Test: Kia Niro

Seinen Beitrag zur Minimierung des Ausstosses von Kohlenstoffdioxid, um den Klimawandel mit aufzuhalten, leistet der koreanische Autobauer KIA seit April 2016 mit dem neuen Crossover Niro. Der ausschließlich mit einem Hybridantrieb bestückte Koreaner hatte seine Weltpremiere im Februar 2016 auf der Chicago Auto Show. Bereits zwei Wochen nach seinem Marktstart in Korea verbuchten die Verantwortlichen knapp 2.500 Einheiten in den Bestellbüchern. Damit legte KIA einen ersten Verkaufsrekord für ein Auto im grünen Segment vor. Es folgte der Startschuss in Europa im Juli 2016 in den Niederlanden und Frankreich. Bei uns in Deutschland ist der Kompakte seit September 2016 zu haben. In Kooperation mit dem Hyundai Ioniq konzipiert und produziert, folgt dem bestehenden „Mild Hybrid“ bewußt ein Plug-In-Hybrid, der seine Weltpremiere bereits auf dem 87. Genfer Auto-Salon im März diesen Jahres feiern durfte. Sein Äußeres reiht den Niro in das Portfolio von KIA direkt neben Sportage und Sorento ein. Allerdings nicht nur als chicen Kompakten, sondern auch als Crossover mit hohem Nutzwert. Die Autobauer aus Korea lassen die Preisliste bei 24.990 Euro beginnen.

Testbericht: Kia Niro 1.6 GDI „Vision“

Crossover aus Korea mit stromiger Unterstützung
Ausschließlich als Hybrid erhältlich

Der Niro bietet mit dem von KIA bekannten Fahrwerk (McPherson-Federbeine mit Gasdruckstoßdämpfer vorn und einer Mehrlenkerhinterachse) und der sehr direkten Lenkung ein generell sicheres Fahrgefühl. Eine verbesserte Aerodynamik erzielt das Fahrzeug unter anderem durch die fest mit dem Dach verbundene Dachreling. Der Wagen ist zudem mit knapp 1,80 Meter Breite und 1,55 Meter Höhe schmaler und niedriger im Vergleich zu seinen Mitbewerbern. Seine optimierte Windschlüpfrigkeit macht sich beim Kraftstoffverbrauch (4,4 Liter im Normtest mit 18-Zoll-Räder) und Abgasemission (101 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer) durch seinen Mild-Hybrid Antrieb positiv bemerkbar. Wir erreichen die angegebenen Werte nicht immer, was nicht nur den im Labor gefahrenen Werten geschuldet ist, denn der Niro legt ein ordentliches Maß an Fahrspaß vor.

Mit breiter Front.

Crossover mit Fahrspaß

Der koreanische Hybrid Crossover ist sowohl als „Langstrecker“ als auch als Urban Fahrzeug unterwegs. In der Stadt sind enge Gassen, aber auch schnelle Spurwechsel gleichermaßen kein Problem für den Niro. Seine Lenkung ist ausgesprochen spursicher ausgelegt, so dass in der Stadt gerade mit dem kleinen Wendekreis von 10,6 m ein sehr entspanntes Fahren und Einparken möglich ist. In ländlichen Gegenden meistert er sogar nicht befestigte Wege. Eine gehörige Portion Fahrspaß macht dabei der Koreaner mit stromiger Unterstützung. Gerade mit seinem nominell maximalen Drehmoment von 265 Newtonmetern bei 1.000 – 2.000 Umdrehungen der Gesamtleistung kann das Aggregat jederzeit noch einmal intensiv im Rahmen seiner Bestimmung nachlegen. Kombiniert mit dem Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe lässt sich der koreanische Crossover zwar effizient durch den urbanen Verkehr steuern, dennoch ist dies nur mit akustisch hohen Drehzahlen zu machen. Einzig Autobahnstrecken lassen den Hybriden angestrengt wirken, was sich auch beim Verbrauch widerspiegelt.

Geräumiges und komfortables Ambiente.

Trotz Hybridbatterien viel Stauraum 

Der Crossover kommt rein von seinen Abmessungen als Kompakt-SUV daher. Sein sehr chices und zeitgemäßes Äußeres zeigt das als ausschließlich fünftüriges Modell erhältliche Fahrzeug im sportlichen Look der KIA-Familie. Die Front des Koreaners prägen breite zu den Seiten hochgezogene Schürzen. Prominent wird das Markenlogo auf dem Kühlergrill eingefasst, und die seitliche Rundungen der Frontscheinwerfer setzten sich in einer virtuellen Sicke über die gesamte Fahrzeuglänge fort, bevor sie bogenförmig vor den Heckleuchten kurz nach oben ziehen. Am Heck sorgen die Scheinwerfer für einen dynamischen Auftritt. Innen finden bei einer Fahrzeuglänge von 4,36 Metern bis zu fünf Personen bequem Platz. Der Niro besticht mit einer guten Material- und Verarbeitungsqualität. Das klar strukturierte Cockpit mit dem Navigationssystem von KIA (inkl. 7-Jahre-KIA-Navigationskarten-Update) als Blickfang und Schaltzentrale sowie das Panorama Glasdach sorgen für ein großzügiges Raumgefühl. Seine 60:40 geteilt umklappbaren Rücksitze geben dem Fahrzeug nicht nur eine große Ladeflexibilität. Es verschafft gerade den Passagieren im Fond große Beinfreiheit. Durch diesen Klappmechanismus wächst das Laderaumvolumen von 427 Liter auf mehr als großzügige 1425 Liter.

Fahrerassistenzsysteme im All-in Paket

Der Niro besitzt bereits ab Werk eine reichhaltige Ausstattung. Die Basisversion „Edition7“ verfügt bereits über das Drive Mode Select-System, ein Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESC) mit Traktionskontrolle (TCS), eine Geschwindigkeitsregelanlage, einen Spurhalteassistenten (LKAS), eine Bergabfahrhilfe (HAC) sowie LED-Tagfahrlicht. In der mittleren Ausstattungsvariante „Vision“ sind eine Sitzheizung vorn, Parksensoren hinten, ein Lederlenkrad (beheizbar), das KIA Kartennavigationssystem (7 Zoll) inkl. 7-Jahre-Kia-Navigations-Update und eine Rückfahrkamera an Bord. Die dritte und letzte Ausstattungsvariante „Spirit“ ergänzt die Equipment Liste zum „All-in“. Hierzu gehören die Erweiterung des Naviagtionssystems auf 8 Zoll, Parksensoren vorn, Privacy-Verglasung, Xenonscheinwerfer, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Induktive Ladestation für Smartphones und ein Smart-Key und Startknopf.

Sensoren und Kameraunterstütze Systeme.

Erschwingliche Hybridtechnologie

Der Koreaner, den es ausschließlich als Fronttriebler gibt, ist ab einem Preis von 24.990 Euro zu haben. Dafür bietet KIA einen ausgereiften Hybridantrieb mit einem Verbrennungs- und Elektromotor auf einer Kurbelwelle und einer Gesamtsystemleistung von 1.6-Liter GDI mit 103,6 kW (141 PS). Diese Motorisierung wird mit einem Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert. Der Aufpreis zur zweiten Ausstattung „Vision“ schlägt mit 3.000 Euro zu Buche. Das Rundum-Sorglos-Paket der dritten Ausstattungsvariante „Spirit“ ist für den Endpreis von 30.690 Euro zu erwerben.

Checker Crossover aus Korea.

Fazit: Mit dem Niro arbeitet sich KIA sehr gut in das Segment der Crossover ein und setzt sich durch das Antriebskonzept des Hybriden von den Mitbewerbern ab. Zudem ist die Kombination zwischen Raumangebot und Nutzen des Fahrzeugs sowie einem chicen Look sehr gut gelungen.

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

KIA

Niro 1.6 GDI

Motor Hybrid, Super Benzin
Hubraum 1.580 ccm³
Gesamt-Leistung 141 PS @ 5.700 U/min
Gesamt-Kraft 265  Nm @ 1.000 – 2.000 U/min
Getriebe 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
Antriebsachse Vorderradantrieb

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[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe 4.355, 1.805, 1.545   mm
Radstand 2.700 mm
Leergewicht 1.587 kg
Wendekreis 10,6 m
Höchstgeschwindigkeit 162 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 11,5 sec
Normverbrauch 4.4 l/100 km

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[toggle title=“Verbrauch im Test“]

Alltagsfahrer 4.9 l / 100 km
Öko-Experte 4.1 l / 100 km
Außendienst-Modus 5.6 l / 100km

[notification type=“notification_info“ ]Text: Stefan Beckmann, Bild: Stefan Beckmann und Hersteller (Kia Motors Deutschland GmbH) – Beitragsbild: Hersteller (Kia Motors Deutschland GmbH)[/notification]

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Aktuelle Suchanfragen:

Kia-Designer Peter Schreyer – Deutsche Kleider für Korea

„Es sind wirklich schon zehn Jahre“, sagt Peter Schreyer und legt die Stirn in Falten, als müsse er sein Jubiläum per Kopfrechnen ermitteln. „Die Zeit ist so schnell vergangen, dass ich mich manchmal selbst wundere“. Im September 2006 hatte der heute 63-Jährige als Chefdesigner bei Kia im fernen Korea angetreten und seinem bisherigen Arbeitgeber VW den Rücken gekehrt. Ein Meister seines Fachs, den Volkswagen-Konzern nach Meinung vieler Experten nie hätte ziehen lassen dürfen. Dort hatte er unter anderem den Audi TT, den A2 und auch den ersten „New Beetle“ gezeichnet.

Die letzten zehn Jahre waren für Kia eine Erfolgsgeschichte, die der Oberbayer entscheidend mitgeschrieben hat. Die Verkäufe haben sich verdreifacht, die zum Hyundai-Konzern gehörende Marke findet jährlich weltweit über drei Millionen Käufer für ihre Modelle. „Jenes Kia, das man vor zehn Jahren gekannt hat, gibt es heute nicht mehr“, sagt Schreyer. „Mich begeistert immer wieder, wie schnell sich das Unternehmen entwickelt“. Für den Deutschen selbst hat sich das Wagnis, in einen anderen Kulturkreis zu wechseln, ausgezahlt. Er wurde schnell einer der Präsidenten von Kia und zeichnet mittlerweile auch für das Design der Stammmarke Hyundai verantwortlich.

Vor allem aber erfüllte sich sein Wunsch, den Auftritt einer ganzen Modellfamilie von Grund auf neu zu gestalten. Vor seinem Umzug nach Asien zog er in einem „Spiegel“-Interview einen Vergleich zu seiner Zeit in Wolfsburg. „Ein VW-Designer arbeitet wie ein Comic-Zeichner, der die zwanzigste Folge von Lucky Luke oder Donald Duck aufs Papier bringen muss. Bei Kia beginne ich auf einem leeren Blatt fast ohne jede Vorgabe“. Damals sicher eine gewagte Aussage, aus heutiger Sicht aber die Geburtsstunde einer Weltmarke, die vorher nur wenige auf dem Einkaufszettel hatten. Schreyer gab den Kia-Modellen ein markantes Gesicht, das vor allem durch die „Tigernase“ geprägt war, die 2007 erstmals bei einer Studie eines Sportcoupés zu sehen war und nach und nach für alle Modelle übernommen wurde.

Als „die Einfachheit der geraden Linie“ beschreibt Peter Schreyer seine Philosophie, womit er den weitgehenden Verzicht auf die zahlreichen Sicken, Falze und Karosserie-Schnörkel meint, mit denen viele Hersteller um Aufmerksamkeit buhlen. „Für Designer ist es wichtig, nicht nur Autos im Blick zu haben, sondern auch Architektur, Kunst, Musik, Industriedesign und vieles andere. All diese Dinge beeinflussen uns und wir sie“, erklärt er und verweist auf die koreanische Kultur. „Auf der einen Seite gibt es die pulsierende Metropole Seoul, auf der anderen Seite Ruhe und Konzentration. Beides inspiriert mich und unsere Designer.“ Feinheiten, die der normale Autofahrer zwar nicht im Detail nachvollziehen kann, die aber den Gesamteindruck eines Autos ausmachen und dazu führen, dass es einfach gefällt.

Nachdem die gesamte Modellpalette von Kia umgekrempelt wurde, sind jetzt schon die nächsten Generationen am Start. Hat Schreyer Lieblingsautos, die sein mittlerweile großes Team unter seiner Regie entworfen hat? Er denkt kurz nach und nennt den kleinen Livestyle-SUV Soul oder die Kombi-Version des Optima, der seit zwei Monaten auch in Deutschland zu haben ist. Er schränkt aber ein: „Es ist wie bei Kindern: Wenn man mehrere hat, kann man nie sagen, welches einem am liebsten ist, weil man sie alle liebt. So geht es mir auch mit allen Autos, die ich designt habe“. Einen Favoriten verrät er dann aber doch, die Studie einer viertürigen Limousine namens Kia GT, die bereits vor fünf Jahren auf der IAA gezeigt wurde, allerdings noch nicht den Weg zum Serienmodell geschafft hat. „Dieses Auto war für mich und unsere Designer ein Traumprojekt, weil wir die Chance bekamen, einen echten GT zu entwerfen, ein Auto, in dem man stilvoll reisen kann.“

Die nächsten Aufgaben warten schon auf den Stardesigner, der so viele Flugmeilen sammelt wie sonst nur ein Politiker. Er pendelt ständig zwischen den Kia-Studios im kalifornischen Irvine, Frankfurt oder Namyang bei Seoul hin und her, wohnt aber immer noch in Ingolstadt. Schwerpunkte sind für ihn die Entwicklung eines kleinen SUV für beide Marken, aber auch der Ausbau der neuen Edel-Marke Genesis, die sich mit den Luxuslimousinen aus Süddeutschland anlegen will. Und dazu natürlich die übliche Routine jedes Blechkünstlers im Dienst eines Autokonzerns, die jeweils anstehenden Modellerneuerungen. Dabei hat Peter Schreyer aber ein Motto: „Wichtig ist, dass jede Veränderung immer eine Verbesserung bedeutet und wir nicht nur deshalb etwas verändern, damit es anders aussieht.“ (Peter Maahn/SP-X)

Test: Kia SOUL EV

Man muss nicht unbedingt anders sein, um mal etwas anderes zu fahren. Man muss auch nicht auf etwas verzichten, wenn man sich mal anders entscheidet. Man muss auch nicht wirklich schräg sein, wenn man mal eine Kombination wählt, die erst einmal schräg erscheint. Wie der Kubus von KIA, der SOUL und dann auch noch als E-Variante.

Fahrbericht: KIA SOUL EV

E-mobil mit Kante

Seit einiger Zeit hat KIA eine besondere Variante des ohnehin schon völlig andersartigen SOUL im Angebot. Eine rein elektrische Variante. Dass der eckige SOUL bereits eine gänzlich schräge Alternative zu den Klassikern darstellt, war uns nach dem Test der Benzin-Variante klar. Dass es noch cooler geht – sollte dann nach den zwei Wochen mit der E-Version feststehen. Pfiffig nennen ihn die einen. Einen Stadtwagen die anderen. Wir sagen: Eine theoretische Reichweite von über 200 Kilometern ist schon einmal ein guter Anfang! Und nein, es ist weder ein Stadtrandauto, noch ein reines Stadtmobil. Es ist Pendler-Glück!

Unauffällig auffällig?

