50 Jahre Innovationen: Die LuK-Talkshow!

[notification type=“notification_info“ ]50 Jahre LuK, 50 Jahre Innovationen. Die Schaeffler-Marke LuK feiert dieses Jahr 50 Jahre Unternehmensgeschichte und blickt dabei auf 50 Jahre voller Innovationen zurück. Zeit und Chance für mein-auto-blog, die Meilensteine der LuK-Erfindungen zu erleben!

In Kooperation mit LuK.[/notification]

50 Jahre LuK – 50  Minuten Talkshow mit hochkarätigen Talk-Gästen

Mit der „Schaeffler-Runde“, einem Journalisten und zwei Moderatoren ging es über eine knappe Stunde in den Talk. Mit dabei waren: Norbert Indlekofer, Vorstand Automotive, Prof. Dr.-Ing Peter Gutzmer, stellv. Vorsitzender des Vorstandes und Vorstand Technologie, Uwe Wagner, Leiter R&D Automotive, Matthias Zink, Leiter Unternehmensbereich Getriebesysteme, Dr. Wolfgang Reik, ehemaliger Entwicklungsleiter bei LuK und Erfinder des ZMS. Als „neutraler Journalist“ kam Johannes Winterhagen zum MD-Talk. Moderiert wurde der Talk von Sarah Elßer und Ralf Schütze.

Themen des Talks

Im 50 Minuten-Talk wurden die Anfänge der Firma LuK beleuchtet, man blickte zudem auf die wichtigen Meilensteine des Unternehmens zurück. Vom Zweimassen-Schwungrad, zur Tellerfederkupplung, über die Laschenkette bis zum innovativen Doppelkupplungsgetriebe.

Wie schwierig es in den Anfangsjahren war, darüber konnte Norbert Idlekofer gleich zum Start des Talks einige Geschichten erzählen. 

Prof. Dr.-Ing. Gutzmer fand eine passende Überleitung zum Thema der aktuellen Technik-Entwicklungen. Wie oft haben sich in der Industrie die Trends schon wiederholt? Eines war immer wieder klar: Es gehören kalkulierbare Risiken zum Erfolg. Vor allem aber auch die richtigen Mitarbeiter, Weitsicht und der Mut auch dann Dinge zu entwickeln, wenn erst einmal niemand an den Erfolg glaubt. Die wichtigste Rolle spielt hierbei auch die Förderung der eigenen Mitarbeiter.

Dr. Reik konnte aus seiner Historie ein paar wichtige Erinnerungen zur Entwicklungen des Zweimassen-Schwungrades beitragen, hat er doch selbst die Entwicklung geleitet und obwohl der Bedarf in der Automobil-Industrie noch nicht da war, war dem Entwickler klar: Diese Technik wird man brauchen.

 

50 Jahre LuK – diese Talk-Runde gibt tiefe und interessante Einblicke in den „Spirit“ der Schaeffler-Gruppe. 

 

 

 

 

Teil 5 der fünfteiligen Serie zum Firmen-Jubiläum der Schaeffler-Marke LuK.

50 Jahre Innovationen: Doppelkupplungsgetriebe und kein Ende?

[notification type=“notification_info“ ]50 Jahre LuK, 50 Jahre Innovationen. Die Schaeffler-Marke LuK feiert dieses Jahr 50 Jahre Unternehmensgeschichte und blickt dabei auf 50 Jahre voller Innovationen zurück. Zeit und Chance für mein-auto-blog, die Meilensteine der LuK-Erfindungen zu erleben!

In Kooperation mit LuK.[/notification]

8, 9, oder gar 10 Gänge?

Wohin führt uns die Zukunft im Getriebebau?

Wer sich mit der Zukunft beschäftigen will, der sollte auch die Vergangenheit kennen. Im Rahmen der Jubiläumsfeier 50 Jahre LuK, 50 Jahre Innovationen konnte ich vor Ort mit den Experten zum Thema Getriebe sprechen. Und in Bühl kennt man sich mit Getrieben wirklich aus.

Die „trockene Doppelkupplung“ mit sieben Gängen setzt Volkswagen in einer Vielzahl von Konzernfahrzeugen ein. Kaum einem ist bekannt: Die Technik, um die trockene Doppelkupplung umzusetzen, kommt von LuK und wurde in Bühl entwickelt. Im Gegensatz zu den bis dahin genutzten „nassen“ Doppelkupplungen war das neue 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe, trotz einer Gangstufe mehr, noch einmal um 10 % effizienter. Und neben dem Fahrspaß, den das schnell schaltende Getriebe vermittelt, geht es im automobilen Alltag täglich um die Steigerung der Effizienz, die Minimierung des Kraftstoffverbrauchs und die Reduktion der CO²-Emissionen.

