Test: Mitsubishi Eclipse Cross (2018) – Ein ganz neuer Mitsubishi?

Der Eclipse Cross bietet, was sonst schon lange kein Mitsubishi mehr bot: Lifestyle und Sportlichkeit in einer auffälligen Hülle!

Mitsubishi will sich neu aufstellen – Image, Markenauftritt und Modelle sollen künftig veredelt werden, vor allem aber heißt die Zukunft: SUV. Dabei sehen sich die Japaner dank des ersten Offroaders PX33, 1936 vorgestellt, aus Tradition zum Geländewagenspezialisten berufen und möchten künftig mit den hierauf spezialisierten Marken Jeep und Land Rover verglichen werden.

Der neue Eclipse Cross passt zielgenau in diesen Fahrplan und schließt die Lücke zwischen ASX und Outlander. Letzterer gibt sich als Organspender und steuert die Plattform für den Eclipse Cross bei. Trotz fast 30 Zentimeter Längenvorteil für den Outlander haben beide Modelle denselben Radstand, das verspricht fröhliche Verhältnisse in Reihe zwei. Deshalb beginnt dieser Fahrbericht genau dort und konstatiert ein stimmiges: Passt. Die Lehne der geteilten Rückbank lässt sich individuell auf Wunschneigung einpegeln, die Sitze selbst in einem Verstellbereich von stolzen 20 Zentimetern durch den Raum bewegen. In hinterster Stellung gibt es dann Fußraum im Oberklasseformat und trotz modisch abfallender Dachlinie genügend Kopffreiheit.

Der Benziner im Eclipse Cross ist nagelneu

Nachdem hinten also inklusive dem klassenüblich großen, vielleicht in der Höhe etwas limitierten Laderaum der Tester-Daumen nach oben zeigt, kann die Fahrt beginnen. Unter der Haube hat ein komplett neu entwickelter 1,5-Liter-Benziner Platz genommen, der 163 PS verspricht. Das klingt in einem SUV-Coupé, welches sich selbstbewusst mit dem BMW X4 messen möchte, nach Hausmannskost, fühlt sich aber gar nicht einmal so an. Der Eclipse Cross ist mit rund 1,5 Tonnen für diese Fahrzeugklasse recht durchtrainiert unterwegs. Von ganz unten, beim Ampelstart, gibt es eine klitzekleine Lücke im Leistungsangebot, doch spätestens ab 1.000 Touren wird der Vierzylinder munter und pusht fast wie ein Diesel. Richtig sportlich allerdings ist seine Sache nicht, für Rundenrekorde muss ein anderes Fahrgerät gewählt werden.

Beim Benziner bietet Mitsubishi ein ebenfalls neu entwickeltes CVT-Getriebe an, der später erscheinende Diesel bekommt eine Achtgang-Wandlerautomatik. Wer der Idee einer variablen Gliederkettenautomatik aus fahrästhetischen Gründen eher skeptisch gegenübersteht, sollte die neue CVT des Eclipse Cross dennoch ausprobieren, denn die ist richtig gut gemacht. Mit programmierten Stufen simuliert sie geschaltete Gänge, vertraut im Überlandverkehr auf das bereits ab 1.800 Umdrehungen bereitstehende maximale Drehmoment und belässt die Drehzahl schön im Keller. Nur wenn der Auftrag Volle Fahrt voraus heißt, scheint es durch, das CVT-Gen, mit der hochjubelnden Dauerdrehzahl. Dennoch: Näher am klassischen Automatikgetriebe mit festen Übersetzungsstufen war bislang noch keine „Variomatik“.

CVT-Getriebe ist gut abgestimmt

Man muss auch aus anderem Grunde eine Empfehlung für die Eclipse-Automatik aussprechen: Das Schaltgetriebe gibt es nur für die Frontantriebsvariante, und die fährt sich nicht so schön. Denn schon bei mittelfester Beschleunigung erntet man beim zweiradgetriebenen Eclipse Cross Traktionsprobleme und vor allem fiese Lenkeinflüsse, die es in dieser Präsenz eigentlich schon seit Jahren nicht mehr geben sollte. Der Automatik-Allradler hingegen: Lammfromm, verhalten dynamisch und trotz der bei höherem Tempo etwas übersensibel reagierenden Lenkung insgesamt mit sauberem Strich zu fahren.

Wer beim Bestellen nicht zu sehr auf den Euro schaut (endgültige Preise gibt es erst im Herbst), wird mit Nachdruck verwöhnt. Den Anspruch, bei Verarbeitung, Gestaltung und Haptik für Mitsubishi ein neues Kapitel aufzuschlagen, erfüllt der Eclipse Cross. Vielleicht bei einigen der verstreuten Tasten zu fitzelig, doch hübsch anzusehen und nett anzufassen, mit geschäumten Oberflächen und glänzenden Applikationen. Richtung #Neuland ist das Multimediasystem unterwegs, dessen Bildschirm modisch aus der Armaturentafel ragt. Denn ein Navigationssystem im eigentlichen Sinn wird nicht angeboten, der Eclipse Cross setzt auf die Generation Smartphone und will vom Handy des Benutzers gefüttert werden. Android Auto und Apple Car Play sind integriert, letzteres wurde auf der ersten Testfahrt ausgiebig genutzt. Es genügt, das Smartphone per Kabel an eine der USB-Buchsen zu stöpseln, schon poppt auf dem Bildschirm das Menü mit den nutzbaren Apps auf. Funktioniert perfekt und scheint zukunftsfähiger als ein starr verbauter, teurer Navigationsrechner, der auf regelmäßige und kostspielige Kartenupdates angewiesen ist.