Auffällig war, wie unauffällig der Soul EV zu sein scheint. Neugierige Blicke von Schülern am Straßenrand: Fehlanzeige, sonstige Hingucker – nada. Dabei ist der in hellblau und weiß lackierte Koreaner eine durchaus auffällige, fast schon optisch laute Erscheinung. Dass er elektrisch fährt, merkt der Passant natürlich nicht. Auch andere Autos stehen an der Ampel, ohne dass der Motor läuft und bewegen sich leise durch verkehrsberuhigte Zonen. Bei letzterem offenbart der Soul die gleiche Schwäche wie seine herkömmlich angetriebenen Pendants. Man hört ihn eben einfach nicht kommen. Das Fahrwerk des Soul ist straff und dem Abrollkomfort tun die 18-Zoll-Leichtmetall-Räder des Testwagens auch nicht wirklich gut. Dafür die im Keller des Soul platzierten Batterien. Tiefer Schwerpunkt, und so.

Null Emissionen, 100 Prozent Lifestyle

Der Elektromotor leistet 110 PS (81,4 kW) und verfügt über 285 Nm Drehmoment. Angetrieben werden, über ein Reduktionsgetriebe, die Vorderräder. Dass E-Autos agil sind – es hat sich herumgesprochen. Und auch den SOUL EV mag man gerne im Stop-und-Go bewegen. Bei der Reichweite stehen „bis zu 212 Kilometer“ auf der Habenseite des E-Soul. Seine Power speichert der Soul in einer Lithium-Ionen-Polymer-Hochleistungsbatterie, die Kia zusammen mit SK Innovation entwickelt hat. Der Akku baut auf Batteriezellen mit einer Energiedichte von 200 Wh/kg. Seine Kapazität beträgt 27 kWh.

11,2 auf 100 und 145 km/h Top-Speed

Den Kia SOUL EV kann man entweder mit dem serienmäßigen On-Board-Charger (6,6 kW Wechselstrom) an einem entsprechenden 230-Volt-Anschluss in nur vier bis fünf Stunden voll aufladen, oder, wenn die Zeit drängt, per ChaDeMo laden. Hier lässt sich der Akku an einer 50-kW-Schnellladestation in nur 33 Minuten zu 80 Prozent aufladen (nur Version Play). An 100-Kilowatt-Stationen, die es bisher in Deutschland nur vereinzelt gibt, verkürzt sich diese Ladezeit auf 25 Minuten.

Ökopunkte für das Karma

Die Ökopunkte vergibt der Bordcomputer, um den Fahrer zu gelassenem und sparsamen Umgang mit den Ressourcen zu erziehen. Nutzt man die Stellung „B“ des Getriebes, bremst der Soul EV bei jedem Gaswegnehmen stark ab und führt die so per Generator erzeugte Energie in die Batterie zurück. Bleibt man faul in der Automatikstufe „D“, wird weniger gebremst und entsprechend kleiner fällt der Umkehrschub in den Speicher aus. Normales Fahren im Rahmen der urbanen Tempolimits inklusive längeren Wartephasen an roten Ampeln, Schritttempo und ein paar sehr beherzte Sprints an noch gelben Ampeln resultieren in zwei kümmerliches Punkten auf der durch einen grünen Baum symbolisierten Öko-Skala im mittigen 8-Zoll-Display. Man kann wohl auch acht Punkte erzielen. Dazu bedarf es nur ein wenig „Ehrgeizes“.

Unfassbar gut mittlerweile: Das gesamte Look & Feel des KIA Soul. Das Infotainment-System überzeugt mit umfassender Informationswut bei gelungener UX-Logik. Die Materialien im Innenraum wirken zudem gut verarbeitet und wertig. Dass man hier einen Koreaner fährt – eher unwirklich. Jede Fahrt im SOUL EV wird zur Offenbarung. Mehr braucht es eigentlich nicht. Selbst die im Alltag realistischen 160 km reichen aus. Wenn in der nächsten Generation die Energiedichte des Akkus ebenso steigt wie bei den Mitbewerbern, dann stehen auch 300 km nicht mehr zur Debatte. Und warum genau sollte man dann noch zur Benzin-Variante greifen?

Noch mehr Karmapunkte

Apropos überzeugend: Bei der Ausstattung lassen sich die Koreaner nicht lumpen. Von Klimaanlage über Navi bis zur Rückfahrkamera ist ab Werk schon alles an Bord. Einziges wählbares Extra ist ein Komfortpaket für 990 Euro. Es beinhaltet Sitzbezüge in Teilleder, Sitzbelüftung vorn, Sitzheizung hinten und Parksensoren. In Sachen Klimatisierung hat sich Kia einiges einfallen lassen. So ermöglicht es die Automatik, nur den Fahrersitz zu kühlen, beziehungsweise zu temperieren, wenn nur dieser besetzt ist. Und zugunsten des höheren Wohlfühlfaktors sind Sitz- und Lenkradheizung serienmäßig. Das Heizelement kann man zugunsten von mehr Reichweite ausschalten, ohne die Lüftung zu beeinträchtigen. Dazu sollte man allerdings sommers wie winters die richtige Temperatur schon vorwählen, wenn das Auto noch am Ladekabel hängt.

Fazit:

Der KIA SOUL EV ist eine Demonstration dessen, warum es sich lohnt, mal abseits der Trampelpfade zu denken. Der kantige Kasten bietet ein sagenhaftes Raumgefühl, eine tolle Ausstattung, eine gute Verarbeitung und dazu das „gewisse Extra Andersartigkeit“ und kombiniert es in der Elektro-Version mit einem Auto, das man mit null Emissionen bewegen kann. Wer den Strom vom eigenen Hausdach zapft, der sollte schneller als bisher umdenken – out of the Box – sozusagen!

[notification type=“notification_mark“ ]Das ideale Auto für:

Karma-Punkte-Jäger
[/notification]

[notification type=“notification_info“ ]

Weil anders auch gut sein kann

Alternative zu: BMW i3, Nissan Leaf, Renault ZOE
Passt zu: Eigenheim-Besitzern und Pendlern mit Stromanschluss am Parkplatz.
Das überzeugt: Dass Andersartigkeit so „normal“ sein kann. [/notification]

Alle technischen Daten des KIA SOUL EV:

Der Fahrzeugschein für den KIA SOUL EV:

Technische Daten
SOUL EV
Grundpreis 28.890 – 30.790 €
Außenmaße Länge x Breite x Höhe 4.140, 1.800, 1.593 mm
KofferraumvolumenVDA 281 – 891 L
Hubraum / Motor E-Motor / Li-Polymer Akku
Leistung 81,4 kW / 285 Nm
Höchstgeschwindigkeit 145 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 11,2 s
Verbrauch 14.7 kW/h 100 km
Testverbrauch 17.1 kW/h 100 km

[notification type=“notification_info“ ]Stand vom 01.12.2016[/notification]

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Alle Fotos: Diana Habegger
Aktuelle Suchanfragen:

Riskiert ’ne dicke Lippe – Der Kia Sportage (2016) im Test

Hipster fällt einem sofort ein. Fashion-Victim, eventuell auch. Der neue Sportage ist KIA Antwort auf zurückhaltende SUV, der Sportage ist alles – nur nicht mehr dezent. Dafür sorgt seine prägnante Schnauze mit der auffällig dicken Lippe.

Fahrbericht: Kia Sportage

Dicke Lippe riskiert, und sonst so?

Es gibt da diese konservative SUVs, wie einen VW Tiguan oder einen Seat Ateca, die mit bulligem Auftritt überzeugen wollen – es dabei aber nicht übertreiben. Und es gibt diese unverblümt verspielten, wie den Nissan Juke, der sich, zumal im B-Segment beheimatet, komplett von der Gelände-Optik entfernt hat. Zu letzteren gehört die neue Generation Kia Sportage. Neben dem neuen Design bietet der Koreaner nun auch mehr Platz und diverse technische Updates – aus dem Sportage ist ein modernes Kompakt-SUV geworden, wie ein zweiwöchiger Test in der Redaktion von mein-auto-blog zeigte.

Strammer Max

Waren die Vorgängermodelle eher bieder, so hat sich der aktuelle Sportage zu einem strammen Burschen entwickelt. Von vorn wirkt der Hochbeiner nun ausdrucksstärker, zum einen durch den im Stil der Marke ausgeformten Kühlergrill, zum anderen dadurch, dass die leicht nach hinten gezogenen Leuchten nun weiter oben positioniert sind und die Motorhaube stärker konturiert ist. Insgesamt ist der Sportage stärker modelliert und wirkt dynamischer und weniger rundlich. Mit dem Design will er sich nicht nur von seinem eher konservativ gezeichneten Konzernbruder Hyundai Tucson abgrenzen, sondern vor allem vom Segments-Primus VW Tiguan.

Herzhaft lebendig greift der im Testwagen montierte 2,0-Liter-Diesel (ab 29.190 Euro in der dritten Ausstattungsstufe „Vision“) zu. Seine 136 PS und 373 Nm Drehmoment sind im Alltag absolut ausreichend, zu viel Temperament sollte man von dem Selbstzünder jedoch nicht erwarten. Zudem geht ihm bei höheren Geschwindigkeiten etwas die Puste aus (Vmax: 186 km/h). 4,9 Liter soll der Diesel verbrauchen, im Test nahm er sich etwas über sechs Liter. Zum Spritsparen hat sicher beigetragen, dass der Sportage nur über die Vorderräder angetrieben wurde. Allrad wird nur in Kombination mit den stärkeren Motoren angeboten und ist ausschließlich beim stärksten Selbstzünder Serie.

Sanfter Kamerad

Die Kombination des gemütlichen Diesels, der langen Schaltwege des 6-Gang-Schaltgetriebes und der eher komfortablen Fahrwerks-Abstimmung wollen nicht so recht zur sportlichen Optik passen – hier ist der Sportage eben ganz SUV. Der Koreaner ist ein Auto für längere Fahrten.  Dazu trägt unter anderem der gut funktionierende Spurhalte-Assistent bei. Er fängt das Fahrzeug nicht erst mit hektischem Lenkeingriff ein, kurz bevor es über die Linie zu fahren droht, sondern hält den Sportage meist recht mittig in der Spur. Sogar Autobahnkurven durchfährt das SUV so souverän, während der Fahrer seine Hand locker auf dem Lenkrad liegen hat. Darüber hinaus kann der Koreaner mit weiteren aktuellen (ebenfalls aufpreispflichtigen) Assistenzsystemen ausgestattet werden, zum Beispiel Querverkehrswarner, Verkehrszeichenerkennung, Totwinkel-Warner oder autonomen Notbremsassistent.

Um das Kapitel Assistenzsysteme perfekt abzuschließen, fehlt dem Sportage aber ein attraktiver Helfer: Der adaptive Tempomat, der neben der Geschwindigkeit auch den Abstand zum Vordermann hält. Ab der zweiten Ausstattungsstufe ist zwar eine einfache Geschwindigkeitsregelanlage Serie, das aufwendige, nicht nur für Vielfahrer sehr praktische Adaptiv-System ist aber nicht erhältlich.

Auch die vielen Knöpfchen am optionalen Multifunktionslenkrad und in der Mittelkonsole wirken nicht ganz so durchdacht verteilt, wie man es bei dem ansonsten positiven Eindruck erwarten würde. Darüber hinaus erlaubt sich der Sportage im Innenraum keine Patzer: Sachlich-schlichte Einrichtung mit ein paar silberfarbenen Details aufgehübscht (optional ist mehr Schick drin), gut ablesbare, analoge Instrumente, bequeme Sitze und ausreichend Platz auch in der zweiten Reihe. Das ist dem Längenzuwachs von vier Zentimetern auf 4,48 Meter zuzuschreiben, wodurch auch das Kofferraumvolumen auf 503 Liter (maximal 1.492 Liter) gewachsen ist.

Schon die Basisversion „Attract“ ist annehmbar ausgestattet. Wer zum Lockpreis von 19.990 Euro – Kia hat den Preis um rund 600 Euro unter die 20.000er-Marke gesenkt – bestellt, fährt in Sachen Ausstattung kein Verzichtmodell. Allerdings ist ausschließlich der 1,6-Liter-Einstiegsbenziner mit 97 kW/132 PS und Frontantrieb in dieser Ausstattung zu haben. Klimaanlage, Radio, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie elektrische Fensterheber und Außenspiegel sind immer an Bord. Das serienmäßig in der Höhe und Weite verstellbare Lederlenkrad hilft zusammen mit dem ebenfalls immer höhenverstellbaren Fahrersitz, eine wirklich bequeme Fahrposition zu finden. Auch praktisch: Geteilte Rückbank und in der Neigung verstellbare Rücksitzlehne muss man nicht extra hinzubuchen. Nachteil: Optional sind überhaupt keine Extra-Wünsche verfügbar, auf Sitzheizung oder Freisprecheinrichtung muss man verzichten.

Umfassend ausgestattet ist die Version „Spirit“, die in Kombination mit dem Einstiegsmotor allerdings rund 9.000 Euro mehr kostet als das Basismodell. Den im Test gefahrenen mittleren Dieselmotor gibt es ausschließlich in der mittleren Ausstattung „Vision“ und der höheren Option „Spirit“. Ein guter Kompromiss zwischen Komfort und Kalkulation bietet „Vision“, die mit 29.190 Euro gut 4.000 Euro günstiger ist als die nächst höhere Ausstattungslinie, aber trotzdem wichtige Extras an Bord hat: Sitzheizung vorn und hinten, Freisprecheinrichtung, Navi mit 7-Zoll-Monitor, Multifunktionslenkrad, Tempomat und Rückfahrkamera. Daneben sind einige Assistenzsysteme Serie wie Fernlicht-Assistent, Verkehrszeichenerkennung oder der oben genannten sehr komfortabel arbeitenden Spurhalteassistent mit Lenkeingriff. Zudem kann man „Vision“ mit diversen Ausstattungspaketen kombinieren.

Fazit:

Der Kia Sportage mag ein wenig merkwürdig dreinschauen, aber er macht vieles richtig. Mit seiner modernen Herangehensweise ist er ein ernstzunehmender Kandidat für etablierte Bestseller im Wettbewerbsumfeld – wenn auch noch etwas Luft nach oben ist. Und auch im Wiederverkauf ist die Prognose positiv: Die Marktbeobachter von Bähr & Fess prognostizieren dem getesteten Diesel-SUV in drei Jahren einen Restwert von 58,5 Prozent, mehr als beispielsweise einem vergleichbaren Nissan Qashqai..

[notification type=“notification_mark“ ]Das ideale Auto für:

Mamis Wunsch nach einem SUV.
[/notification]

[notification type=“notification_info“ ]

Sieht anders aus

Alternative zu: Nissan Qashqai, Ford Kuga, Mitsubishi ASX
Passt zu: Sicherheitsbewusste SUV-Käufer, die kein Allrad benötigen.
Das überzeugt: Umwerfend gute Verarbeitung und Materialwahl mittlerweile. [/notification]

Alle technischen Daten des Kia Sportage im Überblick:

Der Fahrzeugschein für den Kia Sportage 2.0 crdi 2WD

Technische Daten
Sportage 2.0 crdi 2wd
Grundpreis 37.850 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe 4480, 1860, 1640 mm
KofferraumvolumenVDA 503 bis 1492 L
Hubraum / Motor 1996 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 100 kW /136 PS (373 Nm)
Höchstgeschwindigkeit 186 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 10,3 s
Verbrauch 4,9 L/100 km
Testverbrauch 6,8 L/100 km

[notification type=“notification_info“ ]Stand vom 01.12.2016[/notification]

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Alle Fotos: Diana Habegger

Auf Augenhöhe mit der Konkurrenz: Die Kia Achtstufen-Automatik

Die Koreaner holen auf und müssen sich nicht mehr verstecken – weder beim Design, noch bei der Technik. Red-Dot-Awards in Hülle und Fülle, turboaufgeladene Downsizing-Motor und jetzt eine Achtstufen-Automatik für Fronttriebler. Zwar hat Kia bereits eine Achtgangautomatik im Portfolio, doch diese gab es bislang nur für heckgetriebene Fahrzeuge. Nun können auch die „Frontkratzer“ auf dieses Pendant zurückgreifen, sodass die Kia Achtstufenautomatik auf Augenhöhe mit der Konkurrenz steht, schließlich ist das neue Getriebe eine Eigenentwicklung. Read more

Kia Rio – Erwachsen wie nie

437.000 Einheiten – allein 2015. Der Kia Rio ist eines der erfolgreichsten Modelle für Kia und entsprechend wichtig ist es, dass die Absatzzahlen nicht fallen. Vielleicht liegt es daran, dass die vierte Generation, die gerade in den Startblöcken steht, so vorsichtig überarbeitet wurde. Man muss schon genau hinsehen, um den neuen Kia Rio von vorn nicht mit einem Hyundai i20 zu verwechseln. Schauen wir uns doch mal die Details an.

