Porsche Kunstwerk in Goodwood

Vermutlich am häufigsten fotografiert am letzten Wochenende, die Skulptur von Gerry Judah, eine Würdigung für die 50 Jahre Porsche 911. Aufgestellt an einem Ort, an dem die Motoren mit dem Puls der Zuschauer um die Wette liefen.

Gerry Judahs Porsche Skulptur

Der Künstler und Designer Gerry Judah hat mit seiner, der Schwerkraft trotzen Skulptur, ein Herzstück für das 20. Festival of Speed in Goodwood geschaffen. Sein 35 Meter hohes Kunstwerk lässt drei Porsche Sportwagen hoch in die Lüfte fahren.

Juda wurde von Porsche Great Britain beauftragt,  zur Feier von „50 Jahren Porsche 911“ , eine Skulptur zu erstellen.

Das eindrucksvolle Kunstwerk besteht aus drei futuristischen weißen Doppelstützen, die einem stählernen Pfeil gleich, die Sportwagen in die Luft fahren lässt. Für die fünfzig Jahre Porsche 911 stehen an der Spitze, in 35m Höhe exemplarisch die folgenden Modelle: 911 aus dem Jahre 1963; aus dem Jahre 1973 ein 911 Carrera RS 2.7, und das aktuelle 2013er  Modell des 911.

Eleganz in einfacher Schönheit, nicht weniger vermittelt die über 22 Tonnen schwere Skulptur. Jedes der weiß lackierten Standbeine besteht aus einer Stahlblech-Hülle, die am Ende extrem schmal zuläuft.

Der Künstler Gerry Judah sagt zu seinem Kunstwerk: 

Ich wollte ein Kunstwerk schaffen, dass nicht nur die Kraft und Eleganz des Porsche 911, sondern auch die Aufregung und Spannung rund um das Festival of Speed verkörpert.  Der Porsche 911 hat bereits eine wunderschöne Form, meine Skulptur konnte daher nur ein Träger für dieses Design sein. Eine Plattform um die Fahrzeuge am Himmel leuchten zu lassen.

Die Idee war, das jedes der drei Fahrzeuge in den Himmel rast, zusammen und doch im Rennen gegeneinander. Wahrgenommen in einem einzelnen, perfekten Augenblick.  Die Skulptur ist wie die Autos darauf: Einfach, rein und für perfekt für die Aufgabe entwickelt.

Design und Produktion: GERRY JUDA
Maschinenbau: CAPITA SYMONDS
Fertigung und Installation: LITTLEHAMPTON WELDING
Fotografie: DAVID BARBOUR

www.gerryjudah.com

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Mercedes-Benz CLK-GTR – Bonhams-Auktion – Gedanken von Fabian Mechtel

Der Mercedes-Benz CLK war nie ein besonders gelungener Entwurf. Wer ihn im großen Stammbaum des Daimlers entdecken will, der muss schon genau suchen.

Doch es gibt zwei Modelle, die taugen etwas mehr als der Rest der Modellpalette: die Rede ist vom CLK-GTR. Das Auto, mit dem Mercedes-Benz und die AMG-Mannschaft nach dem Ende der DTM 1996 wieder im Motorsport aktiv wurden.

Der erste Entwicklungsprototyp basierte im Übrigen auf dem zur damaligen Zeit schon erfolgreich eingesetzten McLaren F1 GTR. Da das Band zwischen Mercedes und McLaren jedoch noch ein frisches war, musste man in Stuttgart ein bereits gefahrenes Kundenauto gebraucht kaufen.

Zu Homologationszwecken entstanden ab 1999 dann 25 Fahrzeuge, verteilt auf 20 geschlossene Coupé-Varianten und fünf Roadster. Besonders letztere haben in ihrem Leben selten die öffentliche Straße gesehen, wie ihre regelmäßigen Auktionsbesuche mit dreistelligen Kilometerständen auf dem Tacho zeigen.

Einer, der tatsächlich noch nie auf der Straße unterwegs war, kommt nun in diesem Jahr in Goodwood unter den Hammer. Im Besitz eines niederländischen Sammlers stand der einzige schwarz lackierte Roadster seit 2002 in der klimatisierten Halle.

Ob sich so viel Enthaltsamkeit gelohnt hat? Das Auktionshaus Bonhams, das sich um den Verkauf des CLK-GTR Roadsters kümmert, ruft einen Schätzpreis von 2 bis 2.5 Millionen Euro auf. Bei einem Neupreis von damals 1.3 Millionen Euro eine solide Wertsteigerung. Allerdings sind in der Vergangenheit bisher keine solchen Werte für die straßentauglichen LeMans-Renner erzielt worden.

Der letzte erfolgreiche Auktionsverkauf datiert aus dem Jahr 2009, als der hier ebenfalls gezeigte dunkelgraue Roadster für 630.000 EUR verkauft wurde – und dieser war im Vorbesitz des Sultans von Brunei und obendrein der einzige rechtsgelenkte Roadster. Ein weiterer Roadster mit nur gut 100km auf dem Tacho in neuwertigem Zustand blieb im vergangenen Jahr bei einem Gebot von 1.3 Millionen Dollar stehen – der Schätzpreis lag hier bei 2.8 Millionen Euro.

Aber so ist es eben, wenn das Basisfahrzeug nicht wirklich beliebt war: dann zieren sich auch die Sammler. LeMans-Historie hin, AMG-Handarbeit-V12 her.

 

Alle Fotos: Bonhams, RM Auctions

Autonews – Der Wochenrückblick KW 26

1. Range Rover Sport SVR zeigt sich in Goodwood

Der leistungsstärkste Land Rover feiert beim diesjährigen Festival of Speed in Goodwood seine Weltpremiere. Der neue Range Rover Sport SVR ist das erste Modell mit dem neuen SVR-Label. Mit eindrucksvollen 550 PS und einer beeindruckenden Optik und Akustik dürfte der Sportler Eindruck bei den Festivalbesuchern schinden. Die Entwicklung des Range Rover Sport SVR dauert noch bis zum nächsten Jahr dann soll der Verkauf starten. Weitere Details außer der PS-Anzahl hält Land Rover noch unter Verschluss. Design, Entwicklung und Fertigung des neuen SVR-Hochleistungsboliden sind eine rein britische Sache, daher auch die feine englische Zurückhaltung bis zum kommenden Jahr.

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2. Audi A3 Sportback E-tron fährt und fährt und fährt

Mehr als 900 Kilometer versprechen die Ingolstädter. Ein 1.4 TFSI-Benziner mit 150 PS und ein 102 PS starker Elektromotor pushen den kompakten Kombi über die Straßen. Damit schafft der E-Tron den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 7,6 Sekunden bei einer Höchstgeschwindigleit von 222 Stundenkilometern. Durch die intelligente Kombination aus leistungsstarkem Elektromotor und ein effizientem TFSI-Verbrennungsmotor schafft der A3 E-Tron mehr als 900 Kilometer Reichweite. Und das bei einem Spritverbrauch von nur 1,5 Liter auf 100 Kilometer. Richtungsweisend? Oh ja!

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3. Nissan Concept 2020: Traumprojekt Gran Turismo

Wer träumt als Designer nicht davon, komplett freie Hand zu bekommen, wenn es um das Konzeptionieren eines Autos geht? Die jungen Nissan Designer aus dem europäischen Designzentrum mitten in London hatten das Glück. Sie durften den Concept 2020 Vision Grand Turismo nach ihren eigenen Wunschvorstellungen entwerfen. Diese Studie wurde nun beim Goodwood Festival of Speed zum ersten Mal präsentiert. Der Concept Sportler kombiniert Designelemente aktueller Sportwagen des japanischen Herstellers mit fortschrittlichen Rennsporttechnologien insbesondere mit Augenmerk auf die Aerodynamik. Die einzige bisher physische Umsetzung des digitalen Modells sollte so manchen Fan auf den Plan rufen.

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4. Jaguar F-Type Project 7: Noch mehr Goodwood

Noch einer der sich auf dem Goodwood Festival of Speed mit einer neuen Serie zeigt. Jaguar stellte den F-Type Project 7 vor, das erste Modell der neu gegründeten Spezialabteilung Jaguar Land Rover Special Operations. In nur 250 Exemplaren soll der puristische Roadster aufgelegt werden und sich in die Herzen der Fans fahren. Für den deutschen Markt sind allerdings nur 20 Stück vorgesehen. Designtechnisch legt sich das gute Stück an die 2013 gezeigte einsitzige Studie. Mit 575 PS schafft der straßentaugliche Supersportler die 0 auf 100 in nur 3,9 Sekunden. Da müssen sich die potenziellen Interessenten also sputen.

