview Day konnte man bereits ein paar besondere Highlights sehen. Auf der vergrößerten Standfläche zeigten die „Chip-Tuning-Experten“ ihr komplettes Produktportfolio. Darüber wurde dies jedoch von einem McLaren 570s überstrahlt. Neben ihm stand außerdem ein Porsche Panamera bereit. Beide Fahrzeuge zeigten die geballte Kompetenz der Göppinger im Bereich des Chip- und Gaspedal-Tunings. Wir haben uns angeschaut was die beiden Boliden unter der Haube haben und warum RaceChip Marktführer in diesen Bereichen der Motoroptimierung ist.

Britisches Understatement meets Leistung pur

Maßgeschneiderte Leistungssteigerungen per Zusatzsteuergerät, nicht nur für Großserien-Fahrzeuge ein interessanter Deal, den RaceChip da im Köcher hat. Das sieht man besonders an den beiden Neuheiten des Fuhrparks am Preview Day auf der Essen Motor Show. Der Supersportler McLaren 570s ist bekanntermaßen von Haus aus schon kein Kind von Traurigkeit und leistet bereits 570 PS und 600 Nm an maximalem Drehmoment. Doch hier haben die Profis von RaceChip noch ein paar Reserven gefunden und entlocken dem Boliden sagenhafte 650 PS und wahrlich diabolische 666 Nm Drehmoment. Damit dürfte der Brite nicht mehr nur eine der Einstiegsversionen sein, sondern schließt leistungstechnisch zum größeren Bruder, dem McLaren 650s auf. Und die Folierung im Design der hauseigenen Designabteilung „SchwabenFolia“ ergänzt den Eindruck, dass mit dem McLaren 570s von RaceChip nicht zu spaßen ist: Hier kommt ein brutaler Flachmann.

Anschließend an die Essener Motor Show bekommt der Brite superleichte Felgen vom Hersteller HRE spendiert. Die Leichtmetallräder im Design R 101 dienen den Michelin Pilot Sport Cup 2 als zu Hause und sollen mit dem neuen Fahrwerk von KW für eine überragende Performance sorgen. Für den nötigen Klang – den recht kleinvolumigen Achtzylindern entfleuchen sonst nur zahme Töne – soll eine Abgasanlage von Akrapovic sorgen. Und diese Jungs wissen, genau wie die Mannschaft von RaceChip, was sie tun. So ergibt sich also ein Triumvirat der Kompetenz, das für den McLaren 570s exklusiv umgesetzt wird.

Drehmoment, das einen umhaut im Porsche Panamera

Ein weiteres Highlight stellt der Porsche Panamera auf dem Messestand dar. Klar: Schwabe und Schwabe gesellen sich gern. Und obwohl der Panamera eine luxuriöse Limousine sein will, soll er auf Augenhöhe mit der britischen Flunder stehen. Dank RaceChip wird die beste Kombination aus Sportlichkeit und Komfort in ihm vereint. Mit der RaceChip Ultimate Connect Leistungssteigerung springt die Leistung von 422 auf 505 PS. Das allein wäre schon beeindruckend, ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Jetzt heißt es hinsetzen und durchatmen. Bereit? OK: Das Drehmoment von ohnehin schon mehr als nachdrücklichen 850 Nm steigern die Experten auf 1037 Nm. Welch Wucht!

Zusammen mit dem Gaspedaltuning „Response Control“ und den zusätzlich am Jahresende hinzukommenden Komponenten – einer Abgasanlage und einem Fahrwerk – zeigt sich der Porsche Panamera dann absolut vollendet. Außerdem wird der Zuffenhausener mit eigens für ihn maßgeschneiderten Leichtmetallfelgen von OZ ausgerüstet. Und wer OZ kennt, wird wissen, dass die Superturismo Dakar HLT nicht nur besonders ansehnlich, sondern auch superleicht sind. Dennoch soll das Gesamtpaket eher das Gefühl geben in einer Limousine zu sitzen und nicht in einem bockenden Sportwagen.

Chiptuning hautnah erleben

Auf der EMS wird die Fahrzeugoptimierung durch RaceChip also einmalig erlebbar gemacht. Neben den McLaren und dem Porsche steht auch der Audi RS3 mit 410 PS, 520 Nm und integrierter Response Control bereit, der so etwas wie das aktuelle Aushängeschild der Schwaben ist. Bewundern kann man ihn nicht nur als Hauptdarsteller des TV Spots von RaceChip, sondern natürlich auch das spannende „Plug and Drive“-Prinzip in Essen live erleben.

So bekommt man das Motortuning per Bits und Bytes direkt am Stand gezeigt und wird von den Experten vor Ort beraten. Gaspedal-Tuning? Chip-Tuning? Oder doch gleich beides? Das ist eine individuelle Entscheidung, bei der RaceChip direkt zur Seite steht. Und wer es nicht mehr abwarten konnte sein Schätzchen schnellstmöglich mit der entsprechenden Optimierung zu versehen, konnte direkt auf dem Messestand zuschlagen und eine spezifische Box kaufen.

Für alle Tuningfreunde:

Auf racechip.de kann man sich natürlich vorher informieren und konfigurieren, welches jeweilige Chip-Modul verfügbar ist. RaceChip verkauft die Geräte komplett mit einer anwenderfreundlichen Einbauanleitung, damit der Einbau selbst vorgenommen werden kann. Wer jedoch zu viel Respekt davor hat, kann den Einbauen natürlich auch von einem der zahlreichen Partner durchführen lassen. Wer das macht? RaceChip arbeitet mit Euromaster zusammen, einem Werkstattbetrieb, der weit verbreitet ist. Optimierung war wohl noch nie so einfach.

 

Video

Erstkontakt: HGP Golf 7 R 3.6 L Bi-Turbo

#MotorOli und #FotoRalph sind diesmal im Auftrag der Zuschauer unterwegs und haben bei der Performance-Schmiede HGP-Turbo nach dem Rechten gesehen. Nach vielen Spekulationen aufgrund eines ominösen Internetvideos schaffen wir jetzt endlich Klarheit und werden von Motorenlegende Martin Gräf persönlich zum Stand der Dinge aufgeklärt.

Seid bei der weltweit ersten kleinen offiziellen Ausfahrt im brandneuen HGP Golf 7 R 3.6 L Bi-Turbo dabei und lauscht dem sonoren Klang des wohl brachialsten getüvten 6enders in einem 7er Golf. Die Leistung ist atemberaubend und die Geräuschkulisse gibt endlich das her, was die Fans der legendären V(R)6 Modelle in der Serie (leider) schon länger schmerzlich vermissen.

Die Leistung liegt bei 740 PS (+), das max. Drehmoment bei 925 Nm. Die Beschleunigung wird vermutlich unter 3 Sek. 0-100 km/h und unter 8,9 Sek. 0-200 km/h liegen. V/Max. über 330 km/h (alles Schätzwerte!!!).

Bei dem im Video gezeigten Wagen handelt es sich übrigens um ein finalisiertes Entwicklungsfahrzeug, welches von einem Kunden in Auftrag gegeben und bereits an diesen übergeben worden ist. Derzeit arbeitet HGP mit Hochdruck an einem eigenen Fahrzeug mit dem in naher Zukunft auch die echten Messwerte gefahren werden. Dazu folgt dann nochmals ein richtig geiles Fahrvideo. Gebt uns dazu einen Kommentar und Euer Feedback! Was darf auf keinen Fall im Video fehlen, worauf habt Ihr Lust? Wir werden dann versuchen, uns bestmöglich (insofern machbar) daran zu orientieren und Euch mit Infos und Action versorgen!

Stay tuned und viel Spass mit dem Video!

Aktuelle Suchanfragen:

VW Golf VII Facelift – Wenn die inneren Werte zählen

Es passiert nicht oft, dass ein VW Golf ein Facelift bekommt, doch beim Golf VII ist es nun soweit. Und die Rede ist nicht von einem Modelljahreswechsel, wie bei den letzten drei Generationen, sondern von einem richtigen Facelift. Das gab es zuletzt beim Golf III. Wir wollen einen Blick auf den aufgefrischten Wolfsburger Bestseller werfen.

Von einem Facelift erwartet man heute zumeist nicht mehr viel, was das Äußere betrifft: Ein paar neu geformte Stoßfänger, neue Farben und Felgendesigns, fertig. Und so ist es auch beim Golf VII – man muss schon zweimal hinsehen, um das Update zu erkennen. Doch die Wolfsburger haben nicht geschlafen – Dieselgate hin oder her – und haben bei ihrem Bestseller unter dem Blech kräftig nachgelegt.

volkswagen-golf-7-facelift-011-weltpremiere

Vorhang auf für die neue Motorenfamilie

So zieht die neue Motorenfamilie mit dem Kürzel EA211 unter die Haube des Kompakten. Im Mittelpunkt steht hier der 1.5 TSI EVO mit 150 PS und 250 Nm maximalem Drehmoment. Dank Zylinderabschaltung soll der Reihenvierzylinder besonders sparsam sein und gerade einmal 4,9 Liter im Drittelmix konsumieren. Die BlueMotion-Variante mit 130 PS vertraut ebenfalls auf 1.5 Liter Hubraum und knausert noch mehr: hier sollen es 4,6 Liter im Durchschnitt sein. Das wird der legendäre Sportler, der Golf GTI, natürlich nicht schaffen. Bei ihm hat man aber auch nachgelegt und die Leistung – wie gewohnt – zweistufig angehoben. Der „zahme“ GTI fährt nun mit 230 PS vor, die Performance-Variante protzt gar mit 245 PS. Damit liegen die beiden 2.0 TSI 10 bzw. 15 PS über ihren jeweiligen Vorgängern. Neu beim Facelift-GTI ist das optionale 7-Gang-DSG. Serienmäßig sind beim GTI und GTE hingegen Voll-LED-Scheinwerfer, die modellspezifisch angepasste Winglets tragen. Beim GTI in Rot, beim GTE in Blau. Sie ersetzten die Xenon-Varianten vollständig.