Während nasse Doppelkupplungen als Lamellen im Ölbad ausgeführt sind, ist die „trockene“ Doppelkupplung von LuK einer „klassischen“ Kupplungsscheibe ähnlicher. Via Reibbelägen wird der Kraftschluss hergestellt. Der größte Vorteil dieser Lösung? Die gesteigerte Effizienz.

Und in der Zukunft? Noch mehr Gänge?

Da gibt es derzeit zwei Trends! Entweder massiv mehr Gänge. Bei Volkswagen kündigte man bereits zehn Gänge und mehr für die Doppelkupplungsvarianten an. Zudem spielen auch die stufenlosen Getriebe mit ihren theoretisch unendlich vielen Gängen eine größere Rolle.

Auf der anderen Seite stehen die Hybrid-Fahrzeuge, die mit der Unterstützung von E-Motoren und deren ab Drehzahl 0 bereitstehendem Drehmoment eine größere Spreizung der Übersetzung bewältigen können, ohne deswegen auf eine Vielzahl von Gängen angewiesen sein zu müssen.

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid, den wir derzeit im Dauertest haben. Dieses Fahrzeug besitzt zwei E-Motoren an den Achsen, einen Generator und einen Benzinmotor, der mit einer fixen Übersetzung, also in der Theorie mit nur einem Gang, auf die Vorderachse geschaltet werden kann.

Plug-In Hybride und Hybridfahrzeuge nutzen heute in vielen Fällen stufenlose Getriebe, jedoch keine CVT, sondern Planetenradgetriebesätze. Eine komplexe Technik, die jedoch im Vergleich zu großen Automatikgetrieben mit einer großen Effizienz aufwarten können.

Mehr Gänge oder weniger! 

So widersprüchlich dies klingt, für die Zukunft wird es entweder um „mehr Gänge“ gehen oder um eine Reduzierung. Und das zur gleichen Zeit. Während die Verbrennungsantriebe, um eine bestmögliche Effizienz sicher zu stellen, mit einer großen Anzahl an Gängen hantieren müssen, werden Elektroantriebe und hybridisierte Antriebstechnologien mit einer geringeren Anzahl an Gängen auskommen und dennoch effizient bleiben.

Ein interessantes Interview zu diesem Themenfeld (und weiteren) hat der Kollege Ralf Schütze im Auftrag von „MOTORDIALOG“ mit Dr.-Ing. Hartmut Faust geführt:


Teil 4 der fünfteiligen Serie zum Firmen-Jubiläum der Schaeffler-Marke LuK.

Video: Sarah im Gespräch mit Prof. Dr. Gutzmer

[notification type=“notification_info“ ]50 Jahre LuK, 50 Jahre Innovationen. Die Schaeffler-Marke LuK feiert dieses Jahr 50 Jahre Unternehmensgeschichte und blickt dabei auf 50 Jahre voller Innovationen zurück. Zeit und Chance für mein-auto-blog, die Meilensteine der LuK-Erfindungen zu erleben!

In Kooperation mit LuK.[/notification]

MD.ON TOUR – 50 Jahre LuK – Im Dialog mit Prof. Dr. Peter Gutzmer, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Vorstand Technologie, Schaeffler

MD-Moderatorin Sarah Elßer führte dieses Interview im Rahmen des Jubiläums “50 Jahre LuK” am 21. Juni in Bühl/Baden.

Wer sich zum Thema „Zweimassen-Schwungrad“ oder auch der „Laschenkette“ weiter informieren möchte, der findet bei uns die passenden Artikel hierzu.

50 Jahre Innovationen: Tellerfeder

[notification type=“notification_info“ ]50 Jahre LuK, 50 Jahre Innovationen. Die Schaeffler-Marke LuK feiert dieses Jahr 50 Jahre Unternehmensgeschichte und blickt dabei auf 50 Jahre voller Innovationen zurück. Zeit und Chance für mein-auto-blog, die Meilensteine der LuK-Erfindungen zu erleben!

In Kooperation mit LuK.[/notification]

Die Tellerfeder gehört zu den Innovationen aus dem Hause LuK, über die man eigentlich nie etwas liest. Merkwürdig, denn mit der Entwicklung der Tellerfeder hat man bei LuK ein neues Kapitel bei Schaltgetrieben gestartet. 

