#mbrt15 – Die Roadtrip-Bewegtbild-Story

Ganz ehrlich, mit jedem neuen Clip wird das Projekt von Hrn. „fünfkommasechs“ und Hrn. „dreikommanull“ besser und besser. Und besser. Ernsthaft. Für mich ist Johannes Schlörb nur noch „Dr. Bewegtbild“. Ihr solltet diesen dritten Teil aufmerksam anschauen, da ist für jeden etwas dabei. Bei „Meter-Bier“ diskutieren zwei Hardcore-Markenboys über die „Kooperationen“ und „Beihilfen“ zwischen Auto-Union und Mercedes – am Ende hatten beide recht – oder auch nicht.

Teil 3 des #mbrt15 Epos behandelt vor allem den „Tail of the dragon“ und einen „tanzenden Mann“. Und Bier. Und V8. Und Burger. Also eigentlich die Essenzen eines US-Roadtrips.

 

#mbrt15 – Von Alabama nach New York

mbrt15 10 von alabama nach new york der trip
Best of #mbrt15

Big Mäc, big thing, big trip..oder so! 

2.600 km von Tuscaloosa bis nach New York.

Roadtrips haben bei Mercedes-Benz durchaus eine Historie. 2013 fuhren wir erstmalig von der Westküste der USA nach Detroit. Wir brachten die, damals neue, E-Klasse zur NAIAS 2013 in Detroit. Bereits im Jahr zuvor fuhr Mercedes unter dem Namen „Hunting the A-Class“ in Richtung Genf zur Premiere auf den Automobil-Salon. Und mein-auto-blog? Wir fuhren 2012 den legendären Porsche-Blogger-Roadtrip und den Citroën-Blogger-Roadtrip. Man kann also durchaus sagen: Wenn es um Roadtrips geht, dann passen Mercedes-Benz und mein-auto-blog.de ganz gut zusammen.

Der Start in Alabama

mbrt15 03 von alabama nach new york

Es soll ja Menschen geben, für die ist es auf einem Roadtrip wichtig zu wissen, wohin es geht. Welche Städte, welche Orte. Welche Hotels. Ich gehöre nicht zu dieser Gruppe. Für mich findet ein Roadtrip im Auto statt. Draußen, die Landschaft die vorbeifliegt, die ist Kulisse. Und Kulissen sind austauschbar. Die Beste austauschbare Kulisse bietet jedoch ein Roadtrip in den USA. Immer. Das liegt zum einen am Stil der Amerikaner, alles in systemisch einwandfreie Prozesse zu packen. Da sieht jeder Truckstop aus wie der andere. Fast-Food-Hütten, Supermärkte, immer die gleichen Reklametafeln. Zum anderen an dieser schieren Größe.

Im Prinzip kann man an jeder Interstate die Route unterbrechen und findet immer die gleiche Infrastruktur vor. Das klingt langweilig. Verschafft einem aber auch die Art von Sicherheit die nicht störend wirkt. „Hier kenne ich mich aus“. Da Starbucks, dort Waffle House und da drüben ein Bad, Bath & Beyond. Langweilig? 

Nein. Denn der Reiz eines Roadtrips in den USA liegt in den Entfernungen und den Details. Okay – auch an der Landschaft. Vor allem aber an dieser unfassbaren Größe. Dementsprechend bieten die USA für Roadtrips den richtigen Rahmen. Immer. Ganz egal ob es quer durch die USA entlang der Route 66 geht, oder die Westküste hoch, die Ostküste runter oder eben quer durch, wie zuletzt beim #mbrt15.