Fazit:

Die Akzeptanz der Karosseriegestaltung des neuen Mitsubishi Eclipse Cross liegt beim Betrachter, die Japaner wollen mit dem Design ausdrücklich polarisieren, das ist geglückt. Für seine Fahrzeuggröße ist der Wagen ziemlich geräumig, der Fahrkomfort gediegen, die CVT-Automatik gelungen und im Vergleich zur Basisvariante mit Frontantrieb klar zu bevorzugen. Beim Anfass-Faktor erreicht der Innenraum ein von der Marke in diesem Segment bislang nicht gekanntes Level.

Vorsicht Wildwechsel

Auf den ersten Blick sind wir eine  ganz normale Familie: Papa, Mama, zwei pubertierende Jungs, ein kleiner Hund. Wir leben auf dem Land in Schleswig-Holstein, fahren eine geräumige Familienkutsche: Den Fiat Doblo Maxi. Das hat ausschließlich pragmatische Gründe: In dieses Auto passt die ganze Familie samt BMX- und anderer Fahrräder und Crossmaschine bequem rein, einfach so, Klappe auf, alles rein, Klappe zu, und los. Der Doblo ist unser Eselchen, ein ehrliches von A-nach-B-Auto, zuverlässiges, unaufgeregtes Lastentier mit Grundausstattung, weil er so gerade im Autohaus rumgestanden hatte und wir ihn gleich mitnehmen konnten.

Auf den zweiten Blick fährt die Mama dieser ganz normalen Familie immer mal wieder so richtig abgefahrene vollausgestattete State-of-The-Art-High-Tech-Premium-Karren, weil sie als Journalistin und Bloggerin über sie schreibt und sie fotografiert. Und so kennt sie jeweils das Beste aus zwei Welten.

Die Mama, das bin ich, Sandra Schink. Und Mitsubishi hatte ich bisher nicht auf dem Schirm. Bis dieses Reh meinen Weg kreuzte.

Vorsicht, Wildwechsel

Fünf Tage bevor ich mit Freundin, Jungs und Hund in den Urlaub starten wollte, gab es diesen Augenblick auf der Landstraße, in dem in der Dämmerung im Lichtkegel vor mir dieses Reh auftauchte. Und nach dieser unendlich dauernden Schrecksekunde mit einem dumpfen “BONG” und einem Ruck wieder aus dem Sichtfeld verschwand. Kennen Sie diese unendlich dauernden Schrecksekunden? Diese ewigen Momente in denen Sie genau wissen, was Furchtbares passieren wird. Und diese gnadenlose Gewissheit, dass sie rein gar nichts mehr dagegen tun können? Diese Momente, die vor dem inneren Auge in messerscharfer Zeitlupe in 3D und HD und Oweh ablaufen. Die in der Außenwelt aber bereits geschehen sind? Genau. So eine Schrecksekunde war das.

In den nächsten Sekunden aktiviert man die Warnblinker, fährt rechts ran, checkt Sohn auf dem Beifahrersitz und Hund auf dem Rücksitz auf Unversehrtheit. Und dann öffnet man die Fahrertür – und hört das zweite vernehmliche “BONG.” Und in dem Moment weiß man zwar, dass zumindest keiner verletzt ist. Das Auto aber Schrott ist. Kotflügel nach hinten verschoben, Fahrertür verkeilt und kaum zu öffnen. Mehr war vom schwarzen Auto auf der unbeleuchteten Landstraße nicht zu erkennen.

Zwei Stunden später, nach fachgerechter “Entsorgung” des bedauernswerten Rehbocks durch die unaufgeregten Jäger des Reviers (“Jo. Da ham se uns ja Munition gespart, nech. Den hatten wir schon länger im Visier.”), stehe ich mit der Familie vor dem demolierten Auto vor unserer Tür und uns wird klar: Damit fahren wir maximal noch zur Werkstatt. Aber sicher nicht mehr in den Urlaub. Außer Kotflügel und Fahrertür, auf die der sterbende Bock noch im Flug seine Losung hinterlassen hatte, hatte es Motorhaube, Scheinwerfer, Kühlergrill und evtl. den Rahmen erwischt. Das würde ein Gutachter klären müssen. Ich setzte meine ganze Hoffnung auf einen Ersatzwagen.

Die starb mit einem morgendlichen Telefonat. “Ja, wir können Ihnen gern einen Ersatzwagen anbieten.” erklärte uns die Dame von der Reparaturwerkstatt. “Wir haben gerade noch einen Smart da.” Und damit hatte sich der Urlaub erledigt. So dachte ich.