volkswagen-golf-7-facelift-025-weltpremiere

Neu und in Farbe: Das Infotainment

Ersetzt wurde auch das Infotainment: Hier setzten die Wolfsburger auf den modularen Infotainment-Baukasten. Was das heißt? Für den Golf-Käufer heißt das Verzicht: Kleine und monochrome Displays wurden abgeschafft – furchtbar oder? Nun darf man sich die Lesebrille sparen und auf einen mindestens 6,5 Zoll großen Bildschirm schauen, der zudem in Farbe ausgeführt ist. Das Topmodell „Discover Pro“ ist sogar 9,2 Zoll groß und verfügt über eine Gestensteuerung – Premiere in einem VW. Hinzu gesellen sich neueste Online-Services, wie etwa „Guide & Inform“, die das Autofahrerleben leichter machen. Einen Parkplatz suchen, das Wetter checken oder Echtzeit-Verkehrsdaten abrufen? Kein Problem.

volkswagen-golf-7-facelift-009-weltpremiere

Sicher und komfortabel: Die neuen Assistenten

Erleichterung versprechen auch die neuen Assistenzsysteme. Der Einparkassistent der neuesten Generation kann nicht nur lenken, sondern selbstständig bremsen. Das kann auch der Stauassistent: Bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h lenkt er und hält selbstständig den Abstand ein. Beim Stillstand muss man zudem nicht mehr selbst eingreifen, da der Golf mit diesem System selbstständig Fahrt aufnimmt und von allein wieder abbremst. Damit ist das teilautonome Fahren also vollends in der Kompaktklasse angekommen. War sonst noch etwas? Ach ja: Mit dem Facelift bekommen nun alle Golf LED-Rückleuchten. Damit man den Modelljahreswechsel – pardon –, das Facelift auch von hinten erkennt.

volkswagen-golf-7-facelift-018-weltpremiere volkswagen-golf-7-facelift-013-weltpremiere volkswagen-golf-7-facelift-011-weltpremiere volkswagen-golf-7-facelift-005-weltpremiere volkswagen-golf-7-facelift-024-weltpremiere

Aktuelle Suchanfragen:

Traumwagen aus Wolfsburg

Wenn mich jemand fragt, was ich mit viel Geld machen würde, dann habe ich immer die fixe Idee gehabt: Erst einmal eine schicke Hütte in der Eifel, eine an der Coté und eine in Kalifornien und dann eine große Garage für die vielen Traumautos,, die man sich kaufen will. Traumwagen. Wer denkt da nicht sofort an Ferrari, Lamborghini, Maserati, Bugatti und Corvette? Ich. 

Traumwagen aus Wolfsburg

Mein Alter hat mich geprägt und natürlich „meine Alten“. Wir fuhren eigentlich immer schon Volkswagen. Meine Lehre? Bei V.A.G., natürlich. Die Pausenlektüre? Die „Gute Fahrt“, das Haus- und Hof-Propagandablatt des Volkswagen-Konzerns. Mein erstes Auto? Ein Golf 1 GTI. Der „erste“, mit den kleinen Rückleuchten und dem 1.6 Liter Motor. Natürlich hat auch das stark geprägt. Vermutlich zuckt auch heute noch ein kleines Grinsen über meine Mundwinkel, wenn ich an den ersten Sommer der Volljährigkeit zurück denke. Es war ein gnadenloser Sommer. Man war endlich 18. 110 PS in Serie, dazu ein lauter Auspuff, harte Koni-Dämpfer unter dem Blech, die Rückbank gegen eine Subwoofer-Box getauscht. Ich hatte meinen Spaß mit diesem Auto.

Das Kleingeld für die Abenteuer habe ich im VW-Autohaus verdient. Und da standen die scharfen Geräte. Und im Prinzip hat sich an den Traumwagen der „Spät-Pubertät“ bis heute nichts geändert. Wo andere „vom Flügel“ träumen, von unbezahlbaren Pretiosen aus Italien, von launischen Engländern, da schlägt mein Herz für das Rowdytum aus Niedersachsen.

Golf GTI 16V – Golf GTI G60 – Golf Limited – Rallye Golf – Country Golf

Der Erfinder der Golfklasse hat damals bereits ganze Arbeit geleistet. Aus der Idee des ersten Golf GTI erwuchs eine ganze Familie von sportlichen Schuhkisterln. Auf meinen Golf 1 GTI folgte erst einmal der lethargische 54 PS-Saugdiesel meiner Oma. Mein Einser hatte es mit den DDR-Blechen am Radlauf einfach nicht leicht beim TÜV, aber schon bald kam der erste Golf GTI 16V. Natürlich ohne Kat. Motorkennbuchstabe KR, ohne KAT, dafür mit Hartmann-Auspuffanlage ab Fächer. Herrlisch. 139 PS, wenigstens.

Doch der Traum war immer der G-ladene Golf. Ein G60-GTI? 160 PS stark. Und dann, wenn man ganz tollwütig träumte, musste es der Limited Golf sein. Äußerlich langweilig und fade wie ein Golf CL mit 70 PS, hatte er es faustdick unter der Haube. Eine Kleinserie von 16V-G60-Triebwerken fand den Weg aus den Hallen in Hannover (Volkswagen Motorsport) und landete bei Kunden, die mit dem Limited-Golf unterwegs ware, die Großen zu erschrecken. 210 PS, Allradantrieb. Simple Optik. Selbst die BBS-Felgen in 15-Zoll hat man auch für die 70/75-PS Varianten bekommen. Ein Traum. Und nur 71 mal gefertigt. Wer sich heute für so einen „Klassiker“ interessiert, der darf den Geldbeutel weit aufmachen.

Der Rallye-Golf ging hingegen einen anderen Weg. Als Homologationsmodell für den Motorsport wuchsen dem Golf kantige Backen. Und weil dazu DE-Linsen besser passten, bekam der Rallye-Golf auch eine eigene Front spendiert. 5.000 Stück wurden vom heutigen Klassiker gefertigt. Und glaubt man Wikipedia, dann gab es 12 Rallye-Golf mit breiten Backen und dem Triebwerk des Limited-Golf, also 16V und G60. Die „normale“ G60-Variante des Rallye-Golf bekommt man heute noch für kleines Geld, dann allerdings auch im Zustand 4 bis 5. Wer einen „guten“ sucht, der kann mit wenigstens 20.000 € kalkulieren.

Der Golf Country war eine ganz andere Nummer. Lange bevor die SUV-Welle über uns hinweg schwappte, nahm man sich in Wolfsburg der Idee eines „Offroad-Kompakten“ an. Der Country-Golf kam mit einem martialischen Bullenfänger und selbst ein an der Heckklappe montiertes Ersatzrad gab es. Der Country-Golf wurde nur zwei Jahre lang gebaut, von 1990 bis 1991 und das auch nicht in Wolfsburg, sondern in Graz bei Magna Steyr (damals!).  Insgesamt wurden nur etwas über 7.700 Golf Country gebaut und das Fahrzeug ist eigentlich ein Flop gewesen, aber schaut man sich auf den Gebrauchtwagenbörsen der Nation um, dann ziehen auch hier die Preise an. Noch bekommt man den Country-Golf für unter 4.000 € – allerdings dürften das echte Baustellen sein. Einen der wenigen Country-Golf in der über 50.000 DM teuren Chrom-Edition bekommt man heute auch kaum mehr zum kleinen Kurs.

Traumwagen der 90-Jahre

Überrascht?

Für mich sind das Traumwagen. Damals finanziell nicht machbar, heute nicht mehr neu zu bekommen. Da ich Baujahr 1975  bin, sind meine Traumwagen in den 90-Jahren zuhause. Und nein, es müssen nicht einmal Countach und F40 sein, die mich zum Schwärmen bringen – ein Golf Limited oder ein Country-Golf in Originalzustand würden mir schon reichen …

 

Jens hat sich übrigens einige Highlights (inklusive des Limited) der aktuellen VW-Museum-Ausstellung angeschaut und auf Youtube in Videoform untergebracht:

 

Alle Fotos: Jens Stratmann

GTI-Treffen am Wörthersee – Golf mit 400 PS

Nach Breitbau, Sonderlackierung und Auspuff-Tuning haben sich die Volkswagen-Lehrlinge diesmal den Motor des VW Golf GTI vorgenommen. Bis zu 295 kW/400 PS kitzelten die zwölf Azubis aus dem 2,0-Liter-Turbo des Serienmodells. Den passenden Auftritt dazu ermöglichen Zweifarblackierung, ein spezielles Bodykit und 20-Zoll-Räder. Innen finden sich Schalensitze und ein Highend-Soundsystem.

Premiere feiert das Einzelstück unter dem Namen Golf GTI Heartbeat nun auf dem Tuning-Treffen am Wörthersee. Bereits seit 2008 zeigen die Azubis des Konzerns den Fans der Marke dort ein selbst gestaltetes Modell. Zuletzt etwa den GTI Dark Shine mit soundstarker Abgasanlage oder das GTI Cabrio Austria in weiß-rotem Sonderlack.

Das GTI-Treffen am Wörthersee findet in diesem Jahr zum 35. Mal statt. Ursprünglich als Party von GTI-Fans gedacht, hat der VW-Konzern die Zusammenkunft in den vergangenen Jahren immer stärker auch als Bühne für seine Produkte und Marken genutzt. Bei der aktuellen Auflage, die im Zeichen des 40. GTI-Geburtstages steht, will man aber wieder zurück zu den Wurzeln: So beschränkt sich VW nun auf die Teilnahme mit seiner Kernmarke. Audi, Skoda und Co. sind anders als in den vergangenen Jahren nicht mit dabei.

Aktuelle Suchanfragen:

VW Golf GTI Clubsport S – Da geht noch was

Als stärksten Serien-Golf aller Zeiten bringt VW im Herbst das GTI-Sondermodell „Clubsport S“ auf den Markt. Für den Antrieb des auf 400 Einheiten limitierten Kompaktsportlers sorgt der auf 228 kW/310 PS aufgerüstete 2,0-Liter-Turbobenziner aus dem Standard-GTI (dort bis zu 195 kW/265 PS stark), der an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt ist und die Kraft an die Vorderräder gibt. Für die passende Traktion sorgt ein elektronisches Sperrdifferenzial (XDS+) sowie eine spezielle Sporteinstellung beim Schleuderschutz ESP.