Natürlich trägt auch der neue Kia Rio das Haupt-Erkennungsmerkmal eines jeden aktuellen Kia: die Tigernase. Der typische Grill findet sich von Groß bis Klein wieder und gilt als Verknüpfung zwischen den Baureihen – das Familiengesicht also. Ansonsten wirkt die Optik erwachsener als bisher: Die Scheinwerfer sind nun etwas kleiner und blicken durch die U-förmigen Projektionslinsen geschärft. Das Tagfahrlicht ist nun in LED ausgeführt und wurde ebenfalls integriert. Für einen scharfen Look sorgt die weiter herunter gezogene Motorhaube.

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Die Front wirkt zwar selbstbewusst, erinnert aber an den Hyundai i20

Insgesamt wirkt die Front damit angenehm breit, sodass ein selbstbewusster Auftritt entsteht. Seitlich wiederum gibt sich die vierte Generation des Kia Rio zurückhaltend, sodass ein zeitloser Eindruck aufkommt. Einzig eine langgezogene Schulterlinie, von der Oberkante des Grills am Bug, bis hin zum Heck modelliert die Seitenansicht etwas aus. Hier wird auch die Länge des Kleinwagen demonstriert: etwas über vier Meter misst er. Damit hat er das Maß eines Golf II und der gehört in die Kompaktklasse.

Das Design des neuen Kia Rio wirkt behutsam weiterentwickelt

Am Heck zeigt sich dann, dass Kia einen Anspruch hegt, der nicht selbstverständlich scheint. Angefangen als Marke, die sich vor allem über den Preis definierte, wollen die Koreaner mit immer attraktiveren Designs und hochwertigen Interieurs die Premium-Konkurrenz ins Auge fassen. So kommt es nicht von ungefähr, dass die Heckpartie an Kompaktmodelle der Premium-Liga erinnert. Die pfeilförmige Rückleuchten-Grafik sorgt dabei für eine kleine Prise Dynamik.

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Im Cockpit des neuen Kia Rio fühlt man sich auf Anhieb wohl

Da wir aber schon beim Innenraum waren: Hier kann der Kia Rio richtig glänzen. Angenehme Materialien, eine aufgeräumte Optik und ein gutes Platzangebot versprechen die Koreaner. Zumindest was die Optik betrifft kann ich dem nur zustimmen – wie ein preiswerter Kleinwagen wirkt der Rio beileibe nicht. Für den reduzierten Look sorgt die Bündelung von Funktionen im neuen  Infotainment-System, das nun auch Connectivity-Dienste bieten soll. Für einen weiteren Schuss Dynamik im Interieur sorgt die fahrerorientierte Ausrichtung des Armaturenbretts. Eine weitere Parallele zu einem bekannten, bayerischen Premium-Hersteller.

Was die Haptik und die Platzverhältnisse anbelangt, wird sich in Paris zeigen: Der neue Kia Rio wird der Weltöffentlichkeit vom 01. bis 16. Oktober präsentiert. Zu den Preisen und Motorisierungen gibt sich Kia zudem noch bedeckt. Aber es scheint sehr wahrscheinlich, dass sie sich auf dem Niveau des Vorgängers halten werden.

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Kia Ceed GT – Hausaufgaben gemacht!

Ein Koraner – den meisten kommt beim Gedanken an einen Kia zuerst ein günstiger Preis in den Sinn. Günstige Alltagskost, die eher langweilt, als mit Sportlichkeit zu begeistern. Doch der Kia Ceed GT ist anders: Er sieht nicht nur dynamischer aus, als die zahmeren Brüder, er hat auch 204 PS unter seiner Haube. Das sind Werte, mit deinen der Golf V GTI seinerzeit für Aufsehen sorgte. Doch dieser Kia ist ein GT und kein GTI. Wir haben ihm mal auf den Zahn gefühlt und wollten sehen, wie viel Sport in ihm steckt.

Design – Sportlich, nicht aufdringlich

Äußerlich distanziert sich der Kia Ceed GT klar von seinen schwächeren Brüdern. Auffälligstes Merkmal an der Front sind sicherlich die vier LED-Tagfahrlicht-Spots pro Seite. Sie schaffen eine neue Markenidentität, die sich bei den neueren Modellen, wie etwa dem Sportage, finden. Ansonsten vertraut der Ceed GT auf übliche Stilmittel, die man auch bei anderen sportlichen Kompakten findet. So wuchsen beispielsweise die Lufteinlässe und tragen nun Waben-Gitter, was vor allem dem Markengrill guttut, da die „Tigernase“, wie er genannt wird, damit noch hervorgehoben wird. Wählt man den GT in rot, kommen die weiteren Stilelemente wenig zum Tragen. Fällt die Wahl aber auf Weiß oder Schwarz, sticht die rote Zierleiste ins Auge: Sie bildet vorn den Abschluss des unteren Lufteinlasses und weckt damit Assoziationen zu einem sportlichen Wolfsburger.

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Hinten ist von der roten Zierleiste wiederum nichts zu sehen, dafür kommt ein Diffusor zum Einsatz. Ob er wirklich eine Funktion hat ist diskutabel, dass er den Look des Hecks aber aufwertet, steht außer Frage. Links und rechts davon trägt der Ceed GT zudem zwei Endrohre, die den sportlichen Look weiter abrunden. Sie sind nicht zu groß und entlassen einen angenehmen Sound. Weiteres Stilelement des GT: Die beiden angedeuteten Luftauslässe neben dem Kennzeichen. Natürlich haben sie nicht die Funktion, Abwärme zu kanalisieren, doch nehmen sie die Rückstrahler auf und sind dem sportlichen Auftreten zuträglich. In Verbindung mit dem vergrößerten Dachspoiler haben die Designer rund um Peter Schreyer – der seinerzeit bei Volkswagen große Erfolg feierte –, also gute Arbeit geleistet.

Innenraum – Hoch auf dem gelben Wagen…

Gut, der Kia Ceed GT auf den Fotos ist nicht gelb. Aber hoch ist es auf dem Gestühl dafür dennoch. Was kleine Menschen vielleicht nicht stören mag, wird Großgewachsenen umso mehr auffallen. Die Sitze lassen sich schlicht nicht weit genug herunter fahren, um eine wirklich sportliche Sitzposition zu finden. Schade, schließlich weiß das vordere Gestühl sonst zu gefallen. Nicht nur die Optik überzeugt mit ihrem Mix als Leder und Alcantara, sondern auch der Halt. Ordentlich ausgeformt am unteren Rücken und an den Oberschenkeln, kann man sich so auf flotte Kurvenfahrten freuen. Auch das Platzangebot stimmt: Einmal den Stuhl justiert, kann man sich kaum über zu wenig Bewegungsfreiheit beklagen – mal abgesehen vom zu geringen Verstellbereich in der Höhe. Das Lenkrad ist in zwei Ebenen zu arretieren, die Mittelarmlehne passt auf Anhieb und selbst Langbeinige können ihre Greten angenehm unterbringen.

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In Reihe zwei zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Bewegungsfreiheit rangiert auf dem Niveau der Konkurrenz und muss sich nicht verstecken. Hinzu gesellt sich die optisch, wie haptisch, attraktive Teillederausstattung, die viel zum Wohlgefühl beiträgt. Das kann auch über das optionale Panorama-Dach gesagt werden. Es lässt nicht nur viel Licht in den sonst sportlich-dunkel gehaltenen Innenraum, sondern schafft etwa zwei Zentimeter mehr Platz über den Köpfen, sofern der Innenhimmel elektrisch eingefahren wurde. Ein schönes Feature unseres fünftürigen Kia Ceed GT.  Schön ist außerdem der Klang der Soundanlage: Satte Bässe untermahlen die Klänge der digitalen Radiostationen. Leider wird das mit einem Raum- und Praktikabilitätsverlust im Kofferraum erkauft. Hat der Laderaum mit seinen 380 Litern Basisvolumen sonst ein klassenübliches, gut nutzbares Format, schränkt der direkt hinter den Rücksitzen verbaute Subwoofer das Volumen merklich ein.  Mittlerweile will Kia aber eine Variante im Angebot haben, die platzsparend in der Reserveradmulde verschwindet – Problem gelöst.

Problemlos gibt sich auch die Bedienung des Koreaners. Alles findet sich an Ort und Stelle und gibt nur wenig Rätsel auf. Das Schöne außerdem: Wer einmal in einem Kia gesessen hat – egal ob Sportage, Optima, Rio oder Ceed, der wird sich zurechtfinden. Das ähnelt dem Volkswagen-Ansatz. Natürlich halten die Asiaten am Blinkerhebel fest, der auch die Steuerung des Lichts umfasst. Aber das ist in Zeiten von Lichtsensoren längst nicht mehr zu kritisieren.

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Kritik gibt es eher für die elektrische Parkbremse – so etwas hat in einem Auto mit einem sportlichen Anspruch nichts verloren. Dafür gefällt – mir zumindest – der Mix aus analogen und digitalen Anzeigen. Grundsätzlich wird der Tacho zwar als analoges Instrument dargestellt, nutzt aber einen Bildschirm. Drückt man die „GT“-Taste auf dem Lenkrad, wandelt sich der Tacho in eine rein digitale Anzeige und bekommt ein dunkles, sportliches Thema. Ansonsten soll sich die Gasannahme noch etwas anspitzen, aber das merkt man kaum.

Ansonsten bleibt zum Innenraum nicht viel zu sagen – mal abgesehen vom Infotainment. Die Zeiten, in denen ein asiatisches Fahrzeug mit einer Nachrüstlösung daher kam, sind zum Glück vorbei. So gibt sich die Radio-Navi-Kombination säuberlich integriert und lässt sich intuitiv bedienen. Über feste Stationstasten wird das entsprechende Menü vorgewählt, den Rest regelt man via Touchscreen – alles logisch und einfach. Besonders lobend zu erwähnen: Die übersichtliche Gestaltung der Navigation. Hat man sein Ziel eingegeben und ist unterwegs, wird nicht nur die Karte angezeigt, sondern auch eine übersichtliche Pfeildarstellung. Sie lässt sich bei Nichtgebrauch schnell gegen die Anzeige der Medienauswahl oder eine reduzierte Pfeildarstellung wechseln. Überhaupt gefällt das Navigationssystem mit übersichtlichen Karten und einer schnellen Arbeitsweise. Dass Wisch-Gesten nicht verfügbar sind – Schwamm drüber. Schließlich funktioniert alles rund, leicht und eingängig. Davon kann sich manch französisches System eine dicke Scheibe abschneiden.

Fahreindrücke – Teils GT, teils GTI

204 PS, das klingt schon recht ordentlich für ein Kompaktklasse-Fahrzeug. Zumal der 1.6er Turbo sonor knurrt, wenn man ihm die Sporen gibt. Wenn das Fahrzeug warm ist und man aus Volllast Gas wegnimmt, sprotzelt er sogar ein wenig aus seinen Endrohren – schön gemacht. Zwar kann das Geknurre bei langer Fahrt vielleicht etwas strapaziös werden, aber das sei dahingestellt. Etwas zäh ist hingegen die Leistungsentfaltung. Der Spurt auf Landstraßentempo vergeht zwar in 7,7 Sekunden, doch braucht der Turbo ein wenig, bis er in Gang ist – ein klassisches Turboloch also. Ist dieses überwunden, schiebt der GT aber angenehm an, zumindest in den unteren Geschwindigkeitsbereichen. Doch das Turboloch ist keines von der Sorte, dass man einen richtigen Schlag in die Magengrube bekommt, wenn der Lader einmal vollen Schub hat. Es ist mehr wie in einer S-Bahn: Langsam aber nachdrücklich rollt man los, um dann sachte nachzulegen. Eine entspannte Auslegung also, die zum Charakter eines GT passt.

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Schade nur, dass dieser Effekt bei höheren Tempi nachlässt. Ab etwa 160 km/h geht dem Kia Ceed GT ein wenig die Puste aus. Die 204 PS scheinen etwas müde zu sein. Die Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h ist nur mit viel Anlauf zu erreichen.

Also, runter von der Autobahn, rauf auf die Landstraße. Hier fühlt sich der sportliche Koreaner sichtlich wohl. Hier kann er sein Drehmoment von 265 Nm angenehm ausspielen, hier kann sein Fahrwerk brillieren. Gibt es sich im Stadtverkehr hier und da etwas ungelenkt – beispielsweise beim Überfahren von eingelassenen Straßenbahn-Schienen – zeigt es eine wirklich schöne Straffheit beim Kurvenräubern. Die Seitenneigung der Karosserie hält sich in einem äußerst überschaubaren Rahmen, während der Fahrspaß groß ist. Dazu trägt auch die knackig Schaltung bei: Die Anschlüsse passen, die Gangwechsel sind kurz und knackig – das macht Freude. Besonders, wenn der 1.6er rau knurrt. Wenn einem dann noch ein warmer Sommerwind durch das Glasdach über den Scheitel weht und die Lieblingsmusik satt im Gehörgang ankommt, vermisst man eigentlich nichts.

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Nicht mal den GT-Mode, der am Lenkrad gewählt werden kann. Einzig die Gasannahme strafft sich etwas nach, während Lenkung, Fahrwerk und Auspuffsound gleich bleiben. An sich könnte man den Schalter weg lassen und das Fahrzeug von vornherein so auslegen. Hier haben wir vielleicht den einzigen kleinen Wermutstropfen gefunden, der sich am Kia Ceed GT finden lässt: Die Lenkung. Im Allgemeinen gibt sie sich zu leichtgängig. Lässt sie sich bei anderen Kias über eine Lenkradtaste justieren, fehlt dieses Feature beim GT. Dabei könnte sie, angesichts der tollen Fahrwerks mit GTI-Ambitionen – durchaus straffer reagieren und mehr Rückstellkräfte erfordern.

Fazit – Der Gran Turismo in der Kompaktklasse.

Er will nicht der sportlichste Vertreter der Kompaktklasse sein, er will nicht auf der letzten Rille bei Hobby-Fahrten auf der Rennstrecke überzeugen und Hundertstel herauskitzeln. Nein, der Kia Ceed GT ist kein Spitzensportler. Aber will man das im Alltag überhaupt? Will man sich von übertriebener Fahrwerkshärte und Allüren einschränken lassen? Zumindest der Ceed GT will das nicht – und das macht ihn sympathisch. Er ist sportlich, wenn man es will, lädt zu zügigen Landstraßenpartien ein, verwöhnt mit einer reichhaltigen Ausstattung und überzeugt mit einer mehr als ordentlichen Innenraumqualität. Zudem gefällt die Optik, da sie sich angenehm, aber nicht übertrieben vom Standard-Ceed und der restlichen sportlichen Kompaktklasse abhebt. Einzig die Lenkung dürft etwas schärfer gewürzt sein. Ansonsten gilt: Hausaufgaben gemacht, Kia!