Power of Network: Kampf um einen Testwagen

Doch “With a little help from my friends” werden Wunder gemacht. Das gut vernetzte Autobloggernetzwerk, allen voran Robert Basic, aktivierte seine Pressekontakte um mir noch einen Testwagen in passender Größe aufzutreiben – und den Urlaub so möglich zu machen. Mir wurde sehr warm ums Herz, ich fand das toll. Wenn ich auch ehrlich gesagt wenig Hoffnung hatte. Die Testwagenplaner der Autohersteller brauchen in der Regel viel mehr Vorlauf und so mal eben spontan innerhalb von drei Tagen einen Testwagen in passender Größe UND einen Fahrer für die Überführung bereitzustellen, das ist fast unmöglich. Noch dazu für eine Bloggerin, die dem Unternehmen bisher vielleicht noch gar nicht bekannt ist.

Doch Robert kennt Bjoern und Bjoern kennt Stefan und Ulf von Mitsubishi und Stefan und Ulf von Mitsubishi haben es tatsächlich ganz fix möglich gemacht: Sie haben mir superkurzfristig, unkompliziert und unbürokratisch einen Outlander 2.2 Di-D 4WD Cleartec MT Top als Testwagen zur Verfügung gestellt. In karmin-rot! Und damit gewinnt Mitsubishi für mich schon mal den Sympathiepreis 2017.

Hey, Ihr habt uns gerettet! Unseren Urlaub, unser Abenteuer, unsere Sonnenzeit! DANKE!

Tetris im Outlander

Donnerstag kam der Outlander in Hamburg an, das Gepäck meiner Freundin Caro sammelte ich gleich nach der Übergabe ein, und dann ging es zurück aufs Land, um auch das restliche Gepäck für die Fahrt am nächsten Morgen zu verstauen.

Zur Erinnerung: Meine Jungs sind die Dimensionen des Fiat Doblo Maxi gewöhnt: 1050l Kofferraumvolumen zum Vollstopfen bis zum Dach. Der Outlander hat mit 591l (bei 5 Sitzen) gerade etwas mehr als die Hälfte. Und so kam es, wie es kommen musste: Der Monster-Koffer von Sohn 2.0 war zu groß, wenn noch drei andere Leute etwas Gepäck mitnehmen wollten. Nach einem Blick in diesen Monsterkoffer ließ sich das Problem allerdings leicht lösen, der war nämlich nur halb voll gepackt und das Zeug konnte in kleinere und leichter verstaubare Taschen umgepackt werden. Merke: Auch Platz ist reiner Luxus, und wer über ausreichende Tetris-Skills verfügt, kann eine Menge davon sparen 😉

Schlussendlich waren Koffer- und alle Zentimeter verfügbarer Fußraum zwar voll gepackt, verzichten mussten wir mit vier ausgewachsenen Menschen und einem kleinen Hund allerdings auf nichts. Zumal auch unter den Vordersitzen, unter einer kleinen Klappe vorne im Kofferraumboden und in den Seitentaschen wirklich noch viel Stauplatz für weiches, kleines und formbares Gepäck vorhanden ist und weidlich von uns genutzt wurde.

Infotainment im Retro-Look

Freitag morgen ging es dann los. Südlich von Berlin, auf dem Krüpelsee im Dahme-Spree-Revier, wartete ein Bungalowboot auf uns. Eine Woche auf dem Wasser und Indian-Summer-Feeling lagen vor uns, und gut gelaunt starteten wir in den Tag. Doch halt, erst mal die Zieladresse ins Navi eingeben. Äh, ja.

Vermutlich ist es nur Gewöhnungssache, aber das Navi im Mitsubishi, das auf den Here-Dienst zugreift, bedient sich so vollständig anders, als die Google Maps auf dem Smartphone oder zum Beispiel in Audi-Navis, dass wir doch erst mal ein wenig suchen und probieren mussten, bis die Adresse endlich eingegeben war. Und auch die Darstellung war irgendwie verwirrend und wenn man mal rauszoomen will, kommt man nur schwer wieder zur Fahransicht zurück.

Überhaupt hat das gesamte Mitsubishi-Infotainment, das sich über Touchscreen und Buttons bedienen lässt, die Anmutung von Windows 98 und ist ein wenig unübersichtlich. Aber auch daran gewöhnt man sich natürlich.

Einfacher wäre es vermutlich gewesen, sich vor der Fahrt mal mit dem Bordbuch vertraut zu machen, aber hey, ich mag Autos, in die ich mich reinsetzen und losfahren kann, ohne vorher ein IT-Studium abgeschlossen oder einen 2.000-Seiten-Wälzer gelesen zu haben. Das wird bei neuen Fahrzeugen zunehmend schwerer dank der vielen neu eingeführten Fahrassistenzsysteme, die uns letztendlich das Leben erleichtern und sichern sollen, und die bei jedem Hersteller anders zu bedienen sind. Aber normalerweise entscheidet man sich auch für EIN Fahrzeug und man weiß dann auch schnell, wie es tickt.