Innen setzt der Clubsport S auf Rennsport-Flair
Innen setzt der Clubsport S auf Rennsport-Flair

Dazu kommt eine Fahrwerksabstimmung nach Rennsport-Manier, ein auf 1.360 Kilogramm gesenktes Leergewicht und eine modifizierte Abgasanlage. Den stärksten Golf gibt es lediglich aus Zweitürer und Zweisitzer ohne hintere Sitzbank. Weitere Besonderheit: In der Elektronik des adaptiven Fahrwerks ist ein speziell auf den Nürburgring ausgelegtes Fahrwerks-Setting hinterlegt, das bei Bedarf aktiviert werden kann.

Premiere hat das Sondermodell jetzt auf dem traditionellen GTI-Treffen am Wörthersee (4. bis 7. Mai) gefeiert, an dem diesmal im Gegensatz zu den Vorjahren nur die Kernmarke VW teilnimmt. Die Konzerntöchter Audi, Skoda und Co. sind nicht vertreten. Auf die Straße rollt der Clubsport S im Herbst, voraussichtlich zu Preisen um die 40.000 Euro.

Aktuelle Suchanfragen:

Weltweite Bestseller – Golf verliert an Boden

Der Toyota Corolla war im ersten Quartal 2016 der weltweit beliebteste Pkw. Nach Daten der Beratungsagentur „Focus2move“ wurden zwischen Januar und März 317.355 Fahrzeuge verkauft, 0,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Verfolger VW Golf verlor im gleichen Zeitraum 3,6 Prozent und kam auf 251.386 abgesetzte Einheiten. Dicht auf den Fersen ist dem Wolfsburger die Ford F-Serie mit 223.221 Fahrzeugen und einem Plus von 6,8 Prozent. Der Pick-up verdrängte damit die Kompaktlimousine Ford Focus von Rang drei; 189.783 Einheiten bedeuteten für diese ein Minus von 10,4 Prozent.

Komplettiert werden die weltweite Pkw-Top-Ten vom Kleinwagen VW Polo, dem chinesischen Van Wuling Hongguang, der Mittelklasselimousine Toyota Camry, den SUV-Modellen Honda CR-V und Toyota RAV4 sowie der chinesischen VW-Limousine Lavida. Nicht mehr unter den besten zehn Pkw vertreten sind der VW Passat und der Hyundai Elantra.

Aktuelle Suchanfragen:

Techno Classica – Volkswagen im Rausch des Golf GTI

Gran Turisme Injection – abgekürzt GTI – steht für eine ganz besondere Erfolgsgeschichte. Der sportliche Golf sollte eigentlich nur eine Kleinserie werden, doch daraus wurde weit mehr als das. Die Kultgeschichte des Volkswagen Golf GTI jährt sich 2016 zum vierzigsten Mal und das nehmen die Wolfsburger zum Anlass, die Geschichte des GTI mit den verschiedenen Modellen nachzubilden – von der Vergangenheit bis zum neuesten Modell. Read more

Aktuelle Suchanfragen:

Liveblog: Sachsen Classic – Tag 1

Hitze. Timing. Prüfungen. – Tag 1 bei der Sachsen Classic!

Der große Tag ist gekommen, die erste Etappe mit mehreren Wertungsprüfungen steht an. Vorher aber noch zum Fahrer- und Beifahrer-Briefing, um über die Regeln bei einer Oldtimer-Rallye eingewiesen zu werden. Hermann Dreyer, Leitung Gesamtfahrzeugentwicklung Volkswagen und ich checken noch mal alles durch und als ich viele Fragezeichen beim Anblick des Roadbooks und der Zeitenmessungen über dem Kopf habe, wechseln wir spontan die Rollen. Es sei wohl besser, wenn wir tauschen und ich „nur Gas geben“ muss, denke ich in diesem Moment.

Dann pünktlich um 12.01 setzt sich der Tross in Bewegung. In gewohnt fachkundiger Manier moderiert Johannes Hübner auf der Startrampe und stellt die 180 Fahrzeuge vor.
Mit unserer Startnummer 45 haben wir die Startzeit 12.27 Uhr bekommen. Um 12.15 gibt mir Hermann ein Zeichen, „Auf geht’s zu deiner ersten Ausfahrt, jetzt wirds ernst“ ruft er mir übers kochend heiße Blechdach unseres VW Rallye Golf zu. Drinnen ist es nicht besser, das Aluminiumgehäuse meines Notebooks scheint kurz vor dem Schmelzpunkt zu sein. Klimaanlage? Völliger Quatsch, 1990 benutzte man meistens noch die Seitenfenster zur Kühlung. Also die Fensterkurbel gegriffen, wobei ich mich frage, wann ich zuletzt eine Fensterkurbel in der Hand hatte und runter mit der Scheibe.

„Gegen die Hitze im Auto ist die 35 Grad heiße Luft von draußen fast wie ein kühler Wind.“

Die Straßenlage unseres Golf G60 ist, bescheiden formuliert, ohne Dämpfung. Auf den teils mit vielen Löchern übersäten Straßen, vorbei an dem ehemaligen VEB Sachsenring Automobilwerk, das heute zum Volkswagen-Konzern gehört, geht’s holprig zur ersten Wertungsprüfung.
Hermann Dreyer ist nach einigen Oldtimer-Rallye-Teilnahmen mittlerweile ein Profi, zumindest in meinen Augen. Blitzschnell rechnet er Distanz, Sollzeit und Vorgaben aus, klebt mir einen PostIT mit Zeiten in Sekunden aufs Lenkrad und sagt “Wenn du mit exakt 37 km/h durch die erste Lichtschranke fährst, dann sollte das gut klappen, ich zähle die letzten Sekunden an, dann nur noch über die Messlatte fahren.“
Ok, der Puls schlägt, vor mir senkt sich die grüne Flagge, erster Gang und ab. Die Hitze, fröhliche Menschen am Wegesrand winken, fotografieren, filmen, meine Augen starren nach vorne, die Ziel-Lichtschranke im Visier, Hermann zählt, dann sind wir drüber, beziehungsweise durch die Messung.

Fürs erste Mal gar nicht so schlecht, werde ich gelobt. Kann mich aber noch gar nicht freuen, ich schwitze einfach nur. Am Ende erfahre ich, Platz 31 von 180 Teilnehmern bei dieser Wertungsprüfung. Bei der nächsten, der berühmten „Steilen Wand“, habe ich leider noch zu viel Strecke übrig, als Hermann mit dem Zählen der verbleibenden Sekunden fertig ist und patze. Ein Platz jenseits der 120 ist das Ergebnis.
Auf dem Sachsenring, auf dem vor wenigen Tagen noch ein Lauf der MotoGP-Serie stattgefunden hat, machen wir fast alles richtig und holen mit Platz 12 unser bestes Tagesergebnis. Dazu sind wir auf dem Sachsenring bestes VW Classic Team.
Insgesamt wird es der 56. Platz im Tagesklassement und obwohl wir ja nicht ernsthaft auf eine vordere Platzierung fahren, schaut man abends dann doch in die Zeitenlisten und vergleicht.

Morgen führt die Tagesetappe durch das hoffentlich etwas kühlere Erzgebirge nach Dresden. Wenn am Nachmittag das rollende Automobilmuseum auf der Augustusbrücke ankommt, wird auch das Dresdner Stadtfest 2015 eröffnet. Wer dabei sein will, findet hier die Stationen für morgen:

Freitag, 14.August 2015, Etappe „Erzgebirge“ (273 Kilometer)

o 08:01 Uhr Start in Zwickau am „Platz der Völkerfreundschaft“ o 09:45 Uhr Wolkenstein, Markt
o 10:55 Uhr Saigerhütte Olbernhau
o 11:00 Uhr Mittagspause im Schloss Purschenstein
o 14:10 Uhr Altenberg
o 15:15 Uhr Glashütte Uhrenmuseum
o 16:15 Uhr Dresden Messe
o 16:30 Uhr Zieleinlauf in Dresden auf der Augustusbrücke

 

 

 

[notification type=“notification_info“ ]Text: Bernd Schweickard © Foto: Uli Sonntag für VW, Bernd Schweickard[/notification]

Update für die ABT-Variante des Golf VII R

Vor 15 oder 20 Jahren waren 400 PS noch absoluten Supersportwägen vorenthalten und auch heute ist eine PS Zahl von 400 noch eine kleine Sensation. ABT hat diese nun Sensation erneut auf die Straße gebracht.  Die bekannte ABT-Variante des Golf VII R besaß bereits 300 PS und 221 kw als er vom Band rollte, doch die Allgäuer wollten mehr aus dem Golf herausholen und verstärkten die PS Zahl nochmals stark. Nun steht der ABT Golf VII R mit 400 PS und 294 kw zur Verfügung.

Das Leistungsupdate des Golf zum Superfahrzeug

Das Leistungsupdate ABT Power S, welches der Golf erhielt, basiert auf dem ABT Steuergerät, welches eine eigens entwickelte Software enthält. Diese verspricht maximale Leistung und höchste Zuverlässigkeit, was der 400-PS-Golf durch zahlreiche Straßentests bewiesen hat. Der CEO Hans-Jürgen Abt äußerte sich wie folgt zum neuen Supergolf:

„Selbst mit dieser enormen Power ist der Golf gut zu fahren und zeigt somit das technische Potenzial der Plattform.“ „Zudem gewährleistet ein ABT Gewindesportfahrwerk, dass der Golf auch bei hohen Geschwindigkeiten äußerst fahrstabil bleibt.“

Geschwindigkeit gut und schön – doch das Auge fährt mit

Natürlich sind bei einer solchen Verbesserung die technischen Daten ein wichtiger Punkt, aber auch das Aussehen spielt bei einem Fahrzeug dieser Klasse eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund hat der ABT veredelte Golf VII R zahlreiche neue und edle Bauteile erhalten, die das optische Erscheinungsbild der Fahrzeuggeschwindigkeit anpasst und ihn noch sportlicher wirken lassen.