Start des #mbrt15 war dieses Mal das Mercedes-Benz Werk in Tuscaloosa, Alabama. Auf fast 4 Millionen Quadratmetern fertigen mehr als 3.500 Mitarbeiter die US-Varianten der C-Klasse und des GLA, aber eben und deswegen wurde das Werk ursprünglich gebaut, die SUV-Modelle von Mercedes-Benz. ML und GL haben US-Wurzeln und werden im Werk Tuscaloosa für die ganze Welt gefertigt.

mbrt15 06 von alabama nach new york

The all new Mercedes-Benz GLE and the GLE Coupé

Die Coupé-Version des Mercedes ML, der M-Klasse kannte man bereits vorher, aber für die NYIAS 2015 war die Premiere des Mercedes-Benz GLE angesagt. GLE-Coupé? GLE? Genau, Mercedes-Benz änderte die Namen der SUV-Modelle. Allen voran das „G“ für Gelände. Aber auch für die Familiennähe zum G-Modell. Wobei die eher im Prospekt zu finden ist, als unter dem Blech der Modelle. Aus dem ML, der M-Klasse wurde nun der GLE. Und damit wird klar, ein GL-E ist der Offroad-Bruder der E-Klasse. Und das GLE Coupé? Nun, zu allem Überfluss ist der „Coupé-Vertreter“ des SUVs nicht nur sinnlos, sondern auch mit vier Türen behaftet. Vier Türen, ein Coupé? Ein Coupé auf dem Fahrwerk eines SUV? Ja, man kann sich viele Fragen dazu stellen, davor zusammenbrechen und sich ratlos geben. Am Ende aber zählt nur eines: Der Kunde will es so.

Des Kundenwunsch ist sein Himmelreich, vor allem in den USA. Honey – ein wenig Eiswasser? 

mbrt15 01 von alabama nach new york

Etappe 1 – Vom Offroad-Gelände bis zu den Appalachen

Bevor es mit dem beeindruckenden Fuhrpark aus G-Modellen, GLA, GLE und GLE Coupé los ging, musste der Offroad-Park am Werksgelände in Tuscaloosa bezwungen werden. Beim nächsten Mal will ich dann aber selbst fahren. Dann kann man sich bei 100% Gefälle wenigstens am Lenkrad festhalten und nicht nur an der eigenen Verzweiflung.

gle coupe mbrt15

War der #mbrt13 noch unter dem Slogan „Guarding the E-Class“, ging es bei mbrt15 eigentlich um zwei Modelle. Denn auch wenn es ein Roadtrip war, die Onliner, Blogger, Videographen, Photographen, Journalisten (you name it) saßen nicht hinter dem Steuer des GLE Coupé und auch nicht hinter dem Steuer des frisch gelifteten GLE. Also „begleiteten“ wir dieses Mal zwei „Brummer“. Und beide werden ihre Premiere auf der Straße erst weit nach diesem Trip erleben.

Damit die beiden GLE fit und munter in New York ankamen, stellte Mercedes-Benz eine Armada aus GLA 45 AMG, GLA 250, G 550 und G63 bereit. So gerüstet konnte man auf die Tour gehen. 2.600 km von Tuscaloosa bis nach New York.

mbrt15 07 von alabama nach new york

Von hinten wie von vorne, G L E .. 

Mit dem Heck des GLE Coupé werde ich nicht warm. Nein, ernsthaft. Damit kann ich überhaupt nichts anfangen. Das Facelift des ML hingegen wirkt gelungen. Zumindest von hinten. Das passt. Frische Leuchtengrafik und ein Auspuff-Design nach Art des Hauses.

mbrt15 33 von alabama nach new york

Echtes Mistwetter gehört zu jedem Roadtrip. Es kann nicht immer nur die Sonne scheinen. Und das meine ich durchaus metaphorisch.

mbrt15 32 von alabama nach new york

Hier geht es weiter, zum zweiten Teil… 

 

 

 

 

 

#mbrt15 – Und plötzlich bist Du in New York

mbrt15 10 von alabama nach new york der trip

Da fährst Du in aller Frühe im Süden der USA los. Erst einmal flink das Werk besichtigen, mal schnell Offroad das Frühstück im Gesicht frisch justieren. Holst den GLE ab, bevor er auf der Messe präsentiert wird. Packst das GLE Coupé dazu, verteilst die Reisegruppe auf einen bunten Mix aus GLA und G-Modellen. Und fährst los. 2.600 km vor Dir.