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5. Dem Mercedes-Benz S Coupé wohl geneigt

Ab September gibt es den neuen Mercedes-Benz S Coupé und der kann sich sehen lassen. Kürzer, breiter, niedriger und ausgeprägter wird er auf die Straße gestellt. Markantere Kurven sind von nun an sein Markenzeichen geprägt von einem kräftigen Hinterteil. Auch ein Rücken kann entzücken, oder? Sportliche 455 PS werden aus einem Acht-Zylinder Motor auf die Räder gedrückt. Fahrspaß der einiges kostet, sich aber mehr als lohnt. Zwei Varianten soll es geben mit einer zusätzlichen großzügigen Serienausstattung und ein noch breiteres Spektrum an Möglichkeiten zur Individualisierung. Da greift man doch gern ins Portemonnaie.

Mercedes-Benz S-Klasse Coupe/S63AMG Coupe, Toskana 2014

Mercedes-Benz S-Klasse Coupe/S63AMG Coupe, Toskana 2014

6. Jeep Wrangler als Sondermodell Rubicon X

Ein markanter Frontgrill in „Medium Gloss Black“ sorgt für den imposanten Auftritt des neuen Jeep Ablegers. Der Offroader Rubicon X präsentiert sich in verschiedenen Farbkombinationen und jede Menge abenteuerlicher Extras. Für den Antrieb sorgen ein 3,6 Liter großer Benziner mit wohlklingendem V6 und 284 PS sowie ein Turbodieselmotor mit 2,8 Litern Hubraum und 200 PS. Alles in Kombination mit einem fünfstufigen Automatikgetriebe. Ab sofort gibt es den Rubicon X bei allen Jeep Händlern ab 47.100 Euro direkt vor die heimische Garage.

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7. Toyota geht auf umweltfreundlichere Wege

Schon im Sommer kommenden Jahres will der japanische Autohersteller die Serienversion seines Brennstoffzellenfahrzeugs auf den Markt bringen. Vorerst nur in Japan soll der FCV für umgerechnet 50.000 Euro zu haben sein. Ein stolzer Preis, den man für umweltfreundliches Herumkurven aber gern zahlt. Das Antriebssystem besteht unter anderem aus Hochdruck-Wasserstofftanks und Brennstoffzellen-Stacks, die bei der chemischen Reaktion von Wasser- und Sauerstoff Elektrizität produzieren. Reichweite und Fahrleistung liefert die Limousine wie konventionell angetriebene Fahrzeuge aber ohne die C02-Belastung. Am Ende kommt nämlich nur Wasserdampf aus dem Endrohr. Also, Wasser marsch!

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8. Neuer Opel Corsa noch dieses Jahr

Jetzt noch im Tarnanzug, lüftet Opel schon Ende diesen Jahres das Geheimnis und der neue Opel Corsa lässt seine Hüllen fallen. Der Corsa E verfügt über einen 1.0 Ecotec-Benziner der neuen Motorengeneration mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe. Ein neu entwickeltes Chassis und eine neu abgestimmte Lenkung runden das neue Konzept ab. Ausgerüstet wird der neue Opel Corsa wohl mit einem 115 PS starken, neuen Einliter-Dreizylinder-Turbo, der sowohl Sport- als auch Komfortfahrwerk bietet. Nach den letzten Validierungsfahrten befindet sich der kleine Stadtflitzer direkt auf der Zielgeraden Richtung Serienproduktion.

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Fotonachweis: Hersteller

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Mit ABT nach Goodwood

Wer meinen Blog verfolgt, der kommt nicht umhin zu bemerken das es hier zwei Themen gibt, die besonders oft vorkommen: „Autos die Spaß machen“ und „Roadtrips„. Und im besten Fall kann ich beides auch noch kombinieren.

Roadtrip: Mit ABT nach Goodwood

Mit 1.812 PS auf der falschen Straßenseite.

Als mich die Anfrage von ABT-Sportsline erreichte, ob ich mit nach Goodwood zum Festival of Speed fahren wollte, war meine Antwort schon klar, bevor die zweite Hälfte der Frage in meinem Kleinhirn ankam. Es sollte nicht einfach nur nach Goodwood gehen, es sollte ein Roadtrip nach Goodwood werden.  Ich dürfte bei dieser Idee in etwa genauso lange gebraucht haben um ja zu sagen, wie ein Schüler der gefragt wird ob er jetzt in die großen Sommerferien gehen will.

Auf eigener Achse nach Goodwood

Für echte Speedheads kann es nur eine Form der Anreise zum Festival of Speed geben: Am Steuer eines Autos. Und wer sich auf einen Roadtrip mit dem Tuner ABT einlässt, der darf davon ausgehen, dass die Fahrzeuge mit reichlich Leistung gesegnet sind.

Abt Rheinmain

ABT Sportsline brachte 1.812 PS zum Start des Trips in die ABT Niederlassung Rhein-Main nach Rodgau:

Auf eigener Achse nach Goodwood

Unsere Abfahrt am Freitag früh in Rodgau brachte mir den Platz hinter dem Steuer des auf 600 PS aufgeblasenen Audi S6 Avant ein. Wenn ABT mit der Leistungskur für einen Audi S6 fertig ist, dann hat er nicht nur einen neuen Namen: „AS6-R“ sondern auch 40 PS mehr als das Top-Modell aus Ingolstadt, der Audi RS6.  Rückblickend war bereits der Start mit dem AS6-R die perfekte Lösung für das, was uns bevorstand.

Mit mir im Auto zwei Kollegen aus der Medien-Welt, darunter ein Österreicher, der mir im Laufe der Reise noch viel über die Kultur des putzigen Alpenvolkes beibringen sollte.

Wos isn -abt goodwood

„Wos isn?“

Ein Ausspruch aus dem Alpenland und übersetzt bedeutet es: „Wie geht es dem werten Herrn?“

Wie soll es einem schon gehen? 600 PS – Allradantrieb und das ganze verpackt in der bekannt schönen Hülle eines Audi A6 Avant. Ab geht der Trip.

Von Rodgau ging es über die A3 bis nach Köln – und gleich zu Beginn des Trips konnten die mit ordentlich Leistung an den Start gegangenen „Äbte“ zeigen was in ihnen steckt. Tacho 270 und auf der Rücksitzbank wird geschnarcht. Der Adrenalin-Kick beim Tempo oberhalb von 250 schien in den edlen Limousinen nicht über alle Insassen herzufallen.

Was ich auf diesem ersten Teilstück gelernt habe ist auf jeden Fall: Hinter dem Steuer des AS6-R vergehen 60 Minuten deutlich schneller, als auf dem Rücksitz. Bereits kurz hinter dem Westerwald sollte es den ersten Fahrerwechsel geben und ganz unter uns – nur mitfahren ist wie „nur beim Essen zu zuschauen“ – Man wird nicht satt davon.  Die Zeit bis zum zweiten Stop zog sich in die Länge. Kurz hinter der belgischen Grenze war es endlich so weit und neben dem in Form von frittierten Kartoffelstäbchen auf uns wartenden Gaumengenuß, gab es auch den ersten Fahrzeugwechsel.

Gaumengenuss in Belgien Pommes

Vom AS6-R in den GTI

Wie viel Platz und Kraft man im AS6-R wirklich genießt, merkt man erst wenn man hinter dem Steuer des Wolfsburger Erfolgsmodells sitzt. Dank der ABT-Leistungskur auf 290 PS und dem deutlich niedrigeren Golf-Leergewicht, fiel der Kulturschock der halbierten Motorleistung jedoch nicht allzu schmerzlich aus. Frisch gestärkt durch eine Portion belgische Pommes ging es zum nächsten Halt. Das Atomium. Jeder Brüssel-Tourist kennt es. Und wir kannten es nun auch – ein schneller Fotostop sollte es sein. Bevor die Touristen mit offenen Mündern den Blick vom Metall-Atom auf die schweren Eisen aus dem Allgäu richteten waren wir schon fast wieder „on the Road“.

ABT Atomium Brüssel

Ich kann das Salz riechen

Der Österreicher wich mir nicht mehr von der Seite und ich fing an, ihn ebenso zu akzeptieren wie den Wolfsburger Kompaktwagen mit dem großen Namen. Während sich das Motorsteuergerät im ABT-GTI über die Tempo limitierten Autobahnen in Belgien langweilte, kamen wir dem Meer immer näher. Das Ende von Kontinental-Europa, der Beginn einer neuen Freundschaft zwischen Österreichern und Deutschen lag in der Luft, durchschnitten nur vom lauten kreischen der See-Möwen und dem räuspern des Turboladers.