Aktuelle Suchanfragen:

Test: KIA Optima Limousine

Bereits seit 2011 versucht KIA im dominant deutsch umkämpften D-Segment mitzuschwimmen. Mit der Marke von 300.000 verkauften Einheiten weltweit im Jahr 2015 im Gepäck kommt der koreanische  Autobauer sehr selbstbewusst daher.
Mit der für Europa zweiten Generation erhält der Optima ein neues Design und verspricht mit einer hochwertigeren Basisausstattung sowie der für KIA üblichen 7-Jahres-Garantie sowohl im Privatkunden- als auch im Geschäftskundenbereich mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Mit seinem Business-Charme und zwei Motorisierungen startete der Optima im Januar 2016 weiter durch. Den Einstieg bildet die Limousine bei einem Preis von 24.990 Euro.

KIA Optima 1.7 CRDI DCT Spirit

Business Liner aus Korea
Mittelklasse Limousine mit viel Komfort
Mittelklasse-Limousine mit viel Komfort.

Mit viel Komfort Punkte sammeln

Äußerlich als sportlicher Businesstyp auftretend, gibt sich der KIA Optima in Sachen Interieur einfach und übersichtlich. Ambiente, Verarbeitung und verwendete Materialien wirken sehr hochwertig. Beim Einsteigen und Schließen der Türe fährt der elektrisch verstellbare Fahrersitz in die zuletzt gespeicherte Sitzposition. Dies erleichtert sowohl den Ein- als auch den Ausstieg. Die Sitzposition auf den langstreckentauglichen Sitzen weist einen nahe am Schwerpunkt der Limousine liegenden Hüftpunkt auf. Fahrer- und Beifahrersitz bieten zudem 8-fache Verstellmöglichkeiten und sehr guten Seitenhalt. Für Beinfreiheit im Fond ist gesorgt. Selbst groß gewachsenen Insassen ist ein stressfreies Reisen auf den Rücksitzen gegönnt. Instrumenteneinheit und Bedienung sind bereits beim ersten Eindruck selbsterklärend und wirken nicht überladen. Eine gewisse Dominanz schafft der Sieben-Zoll-Touchscreen, der dem Fahrer zugeneigt ist. Wie auch schon die Mitbewerber richtet KIA einen eigenen Multimedia Dienst (KIA Connected Services) ein, um den Kunden nachhaltig zu bedienen. Das Manövrieren beim Parken und schnellem Lastwechsel des mit einer Länge von 4,86 Metern doch vergleichsweise großen Fahrzeuges ist bei der direkten und präzisen Lenkung sehr leichtgängig. Dank neuer Geometrie und Software-Kalibrierung erhalten wir auch mehr Rückmeldung auf Geraden und in langgezogenen Kurven gleichermaßen. So macht der 4-Türer auch beim Geradeauslauf eine sehr gute Figur.

Diesel mal sehr geräuscharm

Setzt man sich hinters Steuer und drückt den Startknopf, so hört man den 1.7 Liter Diesel mit seinen 104 kW (141 PS) leise nageln. Das Sieben-Stufen-Direktschaltgetriebe (DCT) bringt die 1,7 Tonnen schwere Limousine zwar etwas verzögert, aber sehr zügig in Bewegung. Das speziell für die von uns getestete Dieselversion angebotene adaptive Fahrwerk beweist ein um das andere Mal seine Leistungsfähigkeit beim Neutralisieren von Straßenunebenheiten und Schlaglöchern. Die Dämpferkraft für jedes einzelne Rad regelt das System über den in der Mittelkonsole positionierten Knopf unterschiedlich. Hier können die Modi „Sport“ oder „Normal“ gewählt werden. Der Optima zeigt beim „Sport“-Modus merklich mehr Stabilität. Der vom Hersteller angegebene Normverbrauch von 4,4 Litern auf 100 Kilometern ist in der Praxis nicht ganz zu schaffen. Unser Testwagen verlangt gut 5,9 Liter. Das ist aber dennoch ein bemerkenswert guter Wert für ein Fahrzeug wie den Optima. Überhaupt: der Antrieb des Koreaners liefert kräftige 340 Newtonmeter Drehmoment zwischen 1750 und 2500 Umdrehungen pro Minute. Diese Kraft lässt das Fahrzeug in 11,0 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen. In der Spitze sind bis zu 203 km/h drin.

Leistungsstark und Geräuscharm, der 1.7 Liter Diesel aus dem Hause KIA
Leistungsstark und geräuscharm, der 1.7 Liter Diesel aus dem Hause KIA.

Geizt nicht mit Fahrsicherheitssystemen

KIA arbeitete nicht nur an der Fahrleistung des Fahrzeuges. Es wurden die bereits zum Standard eines D-Segment Fahrzeuges üblichen Sicherheitssysteme gleichermaßen überarbeitet und optimiert. So kommen eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage (ACC) inklusive Frontkollisionswarner und autonomen Notbremsassistenten (AEB) mit Fußgängererkennung ebenso zum Einsatz wie eine Gegenlenkunterstützung und Berganfahrhilfe. Je nach Ausführung und Ausstattung können einige kamera- und radarbasierte Assistenzsysteme geordert werden. Im Portfolio sind hier ein Spurhalteassistent mit korrigierendem Lenkeingriff (BSD), ein Querverkehrswarner (RCTA) zur Erkennung von Fahrzeugen im toten Winkel und eine Verkehrszeichenerkennung für Geschwindigkeitsbegrenzung (SLIF).

Alle Fahrsicherheitssysteme onboard - klar strukturiertes Cockpit
Alle Fahrsicherheitssysteme onboard – ein klar strukturiertes Cockpit.

Preisliste

Die Optima Limousine, die es ausschließlich als Fronttriebler gibt, ist ab einem Preis von 24.990 Euro zu haben. Dafür bietet KIA einen 2.0-Liter Benziner mit 163 PS und Sechs-Gang-Schaltgetriebe. Die Dieselmotorisierung hingegen wartet mit dem 1.7 CRDi mit der Leistungsstufe 104 kW (141 PS) und Sechsgang-Schaltgetriebe bzw. Sieben-Stufen-Direktschaltgetriebe auf. Der Basispreis beläuft sich hier auf 29.990 Euro. Generell sind die drei Varianten „Edition 7″ , „Vision“ und „Spirit“ sehr großzügig ausgestattet. Die Preisunterschiede zwischen den drei Ausstattungslinien sind mit € 2.700 zwischen „Edition 7“ und „Vision“ sowie € 4.000 zwischen „Vision“ und „Spirit“ moderat gehalten.

Business - Limousine mit chic
Business – Limousine mit Chic.
Fazit:

Alles in allem trifft der Optima das Wort „Business-Liner“ sehr gut. Zudem ist die Kombination zwischen Preis-/Leistungsverhältnis, Fahrdynamik und Design mit nettem Lifestyle Look sehr gut gelungen.

Effizienter Diesel mit viel Power
Effizienter Diesel mit viel Power

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

KIA

Optima 1.7 CRDI DCT Spirit

Motor R4, Diesel, Turbo
Hubraum 1.685 ccm³
Leistung 141 PS @ 4.400 U/min
Kraft 340  Nm @ 1.750 – 2.500 U/min
Getriebe 7-Stufen-Direktschaltgetriebe
Antriebsachse Vorderradantrieb

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[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe 4.855, 1.860, 1.465   mm
Radstand 2.805 mm
Leergewicht 1.720 kg
Wendekreis 10,90 m
Höchstgeschwindigkeit 203 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 11,0 sec
Normverbrauch 4.4 l/100 km

[/toggle]

[toggle title=“Verbrauch im Test“]

Alltagsfahrer 5.9 l / 100 km (Diesel)
Öko-Experte 4.8 l / 100 km
Außendienst-Modus 6.5 l / 100km

Text und Fotos: Stefan Beckmann

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Kia Soul White & Red Edition: Form und Funktion

Der Kia Soul ist so etwas wie das Kultauto im Portfolio der koreanischen Marke. Der Crossover will in keine Schublade passen und fällt mit seinem kantigen Design stark auf – besonders als Sondermodell White & Red Edition. Der limitierte Fünfsitzer will mit seiner Zweifarblackierung, exklusiven Design-Elementen und einem hohen Komfort überzeugen. Read more

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Kia-Sondermodelle UEFA Euro 2016 – Anstoß für die EM-Edition

Sieben Kia-Modelle können ab sofort in der Sonderedition UEFA Euro 2016 bestellt werden. Picanto, Rio, Venga, Soul, Ceed, Ceed Sportswagon und Carens erhalten mehr Ausstattung, Kia verspricht einen Kundenvorteil von bis zu 4.730 Euro. Die koreanische Marke ist Sponsor der Europameisterschaft, die ab dem 10. Juni in Frankreich ausgetragen wird.

Alle Sondermodelle basieren auf der Ausstattung „Edition 7“, sie beinhaltet beim Kompaktwagen Kia Ceed beispielsweise Klimaanlage, Audiosystem mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung, elektrische Fensterheber oder klimatisiertes Handschuhfach. Zusätzlich kommen mehr als 20 Ausstattungselemente hinzu, darunter 16-Zoll-Leithmetallfelgen, Nebelscheinwerfer, Parksensoren hinten, Tempomat, beheizbares Lederlenkrad, Sitzheizung oder getönte Scheiben. Optional kann das limitiert verfügbare Paket „Premium+“ (Kostenpunkt je nach Motor zwischen 800 und 1.110 Euro) hinzugebucht werden, das beispielswiese Navi, Rückfahrkamera oder Regensensor enthält.

Zum Start der Sondermodelle hat Kia zudem ein Gewinnspiel aufgelegt: Wer bis zum 7. Mai bei einem teilnehmenden Händler eine Probefahrt macht, hat die Chance, Tickets für die Europameisterschaft zu gewinnen. Der Hersteller verlost 20×2 Eintrittskarten zu einem der beiden Halbfinale (6. und 7. Juli) sowie 1.000 spezielle EM-Fußbälle.

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News: Genfer Automobilsalon 2016 – Die Neuheiten von A bis Z

Alfa Romeo:
Auf der IAA in Frankfurt zog die potente Version der Giulia das Publikum an, in Genf präsentiert Alfa nun die zivileren Varianten der Mittelklasse und die überarbeiteten Mito und Giulietta.

Audi:
Die Ingolstädter zeigen ihr neues City-SUV Q2 der Weltöffentlichkeit. Auf Basis des A3 soll es gegen BMW X1 oder Mercedes GLA antreten. Da die Technik aus dem modularen Querbaukasten stammt, dürften die Motorisierungen etwa zwischen 100 und 180 PS liegen, eine Sportversion darüber, und mit Front- und Allradantrieb kombinierbar sein. Darüber hinaus präsentiert Audi in der Schweiz den RS Q3 performance.

Bentley:
Sanft geliftet und auf Wunsch gewachsen präsentiert sich der Bentley Mulsanne. Neben der Standardausführung der Luxuslimousine bieten die Briten erstmals eine Langversion ihres Flaggschiffs an. Mit rund 5,83 Metern Länge überragt sie das kurze Modell um 25 Zentimeter. Beide Längenvarianten verfügen über ein neues Entertainmentsystem mit herausnehmbaren Tablets für die Passagiere auf der Rückbank. Umfassend im Detail überarbeitet zeigt sich das Design. Unter anderem gibt es einen breiteren Kühler, neue seitliche Lufteinlässe und einen geänderten Heckstoßfänger.

BMW:
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt: Neben dem Topmodell der Reihe, M760Li xDrive, debütiert der Plug-in-Hybrid-7er in drei Varianten. Der 6,6 Liter große Zwölfzylinder-Turbobenziner im M760Li xDrive leistet 441 kW/600 PS und beschleunigt die Langversion in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, maximal auf 250 km/h mit M Driver’s Package ist erst bei 305 km/h Schluss.
Als Plug-in-Hybrid 740e iPerformance feiert der 7er auch in Langversion und Allrad-Modell 740Le in Genf Premiere. Angetrieben werden die Steckdosen-Hybride von einer Kombination aus Vierzylinder-Turbobenziner (190 kW/258 PS) und Elektromotor (83 kW/113 PS). Zusammen bringen sie es auf eine Systemleistung von 240 kW/326 PS. Das E-Aggregat ist in die 8-Gang-Automatik integriert. Mit vollgeladenem Akku verbraucht die Oberklasse-Limousine 2,1 Liter auf den ersten 100 km.

Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid

Darüber hinaus zeigen die Münchner den Hybrid-Sportwagen i8 in limitierter Auflage. Die i8 Protonic Red Edition ist das erste einer Reihe von Sondermodellen. Es unterscheidet sich durch rote Lackierung mit grauen Akzente, spezielle Leichtmetallräder, Sitze und Seitenverkleidungen mit roten Ziernähten und Carbon-Details von den Standard-Modellen.

Borgward:
Der kürzlich wiederbelebte Autohersteller will ein weiteres Modell präsentieren: Nach der Vorstellung des Prototypen des Mittelklasse-SUV BX7 auf der letztjährigen IAA soll es sich nun nach Medienberichten um ein kleineres SUV handeln.

Bugatti:
Als Nachfolger des Veyron stellt Bugatti in Genf den Über-Sportler Chiron vor, laut Bugatti der „leistungsstärkste, schnellste, luxuriöseste und exklusivste Serien-Supersportwagen der Welt“. Der nach einem erfolgreichen Bugatti-Rennfahrer benannte Wagen soll seinen luxuriösen und am Ende 1.200 PS starken Vorgänger in jeder Hinsicht übertreffen. Berichten zufolge leistet der 16-Zylindermotor nun 1.500 PS und beschleunigt den Chiron damit auf Geschwindigkeiten von deutlich mehr als 400 km/h beschleunigen. Ganz im Zeitgeist soll es den – auf unter 500 Einheiten limitierten – Chiron auch mit Hybridsystem geben. Mehr als 100 Bestellungen für den Boliden liegen bereits vor.

Citroen:
Aus dem Citroen Jumpy Multispace wird der Spacetourer, mit moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Ambiente soll der Kleinbus nun auch Familien ansprechen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Peugeot und Toyota. In der Studie Hyphen gibt sich der Spacetourer in der Konzeptfahrzeug-Variante als Abenteuermobil mit robuster Beplankung und Nachrüst-Allradantrieb. Auch ein Sondermodell des C4 Cactus in Zusammenarbeit mit der Surfmarke Rip Curl feiert in Genf Premiere.

Ferrari:
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung. Das Design wird nur leicht überarbeitet, unter der langen Haube des Viersitzers bleibt es beim V12-Sauger mit 6,3 Litern Hubraum, der nun aber 507 kW/690 PS leistet, das maximale Drehmoment liegt bei 697 Newtonmetern. So beschleunigt der GTC4Lusso in 3,4 Sekunden auf 100 km/h, maximal wird er 335 km/h schnell. Der weiterentwickelte Allradantrieb und Hinterradlenkung soll den Shooting Brake zusammen mit elektronisch gesteuerten Dämpfern noch dynamischer machen. Im neu gestalteten Cockpit kommt zum ersten Mal der zehn Zoll große Touchscreen zum Einsatz.

Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung

Fiat:
Mit dem Fiat Tipo will Fiat den Kompaktklasse-Markt von unten aufrollen. Nach dem Stufenheck kommt nun die in für Europa gebaute Fließheck-Version. Auch hier dürfte der günstige Preis – die Limousine kostet ab 13.990 Euro – ein wesentliches Verkaufsargument sein.

Nach seinem Debüt bei der Autoshow in Los Angeles zeigt sich der Fiat 124 Spider nun erstmals in Europa, bevor er im Juni zu den Händlern rollt. Zudem dürfte eine Abarth-Version des offenen Sportlers in der Schweiz gezeigt werden.

Ford:
Die Kölner zeigen den gründlich überarbeiteten Kuga. Und unter anderem feiert die neueste Generation des Ford-Infotainment-System Premiere, das vor allem eine bessere Vernetzung mit dem Smartphone und eine komfortablere Sprachsteuerung bieten soll. Das Bediensystem wird darüber hinaus deutlich vereinfacht, die Knöpfchenflut auf dem Armaturenbrett eingedämmt.

Honda:
Die zehnte Generation des Honda Civic kündigt sich in der Schweiz an, wo der sehr seriennahe Prototyp des Fünftürers debütiert. Die Neuauflage wird optisch weniger exzentrisch ausfallen als die letzten Modelle mit ihrem futuristischen Styling.

Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV

Hyundai Ionic:
Mit dem Ioniq bringen die Koreaner ihr erstes dezidiertes Öko-Modell und das gleich in drei Varianten: als Hybrid, Plug-In-Hybrid und Elektroauto. Die Elektroversion mit Strom für 250 Kilometer nimmt Batteriefahrzeuge wie Chevrolet Bolt oder Nissan Leaf ins Visier, die Plug-In-Version mit 51 Kilometern elektrischer Reichweite zielt vor allem auf den VW Golf GTE, der konventionelle Hybrid ist speziell auf den Gegner Toyota Prius zugeschnitten.

Jaguar:
Mit 322 km/h Höchstgeschwindigkeit setzt der Jaguar F-Type SVR eine Duftmarke unter den Sportcoupés. Schon als R-Version leistet der 5,0-Liter-V8-Kompressorbenziner 405 kW/550 PS und ist 300 km/h schnell. Die höhere Geschwindigkeit erreichen die Spezialisten durch weiter gesenktes Gewicht und nochmals angehobene Leistung. Der V8 soll nun auf 575 PS kommen und Coupé wie Cabrio in 3,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

Kia:
Kia bringt mit dem Optima das erste Plug-in-Hybrid-Fahrzeug der Marke mit zur Frühjahrsmesse nach Genf. Das Mittelklasse-Modell fährt dank größerer Batterie 54 Kilometer elektrisch. Für den Antrieb sorgen ein Zweiliter-Benziner mit 113 kW/154 PS und ein 50 kW/67 PS starker Elektromotor. Zusammen schicken sie 149 kW/202 PS an die Vorderräder. Den Verbrauch gibt Kia mit 1,6 Litern (37 g CO2/km) an.

Daneben feiert auch der Optima Kombi Premiere. Während die Limousine bereits seit Januar in Deutschland erhältlich ist, wird die praktischere Variante der koreanischen Mittelklasse erst im September zu den Händlern kommen. Hinter der großen Heckklappe des 4,86 Meter langen Optima verbirgt sich ein Kofferraum mit 553 Litern Volumen.

Zudem zeigt Kia den für Mitte 2016 erwarteten kleinen Hybrid-Crossover Niro. Das Design des 4,36 Meter langen Hybridmodells verrät eine enge Verwandtschaft zum größeren Kompakt-SUV Sportage. Angetrieben wird der Niro von einer Kombination aus 1,6-Liter-Benziner (77 kW/105 PS) und einem 32 kW/44 PS starken Elektromotor, der Crossover soll rund 3,8 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen.

Lexus:
Mit dem dynamischen Oberklassecoupé LC 500 hat Lexus bereits zu Jahresbeginn auf der Auto Show in Detroit für Aufsehen gesorgt. Nun wird der 2+2-Sitzer in Europa gezeigt – erstmals in der Hybridversion. Für den 500h nutzen die Japaner auf Verbrennerseite einen 220 kW/299 PS starken 3,5-Liter-V6-Benziner. In Kombination mit einem Elektromotor leitet dieser bis zu 264 kW/354 PS Richtung Hinterachse.

Um das Jahr 2020 will Lexus eine Limousine mit Brennstoffzellen-Antrieb auf den Markt bringen. Das Konzeptauto, das auf der Tokio Motor Show im Oktober debütierte, zeigt die noble Toyota-Tochter nun auch in Genf. Der 5,30 Meter lange, mit Allrad ausgestattete LF-FC gibt darüber hinaus einen Ausblick auf die nächste Generation der Oberklasse-Limousine Lexus LS.

Mazda:
Die Japaner bringen ihren Wankelmotor-Sportwagen RX-Vision mit, der im Oktober in Tokio Premiere feierte. Darüber hinaus bekommt der Bestseller Mazda3 einen neuen, 1,5-Liter-Dieselmotor, der 3,8 Liter je 100 Kilometer verbrauchen soll.

Maserati:
Der erste Offroader in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Marke kommt ab Mai zu den Händlern. Der Levante trägt eine aggressive Front ähnlich wie Ghibli und Quattroporte, die allerdings weniger sportlich als bullig gestaltet ist. Zweigeteilte Scheinwerfer reichen bis an den großen, aufrecht stehenden Kühlergrill heran. Von der Seite kann man die sportlichen Proportionen mit niedrigem, nach hinten abfallenden Dach, ansteigender Fensterlinie, breiter C-Säule und stark modellierten hinteren Radhäusern erkennen. Das neue SUV ist serienmäßig unter anderem mit adaptiven Dämpfern, Allradantrieb und Acht-Stufen-Automatikgetriebe ausgestattet.

McLaren:
In der Liga der Supersportler spielt der McLaren 675LT Spider, der ohne Dach und mit 496 kW/675 PS und 700 PS Drehmoment die Herzen der Fans erwärmt. Bis Tempo 100 benötigt der McLaren 2,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 326 km/h.

Mit dem 570GT präsentieren die Briten zudem das dritte Modell der Einstiegsbaureihe Sport Series und gleichzeitig die praktischte Variante. Die zur Seite öffnende Heckklappe bietet im Vergleich zu den anderen beiden Sportwagen einen zusätzlichen Stauraum von 220 Litern. Wie bei den anderen Sportwagen der Marke steht auch hier die Zahl in der Modellbezeichnung für die Leistung; in diesem Fall kommt der bereits bekannte 3,8-Liter-V8-Motor auf 419 kW/570 PS. Damit erreicht der zweisitzige Mittelmotor-Renner Tempo 100 in 3,4 Sekunden. Die Preise für den 570GT starten bei 195.350 Euro, ausgeliefert wird ab Ende des Jahres.

Mercedes:
Die Stuttgarter leisten ihren Beitrag zum Traumwagen-Portfolio der Messe: Für Normalsterbliche fährt das viersitzige Cabrio der C-Klasse vor. Das Design der Frischluft-Variante mit Softtop lehnt sich natürlich an das des Coupés an, von dem die offene Variante auch die Motoren übernimmt. Mercedes verspicht im geschlossenen Zustand eine Geräuschkulisse auf dem Niveau des Coupés. Die Luftfederung soll Komfort weit über Klassendurchschnitt garantieren. Daneben debütiert auch das Mercedes-AMG C 43 4MATIC Coupé. Der 3,0-Liter-V6-Biturbo leistet 270 kW/367 PS, die über die neue Neungang-Automatik hecklastig auf alle vier Räder verteilt werden.

Mitsubishi:
Einen ersten Ausblick auf das Facelift des Kompakt-SUV ASX zeigt der Hersteller am Genfer See mit dem neu gestalteten Kühlergrill und überarbeitetem Antriebsprogramm in Form eines auffällig gestalteten Showcars im Abenteuer-Look. In gleichem Stil ist auch der neu aufgelegte Pick-up L200 zu sehen.

Nissan:
Auf dem Stand der Japaner gibt die Studie „IDS“ (Intelligent Driving System) einen Ausblick darauf, wie sich Nissan das autonome Fahren vorstellt. Aktiviert der Fahrer den Autopiloten, verschwindet das Lenkrad, das Kombiinstrument weicht einem großen Touchscreen und die Sitze drehen sich zueinander – aus dem Cockpit wird so eine gemütliche Lounge, in der (nicht nur) der Fahrer entspannen kann, während die Technik sich um das Fahren kümmert. Zudem zeigt wie künftige Individualisierungen von Qashqai und X-Trail aussehen könnten – mit mattschwarzer Karbonfaser, Details in goldigem Kupferton und Goldperlen-Lederpaspeln.

Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT

Opel:
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT. Der kleine, leichte Frontmittelmotor-Flitzer steht gleich in mehrfacher Hinsicht in der Tradition der gleichnamigen Ikone aus dem Jahr 1968. Eine entzückende, nicht übermotorisierte Spaßmaschine in bezahlbarem Preisrahmen wie der Ur-GT könnte daraus entstehen, aber nur vielleicht. Der 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner basiert auf den Triebwerken aus Adam, Corsa und Astra und leistet im Sporttrimm 107 kW/145 PS. Die Kraft wird über ein sequenzielles Sechsganggetriebe an die mit einer mechanischen Differenzialsperre ausgestattete Hinterachse geschickt. Weil der Zweisitzer weniger als 1.000 Kilo auf die Waage bringt, genügt ihm die Leistung um in weniger als acht Sekunden auf Landstraßentempo zu beschleunigen.

Mit etwas eleganterer Optik, LED-Scheinwerfern, der neuesten Infotainment-Generation und einem aktuellen Motor aus dem Astra wappnet Opel den Mokka, nun mit dem Namenszusatz „X“ versehen, für die zweite Lebenshälfte. Von außen wirkt vor allem die Front verändert, eleganter und weniger verspielt als zuvor. Der aus dem Astra bekannte 1,4-Liter-Turbobenziner erweitert das Antriebsportfolio des Mini-SUV als 110 kW/150 PS starke Variante.

Porsche
Offizielle Messepremiere feiert der 718 Boxster. Auch der Einstiegs-Roadster erhält im Zuge seines Facelifts kleine Turbomotoren und wird dabei zum Vierzylinder-Sportler. Leistungseinbußen gibt es durch das Downsizing jedoch nicht – im Gegenteil, der erstmals eingesetzte Turbolader macht bereits die 53.646 Euro teure Basisvariante 220 kW/300 PS stark. Außerdem präsentieren die Zuffenhausener den 911 R, als sehr sportliche Sonderedition ohne Turbo.

Peugeot:
Mit bis zu neun Sitzen, moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Innenraum soll der neue Peugeot Traveller nicht nur Gewerbetreibende, sondern auch Familien überzeugen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Citroen und Toyota. Eine Studie des Travellers präsentiert sich als Genf zudem als rollendes Hightech-Büro. Darüber hinaus feiert auch das Facelift des Peugeot 2008 Premiere.

Renault:
Die Grandtour genannte Kombivariante des Renault Mégane kommt im Sommer auf den Markt. Zum Debüt gibt es zunächst die Top-Ausführung GT zu sehen, die mit sportlichem Design, Allradlenkung und 151 kW/205 PS unter anderem gegen Seat Leon ST Cupra und Ford Focus ST Turnier antritt.
Mit der vierten Generation des Scénic feiert ein weiteres Kompaktmodell Premiere. Der Van verabschiedet sich vom nutzwertgetriebene Familienlaster-Design und übernimmt Merkmale des Mini-SUV Captur sowie des Crossover-Vans Espace. Dazu kommen mehr Bodenfreiheit und geringere Karosserieüberhänge. Auf den Markt kommt der Scénic in der zweiten Jahreshälfte.

Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen

Seat:
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen. Der Ateca ist 4,36 Meter lang, beim Radstand von 2,64 Metern sitzen auch Erwachsene hinten kommod, der Kofferraum fasst 510 Liter. Viel Technik stammt aus dem VW-Konzernregal. Einstiegsmotorisierung ist der 1,0-Liter-Dreizylinder aus dem Konzern mit 115 PS. Das knackige Kleid hingegen könnte spanischer gar nicht sein, erinnert in der Linienführung an den Leon.

Skoda:
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV. Das 4,70 Meter lange Showcar bietet bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen Platz. Optisch orientiert sich der Allrader mit seinen scharf geschnittenen Karosserielinien und dem selbstbewussten Kühlergrill am Design der Modellpalette um Octavia und Superb. Die Technik kommt aus dem VW-Baukasten, den auch der gerade neu aufgelegte VW Tiguan nutzt. Mit 4,43 Metern und fünf Sitzplätzen ist dieser aber eine Nummer kleiner als das tschechische Konzeptfahrzeug.

Smart:
Mit dem Marktstart des neuen Smart Fortwo Cabrio debütiert in der Schweiz das limitierte Sondermodell „BRABUS edition“.

Ssangyong:
In Genf präsentieren die Koreaner die Langversion des Mini-SUV Tivoli: Der XLV ist gut 20 Zentimeter länger, misst 4,40 Meter. Bei unveränderten Radstand kommt der Zuwachs komplett dem Kofferraumvolumen zugute, das auf beachtliche 720 Liter wächst. Das Design des Tivoli bleibt erhalten, die Proportionen verschieben sich zugunsten des großen Heckabteils. Für den Vortrieb stehen die bekannten 1,6-Liter-Motoren zur Wahl.

Darüber hinaus zeigt die Marke einen neuen 48-Volt-Hybrid-Antriebsstrang: Das Konzeptfahrzeug SIV-2 – das das Design des Kompakt-SUV Korando vorweg nimmt – wird von einem 1,5-Liter-Turbobenziner angetrieben, der mit einem 10 kW/14 PS starken E-Motor-Generator und einer 0,5 kWh großen Batterie kombiniert ist.

Subaru:
Wie das kompakte SUV XV künftig aussehen könnte, zeigen die Japaner auf ihrem Stand. Das „XV Concept“ kennzeichnet eine markante Frontpartie, ausgestellte Radkästen und ein Unterfahrschutz betonen den robusten Charakter des Konzeptfahrzeugs. Flankiert wird die Studie von der aktuellen Subaru-Modellpalette, unter anderem dem aktuellen XV in optisch aufgefrischte Version.

Suzuki:
Mit dem Baleno bringt Suzuki ein bisschen Bodenhaftung ins teilweise recht abgehobene Segment der Kleinwagen. Was nicht zwingend Verzicht bedeutet: Als erster Suzuki fährt der Baleno mit automatischer Abstandsregelung und Notbremsfunktion. Eine Touchscreen-Navigation samt iPhone-Integration mit Apple CarPlay ist auf Wunsch an Bord.

Toyota:
Die Serienversion des auf der IAA als Konzept gezeigten Hybrid-SUV C-HR hat am Genfer See ihren ersten Auftritt. Optisch und technisch orientiert sich der kleine Crossover an der IAA-Studie CH-R Concept. Auch deren Hybridantrieb dürfte in die Serie einfließen, alternativ wird es einen Turbobenziner geben. Zudem sollen die steife Struktur und der niedrige Schwerpunkt der neuen Toyota-Plattform TNGA für gute Handling-Eigenschaften sorgen.

Volvo:
Der Nachfolger des großen Kombis V70 heißt nun V90 und kommt im Spätsommer auf den Markt. Optisch orientiert sich der Kombi bis zur B-Säule direkt an der kürzlich vorgestellten Limousinen-Variante S90, dahinter schließt sich ein geräumig wirkendes Gepäckabteil mit einer nur sanft abfallenden Dachlinie an. Als Abschluss am Heck gibt es eine relativ schräge Klappe. Das Antriebsprogramm dürfte weitgehend dem der Limousine und dem technisch ebenfalls verwandten Luxus-SUV XC90 entsprechen, die mit Vierzylindermotoren zwischen 140 kW/190 PS und 235 kW/320 PS zu haben sind. Dazu kommt ein 300 kW/407 PS starkes Plug-in-Hybridmodell mit einer elektrischen Reichweite von rund 50 Kilometern. Traditionell stark ist Volvo bei Assistenzsystemen – da soll auch der große Kombi keine Ausnahme machen. Darüber hinaus zeigen die Schweden das Facelift des Kompakten V40, das sich die 2012 aufgelegte Kompakt-Baureihe vor allem in der Frontansicht verändert: Die mit dem Oberklasse-SUV eingeführten Tagfahrleuchten „Thors Hammer“ zieren nun auch das Gesicht von V40 und der robuster beplankten Version V40 Cross Country.

VW:
Nachdem das in der Planung schon recht weit fortgeschrittene Mini-SUV Taigun nun doch nicht gebaut wird, zeigen die Wolfsburger nun in Genf andere Pläne: Eine SUV-Studie unterhalb des Tiguan soll dort Premiere feiern. Daneben wird das Facelift des Kleinstwagens Up zu sehen sein, das unter anderem mit den neusten Konnektivitäts-Merkmalen ausgestattet ist. Darüber hinaus ergänzt ein 66 kW/90 PS starker Benziner das Antriebsangebot.

Gegen die beigen Socken. Kia Werbespot zum Superbowl 2016

Wie man eine schnöde Limousine aus Korea zum „Lifestyle-Objekt“ macht? KIA demonstriert es im Superbowl Clip 2016. The „big game Ad“ zum neuen Optima nutzt den „Bösewicht“ aus Hollywood, Christopher Walken.

Dem „Durchschnittsmann“ mit seinen beigen Socken, erklärt er den Unterschied. Nun denn, von nun an, bunte Socken – auch für mich!

Aktuelle Suchanfragen:

Test: KIA Soul 1,6 GDI – Alles cool?

Dieser KIA ist einmal etwas völlig anderes und das sieht man den Blicken der Mitmenschen an. Der SOUL erntet so viele Blicke wie sonst nur ein sportliches Cabrio oder ein fetter Geländewagen. Aber es schwingt kein „Sozial-Neid“ im Blick mit. Aufmerksamkeit tut ihm gut, denn der knuffige Kasten ist ein Außenseiter, den man mal ins Rampenlicht stellen sollte. Ein „irgendwie“ Kompakter, ein SUV oder doch ein Kombi? Ein Kubus auf jeden Fall. Ein Fahrbericht zu einem Auto, das anders ist. 

Coole Kiste oder Mini-SUV?

Test KIA Soul 1.6 GDI

Fahrbericht Test100 KIA SOUL 2

Es ist die zweite Generation des KIA-SOUL. Man glaubt es kaum, sieht man den Wagen doch so selten auf unseren Straßen. In den USA ist das etwas anderes, da gilt der SOUL als trendiges, hippes und für den urbanen Alltag spezifiziertes Charakter-Fahrzeug. Bei uns will KIA den SOUL „irgendwie“ auch als SUV verstanden wissen. Was jedoch keinen Sinn ergibt. Der SOUL hat weder Allrad noch wirklich viel Bodenfreiheit. Er hat mehr als ein simpler Kompakter aus der Golfklasse, aber alles am SOUL schreit nach der Straße und nichts nach dem Offroad-Park.

Mitte 2014 eingeführt, spielt der SOUL irgendwo mit in der Liga zwischen einem Kompakten, einem Mini-Van und einem Kombi. Sein Design ist außergewöhnlich und vor allem: Anders. Die Lackierung des Testwagens im satten und strahlenden Gelb wird von den klavierlackschwarzen Verkleidungen umgarnt. Auch die sonst matten Kunststoff-Elemente wurden in Klavierlack gehüllt und wirken edel. Am Heck umspielt ein herausgeformter Stoßfänger zwei Nebelschlussleuchten, die aussehen, als wären sie ursprünglich für den Raketenantrieb gedacht. Und die Steilheckklappe verdient ihren Namen auch wirklich.

Die Form der Seitenlinie wird vom schwarzen, nach hinten schmaler zusammenlaufenden Fensterband dominiert. Dank schwarzer A-Säulen wirkt das Dach, als hätte man dem SOUL eine Kappe aufgesetzt. Peppig, sportlich und witzig waren die Kommentare auf dem Supermarkt-Parkplatz.

Fahrbericht Test 84 KIA SOUL

Dröge aus dem Quark

1.6 GDI sein Name. Seine Leistung: Müde. Der Benzin-Direkteinspritzer muss ohne die Drehmoment fördernde Wirkung eines Turboladers auskommen und fühlt sich entsprechend mau an. Dass man ihm ein eher lang übersetztes 6-Gang-Getriebe zur Seite gestellt hat, hilft der Elastizität auch nicht auf die Sprünge. Im Gegenteil.

132 PS klingen erst einmal nicht so schlecht. Zusammen mit den nur 161 Nm (@4.850 U/min) ist die Darstellung im Alltag jedoch nicht überzeugend. Im Prinzip muss man den Motor immer weiter ausdrehen, als man das vom Gefühl her möchte. Verbunden ist das zudem mit einem angestrengten, rauh klingenden Motorengeräusch. Und es hilft nicht wirklich. den Spritverbrauch zu minimieren.

Theoretisch soll der KIA Soul mit dem 1.6 GDI auf einen Normverbrauch von 6.7 Litern kommen. Wir haben im „sparsamsten“ Fall einen Verbrauch von 7.2 Litern erreicht. Bedenkt man die sonst eher große Abweichung zwischen Norm und „Alltag“, ist das ein gutes Ergebnis. Allerdings erkauft man es sich mit einer niederschmetternden Trägheit.

Fordert man die 132 PS heraus und lässt mit viel Anlauf die V-Max von 185 km/h anliegen, stehen gut und gerne 10.7 Liter auf der Uhr. Wir fahren mit allen Fahrzeugen die gleichen „Sprit-Verbrauchsrunden„. Der Unterschied zwischen Minimal und Maximal ist beim SOUL überschaubar – im Alltag sollten 8.5 Liter als „Normal“ eingeplant werden.

Wirklich coole Kiste

Neben seinem außergewöhnlichen Design punktet der SOUL bei uns mit seinem erstklassigen Ausstattungsniveau, den witzigen Ideen im Innenraum und der überraschend guten Verarbeitung.

Sitzheizung und Sitzlüftung!

Die Spirit-Ausstattung überrascht mit einem Umfang, der auch Fahrzeugen einer Klasse darüber gut zu Gesicht stehen würde. Packt man dann noch das „VIP-Paket inkl. Panoramadach“ für 2.090 € und das Sound & Navi-Paket zu 1.390 € hinzu, kommt der SOUL nicht nur mit Sitz- und Lenkradheizung zum Kunden, sondern auch mit einer Sitzlüftung.

Das gigantische Panorama-Dach verfehlt seine Wirkung nicht. Vollständig abdunkelbar in der Sommersonne, lässt es geöffnet derart viel Licht in das Fahrzeug, dass man sich wie auf einem Freisitz fühlt. Der Fahrersitz kann dann zudem elektrisch eingestellt werden und zum VIP-Paket gehört auch eine Mittelarmlehne hinten, mit Getränkehaltern.

Das Multimedia-System und die Navigation überzeugen mit guter Grafik und schnellen Reaktionszeiten, dank dem „Sound-Paket“ wird der SOUL zudem zu einer rollenden Jukebox!

Dass man die unteren Lautsprecher in den vorderen Türen per LED-Lightshow zum Leben erwecken kann, war in der Altersklasse des Autors nicht mehr wichtig, aber andere SOUL-Fahrer dürften das als „cool“ und „hip“ empfinden.

Im Kofferraum bietet der SOUL mit wenigstens 238 Litern genug Platz für den Alltag. Der Laderaumboden kann gewendet werden und wechselt so zwischen dem klassischen Teppich und einer Oberfläche, die rutschfest und für „dreckiges“ Gepäck sinnvoll erscheint. Unter dem Laderaumboden versteckt sich ein Zusatzfach – praktisch für die Kleinigkeiten des automobilen Alltags. Dass in der Seitenwand eine „LED-Taschenlampe“ steckt, die eingestöpselt als „Kofferraum-Beleuchtung“ dient – anderswo würde man das als „simply clever“ bezeichnen – hier passt es zum „coolen Charakter“ des SOUL.

So fährt sich der KIA SOUL

Der Motor könnte einem schon die Laune verderben, wäre nicht der Rest des Paketes so überzeugend. Der SOUL fühlt sich steif und souverän an, sobald der Fahrbahnbelag rauh und stößig wird. Seine Federung schluckt viel weg, verheimlicht aber den Wunsch nach einer gewissen „jugendlichen Sportivität“ nicht.

Das Lenkrad gibt ein wenig vom Gefühl der Straße zurück. Die Verstellmöglichkeiten per Knopf (Dynamic, Normal, Comfort) können ignoriert werden, die Unterschiede machen den Alltag weder besser noch schlechter.

Der Testwagen rollt auf 18-Zoll Leichtmetallrädern mit NEXEN-Bereifung daher. Eher ungewöhnlich, das hatten wir noch nicht oft. Ob das leicht hölzerne Gefühl der Dämpfung von den Reifen herrührt, wir können es nicht abschließend beurteilen.

Übermütige Kurvenräuberei endet im milden Untersteuern. Allerdings sorgen die großen Räder und die insgesamt gute Fahrwerksabstimmung für einen Grenzbereich, der weit weg liegt von dem, was der Motor leisten kann. Da kommen im Alltag nur die ganz fiesen „Drehzahl-Hasardeure“ hin.

Fahrbericht Test86 KIA SOUL 2

Fazit:

Der SOUL ist ganz sicher kein SUV. Auch wenn man bei KIA dem putzigen Kubus dieses Talent andichten will. Zudem ist dieses „Lifestyle-Attribut“ völlig unnötig, der KIA SOUL ist cool, ganz ohne SUV-Gedöns und Gehabe. Ein Auto mit Charakter. Und trotz des müden Motors macht der SOUL jeden Tag wieder Spaß

Und dass KIA sieben Jahre Garantie in der Serie bietet, lässt den „coolen“ Charakter des SOUL in einem noch besseren Licht erscheinen!

 

KIA SOUL 1.6 GDI – 6 Gang 

Hersteller:  KIA
Typ: SOUL 1.6 GDI 6-Gang
Kasse:  C-Segment
Motor:  R4
Getriebe:  Sechs-Gang-Schaltgetriebe
Antrieb:  Frontantrieb
Hubraum:  1.600 ccm
Leistung:  97 kw / 132 PS @ 6.300 U/min
Drehmoment:  161 Nm @ 4.850 U/min.
Gewicht Fahrfertig:  1.275 – 1.417 kg
Von 0 von 100:  11.0 s
Höchstgeschw.:  185 km/h
Verbrauch (NEFZ):  6.7 Liter (18″ Bereifung)
CO2-Ausstoß (NEFZ)  156 g/km (18″ Bereifung)
Emmissionsklasse  EU 6
Effizienzklasse  D
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Fotos im Artikel und Titelbild: Bjoern Habegger
Aktuelle Suchanfragen:

Kia holt den Sommer in die Städte – Kia on Tour

Auch wenn der Sommer auf sich warten lässt, so trotz Kia den frischen Temperaturen und nutz die Zeit, um seine aktuelle Modellpalette dort zu präsentieren, wo das Leben pulsiert – mitten in der Stadt. Die bundesweite Roadshow „Kia on Tour“ tourt vom 19. Juni bis zum 22. August durch ganz Deutschland und gastiert in elf Städten bei Marathonveranstaltungen, Open-Air-Festivals, Stadtfesten oder dort, wo sich viele Menschen aufhalten, wie bei der Shoppingtour.

Dabei stellt Kia nicht einfach nur Fahrzeuge hin. Von den zehn Autos am Kia-Stand dienen nur zwei als Ausstellungsstücke. Mit dem Rest darf der wohlgesonnene Interessent auch gern mal eine Runde drehen. Besonders Interessant dürften dabei die drei Neulinge dieses Jahres sein: die dritte Generation des SUV Kia Sorento sowie die überarbeiteten Versionen des B-Segment-Modells Kia Rio und des Kompakt-MPV Kia Venga. Der kompakte Kia-Bestseller cee’d und dessen 150 kW (204 PS) starke Sportversion cee’d GT, das kultig-kantige Crossover-Modell Kia Soul, der dynamische Kompakt-Van Kia Carens und der äußerst beliebte Kompakt-SUV Kia Sportage dienen als weitere Testfahrzeuge vor Ort.

„Diese Roadshow bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich quasi im Vorbeigehen einen Eindruck unserer aktuellen Modelle zu verschaffen“, so Axel Blazejak, Leiter Marketing von Kia Motors Deutschland. „Ein eindrucksvolles Beispiel für den klaren Qualitätskurs unserer Marke ist die dritte Modellgeneration des Kia Sorento, die in vieler Hinsicht Premium-Ansprüche erfüllt. Aber auch zwischen den Generationswechseln entwickeln wir unsere Modelle ständig weiter, beste Beispiele dafür sind der Kia Venga und der Kia Rio, die durch die Überarbeitung Anfang dieses Jahres erneut an Attraktivität gewonnen haben. Und zum Modelljahr 2016 gab es auch bei fast allen anderen Modellen wichtige Neuerungen, darunter die weitere Optimierung der Motoren und deren Umstellung auf die Abgasnorm Euro 6. Manche Vorzüge unserer Modelle – wie das herausragende, vielfach preisgekrönte Design – sieht man zwar schon auf den ersten Blick. Aber deren volle Qualität spürt man erst, wenn man am Steuer sitzt – und diese Chance möchten wir mit dieser Tour vielen Menschen geben.“

Gegen Vorlage des Führerscheins direkt am Roadshow-Stand darf man auf Probefahrt gehen. Wohin, ist jedem selbst überlassen. Maximal 30 Minuten dauert die Testfahrt, die von Kia-kompetenten Beifahrern begleitet werden, die während der Fahrt ausgefragt werden dürfen. Natürlich wird auch hier das branchenweit einzigartige 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen nahe gebracht. Das beinhaltet standardmäßig die 7-Jahre-Kia-Herstel-lergarantie, die 7-Jahre-Kia-Mobilitätsgarantie und das 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update (bei werksseitig fest installierter Kartennavigation). Optional ist zudem bei teilnehmenden Händlern die 7-Jahre-Kia-Wartung erhältlich.

Wer keine Lust hat eine große Runde zu drehen, darf sich auch auf kleiner Spur beweisen. Auf einem RC Auto-Parcours ist Geschicklichkeit bei der Fernsteuerung von Modellautos gefragt. Wer daran teilnimmt, nimmt auch gleichzeitig an einem Gewinnspiel teil, bei dem neben Tagespreisen am Ende der Roadshow ein Hauptgewinn verlost wird: ein Wochenende mit dem neuen Kia Sorento inklusive 1.000 Freikilometern und einer Übernachtung für zwei Personen in einem Vier-Sterne-Hotel.

Die Stationen von „Kia on Tour“
Der Kia-Stand ist jeweils ab 11 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.

Fr-So 19.-21.06. Hamburg – hella Halbmarathon, am Tennisstadion (Hallerstraße)
Sa-So 27.-28.06. Düsseldorf T3 – Triathlon, am Rheinturm
Mi-Sa 01.-04.07. Oberhausen – Luise-Albertz-Platz (CentrO)
Fr-So 10.-12.07. Fürth – Fürth Festival, Kleine Freiheit
Do-Sa 16.-18.07. Osnabrück – Schlossgarten Open Air, Schlossgarten
Do-Sa 23.-25.07. Potsdam – Potsdamer Erlebnisnacht, Vorplatz Brandenburger Tor
Do-Sa 30.07.-01.08. Augsburg – Willy-Brandt-Platz
So 02.08. Regensburg – Regensburg Triathlon, Dultplatz
Do-Fr 06.-07.08. Magdeburg – Willy-Brandt-Platz
Do-Sa 13.-15.08. Mannheim – Kapuzinerplanken O6
Do-Sa 20.-22.08. Leipzig – Burgplatz

News: Kia-Modellplanung – Jünger und größer

Kia spielt auf Deutschlands Straßen eher eine Nebenrolle. Trotz des kontinuierlichen Wachstums in den vergangenen Jahren hat die koreanische Marke 2014 gerade einmal 53.546 Neuzulassungen verzeichnet. Mit einer runderneuerten Modellpalette und gezielten Verbesserungen im Handel soll sich das ändern. Kia peilt bis 2018 einen Absatz von jährlich 80.000 Fahrzeugen an, was einem Marktanteil von rund zwei Prozent entspräche.

Die Marke muss dabei auf das wachstumsträchtige Segment der leichten Nutzfahrzeuge verzichten: Im Gegensatz zur Schwestermarke Hyundai, die im Sommer den H350 einführt, wird es keinen Kia-Transporter geben. Man hofft auf die Zugkraft der relativ jungen Produktpalette. Nach den kleineren Modellen Rio und dem Mini-Van Venga zu Jahresbeginn, sowie dem Picanto im Mai und der dritten Generation des Kompakt-SUV Sorento folgt im Herbst der überarbeitete Ceed, der neben optischem Feinschliff erstmals ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe bekommt.

Eine Nummer größer wird es im nächsten Jahr: Die im Frühjahr auf der New York Auto Show vorgestellte, neue Generation des Optima kommt im Herbst 2016 nach Deutschland – erstmals auch als Kombi. Unter der Haube könnte sich dann ein Hybridantrieb befinden, der auf eine Kombination aus Diesel- und Elektromotor setzt. Ein solches Modell zeigte Kia mit dem Optima T-Hybrid auf dem Pariser Autosalon im vergangenen Jahr. Auch ein Plug-in-Hybrid ist wohl angedacht. Schon in der aktuellen Generation ist das Mittelklasse-Modell unter anderem in einer Hybridversion aus Otto- und E-Motor mit insgesamt 131 kW/177 PS erhältlich.

Neben den neuen und überarbeiteten Modellen setzt Kia auf Verbesserungen im Handel, um Kunden langfristig zu binden. Denn trotz der sieben Jahre Garantie liegt die Loyalitätsrate bislang bei nur 44 Prozent und damit unter Branchenschnitt (55 Prozent). Aus diesem Grund soll die Zahl der Vertragspartner bis 2018 auf 490 Standorte steigen, damit die meisten Kunden kurze Wege zum nächsten Betrieb haben. Außerdem will man das Flotten- und Gebrauchtwagengeschäft ausbauen.

Autor: Benjamin Palm/SP-X

News: Kia und Ssangyong wählen Tom-Tom

Tom-Tom geht zwei weitere Kooperationen mit Autoherstellern ein. Kia wird künftig die Connected Services des niederländischen Navigationsspezialisten in neue Fahrzeuge integrieren. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen beginnt im Sommer 2015 mit den Modellen Cee’d und Optima. Kia-Kunden profitieren sieben Jahre lang ohne zusätzliche Kosten von den Tom-Tom-Diensten „Traffic“, „Radarkameras“, „lokale Suche“ und „Wetter“. Sie erhalten damit Warnungen vor fest installierten und mobilen Radarkameras, ortsbasierte Informationen zu Geschäften, Diensten und Unternehmen sowie zu den Wetterbedingungen.

Außerdem werden Tom-Tom Traffic & Travel Information Services stufenweise in den Kia-Modellen Picanto, Rio, Soul, Venga, Sportage, Carens und Sorento eingeführt.

Ab Mai 2015 wird das auch Ssangyong sein neues Modell Tivoli in ganz Europa mit Karten und Navigationssoftware von Tom-Tom ausstatten.

 

 

(ampnet/jri)

KIA Sorento Superbowl Clip 2015

Pierce Brosnan? Der Schauspieler. Wir erinnern uns an seine James Bond Rollen und an Filme wie „Die Thomas Crown Affäre“. Vermutlich gefällt er sich in der Rolle als James Bond jedoch noch immer am besten. Immerhin gab es da auch feine Dienstwagen. Zum Beispiel einen BMW Z8 im 1999 Bond „Die Welt ist nicht genug“. Oder 1995 den ersten BMW Z3 in „Goldeneye“. 1997 war es ein 7er BMW in „Der Morgen stirbt nie“ und 2002 war es dann ein Aston Martin Vanquish in „Stirb an einem anderen Tag“.

Der gute Mann ist es also gewohnt, so ein wenig Product Placement zu betreiben, mal offensichtlich, mal weniger offensichtlich. Mal im Auftrag „ihrer Majestät, der Queen“. Und mal im Auftrag eines Koreanischen Automobil-Herstellers. KIA wirbt mit Pierce Brosnan im Umfeld des Superbowl 2015 und bringt einen lustigen Werbeclip mit!

 

Genf 2014: KIA präsentiert den Stinger GT4 und den Soul EV

Mit zwei Premieren für Europa wartet der koreanische Automobilhersteller KIA in Genf auf.

KIA GT4 Stinger und KIA Soul EV

Kia Soul EV

Der Soul ist ein kompakter Crossover aus der Modellpalette der Koreaner. EV steht für „Electric Vehicle“ und damit wird klar, KIA zeigt das erste eigene Elektroauto. Und der Soul EV soll keine Machbarkeitsstudie bleiben, sondern wird bereits im Herbst 2014 auf dem deutschen Markt erhältlich sein.

Die Power des Soul stammt von einem 110 PS starken Elektromotor mit 285 Nm. Die Kraft gelangt, wie beim Benziner-Soul auf die Vorderräder.  Die Energie für den E-Motor speichert der Soul in einer Lithiumionen-Polymer Batterie. Die Reichweite gibt KIA mit bis zu 200 Kilometern an.

 

KIA GT4 Stinger 15 Detroit NAIAS 2014

KIA GT 4 Stinger

Seine Weltpremiere erlebte er in Detroit, jetzt kommt das Concept eines rassigen Sport-Coupés auch nach Europa. Der GT4 Stinger wurde vom kalifornischen KIA-Designteam gezeichnet und soll die Möglichkeiten eines sportlichen 2+2 Sitzers aufzeigen. Ein 2 Liter großer Vierzylinder-Turbomotor sorgt für 315 PS Leistung, die Kraft wird via Sechsganggetriebe in Richtung Hinterachse geschickt.

Meinung: Eine Serienfertigung kann ich mir gut vorstellen, denn Kia / Hyundai brauchen einen Nachfolger für das Hyundai Genesis Coupé. Warum dann nicht auch eine Variante für KIA bauen? Wenn er nur halb so rassig wird, wie das GT4 Stinger Concept, dann ist der Erfolg gewiss.

 

 

Detroit 2014 – KIA GT4 Stinger

KIA ist nicht bekannt für sportliche Automobile. Für richtige scharfe, sportliche Automobile erst recht. Doch das könnte sich nun ändern. Auf der NAIAS in Detroit wurde der KIA GT4 Stinger enthüllt. Ein 2+2 Sitzer mit massiven 315 PS und Heckantrieb könnte der koreanischen Marke zu Sportwagenruhm verhelfen.

KIA GT4 Stinger

Sechs Gänge, 20 Zoll große Leichtmetallräder, 275 Millimeter breite Reifen. Der KIA GT4 Stinger wirkt auf den ersten Blick wie eine Dosis Automobil-Amphetamin. So dürfte ein KIA-Sportwagen kommen. Das noch als Konzeptfahrzeug bezeichnete Sportmobil ist derzeit 4.21 Meter lang, 1.89 Meter breit und nur 1.25 Meter hoch.  Zahlenwerte die von dem Konzerbruder Hyundai Genesis gar nicht so weit weg sind. Und auf dessen Basis – denn hier wird es ein neues Modell in absehbarer Zeit geben – könnte auch der KIA-Sportwagen entstehen. Bis darüber entschieden ist, empfehle ich: Erst die Galerie anschauen, dann das Wallpaper darunter downloaden!

Addon: KIA GT4 Stinger Wallpaper-Download

Aktuelle Suchanfragen:

Detroit 2014: Sportwagenstudie von KIA

Auf der NAIAS ( North American International Auto Show 18. bis 25. Januar) in Detroit findet der Auftakt des Automobil-Jahres 2014 statt. Und es scheint wieder eine Messe der „Studien“ und Konzeptfahrzeuge zu werden. Auch KIA reiht sich in die lange Reihe der Hersteller ein, die dem NAIAS-Besucher den Kopf verdrehen wollen.

KIA GT 4 Stinger

Ein Turbomotor mit zwei Litern Hubraum wird seine Kraft von 315 PS Leistung an die Hinterräder des 2+2-sitzigen Coupés abgeben. An der Front erstrahlt dabei eine weitere Variante des KIA-Kühlergrills. Dieses Mal mit einem weißen Lichtband umrahmt, flankiert von LED-Scheinwerfern. Die Neuheit steht auf 20 Zoll großen Rädern.

Mehr Details? Erst in Detroit!

KIA GT4 Stinger Detroit NAIAS 2014

Hyundai Motor Group eröffnet Testzentrum am Nürburgring

Pressemeldung

Der Nürburgring gilt nicht nur unter Renn­fahrern als das Maß der Dinge – die längste permanente Rennstrecke der Welt ist auch der perfekte Parcours für Dauertests von Serienfahrzeugen. Deshalb eröffnet die Hyundai Motor Group (mit den Schwestermarken Hyundai und Kia) jetzt am Nürburgring ein eigenes Testzentrum. Der großzügige Komplex mit moderner Glasfassade liegt unmittelbar an der Rennstrecke und bietet auf 3.600 Quadratmeter Platz für Werkstätten, Büroräume und einen Besucher­bereich. Betrieben wird die Anlage vom Hyundai Motor Europe Technical Center (HMETC), das seinen Hauptsitz in Rüsselsheim hat. Dort entwickeln Hyundai und Kia seit 2003 ihre Modelle für den europäischen Markt. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum testet schon seit längerem Serien­fahrzeuge auf dem Nürburgring. Durch die neue Anlage, für die der Konzern 6,6 Millionen Euro investierte, können diese Tests nun deutlich ausgeweitet werden.

„Wir sind stolz darauf, unsere Fahrzeuge auf dieser legendären und extrem anspruchsvollen Rennstrecke testen zu können“, sagte Seung Wook Yang, Präsident von HMETC. „Die Fahrzeuge von Hyundai und Kia sind europaweit bekannt für ihre hohe Qualität und ihre umfassenden Herstellergarantien. Die Tests auf dem Nürburgring tragen maßgeblich dazu bei, dass wir diese Topqualität gewährleisten können. Darüber hinaus helfen sie uns, unsere Fahrzeuge exakt auf die hohen Ansprüche europäischer Autofahrer abzu­stimmen. Die Erkenntnisse, die wir hier gewinnen, sind aber nicht nur für Europa relevant, sie fließen auch in die Arbeit unseres zentralen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Korea ein.“

Die 21 Kilometer lange Nordschleife des Nürburgrings eignet sich mit ihren 73 Kurven, Steigungen von bis zu 17 Prozent und einem Höhenunterschied von rund 300 Metern hervorragend für anspruchsvollste Tests. Dazu gehört vor allem der „beschleunigte Dauertest“, bei dem innerhalb weniger Wochen 480 Runden durch die „grüne Hölle“ gefahren werden, wie die Traditions-Rennstrecke auch genannt wird. Mit diesen 10.000 Kilometern lässt sich eine Laufleistung simulieren, die 150.000 bis 180.000 Kilometer im Alltagsgebrauch entspricht. Bei jedem dieser Tests werden unterschiedlichste Messungen vorgenommen, die wertvolle Parameter liefern. Hinzu kommen die Beobach­tungen und Einschätzungen der erfahrenen Testpiloten. Weitere Erprobungen richten sich gezielt auf dynamische Tests von Motor, Lenkung, Federung, Handling und Fahrbarkeit. Das neue Testzentrum ermöglicht den Ingenieuren, die erhobenen Daten vor Ort in Echtzeit zu bewerten und noch während der Testzyklen Modifikationen vorzu­nehmen.

Fazit: Hyundai i40 Kombi im Fahrbericht

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 zum Fahrbericht über den Hyundai i40 Kombi: [zum Anfang]
Billig war gestern. Lange Zeit galt vor allem der Preis als bestes Argument für den Kauf eines Koreaners. Mit den Qualitäten der aktuellen Generation dürfte dies dann endgültig erledigt sein. Allerdings auch, weil ein Hyundai heute eben nicht mehr „billig“ ist.

Ausstattung und Preis

Mit einem Basispreis von 31.830 € ist der Hyundai i40 Kombi in der Premium-Version kein Schnäppchen mehr.  Dazu kommt die Tatsache, dass man das Relax-Paket mit den kühlbaren Vordersitzen und der Memory-Funktion für den elektrischen Fahrersitz sowie das Technik-Paket mit dem Einparkassistent, der Reifendruck-Kontrolle und dem Spurhalte-Assistenten, eben nur hinzu bestellen kann, wenn man die Premium-Version bestellt.  Voll ausstaffiert summiert sich der Gesamtpreis des Testwagens damit auf über 38.000 €. Ein stolzer Preis.

Doch Hyundai hat noch ein Ass im Ärmel. Denn anders als die deutschen Premium-Hersteller, vertraut Hyundai so sehr auf die eigene Arbeit, dass man dem Kunden eine 5-Jährige Garantie OHNE Kilometerbegrenzung auf das Fahrzeug gibt.

Hyundai i40 Kombi in der Seitenansicht

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Vorteile:

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  • Gute Fahrwerksabstimmung
  • Tolles Raumgefühl
  • Lange Herstellergarantie

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Nachteile:

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  • Müder Motor
  • Schlechte Rundumsicht

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Der Verbrauch:

  • Alltagsfahrer ohne Sparfuß:  7.8 Liter auf 100 KM
  • Öko-Experte mit grünem Zeh:  5.6 Liter auf 100 KM
  • Außendienstler mit Vollgas-Lust:  9.5 Liter auf 100 KM

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[checklist]

Was mir am Hyundai i40 besonders gefallen hat:

  • Nach außen wirkt der i40 wie ein Durchschnitts-Kombi für Durchschnitts-Familien. Seine echten Werte erkennt jedoch, wer sich mit ihm beschäftigt. Ein Auto das den Nerz nach innen trägt. 

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Hyundai i40 Laderaum

Das wünsche ich mir vom Hyundai i40 Kombi Nachfolger:

  • Einen potenteren Dieselmotor und einen größeren Verstellbereich für den Fahrersitz. 

Bewertung:

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Komfort – 21 von 25 Punkten

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  • Raumgefühl:  4 von 5 Punkten
  • Sitzposition:  5 von 6 Punkten
  • Fahrgeräusche innen: 4 von 4 Punkten
  • Haptik: 4 von 5 Punkten
  • Assistenzsysteme: 4 von 5 Punkten

[/arrowlist][/one_half]

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Fahrspaß – 9 von 25 Punkten

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  • Landstraße: 2 von 6 Punkten
  • Autobahn:  4 von 6 Punkten
  • Überholprestige: 0 von 2 Punkten
  • Beschleunigung: 1 von 5 Punkten
  • V/max: 2 von 6 Punkten

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Kosten – 15 von 25 Punkten

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  • Anschaffung: 4 von 6 Punkten
  • Aufpreisliste:  4 von 6 Punkten
  • Versicherung: 2 von 5 Punkten
  • Wartung: 3 von 3 Punkten
  • Wertverlust: 2 von 4 Punkten

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Antrieb – 17 von 25 Punkten 

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  • Motor: 3 von 6 Punkten
  • Getriebe: 4 von 5 Punkten
  • Bremsen: 4 von 5 Punkten
  • Sound innen: 1 von 3 Punkten
  • Verbrauch: 5 von 6 Punkten

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Hyundai Kombi Rücken

Punktzahl gesamt: 62 / 100 Punkten

Hyundai i40 Kombi 1.7 Diesel –  Das Fazit:

Clevere Kombination

Er sieht mittlerweile nicht nur echt europäisch aus, er überzeugt auch mit einer für Koreanische Automobile bis dato unbekannten Qualität im Bezug auf Verarbeitung und Materialwahl. Mit dem i40 Kombi bieten die Koreaner genau die Mischung aus sparsamen Diesel und praktischem Kombi an, die bei uns auf dem Markt gefragt ist. In der Anschaffung ist der i40 Kombi vor allem als gut ausgestatteter „Premium“ kein Schnäppchen mehr – die fünf Jahre Garantie sind jedoch für Familien- und private Autokäufer ein echtes Argument!

… zu den technischen Daten… >>>

Fahrbericht Seite 1  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

Hersteller-Prospekt PDF Download

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text/Foto: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2013 |  by-nc-nd

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Aktuelle Suchanfragen:

Fahrbericht Hyundai i40 Kombi – 1.7 CRDI

Koreanische Autos sehen schon seit einiger zeit europäischer aus, als viele Modelle die bei uns in Europa gestaltet werden. Ein gutes Beispiel ist die Marke Hyundai. Der Designchef der Marken Hyundai und Kia ist Peter Schreyer und im Lebenslauf des Designers stehen viele Jahre im Dienste der Marken Volkswagen und Audi. So stammt nicht nur die viel beachtete Audi quattro spyder Studie von 1991 von ihm, sondern auch die Design-Ikone „Audi TT“ aus der ersten Generation. Aber auch der Golf 4 und der Audi A2 sind unter Peter Schreyer entstanden. Und das der neue Hyundai i40 Kombi so europäisch wirkt, daran sind nicht nur die LED-Tagfahrlicht-Girlanden nach Ingolstädter-Vorbild schuld.

Kia ist wie ein Schneekristall, Hyundai wie ein Wassertropfen.

Der stellv. Vorsitzenden der Hyundai-Kia Motor Corp hat mit diesem Zitat eine bildliche Erklärung für die Unterschiede im Design der beiden Konzern-Marken abgegeben, aber am Ende entstammt die Grundlage H2O aus einer gemeinsamen Wasserquelle und deren Ursprung ist noch immer in Ingolstadt zu suchen. Und das dieses Design gut ankommt, auch weil die Formensprache so vertraut wirkt, das zeigen die die guten Verkaufszahlen.

Hyundai Rückleuchten Chrome

Im Fahrbericht:

Hyundai i40 1.7 CRDI

Koreanische Kombination

Aber das Design ist eben nur ein Faktor. Ein gänzlich anderer ist die Qualität der Fahrzeuge aus Korea. Und hier fühle ich mich, mit geschlossenen Augen im i40 Kombi „Premium“ sitzend, wie in einem Wolfsburger Kombi mit windigem Namen. Es ist die Wahl der verwendeten Materialien, es ist die Güte der Verarbeitung und es ist das Niveau der Ausstattung.

Hinzu kommt, in der Premium-Ausstattung des Testwagens bleiben kaum noch Wünsche offen. Selbst eine Klimatisierung der Sitze in der ersten Reihe und Sitzheizung in der zweiten ist bereits enthalten. Design, Verarbeitung und Ausstattung sind also mindestens auf dem Niveau der deutschen Mittelklasse – wo also liegen die Schwächen des Kombis aus Korea? Der Fahrbericht soll es zeigen.

Der Hyundai i40 Kombi

Hyundai Kombi Fahrbericht Album

„da scheppert nix“

Es war wohl der Ausspruch der IAA 2011 als Martin Winterkorn in einem Hyundai i30 Platz nahm und die Lenksäulenverstellung testete. Sein Urteil dürfte den Entwicklern in Wolfsburger nicht gefallen haben, denn Martin Winterkorn war darüber überrascht, das es die Koreaner geschafft hatten, eine Lenksäulenverstellung einzubauen, die ihrer Aufgaben frei von „scheppernden“ Geräuschen nachging.

Und es ist vermutlich die größte Überraschung für mich im Umgang mit dem Testwagen von Hyundai gewesen, die Qualität und das Niveau der Verarbeitung im Innenraum. Abgesehen von einem Fahrersitz der sich nicht weit genug nach unten stellen lässt, wirkte der Hyundai i40 wie aus einem Guss.

Das Platzangebot war überzeugend und selbst der Laderaum muss sich nicht vor dem Platzhirsch aus Wolfsburg verstecken.   Bleibt ein Problem mit Autos auf dem Niveau des neuen i40, man kann im Prinzip nur noch über eine Handvoll Schwachstellen reden, denn der Rest ist bereits auf einem Niveau angekommen, das es schwer macht die Unterschiede im Handling zu den Premium-Modellen aus deutscher Produktion zu erklären.

Der i40 federt elegant über fiese Straßen, bleibt sauber in der Spur auch bei windigen Witterungsverhältnissen und vermittelt immer diese Extra-Portion Komfort, die man sich von Familien-Kombis wünscht. Gepaart mit der guten Ausstattung und dem wohligen Raumgefühl, muss der Blick daher zwangsläufig auf die letzten Kritikpunkte fallen.

Ähnlich vieler Audi-Modelle  ist auch der i40 auf dem Weg zu einem Panzer-Spähwagen zu werden, zu klein sind vor allem die hinteren Scheiben und hätte der i40 nicht Parkpiepser, Rückfahrkamera und sogar einen Park-Assistenten, man würde das rückwärts einparken unter allen Umständen vermeiden wollen.  Zudem ist der 1.7 Dieselmotor nur eine Art Grundversorgung für Freunde des fulminanten Drehmoments.

Hyundai i40 cockpit ansichten

Vernunftsmotor

136 PS bei 4.000 Umdrehungen. Der langhubig ausgelegte (mehr Hub als Bohrung) Vierzylinderdiesel läuft komfortable und für einen Direkteinspritzerdiesel auch ausreichend Vibrationsfrei. 136 PS mögen vor 5 Jahren noch für ein raunen unter den Fahrern von Dieselkombis gesorgt haben, aber mittlerweile ist der effiziente Motor mit dem ungewöhnlichen Hubraumvolumen von 1.7 Liter nur Basiskost.

Den um die 1.600 bis 1.700 Kilogramm schweren Kombi zieht der 330 Nm starke Diesel zwar mühelos über jede Autobahnsteigung, aber vor allem im Durchzug und ab 140 km/h wünscht man sich als Langstrecken- und Vielfahrer doch ein wenig mehr Bumms.

Dafür überzeugt der – derzeit nur nach EU 5 zertifizierte – Diesel mit Zurückhaltung im Konsum des edlen Schweröls. Bei meinen Fahrten waren Verbrauchswerte von knapp unter 7 Liter eher normal, denn die Ausnahme.
Vierzylinder -Diesel

Herstellerfoto
Herstellerfoto

Wer es noch genügsamer mag, für den hat Hyundai noch eine 116 PS Variante des Dieselmotors parat und in der „blue-Version“ wird der Korea-Kombi dann zum Knauserer. Laut NEFZ sollen dem 116 PS blue 4.3 Liter Diesel für 100 Kilometer reichen.

Leistung:

136 PS

Kraft:

330 Nm

Verbrauch:

4,7 Norm

Hyundai i40 Heckansicht

Vorteile – Nachteile – Fazit … auf der nächsten Seite geht es weiter.

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Aktuelle Suchanfragen:

NYIAS 2013: KIA Soul

Nach den SUVs kommen die UUVs. KIA präsentiert in New York den neuen KIA Soul, der kaum anders aussieht, als der bisherige Soul und dennoch frisch und neu wirkt.

UUV steht für Urban Utility Vehicle und soll damit das Moderne Mehrzweck-Automobil für den aktiven Stadtmenschen darstellen.

Größer und äußerlich wie auch unter dem Blech, runderneuert, ohne jedoch dabei den ursprünglichen Charakter des Koreanischen Kasten zu verbiegen.

Sobald KIA technische Daten und Preise für die deutsche Version bekannt gibt, werde ich auf den schicken Stadtkastenwagen noch einmal eingehen.

Fahrbericht: KIA Sorento 2.2 CRDI 4WD

Steckt nicht in jedem von uns ein SUV-Fan?

Seite 2 des KIA Sorento Fahrberichts:
Die Argumente sind immer die gleichen: Man sieht so gut. Fragt man die Käufer eines SUV, dann hört man genau dieses Argument immer wieder.  Natürlich macht der große KIA hier keine Ausnahme und ja – wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, dann vermisst man diese aufrechte und leicht erhabene Sitzposition beim wechsel zurück in einen normalen PKW.

Der KIA verwöhnt den Fahrer mit einem simplen, aber betont gut verarbeiteten Cockpit. Die Anzeigen sind klar und gut ablesbar und die Bedienung wirft keine Fragen auf. Einzig das Lenkrad hat wohl bei der Verteilung der Knöpfchen eventuell einmal zu oft „Hier“ gerufen.

Im Testwagen war der 197 PS starke 2.2 Liter Vierzylinder-Diesel in Verbindung mit einem unauffälligen Sechsstufenautomatikgetriebe verbaut.  Und damit hätte ich das wichtigste Adjektiv für den Antrieb des Sorento bereits genannt: Unauffällig!

Der 437 Nm starke Diesel und das Automatikgetriebe arbeiten perfekt zusammen – von den Schaltvorgängen des Getriebes spürt man üblicherweise nichts und der Hubraumstarke Vierzylinder werkelt extrem gut gedämmt unter der großen Motorhaube. Hier arbeiten zwei zusammen, die einem echt die Denkerfalten auf die Stirn zaubern können.  Mit knapp 200 PS und der gut abgestimmten Automatik gelingt dem Sorento der Spagat aus Laufruhe und überzeugender Kraftentfaltung derart gut, dass man sich ernsthaft überlegt, wofür der Premiumzuschlag anderer Modelle erhoben wird.

[one_third last=“no“]2.2 CRDI:

Der 2.2 Liter Vierzylinder-Diesel wird bei KIA und bei Hyundai verwendet. Mit der Euro5 Einstufung gilt der Motor als zeitgemäß, andere können es jedoch heute bereits besser. 197 PS bei 3.800 Umdrehungen, und  437 Nm Kraft im Bereich von 1.800 bis 2.500 Umdrehungen. Der 2.2 CRDI ist ein kultivierter Bulle.

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Kia Sorento motor crdi

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Platz in der großen Hütte

Kia Sorento Kofferraum

 

660 Liter Kofferraumvolumen, oder um es anders zu sagen: Genug Platz um die gesamten Möbel einer Junggesellenbude zu verstauen. Klappt man die zweite Reihe um, ergibt sich ein Ladevolumen von 1.675 Litern.  Der Testwagen kam als Fünfsitzer zum Test, für Familien die des öfteren auch einmal eine Handball-Mannschaft zum nächsten Spiel fahren, gibt es die dritte Sitzreihe gegen Aufpreis. Dies jedoch nur – wenig verständlich – in der teuersten der vier Ausstattungsvarianten.Fach unter dem Kofferraumboden KIA Sorento

Der Fünfsitzer hat zudem ein weiteres Staufach unter dem eigentlichen Kofferraumboden.

 

Fahrgefühl:

Der torkelnde Riese oder ein Seeman auf Landgang.  Nein – der überarbeitete KIA kann im Alltag durch eine sensible Abstimmung des Fahrwerks überzeugen. Die Lenkung überzeugt durch eine feine Rückmeldung und trotz seiner Größe und seines Gewichts, wirkt der Sorento nicht schwerfällig. Da sitzt man also nun in einem großen SUV aus Korea, freut sich über den kraftvollen Diesel – die unauffällige Automatik und wundert sich immer wieder, wie gelungen sich das ganze Auto anfühlt. Hier fährt kein billiger Koreaner – hier greift ein großer SUV mit echten Talenten nach der Krone.

Fahrbericht Kia Sorento Seite 2 Schnauze

Meine persönliche Empfehlung:

Neben dem 2.2 Liter Diesel, bietet KIA den Sorento noch mit einem 2.4 Liter Benzindirekteinspritzer an. Ohne den Benziner gefahren zu sein, ich denke hier ist jede Überlegung unnötig. Der aufgeladene Turbodiesel mit seinen 437 Nm stiehlt dem nur 242 Nm starken Benziner ganz klar die Show.  Dazu liegt der Normverbrauch des Diesel zusätzliche 2,5 Liter unter dem Benziner und die gute Geräuschdämmung des Selbstzünders lässt die letzten Zweifel verfliegen.

Bleibt die Frage nach 2WD oder 4WD. Auch hier kann es meiner Meinung nach nur eine Antwort geben: Der Allradantrieb gehört bei einem SUV ganz klar dazu. Ich stelle mir nur das Gelächter vor, würde man sich mit einem großen SUV auf einer matschigen Wiese festfahren. Nein – ein 4WD muss es sein.

Dann kostet der Sorento 2.2 CRDI 4WD 35.790 € in der Edition 7 Ausstattung. Wer ein wenig mehr *blingbling*, wie Aluminium-Einstiegsleisten, getönte Scheiben ab Reihe 2 und einen Heckspoiler mag, der wählt die Variante Vision und bekommt einen elektrisch einstellbaren Fahrersitz dazu. Auch das MP3 Radio mit kleinem 4,3 Zoll TFT-Display ist erst ab der Vision-Ausstattung erhältlich.

Die Variante Vision bietet für 38.290 € einen feinen Kompromiss zwischen „noch unter 40.000 €“ Einstiegspreis und einem gut ausgerüstetem SUV – der auch anspruchsvolle Fahrer begeistern kann.  Die Sechsstufenautomatik ist zudem ebenso erst aber der Vision-Ausstattung erhältlich und kostet 1.250 € Aufpreis – womit die 40.000 €  Schallmauer jedoch unangetastet bleibt!

Die Top-Variante Spirit bietet von allem noch ein wenig mehr! Zu einem Preis ab 42.290 € gibt es so feine Extras wie eine Reifendruck-Kontrollanzeige, 18 Zoll Leichtmetallfelgen, Aluminiumoptik anstelle von Holz im Innenraum, ein 7 Zoll Navigationsgerät, eine Lenkung mit variablen Lenkkräften (Flexsteer) und einen Einparkassistent. Zudem sind das Technik-Paket mit Xenonlicht und die Teilledersitze mit Sitzbelüftung für 1.400 € und 1.350 € inklusive.

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Aktuelle Suchanfragen:

KIA Sorento 2.2 CRDI 4WD | Technische Details

KIA Sorento 2.2 CRDI 4WD – Vision AT
Erstzulassung: 2012
Motortyp: R4 – DOHC
Hubraum in ccm³: 2.199
max. Leistung bei min-1: 145 kW / 197 PS – 3.800 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 437 Nm – 1.800 / 2.500 U/min
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Allradantrieb
Antriebsart, optional: 4WD Lock
Getriebeart, serienmäßig: 6-Gang Automatik mit Wandler
Getriebeart, optional:
Leergewicht: 1.890- 1.997 kg
maximale Zuladung: 620 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 9,9 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 190 km/h – abgeregelt
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung:
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 6,7 l / 100 km Diesel
CO2-Emission, kombiniert: 175 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse: C
cW-Wert:  0,34
Stirnfläche:  –
Testverbrauch: min  — l / 100km
Testverbrauch: max  — l / 100km
Testverbrauch: Schnitt 8,8 l / 100km
km-Stand Testbeginn: 6.918 km
km-Stand Testende: 7.456 km
Bereifung: Winterräder
Garantie: 7 Jahre oder 15.000 km
Basispreis: 29.990 € – 2.4GDI 2WD Attract

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller KIA für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!

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Aktuelle Suchanfragen:

Galerie: KIA Sorento

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