So schnell vergehen 2.600 km

Im Prinzip denkst Du die ganze Zeit nur daran, wie Du all diese Eindrücke festhalten kannst. Nachts in Tennessee an einer Tankstelle. Es riecht nach frittiertem Brat-Hähnchen, draußen vor der Säule brummt ein alter F150 vor sich hin, die Klima-Anlage läuft. Du spürst das an der kalten Luft die aus dem geöffneten Fenster wabert. Das sind die USA. Der Spritpreis hat sich erholt. Die Menschen haben wieder andere Sorgen.

Vor allem aber haben sie immer ein Lächeln. Sie scherzen mit Dir. Nirgendwo sonst fühlst du dich auf einem Roadtrip so Zuhause wie hier, in den USA. Deswegen sind die Orte und Hotels an denen Du deine Pausen verbringst auch so egal. Die Straße ist deine Heimat. Der G550 dein bester Freund.

Vor dem Fenster verändert sich die Landschaft.

mbrt15 25 von alabama nach new york

Roadtrip-Leidenschaft

Den ganzen Tag im Auto unterwegs? Man muss es mögen. Egal ob es endlos geradeaus geht, oder eben durch den Dragon-Tail.

Washington D.C.? Haben wir gesehen. Bei Nacht. Kurz vor Mitternacht standen wir vor dem White House. Eine surreale Situation. Völlig übermüdet. Unfähig zu begreifen.

mbrt15 50 von alabama nach new york

Letzte Etappe, Washington D.C. nach New York

Im Prinzip musst Du jetzt nur die Zähne zusammenbeißen, einsteigen, abfahren. Washington D.C. nach New York? Ein Katzensprung.

Und plötzlich stehst Du im Big Apple.

Hast es geschafft. Hast die beiden Messe-Premieren unbeschadet über 2.600 km nach New York begleitet.

mbrt15 03 roadtrip alabama new york mercedes-benz

Weil eine Ankunft auch ein Abschied ist

Anzukommen bedeutet auch, Abschied zu nehmen. Abschied von der Reise. Von Alabama nach New York? Das macht man ja nicht weil man dringend die 2.600 km mit dem Auto fahren muss. Das macht man, wegen der Fahrt an sich. Ein Roadtrip ist immer ein Selbstzweck. Eine passende Entschuldigung möglichst viel Zeit im Auto verbringen zu dürfen. Menschen zu treffen. Eindrücke zu gewinnen, die man nicht bekommt, wenn man einfach nur von A nach B reisen muss.

Ein Roadtrip ist ein Lifestyle. 

Ich habe sonst keine Ahnung von Lifestyle-Themen, aber Roadtrips? Das ist mein geliebter Lifestyle. Das ist – nach meiner kleinen Tochter und meiner Frau – der größte Spaß im Leben. Über Autos bloggen? Vermutlich deswegen eine Leidenschaft, weil ich den großen Spaß als Pflicht tarnen kann.

Das bei der Ankunft in New York das Wetter immer schlechter wurde, ein klares Zeichen. Im Schatten der Freiheitsstatue handelten wir schnell noch das Pflichtprogramm ab – Auto vor Skyline fotografieren.

Bevor uns (?), auf jeden Fall aber mich, die Sehnsucht ganz hart zu Boden warf. Anzukommen ist ein Abschied. Ein Abschied vom Roadtrip.

mbrt15 01 roadtrip alabama new york mercedes-benz

 

 

 

Aber jeder Abschied ist die Chance auf einen neuen Roadtrip! #mbrt15 – Fotos!.

 

#mbrt15 – Geile Zeit, guter Trip. Feine Autos

mbrt15 10 von alabama nach new york der trip

Nach dem Tail of the Dragon standen noch immer knapp 2.000 Kilometer auf dem Programm, aber eigentlich hatten wir den Höhepunkt hinter uns. Zumindest vom reinen Anspruch an die Fahrzeuge. 

mbrt15 29 von alabama nach new york

Und eigentlich gibt es nur ein Auto mit dem man wirklich glücklich wird. Mercedes-Benz G 550.

Auf den Interstates braucht es den aufgeladenen V8 im G 550 nicht. G550? Die US-Bezeichnung des G 500. Und was es erst recht nicht braucht ist die obszöne Gewalt des G63 AMG

Aber wann hat man schon mal das Glück und Vergnügen, beide G-Häuptlinge Head 2 Head zu fahren? Eben. Nie. Es sei denn, man nimmt am #mbrt15 teil. Und auch wenn es die schiere Kraft des G550 nicht braucht, es ist schön darauf zurück zu greifen.

 

mbrt15 36 von alabama nach new york

V8 vs. V8

Mit dem G63 AMG ist es wie mit einem Porno-Starlet als Freundin. Klar. Das ist so richtig geil. Die Blicke, wo auch immer man hinkommt. Alle schauen. Du hast den schärfsten Apparat im Schlepptau. Auf die Dauer wird es jedoch anstrengend. Irgendwann nervt dich das provokante Auftreten. Das obszöne zur Schau stellen des Gerätes.

mbrt15 41 von alabama nach new york

Mercedes G63 – cross the USA

Endlos geradeaus. Genau das Gegenteil vom G63. Der will eigentlich nicht geradeaus fahren. Seine Walzen wandern suchend über den Asphalt. Wo ist der nächste Berg? Die nächste Wüste? Die nächste Brandung? Der will eigentlich die ganze Zeit nur knechten. Hart ran genommen werden.

2.600 km quer durch die USA? Am liebsten Luftlinie. Den direkten Weg wählen.

mbrt15 46 von alabama nach new york mbrt15 43 von alabama nach new york

G-WALT

Muss es der G63 sein? Nein. Ich sagte es bereits. Der G550 kann alles ebenso geil. Nur ist er dabei nicht ständig unter Amphetamin und trägt seinen Rock nicht so kurz. Mag ja sein, dass es genau so geil ist wie es sich anhört, mit einem Porno-Starlet zusammen zu sein. Für mich wäre das nichts.

Nein. Mir reicht der G500.

mbrt15 27 von alabama nach new york

Plötzlich: New York – Zum #mbrt15-Finale

 

Aktuelle Suchanfragen:

#mbrt15 – Der GLA45 AMG und die Sache mit den Kurven

mbrt15 10 von alabama nach new york der trip

Tag 1 – Der GLA 250 und der GLA 45 AMG im Duell

211 PS zu 360 PS, da ist die Frage wer schneller über die Viertelmeile trumpft vermutlich schnell beantwortet. Mag man meinen. Ein kurzer Plausch vor dem „Bellefonte Nuclear Power Plant“ und anschließend die Chance genutzt um die abgesperrte Zufahrtsstraße des KKW zum Test zu nutzen.

Dabei zeigt sich: Vom Start weg sind beide GLA flott aus den Startlöchern. Erst mit der Launch-Control stößt sich der 45er deutlich zügiger von der Startlinie los. Dem GLA 250 geht eine solche „Starthilfe“ völlig ab und der Fahrer muss sich mit einem gut gemeinten Frühstart auf die Strecke helfen. Bis Tempo 100 ist das Thema dann allerdings auch gegessen. Der 360 PS GLA 45 AMG zieht unter der tobenden Akustik seines Turboladers davon.

mbrt15 16 von alabama nach new york

Roadtrip Tag 2 – #mbrt15

Vom GLA bis zum G-Modell. Von 211 PS bis 544 PS. Vom milden Boulevard-SUV bis hin zum Hardcore-Offroader. Die Möglichkeiten der mitgebrachten Modelle beeindruckt. Während GLE und GLE Coupé nur von Mitarbeitern der Mercedes-Pressestelle gefahren werden dürfen – wir sollen ja nur nicht vor den „arrivierten“ Medien die Chance haben – wechseln die Beteiligten ansonsten munter durch. 