Der Outlander und der Snob

Ich jammere also auf hohem Niveau. Aber es gibt immer noch einen, der noch höher jammern kann. “Mama, hat der Massagesitze? Sitzkühlung? WLAN?” fragt der 15jährige Auskenner vom Rücksitz. Da kommt einem das erste Mal der Gedanke, dass es für die eigene Brut pädagogisch vielleicht gar nicht mal so wertvoll ist, immer wieder Premium-Fahrzeuge zu testen.

“Äh, nein. Der hier kostet aber auch nur rund ein Drittel von dem, was der letzte vollausgestattete Superduper-Oberklasse-SUV-Hybrid-Testwagen gekostet hat…” “Oh, echt jetzt?” “Ja, echt!” “Dafür ist der hier aber echt okay.”

Na, wie beruhigend.

Okay, das ist er wirklich. Als ich den mit vier Personen und Gepäck voll beladenen 1,6-Tonner auf unserer Landstraßennebenstrecke an einem Trecker vorbeilotsen und dafür mit den beiden rechten Rädern durch wadentiefen Modder manövrieren musste, zuckte nicht mal die Lenkung. Kein Durchdrehen, kein Rutschen, keine unerwarteten Schlenker.

Okay, ich hatte den Vierradantrieb sicherheitshalber von Eco auf locked gestellt. Das geht fix mit einem Taster hinter der Handbremse und hat mir in der Testzeit oft geholfen. Vielleicht wars auch nur fürs Gefühl wichtig, dieses locken. Ob er das in der Eco4WD-Einstellung auch so selbstverständlich gemacht hätte, habe ich gar nicht erst getestet.

Danach ging es auf die Autobahn und mit 150 PS im Turbodiesel gen Berlin. Die A24 ist eine unaufgeregte Strecke mit wenig Tempolimit, und bis 180km/h fühlte ich mich trotz Beladung wohl am Steuer. Leider habe ich nicht gecheckt, wie ich den Tempomat einstellen kann (und hab stattdessen den Limiter aktiviert…), und ja, ich weiß, das ist ganz schön blöd, und ja, ich weiß: RTFM.

Umsteigen von Dickschiff zu Dickschiff

Nach drei Stunden kamen wir entspannt an unserem Hausboot an, luden um und starteten in unser Abenteuer. Und ein bisschen bedauerte ich schon, dass mir nach unserer Reise nur wenige Tage zum Fahren des Outlanders bleiben würden.

Unsere Hausboottour wurde fantastisch: Wir hatten das denkbar beste Wetter, milde Temperaturen, Sonnenschein, eine coole Crew, einen verrückten See-Hund und erlebten eine Woche Indian Summer mitten in Brandenburg.

Als wir nach einer Woche zurück kehrten, wartete das rote Dickschiff auf uns, und wir nutzten das Herbstlicht für ein bisschen Auto-Posing am Wasser. 

… Story wird fortgesetzt … 

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Plug-in Hybrid SUV ab 29.900 €

Mitsubishi rollt den roten Teppich für die neuen Formen der Mobilität aus. Der japanische Hersteller senkt die Preise für sein attraktives Plug-In-Hybrid SUV Outlander deutlich. Für Kunden summiert sich der Vorteil auf 10.000 Euro, denn auf den staatlichen Kaufzuschuss für Plug-in Hybride (1.500 Euro) legt Mitsubishi noch einmal  8.500 Euro. Damit sinkt der Einstiegspreis für den Outlander Plug-in Hybrid beim Händler auf 29.990 Euro.
Das umweltfreundliche Familien-SUV von Mitsubishi wird damit zum günstigsten Modell seiner Klasse in Deutschland.
Die Aktion ist auf den Zeitraum bis zum 31.Dezember 2017 begrenzt.

Eclipse trifft Eclipse

Der Name verpflichtet. Wenn man als Hersteller ein Auto Eclipse, also Sonnenfinsternis nennt, dann muss man sich zur wirklichen Sonnenfinsternis schon etwas Besonderes einfallen lassen. Mitsubishi hat genau dies getan.

Ein Feld irgendwo im Nichts, gut 60 Meilen südlich von Portland im US-Bundesstaat Oregon. Für Mitsubishi dürfte dieser Acker zum wichtigsten Ort der Firmengeschichte gehören. Ein Hotspot. Genau hier wird das neue SUV-Modell Eclipse Cross in Position gebracht. Zum Foto-Shooting.

Das ist normalerweise nichts Ungewöhnliches. Für Werbung und Marketing treiben die Autohersteller oft großen Aufwand. Dieser Fototermin allerdings ist etwas Besonderes, er nimmt den Fotografen das Licht. Denn in wenigen Stunden, pünktlich um 10:13 Uhr wird sich für knapp zwei Minuten der Mond in voller Größe zwischen Erde und Sonne schieben, den Tag kurzzeitig nahezu zur Nacht machen.

Das tut er nicht oft, zumindest nicht in diesem Ausmaß und schon gar nicht in Amerika. Die vorige totale Sonnenfinsternis, die den amerikanischen Kontinent vom Pazifik im Westen bis zum Atlantik im Osten überquerte, liegt knapp 100 Jahre zurück. Und auf die nächste Sonnenfinsternis in dieser Form müssen die Amis bis 2081 warten. Ob es dann noch ein Modell mit dem Namen Eclipse oder Eclipse Cross geben wird, who knows?

[notification type=“notification_info“ ]Eclipse: In den USA steht der Name Eclipse nicht nur für die Sonnenfinsternis, sondern hat auch eine lange Tradition im Automobilbau: Von 1988 bis 2011 liefen im Mitsubishi Werk Normal (Illinois) bei Chicago vier Generationen des Sportcoupes von den Bändern, insgesamt über 1,4 Millionen Fahrzeuge. Von den ersten beiden Generationen fanden 15.000 Fahrzeuge den Weg über den Atlantik nach Deutschland. Jetzt wird der Name mit dem Eclipse Cross wiederbelebt. Das SUV soll Ende des Jahres nach Europa kommen.[/notification]

Daher hat der Mitsubishi-Vorstand in Japan auch grünes Licht für diese wohl einmalige Eclipse-Aktion gegeben. Über 100 Leute sind seit dem vorigen November am Planen und Werkeln. Vieles lässt sich dabei natürlich logistisch perfekt vorbereiten, Transporte organisieren, Filmteams, Flüge und Hotels buchen. Nur eines ist nicht kalkulierbar: das Wetter. Ein bewölkter Himmel oder – noch schlimmer – Regen ist der größte Feind aller „Sofi“-Fans. Die Stuttgarter können ein Lied davon singen, als am 11. August 1999 um 12:32 Uhr der sogenannte Kernschatten der Sonnenfinsternis über die Landeshauptstadt zog. Nichts war zu sehen, es regnete und wurde dunkel.

Oregon dagegen gilt im August wettertechnisch als ziemlich stabil. Ein blauer Himmel wäre das Optimum. Natürlich hat das Mitsubishi-Team mehrere Locations entlang des Kernschattens für einen Plan B ins Auge gefasst. Sogar bis rüber nach South Carolina. Doch so schön es in Charleston auch wäre, es besteht hier die Gefahr von Sommergewittern. Keine gute Kombination. Zudem fallen auch Orte heraus, die zu geringe Hotel-Kapazitäten haben, was in Wyoming der Fall war oder flugtechnisch nicht günstig angebunden sind.

Entlang des etwa 100 Kilometer breiten Eclipse-Streifens haben Städte schon vor Jahren mit den Vorbereitungen begonnen. Gastronomie, Hotels, Tankstellen, sie alle erwarten Rekorderlöse. Selbst private Unterkünfte über AirBnB sind komplett ausgebucht. Die NASA spricht von einem „Jahrhundertereignis“, die US-Medien schreiben von der „Großen Amerikanischen Finsternis“. Nie zuvor standen wegen eines Eclipse so viele Filmkameras, Foto-Apparate, Teleskope und Smartphones bereit, um das kurze Naturschauspiel einzufangen. Drei Millionen Menschen waren allein in Oregon auf den Beinen. Viele haben sich den Tag frei genommen.

Der einzige Unterschied zu den Mitsubishi-Fotografen und Filmleuten? Deren Motto lautet: Eclipse trifft auf Eclipse. Und plötzlich geht alles sehr schnell. Man spürt den Temperaturabfall von etwa 5 Grad Celsius, obwohl die Sonne noch sichtbar voll scheint. Tut sie aber nicht. Erst der Blick durch die Spezialbrille öffnet einem buchstäblich die Augen. Der Mond hat sich bereits zu dreiviertel vor die Sonne geschoben. Als nur noch eine dünne Sichel zu sehen ist, wird es dunkel, vormittags um 10:13 Uhr. Wenige Sekunden später ist „The total Eclipse“ und bereitet Wissenschaftlern und Hobby-Astronomen an ihren Teleskopen die wohl größten Glücksmomente ihres Lebens.

Hoch zufrieden dürfte auch das gesamte Mitsubishi-Team sein. Alles hat perfekt geklappt, Wetter, Timing, Fotos, Film. Dann blinzelt die Sonne hinter dem Mond wieder hervor, spendet Licht und Wärme. Die Leute applaudieren. Was für ein herrliches Gefühl! Das Leben kann weitergehen…

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Mitsubishi Space Star – Günstig, billig, preiswert?

„Hey, ich habe mir neulich Sneaker gekauft, die waren total billig!“ Billig! Ein viel gescholtenes Wort. Eines, das man eventuell auch für den aktuellen Mitsubishi Space Star verwenden könnte? Oder ist der japanische Kleinstwagen etwa günstig. Oder Preiswert? Habby ist dem auf den Grund gegangen und zeigt im Test auf YouTube, was der Japaner auf dem Kasten hat. Und darin! Read more

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Mit dem Plug-In Hybrid Outlander in den Urlaub!

[notification type=“notification_info“ ]mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Alltag. Reichweite, Zuverlässigkeit der Technik und Nutzen – wir schauen ganz genau hin! [/notification]

Sonne, Urlaub, gute Laune

Im Plug-In Hybrid SUV in den Urlaub

Der Outlander packt auch als Plug-In Hybrid ordentlich was weg!

Dieser Artikel ist jetzt sehr persönlich. Wer zeigt schon gerne den Inhalt seines Gepäckraums? Niemand. Aber um zu demonstrieren, was in den Kofferraum des Outlander PHEV passt, haben wie vor der Rückfahrt das gesamte Gepäck hinter dem Fahrzeug aufgebaut.

Mit Kleinkind und jungem Hund in den Urlaub, da bleibt der Stauraum des PHEV nicht ungenutzt!

Platz dank cleverem PHEV-Konzept

Schaut man sich die technischen Daten des PHEV-Outlanders an, dann fällt auf, dass der „normale“ Outlander tatsächlich noch ein wenig mehr Ladevolumen bietet. Minimal 550-591 Liter gegenüber den 451-463 Litern des PHEV. Dass man von diesen Einschränkungen jedoch nichts mitbekommt, liegt an der cleveren Grundkonzeption des Outlander Plug-In Hybrid. Dank einer Konzeption als „PHEV“ von Grund auf wurde der Platz für die großen Batterien konsequent mit eingeplant. Die Einschränkungen halten sich daher sehr im Rahmen. Einzig eine dritte Sitzreihe ist im PHEV nicht möglich.

Beladung im Kombi-Modus

Mit dem Kindersitz in Reihe zwei war klar: Umgeklappt werden kann nichts. Denn auch der Hund braucht einen Platz und da der Kinderwagen auch noch mitzunehmen war, musste der Outlander seine komplette Ladefähigkeit im „normalen“ Kombimodus beweisen. Praktisch ist hierbei die Möglichkeit, die Sitzlehnen der Rückbank in der Neigung zu justieren.

Auf der Seite, auf der unser Hund seinen Platz bekam – natürlich mit Hundeschutzdecke und dem passenden Hundegurt zur Absicherung – haben wir die Sitzlehne maximal aufgerichtet, so entstand dahinter zusätzlich Platz, um den sperrigen Kinderwagen unterbringen zu können. Auf der anderen Seite blieb danach genug Platz, um zwei große, wirklich große Reisekoffer verstauen zu können.

gepäck laderaum Urlaubsfahrt
(ja, ja, altes Bild – hat sich aber nichts geändert)

Platzwunder?

Nein. Aber eben ein echtes Familien-SUV.

Ein Kind mit Kindersitz, ein Welpe mit Hundedecke – damit war die Rücksitzbank belegt. Die Kühlbox mit 12V-Anschluss fand hinter dem Fahrersitz Platz, denn der Hund brauchte keinen Knieraum. Praktisch ist an dieser Stelle dann auch der Anschluss der Box in der 12 Volt-Buchse unterhalb der Mittelarmlehne.

Die beiden großen Koffer brauchen nicht nur viel Platz – übereinander in der rechten Hälfte des Kofferraums klappte das jedoch prima – nein, sie waren auch gut schwer. Der PHEV hatte mit der Urlaubsbeladung jedoch keine Mühe – zumindest fällt einem dank der kraftvollen E-Motoren kein Leistungsmangel auf.

Die beiden Rucksäcke, Badesachen und einmal das mobile Büro des Auto-Bloggers mit Foto-Ausrüstung passten ebenso noch in den Kofferraum wie die Thermo-Tüte mit den Hundesachen. Dass die Baby-Tasche mit den notwendigen Reise-Utensilien der Kleinen dann doch vorne bei der Mama landete, lag nicht am Kofferraum, sondern eher daran, dass man da häufiger dran musste.

Der Kinderwagen war die größte Herausforderung. Selbst zusammengeklappt nimmt so ein Ding ordentlich Platz weg. Doch der Kofferraum des Outlander PHEV hat das alles „in den Griff“ bekommen.

Und Papa und Mama? Die hatten ihre bequemen Plätze in Reihe eins sicher – so wie immer. Kühle Getränke und Knabberzeug bekommt man dann in den Cup-Holdern in der Mittelkonsole und den Türtaschen unter! 

So kann man in den Urlaub fahren … 

[notification type=“notification_info“ ]Haben Sie Fragen? Anmerkungen oder Wünsche zu unserem Dauertest-Fahrzeug? Schreiben Sie uns! [/notification]

**Wiederholung**

Offroad mit dem Plug-in Hybrid Outlander?

Allradantrieb? Braucht man das? Wenn ja, gibt es Unterschiede in der Technik? Dieser Artikel soll eine Orientierung im Dschungel der Technik geben und zugleich erklären, was die 4×4-Technik des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander so besonders macht.