Verbaut wurden ein lackierter ABT Frontgrill, passende Scheinwerferblenden, passende Seitenschweller und der ABT Heckklappenaufsatz, der definitiv genauer betrachtet werden sollte. Ebenfalls sehr beeindruckend sind die vier verbauten Auspuffrohre mit 102 Millimeter Durchmesser. Zusätzlich hat das Unternehmen aus dem Allgäu noch deutlich mehr am Golf verändert. Die ABT Schalldämpferanlage wird zusätzlich mit ABT Vorrohr und Sport-Katalysator und den Ausströmöffnungen geliefert.

Das gesamte Golfpaket strahlt vor Kraft und vor Leistung und signalisiert diese auch eindrucksvoll im äußeren Erscheinungsbild. Um das Bild vollständig auszuschmücken, haben die Allgäuer noch ein Ass im Ärmel und legen die brandneuen FR-Design Alufelgen mit zum Paket dazu.

Hier noch einmal alle Daten des ABT Golf VII R auf einen Blick:

  • Motor: 2.0 TSI, 1.984 ccm Hubraum, R4
    Leistungssteigerung: ABT POWER S New Generation
    Leistung: 400 PS/294 kW (Serie: 300 PS/221 kW) / 480 Nm (Serie: 380 Nm)

Oder

  • Motor: 2.0 TSI, 1.984 ccm Hubraum, R4
    Leistungssteigerung: ABT POWER New Generation
    Leistung: 370 PS/272 kW (Serie: 300 PS/221 kW) / 460 Nm (Serie: 380 Nm)

Zusatzausstattungen:

  • ABT SPORTFELGEN FR, ER-C, DR und CR in 8,5 x 18, 8,5 x 19, 8,5 x 20
    und 9,0 x 20 Zoll
  • ABT Gewindesportfahrwerk (Tieferlegung VA ca. 10-40 mm / HA ca. 20-45 mm)
  • ABT Sportstabilisatorenset für Vorder- und Hinterachse
  • ABT Schalldämpferanlage/ Sport-Katalysator mit schwarz verchromten Endrohren 102 mm
  • ABT Frontgrill
  • ABT Scheinwerferblenden
  • ABT Spiegelabdeckungen
  • ABT Heckklappenaufsatz
  • ABT Seitenschweller
Aktuelle Suchanfragen:

Galerie: Nissan Pulsar in weiß

movingmyway – Kann man Fahrspaß mieten?

Kann man Fahrspaß mieten?

Bevor ich mich für die Zusammenarbeit mit Europcar entschieden habe, musste ich mir diese Frage beantworten. Als Motor-Journalist und Auto-Blogger fragt man sich eigentlich die ganze Zeit: Was ist Fahrspaß? Was macht Fahrspaß aus? Und wann empfinde ich persönlich eine Form von Fahrspaß?

In den letzten 4 Jahren konnte ich fast alle Autos fahren, die ich schon immer auf einer „Wunsch-Liste“ hatte und ich habe stundenlang meinen Spaß gehabt. Manchmal tagelang. Und auch wenn ich erst darüber nachdenken musste – am Ende war doch klar: Fahrspaß kann man auch mieten.

Du kannst Fahrspaß mieten – Du kannst ihn aber auch gewinnen!

Wer sich den ganz persönlichen Fahrspaß mieten will, der besucht die Euorpcar-Webseite, sucht sich die Prestige-Flotte und mietet sich seinen ganz besonderen Traumwagen.  Jetzt für den Sommer könnte das zum Beispiel ein Cabrio sein. In der Europcar-Prestige Flotte tummeln sich jede Menge Cabrios. Viersitzer, Zweisitzer, Roadster – alles dabei und alle warten auf Sonnenanbeter die nach Fahrspaß suchen.

Gewinne den Fahrspaß!

Zeig Europcar und der Facebook-Community wie „Fahrspaß“ bei Dir aussieht und gewinne 1 Woche in einem Traumwagen. Zur Auswahl stehen vier geniale Fahrzeuge. Der Golf GTI als Klassiker unter den sportlichen Kompakten. Wer es eine Nummer heftiger mag, der wählt den Golf R mit 300 PS. Ein Kompakter der es ordentlich unter der Haube hat. Das ist Dir nicht genug? Dein Traumwagen ist noch eine Nummer heftiger? Wie wäre es mit dem Jaguar F-Type? Der britische Sportwagen ist dein Traum? Dann solltest Du ganz dringend bei diesem Gewinnspiel mitmachen!

Du stehst gar nicht auf sportliche Autos? Du magst es kernig und lieber abseits der Trampelpfade anderer? Hah! Dann gibt es für dich auch noch den Land Rover Defender zu gewinnen!

 

Also mitmachen ist angesagt:

Zum: #movingmyway-Gewinnspiel

Und so geht es:

1.) Du machst ein Foto davon, wie für Dich Fahrspaß aussieht. Ein Foto im Auto, unterwegs, von Dir, mit Freunden, ganz egal, einfach nur Deine Vorstellung von Fahrspaß.

2.) Dieses Foto lädst Du hoch, entweder auf Facebook, auf Twitter oder auf Instagram und versiehst es mit den richtigen Hashtags: #movingmyway #europcar #deinwunschauto (Okay, also drei! Hashtags und der letzte ist DEIN WUNSCHAUTO. Denk daran, Du kannst den #golfgti, den #golfr, den #defender oder den #ftype gewinnen!

3.) Bis zum 27.8.2014 musst Du auf Dein Foto mehr als 25 Likes erhalten, nur dann kann Dein Bild am Gewinnspiel teilnehmen. Am besten funktioniert das natürlich bei instagram! Aber die anderen Kanäle gelten natürlich auch!  Und natürlich müssen die Fotos alle öffentlich gepostet sein. Private instagram-Kanäle und Twitter-Accounts funktionieren nicht.

 

Europcar auf instagram

Es ist natürlich sinnvoll den instagram-Kanal von Europcar im Auge zu behalten. Diesen findest Du unter folgender Adresse:

http://instagram.com/europcar_de

 

Und was ist mit mein-auto-blog.de?

Als Kooperationspartner von Europcar darf ich leider nicht am Gewinnspiel teilnehmen, aber ich zeige trotzdem auf meinem instagram-Kanal, was ich unter Fahrspaß verstehe. Es macht also Sinn, wenn Du auch meinem instagram-Kanal folgst und eventuell kannst du ja auch eine Inspiration aus meinen Bildern holen? Und dann packst Du Deine Vorstellung von Fahrspaß in ein eigenes Foto, nimmst am Gewinnspiel teil und .. ? Ja, eventuell gewinnst Du ja die 1 Woche Fahrspaß!

Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen! Viel Erfolg! 

 

Und wenn es nicht klappt? Dann bleibt ja immer noch ein Fun Car aus der Prestige-Flotte zum mieten übrig 😉  – Besuche doch mal Europcar auf Facebook. Oder Folge Europcar auf Twitter.  Es gibt Europcar sogar auf google+.

 

 

 

 

 

In Kooperation mit Europcar Autovermietung - Das ist Werbung in Zusammenarbeit mit Europcar.
Aktuelle Suchanfragen:

Volkswagen setzt den Golf unter Strom. Der e-Golf im Fahrbericht

Keine Carbon-Karosse. Keine Sonderkonstruktion. Keine Design-Experimente. Keine Sonderlösungen für E-Motor und Batterien. Einfach nur eine stur teutonische Techniker-Lösung. Volkswagen legt – Jahre nachdem andere mit den ersten Serien-Elektromobilen in Vorleistung gegangen sind – nun die eigene Lösung vor. Und die ist exakt so langweilig, wie jeder andere Golf auch. Und damit auch ebenso brilliant.

Der Golf – Des Autofahrers-Liebling steht unter Strom

Er surrt nicht. Weder beim „Strom geben“, noch beim Strom gewinnenden rekuperieren. Die vollständige Abstinenz von typischen Elektroautogeräuschen trägt einen großen Teil der spontanen Begeisterung zum e-Golf bei. Auf den ersten Blick: Ein Golf wie jeder andere. Das Make-Up für den e-Golf fiel extrem dezent aus. Boomerangförmige LED-Tagfahrlicher, neue LED-Blinker in den LED-Hauptscheinwerfern, eine nahezu geschlossene, klavierlack farbene Kühlermaske, ein schmaler blauer Streifen und ein kleines e-Golf Emblem. Mehr Differenz hat Volkswagen dem vermutlich wichtigsten eigenen E-Auto nicht zugestanden.

 

Das e-Mobil im Kleid des meistverkauften Kompaktwagens

Während andere Hersteller einer Philosophie nachgingen, wonach ein Elektromobil auch optisch als solches zu erkennen sein müsse, gehen die Wolfsburger nun einen anderen Weg. Das e-Mobil im Kleid des meistverkauften Kompaktwagens. Das Geheimnis des Erfolgs liegt bei den Niedersachsen schon länger im selbst entwickelten Baukasten-Prinzip. MQB lautet das Zauberwort. Mit diesem Wunschbaukasten lassen sich in Wolfsburg die unterschiedlichsten Modelle fertigen, ohne hierbei die Entwicklung immer wieder von vorne starten zu lassen. Das schönste Beispiel der Möglichkeiten dieser Baukasten-Systeme? Der biedere Golf Plus und Audis Kompaktsportler TT, beide teilen sich die wichtigsten Baugruppen. Vom Basis-Diesel zum Turbo-Benziner. Allradantrieb oder Frontantrieb. Manuelles Getriebe oder Doppelkupplung, die Wolfsburger haben das System der Modulbauweise perfektioniert, wie man es nur den pingelige Teutonen zutraut. Und jetzt kann diese Plattform auch mit einem elektrischen Antriebsstrang arbeiten.  Der e-Golf könnte daher, bei plötzlichen Verkaufserfolgen, nur der Anfang sein. Einen e-TT? Kein Problem. Einen e-Golf Plus? Kein Problem. Ein e-Golf Cabriolet? Kein Problem. Einen e-Passat? Kein Problem!

Während andere Hersteller eigene Werke für die e-Mobilität bauen, setzten die Wolfsburger alles auf ein Band. Der e-Golf wird unter seinen Brüdern zur Welt kommen. Der Golf GTI, der Golf TDI und in der Zukunft auch der e-Golf, sie laufen alle vom gleichen Band. Und der e-Motor und sein 1-Gang Getriebe werden im Motorenwerk in Kassel gefertigt.

 

[one_fourth]

Rekuperation erklärt:

„Die Rückgewinnung von sonst verlorener Energie.“

Beim fahren und beschleunigen, treibt der Elektromotor die Räder des Fahrzeuges an. Beim bremsen könnte man nun die gesamte Bewegungsenergie des Fahrzeuges durch die Bremsen des Fahrzeuges vernichten. Das Ergebnis ist eine Umwandlung der „Bewegungsenergie“ in Wärme. Wer ein Auto aus hoher Geschwindigkeit stark abbremst, kann an den Rädern fühlen, wie die Bremse heiß wurde. Die Energie der Bewegung wurde in Wärme umgewandelt. Der Elektromotor funktioniert beim bremsen wie ein Fahrrad-Dynamo. Je nachdem wie stark man die Rekuperationsleistung einstellt, wird mehr oder weniger viel Energie zurückgewonnen. Diese Funktion beeinflusst das Fahrgefühl. In der höchsten Stufe ist der Einsatz des Bremspedals kaum noch notwendig.

[/one_fourth]

[three_fourth last=last]

Andere mögen mutiger sein. Revolutionärer in der Vision, der VW Golf ist – was er immer war: Perfektioniert – auch beim Fahrgefühl

Gestartet wird der e-Golf mit einem Schlüssel. Einem ganz normalen Schlüssel, mit einem Metallbart. (Optional bietet VW auch ein Keyless-Go-System an, aber dieser simple Schlüssel verkörpert den Gedanken des VW Golf sehr gut!) Ein Dreh am virtuellen Anlasser und der Zeiger des „Kraftmessers“ springt in seine „Hab-acht-Stellung“. Den Automatikwählhebel auf D und leicht das Strompedal (der geneigte Leser kennt es noch als Gaspedal) berührt – völlig lautlos setzt sich der e-Golf in Bewegung.  Dem Geschwindigkeitsrausch wird bei Tempo 140 ein Ende gesetzt. Mit nur einem Gang, frei von Schaltvorgängen, dreht der Elektromotor bis zu 12.000 Umdrehungen. Bereits aus dem Stand schubsen die 270 Nm des Elektromotors die Fuhre nach vorne.

Die ersten Meter in einem Elektroauto sind immer etwas besonderes. Die völlige Abstinenz von Lärmquellen, kein Dieselbrummen, kein trötender Auspuffsound vom Heck und im Falle des e-Golf – nicht einmal das surren eines Elektromotors. Zwei Kurven, einmal kurz beschleunigen und noch bevor ich mit dem e-Golf auf die Teststrecke durch die Metropole Berlin starte wird mir klar: Dieser e-Golf könnte der „Game Changer“ sein auf den die e-Mobilität gewartet hat.

Bis mir bewusst wird woran das liegt, stehe ich an mehreren Ampeln. Sanft rekuperierend heran gerollt und mit leichtem Bremsdruck. Mal stärker rekuperierend und völlig ohne das Bremspedal zu nutzen. Tippt man den Schalthebel nach links, lässt sich die Rekuprationsleistung des e-Motors anpassen. In der Stufe 3 arbeitet der 85 kW starke E-Motor als Dynamo und zieht die maximale Energie aus dem Rollvorgang heraus. Wer sich auf das neue Fahrgefühl einlässt, kann den Großteil des Stadtverkehrs fahren, ohne die Bremse nutzen zu müssen. Maximal rekuperierend verzögert der e-Golf so stark, dass sogar die Bremsleuchten anspringen. Wer nun mit Gefühl am Strompedal arbeitet, der kann die Bremse fast vergessen. E-Auto fahren fordert immer auch eine Umstellung. Auch wenn es dieser Golf eigentlich überhaupt nicht einfordert. Weder optisch, noch in der Bedienung.

Der e-Golf will diese Umstellung maximal erleichtern. Denn er ist von außen nicht erklärungsbedürftig. Auch nicht von innen. Man kann sich mit dem Bordcomputer, den Energiefluss-Displays und den Fahrprofilen beschäftigen, aber man muss es nicht. Von „normal“ zu „Eco+“ schalten, die Leistung minimieren, die Reichweite maximieren. Natürlich bietet VW eine App an, mit der man den e-Golf per Smartphone steuern kann. Heizung an, Lüftung los oder einfach nur erfahren, wie voll die Batterie ist und wie große die geschätzte Reichweite. Es ist ein weites Feld der Möglichkeiten, aber der Fahrer muss nicht darauf wandeln. Wer von A nach B will, der nimmt den Schlüssel des e-Golf, bedient den Rest wie immer, stellt die Automatik auf D und fährt los.

[/three_fourth]

 

Mehr Reichweite als benötigt

Die maximale Reichweite gibt VW mit 190 Kilometer an. Für den Alltag mehr als man benötigt. Meine eigene Testfahrt führte mich auf einer typischen Pendler-Strecke durch die Bundeshauptstadt Berlin. Nach 45 Kilometer Fahrstrecke standen weitere 100 Kilometer Restreichweite zur Verfügung. Besonders interessant war die Ehrlichkeit des Reiserechners und seine ständige Reaktion auf den eigenen Fahrstil. Wer sich dem Ampelsprint mit einem religiösen Eifer verpflichtet hat und binnen 4.2 Sekunden auf Tempo 60 surrt, der bekommt schnell neue Werte angezeigt. Die Heizung (elektrisch) auf die höchste Stufe? Die Reichweitenanzeige reagiert prompt. Aber auch umgekehrt. Maximal rekuperierend, vorausschauendes fahren? Die 24.2 kW/h starken Batterien danken es mit einem Plus an Reichweite.

Bei mir dauerte es 5 Minuten – dann verlor ich das Bewusstsein für die Antriebsquelle. Der e-Golf fährt wie ein Golf. Wie ein Golf für 34.900 € Und hier reden wir schon seit zwei Generationen nicht mehr über einen einfachen Kompaktwagen. Der VW Golf ist der farblose König der Kompaktwagenklasse und mit dem 318 Kilogramm schweren Batteriepaket wird er nun leicht übergewichtig (Leergewicht 1.510 kg) , aber auch das sieht man ihm nicht an. Der e-Golf ist wie jeder andere Golf.  Und das ist die größte Stärke des e-Golf. Er bleibt ein Golf. Ein Auto ohne Klasse, frei von Sozialneid-Debatten, frei vom Anspruch über andere Autos mit dem erhobenen Zeigefinger urteilen zu wollen. Kein Weltverbesser-Statement auf vier Rädern.

Aber, emissionsfrei. Wer den Golf zuhause mit Öko-Strom auflädt, der gönnt sich und seinem Gewissen eine kleine ökologische Auszeit. Emissionsfrei durch die Stadt. Mit 0 Gramm CO² von A nach B.

 

Der Besucht bei Oma

Und wenn meine Reise nicht von A nach B wie führt, wie sonst auch? Wenn ich in den Urlaub fahren will. Was dann? Soll ich die Routenplanung von Gleichstrom-Quelle zu Gleichstrom-Quelle planen? Alle 130 Kilometer (geschätzt für den Autobahnbetrieb)  nach einer 40 kW Gleichstrom-Ladequelle Ausschau halten? Wer den Golf Zuhause am 230 Volt-Stecker lädt, der braucht 13 Stunden um 100 % Kapazität nachzuladen. Wer Platz und die Möglichkeit hat, für eine Wallbox mit 3.6 kW Ladeleistung, der hat nach 8 Stunden wieder 100 % Ladestand. Nur beim 40 kW Laden mit CCS-Systemen sind binnen 30 Minuten wieder 80 % Reichweite vorhanden. Was also tun – für die große Urlaubstour?

In den ersten drei Jahren nach dem Kauf des e-Golf, können e-Golf Kunden bis zu 30 Tage im Jahr auf einen kostenfreien Leihwagen zurückgreifen. Der Urlaubsfahrt, dem Besuch bei Oma und der Tour zum Auswärtsspiel der Lieblingsmanschaft steht so nicht mehr im Weg.

Nur ein Golf – e-Golf Fazit:

Auch der e-Golf ist nur ein Golf aber genau deswegen steht ihm die größte Aufmerksamkeit im E-Auto-Segment zu! Volkswagen demonstriert mit dem e-Golf, wie pragmatisch die Elektrifizierung eines Massen-Mobils sein kann.  Sie sind mit dem e-Golf spät dran und der Patriarch hat dem e-Mobil eigentlich erst vor kurzem eine Abfuhr erteilt. Dennoch, der e-Golf ist schlicht das beste Elektroauto das ich bisher gefahren bin. Ein Wolfsburger Meilenstein.

Weitere Berichte über den e-Golf:

Aktuelle Suchanfragen:

Genf 2014: ABT Golf, die dunkle Macht mit 300 PS

Ende 2013 hat VW den neuen „R“ präsentiert und damit den GTI als stärksten Golf VII intern entthront. Bei ABT Sportsline im Allgäu ist man den magischen drei Buchstaben allerdings seit Jahrzehnten treu ergeben und hilft der kompakten Rakete mit einer „dezenten“ Leistungsspritze wieder zurück an die Spitze. Wie der serienmäßige Golf R schüttelt auch der ABT GTI souveräne 300 PS oder 221 kW aus dem Ärmel. Die Top Speed liegt bei aufregenden 258 km/h, in 5,8 Sekunden geht es von 0 auf 100 km/h. Auf dem diesjährigen Auto Salon Genf präsentieren die Äbte den Souverän der Kompaktklasse als Dark Edition mit besonders markantem Ornat und „Dark“-Schriftzügen auf C-Säule, Heckklappenaufsatz und Kopfstützen.

Das Karosserie-Kit umfasst Frontspoiler und Grill, Scheinwerferblenden, Seitenschweller, Spiegelkappen und den bereits erwähnten Heckklappenaufsatz sowie ein Heckschürzenset. „ABTgedunkelte“ Heckleuchten komplettieren das Angebot, bei dem jedes Element die Handschrift des stimmigen Allgäuer Gesamtkonzeptes trägt. Vier attraktive Edelstahl-Endrohrblenden unterstreichen den muskulösen Auftritt zusätzlich – sie sind natürlich schwarz verchromt. Die ABT CR Felge mit den fünf dynamischen Speichenpaaren passt ebenfalls perfekt zum außergewöhnlichen Charakter des dunklen ABT GTI. Erst recht, wenn sie in standesgemäßen 20 Zoll und auf Hochleistungsreifen der Größe 235/30 R20 auf die Straßen rollt.

„Unser schwarzer ABT ist der helle Wahnsinn und rangiert in der Golf-Hierarchie wieder ganz vorne“, schwärmt CEO Hans-Jürgen Abt. Seine Überlegenheit schöpft der „Über-Golf“ auch aus seinen fahrdynamischen Qualitäten: Neue Sport-Stabilisatoren und vor allem das intelligente ABT Gewindesportfahrwerk machen es möglich. Somit ist der ABT Golf VII GTI Dark Edition trotz seiner dunklen Seele technisch eine echte Lichtgestalt.

Aktuelle Suchanfragen:

Genf 2014: AUDI TT – Der neue .. oder doch nicht?

Eigentlich sollte der Vorhang erst morgen gelüftet werden. Aber wie das mit dem Internet so ist, sind bereits jetzt Fotos vom neuen Audi TT im Netz aufgetaucht.

Doch die Frage ist berechtigt. Ist es überhaupt der neue TT?

Wenn es wirklich der neue Audi TT ist, dann ist es wieder einmal ein lauwarmer Aufguss der bereits bekannten Design-Elemente. 2 große Lufteinlässe die so etwas wie den unteren Teil der Stoßstange formen, dazwischen der zu einem Sechseck in die Breite gezogene Kühlergrill. Die Lichter spielen mit einer Schattenfuge, der Rest ist wie immer.

Mehr zum neuen Audi TT dann morgen aus Genf!

Peugeot 308 SW – Mehr Qualität, mehr Auto

Offizielle Premiere des neuen Kompakten Kombi wird in Genf auf dem Automobilsalon sein. Bereits gestern stellte Peugeot die ersten Fotos und Informationen zum neuen Peugeot 308 Kombi, klassisch SW genannt, vor.

Peugeot 308 SW – Eleganter kombiniert

Bereits die Steilheck-Version des Peugeot 308 konnte mich überzeugen. Die Franzosen haben einen Kompakten vorgestellt, der Abschied nahm von Design-Extravaganzen und anstelle einer dicken Lippe, hat die Löwenmarke dem neuen französischen Golf eine umfangreiche Nachhilfestunde ich Qualität, Verarbeitung und Haptik verpasst.

Der Innenraum des Peugeot 308 könnte auch in Wolfsburg montiert worden sein! Es klappert nichts, es scheppert nichts und die Oberflächen strahlen eine würdige Verarbeitungsqualität aus.

So völlig abseits meiner Erwartungen an ein französisches Automobil. 

Und dann trauen sich die Franzosen auch noch einen enormen Schritt weiter. Zum ersten Mal in der Kompaktwagenklasse, empfinde ich dieses Gefühl von “Neuartigkeit”, eines echten, cleveren,  neuen – aber vor allem auch “mutigen Konzepts”.

Ein Zitat aus meinem ersten Test zum neuen Peugeot 308.

Mit dem Kombi gehen die Franzosen nun den gleichen Weg. Auf einer Länge von 4.58 Metern streckt sich eine flache (1.47 Meter) hohe Karosserie. Der neue Peugeot 308 SW wirkt gestreckt und strahlt kühle Lässigkeit aus.

Peugeot 308 SW 10 Kombi aus Frankreich neu Löwenmarke

Mit 610 dm³ Kofferraumvolumen übertrumpft der neue Peugeot 308 SW den VW Golf 7 Variant um 5 Liter und andere Mitbewerber in seiner Klasse ganz deutlich. Es sind klare Formen präsent und der Laderaum wirkt aufgeräumt und alltagstauglich. Mit einem Handgriff kann die geteilte Rückbank vom Kofferraum aus umgeklappt werden, das Ergebnis ist eine ebene Ladefläche.

Wie schon die Limousine basiert auch der neue Peugeot 308 SW auf der modularen Plattform EMP2, die im PSA-Konzern für weniger Gewicht und mehr Fahrdynamik steht. So ist der neue Peugeot 308 SW insgesamt 140 kg leichter als das Vorgängermodell.

Zur Markteinführung werden Benzin- und Dieselmotoren nach Euro-6-Norm angeboten. Eine besonders emissionsarme BlueHDi-Version (nur 85 g CO2 pro Kilometer) definiert in diesem Segment eine neue Messlatte.

Wenn der Peugeot 308 SW mit ebenso viel Liebe zum Detail überzeugen kann, wie der Peugeot 308 als Kompakter – dann vollzieht Peugeot einen wahren Qualitätssprung.

Der neue Peugeot 308 SW bezieht seine Antriebseinheiten aus den französischen Werken Trémery und Douvrin und wird in Sochaux vom Band laufen. Weltpremiere ist in Genf – im März 2014

Aktuelle Suchanfragen:

ABT Sportsline auf der Motorshow in Essen

ABT Sportsline ist lebender Motorsport, gepresst in Hüllen aus Blech, Carbon und Aluminium. 2013 präsentiert ABT auf der wichtigsten Tuning- und Motorsport-Messe Europas drei besondere Allgäuer Pracht-Exemplare.

Einen VW Golf VII mit 300 PS in der Dark Edition, einen VW Polo R WRC mit fast ebenso viel Leistung und einen brutalen RS5-Umbau, den ABT RS5-R. 

ABT Sportsline 07 Essen Motorshow 2013

ABT RS5-R

Schon bei einem Serien RS5 werden sich nur die wenigsten über einen Mangel an Leistung beschweren. Für den Allgäuer-Wahnsinn sorgt eine Leistungssteigerung auf 470 PS. Derart gedopt spurtet der Ingolstädter-Zweitürer binnen 4.3 Sekunden auf Tempo 100. Wer den Fuß lange genug auf dem rechten Pedal liegen lässt, der fliegt am Ende mit einer Top-Speed von 303 km/h über die Bahn.

Motorsport und ABT Sportsline – zwei Begriffe die eng beinander liegen. So zeigen sich die Gene des Motorsports auch im Innenraum des von ABT Sportsline gestärkten Coupés.

Schwarz-rotes Alcantara, ein Überrollkäfig und 4-Punkt-Sicherheitsgurte, der Innenraum des potenten Allgäuer-Coupés spricht eine deutliche Sprache – hier wird die Kraft des V8 unter der Haube kontrolliert.

ABT Sportsline 08 Essen Motorshow 2013 ABT Sportsline 03 Essen Motorshow 2013

Mehr Fotos zum ABT RS5-R findet ihr in der Galerie – klick 

ABT Golf GTI VII – Dark Edition

ABT Sportsline 09 Essen Motorshow 2013

Mit dem 300 PS starken ABT Golf GTI VII will der Allgäuer-Tuner ein deutliches Ausrufezeichen setzen. Und die Dark Edition spielt das „dunkle Gegenstück“ zu dem von mir bereits gefahrenen weißen ABT Golf GTI VII, vom Trip nach Goodwood.

Dark Edition, oder auch die Darth Vader Version des erfolgreichen Wolfsburger Kompakt-Sportlers. Bei 300 PS brennt die kleine Hütte ordentliche Zeiten in den Asphalt. Binnen 5.8 Sekunden geht es auf Tempo 100 und erst knapp vor 260 ist Schluss mit dem Speed-Exzess.  In den Radhäusern stecken feiste 20 Zoll Felgen aus der ABT-Edition mit der Bezeichnung „CR“.

Mehr Fotos vom ABT Golf GTI VII gibt es in dieser Galerie – klick

ABT Polo R WRC

ABT Sportsline 01 Essen Motorshow 2013 - Polo R WRC (1)

Mit 290 PS hat der ABT Polo R WRC kaum weniger Leistung als der ABT Golf GTI VII – ist aber noch einmal deutlich kompakter. Während in der Rallye-Weltmeisterschaft auch kaum mehr als 300 PS zum Einsatz kommen, bringt die ABT-Version des POLO R WRC nun deren 290 mit zum täglichen Sport-Training. 18 Zoll große Aluminiumräder mit dem ABT-Design „DR“ runden das Tuning-Paket optisch ab.

290 PS!! -> Mehr Fotos zu diesem Polo-Kracher gibt es hier [klick]

Aktuelle Suchanfragen:

Im Fahrbericht: Audi A3 1.4 TFSI S line

Bevor ich auch nur einen Vertreter der A3-Familie gefahren bin, hatte ich Vorbehalte, war ich skeptisch. Diese Skepsis betraf in besonderem Maße den dreitürigen Audi A3 8V. Eine Woche hatte ich Zeit, meine Bedenken zu zerstreuen. Die ersten verflüchtigten sich binnen Sekunden.

Als die dritte Generation Audi A3 auf dem Markt erschien, hatte ich über sie noch gemotzt. Während unseres Aufeinandertreffens in natura musste ich einiges zurücknehmen. Denn so sehr die aktuelle der vorherigen Generation auf dem Bildmaterial ähneln mochte – in Realität wirkt der neue A3 reifer, schärfer, attraktiver. So durfte ich mein Urteil gerade in Anbetracht der Heckpartie auf den ersten Blick relativieren.

Audi Testfahrt 08 A3 1 4 tfsi sline

Ausgerüstet in der S line kommt die Karosse mit gezielt eingestreuten Kanten und Sicken maskuliner und dynamischer daher. Die modifizierten Front- und Heckstoßfänger verleihen dem A3 somit ein eigenständigeres Gesicht. Die Seitenschweller dagegen wirken angepappt. In der direkten Frontalansicht fällt es zudem schwer, den A3 etwa von einem aktuellen Audi A4 zu unterscheiden.

Audi Testfahrt 02 A3 1 4 tfsi sline

Der Schwung der Scheinwerfer, die Einfassung der Nebelscheinwerfer, der dominante Singleframe-Grill – hier fehlt es mir persönlich an Differenzierung. Dagegen ist das Heck mit seinen Rückleuchten deutlich eigenständiger. Das dicke Doppelendrohr lässt mehr als die tatsächlich anliegenden 122 PS vermuten.

Der Innenraum des Testwagens verwöhnt Fahrer und Beifahrer mit der hochwertigen Ambition-Ausstattungslinie, die gehörig mit allerlei optionalen Extras aufgepeppt wurde. Verarbeitung und Haptik lassen keinen Raum für Kritik – wie von Audi gewohnt. Sei es der Klima-Drehregler, der angenehm schwer und satt die Temperatur Klick für Klick nach oben oder unten regelt, die feinen Alcantara-Leder-Sitze oder das umfangreiche Infotainment-System MMI Navigation plus. Mit entsprechend Kleingeld gesegnet, lässt sich der A3 innen wie außen beinahe frei gestalten, der Preis in ungeahnte Sphären für ein Fahrzeug der Kompaktklasse treiben.

Audi Testfahrt 05 A3 1 4 tfsi sline

Wer die etwa 38.000 € für den getesteten Audi A3 in die Hand nimmt, wird ein nahezu perfektes Auto erhalten, das sich mit seinen bescheiden anmutenden 122 PS überraschend flott und agil bewegen lässt. Die sich bis in den mittleren Drehzahlbereich angenehm steigernde Leistungsabgabe bringt auf kurvigen Landstraßen in Kombination mit der feinfühlig reagierenden Lenkung und dem mit kurzen Schaltwegen gesegneten 6-Gang-Schaltgetriebe jede Menge Freude.

Dabei offenbaren die serienmäßigen Sportsitze für schlanke Figuren wie mich etwas zu wenig Seitenhalt, lässt das kleine Turbo-Aggregat etwas Geräuschkulisse vermissen. Und überhaupt komme ich mir im kompakten Ingolstädter viel zu oft vom Geschehen entkoppelt vor. Gelegentlich ist es geradezu gespenstisch leise im Innenraum. Dagegen hilft die wirklich gute Bang & Olufsen-Soundanlage, die mit Druck und Klarheit überzeugt – auch wenn das letzte Quäntchen zu einer sehr guten Anlage noch fehlt.

Audi Testfahrt 04 A3 1 4 tfsi sline

Lasse ich allein den Augenblick sprechen, vernachlässige kurz den Preis und hoffe, mein Kompakter bliebe auf ewig neu und treu: Was könnte ich dem Audi A3 wirklich und objektiv vorwerfen? Was gäbe es ernstlich zu kritisieren?

Es sind oft Kleinigkeiten, Banalitäten, die ich für nicht sonderlich gelungen halte. Meist sind es persönliche Befindlichkeiten, die mir einflüstern, die elektronische Parkbremse sei doof, die Alus im 17-Zoll-Format dürften mindestens eine Nummer größer ausfallen oder die MMI-Bedienungseinheiten um die Schaltkulisse seien unergonomisch. Das sind letztlich Punkte, mit denen sich jeder individuell auseinandersetzen sollte.

Was bleibt, ist – nüchtern betrachtet – ein sehr gelungenes, an der Perfektion kratzendes Kompaktauto. Es bleibt zu hoffen, dass der A3 diese Momentaufnahme auch noch bestätigt, wenn er fünf Jahre alt. Es sind kleine Details, etwa die sich spiegelnden Chromränder der Lüftungsdüsen bei Dunkelheit oder die fehlende Kontrollleuchte für das Abblendlicht im Kombiinstrument, die noch Raum für Verbesserung lassen.

Audi Testfahrt 01 A3 1 4 tfsi sline

Sonst bietet der Audi A3 dritter Generation mit seinem kleinen 1.4-Liter-Vierzylinder fast sportive Leistungen, wenn er in 9,3 Sekunden auf Landstraßentempo beschleunigt und mit Leichtigkeit seine Endgeschwindigkeit von 203 km/h erreicht. Dazu die fein dosierbare und bei Bedarf fest zupackende Bremse – fahrerisch hat mich der Audi A3 Ambition 1.4 TFSI S line im Rahmen seiner Möglichkeiten voll überzeugt. Allein der Preis von etwa 38.000 € lässt mich zusammenzucken.

Aktuelle Suchanfragen:

30 Jahre Golf II – ABT feiert (s)einen „Dauerrenner“

Der Golf II ist nicht irgendein Golf, für viele ist er der beste – auch Hans-Jürgen Abt, CEO von ABT Sportsline schwärmt: „Beim Einser und beim Dreier gab es immer wieder Probleme mit Korrosion, aber der Zweier läuft und läuft und läuft.“ Das belegten auch die nackten Zahlen: Noch 2012, also 20 Jahre nach der Produktionseinstellung, waren auf deutschen Straßen 450.000 Autos des Modells unterwegs. „Seine Motorenvielfalt und sein Erfolg machten ihn für uns zum idealen Veredelungsobjekt“, erklärt Hans-Jürgen Abt. Die Leistungsbandbreite reichte von 55 PS (40 kW) in den kleinsten Benziner- und Dieselvarianten bis zu 210 PS (155 kW) beim mit G-Lader „befeuerten“ Limited mit 1,8 Litern Hubraum.

Und natürlich hatte der Zweier auch „seinen“ GTI. Die aufkommende Ökobewegung sorgte indirekt dafür, dass dieser später auch mit Kat erhältlich war. Er leistete in der Basis 112 bzw. 107 PS (82 bzw. 79 kW). „Der Golf II GTI war nicht nur als Acht-, sondern auch als Sechzehnventiler erhältlich, was damals eine Herausforderung für uns darstellte“, erinnert sich Hans-Jürgen Abt. Beim Sechzehnventiler mit Kat war der Leistungsschwund beträchtlich, es blieben aber immerhin 129 PS (95 kW). Der König der „Gölfe“ der intern „Typ 19E“ genannten Baureihe war der G60, der 160 bzw. als Limited 210 PS (118 bzw. 155 kW) leistete und teilweise mit VW-Allradantrieb Syncro ausgestattet war. Bei ABT liebte man diesen Kompaktsportler: „Der war eine schnelle und kompromisslose Fahrmaschine“, schwärmt Hans-Jürgen Abt. Bei den „Äbten“ konnte man noch einen Power-Zuschlag ordern – bis zu 240 PS (177 kW) waren nach der Allgäuer Kraftkur drin. Erstmals beschäftigte sich ABT auchintensiv mit den Selbstzündern im Golf – möglich machte es der neue GTD, in dem der Diesel-Turbolader seine Premiere feierte.

ABT sorgte auch für eine markante und beeindruckende Außenwirkung „seines“ Golf II: Ein Spoiler quer über das Fenster der Heckklappe, Frontspoiler, Seitenleisten mit „ABT Power“- Schriftzug oder auch Felgen in Rennsportoptik sorgten für einen selbstbewussten Auftritt. Die – im Gegensatz zum Einser-Golf – nicht von Giorgio Giugiaro, sondern von der VW-Designabteilung erdachte Karosserie, gefiel den Verantwortlichen bei ABT einfach. „Schnörkellos, eigenständig und zeitlos“, nennt sie Hans-Jürgen Abt. Er erzählt, dass der Zweier seinerzeit ein echter Trendsetter in seiner Klasse war: Eine „CityStromer“ genannte Kleinserie mit Elektromotor war ebenso im Angebot wie Allradantrieb oder der Golf Country, der praktisch fast schon ein SUV war. „Allerdings war der seiner Zeit voraus und daher nicht so erfolgreich“, ergänzt Hans-Jürgen Abt.

Auf jeden Fall schrieb das Traditionsunternehmen aus dem Südwesten Bayerns die eigene Erfolgsgeschichte, die mit dem Golf I und speziell mit dessen GTI begann, fort. Bis heute veredelte ABT Sportsline, wie das Unternehmen seit 1991 heißt, alle Golf-Generationen. Aktuell sind verschiedene Leistungssteigerungen für die kleineren Motoren des Golf VII, aber auch für GTI und GTD erhältlich. Selbstverständlich sind auch stylische Anbauteile für die Karosserien der aktuellen Modelle verfügbar. Denn auch dabei bleibt man sich im Allgäu treu: Wenn der Golf noch sportlicher sein soll, darf man ihm das auch ansehen.

Pressemeldung

Aktuelle Suchanfragen:

Škoda Rapid Spaceback – Erste Ausfahrt

Das Handicap ist eine Kennzahl aus dem Golfsport und beschreibt in etwa die Spielstärke eines Golf-Spielers. Überträgt man das auf die Automobile-Welt, dann hat der Volkswagen Golf nicht nur einer ganzen Fahrzeugklasse den eigenen Namen aufgedrückt, sondern stellt seit Jahrzehnten die Benchmark in seiner Klasse und alle neuen Vertreter des Kompaktwagen-Segments müssen sich mit ihm vergleichen lassen.

Die Volkswagen-Tochter Škoda hatte sich bislang elegant aus dem direkten Wettbewerb mit dem Volkswagen Golf herausgehalten. Mit dem neuen Škoda Rapid Spaceback betritt der Konzern-Spross nun jedoch das Spielfeld der Kompaktwagen-Primus GOLF.

Ist das so clever wie man es von einem Škoda gewohnt ist?

Skoda Rapid Spaceback front

Golf ohne Preis-Handicap?

Škoda Rapid Spaceback – Ein erster Test des neuen Modells

Jung, dynamisch, elegant und sportlich – das wollen alle Fahrzeuge in ihrer Formensprache ausdrücken. Manchmal ist es nur Blabla aus der Presse-Mappe und manchmal sind die Autos wirklich so gut gelungen, dass man ihnen ein Denkmal für „gelungenes Design“ widmen möchte. Im Design der Škoda-Modelle spiegelt sich die elegante Form des „weg lassen“ wieder. Kein Pinselstrich zuviel, keine Lichtkanten die unnötig wären. Ein fast strenges, aber dennoch sympathisch modern wirkendes Blechkleid hüllt die Fahrzeuge aus Böhmen.

Der erste Kompaktwagen mit Steilheck (vulgo: Golf-Klasse) macht hier keine Ausnahme. Das Familiengesicht mit dem Škoda-Wappen in der Blechnase der Motorhaube bekommt nun Xenon-Scheinwerfer zur Seite gestellt (ab sofort auch für den Rapid mit dem Stufenheck erhältlich) und gegen Aufpreis zieht sich die getönte Heckscheibe des Spaceback bis über die Wölbung der Heckklappe.

Der Radstand entspricht mit 2.602 Millimetern fast dem des VW Golf  (2.637 mm) und dennoch teilen sich die zwei nicht die gleiche Plattform. Der große Radstand ist wichtig für das opulente Platzangebot im Innenraum. Die Tatsache das der Rapid nicht dem MQB-Baukasten entspringt, sondern auf bewährten Mischplattformen des VW-Konzerns basiert (PQ25, u.a. auch VW Polo Gen5 und Audi A1), ist wichtig für den Endpreis des Fahrzeuges.

Der Testwagen:

[one_half last=“no“]
[arrowlist]

  • Modellbezeichnung: Škoda Rapid Spaceback
  • Fahrzeugklasse:  Kompaktklasse
  • Verkaufsstart: Oktober 2013
  • Basispreis:  14.990 €

[/arrowlist]

[/one_half][one_half last=“yes“]

[arrowlist]

  • Karosserieform: Steilheck Kompakt
  • Gefahrene  Motoren: 85 PS Benziner, 90 PS Diesel
  • Getriebe: 5-Gang Manuell

[/arrowlist][/one_half]

 

skoda rapid spaceback ausfahrt gardasee

Erste Ausfahrt

Active, Ambition und Elegance sind die drei Ausstattungsvarianten in denen Škoda den Spaceback ab Oktober zum Verkauf anbietet. Auf der Motorenseite stehen zum Start vier Benziner und zwei Diesel parat. Bei der internationalen Präsentation in Verona konnte ich auch den 75 PS starken Dreizylinder-Benziner fahren, den Škoda allerdings nicht auf dem deutschen Markt anbieten wird (erstmal?). Reden wir hier von einem Golf-Gegner, so sind jedoch zwei andere Motoren besonders interessant; Der 90 PS starke 1.6 TDI der mit der Präsentation im Spaceback nun zum ersten Mal im Rapid angeboten wird und der 85 PS starke 1.2 Liter Turbo-Benziner. Beide Motoren sind Direkteinspritzer und werden mit einem Fünfganggetriebe kombiniert.

1.2 TSI + 1.6 TDI

1.2 Liter Hubraum nur, aber immerhin vier Zylinder und einen Turbolader der dem kleinen Motor Leben einhaucht. Dank 160 NM die zwischen 1.600 und 3.500 Umdrehungen anstehen, lässt sich der kleine Benziner überraschend angenehm durch die Stadt fahren. Geht es raus auf das Land, zieht er sich tapfer durch das Drehzahlband und liefert vitale Fahrleistungen ab. Das man mit nur 85 PS und 1.2 Liter Hubraum nicht zum Verkehrshindernis wird, verdankt man auch dem hervorragenden Leichtgewicht des Rapid Spaceback: 1.150 Kilogramm. Selbst die Dieselversionen schaffen es nicht über die 1.300 Kilogramm-Marke. Damit gehört der Rapid Spaceback zu den leichtesten Vertretern im Golf-Segment!

Mehr Power, mehr Gänge

In Kürze wird ein 105 PS starker 1.6 TDI folgen und wer den stärksten Benziner im Rapid Spaceback wählt (1.4 TSI – 122 PS) der bekommt diesen mit dem bekannten Siebengang-DSG Getriebe geliefert. Ansonsten bietet Škoda im Augenblick nur den 1.2 TSI mit 105 PS mit 6-Gängen an (manuell) und auch bei den Diesel spielen derzeit noch die 5-Gang-Getriebe die größere Rolle.

skoda Rapid Spaceback von hinten

Die Fakten:

Gefahrene Motorisierungen:

[one_half last=“no“]
[arrowlist]

  • 1.2 TSI Ambition
  • Motor: Vierzylinder Benzinmotor Direkteinspritzer Turbo
  • Hubraum: 1.197 ccm³
  • Leistung: 85 PS bei 4.800 U/min
  • Drehmoment:  160 Nm bei 1.500 – 3.500 U/min
  • Antrieb: 5-Gang Getriebe manuell – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 11.7 Sek.
  • Verbrauch nach Norm: 5.1 l / 100 km
  • Basispreis als: Ambition: 17.250 €

[/arrowlist]

[/one_half][one_half last=“yes“]

[arrowlist]

  • 1.6 TDI Elegance
  • Motor: Vierzylinder Dieselmotor Direkteinspritzer Turbo
  • Hubraum: 1.598 ccm³
  • Leistung: 90 PS bei  4.200 U/min
  • Drehmoment:  230 Nm bei  1.500 – 2.500 U/min
  • Antrieb: 5-Gang Getriebe manuell – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 182 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 12.1 Sek.
  • Verbrauch nach Norm: 4.5l / 100 km
  • Basispreis als:  Elegance 21.390 €

[/arrowlist][/one_half]

Skoda Rapid Spaceback Kofferraum

Škoda – Platz da

Im Gegensatz zum Stufenheck-Modell Rapid ist der Spaceback 18 Zentimeter kürzer und dennoch bleibt genug Platz für die Insassen und deren Gepäck. Mit 415 Litern Kofferraumvolumen ist dieses sogar größer als beim VW Golf.

Skoda Rapid Spaceback Cockpit

Das Cockpit

Ab der Ambition-Ausstattungslinie bekommt der Fahrer ein Drei-Speichen Lederlenkrad in die Hand gelegt und auch der Schaltknauf wurde mit dem edlen Material ummantelt. Der Eindruck eines günstigen Golf-Gegners kommt nur auf, wenn die Hände zu lange an den Türverkleidungen weilen. Gerade im Bereich der unteren Türfächer mangelt es an einer angenehmen haptischen Oberfläche. In anderen Worten: Das Plastik der Türverkleidungen ist schlicht zu billig geraten und die Kanten nicht genug gerundet.

weiter lesen

Aktuelle Suchanfragen:

IAA 2013 – Volkswagen präsentiert Golf Variant mit Erdgasmotor

Es gibt eine Menge Premieren auf der IAA in Frankfurt, eine wichtige für Freunde des Erdgasantriebes ist der neue Golf Variant TGI.

Golf Variant TGI

TDI, TSI und nun auch noch TGI. Diese drei Abkürzungen stehen für die unterschiedlichen Kraftstoffsorten mit denen die Motoren im Konzern angetrieben werden können. TSI steht für Benzinmotoren, TDI für Diesel und nun also TGI für Erdgasmotoren.

Der Vierzylinder-Turbomotor des Golf Variant TGI BlueMotion entwickelt 110 PS und fährt sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin. Durch die Aufladung und die Anpassung des Motors an den extrem sauberen Kraftstoff Erdgas lässt sich die hohe Oktanzahl von 130 ROZ ausnutzen. Die Folge ist ein effizienter Antrieb mit extrem niedrigen Kraftstoffverbrauchswerten von 3,5 kg / 100 km im Fahrzyklus und einem CO2-Ausstoß von lediglich 95 g/km. Rechnet man die Kosten nun in Euro je Kilometer um, so reichen 4 € für 100 Kilometer.

Mit dem Golf Variant debütiert neben dem Golf das zweite Erdgasfahrzeug auf der Basis des neuen Modularen Querbaukasten (MQB). Die Modelle sind von vornherein so konzipiert, dass neben konventionellen Motoren alle neu entwickelten, modular aufgebauten Aggregatefamilien, von Hybrid und Erdgas bis hin zu Antriebskomponenten für reine Elektrofahrzeuge, zum Einsatz kommen können.

Erdgasmotoren entwickeln rund 25 Prozent weniger CO2-Emissionen, als vergleichbare Benziner. Durch den Einsatz von Biogas können sogar rund 80 Prozent CO2 eingespart werden. Bereits heute wird an 177 Erdgastankstellen in Deutschland reines Biogas verkauft. Im Durchschnitt liegt der Biogasanteil am Erdgas als Kraftstoff bei 20 Prozent.

Der Umstieg auf ein Erdgasfahrzeug bedeutet heute keinerlei Verzicht mehr – weder auf Leistung oder Komfort, noch auf eine ausreichende Reichweite. Durch das ausgebaute Tankstellennetz von mittlerweile über 920 Erdgastankstellen alleine in Deutschland ist die Versorgung mit Erdgas flächendeckend gesichert. Durch den an Bord befindlichen serienmäßigen Benzintank ist eine Gesamtreichweite von nahezu 1.400 Kilometern möglich. Im Erdgasbetrieb ist eine Strecke von rund 430 km realisierbar – die sich wegen der geringen Kraftstoffkosten von weniger als 4 Euro pro hundert Kilometer besonders lohnen.

Die Umweltfreundlichkeit der Erdgasantriebe wurde durch verschiedene Auszeichnungen mehrfach bestätigt: So trägt zum Beispiel der eco up! den Titel „Gesamtsieger“ in der VCD-Auto-Umweltliste 2012 und 2013, gleichzeitig wurde der erdgasbetriebene up! mit dem ACV mobil Umweltpreis ausgezeichnet. Der Passat TSI EcoFuel ist ebenfalls ein Erfolgsmodell mit Erdgasantrieb und kann Auszeichnungen wie „Gelber Engel 2012“ in der Kategorie „Auto der Zukunft“ und die begehrte 5-Sterne Auszeichnung des ADAC EcoTest vorweisen.

Erdgas ist neben der Elektromobilität einer der maßgeblichen Pfeiler zur Umsetzung der konzernweiten Antriebs- und Kraftstoffstrategie mit alternativen Antriebskonzepten. Volkswagen ist vom Erdgasantrieb überzeugt: Es ist der einzige, derzeit in hoher Stückzahl realisierbare und ausgereifte alternative Antrieb, der ohne größere Einschränkungen mit hoher CO2-Wirkung einsetzbar ist.