Nissan N-Vision: Extras für alle

… zumindest fast. Nissan N-Vision ist eine Sonderausstattung, die für die Modelle X-Trail, Qashqai, Pulsar und Juke erhältlich ist. Damit will Nissan seiner Vision nachkommen, Innovationen möglichst vielen Kunden zugänglich zu machen. Die ab sofort bestellbaren Modelle sind alle mit dem Nissan Connect Navigationssystem und dem Around View Monitor für 360 Grad Rundumsicht ausgestattet. Sie bauen bereits auf gut ausgestatteten Basisvarianten auf und bieten einen Preisvorteil zwischen 3.000 und 4.800 Euro. Read more

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Nissans „The Stig“ – Enthüllung

Bei Top Gear ist es seit Jahren streng geheim, bei Nissan lüftet man aber nun das Geheimnis um die Identität seines „zahmen“ Rennfahrers. Paul Eames – nein, der Mann hat nichts mit dem Eames-Chair zu tun – ist bereits seit 20 Jahren für die Japaner im Einsatz und spielt eine entscheidende Rolle bei der Fahrwerksabstimmung für die europäischen Nissan Modelle.

Man munkelte lange, wer es denn sein könnte. Von Michel Schumacher war lange die Rede, in letzter Zeit soll es Lewis Hamilton gewesen sein und wieder andere munkelten, dass es Tiff Needell oder Jason Plato von der Konkurrenzsendung „5th Gear“ sein sollten. Gelüftet wurde dieses Geheimnis des „weißen Rennfahrer“ von Top Gear jedoch nie so recht. Nissan aber beendet die Geheimniskrämerei um seinen eigenen kleinen „The Stig“. Paul Eames ist einer der europäischen Top-Testfahrer für Nissan und musste seinen Helm nun, zum Start der neuen Stafel von „Top Gear“ im BBC, lüften.

Sein Job: Fahren, fahren und nochmals fahren. Eames ist einer von vier Testfahrern außerhalb Japans, der die höchste Fahrer-Qualifikation von Nissan erteilt bekommen hat. Das beschert ihm natürlich die ein oder andere Runde auf den Teststrecken des Unternehmen, die auf der gesamten Weltkugel verstreut sind – und zwar seit mehr als 20 Jahren. Hier kann Eames instinktiv entscheiden, ob bei einem neuen Serienfahrzeug die Kombination aus Fahrdynamik und Komfort stimmt. Eine der größten Herausforderungen der letzten Periode für Nissans Stig: die Abstimmung des Nissan GT-R. Er sollte bis in hohe Tempi aufregend, aber auch gleichzeitig stabil und griffig sein.

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Schnelle Rundenzeiten? Das und viel mehr beherrscht Paul Eames

Andere Modelle, andere Abstimmungen: Ein Nissan Qashqai oder ein Micra bieten andere Herausforderungen. Diese sollen agil, stabil und sicher, aber gleichzeitig komfortabel und geschmeidig sein. Für dieses Wissen und für die Abstimmungen der jeweiligen Fahrzeuge bedarf es natürlich einer gewissen Expertise. So startete Eames in den 80er Jahren als Techniker und weiß um die Details und Komponenten der Fahrzeuge bestens bescheid. So besteht seine Aufgabe darin, den Fahrzeugen ihren jeweiligen Charakter zu geben und nicht die letzte Hundertstel aus einem der Nissan herauszukitzeln.

Manche sagen, er sei gar kein echter Stig. Und dass er dem echten Stig nur nacheifert. Wir aber wissen, dass Paul Eams für die Qualität des Fahrerlebnisses in einem Nissan zuständig ist und damit mehr auf dem Kasten hat, als auf dem Rundkurs Bestzeiten zu setzten.

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News: Nissan steigert Absatzzahlen in Europa

Nissan kann deutschlandweit mehr als 5.200 Neuzulassungen im Januar verbuchen. Punkt. Aber in welchem Verhältnis steht diese Zahl? Ist das viel? Wenig? Es geht so? Nun, im Januar ist Nissan damit wieder die klare Nummer eins unter den japanischen Automobilmarken in Deutschland. Dennoch sanken die Absatzzahlen gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,1 Prozent. Doch das liegt vor allem daran, dass dieser ein sehr starker Monat war. Welche Modelle bilden das Fundament des Japaner und wie ist der Trend bei ihnen zu verbuchen?

Zum Anfang des Jahres 2016 gönnt sich Nissan zunächst noch eine kleine Verschnaufpause, wenn man das so sehen möchte. Der zum Vergleich herangezogene Januar des Jahres 2015 war ein ungewöhnlich starker Monat, sodass mit rückläufigen Zahlen im diesjährigen Januar zu rechnen war. Aber mit einer erneute Steigerung des Marktanteils ist im weiteren Jahresverlauf eindeutig zu rechnen, schließlich beginnen die Japaner gerade den Start einiger neuer Modelle, wie etwa dem Nissan Navara.

Das zeigt sich allein schon am durchschnittlichen Marktanteil. Im vergangenen Jahr lag er bei 2,1 Prozent und schafft es im Januar sich um 0,3 auf insgesamt 2,4 Prozent zu steigern. Hier ist aber der erwartete Aufschwung durch neue Modelle noch nicht mit inbegriffen. Doch Nissan verlangt keine Wunder, sondern will seinen Markenanteil in Deutschland sukzessive ausbauen. Das kann mit dem Anteil leichter Nutzfahrzeuge gezeigt werden: Im Vergleich zum Januar 2015 wurde der Markt anteil um 0,5 auf 2,5 Prozent gesteigert. Verkauft wurden also insgesamt 431 Nissan Nutzfahrzeuge. Einen Löwenanteil von fast einem Drittel macht aber der Crossover Nissan Qashqai aus. 1.800 Exemplare setzten die Japaner im diesjährigen Januar ab. Weitere Säulen sind der Nissan Micra mit 950 Neuzulassungen, sowie der Nissan Juke mit 850 neu angemeldeten Exemplaren.

Einen kleinen Aufschwung lässt auch die Prämie für Elektrofahrzeuge erwarten. Schließlich spielt Nissan eine Vorreiterrolle bei emissionsfreien Autos. So zählt der Nissan Leaf zu den meistverkauftes E-Auto der Welt. Zudem befindet sich noch der vollelektrische Transporter e-NV200 im Portfolio und könnte, zusammen mit dem elektrischen Kompaktmodell, eine kleine Absatzsteigerung durch die Prämie verbuchen.

Teil 3: NISMO Trackday @ Lausitzring – Nissan 370Z NISMO in Action

Teil 3
Der 370Z NISMO in seinem Element

370Z NISMO

Da wir uns ja bereits eingefahren haben, ist der 370Z NISMO die heiß erwartete Steigerung. Die Recaro Halbschale saugt einen regelrecht an beim Einstieg und fesselt mich fest an sich – wie eine innige Umarmung. Das griffige Alcantara belederte Sportlenkrad hält eher mich fest und nicht umgekehrt. Rote Ziernähte, ein auf mich ausgerichtetes Cockpit und eine für einen Japaner sehr ordentliche Haptik mit sehr guter Verarbeitung. Hier und da die NISMO Schriftzüge. Sofort bin ich wieder im Bann der Fairlady. Ein Druck auf den Startknopf blendet gleichzeitig alles um mich herum aus. Ich fühle mich in eine Parallelwelt versetzt – als hätte ich hinter den Spiegel geschaut bei Alice im Wunderland – und lasse es einfach geschehen. Sportmodus: ON, ESP: OFF. Die Kupplung benötigt einen festen kräftigen Tritt. Der erste Gang rastet sauber ein und los geht es in der Boxengasse. Zweiter, dritter Gang. Überaus direkte Gasannahme. Lenkeinschlag links, Lenkeinschlag rechts. Man hat den Eindruck, dass mich mein Date bereits bestens kennt und schon vorher genau weiß, was in meinem Kopf vorgeht. Erstes leichtes Anbremsen – intuitiv zuckt der rechte Fuss auf der Bremse stehend in Richtung Gaspedal für einen Zwischengaststoß beim Herunterschalten. Doch wieder weiß die Fairlady sofort Bescheid. Dank dem im 370Z verbauten Synchro Rev Control regelt die Elektronik den idealen Drehzahlpunkt für den Schaltvorgang nämlich ganz von selbst. Klingt cool und ist es auch! Die Funktion kann bei Bedarf deaktiviert werden, macht aber auf der Rennstrecke und gerade für den Laien wirklich Sinn. Denn durch einen Zwischengasstoß wird die Hinterachse beim Herunterschalten bzw. Wiedereinkuppeln nicht zu stark abgebremst und hilft die Kontrolle der in diesem Moment sowieso leicht werdenden Hinterachse besser zu behalten.

Innenraum 370Z NISMO

Ich will niemanden mit Fahrphysik und Lastwechseln langweilen, aber man kann es etwas überspitzt so erklären: Stellt Euch vor, Ihr würdet vor bzw. in der Kurve der Autobahnausfahrt die Handbremse bis zum Anschlag anziehen. Wenn es gut läuft, schaut Ihr mit großen Augen „nur“ in die Richtung, aus der Ihr gekommen seid. Wenn es blöd läuft, fahrt Ihr doch recht schnell Karussell.

Aber wir schweifen schon wieder ab… Nach einigen Runden bin ich nicht warm, sondern lodere wie Feuer. Ich will es jetzt wissen. Franks Anweisungen aus dem GT-R geben mir Sicherheit und münden in einer degressiven Lernkurve. Ich bin direkt hinter ihm. Das Tempo wird schneller. 5.000, 6.000, 7.000, Schalten bei 7.300 U/min und wieder Vollgas. Bloss nicht in den Begrenzer und Zeit verlieren. Frank spielt mit uns. Ich habe meine liebe Mühe, am 206 PS stärkeren GT-R dran zu bleiben. Wäre sowieso unrealistisch, da hier mit ungleichen Waffen gekämpft wird, aber meine Illusion, die Weltherrschaft an mich zu reißen, wird von der Fairlady ohne jedweden Zweifel unterstützt. Dabei mutiert sie förmlich zu einem Samurai und beschleunigt unaufhaltsam weiter und weiter, bis man vor der Kurve gezwungen wird, den Anker zu werfen. Sauberes direktes Einlenken. Der FotoRalph neben mir nimmt meine Motivation, um sein Frühstück bangend, eher mit Bedenken wahr. Doch schon wegen der Fliehkräfte hat er Mühe, Kamera, Kopf und Zweifel auch nur im Ansatz zu koordinieren. Frank gibt genaue Anweisungen, wo der optimale Bremspunkt ist, den man als normaler Fahrer auf der Rennstrecke in der Regel viel zu früh wählt. Erst im letzten aber richtigen Moment genau und stark zu bremsen, ist Teil der hohen Kunst – und heute darf ich der Künstler sein.

370Z NISMO on Track

Die Bremse beißt wie ein Piranha, ist dabei sehr gut dosierbar und hat auch nach einigen Runden noch einen guten Druckpunkt. Man darf bei aller Liebe nicht vergessen, dass wir hier keinen reinrassigen Rennwagen bewegen und bei rd. 1,6 Tonnen Lebendgewicht auch eine vermeintliche Sportbremse in gewisser Weise die Achillesferse des Fahrzeuges ist. Vor allem nach vielen schnellen Rennstreckenrunden. Die Komponenten kühlen daher vor jedem Wechsel in einer Art Auslaufrunde wieder ab.

Beindruckend für mich war auf alle Fälle die Kurvengeschwindigkeit, mit der man den 370Z NISMO um die trockenen Ecke bügeln kann. Diese Erfahrung ist nur auf der Rennstrecke mit entsprechendem Sicherheitsraum machbar. Wenn Du es nicht explizit darauf anlegst, ist es nahezu nicht möglich, einen Abflug hinzulegen. Auch schnelle Lastwechsel lassen den Z relativ kalt. Vor allem beim starken Anbremsen aus einer schnellen Geraden kommend bzw. beim schnellen Hineinbremsen in längere Kurven trumpft die optimierte Gewichtsverteilung nebst Aerodynamik so richtig auf. Die Vorderachse mit den 245er Pneus folgt sauber dem Lenkeinschlag, gleichzeitig wird das Heck beeindruckend resistent am Boden gehalten. Unebenheiten quittiert das Fahrwerk gekonnt und gibt die Impulse dennoch gut fühlbar an den Popometer des Piloten weiter. Das sichert dem ambitionierten Fahrer schnelle Rundenzeiten und sorgt für Sicherheit im Alltag.

370Z NISMO on Track

Beim sauberen aber dennoch vehementen Herausbeschleunigen krallen sich die 285er Reifen an der Hinterachse fest auf den trockenen Asphalt und folgen dem Kurvenausgang kontinuierlich, ohne den Fahrer mit plötzlichem Übersteuern zu überfordern. Die gewichtsreduzierten 19 Zoll Felgen sind hier Teil des Gesamtpaketes der Optimierungen am Facelift Modell und sorgen für in Summe weniger ungefederte Massen, die bei Sportwägen zu unerwünschten Radlastschwankungen führen. Sinngemäß joggt es sich mit leichten gepolsterten Laufschuhen nicht nur in Kurven besser als mit den schweren Betonsandalen aus dem Hafenbecken vom Mafiosi nebenan. Im Video sieht man schön, wie ruhig das Lenkrad in den Kurven gehalten werden kann, ohne dass viel korrigiert werden muss. Dass das Limit nahe ist, hört man am Hilferuf der Reifen, die auf den Übergang von der Haft- zur Gleitreibung aufmerksam machen.

RAYS 19"

Macht wirklich extrem viel Spass der Wagen und selbstredend kann man damit on demand ordentlich das Heck kommen lassen, wenn man will. Der Grenzbereich kündigt sich aber gutmütig an und selbst wenn man kurz eintaucht, reagiert der Z eher verzeihend und bietet genug Zeit zur Korrektur. Aber unter uns: Wer will, der kriegt – keine Frage! Du kannst den Wagen so dermaßen genial in den Drift stellen und – wenn Du wirklich gut bist – währenddessen ein Selfie von Deinem breiten Grinsen auf Deiner Facebook-Seite posten.

Diese Tage sind jedenfalls aus der Kategorie, in der man vergisst zu essen und zu trinken, ja sogar aufs Klo zu gehen. Sie gehen einfach viel zu schnell um. Was soll ich noch sagen? Das Wiedersehen war vollumfänglich schön. Der NISMO kann alles, was der normale Z kann, nur irgendwie ein wenig besser im Sinne von sportlicher. Echte Konkurrenz fällt mir ad hoc keine ein, weil ich nicht mit Zuffenhausen oder München vergleichen möchte – Stuttgart hat sowas nicht einmal im Programm. Beim Z gibt es für mich kein „besser“ oder „schlechter“. Er ist perfekt, so wie er ist und gehört in meine imaginäre und unendlich große Autosammlung einfach uneingeschränkt hinein. Manche Tage sind eben nur und ausschließlich 370Z NISMO Tage. Vor allem zu dem Preis. Runde 46.000 € für ein nahezu voll ausgestattetes ehrliches Heck angetriebenes Sportcoupé sind eine echte Ansage! Ansonsten muss ich sagen: Traut Euch und nehmt an solchen Events teil, es lohnt sich. So ein Tag ist für die Ewigkeit in Eurem Kopf.

370Z NISMO on Track

Und jetzt seht Euch noch das Video ganz am Ende an – Popcorn und Cola können dabei gerne eingenommen werden. Hier gibt es zusätzlich ein Statement von Sebastian Bauer, der ebenfalls teilgenommen hat und dessen Blog Passion:Driving sich um sportliches Fahren dreht. Wir waren jedenfalls rundum zufrieden mit Auto, Event und der Er-Fahrung, aber dennoch müde und froh, dass wir halbwegs was im Kasten hatten.

NISMO 370Z

Hier geht`s zum Video und in der Galerie findet Ihr weitere Bilder -schön.

Zum Abendessen gab es für uns dann erstmal ordentlich Sushi mit ganz viel von dem grünen scharfen Zeug (aka Wasabey), bei dem wir viel über den Tag sinniert haben. Seid gespannt, was da noch so auf Euch und uns zukommt!

In diesem Sinne

Euer MotorOli & FotoRalph

P.S. Zum originalen Artikel geht es hier.

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Teil 2: NISMO Trackday @ Lausitzring – Nissan 370Z NISMO in Action

Teil 2 von 3

Der 370Z NISMO (2) im Rahmen der NISMO Trackdays also…

370Z NISMO

Wir sind extra bereits am Vortag angereist in die Lausitz, um uns eines der heißen Geräte zu schnappen und ein wenig streberhafte Vorarbeit zu leisten, bevor am nächsten Tag der Rummel richtig losgeht. Aus oben genannten Gründen pflege ich zur Fairlady ja auch ein besonderes Verhältnis und ich wollte die heiße Affäre doch ein wenig näher kennenlernen vorab und im Stillen und nur unter Beobachtung meines kahlköpfig kreativen Weggefährten, dem FotoRalph.

Nur mal so nebenbei: Dass wir die Z-Reihe heute auch als „Fairlady“ kennen, geht auf den damaligen Präsident von Nissan Motors Japan (aka Mr. Katsuji Kawamata) zurück, der – Gerüchten zufolge – während eines USA-Aufenthaltes nach einem Besuch des Broadway Musicals „My Fair Lady“ so überaus erpicht von selbigem war, dass Ihm der Name für den Urvater des heutigen 370Z, den Datsun Sports, als passend erschien. Vordergründig ging es darum entsprechende Assoziationen von Musik und der Schönheit der Hauptdarstellerin aus dem Musical auf den Roadster zu übertragen. Kann man machen in dem Fall. Zum Glück kamen „Sigfried und Roy“ erst später in die USA. 

Der Datsun 240Z (1969-1978) war dann der offizielle Nachfolger, wobei das „Z“ für die sportliche Baureihe eher pragmatischere Gründe hatte: Es war mehr oder weniger der einzig noch für eine Typisierung verfügbare Buchstabe im Alphabet. In Japan wurde der Nachfolger aber ebenfalls noch mit dem initialen Namenszusatz verkauft. Die „Fairlady Z“ war geboren, deren/dessen Name sich bis in die heutigen Z Modelle mitzieht (Quelle: hier).

Wir suchen uns eine schwarze Fairlady aus. Wow!

Da steht ER (der 370Z), SIE (die Fairlady), ES (das Auto)… Im Hintergrund diese imposante Kulisse des vollkommen leeren Lausitzringes bei traumhaftem Wetter,  mit den Tribünen und diesen riesigen Windkraftanlagen. Es könnte nicht passender sein. Sieht ein wenig aus wie aus einem japanischen Manga. Surreal, quirlig, farbenfroh, aber auch ziemlich cool. Der Z wirkt verspielt, steht breit da, lässt jedoch auch sofort den Samurai-Kämpfer in ihm erkennen.

370Z NISMO

Sofort fällt einem die fehlende Frittentheke hinten auf, die mit das extrovertierteste Merkmal des NISMO vor dem Facelift war. Sie ist einer dezenteren Variante gewichen, die mir offen gesagt etwas besser gefällt, wenngleich der XXL Spoiler irgendwie cool war. Mit weiteren aerodynamischen Modifikationen  an Front- und Heckschürze sorgt die neue Variante aber für mehr und gleichmässiger verteilten Abtrieb, den die neuen leichteren 19“ Räder von Rays auf die Strasse bringen dürfen. Wir werden es sehen!

Vorne blinzelt einen die Fairlady jetzt mit leuchtenden LED Tagfahrleuchten an, die sauber über den seitlichen Lufteinlässen eingepasst wurden und sich nahtlos in das sportliche Gesamtbild einfügen, dabei keinesfalls aufgesetzt wirken. Sexy! Kommt auf alle Fälle gut und dient neben der Sicherheit auch dem Überholprestige. Aussen ansonsten ganz Z. Einen Fahrbericht zum „alten“ NISMO findet Ihr hier.

370Z NISMO

Unter dem Blechkleid hat sich zumindest in Sachen Motor nichts großartig verändert, waren die Zutaten hier doch bereits recht fein und das Herz groß. 3,7 Liter Hubraum sorgen mit 344 rassigen PS aus dem bekannten V6 Triebwerk dafür, dass lediglich 5,2 Sek. bis 100 km/h vergehen. Im normalen Z (Coupé) sind es immerhin 331 PS (328 PS im Cabrio). Abgeregelt wird der Galopp bei 250 km/h. Gefeilt hat man ansonsten lediglich etwas an der Fahrwerksabstimmung hinten, um den Abrollkomfort zu optimieren. Durch einen neuen „Flokati“ und etwas „Silikon“ hat sich ebenfalls noch die Geräuschkulisse an der Hinterachse minimiert, was ich nur bedingt beurteilen kann, da ich den Vorgänger nicht kenne. Aber wird schon so sein. Abrollgeräuschminimierung durch neue Teppiche und Radhausverschalung hin oder her… So lange dafür der V6 Sound durch die Arm dicken Endrohre noch besser zu hören ist, bin ich fine.

3,7L V6 344PS

Innen lädt ein neues halbschalen Recaro-Gestühl zum verweilen ein, welches im Vergleich zum Vorgänger noch besseren Seitenhalt bietet und obendrein etwas leichter ist. Ich habe mich mit 1,92 m Körpergröße sehr gut darin zu Recht gefunden. Soviel also zum Facelift und nun genug des Geplänkels! Morgen heißt es früh raus…

Innenraum 370Z NISMO

Der NISMO Trackday

Der Tag bricht ein und wie könnte es schöner sein, das Wetter ist ebenfalls sehr fein. *Poesie aus.*

Nach unruhigem Schlaf und vorfreudigsten Träumen, machen wir uns also auf den Weg zur Strecke. Das Wetter war etwas stürmisch in der Nacht, hat sich aber wieder gefangen. Vor allem hat die Sonne den bösen Regenwolken gezeigt wer das Sagen hat. Läuft!

Am Lausitzring angekommen stehen die Protagonisten bereits aufgereiht in Reih und Glied im Fahrerlager. Frisch gewaschen, genau wie wir. Nissan hat über Drive & Fun wohlgemerkt den gesamten Lausitzring angemietet! Freie Fahrt für freie Petrolheads also am nicht gänzlich Auto freien Sonntag.

370Z NISMO

Eine der Lounges genau über der Boxengasse dient als „Aufenthaltsraum“ für Teilnehmer und deren Begleitung. Hier findet nach Akkreditierung/ Anmeldung auch das Fahrerbriefing statt. Kurze Einweisung gepaart mit einem Grundkurs in Flaggenkunde und allgemeinem Ablauf sowie Verhaltensregeln auf der Strecke sind unabdingliches Muss, werden aber von Chefinstruktor und KTM Vorderradschoner Armin Eckl mit stoischer Gelassenheit, ergänzt um die Eine oder andere Zote, dem gespannt dreinblickenden Publikum nahe gebracht.

Der Tagesablauf per se ist eigentlich schnell erklärt: Gefahren wird immer in zwei Gruppen mit jeweils zwei Fahrern, die dann wiederum in regelmäßigen Abständen den Fahrerplatz mit dem Beifahrer tauschen. Dazwischen sind kurze Pinkel- und/ oder Schnittchenpausen sowie Gruppenwechsel. D.h. man wechselt von bspw. Gruppe A im Juke NISMO RS in Gruppe B und klemmt sich den 370Z NISMO unters schlanke Hinterteil und vice versa.

NISMO Trackday

Vor jeder Gruppe fährt immer ein erfahrener Instruktor, der über Funk die Ideallinie erklärt und Tipps gibt. Dabei wechseln die Fahrzeuge immer so durch, dass genau jedes Auto einmal hinter dem Instruktor fährt und „unter die Lupe“ genommen wird. Schon diese Tatsache verspricht, dass es kein reines „Hinterhereiern“ im Gänsemarsch wird. Das Ganze geht von 9-17 Uhr mit einer Mittagspause bei der richtig leckeres Catering aufgefahren wird. Ein VOLLER Arbeitstag auf der Rennstrecke also liebe Freunde! Ich betone das nur, weil es oftmals auch verkappte Alibi-Fahrevents mit unendlich langen Geschwafel- und Nonsenspausen gibt, um die Zeit zu strecken.

Event

Da wir als heterosexuelles Pärchen in der Konstellation MotorOli und FotoRalph angereist waren, hatten wir das Glück ein Auto für uns alleine zu haben. Wir wollten ja den Betrieb mit unserem Möchtegern-Filmgetue nicht zu sehr aufhalten, denn die Petrolheads wollten ja berechtigterweise nur das Eine.

Los geht’s für uns im manuell geschalteten Juke NISMO RS. Kurze Erklärung des Fahrzeuges zu Sitzposition und Technik durch den Instruktor und schon biegen wir durch Box 7 vom Fahrerlager in die Boxengasse auf die Strecke. Ich habe ja das Glück öfters auf Rennstrecken unterwegs zu sein, aber die Kulisse ist immer wieder beeindruckend und es kribbelt  jedes Mal aufs Neue in der Magengegend. Man kann es nicht beschreiben, man muss es erlebt haben. Petrolheads wissen sofort Bescheid. Jeder sollte mindestens einmal im Leben auf einer Rennstrecke gefahren sein und in diese Atmosphäre eintauchen. Die riesigen Tribünen, dahinter speziell am Lausitzring die Windkraftanlagen und diese Weite – sensationell. Doch genug der Träumerei.

Wir fahren heute die GP-Strecke, nur eine der zahlreichen möglichen Varianten, die der Lausitzring bietet. Heißt rd. 4,5 KM, 14 Kurve, auf einer maximalen Streckenbreite von 24 m. Die längste Gerade misst 800m.

Die ersten Runden stehen im Zeichen des „Strecke Kennenlernens“, aber bereits hier wird schnell klar, dass wir nicht auf einer Kaffeefahrt für Rentner sind. Es heißt: DRANBLEIBEN! Der Juke NISMO RS fühlt sich im ersten Eindruck sehr knackig an und der triebige 1,6 Liter Turbo-Motor mit 218 PS hat leichtes Spiel. Die Daten und wie sich der Kleine im Alltag fährt findet Ihr hier btw.

Nach kurzem Fahrerwechsel, damit auch jeder die Strecke kennenlernen kann, wird das Tempo schon merklich angezogen. Die Hinweise auf Bremspunkte, Ideallinie und wohin das Köpfchen in der Kurve idealerweise blicken sollte, werden klar und für jeden Laien verständlich in Echtzeit durch die in jedem Fahrzeug platzierten Funkgeräte vom vorne weg fahrenden Instruktor durchgegeben. Die Teilnehmer sind überaus diszipliniert und die Gruppen harmonieren sehr schön zusammen. Mir fällt auf, dass der Wagen seine Kraft in engen Kurven, trotz schwerem Gasfuß, sehr ordentlich auf den Asphalt bringt, was auf das Vorhandensein eines Sperrdifferenziales deutet. Auf dem Navidisplay wird sogar der Lausitzring eingeblendet und man sieht sich quasi selbst den Track abfahren. Ein freches Früchtchen der Kleine. Macht schon Laune muss ich gestehen. Ich meine wir fahren ein tiefergelegtes höhergelegtes Auto in einem Terrain, was quasi nie so für ihn gedacht war. Werbebotschaft erfüllt würde ich sagen. Ein „Crossover-Sport“, der richtig gut funktioniert. Wäre mal spannend mit dem Wagen eine Autocross-Strecke entlang zu fräsen und es richtig krachen zu lassen.

Nach einigen Wechseln sind wir richtig warm und geradezu heiß auf den 370Z NISMO. Nochmals für Protokoll: 344 hecktriebige Pferdchen aus einem sonor wummernden V6 warten entfesselt galoppieren zu dürfen – mit uns im Recaro-Sattel. Die Prozedur ist analog zur Einführung im Juke NISMO RS, nur dass vorne weg diesmal Frank Eickholt im original GT-R Ringtaxi den Ton angeben wird. Dazu sei angemerkt, dass Frank nicht nur „einfach ein symphytischer Kumpeltyp ist“, sondern als Geschäftsführer und Cheftestfahrer von Tuner Digi-Tec sowie Langzeitfahrer für das 24h-Rennteam von Volvo Veredler HEICO SPORTIV, mit einem sehr breiten Wissen auftrumpft und bis ins letzte Detail Tipps, Infos und sein Fachwissen vermittelt. Sehr geil!

Jetzt ist es also soweit: Das Wiedersehen auf der Rennstrecke mit der neuen alten Liebe.

Weiter geht es in Teil 3… Seid gespannt, wie das Wiedersehen verläuft! Teil 3 folgt in der kommenden Woche! 

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Teil 1/3: NISMO Trackday @ Lausitzring – Nissan 370Z NISMO in Action

Heißes Sushi-Date mit einer Japanerin oder auch artgerechte Haltung der „Fairlady“

370Z NISMO

Nach kurzer Pause geht es heiter weiter mit #Fahrspass4 oder einer weiteren unendlichen Fahrspass-Geschichte mit viel Benzin im Blut. Am besten Ihr nutzt die Druckfunktion und bindet Euch die folgende illustre Erzählung als Büchlein… Die Bilder können übrigens durch einen Klick vergrößert werden. Wer Fehler findet, darf diese gerne behalten und nun viel (Fahr-)Spass!

Nachdem wir ja quasi am Anfang unseres (noch) non-budgetären Fahrspassprojektes stehen und gut Ding nach wie vor etwas Weile benötigt – denn auch wenn Du neun Mütter hast, können diese nicht in einem Monat ein Kind bekommen – möchte ich mich an dieser Stelle für den Support von Björn Habbegger und www.mein-auto-blog.de bedanken. Beide kenne ich schon einige Jahre. Björn ist Full-Time Blogger und jemand den ich nicht nur wegen seiner Energie und Expertise sehr schätze, sondern der auch kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es um berechtigte Kritik geht. Das kann dann schon mal in Richtung Industrie oder aber der etablierten Medien gehen, frei nach dem Motto: „Auch eine Reißzwecke kann einen Elefantenarsch tangieren“. Er ist Petrolhead durch und durch, lebt das automobile Online-Thema mit Leib und Seele und ist sich für keinerlei offene und konstruktive Diskussion zu schade bei der er obendrein sehr gut einstecken kann. Alles aus dem Bereich Test, Technik sowie brandaktuelle Autonews in der gesamten Bandbreite findet sich also auf Mein Auto Blog. Wir sind der Teil, der sich regelmässig unregelmässig eher um Autogeschichten denn Artikel kümmert, die den Bereich Fahrspass & Tuning tangieren, und dabei auch mal etwas länger aber (hoffentlich!) niemals langweilig werden.

Heute daher eine weitere Premiere: MotorOli & FotoRalph zur Abwechslung höchst offiziell als Fahrspaß beauftragte on Tour für www.mein-auto-blog.de. Man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben. Wir erlaben uns neben einem überaus fahrspassigen Event an leckerer Japan-Kost mit der gewissen extra Schärfe. Doch eines nach dem anderen. Das Kameraauto ist gepackt, der Scheitel auf Links gekämmt, die Wollsocken für den FotoRalph verstaut und ab gen Osten – Ziel: Lausitzring!

Auf dem Programm stand eine automobile Sinneserfahrung der besonderen Art, bei dem zwei facegelifteten Modelle der NISMO Baureihe, seines Zeichens der Nissan Juke NISMO RS, der Nissan 370Z NISMO und zusätzlich on top der Nissan GT-R in der Track Edition in Ihrem Element er- und gefahren werden konnten. Das Ganze – oh wie könnte es schöner sein – auf einer Rennstrecke. Lausitzring, Trackday, NISMO… Musik in meinen Ohren und Balsam für die Petrolhead-Seele.

Schon bei der Einladung bin ich offen gesagt ganz wuschig geworden und mein Puls ist in Richtung rotem Bereich ausgeschlagen, denn zum 370Z habe ich ein besonderes Verhältnis. Das ist in etwa so, wie wenn man ein heißes Date wiedersehen darf in einem genüsslich Automobil erotischen Umfeld. Mir war allerdings sofort klar, dass wir an dem einen Tag nicht alle drei Fahrspassobjekte vernünftig abfrühstücken konnten mit Film, Foto und einem Textbeitrag. Somit galt es zu selektieren.

Ich habe mich für den Nissan 370Z NISMO entschieden und werde speziell auf diesen Wagen etwas näher eingehen in der heutigen Fahrspass-Geschichte. Den Juke NISMO RS und den GT-R werde ich anschneiden und man sieht beide auch im Video, aber lieber einen Protagonisten gescheit, als drei halbherzig.

Warum der 370Z NISMO?

Nun eigentlich ganz einfach: Den „normalen“ 370Z habe ich bereits ausgiebig auf der Rennstrecke gefahren. Fand ich sehr geil und der Wagen hat es mir bis heute irgendwie angetan. Damals bin ich von Rennfahrer-Biene Sabine Schmitz gecoacht worden und konnte/ durfte/ musste wirklich alles – und ich meine das auch so – aus dem Z herausquetschen. Schon deshalb werden diese poetisch schönen Erinnerungen wach, wenn ich an den Z denke. Noch dazu schwingt immer dieser Name mit… „Fairlady“. Insider wissen sofort was Phase ist, doch auch dazu alsbald mehr 🙂 Und HALLO… Der Z ist der Einzige mit reinem ehrlichem Heckantrieb. Gründe genug also!

Klar ist der GT-R natürlich auch sehr cool, aber der stand nicht als „echter“ NISMO zur Verfügung und bei so einem Event ist es immer etwas schwierig ein Auto für sich zu besetzen für die Aufnahmen, da natürlich nicht unendlich viele Fahrzeuge verfügbar sind. GT-R und Juke NISMO RS werden wir hoffentlich in einem separaten Test näher betrachten können. Den Juke NISMO RS sind wir aber immerhin einige Runden gefahren und waren positiv angetan.

Und um was ging es eigentlich konkret?

Der Event am Lausitzring ist Teil der NISMO Trackdays 2015. NISMO – für die noch Unbedarften – ist der Hausveredler von Nissan und für das Thema Motorsport und Werkstuning zuständig. Die NISMO Modelle sind demzufolge nachgeschärfte Serienmodelle, die einmal aus Marketing strategischen Gründen auf die Straße kommen, aber auch teils aufgrund von Homologationsauflagen für die im Motorsport eingesetzten Pendants Voraussetzung sind. Warum ist mir aber offen gesagt vollkommen Sushi. Hauptsache ist, dass diese schönen Fahrzeuge den Weg in die Serie gefunden haben und somit die Käufer und uns beglücken.

370Z NISMO

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Die NISMO Trackdays by Nissan teilen sich dabei in vier Kategorien auf:

  1. Basis wäre ein normaler Nissan Trackday, der sich an Besitzer aktueller oder älterer Nissan Sportmodelle richtet. Dabei haben diese die Möglichkeit in einer Kombination aus guided- und freiem Fahren Ihre Fahrzeuge auf der Renn- bzw. Teststrecke fundiert und mit entsprechenden Sicherheitsreserven eingehend kennenzulernen. Der Grenzbereich ist schließlich eine coole Sau, die geritten werden will. Kiesbettbesuche sind lediglich ein Kann, kein Muss 😉

  2. Bei der NISMO Experience können potentielle Kaufinteressenten und solche, die es werden möchten für einen überschaubaren Obolus in die Kaffeekasse, den gestellten Nissan 370Z NISMO (II) und den Juke NISMO RS für einen halben Tag ordentlich (!) auf der Renn- bzw. Teststrecke bewegen. Dabei ist ebenso immer ein erfahrener Coach dabei. Wer aber denkt, dass nur Anfahren am Berg und Einparken geübt wird, der irrt gewaltig! Blasen an den Händen und Muskelkater im Nacken könnten nur zwei der wenigen gewünschten Nebenwirkungen sein. Suchtgefahr schwingt nicht nur latent mit, sondern ist dreister Plan der Veranstalter.

  3. Ganz oben stünde noch die GT-R Experience, die allerdings stark begrenzt und oftmals lange im Vorfeld ausgebucht ist. Hier geht es im Prinzip analog zur vorgenannten NISMO Experience zu, wobei diese Grenzerfahrung schon aus Gesundheitsgründen etwas kürzer abgehalten wird. Die Menge an Adrenalin die beim nicht erfahrenen Probanden ausgeschüttet wird, können normale All- und Sonntagsfahrer nur sehr schwer verkraften. Daher ist es Nissans unabdingliche Sorgfaltspflicht aufzuhören, wenn es am schönsten ist. Ich persönlich bin mir ja sicher, dass das ebenfalls bewusstes Kalkül ist, damit die Kunden dann so richtig angefixt sind und sich direkt im nächsten Nissan High Performance Center einen GT-R zulegen. Im Prinzip ist das wie mit diesen kleinen süßen Gummibärenpackungen: Sind immer zu Ende, wenn man richtig Hunger darauf bekommen hat! Daraufhin rennt man sofort los und will die große Packung. Zielgruppe sind übrigens auch weichgespülte Sportwagenfahrer bestimmter Spezies, die immer mit allen möglichen Vorurteilen um sich schmeißen und sich hier vom Gegenteil überzeugen können. Bei der GT-R Experience heißt es das Cashmere Schälchen abzulegen und die seidenen Hemdärmelchen zurückzukrempeln. Seid Ihr bereit? Der GT-R ist es! Immer!

  4. Last but not least wäre Nummer 4 als Teil der NISMO Trackdays: Das NISMO Fahrertraining. Das Besondere daran ist, dass es bei jedem ab dem 1.4.2015 erworbenen Nissan 370Z NISMO (MJ 2015) ganz automatisch dabei ist. Keine Sorge: Das Training findet auf gestellten Fahrzeugen statt und geht wiederum den ganzen Tag.

Falls Euer Kopfkino jetzt zur Hauptvorstellung ruft, dann klickt Euch auf folgenden Link – Schnittchen und kühle Getränke sind übrigens inbegriffen:

http://nismo.fahrertraining.com/

In unserem Video ganz unten seht Ihr auch ein kurzes Interview mit Bernhard Hohns (Productspecialist Sportscars), der bei Nissan für das Thema mit zuständig ist und solche überaus abge-Fahren-en Veranstaltungen ermöglicht. Durchgeführt werden die NISMO Trackdays von Drive & Fun, die seit Jahren für Nissan nebst weiteren Kunden aus der Automobilindustrie derartige Events umsetzen – europaweit! Ich werde nicht mal bezahlt für diesen Kommentar, aber finde immer die Geschichte „dahinter“ spannend und gehe solche Veranstaltungen gerne mit entsprechender Bewusstheit und Wertschätzung an. Speziell die Mädels & Jungs von D&F machen das IMHO mit sehr viel Herzblut. Geschäftsführer Armin Eckl, der mit seiner KTM schonmal auf dem Hinterrad zum Bäcker fährt, steht mit seiner Firma für geballte Fahrspass-Kompetenz. Der Name Drive & Fun ist sozusagen Programm.

+++ Teil 2 folgt am Wochenende! 

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Kurztest Nissan Juke: Blickfang

Der Nissan Juke zieht seit seinem ersten Auftritt auf dem deutschen Markt die Blicke auf sich. Sein Design ist auffällig, anders und polarisierend. Daran hat sich mit dem Facelift nichts geändert. Nissan ist seiner Linie bei diesem Auto treu geblieben und hat mit den neuen Modifikationen des Designs eher noch „einen draufgelegt“.

An der Front fallen die neuen Scheinwerfer mit Xenon-Licht und LED-Tagfahrleuchten, der neue Kühlergrill und die robustere Gestaltung unterhalb des Stoßfängers unweigerlich ins Auge. Auch das Heck hat mit dem markanteren Stoßfängern und neuen bumerangförmigen Rückleuchten mit LED-Lichtleittechnik neue Akzente mitbekommen.

Motor: Unser Testwagen erhielt seinen Vortrieb von dem neuen 1,2-Liter-Turbobenziner. Das Triebwerk produziert 85 kW / 115 PS Leistung und ein maximales Drehmoment von 190 Newtonmetern. Der Motor zeigte sich als laufruhig und als eine angenehme Reisemaschine, allerdings würde zum extrovertierten Äußeren unseres Juke ein etwas mehr Leistung und auch ein größeres Drehmoment gut passen.

Verbrauch: Als Normverbrauch (NEFZ) nennt Nissan für den Juke 5,6 Liter Super auf 100 Kilometer. In der Praxis lag der Verbrauch zwar eher bei sieben Liter, was jedoch niemanden wundert. Wer aus diesem Motor Fahrleistungen zaubern will, die zur Optik passen, fährt eben nicht so, wie es der NEFZ vorscheibt.

Fahrverhalten: Der Juke verfügt, trotz seiner Höhe, über eine gute Straßenlage mit geringer Wankneigung und damit ein angenehmes bis sportliches Fahrverhalten. Auch etwas größere Unebenheiten auf seinen Wegen bewältigt der Juke ohne größere Probleme – straff, aber nicht unkomfortabel. Sonst erwarten einen bei Nissan-Modellen mit dem Beinamen Nismo schon einmal härtere Zeiten.

Innenraum: Im Innenraum trifft man zuerst auf Design. Die Farben der Karosserie – bei uns ein auffälliges Gelb mit Namen „Sunlight Yellow“ werden im inneren wieder aufgenommen. Die Luftausströmer, die Armaturen und auch die Handbremse sind von der Farbe umrahmt. Dies ist wohl dem Interieur-Paket-Premium geschuldet, welches unter anderem die Ledersportsitze, die Türinnenverkleidung in Leder mit farbigem Muster und die Xenon-Hauptscheinwerfer beinhaltet.

Assistenzsystem und Infotainment: Unser Juke in der Ausstattungsvariante Tekna lässt kaum Wünsche offen. Für die Sicherheit sorgen unter anderem ein Totwinkel- und Spurhalte-Assistent und eine Fahrlichtautomatik. Das Nissan Connect Navigationssystem ermöglichte auch das stressfreie Reisen in der Fremde und ermöglicht zudem problemlos das Koppeln des Mobiltelefons.

Fazit: Der Nissan Juke ist noch immer ein Auto, das auffällt und an dem sich die Geister scheiden. Wem es gefällt, der fühlt sich mit dem extravaganten Auftritt wohl.

 

 

 

(ampnet/nic)

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Nissan-Special: Die Crossover-Familie

Volles Programm: Crossover

Nissan Juke crossover spezial

Crossover und kompakte SUV. Jeder will sie.  Man macht bei Nissan also nichts verkehrt, wenn man die eigene Palette an Crossover und SUV überarbeitet. Neben dem Facelift des Juke, zu Beginn des Jahres, kam erst der neue Qashqai auf den Markt und nun der neue Nissan X-Trail. Während der Juke bei seinem extravaganten Stil blieb, sind Qashqai und X-Trail nicht nur deutlich weniger abgedreht im Design, sondern auch sehr ähnlich. Man sieht den beiden die gemeinsame Plattform an. Doch Nissan hat sich dabei auch etwas gedacht. Während der alte X-Trail ein wenig hemdsärmeliger im Design auftrat, bleibt der neue X-Trail weiterhin der, mit dem man auch gerne mal querfeldein fährt – was dank der Bodenfreiheit auch geht –  nähert sich dem Urbanen-Stil von Crossovern im allgemeinen jedoch an.

Der neue X-Trail übernimmt zudem die Rolle des Nissan Qashqai+2, den es nicht mehr gibt. Wer also im SUV zu siebt zum Auswärtsspiel unterwegs ist, der sitzt zukünftig im X-Trail.

Alle drei Modelle konnte ich bereits fahren. Den Juke kenne ich noch von seiner ersten Generation und auch der Qashqai war bereits zum Test. Der X-Trail war vor ein paar Wochen zu einem ersten Fahrbericht verfügbar. Im Blog findet sich der neue Qashqai im ersten Fahrbericht mit dem neuen Downsizing-Triebwerk 1.2 DIG-T. Ein 115 PS starker Turbo-Benziner, der für „Wenig-Fahrer“ eine interessante Alternative im Crossover darstellt. Den SUV-typischen Diesel, als 1.6 dCi, war vor kurzem zum Test angetreten. Der Fahrbericht hierzu folgt in wenigen Tagen!

Was macht eigentlich die Faszination Crossover und Urban-SUV aus?

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So fährt sich der neue Juke

nissan juke 2015

Der junge Wilde. Für Nissan ist der Juke ein Glücksgriff. Der kompakte Crossover bringt eine Eroberungsrate von 80% mit. Das bedeutet, viele Juke-Käufer sind zuvor keinen Nissan gefahren. Das außergewöhnliche Design des Juke ist Freude und Last zugleich. Man mag ihn sofort, oder man wird ihn nie mögen. | So fährt sich der neue Juke – Fahrbericht.

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[tab title=“Fakten“] [line_list]

  • Startet bei: 15.450 €
  • Leistung: 94 bis 190 PS
  • Für 2 bis 4 Personen

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[tab title=“Positiv“] [yes_list]

  • Mit dem Facelift bekam der Juke die Chance auf hochwertiges Xenon-Licht. Zudem ist der neue 1.2 DIG-T Motor ein sparsamer, aber ausreichend kraftvoller Motor für den kompakten Crossover.

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[tab title=“Negativ“] [no_list]

  • Der 190 PS-Motor gehört zu den durstigen Motoren in seiner Klasse. Der Fahrbericht hatte dies gezeigt. [zum ersten Nissan Juke Fahrbericht]. Ansonsten bleibt zu bedenken, der Juke bietet in Reihe zwei nur überschaubaren Platz.

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So fährt sich der neue X-Trail

Nissan X-Trail 2015

Der Große mit dem Offroad-Gen. Er basiert auf der gleichen Bodengruppe wie der neue Qashqai und sieht diesem auch ähnlich. Doch Nissan hat die jüngste X-Trail Variante gegenüber dem Qashqai massiv wachsen lassen. So wird der neue X-Trail zum 2 in 1. Neben dem SUV-Geländegänger im Programm ist er auch der Ersatz für den Qashqai+2. | Hier geht es zum Fahrbericht.

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[tab title=“Fakten“] [line_list]

  • Startet bei: 26.790 €
  • Leistung: 130 PS
  • Für 4 bis 7 Personen

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[tab title=“Positiv“] [yes_list]

  • Der X-Trail bleibt mit 21 cm Bodenfreiheit ein SUV mit dem man auch mal in das Gelände kann. Der große Kofferraum und die variable Sitzbank lassen den X-Trail zum „großen“ Familienfreund werden.

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[tab title=“Negativ“] [no_list]

  • Nissan bietet derzeit nur einen Motor für den X-Trail an. Das wird sich im kommenden Jahr ändern, bis dahin muss der 1.6 Liter Diesel für Vortrieb sorgen.

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So fährt sich der neue Qashqai

nissan qashqai 2014

Der „Stadt-SUV“ Crossover. Der Nissan Qashqai überzeugt seit Jahren die zufriedenen Käufer und hat der Marke einen satten Anteil am Markt der erfolgreichen Crossover und SUV gesichert. Der Qashqai will in der jüngsten Generation vor allem praktisch und sparsam sein, ohne deswegen sein Äußeres zu vernachlässigen.  | Hier lang zum Nissan Qashqai 1.2 DIG-T Fahrbericht.

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[tab title=“Fakten“] [line_list]

  • Startet bei: 19.940 €
  • Leistung: 110 – 150 PS
  • Für 4 bis 5 Personen

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[tab title=“Positiv“] [yes_list]

  • Handlich, gut ausgestattet und mit den aktuellen Motoren auch sparsam im Verbrauch. Es gibt keinen Grund, wieso der neue Qashqai nicht ebenso erfolgreich werden sollte, wie sein Vorgänger.

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[tab title=“Negativ“] [no_list]

  • Derzeit gibt es kaum Wahlmöglichkeiten was die Kombination von Allradantrieb, Getrieben und Motoren angeht. Hier muss Nissan dringend für mehr Auswahl sorgen!

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Mehr zum Nissan Safety Shield

Nissan 08 Safety shield

Unter dem Begriff des Nissan Safety Shield fasst der Autobauer aus Japan drei Assistenzsysteme zusammen, die man bislang vor allem aus hochpreisigen Fahrzeugen kennt. Den Tot-Winkel-Assistenten, den Spurhalte-Assistenten, eine Verkehrsschild-Erkennung und einen Notbrems-Assistenten.

Neben dem Safety Shield gibt es zusätzlich einen Einpark-Assistenten im X-Trail und eine Müdigkeitserkennung.

Das Safety Shield bekommt man auch im Nissan Note! [klick]

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NissanConnect & Around View Monitor

NissanConnect

In der neuesten Generation lässt sich das Navigations- und Infotainment-System NissanConnect
(optional ab Ausstattung Acenta) mit dem Smartphone des Fahrers verbinden und bringt
zahlreiche Internet-Funktionen ins Auto. Wo immer der neue X-Trail unterwegs ist: Die mobile
Welt des Internet ist nur einen Klick entfernt. Über den sieben Zoll großen Farb-Touchscreen
(über den sich auch die 360-Grad-Rundumsicht des Around View Monitors abrufen lässt)
können zahlreiche Apps aufgerufen werden: von sozialen Plattformen und Netzwerken bis hin
zu Informations- und Unterhaltungsinhalten.

Mehr Informationen? Klick!

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Und was ist mit dem Vorgänger?

nissan qashqai titelbild

Der Erfolg eines Modells ist niemals zufällig. Es gibt immer verschiedene Faktoren die stimmen müssen. Und wenn ich davon ausgehe, wie oben geschrieben, dass der neue Qashqai die Erfolgsgeschichte des alten Qashqai weiter führt, dann wäre es doch ganz gut zu wissen – wie der „alte Qashqai“ so war.

Und manch einer will keinen Neuwagen kaufen, oder kann sich keinen neuen Qashqai leisten, sondern greift lieber zum Vorgänger. Gut gepflegte Gebrauchtwagen finden sich in den einschlägigen Automobil-Online-Börsen. Also?  Wie fährt sich der „alte Qashqai“?

Der 150 PS Diesel im Fahrbericht. 

Nissan Juke: Make-Up für den Froschkönig

Ausgerechnet der Juke gehört zu den erfolgreichsten Modellen im Programm von Nissan. Warum ich „ausgerechnet“ schreibe? Nun – schaut man dem Juke tief in die Augen, dann hat man das Gefühl von einem Frosch hypnotisiert zu werden. Seine Scheinwerfer sind extrem prägnant, darüber liegen – zackig zurecht geföhnt, die nun in LED-Technik ausgeführten Tagfahrlichter. Das restliche Design des Juke ist nicht minder expressiv. Man mag es auf Anhieb, oder nie. Schön saufen funktioniert mit dem Juke nicht.

Und dennoch – der Juke ist extrem erfolgreich. Unter seinen Nissan-Brüdern ist er gar das Modell mit den höchsten Eroberungsraten. Mit 82 Prozent zieht kein anderer Nissan mehr neue Kunden zur Marke. Ob das alles Prinzessinnen sind, die auf der Suche nach dem Traumprinzen jeden Frosch im Teich küssen? Vermutlich nicht. Der Juke scheint Talente zu haben, die nicht optischer Natur sind.

Nissan Juke – 2014 – Das ist neu

Im letzten Jahr wurden mehr als 135.000 Nissan Juke verkauft. Im letzten Jahr kam zudem die sportliche NISMO-Variante mit in das Programm (den Fahrbericht zum Juke NISMO findet man hier). Damit man aber auch weiterhin ordentlich Stückzahlen vom Band im englischen Sunderland laufen lassen kann, wurde nun der Schmink-Koffer bemüht und zudem eine Herztransplantation durchgeführt.

nissan juke facelift

Grelles Make-Up

Der Kühlergrill bekam eine deutliche Aufwertung in Form des verchromten Familien-Gesichts verpasst, die Stoßfänger wurden leicht optisch retuschiert, alles in allem bleibt die Optik wie gehabt – prägnant. Was erst auf den zweiten Blick auffällt: Nissan hat dem Juke die altbackenen H4-Leuchten aus der Front genommen. Nun leuchten kleine DE-Linsen im großen rund der Scheinwerfer-Augen. Wer die höchste Ausstattungslinie Tekna wählt, lässt die Froschaugen dank Xenonlicht taghell leuchten.