Wir parkten unsere Äbte auf dem Deck einer Fähre, sammelten uns in den edlen Gemächern des Schiffes und warteten ungeduldig wie Odysseus auf den verlockenden Gesang der Sirenen.  Doch die Begrüßung in England viel deutlich weniger dramatisch aus. Runter von der Fähre, rauf auf die falsche Straßenseite.

ABT auf der Fähre

Die falsche Seite

Ob es eine glückliche Fügung des Schicksals war, oder einfach nur meine vorwitzige Art – als ich von der Fähre herunter fuhr, saß ich wieder am Steuer und zwar nicht mehr im GTI sondern im vor Kraft strotzenden Ingolstädter Kombi.

Mit 600 PS auf der fühlt man sich auf der linken Spur wohl. Auch in England.

Die Überfahrt mit der Fähre war so etwas wie eine Tür in eine andere Welt, durch die man gegangen ist. Plötzlich ist man nicht mehr auf bekanntem Territorium. Man sieht die Umgebung mit anderen Augen. Man ist auf einer Entdeckungstour und vor allem: Man ist plötzlich fremd.  Die Anpassung an die Tatsache, dass man in England auf der „falschen“ Straßenseite fährt ist leicht – vor allem wenn man Kollegen hat, denen man hinterher fahren kann.

England abt

Was bleibt ist die Tatsache, dass Tempolimit doof ist.   

Unser Domizil in England war ein pittoreskes Hotel im Landhaus-Stil. So richtig englisch. Mit englischem Rasen rundherum. Mit Cricket-Platz. Und natürlich mit Keksen und Tee zu jeder Uhrzeit.  Noch englischer wurde es nur, als ich zum ersten Mal nach Goodwood kam:

Goodwood – Festival of Speed [klick]

ABT pittoreskes hotel

Auf dem Weg zum Festival und zurück, verstand ich, weswegen England die Heimat des Motorsports ist. Die Landstraßen sehen fast alle so aus, als wäre man direkt auf dem Weg zur nächsten Kurve in der grünen Hölle. Wilde Wechselkurven, aberwitzige Berg- und Talstrecken.

Waren die großen ABT-Audi auf dem Weg nach England die richtige Wahl, so stellte sich auf den verwinkelten Straßen in Süd-England der ABT GTI als perfekt heraus. Wendig und schmal genug um bei Gegenverkehr nicht bis zum Stillstand bremsen zu müssen.

Die 600 PS starken Quattro-Vertreter boten zwar die bessere Traktion auf den übel gepflasterten Straßen, aber wer auf eben diesen windigen Strecken im Halbdunkel auf unbeleuchtete Milchlaster trifft, der schaut verschüchtert beim Kauf des nächsten Autos auf die maximale Breite inklusive Außenspiegel.

Nach zwei viel zu kurzen, dafür extrem sonnigen, Tagen in Goodwood. Und mit mehr Eindrücken über England, als nach einem Jahr Discovery-Channel schauen sowie zwei veritablen Blasen an den Füßen – ging es zurück.  (Meine Eindrücke von Goodwood finden sich im oben verlinkten Artikel!)

Hatte mich der ABT Audi AS6-R auf der Hinfahrt in den Bann gezogen, der ABT Golf GTI auf der Insel als Idealfall herausgestellt – konnte die Rückfahrt nur im ABT AS8 statt finden.

ABT Audi AS8 more Power-Limousine in Fahrt

Acht Töpfe für ein Halleluja.

Ob es daran lag, das wir nach Hause wollten – so ein Trip über mehrere Tage und zusammen gewürfelt aus zum Teil wildfremden Menschen kann auch anstrengend sein – oder einfach nur daran das nach Tempolimit in England und Belgien sowie den engen Landstraßen auf der Insel, ein jeder ABT-Pilot glücklich war über die deutschen Autobahnen.

Auf der Rückfahrt flogen vier von ABT massiv in der Leistung gesteigerte Fahrzeuge, mit massiv über der Richtgeschwindigkeit liegendem Tempo in Richtung Heimat.  Tempo 290 im AS8 und der Österreicher tippt auf der Rücksitzbank an seinem Goodwood-Artikel.

Wenn ich aus diesem Trip irgendwas gelernt habe (neben den Stützpfeilern in der österreichischen Sprache = „Wos isn?“!) dann ist es die Tatsache, dass der ABT AS8 in mir einen ganz neuen Berufswunsch geweckt hat: Am liebsten wäre ich Chauffeur. Aber nur wenn mein Chef einen ABT AS8 hat.

Und so lange bis das klappt, mache ich weiter mit meinem Blog und diesen wundervollen Roadtrips!

tanken macht spass

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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ABT Golf GTI VII – Die Wiedergeburt des GTI

Drei Buchstaben. Mit nur drei zusätzlichen Buchstaben hat Volkswagen 1976 die Welt der kompakten und der finanzierbaren Sportmobile auf den Kopf gestellt. Der erste Golf GTI hatte 1.6 Liter Hubraum und 110 PS – heute in der siebten Generation sind es Tuner wie der Allgäuer VW-Spezialist ABT, die dem Volkswagen Golf GTI seine, über die Jahre verwässerte, Faszination zurück geben.

Operation am Herzen

Die Leistungssteigerung von 220 PS auf 290 PS lässt den GTI noch tauglich für den Alltag erscheinen, hebt sein sportliches Talent aber auf ein neues Niveau.

ABT Golf GTI Generation 7

Wenn in Kempten ein Golf GTI die Hallen von ABT-Sportsline verlässt, dann selten nur mit einem Leistungsplus. Die sehr treuen Kunden des Allgäuer-Experten für sportliche Fahrzeuge von VW und Audi ordern gerne das „Rund-um-sorglos-Paket“. Vom Spoiler bis zum Auspuff.

ABT GOLF GTI

Mit einem speziellen Frontgrill und einer tiefen, dynamisch gezeichneten Frontspoiler-Lippe versprüht das Gesicht des ABT-GTI den sportlichen Elan eines Klassikers der gerade das Fitness-Studio verlassen hat. Über die speziell für ABT gefertigten Spiegelkappen, die kräftigen Seitenschweller und aggressiven Scheinwerferblenden schweift der Blick zum Heck des Wolfsburger-Racers. Die Vierrohr-Auspuffanlage wird eingerahmt von einer dominanten Heckschürze und einem Heckklappenaufsatz der sich nahtlos in das Design einfügt. So wird der Rücken des Golf GTI zum breiten Kreuz eines Sportlers.

Dunkle Felgen in „Gunmetal-Optik“ und wahlweise in 18 oder 19 Zoll erhältlich, bilden das passende Schuhwerk für den Sportler. ABT senkt zudem den Schwerpunkt des GOLF GTI mit speziellen Fahrwerksfedern ab.

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Serienleistung:

220 PS

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Tuning-Version:

290 PS

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Vmax:

250+ km/h

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Abt Golf GTI Sieben

Und so fährt er sich:

Der von ABT mit einem ordentlichen Leistungsplus beschenkte Golf GTI erinnert an seinen Ur-ur-Großvater. Endlich wieder Dampf in jeder Lebenslage und eine trockene und von natürlicher Härte beseelte Straßenlage. Auf dem Trip nach Goodwood konnte der GOLF GTI im ABT Leistungstrim beweisen was in ihm steckt.  Lange Autobahn-Etappen reißt der Power-Golf mit einem Grinsen im Gesicht des Fahrers ab. Dank dem Leistungsplus von 70 PS zieht der Golf dynamisch wie nie durch und beim Blick auf den Tacho lassen sich kleine Freudenjuchzer nicht vermeiden. Der GTI ist wie damals ein Schreck für das Sportwagen-Etablishment.

Auf den winkligen Landstraßen im Süden Englands spielt der GTI seine Stärken im Bereich Handlichkeit und Straßenlage aus. Flott und kontrolliert um Kurven jeder Art, keine besondere Aufgabe für den GTI und gerade im ABTschen Leistungs-Trimm eine echte Gaudi für den Fahrer. Dabei vermittelt die Lenkung immer einen besonders einprägsamen Kontakt zur Straße und die ABT-Version des GTI wirkt handlich wie nie.

Zwei Liter Hubraum und knapp 300 PS und die ganze Leistung wird über die Vorderachse auf die Straße gebracht. Was vor einigen Jahren noch undenkbar schien, ist heute dank der Erfahrung und dem überzeugenden Feinschliff der Experten aus dem Allgäu kein größeres Problem mehr.

Einzig bei sehr beherzten Ausfahrten und welligen Flickenteppichen wünscht man sich eine mechanische Sperre an der Vorderachse, damit keines der 290 Pferdchen in Form von Gummirauch verloren geht.

Volkswagen Golf GTI ABT Sportsline

Die Abt-Version der siebten Golf-Generation bringt den Fahrspaß der frühen GTI-Jahre in purer Form zurück!

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ABT Audi S8 – Der CEO-Sportler

Chauffeurslimousinen. Es gibt Autos die besonders gerne genutzt werden um Geschäftsführer erfolgreicher Unternehmen zu fahren. Einen Chauffeur setzt man ein, wenn der CEO in der zweiten Reihe in Ruhe arbeiten soll. Mit dem Audi S8 hat der Ingolstädter-Premium-Hersteller jedoch eine Limousine im Programm, deren sportliche Reize jeden CEO zurück hinter das Steuer bringen. Mit dem ABT AS8 setzt der Tuner aus Kempten noch einen oben drauf. Eine Sport-Limousine mit Fahrspaß-Garantie. Vermutlich darf man die Dienstfahrten des CEO am Steuer des AS8 nicht einmal mehr als Arbeitszeit rechnen. Zu groß wird der Spass am Steuer der Sportwagen-Limousine.

Chef am Steuer

Wenn der AS8 binnen 13 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 200 beschleunigt, will niemand chauffiert werden. Diese sportliche Höchstleistung will man selbst erfahren.

Audi AS8 volle Fahrt Goodwood

ABT Sportsline legt äußerlich nur dezent Hand an den Audi S8 an. Maximal 21 Zoll große Leichtmetallräder und eine per ABT Level Control abgesenkte Fahrzeughöhe sind die optischen Erkennungsmerkmale für die CEO-Powerlimo.

ABT Sportsline Audi AS8

Die große Sport-Limousine aus Ingolstadt bekommt in den heiligen Hallen des Kemptener Audi-Experten mehr Leistung, mehr Drehmoment und neben den elegant sportlichen Alufelgen in 19 bis 21 Zoll Größe, maximal noch einen dezenten Heckspoiler.

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Serienleistung:

520 PS

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Tuning-Version:

640 PS

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Vmax:

290 km/h

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Audi AS8 Abfahrt

Und so fährt er sich:

Das Audi-Oberhaupt der S-Familie besitzt eine 8-Gang Wandlerautomatik aus dem Hause ZF. In Verbindung mit dem legendären quattro-Antrieb bleibt dem Fahrer nicht viel mehr übrig als den Wählhebel auf D zu stellen, den Fuß heftig auf das Gaspedal zu stemmen und aus dem Stand fällt die Tempo 100 Marke binnen 4 Sekunden. Untermalt vom burschikosen grummeln des Bi-Turbo V8.

Im Gegensatz zum ABT AS6-R darf der ABT AS8 nicht so schnell wie er könnte. Aus Rücksicht auf die Reifen wird die große Sport-Limousine bei Tempo 290 abgeregelt.  Die Faszination des AS8 ist dann auch nicht so sehr die pure Leistung oder die Vmax sondern viel mehr die Ruhe, die Kraft und dieses Wohlgefühl der Sicherheit, auch bei Reisegeschwindigkeiten um 250 km/h herum.

Den ABT AS8 konnte ich auf der Rückfahrt von Goodwood in schnell verfliegenden Augenblicken genießen. 1.000 Kilometer an einem Stück? Kurzweilige Unterhaltung.  Während man auf den Tempo begrenzten Autobahnen in Frankreich und Belgien den Fokus auf das erstklassige Soundsystem des Testwagens und seine mit Massagefunktion ausgestatteten Sitze legt, fällt nach dem überqueren der Grenze der Hammer. Reisegeschwindigkeiten deutlich über 200 km/h sind keine Ausnahme, sondern die Regel für den sportlichsten Vertreter der großen Limousinen.

ABT audi AS8 AS6-r

Mit der ABT-Version des S8 schlüpft der sportliche Athlet in einen eleganten Dreiteiler und ist bereit für Business-Meetings im FastForward-Modus.

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Goodwood 2013 – 20 Jahre Festival of Speed

Goodwood – dieses Mekka für Freunde des gepflegten Umgangs mit rasenden Vier- und Zweirädern, liegt im Südwesten Englands in einem Landstrich der außerhalb der beiden Festivals nicht viel mehr an Faszination und Beschäftigung anbietet, als die riesigen Wiesen mit ebenso großen New Holland Traktoren zu mähen.

Das Festival of Speed und das Goodwood Revival Meeting sind die beiden Höhepunkte auf den Ländereien des „Earl of March“ dem aktuellen Eigentümer der Ländereien rund um Goodwood.

2013 – 20 Jahre Festival of Speed

Porsche 962 C 940

Als vor zwanzig Jahren in der Formel 1 ein gewisser Alain Prost zum vierten Weltmeister-Titel fuhr, begründete Charles Gordon-Lennox, der Earl of March und Kinrara – oder eben besser bekannt als der Lord March, das erste Festival of Speed.

Seitdem wächst mit jedem Jahr die Begeisterung und der Umfang des Events, die Schlangen an den Kassenhäußchen werden länger und die Parkplätze, pardon, die riesigen zu Parkplätzen umfunktionierten Wiesen rund um Goodwood müssen jedes Jahr mehr Besucher-Fahrzeuge aufnehmen. Wer mit seinem eigenen Sportwagen anreist, dem steht nach vorheriger Anmeldung ein Parkplatz auf dem Hügel und in direkter Nähe zum Festival zur Verfügung. Wenn die Mittagssonne am Himmel brennt, dann stehen auf diesem Parkplatz die Supersportwagen von McLaren, Porsche, Ferrari, Lamborghini und Co in Reih und Glied und wirken so seltsam einträchtig, wie es sonst nur die Kleinwagen vor dem örtlichen Supermarkt tun.

Goodwood ist besonders

Dieses Festival of Speed zu beschreiben ist nicht leicht. Ich könnte verfallen in die allfällige Prosa und Bezeichnungen wie „pittoresk“ für die Dörfchen rund um Goodwood benutzen. Ich könnte von Sportwagen schreiben, die sich durch die Kurve „grippen“ und natürlich von der Luft erzählen, deren Geruch geschwängert vom verbrannten Kraftstoffgemisch, zuviel Sonnencreme auf englischer Haut, verbranntem Reifengummi und Fish&Chips, zum Teil schwer über den Tribünen liegt.

Am besten jedoch – sprechen Bilder. 

In Goodwood sind die Fahrzeuge in 31 verschiedenen Gruppen an den Start gegangen. Vom Vorkriegs-Rekordfahrzeug bis hin zu Fahrzeugen der Zukunft. Goodwood hatte für jeden Fan etwas zu bieten.

50 Jahre Porsche 911

Zwei Porsche 911 wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Der schwarz gelbe Pirelli-Porsche ist ein 1993er Supercup-Porsche mit 3.8 Liter Boxer und der hoch liegende Rothmans-Porsche ein 1984er Paris-Dakar Porsche 911 mit Allradantrieb und 300 PS starkem 3.2 Liter Sechszylinder-Boxermotor.
Zwei Porsche 911 wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Der schwarz gelbe Pirelli-Porsche ist ein 1993er Supercup-Porsche mit 3.8 Liter Boxer und der hoch liegende Rothmans-Porsche ein 1984er Paris-Dakar Porsche 911 mit Allradantrieb und 300 PS starkem 3.2 Liter Sechszylinder-Boxermotor.
Vom Porsche Museum eingesetzter Porsche 911 SC "SAFARI". Baujahr 1978. Der 3 Liter Sechszylinder leistet 280 PS, das Fahrzeug hat 30 Zentimeter Bodenfreiheit und wog 1080 kg. Auf diesem Fahrzeug wurde Björn Waldegard 1978 Vierter der Safari-Rallye.
Vom Porsche Museum eingesetzter Porsche 911 SC „SAFARI“. Baujahr 1978. Der 3 Liter Sechszylinder leistet 280 PS, das Fahrzeug hat 30 Zentimeter Bodenfreiheit und wog 1080 kg. Auf diesem Fahrzeug wurde Björn Waldegard 1978 Vierter der Safari-Rallye.
Das Siegerfahrzeug der 12 Stunden von Sebring 1973. Ein Porsche 911 RSR. Mit am Steuer damals: Hurley Heywood.
Das Siegerfahrzeug der 12 Stunden von Sebring 1973. Ein Porsche 911 RSR. Mit am Steuer damals: Hurley Heywood.

Doch Porsche hat das Jubiläum „50 Jahre 911“  nicht nur mit fahrenden Autos gefeiert, auch mit einer ganz besonderen Skulptur – mehr über dieses Kunstwerk, hinter diesem Link. 

50 Jahre Porsche 911 - Eine Skulptur mit besonderem Anspruch.
50 Jahre Porsche 911 – Eine Skulptur mit besonderem Anspruch.

 Eine andere Zeit:

1894 reichten 3 PS um um das erste Autorennen zu gewinnen. Der Peugeot Typ 5 gewann das Rennen auf der Strecke von Paris nach Rouen.
1894 reichten 3 PS um um das erste Autorennen zu gewinnen. Der Peugeot Typ 5 gewann das Rennen auf der Strecke von Paris nach Rouen.
111 Jahre alt, der Renault Type K aus dem Jahre 1902. Der Bruder vom Konstrukteur, Marcel Renault, gewann mit diesem Fahrzeug 1902 das 1.300 km lange Rennen von Paris nach Wien.
111 Jahre alt, der Renault Type K aus dem Jahre 1902. Der Bruder vom Konstrukteur, Marcel Renault, gewann mit diesem Fahrzeug 1902 das 1.300 km lange Rennen von Paris nach Wien.
5.5 Liter Hubraum, Vier Zylinder und 16 Ventile. Der Benz 21/80 aus dem Jahre 1910 war bereitd über 160 km/h schnell. Der für die "Prinz Heinrich Tour" gebaute offene Viersitzer wurde in diesem Jahr von Jochen Mass pilotiert.
5.5 Liter Hubraum, Vier Zylinder und 16 Ventile. Der Benz 21/80 aus dem Jahre 1910 war bereitd über 160 km/h schnell. Der für die „Prinz Heinrich Tour“ gebaute offene Viersitzer wurde in diesem Jahr von Jochen Mass pilotiert.
Auch den Siegerwagen des Großen Preis von Deutschland - 1939 - einen Mercedes W154 mit fast 500 PS starkem V12 wurde u.a. von Jochen Mass gefahren.
Auch den Siegerwagen des Großen Preis von Deutschland – 1939 – einen Mercedes W154 mit fast 500 PS starkem V12 wurde u.a. von Jochen Mass gefahren.
Auf dem W196 einem ehemaligen GrandPrix-Rennwagen aus dem Jahre 1954/55 gewann Sir Stirling Moss seinen ersten Grand Prix. In Goodwood waren auf diesem Wagen unterwegs: Hans Herrmann, Stirling Moss, Jackie Stewart und Nico Rosberg!
Auf dem W196 einem ehemaligen GrandPrix-Rennwagen aus dem Jahre 1954/55 gewann Sir Stirling Moss seinen ersten Grand Prix. In Goodwood waren auf diesem Wagen unterwegs: Hans Herrmann, Stirling Moss, Jackie Stewart und Nico Rosberg!

Langstrecke:

Mit 5 Runden Vorsprung gewann dieser Alpine-Renault das LeMans Rennen 1978. Der Top-speed lag damals bei 384 km/h
Mit 5 Runden Vorsprung gewann dieser Alpine-Renault das LeMans Rennen 1978. Der Top-speed lag damals bei 384 km/h
Mit einem 7 Liter V12 auf die Jagd, zweimal rund um die Uhr in LeMans gegangen und gewonnen. 1988er Jaguar XJR9LM mit Andy Wallace am Steuer.
Mit einem 7 Liter V12 auf die Jagd, zweimal rund um die Uhr in LeMans gegangen und gewonnen. 1988er Jaguar XJR9LM mit Andy Wallace am Steuer.
TS020 so der Name des 1998er Toyota GT-One für die 24-Stunden von LeMans.  In Goodwood in diesem Jahr von Emmanuel Collard und Martin Brundle bewegt.
TS020 so der Name des 1998er Toyota GT-One für die 24-Stunden von LeMans. In Goodwood in diesem Jahr von Emmanuel Collard und Martin Brundle bewegt.
Der LeMans Gewinner von 1999, der BMW V12 LMR Prototyp mit 6.1 Liter großem  V12 Motor. Am Steuer: Marc Surer. Von Marc gibt es weiter unten, bei "Persönlichkeiten" noch ein Foto.
Der LeMans Gewinner von 1999, der BMW V12 LMR Prototyp mit 6.1 Liter großem V12 Motor. Am Steuer: Marc Surer. Von Marc gibt es weiter unten, bei „Persönlichkeiten“ noch ein Foto.

 

 

Augenblicke:

Manchmal reicht ein Blick auf das Equipment mit dem die Fahrzeuge zum Start rollen um schnell zu verstehen, dass auch in der High-Tech-Welt Formel 1, die Boliden schneller leben, als die verwendete Hard- und Software. Ein McLaren MP4/13 aus 1998 und der dazugehörige Laptop für die Bord-Elektronik.
Manchmal reicht ein Blick auf das Equipment mit dem die Fahrzeuge zum Start rollen um schnell zu verstehen, dass auch in der High-Tech-Welt Formel 1, die Boliden schneller leben, als die verwendete Hard- und Software. Ein McLaren MP4/13 aus 1998 und der dazugehörige Laptop für die Bord-Elektronik.
Chris. Team-Mitglied des Formel 1 Rennstalls RedBull. Dem Brause-Hersteller, der mit vorliebe die Traditions-Rennwagen-Hersteller abspeist.
Chris. Team-Mitglied des Formel 1 Rennstalls RedBull. Dem Brause-Hersteller, der mit Vorliebe die Traditions-Rennwagen-Hersteller abfüllt.
Engine p0rn in Goodwood
Engine p0rn in Goodwood
Der Ferrari 250 GTO von Ex-Pink Floyd Drummer Nick Mason.
Der Ferrari 250 GTO von Ex-Pink Floyd Drummer Nick Mason.
Das Cockpit des "Schneepflug-Ferrari" 312 aus dem Jahre 1972. Ein Formel 1 Wagen mit 3 Liter V12 Motor.
Das Cockpit des „Schneepflug-Ferrari“ 312 aus dem Jahre 1972. Ein Formel 1 Wagen mit 3 Liter V12 Motor.

Persönlichkeiten:

Vorstandsvorsitzer der Porsche AG. Matthias Müller. Der Job scheint einfach nur alle Sonnenseiten des Lebens zu beinhalten .. :)
Vorstandsvorsitzer der Porsche AG. Matthias Müller. Der Job scheint einfach nur alle Sonnenseiten des Lebens zu beinhalten .. 🙂
Als Sohn des „Bergkönigs“ Hans Stuck und dessen Frau Christa-Maria Stuck konnte er schon als Jugendlicher auf dem Nürburgring Erfahrungen sammeln, da sein Vater dort Fahrerlehrgänge abhielt. Per Sondergenehmigung bekam er mit 16 Jahren den Führerschein. 1969 gewann er den Sportfahrerlehrgang der Scuderia Hanseat und verdiente sich mit Erfolgen bei kleineren Rennen die internationale Rennlizenz. Quelle: Wikipedia
Als Sohn des „Bergkönigs“ Hans Stuck und dessen Frau Christa-Maria Stuck konnte er schon als Jugendlicher auf dem Nürburgring Erfahrungen sammeln, da sein Vater dort Fahrerlehrgänge abhielt. Per Sondergenehmigung bekam er mit 16 Jahren den Führerschein. 1969 gewann er den Sportfahrerlehrgang der Scuderia Hanseat und verdiente sich mit Erfolgen bei kleineren Rennen die internationale Rennlizenz. Quelle: Wikipedia
Jacky Ickx  ist ein ehemaliger belgischer Formel-1- und Sportwagen-Rennfahrer. Er gilt als der mit Abstand erfolgreichste Allroundrennfahrer, da er in seiner über 30-jährigen aktiven Zeit in den unterschiedlichsten Motorsportdisziplinen antrat und Siege erringen konnte. Quelle: Wikipedia
Jacky Ickx ist ein ehemaliger belgischer Formel-1- und Sportwagen-Rennfahrer.
Er gilt als der mit Abstand erfolgreichste Allroundrennfahrer, da er in seiner über 30-jährigen aktiven Zeit in den unterschiedlichsten Motorsportdisziplinen antrat und Siege erringen konnte. Quelle: Wikipedia

 

Hans Herrmannist ein ehemaliger deutscher Autorennfahrer. Der Schwabe, der gelernter Konditor ist, war einer der vielseitigsten deutschen Piloten, der bei unterschiedlichsten Rennarten auf verschiedensten Marken antrat. Seine Karriere reicht von der Zusammenarbeit mit Vorkriegsakteuren wie Mercedes-Rennleiter Alfred Neubauer bis zum Beginn der Dominanz von Porsche bei den 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Er startete erfolgreich bei legendären Langstreckenrennen wie Mille Miglia, Targa Florio und Carrera Panamericana und ist einer der letzten Zeitzeugen aus dieser Ära. Quelle: Wikipedia
Hans Herrmannist ein ehemaliger deutscher Autorennfahrer.
Der Schwabe, der gelernter Konditor ist, war einer der vielseitigsten deutschen Piloten, der bei unterschiedlichsten Rennarten auf verschiedensten Marken antrat. Seine Karriere reicht von der Zusammenarbeit mit Vorkriegsakteuren wie Mercedes-Rennleiter Alfred Neubauer bis zum Beginn der Dominanz von Porsche bei den 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Er startete erfolgreich bei legendären Langstreckenrennen wie Mille Miglia, Targa Florio und Carrera Panamericana und ist einer der letzten Zeitzeugen aus dieser Ära. Quelle: Wikipedia
Bobby Unser begann 1949 mit dem Rennsport. 1957 wurde er zum ersten Mal Sieger des Pikes Peak International Hill Climb, das er während seiner Laufbahn noch zwölf weitere Male gewinnen konnte. 1963 fuhr er erstmals die 500 Meilen von Indianapolis und belegte am Ende des Rennens den 33. Platz. Seinen ersten Sieg bei den 500 Meilen von Indianapolis erzielte er 1968. Zwei weitere Erfolge in Indianapolis gelangen ihm 1975 und 1981. Er ist neben Rick Mears der einzige Fahrer, der in drei verschiedenen Jahrzehnten dieses Rennen gewann. 1975 war er Sieger der Rennserie International Race of Champions, wobei er zwei der vier ausgetragenen Rennen gewinnen konnte. In den Jahren 1968 und 1974 gewann er die amerikanische USAC National Championship. Quelle: Wikipedia
Bobby Unser begann 1949 mit dem Rennsport. 1957 wurde er zum ersten Mal Sieger des Pikes Peak International Hill Climb, das er während seiner Laufbahn noch zwölf weitere Male gewinnen konnte. 1963 fuhr er erstmals die 500 Meilen von Indianapolis und belegte am Ende des Rennens den 33. Platz. Seinen ersten Sieg bei den 500 Meilen von Indianapolis erzielte er 1968. Zwei weitere Erfolge in Indianapolis gelangen ihm 1975 und 1981. Er ist neben Rick Mears der einzige Fahrer, der in drei verschiedenen Jahrzehnten dieses Rennen gewann. 1975 war er Sieger der Rennserie International Race of Champions, wobei er zwei der vier ausgetragenen Rennen gewinnen konnte. In den Jahren 1968 und 1974 gewann er die amerikanische USAC National Championship. Quelle: Wikipedia
Nelson Piquet ist ein brasilianischer Automobilrennfahrer. Zwischen 1978 und 1991 startete er bei 204 Grand-Prix-Rennen in der Formel 1 und wurde in dieser Zeit dreimal Weltmeister. Bekannt wurde Piquet vor allem als erster Weltmeister der Formel 1, der den Titel mit einem Turbomotor gewonnen hatte (1983 mit BMW). Quelle: Wikipedia
Nelson Piquet ist ein brasilianischer Automobilrennfahrer. Zwischen 1978 und 1991 startete er bei 204 Grand-Prix-Rennen in der Formel 1 und wurde in dieser Zeit dreimal Weltmeister.
Bekannt wurde Piquet vor allem als erster Weltmeister der Formel 1, der den Titel mit einem Turbomotor gewonnen hatte (1983 mit BMW). Quelle: Wikipedia
Henri Pescarolo ist ein ehemaliger französischer Automobilrennfahrer. Bekannt wurde er durch Einsätze in der Formel 1 (1968 bis 1976) und beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, das er zwischen 1972 und 1984 viermal gewann. Darüber hinaus nahm er mehrmals an der Wüstenrallye Paris-Dakar teil. Im Jahr 2000 gründete Pescarolo seinen eigenen Motorsport-Rennstall Pescarolo Sport. Quelle: Wikipedia
Henri Pescarolo ist ein ehemaliger französischer Automobilrennfahrer. Bekannt wurde er durch Einsätze in der Formel 1 (1968 bis 1976) und beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, das er zwischen 1972 und 1984 viermal gewann. Darüber hinaus nahm er mehrmals an der Wüstenrallye Paris-Dakar teil. Im Jahr 2000 gründete Pescarolo seinen eigenen Motorsport-Rennstall Pescarolo Sport. Quelle: Wikipedia
Marc Surer - Ex-Formel 1 Rennfahrer und Gewinner der 24h von Spa.
Marc Surer – Ex-Formel 1 Rennfahrer und Gewinner der 24h von Spa.

Sir Stirling Crauford Moss, OBE (* 17. September 1929 in London, England) Er startete zwischen 1951 und 1961 in der höchsten automobilen Motorsportklasse (Formel 1) und gilt mit vier Vizeweltmeisterschaften und 16 Grand-Prix-Siegen als der erfolgreichste Fahrer unter denen, die nie Weltmeister wurden.
Sir Stirling Moss, OBE (* 17. September 1929 in London, England)
Er startete zwischen 1951 und 1961 in der höchsten automobilen Motorsportklasse (Formel 1) und gilt mit vier Vizeweltmeisterschaften und 16 Grand-Prix-Siegen als der erfolgreichste Fahrer unter denen, die nie Weltmeister wurden. Quelle: Wikipedia

Sportwagen von morgen?

Hoffentlich nicht.

Affenschaukel.
Affenschaukel.
Wenn zuviel Marketing-Budget zu dämlichen Ideen führt. Ein Twizy F1.
Wenn zuviel Marketing-Budget zu dämlichen Ideen führt. Ein Twizy F1.

In Goodwood vorgestellt, der neue Skoda Octavia RS:

An einem Ort an dem man derart viele Speedheads antrifft, kann man auch die Premiere eines neuen sportlichen Top-Modells veranstalten. Skoda dachte so und präsentierte in Goodwood den RS-Ableger seines Octavia.

Der neue Octavia RS - Premiere in Goodwood.
Der neue Octavia RS – Premiere in Goodwood.
Mit einem Turbobenziner mit 220 PS oder Turbodiesel mit 184 PS.
Mit einem Turbobenziner mit 220 PS oder Turbodiesel mit 184 PS.
Die Preise für den Octavia RS starten bei 29.390 Euro für den Turbobenziner, der Diesel wird 29.890 Euro  kosten.
Die Preise für den Octavia RS starten bei 29.390 Euro für den Turbobenziner, der Diesel wird 29.890 Euro kosten.

ABT sportsline

In Deutschland ein Begriff für jeden Freund von sportlich veredelten Audi und Volkswagen, nun auch zum ersten Mal in Goodwood vertreten. Der Tuner ABT aus dem Allgäu.  Neben einem VW T5 mit sensationellem Nummernschild, stand unter anderem auch der ABT R8 GTR auf dem Stand. Einen Fahrbericht zur „Oben ohne Version“ (GTS) habe ich bereits in meinem Blog [klick].  Wie es sich für echte Auto-Freaks gehört, ist die Truppe rund um den Pressesprecher von ABT natürlich nicht einfach nur nach Goodwood geflogen.  Tief geflogen würde es eher treffen. Mit 1.890 PS nach Goodwood und demnächst mit einem Extra-Artikel von mir im Rückblick!

Der Allgäuer Traumwagen bringt dank ABT POWER nun 620 PS (456 kW) auf die Straße. Beim Serienmodell sind es 525 PS (386 kW). Eine Leistungssteigerung von knapp 20 % ist in der Klasse der Supersportler eine echte Ansage: Der ABT R8 GT S spurtet aus dem Stand in 3,6 Sekunden auf Tempo 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt dann bei 320 km/h.
Der Allgäuer Traumwagen bringt dank ABT POWER nun 620 PS (456 kW) auf die Straße. Beim Serienmodell sind es 525 PS (386 kW). Eine Leistungssteigerung von knapp 20 % ist in der Klasse der Supersportler eine echte Ansage: Der ABT R8 GT S spurtet aus dem Stand in 3,6 Sekunden auf Tempo 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt dann bei 320 km/h.
Das richtige Nummernschild und schon spart man sich die hälfte des Aufklebers :)
Das richtige Nummernschild und schon spart man sich die hälfte des Aufklebers 🙂

 

Goodwood – für Freunde von Verbrennungsmotoren jeder Art, einfach nur der Himmel auf Erden. Und wo sonst kann man Legenden so nah kommen?

Goodwood 2014? Auf jeden Fall wieder!

Aktuelle Suchanfragen:

Goodwood 2013 – Erste Impressionen

England? Ständiger Regen? Trübe Aussichten und Nebel allenthalben? Meine Zeit in Goodwood wird begleitet von einer gnadenlosen Sonne, brütenden 30° und das einziger was von Zeit zu Zeit mehr blendet als die Sonne, sind die weißen Beine die vereinzelt von Schönheiten dieser Insel zur Schau gestellt werden.

Goodwood – Motor-Maniac-Mekka -2013

Italien mag das Land der Liebe zu den schönen Autos sein, England ist auf jeden Fall die Heimat des Motorsports. Rennstrecken gibt es in jedem Winkel und ordinäre Landstraßen vermitteln den Eindruck, man würde sich auf der Zufahrt zur grünen Hölle befinden. Es kann keinen anderen Ort auf der Welt für dieses Festival geben. Goodwood.

2013 ist das zwanzigjährige Jubiläum und längst spricht man im Zusammenhang mit diesem Event, auch von einer „legendären Veranstaltung“.

Festival of Speed

Ein Grand Prix für alle Fahrzeugklassen, eine Motorsport-Party für alles was Motorensound produziert und ausgefahren wird die Zeitenjagd auf einer Bergrennstrecke die sich „lieblich“ in die weitläufigen Wäldchen im Süden Englands einbettet. Bei keinem anderen Event bekommen die Zuschauer mehr Fahrzeuge aus derart vielen verschiedenen Motorsport-Disziplinen und quer durch alle Jahrzehnte zu sehen.

Zu verdanken hat man das ganze Event einem Motorsportverrückten englischen Grafen, dem Lord March. Oder wie er richtig heißt: Charles Gordon-Lennox, Earl of March und Kinrara. Meinen Trip zum Landsitz des Grafen habe ich einer Idee meines Namensvetters Björn Marek (Pressesprecher ABT sportsline)  zu verdanken. „Ob ich nicht Lust hätte auf einen Roadtrip nach Goodwood“ – so seine (nörglige) Frage.

Roadtrip von Rodgau zum Racing-Playground

Ich hatte es am Freitag bereits gepostet, es ging mit 1.890 PS nach Goodwood. Der größte Tuner für Volkswagen und Audi in Deutschland hatte sich nicht lumpen lassen und brachte gleich vier faszinieren Fahrzeuge für den Trip nach Goodwood an den Start. Los ging es von der ABT’schen Niederlassung in Rodgau, südlich von Frankfurt.

Abt roadtrip - Goodwood

Viel mehr über den Roadtrip an sich, wird es geben sobald ich wieder zurück bin. Denn noch – ist es gerade erst einmal Halbzeit, die Heimfahrt wartet ja noch auf uns und den ABT AS8 bin ich noch nicht gefahren 🙂 Dafür kann ich bestätigen, ein AS6-R mit drei Mann Besatzung und einem bis unter das Dach beladenem Kofferraum lässt – dank seiner (mind.) 600 PS,  einen F430 locker beim spurt auf 200 stehen.  Wobei es eventuell auch einfach nur am Fahrer des Ferrari lag 😉

Impressionen aus Goodwood

..more to come..soon 🙂

 

 

 

Mit 1.890 PS nach Goodwood

Es ist Freitag früh, ich habe diesen Artikel vorgeschrieben und während er nun online geht – sollten wir auf dem Weg nach Goodwood sein. „Wir“ ist in diesem Fall eine Gruppe aus Journalisten und den Abt-Pressesprecher Björn Marek sowie vier potente automobile Exemplare aus dem Hause Abt.

Gegen 17:15h wollen wir in Calais sein um die Überfahrt nach Dover mit der Fähre zu schaffen. Dann geht es noch einmal eine knappe Stunde bis zu unserem Ziel in Guildford.

Danach stehen zwei Tage Goodwood auf dem Programm und ich will versuchen, euch jeden Tag neue Fotos im Blog zu präsentieren. Am Montag geht es dann zurück.

Den Roadtrip nach Goodwood und meine Zeit in Goodwood werde ich natürlich auf Twitter und Instagram festhalten – es ist also sinnvoll wenn ihr Euch meinen Instagram-Account [klick] und meinen Twitter-Account [klick] merkt!

Die 1.890 PS teilen sich auf vier Fahrzeuge auf:

ABT Golf 7 GTI – 290PS

Abt 04 Roadtrip Goodwood

Der VW Golf GTI ist einfach eine Herzensangelegenheit für die Allgäuer, denn seit der Präsentation der ersten Generation des sportlichen Kompakten hat ABT eine eigene Erfolgsgeschichte rund um den praktischen Racer geschrieben. Deshalb haben sich Techniker und Designer nun zum siebten Mal mit Akribie und Know-How mit dem „Über-Golf“ beschäftigt. Herausgekommen ist ein Auto, das sich sehen – und vor allem auch – fahren lassen kann. Beim Basis-GTI mit 220 PS ab Werk liegen nach dem ABT-Eingriff satte 290 PS an, die Performance-Variante (230 PS Serie) liefert als ABTGolf VII GTI sogar 300 Pferdestärken.

ABT AS6 Bi-Turbo – 360 PS

Abt 01 Roadtrip Goodwood

Beim neuen Audi A6 Avant wurde konsequent auf Leichtbauweise gesetzt – das spart  Kraftstoff und macht den Kombi noch sportlicher. Für ABT Sportsline ist das Fahrzeug daher die ideale Veredelungsbasis, wie Hans-Jürgen Abt, CEO des bayerischen Traditionsunternehmens, betont: „Das Auto ist vom Charakter her vielseitig, stylish und dynamisch – und wir haben Leistungspakete geschnürt, die perfekt dazu passen.“ Und ganz nebenbei verweist der Geschäftsführer von ABT Sportsline auf die lange Tradition der veredelten A6 Kombis: „Die Geschichte begann für uns mit der Einführung des Audi 100 C2, der 1977 als Avant auf den Markt kam. Mit dem neuen AS6 Avant blicken wir auf  35 erfolgreiche Jahre im Segment der edlen Lifestyle-Transporter zurück.“

 

ABT AS6-R – 600 PS

Abt 03 Roadtrip Goodwood

Edel, luxuriös und extrem sportlich – so sieht die perfekte „Kombi“ aus. Oder „der“ perfekte Kombi. Der neue ABT AS6-R Avant auf Basis des Audi S6 ist einer, der einfach alles kann: Als Reisemobil, Rennwagen und wenn es sein muss auch als „Racetruck“, denn der AS6-R hat so viele Tugenden, wie es mögliche Einsatzgebiete gibt: Dank ABT POWER S, also optimiertem Motormanagement und ABT Turbolader, sind Kraft und Ausdauer kein Problem. 600 PS/441 kW sorgen dafür, dass der Sportler auch auf der Nordschleife richtig Spaß macht und sogar 40 Pferdestärken mehr aufweist, als sein größerer Bruder Audi RS6.

ABT S8 – 640 PS

Abt 02 Roadtrip Goodwood

Der neue AS8 ist eine echte Sportwagenlimousine. Was das ist? Die Antwort klingt einfacher, als sie in ihrer technischen Umsetzung ist: Ein solches Auto verbindet den hohen Anspruch an ein elegantes, luxuriöses Reisefahrzeug mit der Power und dem Handling eines Supersportwagens. Bei ABT Sportsline hat die Sportwagenlimousine einen Namen: AS8. „Für uns vereint der neue AS8 das Beste aus beiden Welten, er macht weder beim Komfort noch bei Beschleunigung und der Agilität Kompromisse“, erklärt Hans-Jürgen Abt, CEO des weltgrößten Veredlers von Fahrzeugen aus dem Volkswagenkonzern. Schließlich muss der AS8 den Anforderungen der Premiumkunden an Performance und Luxus gerecht werden.

Die Sportlimousine aus dem Allgäu basiert auf dem neuen Audi S8, das heißt, schon die Basis ist kein Schwächling. Der 4.0 TFSI leistet serienmäßig 520 PS (382 kW). Die Ingenieure von ABT Sportsline entwickelten eine Leistungssteigerung von mehr als  20% – und das ist eine Ansage: Der AS8 bringt es dank ABT POWER auf 640 PS. Der AS8 setzt auf sehr kultivierte Art enorme Kräfte frei, denn mit einem Drehmoment von 780 Nm (Serie: 650 Nm) ist er nicht nur jeder Situation gewachsen – wie es sich für einen Supersportler gehört, dominiert er sie auch.

 

Aktuelle Suchanfragen:

ABT auf dem legendären Goodwood Festival of Speed

Was verbindet Charles Gordon-Lennox, den Earl of March and Kinrara, mit Hans-Jürgen Abt, CEO von ABT Sportsline? Beide Männer sind Auto- und Motorsport-begeistert und beide stammen aus Familien, die traditionell ein Faible für schnelle und schöne Fahrzeuge haben. Bei Abt reicht diese Liebe fast 100 Jahre zurück, bei den Lords of March begann alles in den 1920er Jahren: In England pflegt man hochwertigen Motorsport seit den frühen Tagen des Automobilbaus. So war Frederick Gordon-Lennox, der Großvater des heutigen Earl, ein erfolgreicher Rennfahrer. Auf seinem Grund veranstaltete Gordon-Lennox 1936 erstmals das Goodwood Festival of Speed. In einem an Traditionen reichen Land wurde die Veranstaltung zur Institution und selbst zur Ikone für Auto-Fans, die von überall her nach Chichester strömen.