50 jahre luk 03 50 jahre innovationen

Bevor man Tellerfedern zur Trennung der Kupplung nutzt, waren es Schraubenfedern, die für diese Arbeit vorgesehen waren. Für die relativ kurzen Trennungswege innerhalb der Kupplung waren hohe Federraten in den Schraubenfedern notwendig. Entsprechend schwergängig waren die Kupplungen der frühen automobilen Jahre. Mit der Tellerfeder veränderte sich das. Bei der Tellerfeder verteilt sich die Federeigenschaft auf eine breitere Fläche, die Kräfte zur Nutzung konnten minimiert werden.

Mit einem Zwinkern blickt LuK bei der 50 Jahrfeier auf diese Erfindung zurück. Was heute undenkbar ist, war früher ganz normal. Man warb damit, dass fortan auch die Ehefrau mit dem Auto fahren konnte. Denn mit einer Tellerfeder von LuK liess sich der Käfer plötzlich viel leichter schalten.

Der Volkswagen Käfer war dann damals auch das erste Fahrzeug, bei dem die Tellerfeder in Großserie auf den Markt kam.

50 jahre luk 01 50 jahre innovationen

 

 

Teil 3 der fünfteiligen Serie zum Firmen-Jubiläum der Schaeffler-Marke LuK.

Video: Jana und die Laschenkette | 50 Jahre LuK

Jana ist das Reporter-Küken bei MOTORDIALOG und immer auf der Suche nach spannenden Themen. Bei der 50 Jahrfeier von Automobilzulieferer LuK aus der Schaeffler-Gruppe ist Jana auf eine besondere Kette gestoßen. Die „Laschenkette“ – was das ist, wofür man es braucht und wofür sich Jana sonst so interessiert – hier in diesem Video! 

Interview mit Prof. Dr. Gutzmer

50 Jahre Innovationen: Bei der Firma LuK gibt es in diesem Jahr einige gute Gründe ordentlich zu feiern. 50 Jahre Innovationen sind an den Erfindungen der Firma LuK gut abzulesen. Das Zweimassen-Schwungrad oder die Laschenkette für das CVT sind wunderbare Beispiele für den Ingenieursgeist im Hause Schaffler-LuK – ein guter Grund mit dem Vorstand Technologie im Hause Schaeffler über die wichtigsten Themen zu sprechen. 

Wie schafft man die Atmosphäre in der kluge Köpfe sich wohl fühlen und neue Produkte erfinden, was kommt in der Zukunft noch auf uns zu beim Thema Hybrid und kann man Motorsport ohne Benzingeruch überhaupt gut finden?

Prof. Dr. Gutzmer im MOTORDIALOG-Interview mit mein-auto-blog Gründer Bjoern Habegger

Aktuelle Suchanfragen:

50 Jahre Innovationen: Zweimassen-Schwungrad

[notification type=“notification_info“ ]50 Jahre LuK, 50 Jahre Innovationen. Die Schaeffler-Marke LuK feiert dieses Jahr 50 Jahre Unternehmensgeschichte und blickt dabei auf 50 Jahre voller Innovationen zurück. Zeit und Chance für mein-auto-blog, die Meilensteine der LuK-Erfindungen zu erleben!

In Kooperation mit LuK.[/notification]

10 Millionen „ZMS“ fertigt LuK jedes Jahr und das, obwohl die Automobil-Hersteller zu Beginn gesagt hatten: Das brauchen wir nicht. 

Doch bei LuK in Bühl war man sich sicher, es wird eine Zeit geben, da wird man ohne „Zweimassen-Schwungrad“ nicht mehr auskommen. Das „ZMS“ ist demnach nicht nur eine Innovation „made in Germany, made in Bühl, made by LuK“. Es ist auch die Geschichte von einem Entwickler, der überzeugt war, seine Idee ist die richtige.

Dr. Wolfgang Reik ist mittlerweile im Ruhestand, seine Geschichte zur Erfindung des „ZMS“ jedoch aktueller denn je. Fast philosophisch mutet diese Entwicklung im Rückblick an. Für Dr. Reik und seine Kollegen war damals klar, es kommt der Tag, an dem man sich Gedanken machen muss, wie man die Schwingungen und Vibrationen im Antriebsstrang effektiver dämpft. Vierzylindermotoren wurden leistungsstärker, die Fahrzeuge sollten jedoch komfortabler werden. Doch gerade der viel genutzte Vierzylindermotor erzeugt im unteren Drehzahlbereich besonders nervige Schwingungen. Entkopplung tat not.