Deutlich auffälliger sind die optional erhältlichen farblichen Akzente. Was man bei Mini und Fiat 500 kann, soll man beim Juke auch können. Und so strahlen auf Wunsch Einsätze in der Stoßstange, Spiegelkappen, Felgen, Dachspoiler und Lampen-Einfassungen in Kontrastfarben.  Nissan spricht von mehr als 300 möglichen Varianten die nun möglich sind. Ein paar besonders interessante wird man vermutlich bald zur Fußball-Weltmeisterschaft finden – oder später bei der Champions-Liga. Ein Juke in weiß-blau, rot-weiß oder gelb-schwarz dürfte so manchen Fußball-Fan an seinen Lieblingsverein erinnern. Die Farb-Exzesse bleiben dem Innenraum nicht erspart, auch hier kann man sich nun kreativ austoben.

Nissan Juke Facelift neues modelljahr 2014

Doch die Optik ist noch immer nicht so wichtig, wie die Technik. Zumindest in diesem Blog. Und so zählt der neue Motor doch deutlich mehr, als das ganze Optik-Gedöns.  Nissan bietet auch im Juke den neuen 1.2 Liter Vierzylinder-Turbobenziner an. Dieser 115 PS starke Motor war bereits im größeren Qashqai nicht schlecht und im kleineren und vor allem leichteren Juke macht er eine noch bessere Figur.  Leise und laufruhig summt er vor sich hin, nur mit stark gespitzten Ohren vernimmt man bei Lastwechseln ein leises Turbozischen.  Munter dreht sich der kleine Turbo-Benziner in das Herz des Fahrers. Wenn gleich man die Drehzahlen nicht allzu weit in den Keller fallen lassen sollte. Die 190 Nm des Motors liegen laut Datenblatt bei 2.000 Umdrehungen an, so richtig munter wirkt der Motor aber erst ab 2.500 Umdrehungen. Wer sich nun dennoch weitere Drehzahl-Eskapaden verkneifen kann, wird den Juke im Alltag mit knapp unter 7 Litern auf 100 km bewegen können. Den Normverbrauch von 5.6 Liter zu erreichen dürfte indes schwieriger werden.

Wer den Juke mit seinem kurzen Radstand über die Landstraße scheucht, spürt das lebendige Fahrverhalten des kleinen Softroaders. Die Dämpfung wirkt dabei straff aber nicht zu sportlich für den Alltag. Leicht untersteuernd lässt er sich über winklige Strecken bewegen. Wer noch ein wenig mehr Drama sucht, der wählt den Juke mit Allradantrieb und aktivem Hinterachs-Differential. Hier hat sich nichts geändert – auch nicht die Tatsache, dass man den 4×4 Juke nur mit dem 190 PS 1.6 Liter Turbomotor bekommt.

 

40% mehr Kofferraum

100% weniger Reserverad. Da sich manch ein Kunde mehr Laderraum gewünscht hat, erhielt das Facelift einen Laderaum mit verstellbaren Ladeboden. Wo sich zuvor das Ersatzrad befand, bietet der Juke nun ein Plus an Laderaum. Nun stehen 354 Liter zur Verfügung. Wer die Rücksitze umklappt, kommt auf 797 Liter.

Nissan Juke Innenraum

 

Kosten:

Das Farbspiel für den Juke fängt bei 550 € im Innenraum und 650 € auf der Außenhaut an. Der neue Motor kostet in der Acenta-Ausstattung 18.800 € und in der Tekna-Version 20.950 €.  Die 190 PS starke Version mit dem stufenlosen Xtronic-Getriebe und dem All-Mode Allradantrieb kommt in der Tekna-Version auf 26.450 €.

[one_third]PRO

Der Juke fährt mit dem neuen 1.2 Liter Turbo-Benziner und den neuen Xenon-Leuchten, modernisiert in die zweite Halbzeit.

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[one_third]CONTRA

Contra bekommt der Juke nur von Menschen, die mit dem äußeren des kleinen Juke nichts anfangen können.

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[one_third last=last]UND

Der Juke bekam mit dem Facelift nun auch das Nissan-Safety-Shield Paket verpasst. Inklusive Spurhalte-Assistent und 360° Monitor.

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Nissan Juke neues Modell Facelift

Fazit:

Der Juke zeigt der versammelten Konkurrenz auch weiterhin, wo der Frosch seine Locken hat. Ob er das Farbenspiel dazu nötig hat? Eher nicht. Aber die Möglichkeit dem Juke ein paar Farb-Akzente verpassen zu können, bedeutet ja nicht, ihn zum Harlekin machen zu müssen!

[notification type=“notification_info“ ]Fakten zum neuen Nissan Juke 1.2 DIG-T[/notification]

Verkaufsstart:  ab sofort
Basispreis:  18.800 €
Motorleistung:  115 PS
Antrieb und Getriebe:  6-Gang manuell
Länge, Breite, Höhe, Radstand:  4.135, 1.765, 1.565, 2.530 mm
Normverbrauch:  5.6/ 100km – Benzin
Höchstgeschwindigkeit:  178 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h  10.8 Sekunden

[notification type=“notification_info“ ]Fakten zum neuen Nissan Juke 1.5 dCi[/notification]

Verkaufsstart:  ab sofort
Basispreis:  18.990 €
Motorleistung:  110 PS – 150 PS
Antrieb und Getriebe:  6-Gang manuell
Länge, Breite, Höhe, Radstand:  4.135, 1.765, 1.565, 2.530 mm
Normverbrauch:  4.0 / 100km – Diesel
Höchstgeschwindigkeit:  175 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h  11.2 Sekunden
Alle Fotos - bis auf das schwarz/weiß - stammen von NISSAN direkt.
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Genf 2014: Der neue Juke Nismo RS

NISMO steht beim japanischen Autobauer Nissan für die gleiche Idee, die bei BMW hinter dem M, bei Mercedes hinter AMG und bei Audi hinter der quattro Gmbh steckt. Ein Plus an Power, ein Maximum an Fahrspass für Menschen mit einer besonderen Leidenschaft für das Thema Automobil.

In Genf hat Nissan das Facelift des Juke vorgestellt und gleich noch die scharfe Version Juke Nismo RS hinterher geschoben. Der kleine Crossover behält auch als NISMO RS den 1.6 Liter Turbomotor, bekam aber eine Leistungsspritze auf 218 PS. Etwas ungewöhnlich die Tatsache, dass nur der Juke NISMO RS mit Frontantrieb auch mehr Drehmoment bekam (+30 Nm), der Traktionsstarke Juke NISMO RS mit Allradantrieb jedoch bei den bisher bekannten 250 Nm blieb. Hier scheint die Kraftverteilung mit mehr Leistung überfordert gewesen zu sein. Schade drum.

Damit der Juke NISMO RS auch ordentlich klingt, bekam er eine neue Auspuffanlage. Wer gut klingt und schnell fährt, sollte auch sicher stoppen. Darum kümmern sich nun größere Bremsen an der Vorderachse. Mit einer neuen Abstimmung von Federn und Dämpfern, wurde das Fahrverhalten des Crossover angepasst, er soll zackig einlenken und auch bei wilden Kurvenkombinationen viel Spaß machen.  Dazu tragen auch die 18 Zoll-Felgen ihren Teil bei.

Den NISMO RS erkennt man gut an seinen roten Applikationen in der Stoßstange, den roten Bremszangen und natürlich dem RS-Logo an Front und Heck.

Im Innenraum empfängt einen der Geruch von Wildleder und wer will, der kann sich Recaro-Schalensitze als Option bestellen. Das Lenkrad bekam, wie der Juke NISMO auch, einen Wildleder-Einsatz. Alupedale und ein griffiger Schaltknauf sind Serie.

 

Was der Juke NISMO RS kosten wird, steht bislang noch nicht fest.

 

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Nissan Around View erklärt

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Mehr sehen – sicher parken!

Mit jeder neuen Fahrzeug-Generation wachsen die Abmessungen und auf der Suche der bestmöglichen Aerodynamischen Effizienz werden unsere Automobile immer unübersichtlicher. Bereits seit vielen Jahren haben sich Sensoren, zur Abstandsmessung beim parken eines Fahrzeuges, auch in den kleineren Fahrzeugklassen etabliert. Mit Hilfe von Ultraschall-Sensoren und einer akustischen und/oder optischen Darstellung helfen uns Einparkhilfen dabei, die nicht analog zur Fahrzeuggröße mitgewachsenen Parklücken, ohne schrammen am Eigenen oder Fremden Fahrzeug zu befahren.

In der Oberklasse bereits häufig anzutreffen sind Erweiterungen der Einparkhilfe um eine Kamera-Funktion die einen freien Blick nach hinten gewährleisten.

Besonders hilfreich sind Systeme die im Navigations-Display eine, aus mehreren Kameras erzeugte, Rund-Umsicht des Fahrzeuges liefern. So kann man sich mit eigenen Augen von der Sicherheit beim einparken überzeugen und auch knifflige Stellen in engen Parkhäusern im Blick behalten.

nissan note 01 around view monitor

Nissan hat dieses absolute Luxus-Feature nun einer noch breiteren Käuferschicht zugänglich gemacht. Mit dem Around-View-Monitor System im neuen Nissan Note, ist zum ersten Mal die volle Rundum-Sicht mit der Hilfe von 4 externen Kameras in der Klasse der kompakten Familien-Autos für unter 20.000 € angekommen.

Ich hatte die Gelegenheit, mich bei ersten Testfahrten mit dem neuen Note, von der Funktion der 360° Rundumsicht zu überzeugen. Und was auf den ersten Blick absurd und unmöglich erscheint, wird mit diesem System plötzlich zur Sensation. Selbst wenn die Fahrzeug-Scheiben völlig abgedunkelt sind, könnte man sich mit dem “Birdview” Bild des AVM getauften Systemes in engsten Parklücken zurecht finden.

avm monitor

Nun soll das System natürlich nicht die Umsicht des Fahrers ersetzen, sondern nur unterstützend wirken und das tut es überraschend überzeugend. An engen Parklücken muss man den Hals nicht mehr über das Armaturenbrett hinaus recken und sich in abenteuerlichen Verrenkungen üben, wenn man einen eventuell vorhandenen Parkpoller beachten will, der aber bereits aus dem Sichtfeld verschwunden ist. Die an Front, Heck und in den beiden Außenspiegel untergebrachten digitalen Augen blicken in Bereiche, die bis dato weder eine Parkdistanzkontrolle überprüfen konnte, noch der Fahrer ohne aus zu steigen.

Das im Nissan Note einer breiten Käuferschicht angebotene “Um-das-Auto-Schau-System” – hilft in seiner Funktion nicht nur beim rückwärts fahren, sondern bewahrt alle Seiten des kompakten Familienvans vor unschönen und teuren Parkremplern. Im Nissan Note wird das Around-View-Monitor System Teil des „Technology Paketes“ sein.

NISSAN NOTE MULTIMEDIA NAVI SYSTEM

Weitere Informationen findet man auf der Homepage von Nissan, zum neuen Note..klick..

NISSAN Around View Monitor  – mehr Infos auf der Homepage von Nissan!

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Angefahren: Nissan Juke Nismo

Und mit zehn PS mehr soll aus dem Juke ein NISMO-Sportwagen werden? Meine Stirn wirft bei diesem Gedanken ernste Falten auf – und könnte man mich nun in meinen Gedanken versunken beobachten, vermutlich würde man mir meine Skepsis ansehen. Natürlich machen zehn PS mehr keinen Sportwagen aus dem „merkwürdigen“ aber kompakten Crossover. Der Juke polarisiert, bereits seit seinem erscheinen vor drei Jahren spaltet er nach bester Oppositionsführer-Manier die Autofahrer der Nation in zwei Lager: Die einen können mit dem froschgesichtigen Kompakt-Crossover gar nichts anfangen und andere sind froh über diesen frischen Designer-Crossover im Markt der kompakten Steilheck-Modelle.

Nismo Juke – Ein erster Fahrbericht

In meinem Fahrbericht über den 190 PS starken und mit Torque-Vectoring ausgerüsteten Juke habe ich bereits erwähnt, was ich am kleinen Nissan-Crossover liebenswert fand und was mich schlicht gestresst hatte. Da war diese unsägliche stufenlose Automatik, ein launiger Motor mit mächtigem Durst und dann diese Funzel-Hauptscheinwerfer im Froschgesicht, die nur mit H4-Leuchtmittel bestückt sind. Ich kann es nicht fassen, aber selbst der NISMO hat noch immer diese „Funzeln“ an seiner Front. Ich könnte mit dem leicht schielenden Froschblick gut leben, würden die Scheinwerfer wenigstens ein ordentliches Licht abgeben.

Positiv in Erinnerung ist mir der Allradantrieb des ungewöhnlichen Kompakt-SUV geblieben. Dank einer Technik die sich Torque-Vectoring nennt, ist die Hinterachse des Juke in der Lage, in den Kurven eine zusätzliche Portion Kraft an das jeweils Kurven äußere Rad zu liefern. Das sorgt für eine launige und wirklich unterhaltsame Fahrdynamik, die ich dem hochbeinigen Juke nicht zugetraut hätte.

Nissan Juke Nismo Blog Frontansicht

Mit, ohne Allrad

Doch ausgerechnet diesen launigen Allradantrieb hat man mir für die erste Ausfahrt mit dem NISMO-Sportmodell nicht gegönnt. Vermutlich weil die 4×4 Variante nur mit dem CVT-Getriebe verfügbar ist und das überschaubare Leistungsplus damit noch weniger erfahrbar schien.

Was also macht einen normalen Juke, zu einem NISMO-Juke? 

Nissan Juke Nismo in Fahrt

NISMO:

Will man als Mittel-Europäer verstehen, was NISMO für Nissan bedeutet, muss man zurück in das Jahr 1964 springen, als in Japan eine Firma die später von Nissan übernommen wurde (Prince Motor Company) für Rennsportzwecke einen großen Motor in ein kleines Auto packte. Was sich so „easy“ anhört, führte zu massiven Umbauten am Fahrzeug an sich, aber am Ende war es die Geburtsstunde des Nissan Skyline 2000 GT. Bei seinem ersten Renneinsatz schlug sich dieser Sportler wacker und die Erfolge legten die Keimzelle für den späteren Mythos des Nissan Skyline GT-R. Geboren wurde zu dieser Zeit auch der „NISsan MOtorsport Geist“, bis heute ein steter Quell für sportliche Ausnahme-Talente.  (Nissan NISMO Geschichte)

Meinen ersten Kontakt mit NISMO hatte ich virtuell, auf der Sony-Playstation Konsole. Und da es nicht nur mir so ging, gibt es mittlerweile im dritten Jahr, eine GT-Academy – bei der die Besten „virtuellen Rennfahrer“ die Chance bekommen, echte Rennfahrer zu werden. Aber auch das ist eine andere Geschichte .. zurück zum Nissan Juke NISMO 🙂

nissan Juke nismo Cockpit Playstation

Meine Erwartungen:

Denke ich an NISMO, denke ich an Sportwagen. Da ich selbst schon erfahren konnte, wie verrückt – im positiven Sinne – dieses japanische Unternehmen sein kann (ich erinnere an den Juke-R) – habe ich mich auf alles vorbereitet. Nur nicht auf eine Enttäuschung.

Nissan Juke Nismo Bewegtes Bild Rückansicht

Womit er mich überrascht hat:

Positiv fallen die Veränderungen im Innenraum auf. Der schwarze Himmel aus einem Filz ähnlichen Material, die Alcantara Einlagen im Lenkrad und den Türverkleidungen. Sowie die wirklich bequemen, neuen Sportsitze mit viel Seitenhalt. Ganz klar – im Innenraum hat der erste NISMO die Erwartungen erfüllt und stellt sich ganz klar als das Top-Modell der Juke-Baureihe dar.

Das Lenkgefühl profitiert auf den ersten Metern von einem direkteren Feedback. Die neuen 18 Zoll Alufelgen sollen nicht schwerer sein als die bisherigen 17 Zoll Felgen und die 225/45-18 Zoll Sportbereifung tut ihr übriges um dem Fahrer einen gesteigerten sportlichen Anspruch zu vermitteln.

Negativ fällt der Kompromiss auf, den man eingehen muss – um einem hochbeinigen Crossover SUV, egal wie kompakt er ist, eine sportliche Gangart an zu erziehen.  Durch den notwendigen extrem steifen Stabilisator an der Vorderachse (Wankneigung minimieren) verliert der Juke Nismo in engen Kurven relativ früh die Traktion am Kurven inneren Rad. Ein sportliche Kurvenwutz wird der Juke auch in der Nismo-Version nicht.

Nissan Juke Mitfahrt Foto

Was ich vermisst habe:

Den tieferen Sinn. Nein, ich verstehe nicht, weswegen man den Mythos NISMO mit dem, in meinen Augen denkbar ungeeignetsten Nissan-Modell einführen will. Ich verstehe durchaus den Wunsch, NISMO einer breiten Käuferschicht zugängig machen zu wollen. Und es ist auch schön, wenn man einen Hersteller findet, der seine Sportmarke preislich nicht völlig abgehoben positioniert. Aber wie viel Sport bleibt bei einem Juke-Nismo übrig? Die Leistungssteigerung fällt anderswo in die Kategorie: Serienstreuung. Und weil man das anscheinend selbst auch so sieht, wird man noch in diesem Jahr eine weitere Variante mit noch einmal 10 % mehr Leistung nachschieben. Dieses Modell soll dann auch – noch einmal – sportlicher werden.

Ist der Nismo-Juke also nur eine Marketing-Aktion? Ja. 

Die Fakten:

In der Preisliste wird der NISMO als Top-Modell positioniert und steht damit oberhalb der Tekna-Variante. Zudem wird das Modell als „all inklusive“ Fahrzeug angeboten, es gibt keine Aufpreisliste.  Rote Spiegelkappen, graphitgraue Schweller und LED-Tagfahrlicht. Dazu eine große Auspuffblende und rote Streifen.

200 PS stark, 250 Nm kräftig.  1.300 Kilogramm schwer (2WD). cW-Wert 0,35.  215 km/h schnell und in 7.8 Sekunden auf Tempo 100.  26.400 € Startpreis für den Juke NISMO mit Frontantrieb und manuellem Sechsgang-Getriebe

Nissan Juke Nismo Bergpanorama

Wieso kann der Juke-NISMO dennoch erfolgreich werden?

Es gibt viele Autokäufer denen es egal ist, wie viel vom sportlichen Versprechen der Optik am Ende in Querdynamik umgesetzt wird. Es gibt viele Autokäufer denen LED-Tagfahrlichter wichtiger sind, als die H4-Scheinwerfer-Technik.  Diese Autos werden wegen einem Bauchgefühl gekauft. Wegen dem Versprechen, dass diese bereits in der Garage und vor den Nachbarn abgeben und nicht, ob sie dieses Versprechen auch einlösen können.

Der Juke ist ein wunderbarer Querschläger im automobilen Alltag der ansonsten doch so einheitlichen Steilheck-Modelle. Seine per Grundkonfiguration unsinnige Kombination aus sportlichem Coupé-Design für die Fahrgastzelle und SUV-typisch hoch sitzender Karosserie passt zum ungewöhnlichen Gesicht und der Rückleuchten-Persiflage.

Der 200 PS 1.6er Turbo ist in der Version mit manuellem Getriebe und Frontantrieb nicht so durstig wie das getestete 4WD-Modell im letzten Jahr und ganz unter uns – wann war ein NISMO so günstig in der Anschaffung und im Unterhalt, wie dieser Juke?

Fazit:

Viel Verpackung, wenig Inhalt und dennoch eine echte Chance, für das – was an NISMO noch folgen wird, den Weg zu bereiten. Und ich denke da nur an den 370Z – doch zu diesem Fahrzeug, in einem anderen Beitrag dann mehr.

Für diese Testfahrt wurde ich vom Hersteller eingeladen. Der Hersteller hat alle Reisekosten übernommen. Der Hersteller hat jedoch bewusst Abstand von jeglicher Beeinflussung genommen.

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Nissan Nismo Juke – Blogger-Rundschau

Der Juke polarisiert – heftigst – auch bei den Bloggern die den kleinen Crossover-Würfel mit der 10 PS Leistungsspritze fahren konnten.

Neben den 10 PS Mehrleistung, war natürlich die am häufigst gestellte Frage: Wie wirkt sich wohl die sportliche Fahrwerksabstimmung auf das Gesamtpaket aus?

Hier nun die Blogger-Rundschau:

Rad-ab.com > Angetestet: Nissan Juke Nismo – Gummibereifte Kasperkiste? > Nissan Juke Stoßstange, Nissan Juke Nismo Test, Nissan JUKE Nismo, Nissan Juke Tuning, Nissan Nismo, Test Nissan Juke Nismo, Nissan Tuning, Nissan Juke 200 PS, Nissan Juke, Juke Nismo 2013, Juke Nismo, Fahrbericht Nissan Juke Nismo, Juke Nismo Bodykit, Juke Nismo Preis

Rad-ab.com > Angetestet: Nissan Juke Nismo – Gummibereifte Kasperkiste? > Nissan Juke Stoßstange, Nissan Juke Nismo Test, Nissan JUKE Nismo, Nissan Juke Tuning, Nissan Nismo, Test Nissan Juke Nismo, Nissan Tuning, Nissan Juke 200 PS, Nissan Juke, Juke Nismo 2013, Juke Nismo, Fahrbericht Nissan Juke Nismo, Juke Nismo Bodykit, Juke Nismo Preishttp://www.rad-ab.com/2013/02/05/angetestet-nissan-juke-nismo-gummibereifte-kasperkiste/Nissan bringt Nismo nach Europa! Nissan bringt seinen Werkstuner bzw. die werkseigene Motorsportabteilung nun auch nach Europa. Nismo bedeutet übrigens nichts anderes als Nissan…
Vorsicht: Bissig! Nissan verschärft den Nissan Juke dank Nismo!

Vorsicht: Bissig! Nissan verschärft den Nissan Juke dank Nismo!http://www.automobil-blog.de/2013/02/06/vorsicht-bissig-nissan-verscharft-den-nissan-juke-dank-nismo/Vorsicht: Bissig! Der Nissan Juke Nismo kommt in der “verschärften” Version und ich darf jetzt schon einmal das Fazit vorwegnehmen: Der Juke Nismo hat mich…
Pressepräsentation: Nissan Juke Nismo

Pressepräsentation: Nissan Juke Nismohttp://www.newcarz.de/2013/02/06/nissan-juke-nismo-prasentation/Nissan hatte den neuen Juke Nismo in Barcelona vorgestellt und wir zeigen Euch, was sich gegenüber dem Serienmodell getan hat.
Angefahren: Nissan Juke Nismo › Mein Auto Blog

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Unterwegs mit dem Nissan Juke Nismo - Ersteindruck | autokarma

Unterwegs mit dem Nissan Juke Nismo – Ersteindruck | autokarmahttp://www.autokarma.de/probefahrt/unterwegs-mit-dem-nissan-juke-nismo-ersteindruck/Aktuelles zum Thema Auto: Tests und Fahrberichte, exklusive Bilder und meinungsstarke Nachrichten. Die besten und wichtigsten Nachrichten rund ums Automobil.
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Nissan Juke Nismo – Bilder / Infos & Daten – Probefahrt in Barcelona – Trends, Gadgets, Fashion und Lifestyle Trendlupe Bloghttp://www.trendlupe.de/archives/2578-Nissan-Juke-Nismo-Bilder-Infos-Daten-Probefahrt-in-Barcelona.htmlDer Nissan Juke Nismo mach aber nicht nur unter der Haube, sondern auch äußerlich einen sehr guten Eindruck. Er scheint sportlich kraftvoll, ohne aber zu übertreiben. Der Nismo…
Test / Review: Nissan Nismo iPad App

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Fahrbericht Nissan Juke Nismo: Sportler mit Herz | autokarma

Fahrbericht Nissan Juke Nismo: Sportler mit Herz | autokarmahttp://www.autokarma.de/probefahrt/fahrbericht-nissan-juke-nismo-sportler-mit-herz/Ein Crossover-SUV als Extrem-Sportler? Die Rennsportabteilung von Nissan macht es möglich und stellt den Nissan Juke Nismo auf die Räder. Und der überzeugt.
Nissan Juke Nismo – vom Concept zur Serie, AMIblog | News zur AMI, AMICOM und AMITEC 2012

 

Im Fahrbericht: Nissan Juke 1.6 DIG-T 4×4 – Ein Juke kommt selten allein

Der Nissan Juke polarisiert – und das ist ihm Segen und Fluch zugleich. Während die einen ihn für einen übermäßig aufgepumpten Kleinwagen halten und im Design für misslungen erachten, finden ihn andere Betrachter gerade wegen der unkonventionellen Form interessant und ansprechend.

Ich gehöre zu denen, dem der Nissan Juke gefällt. Sein Herausstechen aus dem alltäglichen automobilen Allerlei, Nissans mutiges Crossover-Design sagt mir sehr zu. Die Front mit den großen Glupschaugen gilt als Reminiszenz auf den Rallye-Sport, sein Rückleuchten-Design erinnert an den Nissan 370Z.

Nissan-Juke-Fahrbericht-Tekna-4x4-Wald

Ist der Juke damit ein Querfeldein-Sportler im Kleinwagenformat? Womöglich war das die Intention der Japaner – und mit gewissen Kompromissen mag das auch stimmen.

Insbesondere in der größten Motorisierung, dem 1.6 DIG-T, kommen dem Juke sportliche Attribute zu. 190 PS entwickelt der kleine VierzylinderTurbo macht’s möglich. In Kombination mit dem anfangs gewöhnungsbedürftigen stufenlosen Automatikgetriebe (CVT) ist der kleine Bruder des Nissan Qashqai für sportliche Etappen auf der Landstraße durchaus zu gebrauchen. Besonders hilfreich, wenn es um eine solch sportive Gangart geht, ist NissansTorque Vectoring“, welches den kleinen Allradler hilft, stets genügend Drehmoment an den kurvenäußeren Rädern geliefert zu bekommen.

DSCF5541

Unter Volllast überrascht das CVT-Getriebe während erster Ausfahrten. Auf dem Beschleunigungsstreifen der Autobahn mutiert der Juke bei Vollgas in seiner Klangkulisse zum durchstartenden Düsenjet. Die Nadel des Drehzahlmessers steht dabei still; permanent liegen 6.000 Umdrehungen an. Keine Schaltvorgänge oder Drehzahlabsacker unterbrechen den Durchzug. Ungewöhnlich, aber durchaus spaßig.

DSCF5534

Seinen Tribut muss der Juke-Fahrer dann an der Zapfsäule entrichten. Auf einer Autobahnetappe, die sowohl Vollgasanteile als auch gemütliche 130er-Abschnitte zu bieten hatte, stieg der Durchschnittsverbrauch auf über 14,5 Liter. Autsch. Insgesamt pendelte sich mein Durchschnittsverbrauch auf 11,9 Liter ein. Das ist deutlich zu viel.

Der Innenraum weiß mir durchaus zu gefallen – wenn auch mit Abstrichen. Auf dem Fahrersitz Platz genommen, fällt auf, dass der Raum völlig ausreichend, aber doch kleiner als erwartet ausfällt. Hier macht sich die B-Plattform von Renault-Nissan bemerkbar, auf welcher z. B. der Nissan Note und Micra sowie Renault Clio und Modus basieren.

Nissan-Juke-Fahrbericht-Turbo-allrad-Rückansicht

Mit japanischen Innenräumen vertraut, wirft auch der Juke keine Fragen auf. Das Lenkrad gefällt mir dabei besonders, gerade wegen der beiden unterschiedlichen Lederarten. Die Anzeigen im Kombiinstrument lassen sich ohne Einschränkungen ablesen. Allerdings ist die Bedienung des Bordcomputers eine Katastrophe, da der Fahrer durch das Lenkrad greifen muss, um an das kleine Knöpfchen heran zu kommen.

Klima- und Heizungsregler gehen von der Lage in Ordnung, sitzen noch nicht zu tief. Besonderes Merkmal des Juke ist die variable Bedieneinheit. Eben noch für die Lüftung in Verwendung, werden mit Druck auf den D-Mode-Schalter die Fahrzeug-Konfigurationen sichtbar. Hier kann ich u. a. die Fahr-Modi („Normal“, „Sport“ oder „Eco“) auswählen.

Nissan-Juke-Fahrbericht-Schloss1

Das verbaute und in der Ausstattungslinie Tekna serienmäßige Navigationsgerät tut seinen Dienst zuverlässig und in der Berechnung ausreichend zügig. Diese guten praktischen Eigenschaften trösten darüber hinweg, dass das Display für heutige Verhältnisse etwas klein und die Darstellungsgrafik ein wenig antiquiert daherkommen.

Ein weiterer Wermutstropfen ist die Innenraumverarbeitung. Ich habe nichts gegen Hartplastik-Armaturen, das stört mich nicht – zumal der Juke bereits über „weicheres“ Hartplastik verfügt als die Japaner in den 90ern. Problematisch ist leider die Verarbeitungsqualität – und das ist wirklich ärgerlich. Einbauteile haben teils Spiel, die Türinnenverkleidungen sind unsauber entgratet und damit scharfkantig. Das muss wirklich nicht sein und trübt das Bild vom sonst überaus sympathischen Japaner. Ein weiteres Ärgernis im Testwagen war das permanent quietschende Bremspedal.

Ein nicht weniger ärgerliches Manko ist das Licht. Abgesehen davon, dass keine Xenon-Scheinwerfer verfügbar sind, erweisen sich die Halogen-Leuchten als sehr schlecht, da die ab Werk montierten Birnen ein nur sehr unzureichendes Licht ausstrahlen. Zwar mag H4 nicht mehr besonders zeitgemäß sein, aber mit der richtigen Birne lässt sich durchaus eine brauchbare Ausleuchtung erzielen.

In seiner Summe verhagelt es sich der Nissan Juke 1.6 DIG-T 4×4 leider selbst. Mit seinem kräftigen Motor, dem lässigen Torque Vectoring und seinem CVT-Getriebe macht der Juke mächtig Boden gut und überzeugt mich obendrein mit seinem frechen Design. Für kinderlose Paare ist das Auto völlig ausreichend dimensioniert, selbst für Urlaube bietet sich genügend Raum. Zudem zeigt sich der Juke wider Erwarten weit weniger unübersichtlich als gedacht. Die ausgestellten Blechmuskeln sind im Spiegel gut zu sehen, nachvorn ist stets die Motorhaube im Blickfür alles weitere sorgt die Rückfahrkamera.

Auf der anderen Seite steht der unverhältnismäßige Verbrauch, die mäßige Innenraumverarbeitung und das schlechte Licht der Hauptscheinwerfer. Das scheinen mir für ein Facelift ideale Möglichkeiten, aus dem Nissan Juke ein noch besseres Auto zu machen.

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Fahrbericht Nissan Juke

Flink und durstig.

Es gibt keine Schublade für diese Fahrzeugklasse. Was Nissan unter dem Namen Juke vor 2 Jahren auf den Markt gebracht hat, bricht mit allen Konventionen. Aus SUV und Coupé wird ein Crossover der aus beiden Welten das beste vereinen will. Anders als der BMW X6, der ein ebensolcher Wandler auf den Grenzlinien der Fahrzeuggestaltung ist, hat Nissan für seine Kreation zwei Plattformgrößen kleiner gewählt und schafft es in der Basis-Variante des Juke sogar, einen Grundpreis von unter 17.000€ zu realisieren. Für ein völlig neues und vermeintlich „modernes“ Fahrzeugkonzept eine echte Offerte.

Ich bin jedoch nicht den Basis-Benziner mit Frontantrieb gefahren, sondern konnte den 1.6 Turbo mit 19oPS und Allradantrieb testen.

Nissan Juke Fahrbericht Front

[one_third last=“no“] TorqueVectoring: Im Allrad-Juke kommt ein aktives Hinterachsdifferential zum Einsatz, dass es ermöglicht dem Kurvenäußeren Rad mehr Drehmoment zu zu teilen als üblich. Damit erzeugt man einen Mitlenkeffekt der Hinterachse, der zu einer gesteigerten Agilität führt.

Downsizing: Im Nissan Juke vertrauen die Japaner auf einen 1.6l  Vierzylinder Motor mit Turboaufladung um die Leistung von 190 PS und 240 Nm zu erreichen. Damit folgt man dem Trend zu kleineren und effizienteren Motoren. Der Vorteil verwandelt sich jedoch bei häufigem Leistungseinsatz in einen Nachteil. Das war auch beim Verbrauch des Juke abzulesen.  [/one_third]

Nissan Juke 1.6 DIG-T Tekna 4×4 CVT

Der Innenraum ist leider nicht ganz so groß und lang wie es die korrekte  Modellbezeichnung des Crossovers vermuten lassen würde.  Sitzt man in der ersten Reihe noch entspannt und freut sich über eine unterhaltsames Innenraumdesign, so möchte man die Rücksitzbank nicht unbedingt den besten Freunden als Sitzgelegenheit für längere Fahrten anbieten.

Nissan Juke - Innenraum Der Tank

Das ungewöhnliche Außendesign findet im inneren eine Fortsetzung in Form eines Motorrad-Tanks der als Raumtrenner zwischen Fahrer und Beifahrer fungiert. Der pfiffige Design-Gag soll den Bogen zu fahraktiven und handlichen Motorrädern spannen und beheimatet im Falle des Juke natürlich keine Spritvorräte.  Er ist viel mehr eine verbildlichte Abhandlung über den Spaß den der Juke Fahrer auf Landstraßen erwarten soll.  Und in der Tat.

Nissan Juke In Fahrt

Ausgerüstet mit dem 190 PS Turbo Motor bietet der Juke genug Leistung um kraftvoll auf die Landstraße hinaus zu toben. So lange man es mit der digitalen Steuerung des Gaspedals nicht übertreibt, kann man sich im Juke sogar mit der Funktion des stufenlosen Getriebes anfreunden. Man hat es bei Nissan verstanden, diese stufenlose Getriebeeinheit so zu programmieren, das man bei ein wenig gefühlvollen Gaseinsatz nicht mit erbarmungslosen Drehzahl-Orgien vorwärts stürmt sondern, für ein Auto dieser Größe angemessen souverän, auf der Welle von 240 Nm Drehmoment davon düst.

Auf Landstraßen erkennt man dann die größten Talente dieses kleinen Mischlings. Es die durch das Torque-Vectoring Differential hervorgerufene Agilität, die in ihrer Perfektion schon fast an die Eleganz eines Tiefschnee-Skifahrers erinnern kann, der gerade genüßlich von einer zur anderen Seite wedelt.

Während das Fahrwerk des Juke 4×4 für eine ungeahnte Agilität sorgt und so das Licht der Fahrfreude auf allen Wegen vorneweg leuchtet, sind die am Juke verbauten Hauptscheinwerfer anscheinend für eine überzeugende Lichtvorstellung nicht mehr zuständig.  Nissan verbaut, vermutlich aus Kostengründen, an der Front des Juke so genannte H4 Scheinwerfer. Die Lichtleistung ist einem Fahrzeug mit einem Gesamtpreis von 25.140 €, soviel kostet das gefahrene Modell,  nicht würdig.

Zum Schluss ein Wort zum Benzinverbrauch. Die Verbindung aus stufenlosem Getriebe, kleinem Hubraum, Turbolader und fahraktiver Fahrwerksabstimmung ist nicht geeignet neue Rekorde beim Benzin sparen aufzustellen – das zeigt leider auch der Juke 1.6 DIG-T.

Ein Durchschnittsverbrauch von knapp 10l darf als „zu hoch“ bewertet werden.

Nissan Juke Namensschild

Hier wäre ein kräftiger Dieselmotor mit einem Doppelkupplungsgetriebe die bessere Motorisierung. Beides hat Nissan im Konzern zur Verfügung.

[toggle title=“Vorteile„]Spaß macht der Juke in der Turbo-Allrad-Variante vor allem auf Landstraßen. Das Handling des Juke überzeugt auf ganzer Linie. Der Fahrkomfort bei niedrigen Geschwindigkeiten ist trotz der Agilität auf Landstraßen absolut in Ordnung. [/toggle]

[toggle title=“Nachteile„]Wirkliche Kritik kann man abseits der unstrittigen Design-Philosophie nur am Benzinverbrauch des Juke anbringen. Hier sollte Nissan nachbessern.  [/toggle]

[tabs tab1=“Verbrauch“ tab2=“Ausstattung“ tab3=“Punktzahl„]

[tab id=1][arrowlist]

  • Verbrauch Norm Gesamt: 7,6l auf 100km
  • Testverbrauch min:  8,3l auf 100km
  • Testverbrauch max: 12,6l auf 100km
  • Testverbrauch Schnitt: 9,9l auf 100km

[/arrowlist][/tab]

[tab id=2][checklist]Serie:

  • Tempomat
  • Klimaanlage
  • Nissan Dynamic Control System

[/checklist][badlist]Vermisst:

  • Moderne Lichttechnik für die Hauptscheinwerfer
  • Kofferaumtiefe
  • Kraftvoller Diesel-Motor mit Doppelkupplungsgetriebe

[/badlist][crosslist]Gegen Aufpreis:

  • Einparkhilfe hinten (Sinnvoll!)

[/crosslist][/tab]

[one_half last=“no“]

Komfort – 10 von 25 Punkten

[arrowlist]

  • Federung leer:  2 von 5 Punkten
  • Federung beladen:  3 von 5 Punkten
  • Fahrgeräusche innen: 2 von 5 Punkten
  • Serien-Ausstattung: 3 von 5 Punkten
  • Assistenzsysteme: 0 von 5 Punkten

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Fahrverhalten – 15 von 25 Punkten

[arrowlist]

  • Kurvenhandling: 4 von 6 Punkten
  • Stabilität Vmax:  3 von 6 Punkten
  • Mechanischer Grip: 3 von 3 Punkten
  • Beschleunigung: 1 von 4 Punkten
  • Grenzbereich: 4 von 6 Punkten

[/arrowlist]

[/one_half]

[one_half last=“no“]

Kosten – 10 von 25 Punkten

[arrowlist]

  • Grundpreis: 3 von 6 Punkten
  • Ausstattungaufpreis:  3 von 6 Punkten
  • Verbrauch: 1 von 6 Punkten
  • Wartung: 2 von 3 Punkten
  • Wertverlust: 1 von 4 Punkten

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Antrieb – 14 von 25 Punkten 

[arrowlist]

  • Laufkultur des Motors: 2 von 6 Punkten
  • Beschleunigung: 3 von 5 Punkten
  • Höchstgeschwindigkeit: 3 von 4 Punkten
  • Getriebe: 0 von 4 Punkten
  • Traktion: 6 von 6 Punkten

[/arrowlist]

[/one_half]

Punktzahl gesamt: 49 / 100 Punkten

[/tab]

[/tabs]

[highlight color=“yellow“]Fazit:

Der Nissan Juke ist ein Auto für Menschen mit einem festen Selbstbewusstsein.

Das Design des Juke kann man mögen, vermutlich aber nur lieben oder hassen. Zu stark sind die Meinungen der Kollegen auseinander gegangen. Die einen finden den Juke eine aufregende Abwechslung im allerlei der täglichen Straßen – die anderen finden die Gestaltung von Elementen wie den aufgesetzten Blinkern einfach unmöglich.

Der Juke ist auf jeden Fall ein Auto für Individualisten – man sollte jedoch darauf vorbereitet sein, das das Topmodell neben dem großen Fahrspaß auch den großen Durst mitgebracht hat.

Wer sich für einen Juke entscheidet, der kann sich auf einen ungewöhnlichen Reisepartner freuen, einen von der Sorte der am Abend lieber noch eine Runde um den Block dreht, als sich faul auf die Couch zu setzen.

Bist Du jung genug für den Juke?

[/highlight]

[toggle title=“Daten im Überblick:“]

 Nissan Juke 1.6 DIG-T 4×4 CVT
 Bemerkungen:
Erstzulassung:
Motortyp: Vierzylinder Reihenmotor, 4-Ventile DOHC, Benzindirekteinspritzer
Hubraum in ccm³: 1618
max. Leistung bei min-1: 140 kW / 190 PS – 5.600
max. Drehmoment bei min-1: 240 Nm – 2.000 / 5.600
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Allradantrieb ALL-MODE 4×4
Antriebsart, optional: Frontantrieb
Getriebeart, serienmäßig: Stufenloses Automatikgetriebe
Getriebeart, optional: 5- oder6-Gang Getriebe (je nach Motorisierung)
Leergewicht: 1465 kg
maximale Zuladung: 395 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 8,4 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 200 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung: 201 km/h
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 7,6l / 100km Benzin 95 Oktan
CO2-Emission, kombiniert: 175 g/km
Abgasnorm EU 5
cW-Wert:
Stirnfläche:
Testverbrauch: min 8,3l / 100km
Testverbrauch: max 12,6l / 100km
Testverbrauch: Schnitt 9,9l / 100km
km-Stand Testbeginn:
km-Stand Testende:
Unterhaltskosten im Monat in Euro 304 €
Versicherung: 68 €
Verbrauch: 193 €
KFZ-Steuer: 9 €
Wartung 34 €
Basispreis: 16.900 € (1.6 4×2 – VISIA)
Testwagenpreis: 25.140 €

[/toggle]

[arrowlist]

[/arrowlist]

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Nissan Juke-R – 480PS – Vorstellung

Auf die Idee des Crossover-Überfliegers  kam man in der Nissan Europa Zentrale in London, herausgekommen ist der:

Nissan Juke-R – 480PS

Optisch hat der Juke die Ziele seiner Designer bereits als Serienmodell erfüllt. Mit seinem eigenwilligen Design und dem Mix aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Design-Elementen hat der Juke bislang über 100.000 Käufer begeistert. Sein Design polarisiert. An der Front sprechen 2 große Rundscheinwerfer die Sprache der Rallye-Fahrzeuge der 80er und 90er und am Heck wird die sportliche Schulter über den dynamischen Radhäusern mit Rücklichtern im Stile der 2.ten Sportwagen-Ikone aus dem Hause Nissan, dem 370Z – vollendet.

 Bereits mit 190PS ist der Juke kein langweiliger Landstraßen-Lump.

Doch dieses Modell – enthüllt auf einer Presse-Veranstaltung in Malaga – erfüllt auch die höchsten Leistungsansprüche von Sportfahrern.

Was man in der Technik-Entwicklungsabteilung der Europa-Zentrale von Nissan in Zusammenarbeit mit RML (Ray Mallock Group) getan hat, geht weit über das klassische Tuning eines Automobils hinaus. War es doch auch eine nah liegende Idee – hat man im Hause von Nissan doch mit dem Nissan GT-R einen erfolgreichen Sportwagen, der allgemein anerkannt ist.

Der Juke ist aufgrund seiner Grundkonstruktion für ein kleineres Fahrzeugsegment allerdings nicht einfach so in der Lage, den kompletten Antriebsstrang des GT-R aufzunehmen. Zumal der Godzilla unter den Porsche-Schrecks mit einem Transaxle-Getriebe konstruiert wurde. Bei dieser Variante ist das Getriebe nicht wie üblich direkt am Motor (also vorne) montiert, sondern im Sinne der besseren weil ausgewogeneren Gewichtsverteilung im Bereich der Hinterachse.

Der Juke ist jedoch auch in seiner Allrad-Version klassisch aufgebaut und so musste viel Bodenblech weichen, bis der verkürzte Antriebsstrang des GT-R mit der Hilfe eigens konstruierten von Hilfsrahmen seinen Platz in der neuen Arbeitsstätte einnehmen konnte. Der große Umfang der mechanischen Arbeiten wurde bei den Profis von Ray Mallock durchgeführt. Bekannt ist Ray Mallock derzeit vor allem als Einsatz- und Entwicklungsteam des Chevrolet Cruze in der Internationalen Tourenwagen Weltmeisterschaft (WTCC). Ray Mallock und Nissan haben jedoch eine ebenso bunte wie erfolgreiche gemeinsame Vergangenheit. Zum Bsp.: 1997, 98 in der damaligen britischen Tourenwagen-Meisterschaft, aber auch früher in den 90zigern mit Nissan zusammen in Le Mans.

Bei Nissan hat man sich für das Projekt “Juke-R” also mit wirklich erfahrene Rennsport-Profis zusammen getan.

Der am Montag zum ersten Mal in der Öffentlichkeit präsentierte Juke-R war noch nicht fahrbereit – aber Nissan hat versprochen, es wird 2 Juke-R geben, mit denen eine ausgewählte Gruppe von Menschen eine völlig neue “Juke-eRfahrung” machen dürfen.
Mehr offizielle Fotos vom Juke-R auf dem Flickr-Kanal von Nissan.

[toggle title=“Quellen-Hinweis“]Dieser Bericht erschien am 28.Oktober 2011 auf auto-und-motorsport.de[/toggle]

Nissan Juke im Fahrbericht

Nissan Juke

Die Idee des Juke ist nicht verkehrt. Einfach mal was anderes machen und Fahrzeug-Konzepte mischen, die eigentlich nicht zusammen passen. Im Falles des Juke hat man den Unterbau eines kleinen Soft-SUV mit dem Oberbau eines viertürigen “Look-like-a-Coupe” beglückt. Herausgekommen ist ein kleiner SUV, mit dem Platzangebot eines VW Polo und dem Design eines ambitionierten Sport-Coupés.

Nissan Juke - der andere SUV
Nissan Juke – der andere SUV
Was will ich sein und wenn ja, wieviele?

Und weil man bei Nissan schon dabei war, alle Design-Schranken zu durchbrechen, hat der Juke auch noch eine Front bekommen, die im Rückspiegel aussieht, als wäre ein schlecht geföhnter Frosch hinter einem her.

Ich kann nur schwer verleugnen, dass der Juke meine Geschmacksnerven nicht durch Eleganz und Sympathie beglückt hat.

Doch – und das ist das schöne an meiner Arbeit – man lässt sich immer wieder auch auf Autos ein, die man nicht sofort auf dem Bauch heraus toll findet.

Und so habe ich den Juke mit auf die Reise genommen und versucht, seine positiven Seiten zu finden. Ganz nach dem Muster einer langen Urlaubsreise, die man mit Fremden startet, auf der man seine Reisegefährten völlig neu entdeckt – um am Ende, als Freunde am Ziel anzukommen.

Der Juke hat es mir dabei nicht immer leicht gemacht. Auf den ersten Blick ist der kleine Bruder des Nissan Qashqai ein Sonderling – einer der nicht so recht weiß was er will.

Auf den zweiten Blick erkennt man dann, der Juke will aus 2 Welten die besten Eigenheiten zusammenführen und in der Klasse zwischen Golf und Polo eine dynamische Rolle übernehmen.

Gelingt ihm dieser Spagat?

Man möchte denken, wer derart viel zu bieten hat, der wird auch höchsten Ansprüchen gerecht – doch leider sind 26.920,–€ nicht genug, um neben einer interessanten technischen Basis auch einen Innenraum anzubieten, der mit den Erwartungen mithalten kann.

Wie bei allen Autos ist auch beim Nissan Juke die Spreizung zwischen dem Einstandspreis und dem Top-Modell extrem. Während die Basis Variante des Juke mit 1.6l Benziner (117PS), Frontantrieb und 5-Gang Getriebe in der Ausstattungslinie “Visia” bereits für 15.690€ zu haben ist – sind die 26.920€ die Nissan für das bereitgestellte Testfahrzeug aufruft, eine völlig andere Preislage.

Für diese Preisdifferenz könnte man auch einen weiteren Kleinwagen bestellen.

Der Innenraum und im besonderen die Oberflächen der verwendeten Materialien mit ihrer einfachen Hartplastik-Haptik entsprechen ganz klar der Basis-Preisgestaltung. Wer zum Top-Modell des Juke greift, der wünscht sich vielleicht, so wie ich – eine andere Haptik – eine bessere Qualität bei Armaturenbrett, Knöpfen und Schaltern. Das viele lackierte Plastik verströmt im Innenraum nicht die Wertigkeit die man sich für 26.000€ wünscht.

Nissan Juke Innenraum
Nissan Juke Innenraum
Etwas weniger Hartplastik und das Armaturenbrett wäre angenehmer.

Ganz anders ist das Bild, wenn man über den Einstiegs-Juke nachdenkt. Doch ich glaube, wer den Top-Juke bestellt, der will mehr als nur Leder auf den Sitzen und Gimmicks, die nur in den ersten 3 Tagen unterhaltsam sind.

Denn mir ist durchaus bewusst – die Markt-Platzierung und die Preisgestaltung eines Modells muss immer den komplexen Spagat zwischen Kosten, Nutzen, Wertigkeit und Image schaffen. Keine wirklich leichte Aufgabe – auch und erst Recht nicht, wenn man mit einem Modell auf den Markt kommt, für den es keinen direkten Mitbewerber gibt.

Der Juke ist etwas besonderes – er gründet eine Kategorie die es bis dato nicht gab und so kann man nur schwer einen direkten Mitbewerber ausmachen. Eventuell ist das auch der Grund, wieso man bei NISSAN versucht hat, dem Juke möglichst viel an Extravaganz, Gimmicks und Design-Eigenheiten mit auf den Weg zu geben.

Das Außendesign des Nissan Juke wird vorne durch eine extravagante Front geprägt. Die Hauptscheinwerfer sitzen im Kühlergrill als wären Sie zusätzlich nachgerüstete Fernlichter eines Rallyewagens. Auf dem Kotflügel trohnen die Standlichter und die Blinker in einer verglasten Kuppel die sich bis über die Vorderachse zieht.

Nissan Juke - Der mit dem Froschgesicht
Nissan Juke – Der mit dem Froschgesicht
Bin ich ein Frosch?

Das Heck erinnert in seiner Rücklichtform an den 370Z und zugleich wiederholen die ausgestellten Kotflügel die Formensprache des Nissan-Top-Sportlers GT-R. Vor allem am Heck verschenkt der Juke Innenraumbreite zu Gunsten einer fülligen Hüftgestaltung.

Nissan Juke - Der Hintern mit Kanten
Nissan Juke – Der Hintern mit Kanten
Zeig mir Deinen Hintern und ich sag Dir wie er aussieht!

Der Juke verbindet eine kraftvolle und breite Hüftform mit einer zierlichen Fahrgastzelle oberhalb der Gürtellinie.
Am Ende ergibt dieses Formenspiel ein Auto in der Breite eines Audi Q5, der Länge eines VW Golf und dem Innenraum eines VW Polo.

Apropo Innenraum. Nissan hat versucht, hippes und sportliches Design in eine verständliche Formensprache zu packen – doch am Ende kam dabei nicht viel mehr heraus, als eine Mittelkonsole die an einen Motorrad-Tank erinnern soll und eine arg gewöhnungsbedürftige Bedienung für Klimaanlage und “Fahr-Erlebnis-Schalter” – oder, wie Nissan die Einheit nennt: “NISSAN Dynamic Control Center (NDCC)”.

Mit dieser als “Terminal” bezeichneten Schaltereinheit lässt sich die Abstimmung von Motor, Getriebe und Klimaanlage anpassen. Wählbar sind die Stufen: Normal, Sport und Econ.

Nissan Juke - Schalthebel - Kneif mich, die Konsole soll ein Motorradtank sein.
Nissan Juke – Schalthebel – Kneif mich, die Konsole soll ein Motorradtank sein.
Die Mittelkonsole soll an einen Motorrad-Tank erinnern. Warum?

Im Unterschied zu “Normal” wird im “Econ” Modus eine Anpassung der Schaltstrategie des automatischen Getriebes durchgeführt. Die Econ Einstellung senkt so das Drehzahlniveau und führt zu gedämpftem Motorelan. Zusätzlich wird die Klimaanlage in Ihrer Wirkung eingebremst, was ebenso die Motorbelastung senkt und so mit helfen soll, einen niedrigeren Spritverbrauch zu erreichen. An dieser Stelle bereits der Hinweis auf den Spritverbrauch.

Der Juke gehört zu den “Anonymen Spritvernichtern” geschickt. Er ist einfach extrem trinkfest. Doch dazu später mehr.

Der Fahrmodus “Sport”  dreht das Bild um und lässt in der direkten Wirkung vor allem das stufenlose Getriebe in eine permanente Hektik verfallen. Mit dem Fahrmodus “Sport” wird aus dem Stufenlosen CVT-Automatikgetriebe ein nervender Hektiker – der den 4-Töpfigen-Kollegen unter der Motorhaube mächtig auf Drehzahl schwingen lässt. Unangenehm.

Nach 250km witzloser Spielerei verliert man die Lust an diesem Gimmick und konzentriert sich auf die ausbalancierte Nutzung des Gaspedals um eine stimmige Mischung aus Beschleunigung und Übersetzung zu bewerkstelligen. Für ein Auto mit 190PS und einem trinkfestem Motor, der auch im Stand nicht von einer Start/Stopp-Automatik besänftigt wird, gibt es eigentlich nur eine Einstellung des Fahrdynamik-Schalters (NDCC) – “ECON”. Das bringt Ruhe in das CVT-Getriebe und stört auch nicht ernsthaft die Dynamik des Juke.

Bitte wählen: Sport, Normal oder Econ.

Und während ich mich über dieses Ungleichgewicht an gesetzten Schwerpunkten für die Innenausstattung wundere (Haptik vs. Gimmicks) – wird es auf der ersten gemeinsamen Reise vom “Juke” und mir – um uns herum dunkel. Dank der Lichtautomatik, die ebenso an Bord ist, wie die Wischautomatik für die Scheibenwischer – schaltet der Juke auf unserem Weg sein Licht automatisch an und erhellt die Autobahn vor uns.

Hab ich gerade “erhellt” geschrieben?
Nissan hat doch tatsächlich den Juke – anders als seine Genfer-Studie von 2009, den Qazana – nicht mit Xenonlicht oder wenigstens zeitgemäßen H7 Lampen ausgerüstet – sondern mit H4-Leuchtmittel. H4 sind die altbekannten – weil bereits 1966 vorgestellten – Glühbirnen die einen im Umfeld moderner Leuchtmittel wie Xenon und LED (und demnächst Laser) vorkommen – als hätte man eine Fahrrad-Leuchte an die Front geschraubt. (Bei BMW konnte ich gerade das angesprochene Laserlicht kennenlernen und hier wird man mit H4 abgespeist.)

Sorry liebe Nissan-Leute.  Das geht absolut – aber sowas von überhaupt nicht. H4 kann man in einem Dacia Logan für unter 10.000€ anbieten – aber nicht in einem modernen Lifestyle-Crossover. Der auf der anderen Seite mit einer aktiven Hinterachs-Kraftverteilung ausgeliefert wird.

Mein Vorschlag:  Erspart den Käufern einige der nur von kurzer Dauer unterhaltsamen Gimmicks im Innenraum und spendiert dem Juke das Licht, das er verdient hat. Wenn Xenon und LED außerhalb jedweder Kalkulation sind, dann sollten wenigstens 2x H7-Lampen für Abblendlicht und Fernlicht möglich sein.

Denn – nach all meiner Kritik zu Beginn der Reise mit dem Juke – und ich finde die Kritik an der Haptik und Verarbeitung im Cockpit ist berechtigt – muss man gegen Ende der Reise auch darauf hinweisen, was der Juke viel besser kann, als andere Mitbewerber aus dem breiten B-Segment.

Kommen wir deshalb nun zu den Glanzpunkten des Juke:

Sein Fahrwerk und seine Fahrdynamik.

Der 4×4 Juke mit dem 190PS Motor und der stufenlosen Automatik bietet als besonderes Schmankerl eine aufwendige Multilenker-Hinterachse, die mit einem aktiven Differential ausgerüstet wurde.

Das “Torque-Vectoring”genannte System sorgt für eine Kurvengerecht angepasste Verteilung des Drehmoments am jeweils Kurvenäußeren Hinterrad. Nicht genug das dass Allrad-System des Juke (im übrigen abschaltbar – was ein mindestens ebenso witzloses Feature ist wie das NDCS-Terminal) die Kraft vollständig variabel bis zu einem Verhältnis von 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt – nein mit diesem aktiven Differential an der Hinterachse wird die Kraft variabel zwischen links und rechts verteilt.

Nissan Juke- Die Cockpit Armaturen
Nissan Juke- Die Cockpit Armaturen
Die simple Dot-Matrix-Symbolik zeigt an, wohin die Kraft gerade geleitet wird.

Das Ergebnis ist eine überzeugende Fahrdynamische Vorstellung. Der Juke flitzt unglaublich handlich über Landstraßen und das in einer derart begeisternden Art und Weise, das man glatt die Innenraum-Mankos vergisst.

An dieser Stelle darf man die Fahrwerks-Ingineure von Nissan ebenso für die wirklich gelungene Abstimmungsarbeit am Fahrwerk des Juke beglückwünschen. Bereits nach einigen Kilometern Landstraße vergisst man in welchem Fahrzeug-Segment man unterwegs ist.

Auf der Landstraße wird der Juke zum Tänzer.

Soviel Handlichkeit und eine derartig souveräne Fahrwerksabstimmung mit einem Gefühl zwischen Luxus und Sportlichkeit habe ich in keinem anderen Fahrzeug aus dieser Klasse bisher erlebt!

Vervollständigt wird diese überzeugende Vorstellung von einer Motor-Getriebe-Einheit, die besonders dann überzeugt, wenn man sich auf die Eigenheiten des automatisierten und stufenlosen Getriebes eingestellt hat. Wer als Grobmotoriker das Gaspedal mit digitalen Handlungsanweisungen bedient, der erlebt die Schattenseiten des CVT-Getriebes.

Das stufenlose Automatik-Getriebe ist bei voll gedrücktem Gaspedal während des gesamten Beschleunigungsvorganges in dem Drehzahlbereich, in dem der Motor am meisten Kraft liefert – das können dann schon mal 5.500 U/min sein, mit denen man laut dröhnend von 50 bis 100 km/h durchbeschleunigt. Technikbocx-CVT

Wer hingegen lernt, seinen Gasfuß feinfühlig zu bewegen, der schafft es die Vorteile des Automaten im Vergleich mit anderen Konzepten auszuspielen. Man hat bei Nissan eine Steuerung der Motor-Getriebe-Einheit hinbekommen, die es ermöglicht das vorhandene Drehmoment von 240Nm für eine kraftvolle und niedertourige Beschleunigung zu nutzen.

Nissan Juke - On Tour
Nissan Juke – On Tour
Mit dem Juke auf Reisen

Wie gesagt – der Juke polarisiert bereits beim ersten Anblick. Doch anders als beim Design – man liebt es oder man hasst es – kann man die fahrdynamischen Vorteile des Juke auf einer Reise erfahren. Man muss sich nur darauf einlassen. Und ich glaube – wer den Juke mit auf eine Reise nimmt, der startet diese mit einem skeptisch beäugten Fremden und beendet die Reise mit einem Freund, dessen Vorzüge und Eigenheiten man auf der Fahrt lieb gewonnen und schätzen gelernt hat.

Fazit:
Obwohl aufgrund der unglaublichen H4-Scheinwerfer kaum Licht vorhanden ist, gibt es viel Schatten. Wäre der Juke mit einem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe lieferbar – es wäre eine Landstraßen-Spaß-Kugel.

Würde ihn Nissan dann noch mit einem Turbodiesel mit richtig Leistung kombinieren – der Juke würde zu einem absoluten Geheimtip avancieren.

So ist der Juke vor allem eines: -Ein Auto von der Sorte Freund, die man erst schätzen lernt, wenn man hinter ihre Fassade schauen konnte.  Ehrlich. Nicht ohne Schwächen – aber mit einigen echt guten Talenten.

Die vollständige Galerie der Juke Fotos ist hier zu finden. [klick]

Die technischen Daten des Juke 1.6 Turbo 4×4
Motor: 4-Zylinder Benzindirekteinspritzung und Turbolader
Hubraum: 1.618 ccm
Max. Leistung: 140 kW (190 PS) bei 5.600 U/min
Max. Drehmoment: 240 Nm bei 2.000 U/min
Antrieb: Allrad permanent / abschaltbar
Getriebe: stufenloses Automatikgetriebe
Beschleunigung 0 – 100 km/h: 8,4 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Tankvolumen: 50 Liter
Abgasnorm / CO2-Emission: Euro 5 / 175 g/km
Länge / Breite / Höhe: 4.135 / 1.765 / 1.570 mm
Leergewicht / Zuladung: 1.430 kg / 430 kg
Kofferraumvolumen: 190 / 510 Liter
Preise: ab 16.900 Euro (Nissan Juke 1.6)
Testwagen: ab 25.140 Euro (Nissan Juke 1.6 DIG-T Tekna 4×4 CVT-Automatik)

Minimal-Verbrauch im Test: 8,3l/100km
Maximal-Verbrauch im Test: 12,6l/100km
Testverbrauch-Gesamt: 9,9l/100km

Kostencheck:

304€ Monat – 24,3cent/km
Versicherung 68 €
Verbrauch (Ø9,9L) 193 €
Kfz-Steuer 9 €
Wartung 34 €
Wertverlust 107 €
Bei 15.000km/Jahr – Haftpflicht und VK zu je 50% Tarif

 

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Nissan Juke-R – Testfahrt

485PS und 285er Semi-Slicks im Regen, keine Kombination die wirklich beruhigend für die Nerven wirkt. Doch was sein muss, muss sein und Nissan hatte eingeladen um einen von 2 Juke-R Prototypen auf Deutschen Straßen fahren zu dürfen. Die Zahl derer, die dieses Vergnügen haben werden, kann man an 2 Händen abzählen.

Testfahrt Juke-R, mit 485PS auf Semi-Slicks im Regen.

Die Geschichte des Juke-R begann in einer „Bierlaune *1“ von englischen Nissan-Motorsport Mitarbeitern.  Und wie so oft, wenn man sich mal frei mit einem Thema beschäftigen kann und ein wenig „rum spinnt“, dann kommen doch oftmals am Ende richtig geile Projekte heraus. (Ich möchte an der Stelle nicht an das Nissan-Racing Team aus weiblichen Nissan-Mitarbeiterinnen erinnern, denn einen Rosafarbenen 370Z will ich dann doch nicht beim 24-Stunden Rennen sehen. [;)]*2  )

Im Falle des Juke-R war die Idee ebenso geil, wie umsetzbar. Überlegt haben sich die Jungs in England, was wohl heraus kommen würde – wenn man die Technik des Nissan-Sportwagen GT-R in die extravagante Hülle des Nissan Juke packen würde. Der Juke – ein Auto dessen 190PS Serienversion im Test einen geteilten Eindruck hinterließ. Auf der einen Seite ist der Juke ein Exot. Ein kleiner Crossover, der mit den besten Genen aus 2 Welten protzen will. Das Design des Juke lässt auch nur 2 Extreme zu: Man mag es wirklich, oder man sieht im Juke nur die Ähnlichkeit zu Ost-Afrikanischen Busch-Kröten.

Juke-R 480 PS

Die Legende zum Juke-R besagt, dass die Nissan-Techniker die Metamorphose der beiden Fahrzeuge unter anderem auch deshalb an die Spezialisten von „Ray Mallock Limited“ ausgelagert haben, weil nicht alle Führungskräfte von Nissan von dieser Idee begeistert waren. Wer Motorsport-Begeisterte Engländer kennt, der kann jedoch verstehen, was nach der Idee zum GT-R/Juke Mix passierte. In den Köpfen spukte vermutlich bereits ein grimmig dreinblickenden Kampf-Frosch mit riesigen 20 Zoll Rädern und vor Selbstbewusstsein strotzenden Stoßfängern herum.

Heraus kam – nachdem man den High-Tech Transaxle-Antriebsstrang des GT-R um einige Zentimeter gekürzt hatte – der vermutlich schnellste und sportlichste Kompakt-SUV der nächsten Jahrzehnte.

Und dieses Gen-Experiment in Mattschwarz wollte nun an einem verregneten Mittwoch-Vormittag auf öffentlichen Straßen ausgeführt werden. Herzlichen Glückwunsch.

Zwischen der Präsentation des Juke-R im vergangenen Herbst und der ersten Ausfahrt auf öffentlichen Straßen in der Eifel-Region, konnte man im Internet mitverfolgen wie der Juke-R auf abgesperrten Rennstrecken die etablierte Sportwagen-Konkurrenz düpierte. Mit den Bildern des im wilden Drift um die Schikane im Hafen von Dubai fliegenden XS-Super-Crossover im Kopf, wurde der Autor dieser Zeilen im Rennwagen-Schalensitz mit der Hilfe eines 5-Punkt-Gurtes fixiert. Der Einstieg über die Streben des nach FIA-Norm angefertigten Sicherheitskäfiges gelang indes weniger komplex als zunächst befürchtet.

Juke-R-Event1_611

Die Sitzposition im Einzelstück Nummer 2 von 1 entsprach dann doch wieder eher dem Frosch-Bein-Ideal, ganz nach den frühen Assoziationen des Äußeren der Juke-Serienversion.

Der V6 Bi-Turbo mit 3.8 Liter Hubraum grummelt im Juke-R noch näher am Fahrer als im Spenderfahrzeug. Dank des kompletten Antriebsstranges aus dem GT-R verfügt auch der Juke-R über ein Doppelkupplungsgetriebe mit dem selbst Stadt-Fahrten im Semislick bereiften Kampfkubus möglich wären. Rückwärts einparken indes stand glücklicherweise nicht auf dem Plan.  Langsam rollend, erstaunlich nah an einer Serienreifen Fahrwerksabstimmung verlässt man den zum Parc Fermé umgebauten Industrieparkplatz.

Juke-R bestellen?

Sie wollen auch einen Juke-R kaufen? Dann beeilen Sie sich am besten und schicken schnell eine eMail an:

Juke-R@Nissan.co.uk – Der Kaufpreis beträgt 450.000€

Gas geben. Die 485PS versammeln sich kurz zum gemeinsamen Start und lassen ein Augenzwinkern später die nasse Straße und die damit theoretisch ungeeigneten Reibwerte vergessen – gut das man das nicht in der Kurve getan hat. Im Idealfall und trockener Straße, wäre der Juke-R in der Lage, den Sprung vom Stand auf Landstraßen-Tempo in 3.7 Sekunden zu bewältigen. Auf nasser Straße reicht der Gedanke an den verkürzten Radstand und die auf trockene Straßen optimierten Reifen um weitere Kraftproben mit dem Bi-Turbo-Biest unter der buckligen Juke-Haube auf kurze Sprints zu minimieren.

Der Juke-R wirkt während einer kleinen Autobahn-Etappe ausgesprochen erwachsen und sieht man von den beschlagenen Scheiben ab – gibt es keinen Grund das Biest nicht doch in Serie anzubieten.  Die beschlagenen Scheiben sind unter anderem ein Ergebnis des Umbaus. Der V6 Bi-Turbo Motor nimmt derart viel Platz in Beschlag, dass man keinen Platz mehr für die Klimaanlage und die Serien-Lüftung hatte und so sitzt das Gebläse nun dort wo ehemals ein Reserverad Platz hatte und die langen Wege bis zur Windschutzscheibe waren vermutlich ebenso geeignet für das nasse Eifel-Wetter, wie die fetten Semi-Slicks.

Und weil man bei Nissan vom Erfolg und dem Interesse des Über-Crossover überrannt wurde, wird es nun eine kleine Serie von Juke-R geben. Anstelle des 485PS Motors erhalten die Käufer des Juke-R jedoch die Technik des aktuellen GT-R. Basierte das Konzeptfahrzeug noch auf dem 2010er GT-R, erhält der Käufer eines Juke-R nun die 550PS-Version als Spender-Fahrzeug.

Der Kaufpreis dürfte die Käuferschicht ein wenig enger definieren als beim Serien-Juke: 450.000€  – 4 Fahrzeuge sind bereits verbindlich bestellt und werden vermutlich im Spätsommer 2012 an die Käufer ausgeliefert.

Weitere Informationen unter:

https://www.facebook.com/NissanJukeOfficial

 

  • *1 Vermutung des Autors!
  • *2 Über die Quelle schweigt der Autor!
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Nissan GT-R

Noch ein Fahrzeug für die Kategorie: „Was ich noch fahren will“ – der Nissan GT-R.  Nun bin ich den GT-R bereits kurz gefahren, damals beim Juke-R Fahrtermin, aber das war natürlich viel zu kurz um diese Allrad-Bestie ordentlich zu würdigen.

Vom damaligen Fahrtermin hatte ich mir zwar ein paar Notizen gemacht, aber damals stand auch noch ein Testwagen-Termin im Raum. Leider ist aus dem Termin bis heute nichts geworden – dank meinem Kollegen Jens bin ich aber nun wieder an den V6 Bi-Turbo-Bösewicht erinnert worden.

Angetestet: Nissan GT-R > Angetestet, Auto-Blog, Auto-News, Fahrberichte, Nissan > Rad-ab.com

Angetestet: Nissan GT-R > Angetestet, Auto-Blog, Auto-News, Fahrberichte, Nissan > Rad-ab.comhttp://www.rad-ab.com/2012/11/04/angetestet-nissan-gt-r/Geht es nach einem Werbeslogan, dann ist der Nissan GT-R der ultimative Sportwagen für jeden Tag. Ein Grund mehr für einen kurzen Testbericht über den ehemaligen Porsche-Killer,…

550 PS – 630 Nm und binnen eines Augenblinzelns auf Tempo 100 – ja, so einen GT-R muss ich einfach noch richtig fahren. Nordschleife und Spessart – es gibt da ein paar Referenzkurven 😉

Na schauen wir mal, wann das etwas wird.

Offroad im Juke

Zum Nissan Juke habe ich bereits einige Worte geschrieben – ganz nebenbei sogar einen vollständigen Fahrbericht. Der Nissan Juke hinterlässt dabei einen zwiespältigen Eindruck – denn abgesehen von seinem großen Durst und den unglaublichen H4-Scheinwerfern ist er ein wirklich interessantes Cross-Cross-Over Modell.

Über Design wollen wir gar nicht reden, aber so wie es aussieht – kopiert Volkswagen gerade das Juke-Konzept. Es kann also nicht ganz falsch sein was NISSAN sich getraut hat. Read more

Sie tun es wirklich…!

Vor einer Woche war es noch ein unbestätigtes Gerücht, jetzt gibt es Gewissheit. Bei Nissan Europe wird eine Juke und eine GT-R gemischt. Und weil es witzlos wäre dem GT-R einen 190PS Vierzylinder zu verpassen, lautet der Mix: Godzillas Antriebsstrang kommt in den Juke.

Wooohaaa!

Nissan Juke-R

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Nissan Juke im Fahrbericht

Mit dem Nissan Juke verbinde ich immer zuerst ein Tier: Den Frosch. Dabei sollen seine Hauptscheinwerfer an die Rallye-Autos der wilden 80ziger erinnern. Nun – man kann nicht alles auf den ersten Blick erkennen, vor allem, wenn man mit alten H4 Scheinwerfern auf die Reise geschickt wird. Read more

Nissan Juke im Test…

…mensch, was bin ich hin- und hergerissen von diesem Nissan Juke.

Auf der einen Seite ist das Design einfach heftigst – und zwar heftigst „nicht mein Geschmack“ – auf der anderen Seite hat der kleine Juke ein paar ganz überzeugende Talente versteckt.

Ich habe zwar heute bereits 4 Din A4 Seiten über den Juke geschrieben, aber ich bin mir noch immer uneins – wie der Tenor am Ende über den Juke ausfällt.

Abschied

Time to say …

Den gestrigen Montag habe ich damit verbracht den Nissan 370Z zurück nach Brühl zu bringen und dafür den Nissan Juke mit zu nehmen.

Beim umsteigen vom Z in den Juke erlebt man eine Art „Kastration“ – der Juke ist sofort eine völlig andere Welt. Mein gerade erst zurecht gerücktes Weltbild von japanischen KFZ-Innenräumen, Materialanmutung und Verarbeitung wird auf eine harte Probe gestellt.

Der ausführliche Testbericht zum 370Z ist wie immer im Testfahrer-Blog zu finden:

klick mich – lies mich – Nissan 370Z Testbericht

Ob ich über den Juke einen ähnlich euphorischen Bericht schreiben kann? Ich habe derzeit starke Zweifel daran. Zu krass unterscheiden sich meine aktuelle Meinung vom Juke mit dem Selbstbild der Nissan-Marketingexperten zum Juke.  Und dann liefert mir der Juke auch noch jede Menge Munition für sachliche Kritik. Ganz unter uns: 9,1l Verbrauch auf 100km, bei einer Strecke von 430km die ich so gut wie NUR mit Tempomat 120 gefahren bin – das ist absurd. Da hätte der 370Z weniger gebraucht.

Nun gut, ich gebe dem Juke eine Chance – die hat jeder verdient.

 

 

 

Nissan Juke Fahrbericht Front

Nissan Juke 1.6T – Aufnahmeprüfung bei den anonymen Schluckern

Meine Erfahrungen mit den Nissan Juke hatte ich im letzten Jahr verbloggt.  Wer sich von der Außenwirkung des  Design-Experimentes der Nissan-Designer nicht abschrecken und sich statt dessen auf eine Erfahrungs-Tour mit dem kompakten Crossover einlässt – kann ein interessantes Auto erleben.

Für mich war vor allem der 1,6 Liter Turbo-Vierzylinder eine herbe Frustrationsquelle. Schlicht ein Motor der bereits bei halbwegs unterhaltsamen Touren zum Säufer wird. Entschädigen kann auf der anderen Seite der Antriebsstrang des kleinen Japaners. In der 4×4 Version kommt man in den Genuss eine besondere Technik an der Hinterachse zu erleben.

Das Torque-Vectoring System sorgt für ein Kraftverteilung auf das jeweilige Kurven-Außenrad und damit für ein „eindrehen“ in die Kurven. So wird der Juke zu einem Landstraßen-Räuber. Spaßig, aber durstig.

Sebastian von passiondriving.de kam zu einem ähnlichen Ergebnis – lest selbst: „Rollende Ambivalenz“.

Nissan Juke Fahrbericht Front

Fahrbericht Nissan Juke

Flink und durstig.

Es gibt keine Schublade für diese Fahrzeugklasse. Was Nissan unter dem Namen Juke vor 2 Jahren auf den Markt gebracht hat, bricht mit allen Konventionen. Aus SUV und Coupé wird ein Crossover der aus beiden Welten das beste vereinen will. Anders als der BMW X6, der ein ebensolcher Wandler auf den Grenzlinien der Fahrzeuggestaltung ist, hat Nissan für seine Kreation 2 Plattformgrößen kleiner gewählt und schafft es in der Basis-Variante des Juke sogar, einen Grundpreis von unter 17.000€ zu realisieren. Für ein völlig neues und vermeintlich „modernes“ Fahrzeugkonzept eine echte Offerte.

Wir sind jedoch nicht den Basis-Benziner mit Frontantrieb gefahren, sondern konnten den 1.6 Turbo mit 19oPS und Allradantrieb testen.

[one_third last=“no“] TorqueVectoring: Im Allrad-Juke kommt ein aktives Hinterachs-Differential zum Einsatz, dass es ermöglicht dem Kurvenäußeren Rad mehr Drehmoment zu zu teilen als üblich. Damit erzeugt man einen Mitlenk-Effekt der Hinterachse, der zu einer gesteigerten Agilität führt.

Downsizing: Im Nissan Juke vertrauen die Japaner auf einen 1.6l 4 Zylinder Motor mit Turboaufladung um die Leistung von 190PS und 240Nm zu erreichen. Damit folgt man dem Trend zu kleineren und effizienteren Motoren. Der Vorteil verwandelt sich jedoch bei häufigem Leistungseinsatz in einen Nachteil. Das war auch beim Verbrauch des Juke abzulesen.  [/one_third]

Nissan Juke 1.6 DIG-T Tekna 4×4 CVT

Der Innenraum ist leider nicht ganz so groß und lang wie es die korrekte  Modellbezeichnung des Crossovers vermuten lassen würde.  Sitzt man in der ersten Reihe noch entspannt und freut sich über eine unterhaltsames Innenraumdesign, so möchte man die Rücksitzbank nicht unbedingt den besten Freunden als Sitzgelegenheit für längere Fahrten anbieten.

Das ungewöhnliche Außendesign findet im inneren eine Fortsetzung in Form eines Motorrad-Tanks der als Raumtrenner zwischen Fahrer und Beifahrer fungiert. Der pfiffige Design-Gag soll den Bogen zu fahraktiven und handlichen Motorrädern spannen und beheimatet im Falle des Juke natürlich keine Spritvorräte.  Er ist viel mehr eine verbildlichte Abhandlung über den Spaß den der Juke Fahrer auf Landstraßen erwarten soll.  Und in der Tat.

Ausgerüstet mit dem 190PS Turbo Motor bietet der Juke genug Leistung um kraftvoll auf die Landstraße hinaus zu toben. So lange man es mit der digitalen Steuerung des Gaspedals nicht übertreibt, kann man sich im Juke sogar mit der Funktion des stufenlosen Getriebes anfreunden. Man hat es bei Nissan verstanden, diese stufenlose Getriebeeinheit so zu programmieren, das man bei ein wenig gefühlvollen Gaseinsatz nicht mit erbarmungslosen Drehzahl-Orgien vorwärts stürmt sondern, für ein Auto dieser Größe angemessen souverän, auf der Welle von 240Nm Drehmoment davon düst.

Auf Landstraßen erkennt man dann die größten Talente dieses kleinen Mischlings. Es die durch das Torque-Vectoring Differential hervorgerufene Agilität, die in ihrer Perfektion schon fast an die Eleganz eines Tiefschnee-Skifahrers erinnern kann, der gerade genüßlich von einer zur anderen Seite wedelt.

Während das Fahrwerk des Juke 4×4 für eine ungeahnte Agilität sorgt und so das Licht der Fahrfreude auf allen Wegen vorneweg leuchtet, sind die am Juke verbauten Hauptscheinwerfer anscheinend für eine überzeugende Lichtvorstellung nicht mehr zuständig.  Nissan verbaut, vermutlich aus Kostengründen, an der Front des Juke so genannte H4 Scheinwerfer. Die Lichtleistung ist einem Fahrzeug mit einem Gesamtpreis von 25.140€ in dem von uns gefahrenen Modell nicht würdig.

Zum Schluss ein Wort zum Benzinverbrauch. Die Verbindung aus stufenlosem Getriebe, kleinem Hubraum, Turbolader und fahraktiver Fahrwerksabstimmung ist nicht geeignet neue Rekorde beim Benzin sparen aufzustellen – das zeigt leider auch der Juke 1.6 DIG-T. Ein Durchschnittsverbrauch von knapp 10l darf als „zu hoch“ bewertet werden.

Hier wäre ein kräftiger Dieselmotor mit einem Doppelkupplungsgetriebe die bessere Motorisierung. Beides hat Nissan im Konzern zur Verfügung … Wir würden uns darauf freuen!

[toggle title=“Vorteile„]Spaß macht der Juke in der Turbo-Allrad-Variante vor allem auf Landstraßen. Das Handling des Juke überzeugt auf ganzer Linie. Der Fahrkomfort bei niedrigen Geschwindigkeiten ist trotz der Agilität auf Landstraßen absolut in Ordnung. [/toggle]

[toggle title=“Nachteile„]Wirkliche Kritik kann man abseits der unstrittigen Design-Philosophie nur am Benzinverbrauch des Juke anbringen. Hier sollte Nissan nachbessern.  [/toggle]

[tabs tab1=“Verbrauch“ tab2=“Ausstattung“ tab3=“Punktzahl„]

[tab id=1][arrowlist]

  • Verbrauch Norm Gesamt: 7,6l auf 100km
  • Testverbrauch min:  8,3l auf 100km
  • Testverbrauch max: 12,6l auf 100km
  • Testverbrauch Schnitt: 9,9l auf 100km

[/arrowlist][/tab]

[tab id=2][checklist]Serie:

  • Tempomat
  • Klimaanlage
  • Nissan Dynamic Control System

[/checklist][badlist]Vermisst:

  • Moderne Lichttechnik für die Hauptscheinwerfer
  • Kofferaumtiefe
  • Kraftvoller Diesel-Motor mit Doppelkupplungsgetriebe

[/badlist][crosslist]Gegen Aufpreis:

  • Einparkhilfe hinten (Sinnvoll!)

[/crosslist][/tab]
[tab id=3][one_half last=“no“]

Komfort

[arrowlist]

  • 6/ 10 Federung leer
  • 6 / 10 Federung beladen
  • 5 / 10 Fahrgeräusche innen

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Fahrverhalten

[arrowlist]

  • 8/ 10 Kurvenhandling
  • 9/ 10 Stabilität Vmax
  • 9 / 10 Mechanischer Grip

[/arrowlist]

[/one_half]

[one_half last=“no“]

Kosten

[arrowlist]

  • 6 / 10 Grundpreis
  • 8 / 10 Ausstattung
  • 0 / 10 Verbrauch

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Antrieb

[arrowlist]

  • 2 / 10 Laufkultur des Motors
  • 5 / 10 Beschleunigung
  • 5 / 10 Höchstgeschwindigkeit

[/arrowlist]

[/one_half]

[/tab]

[/tabs]

[highlight color=“yellow“]Fazit:

Der Nissan Juke ist ein Auto für Menschen mit einem festen Selbstbewusstsein.

Das Design des Juke kann man mögen, vermutlich aber nur lieben oder hassen. Zu stark sind die Meinungen der Kollegen auseinandergegangen. Die einen finden den Juke eine aufregende Abwechslung im allerlei der täglichen Straßen – die anderen finden die Gestaltung von Elementen wie den aufgesetzten Blinkern einfach unmöglich.

Der Juke ist auf jeden Fall ein Auto für Individualisten – man sollte jedoch darauf vorbereitet sein, das das Topmodell neben dem großen Fahrspaß auch den großen Durst mitgebracht hat.

Wer sich für einen Juke entscheidet, der kann sich auf einen ungewöhnlichen Reisepartner freuen, einen von der Sorte der am Abend lieber noch eine Runde um den Block dreht, als sich faul auf die Couch zu setzen.

Sind Sie jung genug für den Juke?

[/highlight]

[toggle title=“Daten im Überblick:“]

 Nissan Juke 1.6 DIG-T 4×4 CVT
 Bemerkungen:
Erstzulassung:
Motortyp: Vierzylinder Reihenmotor, 4-Ventile DOHC, Benzindirekteinspritzer
Hubraum in ccm³: 1618
max. Leistung bei min-1: 140 kW / 190 PS – 5.600
max. Drehmoment bei min-1: 240 Nm – 2.000 / 5.600
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Allradantrieb ALL-MODE 4×4
Antriebsart, optional: Frontantrieb
Getriebeart, serienmäßig: Stufenloses Automatikgetriebe
Getriebeart, optional: 5- oder6-Gang Getriebe (je nach Motorisierung)
Leergewicht: 1465 kg
maximale Zuladung: 395 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 8,4 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 200 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung: 201 km/h
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 7,6l / 100km Benzin 95 Oktan
CO2-Emission, kombiniert: 175 g/km
Abgasnorm EU 5
cW-Wert:
Stirnfläche:
Testverbrauch: min 8,3l / 100km
Testverbrauch: max 12,6l / 100km
Testverbrauch: Schnitt 9,9l / 100km
km-Stand Testbeginn:
km-Stand Testende:
Unterhaltskosten im Monat in Euro 304 €
Versicherung: 68 €
Verbrauch: 193 €
KFZ-Steuer: 9 €
Wartung 34 €
Basispreis: 16.900 € (1.6 4×2 – VISIA)
Testwagenpreis: 25.140 €

[/toggle]

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Hinweis: Dieser Fahrbericht erschien ursprünglich unter: http://autofahrer-zeitung.de/fahrbericht-nissan-juke-55430/

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Noch ein Juke-Tester, glücklich?

Im Bereich der B-Segment Fahrzeuge ist der Crossover von Juke bis heute eine einziger, aber wenig artige Erscheinung. Den 1.6 Turbo mit 190PS durfte ich ja bereits fahren und musste feststellen, wie durstig auch „kleine“ Fahrzeuge werden können.

Für mich persönlich wäre der 190PS Juke nichts – schlichtweg zu durstig und mit der CVT in den spannenden Augenblicken ein wenig merkwürdig im Feeling. Dieses Gummibandgefühl der stufenlosen Automatik und das beim sportiven beschleunigen damit verbundene gleichbleibende Geräusch ist einfach nervig.  Wobei der Juke ja auch ganz besondere Qualitäten. So kann ich über das Fahrwerk und den Allradantrieb mit Torque-Vectoring nur positiv berichten.

Mein hoch geschätzter Kollege Can (sprich: Tschan) hat auf seinem Blog nun auch einen Fahrbericht über den 1.6 Turbo Juke veröffentlicht. Wie immer sind auch die Fotos gut geworden – was nicht wundert – bei einem Mediengestalter 😉

Also los, hüpft rüber und werft einen Blick auf seinen Fahrbericht…

 

Kennt ihr eigentlich die abgedrehteste Juke-Version? Den Juke-R? Nicht? Na dann lasst Euch überraschen..!

Nissan Juke-R

Mattschwarzer Kampfkubus

Nissan hatte eingeladen einen von 2 existierenden Nissan Juke-R zu fahren. Da lässt man sich nicht lange bitten, da fährt man los!

Nachdem es in Deutschland nur die AutoBild gab, die diesen Amphitamin-Frosch fahren durfte – hat man bei Nissan noch eine ganz besondere „Klientel“ eingeladen den Juke-R, das Biest aus der Hochzeit eines Juke und eines GT-R, zu erleben.

Vermutlich fahren nur wenige Menschen in Ihrem Leben einen 450.000€ teuren Exoten – der, Stand heute, nur in zweifacher Ausführung vorhanden ist. Mit 485PS, 285er Semi-Slicks und dem wert geschätzten Eifel-Sommer (14°, heftiger Regen), war es eine ganz besondere Erfahrung.

Neben dem Juke-R stand ein Nissan GT-R zur Testfahrt bereit. Die kurze Fahrt mit dem Juke-R habe ich im Testfahrer-Blog verewigt. Über den GT-R werde ich an anderer Stelle noch näher eingehen.

Interessant erscheint auch der angekündigte Juke-Nissmo, über den werde ich in der autofahrer-zeitung.de noch ein paar Zeilen schreiben :).

Die Berichtet der anderen Juke-R Tester werde ich – wie immer – hier auch verlinken, bis dato online:

Auch nur ein Auto. Mit 550PS. Allrad. Asphalt-Falten-Maschine.
Auch nur ein Auto. Mit 550PS. Allrad. Asphalt-Falten-Maschine.