Mercedes-Benz GLA 250 – der tapfere, GLA 45 AMG – Das Biest

mbrt15 15 von alabama nach new york

Artig in Reih und Glied, irgendwo im mittleren Südwesten. Irgendwo an einem See. Oder einem Fluß. Auf jeden Fall wurde fleißig geangelt. An dem Tag fuhren wir mit unserem GLA vorneweg und wollten eigentlich nur kurz „austreten“. Doch selbst ein hartes und nicht angekündigtes Manöver konnte die Kollegen nicht verwirren. Der Roadtrip-Convoi blieb zusammen – und alle Mann traten gemeinsam aus. Und danach zum Gruppenfoto an. Auf dem Gruppenfoto? Natürlich die Autos. War ja ein Roadtrip.

mbrt15 12 von alabama nach new york

In den USA braucht es eigentlich kein Navigationsgerät. Die Straßenführung ist simpel. Norden, Süden, Osten oder Westen? Ist das erst einmal geklärt kommt man immer an sein Ziel.

mbrt15 35 von alabama nach new york

Ergänzung oder Widerspruch?

Zweimal Mercedes. Zweimal der Buchstaben G. Einmal pur. Einmal für die Großstadt, den City-Life. Einmal für alles. Mag das GLE Coupé noch so trendig sein. Mein Sieger – und auch der Sieger Herzen auf diesem Roadtrip – ist der „alte“ G. Das Viech mit Ecken und Kanten.

mbrt15 13 von alabama nach new york

GLE Coupé on the road

Wobei gerade das GLE Coupé den ganzen Trip über extrem gut in das Straßenbild passte. Und die Amerikaner haben mit dem Design des GLE Coupé kein Problem. Nun denn, Ziel erreicht.

mbrt15 22 von alabama nach new york

Tail of the Dragon – Der GLA 45 AMG zeigt sein Herz

GLE, GLE Coupé, G – alles nur Vorspiel. Tag 1 war nur die Verbindungsetappe zu einer der feinsten Routen die ich bisher gefahren bin. Am „Tail of the Dragon“ warten auf 11 Meilen 318 Kurven auf den Bezwinger. Eine besondere Route und bereits seit ein paar Wochen online. Die Route am Tail of the Dragon war zugleich der Auftakt für eine Serie an „Alltagsflüchten“. Getaway haben wir die neue Kategorie genannt. In den kommenden Monaten wird es darin immer wieder neue Geschichten zu erfolgreichen Ausflüchten aus dem Alltag geben.

Für uns war der Dragon-Tail eine spannende Tour, früh am Morgen gestartet –

– und das war auch wichtig. So war die Straße frei. Nur wir, der GLA 45 AMG und eine Kurve nach der anderen … zum Dragon-Tail? Hier lang!

mbrt15 18 von alabama nach new york mbrt15 21 von alabama nach new york mbrt15 23 von alabama nach new york

Hier geht es weiter, zum dritten Teil…  #mbrt15

 

#mbrt15 – Best of Links und noch mehr Fotos

mbrt15 10 von alabama nach new york der trip

Die besten Links, alle Artikel, Fotos und News vom #mbrt15 – dem Roadtrip von Alabama nach New York, hier im Überblick:

Noch ein paar Fotos von mir:

mbrt15 45 von alabama nach new york mbrt15 47 von alabama nach new york mbrt15 48 von alabama nach new york mbrt15 51 von alabama nach new york mbrt15 53 von alabama nach new york mbrt15 02 roadtrip alabama new york mercedes-benz mbrt15 03 roadtrip alabama new york mercedes-benz mbrt15 04 roadtrip alabama new york mercedes-benz mbrt15 05 roadtrip alabama new york mercedes-benz mbrt15 06 roadtrip alabama new york mercedes-benz mbrt15 07 roadtrip alabama new york mercedes-benz mbrt15 08 roadtrip alabama new york mercedes-benz mbrt15 09 roadtrip alabama new york mercedes-benz mbrt15 10 roadtrip alabama new york mercedes-benz mbrt15 11 roadtrip alabama new york mercedes-benz mbrt15 19 von alabama nach new york mbrt15 20 von alabama nach new york mbrt15 27 von alabama nach new york mbrt15 30 von alabama nach new york mbrt15 31 von alabama nach new york mbrt15 38 von alabama nach new york mbrt15 39 von alabama nach new york mbrt15 40 von alabama nach new york mbrt15 44 von alabama nach new york

 