Um Vibrationen entgegentreten zu können und Drehzahlen weiter abzusenken, musste eine Lösung im Antriebsstrang gefunden werden. Bei LuK erfand man das „Zweimassen-Schwungrad“ noch bevor es die Automobil-Industrie einforderte. Das ist der wahre Grundgedanke von Innovationen.

Dr. Reik war von seiner Idee überzeugt und erfand ein Schwungrad mit einem entkoppelten Dämpfungssystem, bei dem ein Teil des Schwungrades die Massenträgheit des Motors beeinflusste und die andere Seite das gegenläufige Moment des Getriebes erhöhte. Beide Seiten werden per Torsionsdämpfer gekoppelt. Das Ergebnis? Mehr Fahrkomfort.

ZMS für die Zukunft

Mittlerweile fertigt LuK über 1 Million ZMS pro Jahr und diese Zahl wird sich vermutlich weiter erhöhen. Der Wunsch nach niedrigeren Drehzahlen zur Einsparung von CO2-Emissionen bedurfte auf der Komfortseite einer Erfindung aus Bühl.

Teil 2 der fünfteiligen Serie zum Firmen-Jubiläum der Schaeffler-Marke LuK.

Aktuelle Suchanfragen:
Video

50 Jahre LuK: Was macht eigentlich eine Laschenkette?

[notification type=“notification_info“ ]50 Jahre LuK, 50 Jahre Innovationen. Die Schaeffler-Marke LuK feiert dieses Jahr 50 Jahre Unternehmensgeschichte und blickt dabei auf 50 Jahre voller Innovationen zurück. Zeit und Chance für mein-auto-blog, die Meilensteine der LuK-Erfindungen zu erleben!

In Kooperation mit LuK.[/notification]

10 geladene Gäste, darunter der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, eine große Party für Mitarbeiter und Freunde, ein ganzes Wochenende wurde in Bühl gefeiert. 50 Jahre LuK, 50 Jahre Innovationen made in Germany. Und eine der Innovationen „made in Bühl“ ist die Laschenkette.

Was ist eigentlich eine Laschenkette und wofür braucht man diese?

Der Sinn dieser Laschenkette ist schnell erklärt. Es gibt zwei grundsätzliche Getriebe-Typen: Das manuelle Getriebe und das automatische Getriebe. Bei den Automatik-Getrieben gibt es erneut eine Unterscheidung: Es gibt Wandlerautomaten, Doppelkupplungsgetriebe und stufenlose Getriebe. Im übrigen hat LuK bei allen Getriebetypen eine Idee – aber zurück zur Laschenkette.

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:GearBoxRotRotVar.gif

Bei den stufenlosen Getrieben, auch CVT (Continuously Variable Transmission) genannt, bestimmen jeweils zwei gegenüber liegende und in der Breite variable Kegelräder die Veränderung der Übersetzung. Kleiner Radius versus großer Radius auf der anderen Seite. So dreht sich die eine Seite schneller als die andere. Um beide Kegelräder zu verbinden und einen Kraftschluss herzustellen, hatte man früher – wer sich an den DAF Variomatic erinnert, der fuhr rückwärts so schnell wie vorwärts – einen Riemen aus Gummi. Als man in der Automobil-Industrie jedoch den Wunsch hatte, den Komfortgewinn des CVT – ohne Gangsprünge gibt es keine Schaltruckler – auch mit starken Dieselmotoren zu kombinieren, kam der Riemenantrieb an seine Grenzen.

Die Lösung kam aus Bühl. Die Techniker der Firma LuK konstruierten die Laschenkette. Mit diesen aus Metall ausgeführten und zu einer Kette verbundenen Laschen wurde es möglich, Kräfte bis zu 400 Nm mit dem CVT verarbeiten zu können.

Audi präsentierte dieses Getriebe im Audi A6 mit dem 2.5 Liter TDI – und fortan war Elvis arbeitslos:

Die Audi-Werbung verdeutlichte damals die Vorteile des CVT – die Ingolstädter nannten das Getriebe extrem plakativ „multitronic“ -und diesen Elvis, den hat Jana auch in Bühl gefunden.

Wer mehr zu Jana und der „Laschenkette“ erfahren will, der schaut sich auf youtube das Video an 😉

Teil 1 der fünfteiligen Serie zum Firmen-Jubiläum der Schaeffler-Marke LuK.

 

 

 

 

Aktuelle Suchanfragen: