Sie werden so schnell groß: 25 Jahre Renault Twingo

„Junge, wo ist bloß die Zeit geblieben? Eben warst Du noch ein Kind und nun bist Du schon 25!“ So oder so ähnlich wird es dem ein oder anderen ergehen, wenn er zu hören bekommt, dass der Renault Twingo nun sein 25. Jubiläum feiert. 1992 war es, als der kleine Franzose sein Debut auf dem Automobilsalon in Genf feierte und das Konzept eines Vans mit den Abmessungen eines Kleinstwagens verband. Heute blicken wir auf drei Generationen zurück, die sich bei einem Detail einig geblieben sind: Den Kulleraugen. Read more

Mitsubishi Space Star – Günstig, billig, preiswert?

„Hey, ich habe mir neulich Sneaker gekauft, die waren total billig!“ Billig! Ein viel gescholtenes Wort. Eines, das man eventuell auch für den aktuellen Mitsubishi Space Star verwenden könnte? Oder ist der japanische Kleinstwagen etwa günstig. Oder Preiswert? Habby ist dem auf den Grund gegangen und zeigt im Test auf YouTube, was der Japaner auf dem Kasten hat. Und darin! Read more

Aktuelle Suchanfragen:

Brabus Ultimate 125 – Das Bolidchen

Die 20.000 Euro, die Smart für die stärkere und exklusiv ausgestattete Brabus-Version des Fortwo verlangt, mögen durchaus happig erscheinen. Doch im Vergleich zum Ultimate 125, den Brabus ab sofort selbst anbietet, ist das ein Schnäppchen. Rund 50.000 Euro kostet der Zweisitzer als Coupé, der neben einer exklusiven Außenfarbe und feinen Lederwelten auch noch ein paar Extra-PS bietet.

Bei der Außenfarbe haben Kunden freie Wahl

125 steht nicht für die Zahl der Exemplare, die Brabus maximal bauen will, sondern außerdem auch für die Leistung des 0,9-Liter-Dreizylinders, der die Hinterräder mit 92 kW/125 PS und 200 Newtonmeter Drehmoment antreibt. Damit soll der Fortwo in 9,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigen und maximal 175 km/h schnell werden. Dank einer Edelstahl-Sportauspuffanlage mit drei mittig austretenden Endrohren verspricht der Tuner auch eine entsprechend leistungsbetonte Akustik.

Auffällig ist unter anderem die Edelstahlauspuffanlage mit drei mittig platzierten Auspuffendrohren

Optisch zeigt Zwerg ebenfalls Muskeln. Dafür sorgen unter anderem eine Breitbaukarosserie, ein neuer Frontspoiler, ein Heckdiffusor sowie Seitenschweller. Außerdem hat Brabus dem Kleinstwagen ein Sportfahrwerk samt Spurverbreiterung sowie 18-Zoll-Monoblock-Schmiederäder mit 205er-Reifen vorne und 235er-Schlappen an der Hinterachse verpasst.

Ebenfalls freie Wahl bietet Brabus den Ultimate-Kunden bei der Farbe des Innenraumleders

Bei Außenlackierung und der Farbe des Innenraumleders ist übrigens Freistil angesagt. Jeder erdenkbare Ton ist laut Brabus möglich. Neben viel Leder sorgen im Interieur noch eine Reihe Edelstahl- und Alu-Akzente für besonderen Flair. Außerdem bietet der Ultimate 125 einige Komfortextras wie Audiosystem, Navigation und Klimaanlage. Neben dem mindestens 50.000 Euro teuren Fortwo Coupé bietet der Fahrzeugveredler aus Bottrop den Ultimate 125 auch als Cabrio ab 52.800 Euro an. (Mario Hommen/SP-X)

Kia Picanto – Neue Größe

Unverändert kurz und knapp tritt der neue Kia Picanto an. Die ab 1. April erhältliche dritte Generation des Kleinstwagens streckt sich wie zuvor auf eine Länge von 3,60 Metern und hält so genügend Längenabstand zum nächstgrößeren Modell im Kia-Portfolio, dem kürzlich ebenfalls neu aufgelegten Kleinwagen Rio. Der nur noch als Fünftürer angebotene Picanto kostet in Verbindung mit dem 1,0-Liter-Dreizylinder (49 kW/67 PS) ab 9.990 Euro. Der 1,2-Liter-Vierzylinder (62 kW/84 PS) steht mit zusätzlich besserer Ausstattung ab 11.890 Euro in der Preisliste.

Die GT-Line-Ausführung ist schick, aber deutlich teurer als das Basismodell

Schick sieht der Kleine aus. Das Fahrzeug nimmt unter anderem mit der typischen „Tigernasenfront“ Anleihen beim neuen Rio und es steht durch die verkürzten vorderen und hinteren Überhänge nun satter auf der Straße. Fährt er noch in der Ausstattungsvariante GT-Line (ab 14.990 Euro) vor, ist der Picanto sogar ein richtiger Hingucker. Große Luftöffnungen in der Front, LED-Tagfahr- und Rückleuchten, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Seitenschweller sowie ein Heckdiffusor mit Doppelrohrauspuff machen was her.

Zum Marktstart stehen die zwei bereits aus dem Vorgänger vertrauten Sauger-Aggregate, ein Dreizylinder mit 49 kW/67 PS und ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 62 kW/84 PS, zur Wahl

Sitzt man im Fahrzeug, vergisst man schnell, dass man in einem Kleinstwagen unterwegs ist. Das liegt zum einem am guten Platzangebot. Zumindest auf den vorderen Sitzen geht es kommod zu. Die Sitze sind zudem bequem. Leider lässt sich das Lenkrad nur in der Höhe und nicht auch noch in der Tiefe verstellen. Im Fond ist das Raumgefühl natürlich nicht nur subjektiv, sondern auch objektiv eingeschränkter. Das Kofferraumvolumen ist dafür deutlich gewachsen, es fasst nun je nach Stellung der asymmetrisch im Verhältnis 60:40 geteilten Rücksitzlehne zwischen 255 und 1.010 Liter. Beim Umlegen der Rücksitzlehnen entsteht keine Stufe, die Ladefläche ist eben. Gefallen hat uns auch der Fahrkomfort des automobilen Winzlings. Der Picanto überzeugt mit einem ausgewogenen Fahrwerk. Bodenunebenheiten werden vergleichsweise gut weggebügelt, der „Hoppeleffekt“ fällt sehr gering aus.

Unverändert kurz und knapp tritt der neue Kia Picanto an

So schick beziehungsweise sportiv sich der Picanto zumindest in der GT-Line auch präsentiert – die Motoren sind ganz klassentypisch eher Hausmannskost und sprechen die Vernunft der Käufer an. Zum Marktstart stehen die zwei bereits aus dem Vorgänger vertrauten Sauger-Aggregate, ein Dreizylinder mit 49 kW/67 PS und ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 62 kW/84 PS, zur Wahl. Muskeln lassen sich mit den überarbeiteten Triebwerken nicht zeigen, man trainiert höchstens die eigenen im Schaltarm, um die Triebwerke in Drehmomentlaune zu halten.

Sitzt man im Fahrzeug, vergisst man schnell, dass man in einem Kleinstwagen unterwegs ist

Der Dreizylinder, der seine Bauart nicht verleugnen kann, schnattert vernehmlich vor sich hin. Die 67 PS eignen sich nur für Fahrer, die keinen gesteigerten Wert auf Spritzigkeit legen. In 14,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, eine Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h und ein Durchschnittsverbrauch von 4,2 Liter (mit Start-Stopp) lauten hier die Eckdaten. Das Drehmoment von 96 Nm muss durch eifriges Schalten wachgekitzelt werden. Für Fahrten im städtischen Umfeld dürfte der Dreizylinder genügen. Wer jedoch auch hin und wieder sich auf die Landstraße oder gar Autobahn trauen will, ist mit dem 1,2-Liter-Vierzylinder (62 kW/84 PS) besser bedient.

Auch eine Rückfahrkamera ist zu haben

Der vermittelt eine gewisse Beschleunigungsfreude, die Höchstgeschwindigkeit ist bei Tempo 173 erreicht. Der Standardspurt gelingt in 12 Sekunden. Den Normverbrauchswert gibt Kia mit 4,5 Liter an. Ab Herbst erweitert Kia das Motorenangebot um einen Turbo-Dreizylinder mit 74 kW/100 PS. Der Turbo (172 Nm, Vmax: 180 km/h) dürfe dann GT-Line und fahrerischen Anspruch besser in Einklang bringen.

Der Kofferraum bleibt eher klein

Mit einem Basispreis von knapp 10.000 Euro liegt der Picanto preislich auf dem Niveau seiner Wettbewerber wie Suzuki Celerio, Opel Karl, Fiat Panda oder VW Up. Allerdings darf man in der untersten Ausstattungsvariante klassenüblich keine großen Komfortansprüche stellen. Die meisten Kunden werden aber sowohl die Basisversion als auch die teure GT-Line links liegen lassen und sich für die Dream-Team-Edition (ab 12.690 Euro) entscheiden. Hier ist eigentlich alles drin, was man zum Wohlfühlen braucht. Dazu zählen unter anderem Klimaanlage, elektrische Helfer für Fensterheber und Außenspiegel, höhenverstellbarer Fahrersitz, Sitzheizung und ein beheizbares Lederlenkrad.

Das Infotainment ist auf aktuellem Stand

Picanto-Käufer können aber auch abseits der gewählten Ausstattungsvariante weiteres Geld in Komfort und Aussehen investieren. Fahrer-Knieairbag, Klimaautomatik, Navi-Infotainmentsystem mit 7-Zoll-Touchscreen, eine verschiebbare Mittelarmlehne vorne, Apple Carplay, Android Auto oder eine auffällige Farbe machen aus dem Picanto ein richtig großes Fahrzeug – und auch ein teures. Der preisliche Abstand zu einem Kleinwagen ist dann schnell aufgebraucht.

Aber auch wenn das Budget knapp ist: Für 590 Euro kann der Winzling mit einem autonomen Bremsassistenten, der bis Tempo 165 aktiv ist, aufgerüstet werden. Unbedingt dazu bestellen. Die 7-Jahres-Garantie gehört dagegen ab Werk zur Grundausstattung. (Elfriede Munsch/SP-X)

Kia Picanto – Kleiner Aufsteigertyp

Kias Kleinster – der Picanto – kommt im Sommer in Deutschland neu auf den Markt. Bei den Außenabmessungen ist weiterhin Kleinstwagen-Niveau angesagt, bei Ausstattung und Antrieb geht der Koreaner hingegen auf Tuchfühlung mit höheren Klassen. Dabei bleibt der Einstiegspreis allerdings gerade noch im vierstelligen Bereich.

Mit 3,59 Meter ist der stets fünftürige Picanto weiterhin kurz. Optisch gibt sich der kleine Kia hingegen selbstbewusst und stämmig. Das trifft in besonderer Weise auf die neue Sportausführung GT-Line zu, die mit einigen Dynamik-Akzenten besonders auffällig daherkommt. Im Innenraum haben die Gäste mehr Platz als bisher, vor allem im Fond ist die Beinfreiheit gewachsen. Auch der Kofferraum mit einem Fassungsvolumen von 255 bis 1.010 Liter hat deutlich zugelegt.

Bei der Basisversion sind sechs Airbags, Bordcomputer, Radio, USB-Anschluss und eine Zentralverriegelung an Bord. Optional bietet Kia höhere Ausstattungslinien und zusätzliche Ausstattungspakete. Hier lässt sich der Kleinwagen unter anderem mit Knieairbag, Klimaautomatik, Navi-Infotainmentsystem mit 7-Zoll-Touchscreen, einer Mittelarmlehne vorne, beheizbarem Lederlenkrad, Sitzheizung, Parkpiepser, Tempomat, Kollisionsverhinderer, Freisprechanlage aufrüsten.

Bei den Motoren gibt es hingegen wie bisher einfache Kost. Zumindest vorläufig haben die Kunden die Wahl zwischen einem Einliter-Dreizylinder mit 49 kW/67 PS oder einem 1,2-Liter-Vierzylinder mit 62 kW/84 PS. Erst im Herbst ist zusätzlich ein Einliter-Benziner mit Direkteinspritzung und Turboaufladung verfügbar. Mit dem 74 kW/100 PS und 172 Newtonmeter starken Dreizylinder beschleunigt der Picanto in zehn Sekunden auf Landstraßentempo und erreicht 180 km/h Höchstgeschwindigkeit.

(Mario Hommen/SP-X)

Toyota i-Tril Concept – Neigung zu Kleinstadt-Müttern

Nicht viel breiter als ein Motorroller, aber geräumig wie ein Kleinstwagen: Das elektrische Mini-Mobil i-Tril könnte in Zukunft den Innenstadtverkehr revolutionieren. Zumindest, wenn es nach Autohersteller Toyota geht, der das schmale Vierrad als Studie zum Verkehr der Zukunft auf dem Genfer Autosalon (bis 19. März) vorgestellt hat.

Das Micromobil ist mit 2,83 Metern von Bug bis Heck nur wenig länger als der Zweisitzer Smart Fortwo – allerdings deutlich schmaler. Vorne misst die Spurbreite 1,20 Meter, so dass zwischen den Rädern immerhin Platz für den Fahrer und zwei seitlich dahinter versetzte Passagiere ist. Alle drei steigen durch zwei große seitliche Flügeltüren ein. Die Hinterachse kommt mit der halben Länge aus. Damit das schmale und hohe Vierrad nicht umkippt, legt es sich dank eines aktiven Fahrwerks wie ein Motorrad in die Kurve.

Gesteuert wird das nur 600 Kilogramm schwere Fahrzeug mit einer Art Joystick. Lenkrad und Pedale gibt es nicht. Am Steuer sieht Toyota eine recht konkrete Zielgruppe: die technik-affine Frau zwischen 30 und 50, wohnhaft in einer kleinen bis mittelgroßen Stadt, gerne alleinerziehend. Sie soll das kleine Auto nutzen können, um die Kinder zur Schule zu bringen, Restaurants zu besuchen und Freunde zu treffen. (Holger Holzer/SP-X)

Kia Picanto – Basis bleibt vierstellig

Der Kia Picanto bleibt mit seinem Einstiegspreis auch in der Neuauflage knapp unter der 10.000-Euro-Grenze. Für 9.990 Euro fährt der Kleinstwagen ab Sommer mit einem 49 kW/67 PS starken 1,0-Liter-Motor vor, an Bord sind dann unter anderem Audioanlage und Lichtautomatik.

Insgesamt stehen vier Ausstattungslinien zur Wahl, auf der Optionsliste finden sich zudem Posten wie Klimaautomatik, Tempomat und Kunstledersitze. Einzige Antriebsalternativ ist zunächst ein 1,2-Liter-Benziner mit 62 kW/84 PS, für den optional eine Automatik zu haben ist. Ende des Jahres ergänzt ein 74 kW/100 PS starker Turbobenziner das Angebot.

Mit seinem Preis von knapp 10.000 Euro liegt der Picanto auf dem Niveau des Wettbewerbs. Zu den Konkurrenten des Koreaners zählen unter anderem Ford Ka+, Renault Twingo und Skoda Citigo. (Holger Holzer/SP-X)

Smart Forfour electric drive – Der smarteste Smart

Nach der Vorstellung der bereits vierten Generation des rein elektrisch angetriebenen Zweisitzers Smart Fortwo als Coupé, folgt nun der viersitzige Smart namens Forfour. Beide sind 10. März 2017 bestellbar. Innerhalb der Stadt sind die mittlerweile flüsterleisen Mercedes-Töchter mit Renault-Technik am besten aufgehoben, da die Reichweite beim zweitürigen Coupé bei lediglich 160 Kilometern und beim Viertürer gar nur bei 155 Kilometern liegt. Der Preis für den Forfour startet bei 22.600 Euro, davon wird dann der Umweltbonus in Höhe von 4.400 Euro abgezogen. Im Sommer 2017 folgt noch eine dritte Elektro-Smart-Variante, das Faltdach-Cabrio. Übrigens dann als das weltweit einzige Oben-ohne-E-Mobil, allerdings auch nur mit 155 Kilometern rein elektrischer Reichweite.

Mit einer Gesamtlänge von nur 3,50 Metern bietet der Forfour deutlich mehr Platz als der Fortwo

Das Thema Reichweite wird von den Smart-Verantwortlichen aber nicht so ernst genommen, da Umfragen ergeben hätten, dass der durchschnittliche Kunde ohnehin nur rund 35 Kilometer am Tag zurücklegen möchte. Smart schwört jetzt so sehr auf die von den Franzosen eingekaufte Elektromobilität, dass man sich entschloss in den USA und Kanada keine Verbrennungsmotoren mehr anzubieten. Diese Entscheidung war sicherlich nicht freiwillig, schließlich verkaufte sich der Kleinwagen in Nordamerika im letzten Jahr nur rund 7.200 Mal. Auch in Norwegen wird der neue Smart nur noch mit E-Antrieb verkauft. All dies deutet wohl darauf hin, dass Smart in ein paar Jahren wohl nur noch reinelektrische Fahrzeuge anbieten wird, vielleicht ja schon ab 2020, spekulieren Insider. Mit den in diesem Jahr kommenden Modellen wird aber noch auf den meisten Märkten zweigleisig gefahren. „In Deutschland wird die gesamte Smart-Modellpalette sowohl mit Verbrennungsmotoren, als auch batterieelektrisch angeboten“, so Smart-Chefin Annette Winkler.

Zudem bietet der elektrische Forfour einen großen Gepäckraum, der bei umgeklappten Rücksitzlehnen beachtliche 975 Liter fassen kann

Unser erster Blick auf und in den neuen viertürigen E-Smart wird durch die beiden Ausstellfenster mit klapprigen Kunststoff-Verschlüssen an den hinteren Türen irritiert. Die Optik und die Anmutung entsprechen eigentlich überhaupt nicht dem Premium-Anspruch der Daimler-Tochter. Diese Details sind nun aber leider der Kooperation mit Renault geschuldet, schließlich liefern die Franzosen einen Großteil des Gesamtfahrzeugs an die Schwaben. Auch die beiden Sitzplätze in der zweiten Reihe enttäuschen, denn so richtig gut sitzen kann man hier nicht, ganz gleich mit welcher Körpergröße. Der Forfour ist also eher ein 2+2-Sitzer. Oder doch eher auch nur ein Zweisitzer, aber mit großem Gepäckraum, der bei umgeklappten Rücksitzlehnen beachtliche 975 Liter fassen kann. So wird der viertürige Stromer doch noch zum vielleicht smartesten Smart, der mit einer Gesamtlänge von nur 3,50 Metern und einem Wendekreis von 8,65 Metern deutlich mehr Platz und somit auch für zusätzlichen Komfort und mehr Sicherheitsgefühl sorgt.

Empfehlenswert für Besitzer des Forfour ED ist die Wallbox für 600 Euro, die ab Herbst 2017 mit einem 22-kW-Schnelllader verfügbar ist

Beim Platznehmen auf dem Fahrersitz erfreuen sich die Hände am dicken, griffigen und hochwertigen Multifunktionslenkrad. Hier können Radiolautstärke, Tempomat und das Multifunktionsdisplay mit den Daumen bedient werden. Deutlich preiswerter wirken die vier tennisballgroßen Lüftungsdüsen aus grobem Hartplastik im Mercedes-Stern-Design. Der Sitzkomfort in der ersten Reihe ist gar nicht übel, nur die Auflagefläche für die Oberschenkel ist in Kleinwagen traditionell zu kurz. Die integrierten Kopfstützen sehen nicht nur gut aus, sie sind auch vertrauenswürdig.

Beim Platznehmen auf dem Fahrersitz erfreuen sich die Hände am dicken, griffigen und hochwertigen Multifunktionslenkrad

Gestartet wird Elektroeinheit mit einem ganz normalen Zündschlüssel. Viele bunte Balken und Diagramme erscheinen, die Batterie ist vollgeladen. Der Gangwählhebel kennt auch hier vier Buchstaben P, R, N und D. Ein Getriebe gibt es nicht, man fährt mit dem beeindruckend starken E-Motor in nur einem Gang. Zum Rückwärtsfahren ändert sich einfach nur die Drehrichtung des Motors, der übrigens aus dem Renault-Werk im nordfranzösischen Clèon stammt. Der Anzug beim Kickdown ist, wie wir es von Elektrofahrzeugen ja schon gewohnt sind, bemerkenswert kräftig. Trotzdem sind es aus dem Stand beim Standard-Sprint auf Tempo 100 gähnend lange 12,7 Sekunden. Der eSmart beweist auch hier, dass er eigentlich für die Innenstadt gedacht ist.

Der Sitzkomfort in der ersten Reihe ist gar nicht übel, nur die Auflagefläche für die Oberschenkel ist in Kleinwagen traditionell zu kurz

Zahlreiches Zubehörkann man hinzukaufen. Ein Karabiner-Schlüsselanhänger mit Smart-Silhouette, Beachvolleybälle, T-Shirts und USB-Sticks in Fahrzeugschlüsseloptik. Empfehlenswert ist die Wallbox für 600 Euro, die ab Herbst 2017 mit einem 22 kW-Schnelllader verfügbar ist. In rund 45 Minuten sind dann die Batterien wieder zu 80 Prozent aufgeladen. Aber bitte die Wallbox nicht selbst installieren. Sie muss von einer Elektrofachkraft montiert und fachgerecht an das Netz angeschlossen werden. (Wolfgang Wieland/SP-X)

Kia Picanto – Kurz geblieben, aber groß geworden

Auf in die nächste Runde: Der Kia Picanto kommt ab Sommer in der dritten Generation auf den deutschen Markt. Der 3,60 Meter lange Kleinstwagen bleibt seinen bisherigen Abmessungen treu, will aber deutlich mehr Platz, Komfort und Sicherheit bieten. Zudem spendieren ihm die Koreaner einen neuen Motor und ein schickeres Aussehen. Preise stehen noch nicht fest. Der nur noch als Fünftürer erhältliche Picanto dürfte jedoch in Kombination mit dem bereits bekannten 49 kW/67 PS starken 1,0-Dreizylinder bei knapp unter 10.000 Euro starten.

Für den neuem Picanto sind einige Nettigkeiten bestellbar, wie etwa ein 7-Zoll-Kartennavigationssystem, die Anbindung an Android Auto und Apple CarPlay, Rückfahrkamera oder eine induktive Ladestation für Smartphones

Die Schwelle zur preislichen Fünfstelligkeit dürfte jedoch schnell überschritten werden. Schließlich haben sich die Kleinstwagen vom Image der mobilen Verzichtserklärung längst gelöst und bieten ihren Kunden jenseits des jeweiligen Basismodells reichlich Gelegenheit, Komfort zu genießen. So stehen auch im neuen Picanto je nach Ausstattung zahlreiche Individualisierungsoptionen zur Wahl; darunter zählen LED-Tagfahrlicht, ein 7-Zoll-Kartennavigationssystem, die Anbindung an Android Auto und Apple CarPlay, Rückfahrkamera oder eine induktive Ladestation für Smartphones. Ein Notbremsassistent sowie ein Airbag für das Fahrerknie sind ebenfalls optional verfügbar. Natürlich dürfen auch schicke Felgen nicht fehlen. Im Angebot sind neben den 14-Zoll-Standard-Stahlfelgen Leichtmetallfelgen bis zur 16-Zoll-Größe. Wer will kann auch statt des grauen oder schwarzen Einheitspolsterlooks farbenfrohe Lederimitate für die Sitze ordern.

Apropos Sitze: Diese sind ganz neu und sollen mehr Langstreckenkomfort bieten. Bei der ersten Sitzprobe machte das Gestühl einen guten Eindruck. Die Sitzauflagen sind groß. Die Kopfstützen lassen sich zudem in einem weiten Bereich verstellen. Im Fond geht es ebenfalls kommod zu, zumindest für zwei Mitreisende und wenn die Frontleute Rücksicht auf die hinteren Passagiere nehmen. Das Kofferraumvolumen ist deutlich gewachsen, es fasst nun je Stellung der asymmetrisch im Verhältnis 60:40 geteilten Rücksitzlehne zwischen 255 und 1.010 Liter. Die zweite Generation musste sich mit Volumina von 200 bis 870 Litern begnügen. Schön: Beim Umlegen der Rücksitzlehnen entsteht keine Stufe, die Ladefläche ist eben.

Den bereits aus dem Vorgänger vertrauten Sauger-Aggregaten, einen Dreizylinder mit 49 kW/67 PS und einen 1,2-Liter-Vierzylinder mit 62 kW/84 PS, stellt Kia ab Herbst einen Turbo-Dreizylinder mit 74 kW/100 PS zur Seite. Das Triebwerk, das schon im neuen Rio und im Ceed zum Einsatz kommt, mobilisiert 172 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei Tempo 180 erreicht, der Standardspurt gelingt in 10,1 Sekunden. Den Durchschnittsverbrauch gibt Kia mit 4,5 Litern an. Alle Motoren sind an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt; der Vierzylinder kann alternativ mit einer Vierstufen-Automatik aufgeliefert werden.

Der 3,60 Meter lange Kleinstwagen bleibt seinen bisherigen Abmessungen treu, will aber deutlich mehr Platz, Komfort und Sicherheit bieten

Um den Picanto im Wettbewerbsumfeld von VW Up, Opel Karl, Suzuki Celerio, Renault Twingo oder Toyota Aygo auch optisch günstig zu positionieren, haben ihm die Kia-Designer ein schickes Blechkleid verpasst. Das Fahrzeug nimmt unter anderem mit der typischen Tigernasenfront Anleihen beim neuen Rio; es steht durch die verkürzten vorderen und hinteren Überhänge nun satter auf der Straße. Besonders schick sieht der Winzling in der GT-Line-Variante aus. Hier darf er Muskeln zeigen. Große Luftöffnungen in der Front, sportive Leichtmetallfelgen, Seitenschweller sowie ein Heckdiffusor mit Doppelrohrauspuff machen was her, selbst wenn die Motorisierung dem sportlichen Anspruch nicht ganz gerecht wird. (Elfriede Munsch/SP-X)

Seat-Elektroautos – Der Kleinste darf als erster

Seat startet 2019 mit einer elektrifizierten Version des Kleinstwagens Mii in das Elektrozeitalter. Mit dem batteriebetriebenen Stadtauto will die VW-Tochter vor allem junge Kunden locken. Der Preis soll bei rund 20.000 Euro liegen, berichtet das britische Magazin „Auto Express“.

Der Elektro-Mii bleibt nicht lange allein. Bereits ein Jahr später soll dem Schwestermodell des VW E-Up ein E-Auto auf Basis des neuen Elektromobilitätsbaukastens des VW-Konzerns folgen, auf dem auch die für das gleiche Jahr angekündigte Serienversion des VW I.D. basiert. Eine Plug-in-Hybridversion des kompakten Leon könnte bei Bedarf ebenfalls umgesetzt werden; die Technik ist dank des VW Golf GTE im Konzern bereits vorhanden. (Holger Holzer/SP-X)

Skoda Citigo: Frisch von der Streckbank

Ok, es sind nur drei Zentimeter – dennoch ist das Wachstum erwähnenswert. Oder etwa nicht? Mit seinem Facelift wächst der kleine Tscheche allerdings nur außen, während alle anderen Abmessungen beim alten Maß bleiben. Zurückzuführen ist der gesteigerte Länge auf die neue Front. Was sonst noch erneuert wurde, zeigen die folgenden Zeilen. Read more

Toyota Aygo X-Pose – Sondermodell im Dreifarb-Look

Als Sondermodell „X-Pose“ betont der Toyota Aygo nun seine bunte Seite. Der Kleinstwagen kombiniert eine weiße Karosserie mit schwarzen Klavierlack-Ziereilen und roten Applikationen. Die Signalfarbe findet sich unter anderem am Kühlergrill, an den 15-Zoll-Leichtmetallelgen und am Stoff-Faltdach des Viersitzers. Auch der Innenraum ist in Schwarz, Weiß und Rot gehalten. Zur Ausstattung zählen unter anderem Teilledersitze, ein Multimediasystem mit Rückfahrkamera sowie ein schlüsselloses Schließsystem. Die Markteinführung erfolgt im März, Preise nennt der Hersteller noch nicht.

Mit dem neuen Sondermodell unterstreicht der Aygo seinen mit dem Modellwechsel 2014 begonnenen Wandel vom Budget-Kleinstwagen zum Cityflitzer mit Lifestyle-Ambitionen. Insgesamt bieten die Japaner nun drei Ausstattungslinien und drei Sondereditionen ihres gemeinsam mit dem Citroen C1 und dem Peugeot 108 gebauten Basismodells an. (Holger Holzer/SP-X)

Aktuelle Suchanfragen:

Eli Zero – Ein Twitwo für die Stadt

Die Mischung aus Twizy und Fortwo heißt nicht Twitwo, sondern Eli Zero. Die in China beheimatete Firma Eli Electric Vehicles bietet aber mit dem Kleinstmobil ein Fahrzeug an, das wie eine Mischung aus den beiden europäischen Modellen wirkt.

Der 2,25 Meter lange Zweisitzer ist eine richtig sympathische Erscheinung. Zentral in der Front befindet sich ein schwarzes Panel mit Scheinwerfern, das dem Mini ein sympathisches Lächeln ins Gesicht zaubert. Die großen transparenten Flächen des Glaspanoramadachs und den Türen sorgen zudem für einen lichtdurchfluteten Innenraum.

Der Fahrer blickt auf ein modernes Cockpit mit einem umfangreichen Anzeigearsenal. Zur Ausstattung gehören unter anderem Radio mit USB- und Bluetooth-Anschluss, Klimaanlage, Handschuhfach, Getränkehalter und ein verstellbarer Fahrersitz.

Dank großer Glasflächen bietet der Elektrozwerg Eli Zero einen lichtdurchfluteten Innenraum

Angetrieben wird der dank Alu-Chassis nur 350 Kilogramm leichte Zero von einem 4 kW/6 PS starken Drehstrom-Asynchronmotor. Maximal wird der Autozwerg damit 40 km/h schnell. Eine 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie soll bis zu 120 Kilometer Reichweite erlauben. Dank Heckantrieb und kurzem Radstand ist der Stromer auch besonders wendig. Den Radius gibt Eli mit 3,65 Meter an. Neben 200 Kilogramm Zuladung bietet der Winzling auch einen 160 Liter fassenden Kofferraum.

Ein interessantes Paket also, allerdings gibt es noch ein kleines Problem: Wann und wo Eli den Zero erstmalig verkaufen wird, ist noch ungewiss. Wenn er dann kommt, wird ein Preis von rund 10.000 Dollar angestrebt. Umgerechnet sind das derzeit rund 9.500 Euro. (Mario Hommen/SP-X)

Aktuelle Suchanfragen:

Ford Ka+ – Einfach mal zugelegt

Fragt man sein Gegenüber, ob er oder sie zugelegt habe, ist das selten schmeichelhaft gemeint. Beim seit Oktober 2016 erhältlichen neuen Ka+ ist diese Frage aber durchaus von einer anerkennenden Konnotation begleitet. Schließlich hat der bisherige Kleinstwagen Ka eine ganz schöne Wandlung hinter sich. Dazu gehört ein Längenzuwachs von 31 Zentimetern, so dass die Plus-Generation sich nun auf 3,93 Meter streckt und sich so eher am modernen Kleinwagenformat als an der bisherigen Kleinstwagenklasse orientiert. Das gilt auch für die Motorisierung, denn der 1,2-Liter-Benziner leistet immerhin 63 kW/85 PS, genausviel wie zum Beispiel der Basismotor eines Golfs.

Der Ka+ hat auch das knuddelige Kindchen-Schema-Design des Vorgängers abgelegt und wirkt nun deutlich erwachsener

Übrigens gibt es nicht nur in Sachen Länge Neues. Der Ka+ hat auch das knuddelige Kindchen-Schema-Design des Vorgängers abgelegt und wirkt nun deutlich erwachsener. Er geht jetzt auf Anhieb als kleiner Bruder des Fiesta durch. Dazu gibt es statt drei immer fünf Türen. Die Fondtüren erlauben ein bequemes und verrenkungsfreies Einsteigen. Das Platzangebot auf den hinteren Plätzen ist – zumindest für zwei Personen – recht ordentlich. Und da die Dachlinie auch nicht modisch abfällt, ist auch ausreichend Kopffreiheit gegeben. Fahrer und Beifahrer fühlen sich recht wohl, wobei die Lenkerposition die angenehmere ist. Der Fahrersitz gibt mehr Halt als sein seitliches Pendant, insgesamt macht das Gestühl ein für diese Fahrzeugklasse ordentlichen Eindruck. Viele praktische Ablagen und eine gute Verarbeitung unterstreichen das positive Innenraumerlebnis.

Hinzu kommt ein Kofferraum, der seinen Namen durchaus verdient. Zwischen 270 und 849 Liter Gepäckvolumen weisen die technischen Daten aus, das ist kein schlechter Wert für einen schließlich immer noch automobilen Winzling. Leider kann die Heckklappe nur umständlich über die Schlüsselfernbedienung geöffnet werden. Ein separater Druckschluss für ein manuelles Öffnen ist nicht vorhanden. Das beim Umlegen der Rücksitzlehnen eine kleine Stufe entsteht und der Kofferraumteppich kein Wohnzimmerambiente aufkommen lässt, muss man der Fahrzeug- und Preisklasse schulden.

Der Ka+ bietet stets fünf Türen. Die Fondtüren erlauben ein bequemes und verrenkungsfreies Einsteigen

Angeboten wird der Ka+ in Verbindung mit dem 51 KW/70 PS starken Benziner ab 9.990 Euro. Damit liegt der Neue rund 600 Euro über dem bisherigen Modell. Zu diesem Preis fährt der Kleine nicht gänzlich nackig vor; elektrische Fensterheber und elektrische Außenspiegel gehören unter anderem genauso zur Basisausstattung wie eine im Verhältnis 60:40 teilbare Rücksitzlehne, die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung und eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Für Radio und Klimaanlage muss man zusammen noch einmal 950 Euro investieren. Darf es auch beim Komfortniveau etwas mehr sein, muss man zu dem von uns gefahrenen stärkeren Motor greifen. Diese Variante kostet ab 11.400 Euro, im Preis inbegriffen sind unter anderem zusätzlich eine Klima- und eine Musikanlage samt des Ford-Konnektivitätsystems Sync.

Fahrer und Beifahrer fühlen sich recht wohl, wobei die Lenkerposition die angenehmere ist. Viele praktische Ablagen und eine gute Verarbeitung unterstreichen das positive Innenraumerlebnis

Unser Testfahrzeug hatte (natürlich) noch einige Extras wie in Wagenfarbe lackierte, elektrisch anklappbare und beheizbare Außenspiegel, elektrische hintere Fensterheber, eine Geschwindigkeitsregelanlage und Sitzheizung für die vorderen Sitze an Bord, so dass er mit 13.900 Euro zu Buche schlägt. Die Sitzheizung für 300 Euro ist besonders im Winter unbedingt empfehlenswert, ob man allerdings bei dieser Fahrzeugpreisgestaltung eine Metallic-Lackierung für 850 Euro für sinnvoll erachten muss? Zwar gibt es den Kleinen ohne Aufpreis nur in Weiß, aber schon für 150 Euro Zuzahlung fährt er in einem intensiven Sonnengelb vor.

Anders als viele Wettbewerber setzt Ford beim Ka+ auf Vierzylinder-Motoren und verzichtet auf Turbounterstützung. Das bedeutet – neben den günstigeren Herstellungskosten – für den Fahrer eine Menge Schaltarbeit. Man muss das Aggregat durch eifriges Nutzen des Fünfgang-Getriebes in Drehmomentlaune halten, was angesichts von 112 Nm maximalen Drehmoments schon eine kleine Herausforderung ist.

Hinzu kommt ein Kofferraum, der seinen Namen durchaus verdient. Zwischen 270 und 849 Liter Gepäckvolumen weisen die technischen Daten aus

Die Gänge flutschen leicht durch die Schaltgassen. Zwar könnte das angenehm straff abgestimmte Fahrwerk mehr PS vertragen, doch für den Winzling gehen 85 PS schon in Ordnung. Der Standardspurt gelingt in 13,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist mit 169 km/h angegeben. Auf der Autobahn zeigte der Tacho sogar 175 km/h an, aber sein Metier ist die Schnellstraße auf Dauer nicht. Für die dort gefahrenen Tempi muss sich der Sauger ganz schön anstrengen, der Verbrauch steigt auf 7,5 Liter. Sein Einsatzgebiet dürfte doch eher ein Stadt-Land-Umfeld sein. Im Schnitt kamen wir hier bei zügiger Fahrweise auf einen Verbrauch von 6,8 Litern, knapp zwei Liter über dem Normwert.

Somit ist der Ka+ eine echte Alternative für Fahrer, deren Budget für einen Kleinstwagen reicht, die aber gerne über ein besseres Platzangebot als dort üblich verfügen wollen und lieber einen Neu- als einen Gebrauchtwagen ihr Eigen nennen wollen. (Elfriede Munsch/SP-X)

Neuer Kia Picanto – Schicker unterwegs

Anfang 2017 bringt Kia die dritte Generation seines Kleinstwagens Picanto auf den Markt. Erste Skizzen eines fünftürigen Modells zeigen, dass der Koreaner wohl etwas gewachsen ist und die bisherige Länge von 3,60 Metern übertrifft.

Je nach Ausstattung werden tabletähnliche Infotainmentsysteme erhältlich sein.
Anfang 2017 bringt Kia die dritte Generation seines Kleinstwagens Picanto auf den Markt.

Optisch nimmt der Picanto unter anderem mit der typischen Tigernasenfront eindeutig Anleihen beim ebenfalls neuen Rio. Auch im Innenraum geht es nun mit moderner zu. Je nach Ausstattung werden tabletähnliche Infotainmentsysteme erhältlich sein. Kia verspricht zudem neben einem größeren Raumangebot im Vergleich zum vorherigen Modell auch erweiterte Individualisierungs- und Komfortmöglichkeiten und eine verbesserte Sicherheitsausstattung. (Dirk Schwarz/SP-X)

Suzuki Ignis – Kleinstwagen auf Abwegen

2007 hat sich der Suzuki Ignis von der Bühne verabschiedet, zehn Jahre später, am 14. Januar 2017, steht er wieder beim Händler. Mit 3,70 Meter Länge spielte der Japaner damals in der Polo-Liga, heute gehört er damit in die Kleinstwagen-Klasse. Doch statt sich zwischen VW Up und Konsorten einzureihen, macht der mindestens 11.900 Euro teure Ignis auf Micro-SUV und will mit optionalem Allradantrieb und erhöhter Bodenfreiheit das Segment aufmischen.

Der Allradfloh Suzuki Ignis ist 3,70 Meter kurz
Der Allradfloh Suzuki Ignis ist 3,70 Meter kurz

Bullige Front, ausgestellte Radhäuser, eine schicke Dachreling – der Ignis sieht nach SUV aus. Zumindest von vorne. Was sich die Designer bei der Heck-Gestaltung gedacht haben, ist dagegen fraglich: Die angeschrägte Rückansicht ist, diplomatisch gesagt, zumindest gewöhnungsbedürftig und sieht abgesehen von ein wenig Plastik-Dekor auch nicht sonderlich nach Offroad-Abenteuer aus. Eine deutlichere Sprache sprechen da die harten Fakten: 18 Zentimeter Bodenfreiheit sind mehr, als in der Klasse der Unter-vier-Meter-Zwerge üblich ist, und permanenter Allradantrieb ist auch eine Besonderheit. Um den im Ignis zu bekommen, muss man zwar die dritthöchste von vier Ausstattungsstufen wählen und (inklusive 4×4-Technik und elektronischer Differenzialsperre) 15.990 Euro auf den Tisch legen; doch geht Suzuki ohnehin davon aus, dass 80 Prozent der Käufer zu den oberen beiden Linien (Comfort und Comfort+) greifen werden. Der Großteil aller Ignis fährt folglich auch als Viersitzer vom Hof, denn ab der Comfort-Line gibt es im Fond statt der Rückbank serienmäßig zwei verschiebbare Einzelsitze. Die erweitern bei Bedarf den Platz im 260 Liter großen Kofferraum. Umgeklappt gehen bis zu 1.100 Liter rein.

Der Fahrer des Ignis sollte mit seinen Körpermaßen nicht sonderlich aus der Reihe tanzen, ein in der Länge verstellbares Lenkrad bietet Suzuki nämlich nicht an
Der Fahrer des Ignis sollte mit seinen Körpermaßen nicht sonderlich aus der Reihe tanzen, ein in der Länge verstellbares Lenkrad bietet Suzuki nämlich nicht an

Packt man lieber Passagiere auf die Rückbank, sollte man darauf achten, dass die nicht allzu groß sind. Es ist zwar erstaunlich, wieviel Beinfreiheit bei nur 2,44 Meter Radstand möglich ist, doch nach oben wird es schnell eng. Auch der Fahrer sollte mit seinen Körpermaßen nicht sonderlich aus der Reihe tanzen, ein in der Länge verstellbares Lenkrad bietet Suzuki nämlich nicht an. Und wo wir schon dabei sind: Auch den Seitenhalt der Sitze haben die Ingenieure scheinbar vergessen. Aber: Wer aufs Kurvenräubern aus ist, wird bei Suzuki wohl eher zum Swift denn zum Ignis greifen und bei gemütlicher Fahrt bietet das Gestühl ausreichend Komfort – auf Wunsch sogar mit Sitzheizung.

Der übersichtliche, aber mit viel Hartplastik ausgekleidete Ignis-Innenraum lässt sich durch bunte Dekor-Teile aufwerten
Der übersichtliche, aber mit viel Hartplastik ausgekleidete Ignis-Innenraum lässt sich durch bunte Dekor-Teile aufwerten

Der übersichtliche, aber mit viel Hartplastik ausgekleidete Ignis-Innenraum lässt sich durch bunte Dekor-Teile und ein modernes und einfach zu bedienendes Touchscreen-Infotainment-System mit Navigation und Smartphone-Anbindung aufwerten. Auch ein schlüsselloses Zugangssystem, eine Rückfahrkamera und ein rudimentäres Fahrerassistenzpaket sind im Angebot: Zwei Kameras observieren dann vom Rückspiegel aus die Straße und ermöglichen Spurverlassenswarner, Müdigkeitsüberwachung und Notbremsassistent. Skurril: Anders als üblich sind die Kameras nicht bündig an der Frontscheibe befestigt, sondern mit etwas Luft dazwischen. Kleine Aufkleber ermahnen dazu, nicht mit dem Finger auf die Linse zu tappen.

Damit der Ignis überhaupt fährt, braucht’s natürlich einen Motor. Das hat Suzuki wörtlich genommen, und bietet einen Motor an – Alternativen vermisst man allerdings auch nicht. Der 1,2 Liter große Vierzylinder-Sauger entwickelt 90 PS, seine 120 Newtonmeter Drehmoment (bei 4.400 Umdrehungen) verwaltet immer ein manuelles Fünfgang-Getriebe; zumindest vorerst. Bei entsprechender Nachfrage könnte Suzuki später ein automatisiertes Schaltgetriebe nachreichen. Das sich der Ignis trotz des nicht übermäßig starken Triebwerks ausreichend flott anfühlt, liegt, neben der guten Abstimmung des Getriebes, vor allem an seinem geringen Gewicht: Gerade mal 885 Kilogramm müssen in der Basis-Version bewegt werden. Die sind zwar erst nach rund 12 Sekunden auf Tempo 100 gebracht, doch bei normaler Stadtgeschwindigkeit wuselt das Micro-SUV flink mit; die Segel streicht er bei autobahntauglichen 170 km/h.

Suzuki bietet den Ignis grundsätzlich als Fünftürer an
Suzuki bietet den Ignis grundsätzlich als Fünftürer an

Etwas mehr Masse würde zwar dem Federungs-Komfort entgegenkommen, denn so hoppelt der Ignis hart und trocken über Unebenheiten und reicht nahezu unfiltriert an die Insassen weiter; der für den knackigen 9,40-Meter-Wendekreis kurze Radstand tut hier sein Übriges. Doch wirkt sich das niedrige Gewicht andererseits positiv auf den Verbrauch aus: 4,6 Liter braucht die frontgetriebene Version, den Allrad gibt Suzuki in der Praxis mit glatten fünf Litern an. Davon weicht er auch in der Praxis nicht zu sehr ab: Bei unserer ersten Testfahrt mit der 4×4-Version stand noch eine Fünf vor dem Komma. Für Sparfüchse hält Suzuki in der Top-Version noch einen optionalen Mild-Hybrid-Baustein bereit: Der integrierte Startergenerator bezieht seinen Strom aus einer separaten Lithium-Ionen-Batterie und unterstützt den Verbrenner beim Anfahren und Beschleunigen; außerdem gewinnt er Bremsenergie zurück. Das bringt im Normzyklus eine Ersparnis von 0,3 Litern je 100 Kilometer. Kostenpunkt: Mindestens 17.040 Euro. Allerdings muss man sich, zumindest in Deutschland entscheiden, ob man Allrad oder Hybrid haben will – die Kombination aus beidem ist hierzulande nicht erhältlich. (Michael Gebhardt/SP-X)

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Hyundai i10 Facelift – Weiterhin unter 10.000 Euro

Auch nach der Überarbeitung liegt der Einstiegspreis des Hyundai i10 weiterhin bei 9.990 Euro. Angetrieben wird der ab sofort bestellbare Kleinstwagen dann vom 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 49 kW/67 PS. Serienmäßig sind in der Basisausstattung unter anderem sechs Airbags, Bordcomputer und getönte Scheiben.

Klimaanlage, MP3-Radio mit USB-Anschluss und elektrische Fensterheber sind in der nächst höheren Ausstattungsstufe „Classic“ ab 11.480 Euro an Bord. Neben weiteren Ausstattungslinien sind zudem diverse Pakete und Extras für das optisch am neuen Kühlergrill erkennbare Facelift erhältlich. So kann man in den nächst höheren Ausstattungen Trend (ab 12.110 Euro) und Style (ab 13.630 Euro) zum Beispiel in Sachen Konnektivität und Assistenz aufrüsten: Mit 7-Zoll-Navi inklusive Android Auto und Apple Carplay (950 Euro) oder Spurverlassenswarner, Frontkollisionswarner und Rückfahrwarnsystem (750 Euro).

Unschlagbar bleibt das umfangreiche Garantie-Paket des Hyundai i10. Die volle Fahrzeuggarantie gilt 5 Jahre ohne Kilometerbeschränkung. Nach Ablauf der Herstellergarantie kann der Kunde eine Neuwagenanschlussgarantie bis einschließlich des 10. Jahres nach der Erstzulassung erwerben.
(Hanne Schweitzer/SP-X)

VW Cross Up – Leichtes Lifting für den Micro-Crossover

VW schließt die Überarbeitung des Kleinstwagens Up nun mit der „Cross“-Variante ab. Wie schon bei den Standardvarianten beschränken sich die Neuerungen auf kleinere Design-Eingriffe und neue Ausstattungsoptionen. Unter anderem gibt es nun eine Zweifarblackierung mit grau abgesetztem Dach. Neu ist auch der Einliter-Dreizylinderturbo mit 66 kW/90 PS. Basismotor bleibt die Saugervariante mit 55 kW/75 PS. Die Preisliste für den immer als Fünftürer ausgelieferten Viersitzer in Offroad-Optik startet bei 14.250 Euro. (Holger Holzer/SP-X)

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Pkw-Markt – Smart Fortwo meistverkaufter Mini

Für Autohändler stand der Oktober mit 5,6 Prozent weniger Neuzulassungen unter negativen Vorzeichen, wer jedoch SUV oder Wohnmobile im Angebot hatte, konnte sich freuen: Während fast alle anderen Fahrzeugsegmente verloren, konnten diese beiden Klassen ihren Höhenflug fortsetzen: 14,7 Prozent mehr neu zugelassene SUV und 15,6 Prozent mehr Wohnmobile verzeichnete das Kraftfahrt-Bundesamt im Oktober.

Mit 34.100 Neuzulassungen haben sich die SUV mittlerweile als drittstärkstes Segment etabliert, hinter Kompakt- (64.302) und Kleinwagenklasse (39.277), noch vor der Mittelklasse (32.645). Meistverkauftes SUV war weiterhin der Ford Kuga, während bei den Wohnmobilen der ewige Dauerbrenner Fiat Ducato überwog.

An der Spitze einer Fahrzeugklasse meldete das KBA im Oktober eine Veränderung: Bei den Kleinstwagen löste der Smart Fortwo mit 3.048 Neuzulassungen den Fiat 500 als meistverkauftes Modell ab. Im Segment der Kleinwagen lag weiterhin der VW Polo (5.656) vorn, bei den Kompakten der Golf (16.687), in der Mittelklasse der Passat (6.077). An der Spitze der oberen Mittelklasse bleibt die Mercedes E-Klasse (3.622), in der Oberklasse die S-Klasse (458). Meistverkauftes Modell bei den Geländewagen war der VW Tiguan (6.195), bei den Sportwagen der Porsche 911 (563). Im Segment der Mini-Vans hatte die Mercedes B-Klasse (2.131) die Nase vorn, die Großraum-Vans führte der VW Touran an (3.906) und bei den Utilities lag der VW Transporter an der Spitze. (Hanne Schweitzer/SP-X)

VW Load Up – Ganz leicht geliftet

Nach den Pkw-Varianten des Up liftet VW nun auch die Nutzfahrzeugausführungen des Kleinstwagens. Der Mini-Lieferwagen Load Up wartet unter anderem mit neu geformten Scheinwerfern, Chrom für den Kühler und umgestalteten Rückleuchten auf. Zudem zählt LED-Tagfahrlicht nun zum Serienumfang. Das Antriebsprogramm umfasst unverändert einen 44 kW/60 PS starken Dreizylinderbenziner, den es auch in einer Erdgasvariante mit 50 kW/68 PS gibt, sowie einen Elektromotor mit 60 kW/82 PS. Die Nettopreise starten bei 9.290 Euro (brutto: 11.055 Euro) für den Benziner, das E-Modell kostet ab 23.100 Euro (27.490 Euro).

Die Nutzfahrzeugvariante des Elektro-Kleinstwagens basiert auf dem fünftürigen Pkw, verzichtet aber auf eine Fondbank und bietet dadurch bis zu 990 Liter Gepäckraumvolumen. Zur Ladungssicherung dienen eine Gitter-Trennwand zum Passagierabteil, robuste Seitenverkleidungen und vier Verzurrösen auf dem Boden. Die hinteren Seitenfenster sind dunkel verglast, nicht überklebt oder durch Blech ersetzt wie in vergleichbaren Modellen. Der Lieferwagen läuft zunächst als klassischer Pkw vom Band und wird danach durch Entfernen der Rückbank und die Montage des Ladebodens zum Nutzfahrzeug umgerüstet. (Holger Holzer/SP-X)

Der Motortausch beim Smart – Standardeingriff?

Der Smart: Die einen lieben den Bonsai-Flitzer, die anderen …naja, eben nicht. Dabei kann er durchaus seine Vorteile haben, schließlich braucht der kleine Hecktriebler wenig Platz und macht die Parkplatzsuche in den Innenstädten angenehm. Das zumindest galt noch bis zur zweiten Modellgeneration, mit der man auch quer in Parklücken fahren konnte und damit niemanden behinderte. Die aktuelle, dritte Generation verzeichnet einen Längenzuwachs zu ihren Vorgängern und muss auf gewöhnliche Art und Weise parken – vor allem als Viertürer. Doch es ist nicht alles eitel Sonnenschein beim Knubblbenz: Gerade von der ersten Generation hört man nicht selten von Motorschäden, die zum Tausch zwingen. Grund genug für uns, einmal genauer hinzusehen.

Gespräche unter eingefleischten Smart-Fans, vor allem der ersten Generation,  beginnen nicht selten folgendermaßen: „Ich hab den dritten. Und Du?“ – „Ich erst meinen zweiten, aber der Dritte wird nicht lange auf sich warten lassen“. Die Rede ist nicht etwa vom Fahrzeug selbst, sondern vom Antrieb. Foren sind voll von Unglücklichen, die ihr Leid über den kleinen Heckmotor schildern.

Beim aktuellen Smart, besonders beim hier gezeigten „electric drive“ sind Motorenprobleme noch nicht bekannt.

Dabei sind die Zeichen des kleinen Motörchens oftmals gut zu erkennen – auch für den Laien. Eines der stärksten Indizien, auch bei anderen Fahrzeugen, ist ein hoher Ölverlust. Beim Smart sollte man zudem darauf achten, ob die Zugkraft nachlässt. So ist es schließlich nicht selten, dass Ventile und Zündkerzen verbrennen und die Kolbenringe zerstört werden, was zu einem kapitalen Motorschaden führen kann. Um das jedoch zu vermeiden, sollte man direkt nach dem Bemerken des erhöhten Ölverbrauchs einen Experten aufzusuchen. Zudem kann es hilfreich sein den Schlauch zum Ventildeckels checken zu lassen und im Ernstfall auszutauschen.

Emissionsfrei durch die Stadt: Im Juli 2006 startet in London ein Pilotprojekt der Marke smart. Der fortwo ed (electric drive) bietet eine Leistung von 30 kW (41 PS) und damit adäquate Fahrleistungen. Die Reichweite beträgt rund 100 Kilometer. ; Zero-emission motoring in the city: In July 2006, the smart brand launched a pilot project in London. The fortwo ed (electric drive) generates an output of 30 kW (41 hp) for adequate performance and has a range of some 100 kilometers (62 miles).;
Probleme machen vorwiegend die Motoren der ersten Generation

Immer schön geschmeidig bleiben

Ist der Schaden dennoch zu groß, bleiben nur noch die Motorüberholung oder der Motortausch. Deshalb ist es mehr als nur ratsam, die Ölstandkontroll-Leuchte immer im Auge zu behalten. Am besten lässt man es gar nicht erst soweit kommen und kontrolliert den Ölstand bereits davor und in regelmäßigen Abständen. Für Smart-Motoren ist es sehr wichtig, auf das Öl zu achten und die Wechselintervalle von, in der Regel, 15.000 km streng einzuhalten. Experten wechseln ihren Motorenschmierstoff oftmals sogar nach der Hälfte des vorgeschriebenen Intervalls.

Nicht nur in der Politik ist es wichtig, was hinten raus kommt. So sollte man auch bei seinem Bonsai-Benz stets darauf achten, was aus seinen Endtöpfen strömt. Ist der Rauch grau-blau, kann das einen Turbolader-Schaden bedeuten. Eine andere Alternative – und ebenso häufig – ist ein Defekt der Zylinder-Kopfdichtung. Stellt man also verfärbte Abgase fest, sollte man seinen Smart am besten nicht mehr Starten, da man nur noch größeren Schaden anrichten kann.

smart fortwo Benzinmotor ; smart fortwo petrol engine;
Sorgenkind: Der Dreizylinder ist nicht frei von Mängeln…

Die Essenz des Lebens: Wasser!

Wichtig ist es auch auf den Wasserhaushalt des Cityflitzers zu achten. Unter uns: Wer macht das schon in aller Regelmäßigkeit? Ist der Verbrauch des Kühlwassers aber hoch, liegt ein Problem vor. Lassen sich bei laufendem Motor zudem starke Geräusche wahrnehmen, lässt das auf eine defekte Wasserpumpe schließen. Bleibt die Behebung dieses Schadens aus, folgt unweigerlich das Ende des Dreizylinders.

Ist dies tatsächlich der Fall, führt – abgesehen vom Umweg über den Verwerter – kein Weg an einem Austauschmotor vorbei. Das Problem beim Tausch bzw. bei der Generalüberholung ist aber, dass das Fahrzeug selbst geradezu winzig ist. Dadurch hervorgerufen ist der Raum für den Motor ebenfalls sehr eng, sodass man als Laie schlecht an die entsprechenden Schrauben und Punkte herankommt. So müssen für eine Inspektion oder einen Teiletausch in der Regel einige Teile der Karosserie entfernt werden. Sogar der Ölwechsel will gekonnt sein, da eine Ölablassschraube bei nicht wenigen Smart-Motoren schlicht nicht vorhanden ist. Dementsprechend muss das Öl abgesaugt werden, was wiederum eine Fachwerkstatt auf den Plan ruft. Legt man gerne selbst Hand an und wechselt den Schmierstoff alle 7.000 bis 8.000 km, empfiehlt sich der Wechsel der Ölwanne auf ein Pendant mit Ablassschraube. Zumal hier der Ölwechsel wesentlich gründlicher ist, als es das Absaugen je sein kann.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Was kann man also tun, um einen kapitalen Schaden vorzubeugen. Wie bereits geschildert, sollte man das Kühlwasser stets kontrollieren. Wann habt Ihr das zum letzten Mal gemacht? Es ist nur eine kleine Fingerübung, die aber einen Haufen Bares sparen kann. Außerdem sollte immer genügend Frostschutzmittel im Kühlwasser enthalten sein. Es verhindert nicht nur das Einfrieren des Motors, sondern schützt ihn außerdem vor Korrosion. Auf dem Beachten der Ölwechsel-Intervalle und des korrekten Stands will ich nicht erneut herumreiten – das Thema sollte in aller Breite geklärt sein?

smart fortwo cdi Dieselmotor ; smart fortwo cdi diesel engine;
…aber auch der Dreizylinder-Diesel kann Ärger machen. Obwohl er wenig verkauft wurde

Motortausch: Aus Alt mach Neu

Sollte es schließlich so weit sein, dass der kleine Flitzer nicht mehr weiter mag, kommt man an einem Motortausch in der Regel nicht vorbei. Der Pool mit Anbietern ist nicht klein und wirft verschiedenste Preise auf. Los geht es bei rund 889 Euro. Dann muss man allerdings selbst Hand anlegen und den kleinen Dreizylindermotor selbst in das Heck des Zweisitzers verfrachten. Ein Kompletteinbau kostet etwa 1.300 Euro. Angesichts von Preisen für die Motorrevision bzw. für Austauschmotoren bei anderen (und auch größeren) Fahrzeugen, sind die Kosten verhältnismäßig überschaubar. Zumal oftmals eine Garantie inbegriffen ist.

Ein seriöser Anbieter (zum Beispiel die Firma CDM GmbH (www.smart-motor.net) aus Niestetal) verbaut generalüberholte Maschinen ins Heck. Und gibt hieraus eine Garantie von 48 Monaten oder 50.000 Kilometern, je nachdem was zuerst eintritt.

Der neue smart fortwo 2014: smart fortwo und forfour Dreizylindermotor ; The new smart fortwo 2014: smart fortwo and forfour engine;
Beim aktuellen Motor (hier im Bild) stand Renault Pate

Beim entsprechenden Profi für Smart-Aggregate sind zudem alle gängigen Antriebe erhältlich. Instandgesetzt werden also nahezu alle Motorisierungen: Von 600 über 700 bis 1.000 cm³ ist alles möglich. Sogar der wenig verkaufte Diesel ist von der Problematik betroffen und findet sich auf den Listen der Austauschmotoren. So kommt der Motorentausch bei Smart-Fahrern finanziell dem gleich, was manch anderer für einen Satz Bremsscheiben ausgibt. Das muss zur Aufheiterung bei diesem mehr oder weniger traurigen Thema auch einmal gesagt sein.

 

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Neuer Elektro-Smart – Erstmals zu dritt

Smart bietet seine neue Kleinstwagen-Generation ab Anfang 2017 wieder mit Elektro-Antrieb an. Während sich an der Technik gegenüber dem Vorgänger nur Details geändert haben, gibt es nun bei den Karosserieversionen Zuwachs: Erstmals ist neben dem zweitsitzigen Fortwo und dem davon abgeleiteten Cabrio auch der viersitzige Forfour mit Batterieantrieb zu haben. Die Preise starten bei 21.940 Euro und damit 1.740 Euro unter denen des Vorgängers.

Die Preise starten bei 21.940 Euro und damit 1.740 Euro unter denen des Vorgängers
Die Preise starten bei 21.940 Euro und damit 1.740 Euro unter denen des Vorgängers

Für den Antrieb der drei neuen Modelle übernimmt Smart weitgehend die Technik des Vorgängers. Im Heck der Kleinstwagen sitzt der aus dem bisherigen Brabus-Sondermodell bekannte E-Motor mit 60 kW/81 PS, dessen Drehmoment jedoch von 135 auf 160 Nm steigt. Der bei der Daimler-Tochter Accumotive gefertigte Lithium-Ionen-Akku hat unverändert eine Kapazität von 17,6 kWh, die Normreichweite steigt leicht von 145 Kilometern auf 160 Kilometer.

Verbesserungen verspricht Smart bei der Ladezeit. An der Haushaltssteckdose soll das Auffüllen des Stromvorrats dank eines neuen On-Board-Ladegeräts nun 40 Prozent schneller gehen und nach sechs Stunden abgeschlossen sein. An einer Wallbox dauert der Vorgang 3,5 Stunden. Im Laufe des kommenden Jahres darüber hinaus gegen Aufpreis wieder ein 22-kW-Schnelllader zu haben sein, der den Akku in 45 Minuten füllt. In der vergangenen Generation kostete die Sonderausstattung rund 3.000 Euro.

Die E-Mobile starten Anfang 2017
Die E-Mobile starten Anfang 2017

Premiere feiern die drei neuen Smart-Stromer auf dem Pariser Salon (1. bis 16. Oktober). Kurze Zeit später gehen sie zunächst in den USA auf den Markt, Anfang 2017 ist Europa dran. Das Fortwo Cabrio wird in Deutschland dann 25.200 Euro kosten, der Forfour 22.600 Euro. Gegenüber den konventionell motorisierten Modellen entspricht das einem Aufpreis von rund 10.000 Euro, der teilweise durch bessere Ausstattung ausgeglichen wird. Ein Angebot zum Kauf des Fahrzeugs ohne Batterie mit anschließender Miete des Stromspeichers wird es künftig nicht mehr geben. (Holger Holzer/SP-X)

Citroen C1 Sondermodell – Schöner Shine

Citroens Kleinster fährt ganz dick auf: Das knapp über 15.000 Euro teure Sondermodell Shine Edition bietet einen individuellen Auftritt und zudem noch etliche Komfortextras.

In puncto Komfortausstattung hat der Citroen C1 als Shine Edition einiges zu bieten
In puncto Komfortausstattung hat der Citroen C1 als Shine Edition einiges zu bieten

Höhepunkt der Shine Edition ist eine zweifarbige Metallic-Lackierung. Hier kann der Kunde zwischen drei Farbkombinationen wählen. Außerdem bietet das Sondermodell getönte Heckscheiben. Die Sitze mit dem grauen Wave-Stoff sind mit roten Nähten verziert, zudem gehören Fußmatten zum Ausstattungsumfang.

Der auf der Topversion basierende C1 verfügt zudem über Klimaautomatik, Rückfahrkamera oder Sitzheizungen vorne. Das Sondermodell bietet Citroen in der fünftürigen Karosserie mit 60 kW/82 PS starkem Benzinmotor ab 15.290 Euro an.
(Mario Hommen/SP-X)

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Ford Ka+ – Gratis-Radio zum Marktstart

Ford verpasst seinem neuen Kleinstwagen Ka+ zur Markteinführung aufpreisfreie Zusatzausstattung. Bis Ende Dezember erhält die 9.990 Euro teure Basisvariante ohne Aufpreis ein Audiosystem, das ansonsten mit 950 Euro in der Preisliste steht. Die höherwertige Ausführung „Cool & Sound“ (ab 11.400 Euro) kommt mit 15-Zoll-Rädern im Gegenwert von 550 Euro daher. Den Antrieb der Basisversion übernimmt ein 1,2-Liter-Benziner mit 51 kW/70 PS, die bessere Ausführung wird von einer Variante mit 63 kW/85 PS angetrieben. Der Kleinstwagen Ka+ tritt die Nachfolge des Ka an, ist allerdings deutlich geräumiger ausgefallen und streckt sich nahezu auf Fiesta-Größe. Dieser kommt 2017 neu und wächst ebenfalls. (Holger Holzer/SP-X)

Opel Karl Rocks – Junior in Matschhose

Nach dem Adam zieht Opel nun auch dem per se etwas nüchterner gestalteten Opel Karl die Matschhose an: Auf dem Pariser Autosalon (1.-16. Oktober) stellen die Rüsselsheimer den Karl Rocks vor. Diese leicht höher gelegte Version mit SUV-Beplankung rundum macht den als Praktiker unter dem Adam positionierten Kleinstwagen nun doch etwas zum Lifestyle-Modell.

Durch die SUV-typische Kunststoff-Verkleidung rundherum steht der SUV-Ableger deutlich präsenter auf der Straße als die Standard-Version
Durch die SUV-typische Kunststoff-Verkleidung rundherum steht der SUV-Ableger deutlich präsenter auf der Straße als die Standard-Version

Auf den ersten Blick wirkt der Fünftürer durch seine recht hoch bauende Karosserie wie ein geschrumpfter Opel Mokka. Durch die SUV-typische Kunststoff-Verkleidung rundherum steht der SUV-Ableger deutlich präsenter auf der Straße als die Standard-Version. Die leichte Höherlegung mit 1,8 Zentimetern mehr Bodenfreiheit soll einen einfacheren Einstieg und bessere Übersicht ermöglichen. Auf einen echten Offroad-Einsatz ist der Karl Rocks allerdings nicht vorbereitet, er dürfte ebenso wie der Adam Rocks auf Allradantrieb verzichten.

Auf den ersten Blick wirkt der Fünftürer durch seine recht hoch bauende Karosserie wie ein geschrumpfter Opel Mokka
Auf den ersten Blick wirkt der Fünftürer durch seine recht hoch bauende Karosserie wie ein geschrumpfter Opel Mokka

Ab Ende des Jahres ist der Crossover-Karl bestellbar. Zum Preis sagt Opel noch nichts. Er wird aber deutlich über dem Einstiegspreis für den Karl von 9.500 Euro liegen, auch aufgrund mehr Serienausstattung wie Dachreling, 15-Zoll-Leichtmetallrädern oder speziellem Dekor im Innenraum. (Hanne Schweitzer/SP-X)

Skoda Citigo-Sondermodell – Da ist mehr drin

Skoda legt ein reichhaltig ausgestattetes Sondermodell seines Kleinstwagens Citigo auf. An Bord sind unter anderem Klimaanlage, ein Infotainmentsystem mit Freisprecheinrichtung sowie 16-Zoll-Felgen. Dazu gibt es Folienbeklebung an Motorhaube, Türen und Heckklappe. Für den Antrieb stehen Dreizylinderbenziner mit 44 kW/60 PS und 55 kW/75 PS sowie ein 50 kW/68 PS starker Erdgasmotor zur Wahl. Die Preise für das Sondermodell „Fun“ starten bei 11.760 Euro, den Kundenvorteil gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell gibt der Hersteller mit 1.670 Euro an. Günstigstes Modell im Citigo-Programm bleibt die Basisvariante „Active“ mit 9.770 Euro. (Dirk Schwarz/SP-X)

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Fiat 500 Riva – eine Bootsfahrt, „die ist lustig…

…eine Bootsfahrt, die ist schön!“ Aber was hat das mit dem Fiat 500 zu tun? Ziemlich viel sogar, da die Italiener mit Riva kooperieren. Nicht bekannt? Das sind die hübschen langen Holzboote mit viel Leistung, die von denjenigen pilotiert werden, die in Venedig, an der Cote d´Azur oder Marbella etwas auf sich halten. Dieses Flair wird nun auf den kleinen Frauenschwarm übertragen und steht ihm – zugegebenermaßen – bestens! Read more

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Renault Twingo GT – Lust auf mehr

Kaum stellt Brabus seinen sportlichsten Smart vor, zieht Renault mit dem Twingo GT nach. Kein Wunder, basieren die beiden Kleinstwagen auf ein und derselben Plattform. Dass der dynamische Franzose eine Pferdestärke mehr im Heck hat? Geschenkt! Seine 110 PS  lassen Luft nach oben, wenn man bedenkt, dass es vom Vorgänger einen Twingo RS gab, der 130 PS leistete. Doch vorerst bildet der GT die größte Ausbaustufe des Franzosen. 

Der Twingo hat schon viel durchgemacht in seinen 23 Jahren. Generation eins gilt fast schon als kultig und wird ab und an mit dem R4 verglichen. Klein, niedlich und praktisch war er, der erste Twingo. Generation zwei verlor zwar an Charakter, glänzte dafür aber mit sportlichen Attributen: Als GT leistete der Kleinstwagen 101 PS, als RS sogar 130. Damit kann der aktuelle Renault Twingo GT nicht dienen, hat mit 110 PS aber erstmal mehr, als der bisherige GT. Diese Leistung holt der Turbo-Dreizylinder aus nur 900 Kubikzentimetern. Als Basis dient hierbei der bekannte TCe 90 und wird mit einer optimierten Ansaugung sowie einer überarbeiteten Motorsteuerung versehen – klassisches Motortuning also.

Renault-Twingo-GT-Sport-Kleinstwagen-Mein-Auto-Blog (4)

Fahrleistungen bleiben die Franzosen bislang schuldig. Einzig zum Drehmoment gibt es eine Angabe: 170 Nm quetscht sich das kleine Aggregat aus den Brennräumen und gibt diese in ein angepasstes Getriebe weiter. Hand haben die Entwickler auch an das Fahrwerk gelegt: Neben einer Tieferlegung stimmten die Ingenieure das ESP neu ab und verpassten dem Renault Twingo GT eine neue justierte Lenkung. Mit der variablen Lenkungübersetzung sollen auch ein präziseres Handling und ein direkteres Lenkgefühl Einzug halten.

Optisch gibt sich der kleine Franzose aber zurückhaltend: Neben 17-Zoll-Leichtmetallrädern ist die Auspuffanlage mit zwei Endrohren das augenscheinlichste Indiz für die gesteigerte Leistung. Die Tieferlegung fällt hingegen kaum auf. Interessanter ist da schon das neue und GT-exklusive „Magma-Orange“, das den Renault Twingo GT frisch wirken lässt, während die restlichen vier Farben vor allem grau und schwarz umfassen. Außerdem bekommt der sportliche Kleinstwagen Dekorstreifen auf dem Dach, die zukünftig sicherlich auch ihren Weg auf die schwächeren Modelle finden werden. Innen zeigt sich ebenfalls Zurückhaltung: Orange Dekors, Metall an den Pedalen und am Schaltknauf – fertig. Das lässt natürlich die Vermutung zu, dass ein Renault Twingo RS im Anflug ist. Ob das der kurze Radstand kombiniert mit einem Heckmotor und Heckantrieb verkraften? Abwarten und Tee trinken. Oder einen schönen französischen Rotwein.

 

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