Damit ein Auto um eine Kurve fahren kann, benötigt man in der Achsmitte ein Differential. Dieses Differential übernimmt den Ausgleich der Drehzahlunterschiede zwischen den Rädern. Bei der Kurvenfahrt muss das kurvenäußere Rad einen weiteren Weg zurücklegen als das kurveninnere. Hätte man kein Differential zwischen den Rädern, würde sich das Auto nur unwillig und unter heftigen Verspannungen und Reifenrubbeln um die Kurve fahren lassen. Das Differential sorgt gleichzeitig auch dafür, dass Kraft, die nicht auf den Boden gebracht werden kann, den Weg des geringsten Widerstandes geht. Bei der Kurvenfahrt mit einem Frontantriebsfahrzeug wäre das jeweils das kurveninnere Rad. Radschlupf oder ein durchdrehendes Rad ist das Ergebnis.

Vorder- und Hinterachse bei der Kurvenfahrt

Moderne SUV besitzen oftmals einen so genannten Hang-On-Allradantrieb. Eine „PTU (Power-Transfer-Unit)“ sorgt für eine Entkopplung des Allradantriebes und „hängt“ die Hinterachse erst bei auftretenden Schlupf der angetriebenen vorderen Achse an. Dann wird die Kraft zwischen den beiden Achsen ebenso verteilt, wie ansonsten zwischen den beiden Rädern einer Achse. Allerdings, auch hier muss ein Drehzahlunterschied ausgeglichen werden. In diesem Fall zwischen den Achsen. Denn die Hinterachse legt eine kürzere Strecke zurück, als die Vorderachse.

Eine starre Verteilung der Kraft würde auch hier zu Verspannungen im Antriebsstrang führen. Der Einsatz der Allradtechnik führt also auch zu einem Mehrgewicht. Mehr Antriebswellen, mehr Verteilergetriebe, mehr Differentiale und unter Umständen noch Hydraulik-Komponenten.

 

Unterschiede in der Allradtechnik

Allradantrieb ermöglicht die Übertragung von Antriebskräften und damit das Vorankommen auch unter widrigen Witterungsbedingungen. Was ein Rad alleine nicht schafft, das schaffen vier Räder. Soweit die Theorie. Die notwendigen Differentiale stehen dem Erfolg jedoch im Weg. Ein Allradantrieb, bei dem die Kraft zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt wird, muss über drei Differentiale verfügen. So lange diese nicht geregelt werden können, sorgt das jedoch auch dafür, dass ein einziges durchdrehendes Rad das System lahmlegt. Die Kraft geht den Weg des geringsten Widerstandes und der Allradantrieb wäre nutzlos. Klassische Offroad-Fahrzeuge haben deswegen mechanische Differentialsperren. Mit diesen lässt sich die drehzahlausgleichende Wirkung des Differentials sperren, die Kraft wird paritätisch an beide Räder verteilt. Je ernsthafter der Offroad-Einsatz, desto mehr Sperren.

Moderne SUV benötigen diese teure Technik jedoch nicht. Der heftige Geländeeinsatz bleibt ihnen erspart. Und so sparen sich die Hersteller auch die teure Technik der Differentialsperren. Dank ABS- und ESP-Regelungen gibt es zudem die Möglichkeit, ein Rad per Bremseneingriff abzubremsen. Hier wird die Funktion einer mechanischen Differentialsperre simuliert. Und da man im Alltag auf trockener Straße nur selten die Vorteile des Allradantriebes wirklich benötigt, sparen sich die Hersteller mittlerweile auch den permanenten Allradantrieb ein. Viele SUV sind im Alltag reine Frontantriebs-Fahrzeuge und erst im Falle von „Schlupf“ reagiert das Allradantriebssystem und schaltet die Hinterachse zu.

Im Gegensatz zu permanenten Allradfahrzeugen muss auftretender Schlupf erst erkannt werden, erst dann reagiert das System und liefert, oftmals per Lamellensperre, einen Leistungsabtrieb an die Hinterachse. Um einen verschneiten Hang hinauf zu fahren, mag das erst einmal ausreichend sein und um im Trockenen auf dem nächsten Supermarktparkplatz zu wenden, sowieso. Aber – es ist eigentlich nur ein Fake-Allradantrieb.

 

Permanenter Allradantrieb

Technik-, Autofreaks und Ingenieure sind sich einig, so richtig spannend wird ein Allradantrieb erst, wenn er permanent arbeitet. Wenn er immer aktiv ist, am besten clever gesteuert und mit aktiver Momentenverteilung. So wie im Allrad-Rallyestar von Mitsubishi, dem EVO zum Beispiel.