 

getaway: Mit dem Mercedes-AMG GLA 45 am Tail of the Dragon

[notification type=“notification_warning“ ]Die Schnauze voll? Genug vom ewigen Büro-Stumpfsinn? Es juckt im Gasfuß? Dann ist es Zeit für die „perfekte Flucht“. mein-auto-blog.de zeigt in seiner Kategorie „getaway“ die besten Roadtrips für die Alltagsflucht. [/notification]

11 Meilen – 318 Kurven – 360 PS

11 Meilen sind gute 17 Kilometer. Bei 318 Kurven macht das alle 53 Meter eine Kurve. Oder anders gesagt, das Lenkrad steht eigentlich nie für mehr als ein paar Sekunden gerade. Der „Tail of the Dragon“ presst dich permanent in die Querdynamik. Geradeaus? Das kannst du anderswo haben. Hier in den Appalachen zwischen North Carolina und Tennessee windet sich ein schmales Asphaltband furios durch die Wälder. Während unseres Roadtrips #mbrt15, von Alabama nach New York waren diese 11 Meilen atemraubend und schweißtreibend.

getaway mbrt15 16 mercedes-amg gla 45

Unser Fluchtwagen an diesem Tag ist ein Mercedes-Benz GLA 45 AMG. Bei Mercedes spricht man von einem sportlichen „Kompakt-SUV“. Fakt ist, unter dem Blech steckt die scharfe Technik des sportlichsten „A“ im Stuttgarter-Leistungsalphabet. Als GLA wurde die Bodenfreiheit erhöht, als GLA AMG wurde die Luft gleich wieder aus den Radhäusern gelassen. Macht das Sinn? Das darf jeder für sich selbst entscheiden. Hier zwischen Smokey Mountains und Cherokee-Reservat passt die etwas gröbere Bodenfreiheit des Sports-SUV’leins ganz gut zu den derben Bankings der Streckenführung. Morgens um 6:30 war uns das noch nicht klar. Da war nur klar: Der Tag wird gut.

Für den strafzettelfreien Ausflug über den „Tail of the Dragon“ empfiehlt sich die Zeit vor Öffnung der Donut-Läden. Dann fehlen auch die Cops auf der Strecke.  Wer sich zuvor im Internet einliest, der geht mit gehörig Respekt auf den Roadtrip. Da wird man gut geimpft. Allzu leicht wird aus dem „getaway“ ein Dauertreffen mit Radarpistolen.

getaway mbrt15 01 mercedes-amg gla 45

Wenn 360 PS los trampeln, dann wimmern schon mal die Vorderräder. Sicher, der GLA 45 AMG hat den Mercedes 4-matic Allradantrieb. Aufgrund der Auslegung als „Hang-On-System“ ohne Druckspeicher oder elektronisch vorgeregelter Lastverteilung ist aber immer ein wenig Schlupf an der Vorderachse notwendig, bevor sich die Hinterräder an die Arbeit gesellen. Wenn der derzeit leistungsstärkste Turbo-Vierzylinder seine Lebensfreude in Form von 450 Nm in den Asphalt stanzen will, denn kommen die Vorderräder kurz unter Zugzwang. Sich von der Felge drehen lassen oder dem Asphalt ein Reifen-Tattoo verpassen?

Sobald sich die Hinterachse vergewissert hat, in diesem Fall schnellstens die Initiative zu übernehmen wuchtet sich der GLA 45 AMG mit Vehemenz aus dem Startblock. Egal wo. Auch auf einer einsamen Landstraße in den „Smokey Mountains“. Viel Rauch um nichts? Nein – der Schlupf bleibt minimal, kaum Rauch, der Name dieser Berg-Region ist nicht die Schuld des Stuttgarter-Ladedruckgesellen.

getaway mbrt15 20 mercedes-amg gla 45

Randale und Make-Up. Wir waren mit zwei GLA 45 AMG auf dem „Tail of the Dragon“ unterwegs. Unserem schwarzen Exemplar hatte man, vermutlich aus Respekt gegenüber den Cherokee-Indianern, deren Reservat gleich um die Ecke liegt, das derbe Kriegspfad-Make Up aus den unfassbaren Tiefen der AMG-Preisliste verpasst. Der rote GLA 45 AMG war – alleine weil er rot war, kaum dezenter – aber ohne die Insignien halbstarker Rockabillys zum Ausritt angetreten.

Vereint hat beide der trocken gelieferte Fahrspaß. Sagte ich etwa, ein kompakter SUV-Sportler mit Tieferlegung sei völlig schwachsinnig? Ich lag falsch. Das zum Teil in sich verwindende Asphaltband mit den Bankings eines Nudeltopfes machte den GLA 45 AMG zur genau richtigen Wahl. Ein wenig höher als der A45 AMG, gut für Frontspoiler und Carbon-Flipper, aber tief und straff genug, um unter heftigem Ladedruckfauchen von Kurvenradius zu Kurvenradius zu springen.

getaway mbrt15 22 mercedes-amg gla 45 getaway mbrt15 23 mercedes-amg gla 45 getaway mbrt15 25 mercedes-amg gla 45

Keine Cops, keine Strafzettel. Das gehört zu den seltenen Erfahrungen am „Tail of the Dragon“, glaubt man den vielen Erlebnisberichten im Internet. Aber wir haben es völlig ohne den kulturellen Austausch von Fahrerlebnis-Reglement-Diskussionen geschafft. Der Top-Tipp? Ganz klar: Bei Sonnenaufgang bereits in den zweiten, dritten und vierten Gang schalten. Der GLA 45 AMG bietet sieben Gänge aus der Doppelkupplungsbox, aber mehr als Welle vier ist nie eingelegt auf den 11 Meilen. Und vier ist schon gewagt. Ernsthaft.

getaway mbrt15 06 mercedes-amg gla 45Es geht nicht um das Ankommen. Es geht um das Fahren. Das ist am “ Tail of the Dragon“ nicht anders als auf anderen Road-Trips. Fahren, die Querdynamik spüren, die Straße fühlen, auch gerne mal das Limit in Sichtweite holen. Wenigstens ein wenig. Nur bis Welle Nummer vier.

Habe ich bei der Optik des GLA 45 AMG, dem schwarzen mit Plastik-Bürzel am Heck, erst noch wild gekichert, so manifestiert sich hinter dem Dreispeichen-Lederruder bei der Dragon-Attacke ein Lächeln, aber ein ernsthaftes. Zufriedenes. Erfülltes. Das Fahrwerk des GLA 45 AMG ist brutal gut abgestimmt. Willig wirft sich der Crosshatch von Biegung zu Biegung. Die Bremse? Der Bremssattel muss sich aufdringlich roten Lippenstift gefallen lassen. Wirkt sportlicher. Verändert aber nix an der Wirkung, wissen wir alle. Die Bremse wirkt allgemein ein wenig teigig, wenn man sich auf den Druckpunkt konzentriert, dann findet man ihn nicht.

Gegenmittel? Workaround? Härter ran!

getaway mbrt15 21 mercedes-amg gla 45

Druck. Punkt. Halte. Punkt. Der „Dragon-Tail“ gibt dir mehr als ein Dutzend Male die Chance, die Bremsbeläge ordentlich und zackig an die Scheiben zu legen. Hart rein. Der Druckpunkt? Ach, lass doch das ABS den Druckpunkt suchen. Einen Wimpernschlag später, wieder voller Ladedruck, so geht das Spiel 11 Meilen lang. Wenn, ja wenn du den wichtigsten Ratschlag für diese Tour befolgt hast!

getaway mbrt15 14 mercedes-amg gla 45

Starte vor Sonnenaufgang. Warte nicht auf die ersten Kaffeestopps. Suche Dir einen ruhigen Ort für den Start, dann gehe in dich. Am „little Tallassee“ kannst du verschnaufen, direkt am Wasser.

Konzentriere dich auf die Basics. Lass dich nicht ablenken von den roten Gurten des GLA 45 AMG. Überlege nicht, an welcher Stelle dich das grobe Sportgestühl des GLA 45 AMG später zwicken könnte. Mache Dir keine Gedanken um die Traktion.

Okay – der Grundpreis des GLA 45 AMG in Deutschland könnte die Konzentration kurz stören – blicke auf das Wasser, lenke dich ab. Stimmt, die Edition 1 des GLA 45 AMG kostete wirklich 63.250 €. Viel Geld. Auch wenn man dafür den stärksten Zweiliter-Turbo am Markt bekommt. Wenn man sich für die 0 bis 100 Sprints nur 4,6 Sekunden Zeit nehmen muss.

Jetzt konzentriere dich. Auf den Fahrspaß!

getaway mbrt15 07 mercedes-amg gla 45

Ich durfte den „Tail of the Dragon“ während unserer #mbrt15 Tour von Alabama nach New York erleben. Und es war ein atemberaubendes Erlebnis. Die Route durch die Apallachen ist für die USA eine außergewöhnliche Route. Die Landschaft manchmal gespenstisch, aber wundervoll.

GETAWAY – Der Trip im Detail

[tabgroup]
[tab title=“Map – Straßenkarte“]

[/tab]
[tab title=“Details“]

  • Idealer Startpunkt: Maryville, TN
  • Ziel: Topton, NC
  • Routenlänge: 109 km
  • Zeitfaktor: Ein Vormittag, mit Pause am „Tail of the Dragon Roadhouse“
  • Getaway-Fun Faktor: 4 von 5 Sterne!

[/tab]

[/tabgroup]

 

Mehr zum #mbrt15 in Kürze, hier im Blog!

Born in Alabama – #mbrt15

Der Schwarze Krieger. So der Name der Stadt. Tief im Herzen von Alabama in den Südstaaten der USA liegt Tuscaloosa oder wie die Choctaw- Indianer es nannten: Tushka. Der schwarze Krieger.

Mercedes-Benz fertigt dort seit 1995 die Fahrzeuge der M-Klasse, der R-Klasse, den GL und seit dem letzten Jahr auch die C-Klasse für den Nord-Amerikanischen Markt.  Und wenn in einer guten Woche in New York die Messe-Halle zur NYIAS 2015 geöffnet wird, dann wird man dort den neuen Mercedes-Benz GLE finden. Und wir bringen ihn aus dem Werk im Süden der USA aus Tuscaloosa in Alabama nach New York!

#mbrt15

2.600 km Roadtrip – Born in Alabama

Bereits seit 2012 veranstaltet Mercedes-Benz mit ausgesuchten Digital-Influencern und Journalisten derartige Touren. 2013 war das große Jahr der E-Klasse und wir fuhren von L.A. quer durch die USA bis nach Detroit auf die dortige Motorshow.

2014 ging es mit der neuen C-Klasse von Houston nach Detroit. Wieder, wie im Jahr zuvor, auf die NAIAS. Wer im Internet nach #mbrt14 sucht, wird viele Fotos und spannende Berichte zu dieser Tour finden.

2015 ist nun nicht Detroit und die NAIAS das Ziel, sondern die Automobilshow im „Big Apple“. NYIAS 2015 wird den Rahmen bilden für die Weltpremiere des Mercedes-Benz GLE. Autokenner wissen es, der „neue“ GLE ist das Facelift-Modell der aktuellen ML-Baureihe. Weil man bei Mercedes-Benz aber die Namen sortiert hat, wird aus dem ML nun die GLE-Baureihe. Von der es im übrigen bereits eine Coupé-Version gibt. Das GLE Coupé. Neben dem neuen GLE werden wir auch ein solches GLE Coupé, einige G-Klassen und GLA-Varianten auf der Tour durch die USA einsetzen.

Spannende Momente, großartige Ausblicke und die faszinierende Welt der RoadTrips. In dieser Woche. Und in der kommenden Woche. Auf mein-auto-blog.de und natürlich auf vielen weiteren Blogs.

Wer live dabei sein will, dem sei der Fotodienst instagram ans Herz gelegt. Dort ab Freitag nach #mbrt15 suchen und fast live mit erleben, wie wir den neuen GLE aus dem Herzen Alabamas nach New York überführen.

#mbrt15 – stay tuned…