Zentraler Bestandteil des Events ist eine Bergstrecke nahe Goodwood House. Dort kann man Renn- und Sportautos, schnelle Motorräder, Formel-1-Boliden und automobile Schätze aus praktisch allen Epochen bewundern. Mittendrin im Geschehen ist auch ABT Sportsline: Der weltgrößte Veredler von Fahrzeugen des VW-Konzerns präsentiert sich in diesem würdigen Rahmen unter anderem mit dem 620 PS starken ABT R8 GTR – und zwei weiteren aktuellen Highlights. Beim Goodwood Festival of Speed zeigt ABT die Leidenschaft und die Kompetenz, die das Familienunternehmen aus Bayern seit jeher auszeichnet. Man darf gespannt sein, was Publikum und Hausherr zu diesen besonderen Autos sagen werden.

Das legendäre Goodwood Festival of Speed findet vom 11. bis 14. Juli 2013 statt, weitere Infos zur Veranstaltung gibt’s unter www.goodwood.co.uk. Nach dem Festival finden Sie selbstverständlich auch unter www.abt-sportsline.de eine umfangreiche Bildergalerie.

 

Soweit die Presse-Meldung von Abt-Sportsline. Wer sich nun fragt, wie er die Wartezeit überbrücken soll, der liest sich einfach meine bisherigen Artikel zu „Abt sportsline“ durch.

Vor allem aber den Fahrbericht zum Abt R8 GTS sollte man gelesen haben. Womit wir uns auf den Weg nach Goodwood machen und was es vor Ort alles zu entdecken gibt, dazu dann schon bald mehr.

 

Škoda präsentiert den Octavia RS in Goodwood

Škoda präsentiert den neuen Octavia RS auf dem diesjährigen „Goodwood Festival of Speed“. Am 10. Juli, also dem Vortag des legendären Motorsportspektakels, präsentiert der tschechische Autohersteller erstmals seinen neuen Kompaktsportler. Der schnellste Octavia aller Zeiten ist das neueste Modell in der größten Modelloffensive der ŠKODA Unternehmensgeschichte und besticht als Limousine und Kombi mit leistungsstarken und zugleich sparsamen Motoren, sportlich-attraktivem Design, neuen RS-Rädern und innovativer Technik.

„Der neue Octavia RS ist Emotion pur und bringt die geballte ŠKODA Power auf die Straße. Damit ist Goodwood die perfekte Premierenbühne für den schnellsten Octavia aller Zeiten“, sagt der ŠKODA Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland. „Mehr als 100.000 Besucher, faszinierender Motorsport zum Anfassen, automobile Traditionen und Begeisterung – diese einzigartige Mischung macht den Reiz von Goodwood aus. Der neue Octavia RS wird das Highlight dieses Motorsportfestes“, so Vahland.

Der RS ist das Spitzenmodell der Octavia-Baureihe und der leistungsstärkste ŠKODA Octavia in Serie. Er macht damit das Motorsport-Know-how der Marke im Alltag erlebbar. Seit 112 Jahren beweist ŠKODA seine Rallye-Kompetenz auf den anspruchsvollsten Strecken der Welt. Siege bei der Rallye Monte Carlo 1977 ebenso wie Erfolge in der Intercontinental Rally Challenge, kurz IRC, sprechen für sich: Mit drei Siegen in Folge von 2010 bis 2012 und dank 27 Einzelsiegen seit 2009 ist ŠKODA die erfolgreichste Marke in der IRC-Geschichte. 2012 machten zudem Titelgewinne in der Rallye-EM, der Asien-Pazifik-Meisterschaft (APRC) und sechs nationalen Rallye-Meisterschaften zu den erfolgreichsten Jahren in der ŠKODA Motorsportgeschichte. Mit seinen sportlichen Leistungsdaten und der hohen Alltagstauglichkeit setzt der Octavia RS als Limousine wie als Combi Maßstäbe in der Klasse sportlicher Kompaktautos.

Der neue Octavia RS beschleunigt in 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht als handgeschaltete Limousine mit dem 2,0 TSI-Benziner und dessen 162 kW (220 PS) eine Spitzengeschwindigkeit von 248 km/h. Im Vergleich zum Octavia RS der zweiten Generation stehen die neuen Motoren mit bis zu zehn Prozent mehr für deutlich höhere Leistungen bei gleichzeitig um bis zu 19 Prozent niedrigerem Verbrauch. Dank der neuen Progressivlenkung im ŠKODA Octavia RS reichen dem Fahrer kleinere Lenkbewegungen, um die gewünschten Kurvenradien zu erzielen. Das heißt: weniger Umgreifen in engen Kurven.

Zudem bietet das neue Modell alle herausragenden Eigenschaften des neuen ŠKODA Octavia: höchste Funktionalität, viel Platz, Top-Sicherheit, modernste Assistenzsysteme in punkto Sicherheit und Komfort, viele ‚simply Clever‘ Lösungen, etwa der Eiskratzer in der Tankklappe oder die Warnweste unter dem Fahrersitz, sowie ein hervorragendes Preis-/Leistungs-Verhältnis. Der Octavia RS Combi ist in Deutschland bei den ŠKODA Händlern bereits bestellbar. Die RS-Limousine kann ab August geordert werden.

Rasse und Klasse vermittelt das Design des neuen ŠKODA Octavia RS. Vorne mit dem Zusammenspiel aus charakteristischem ŠKODA Frontgrill, Lufteintrittsöffnungen mit Wabenstruktur, neuer Frontschürze und Nebelscheinwerfern im RS-Design sowie neuen, serienmäßigen Bi-Xenon Scheinwerfern mit integriertem LED-Tagfahrlicht. Die Seitenansicht ist geprägt durch eine geringere Bodenfreiheit. Besondere sportliche Akzente setzen die neuen 18-Zoll-Leichtmetallräder. Über ŠKODA Zubehör kann der Octavia RS auch mit attraktiven 19-Zoll-Leichtmetallrädern ausgestattet werden. Das Heck dominieren ein kräftiges schwarzes Diffusor-Element, die breiten Reflektor-Strahler sowie den beiden breiten Chrom-Auspuffendrohre. Hinzu kommen die serienmäßigen LED-Rückleuchten im Marken-typischen C-Design und ein Heckspoiler.

Das Interieur des neuen Octavia RS ist geprägt durch die sportliche schwarze Innenausstattung, neue Ambiente-Beleuchtung der Türgriffe, neue Sportsitze im RS-Design und sportliches 3-Speichen-Lenkrad mit perforiertem Leder. Auch Schalthebelknauf und der Handbremsengriff sind in Leder gehalten, Einstiegsleisten und Pedalerie sind aus Edelstahl.

Das ‚Goodwood Festival of Speed‘ ist seit dem Jahr 1993 eine besondere Hommage an den Motorsport. Neben dem Rennen, das als Bergrennen auf der 1,7 Kilometer langen hauseigenen Bergstrecke eher im Hintergrund abläuft, sind Renn- und Sportwagen, Rennmotorräder und Rallyeautos aus allen Epochen zu bestaunen. Seit 2007 findet für Rallyeautos ein eigener Wettbewerb auf einem Rallyekurs statt. Der neue Octavia RS wird am 10. Juli auf der Rennstrecke in Goodwood seine Premiere feiern.

[Presse-Meldung Skoda Auto Deutschland] 

Ich werde selbst vor Ort in Goodwood sein und einige Fotos von dieser grandiosen Veranstaltung mitbringen. Natürlich gibt es auch einiges live, direkt aus England 😉

 

Aktuelle Suchanfragen:

Goodwood Festival of Speed – Ich komme!

Nach dem Roadtrip ist vor dem Roadtrip. Obwohl ich längst nicht durch bin mit allen Artikeln und Fotos vom „#iThunder-Roadtrip“ – steht bereits der nächste Roadtrip vor der Tür:

Goodwood Festival of Speed 2013

Wann? Na das dürfte einfach sein – natürlich pünktlich zum Festival of Speed in Goodwood, das findet in diesem Jahr vom 11. bis 14. Juli statt.

Wo? Natürlich direkt rund um das Goodwood House in Goodwood bei Chichester in West Sussex, England

Und womit?

Mit 1.890 PS und natürlich „auf eigener Achse“ von Frankfurt nach Goodwood. Mehr dazu dann in Kürze!