17 Geheimnisse des Mercedes Vision Van gelüftet

Paket-Transportfahrer könnte demnächst eine ziemlich coole Sache sein. Wenn sich die Vision von Mercedes-Benz, der in Hannover präsentierte „Vision VAN“, bewahrheitet, dann wird die „letzte Meile“ schon bald von sexy Transportern mit Drohnen und kleinen Robots bevölkert!

Tschüss Paketbode, Hallo  Robot-Drohne!

Die letzte Meile wird sexy

mein-auto-blog enthüllt die 10 wichtigsten Geheimnisse des Mercedes-Benz Vision VAN

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Der Bereich des Fahrers, früher nur ein Armaturenbrett und ein Lenkrad, in der Zukunft die Schaltzentrale der Logistik

Das gesamte Cockpit, der gesamte Bereich des Fahrers, wurde auf eine optimale Ergonomie hin neu gedacht. Ein Fahrerplatz mit größtmöglichen Komfort beim ständigen Ein- und aussteigen. Ein Sitz der freischwebend scheint, das Lenkrad wurde ebenso weggelassen, stattdessen lenkt der Fahrer den VAN mit der Hilfe eines Joysticks. Eine große und weit öffnende Tür auf der Beifahrerseite optimiert den Zugang zum Vision VAN, das Armaturenbrett überzeugt mit variabler Informationsdarstellung. Im LED-Matrix Kühlergrill lassen sich Informationen für die Außenwelt darstellen. Einfach alles am Bedienkonzept des Vision VAN wurde neu gedacht!

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Ding-Dong, hier kommt die Drohne

Im Heck des Mercedes Vision Van steckt ein automatisiertes Regalsystem. Ähnlich einer Hochregal-Lösung lässt sich so auf engen Raum eine logistische Lösung entwickeln, die für mehr Effizienz sorgt. Die Drohnen auf dem Dach ersetzen zudem den Paketboden aus Fleisch und Blut. Eine direkte Auslieferung von zwei Paketen, während der VAN weiter auf Achse ist und zum Beispiel als Paketannahme dient wäre damit möglich. Natürlich steckt unter der futuristischen Haut des Vision VAN ein moderner Elektro-Antrieb. Bereits 2018 könnte es soweit sein, der erste Batterie-Elektrische Sprinter soll nicht mehr weit entfernt sein. Der Mercedes Vision VAN zeigt auch hier den konkreten Weg in die Zukunft.

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Effizienz ist der Schlüssel

Die letzte Meile, die Übergabe aus dem Distributions-Netzwerk an den Kunden. Hier kommt es auf maximale Effizienz an. Der Mercedes Vision VAN demonstriert eine Zukunft die, wenn es um die Drohnen geht, eventuell noch etwas weiter entfernt ist. Geht es jedoch um das modulare Laderaumsystem mit der Schnell-Beladung und dem cleveren Laderaum-System, dann könnte dieser Schritt ebenso nah sein, wie die Umstellung der Verteilerfahrzeuge auf Elektroantriebe.

Mercedes Vision VAN – Ein Logistik-Center auf Rädern

Der Vision VAN demonstriert die Möglichkeit, ein Logistik-Center auf Räder zu stellen. Die rein elektrische Reichweite wird derzeit mit rund 270 Kilometern angegeben. Als Antrieb dient ein 75 kW starker E-Motor. Flüsterleise und lokal emissionsfrei steht der Mercedes Vision VAN für die Zukunft im Transportgewerbe. Natürlich vernetzt, natürlich always on und natürlich elektrisch. Das man die Idee mit der Idee von „Last-Drohnen“ auf die Spitze treibt, es unterstreicht die Optionen die wir in der Zukunft auf der letzten Meile haben werden.

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News: Citroen Cactus M – Eine echte Persönlichkeit

So geht französische Leichtigkeit. Der derzeit auf der IAA (bis 27. September) von Citroen gezeigte quietschbunte Cactus M ist zwar nur ein Konzept-Car, dafür aber von ansteckender Fröhlichkeit. Er basiert auf dem ohnehin schon originellen Crossover C4 Cactus, der für den forcierten Freizeiteinsatz noch einige Zentimeter höher gelegt und an Front und Heck leicht verändert wurde. Ein Dach ist nicht nötig: Die Sitzbezüge sind aus wasserabweisendem Neopren, im Fahrzeugboden sind Abflüsse.

Inspiriert ist das Frischluft-Fahrzeug vom legendären Strandauto Citroen Méhari, das die Studie auch mit den geriffelten Türen und dem „M“ im Namen zitiert. Für den Méhari wiederum diente Mitte der 60er-Jahre der 2 CV („Ente“) als Basis – als dessen moderner Wiedergänger wiederum der Cactus gilt.

Bei so viel positiver Aufladung durch die Anlehnung an Kult-Modelle muss der Cactus M mehr sein als nur eine spaßige Fingerübung der Citroen-Designer. Das gibt Design-Direktor Alexandre Malval auch unumwunden zu: „Der Cactus M spiegelt die Positionierung von Citroen genau wieder: entspannt, freundlich, freigeistig, bunt, freudig, ungezwungen.“ Eine Serienfertigung des Cactus-Cabrios stehe aber nicht zur Debatte, vielmehr solle das Konzept zeigen, wie Citroens der Zukunft aussehen. „Die Autoindustrie ist in den letzten Jahrzehnten sehr konservativ geworden“, meint Malval. „Es gibt aber mittlerweile viele Menschen, die etwas anderes erwarten. Wir versuchen, diese Lücke zu füllen. Wir wollen anders sein.“

Eine Abgrenzung ist nötig, auch zu den anderen Marken im PSA-Konzern, also zu Peugeot und DS. Letztere soll nicht mehr Citroen-Submarke sein, sondern als eigenständige Premium-Marke etabliert werden. Im Vergleich des Crossovers Cactus mit dem DS5 sieht man laut Maval beispielsweise schon deutliche Unterschiede: „Der Cactus ist sehr soft, überhaupt nicht aggressiv, sondern cool.“ DS habe dagegen ein sportliches, maskulines, traditionelleres Design, so der Designer. „Wir werden von Autos wie 2CV, Mehari, GS oder CX inspiriert“, DS führe andere Aspekte aus der Markenhistorie weiter.


Auch wenn der Cactus sich als Sympathieträger bei den Kunden entpuppt hat, kleinere und größere „Cactusse“ soll es in Zukunft nicht geben. „Wir wollen nicht – wie andere – Fahrzeug-Design machen, das wie diese russischen Puppen (Matrjoschka, Anm. d. Red.) funktioniert, so dass die Menschen die einzelnen Fahrzeuge von weitem gar nicht auseinander halten können“, verspricht Maval. „Jedes Auto sollte seine eigene Persönlichkeit haben.“

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X