Unterschiede zwischen dem Rallye-Star und dem Plug-in Hybriden

Während der Mitsubishi Evo, wie andere Allradfahrzeuge auch, eine Verbindung zwischen dem vorne verbauten Motor zum Getriebe und dann zu den beiden Achsen benötigt, besitzt der Plug-in Hybrid Outlander zwei E-Motoren, die direkt zwischen den Rädern verbaut wurden. Eine starre Verbindung zwischen den Achsen ist damit Geschichte. Ein Differential zum Ausgleich der Drehzahlen zwischen der Vorder- und der Hinterachse nicht notwendig. Und dennoch besitzt der Plug-in Hybrid Outlander einen permanenten Allradantrieb. Clever geregelt über die Leistungskontrolle der E-Motoren. Zu jeder Zeit voll variabel in der Kraftabgabe. Mal vorne, mal hinten, mal beide Achsen- gerade so, wie es der Fahrzustand benötigt. Gesteuert wird der Kraftfluss von der Regeltechnik der Rallye-Weltmeister von Mitsubishi. Jahrzehntelange Erfahrungen, programmiert in die Steuerungselektronik des Plug-in Hybrid SUV.

Und so ist ausgerechnet der Öko-SUV das SUV mit dem ehrlichsten und effektivsten Allradantrieb für den Alltag. 

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Check: Sind das auch Ihre Plug-in Hybrid Vorurteile?

Durch unseren Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid Dauertester kommen wir viel in Kontakt mit Menschen, die sich a) entweder für einen Outlander interessieren, oder b) für einen PHEV interessieren. Zudem haben wir durch die wöchentliche Berichterstattung einen treuen Stamm an Lesern gewonnen. Mit einigen Lesern ist man auch mehrmalig im Kontakt. Wie in diesem Fall – allerdings werde ich dieses Mal den Namen außen vor lassen – ich möchte bei den kommenden Punkten nicht, dass man Rückschlüsse auf Beteiligte ziehen kann.

Typische Plug-In Hybrid Vorurteile und der Unwillen der Verkäufer, den Kunden sinnvoll zu beraten

Der Leser berichtet in seiner eMail von den Erfahrungen, die er bei unterschiedlichen Autohäusern zum Thema PHEV gemacht hat. So wollte zum Bsp. der befragte Mitsubishi-Händler dem Kunden lieber einen „bewährten“ Diesel oder Benziner verkaufen und auch der VW-Händler riet ihm von der Anschaffung eines PHEV (in diesem Fall: VW Golf GTE) ab. Mit dem Leser hatte ich jedoch bereits über die Vor- und Nachteile des PHEV-Systems gesprochen. Wir haben gemeinsam über sein Fahrprofil gesprochen und festgestellt, ein Plug-In Hybrid würde ideal zu seinen Anforderungen passen. Zudem wünscht er sich ein Allradfahrzeug, weil er durchaus mit Schnee im Winter zu rechnen hat. Ernsthaft: Für den Leser passt der Outlander PHEV ideal. Aber nein – viele Händler scheuen die Beratung, wollen ihr angestammtes Terrain nicht verlassen. Und im Falle des VW-Händlers geht es vermutlich um Diesel-Lagerfahrzeuge. Wie dem auch sei – die Vorurteile sind doch immer wieder die gleichen. Auch von diesen Vorurteilen erzählt der Leser.

5 typische Vorurteile gegenüber dem PHEV

1.) Die Batterie hält nicht lange

Quatsch. Es gibt keine Anhaltspunkte, die diese Behauptung untermauern. Mitsubishi gibt beim Outlander PHEV zum Beispiel 8 Jahre Garantie auf die Batterie. Kennen Sie ein anderes Bauteil, auf das Autohersteller so lange Garantie geben? Natürlich unterliegen Akkuzellen einer Alterung, aber das wissen auch die, die einen solchen Akku herstellen und ergreifen Gegenmaßnahmen. So arbeitet in einem Akku nie die gesamte Zelltiefe. Defekte Zellen können gegen nicht genutzte Bereiche ausgetauscht werden. Der Alterungsprozess wird so lange verzögert.

2.) Niedriger Wiederverkaufswert nach „einigen“ Jahren

Wichtig ist die Frage nach den „einigen“ Jahren. Wer sich privat ein Fahrzeug kauft, sollte dies in den ersten 3 Jahren eh nicht verkaufen. Der Wertverlust ist überproportional. Zum Rest reicht ein einfacher Blick in die üblichen Online-Autobörsen. Schauen Sie doch mal, was ein Outlander PHEV nach 3 Jahren kostet und vergleichen Sie den Wertverlust mit einem „klassischen“ Antrieb. Hier von „überproportional“ zu sprechen, ist nicht richtig.

Richtig ist: Wenn sich die Technik nicht durchsetzt, werden die Fahrzeuge schwerer zu verkaufen sein. Aber – im Augenblick sieht es ja so aus, als hätten reine EV und PHEV-Fahrzeuge endlich einen ordentlichen Start und eine steigende Akzeptanz.

3.) Folgekosten?

Das dümmste Argument. Welche Folgekosten? Gesunkene Inspektionskosten? Geringerer Verschleiß? Weniger Tankstellenbesuche? Haken Sie das sofort ab! Vergessen Sie es! #bullshit

4.) Viel zu teuer

Das Gegenteil von zu teuer ist billig und wie mein Sozialkunde-Professor schon immer sagte: Wer billig kauft, der kauft zweimal. Auto fängt mit Au an und wer sich etwas vernünftiges kaufen will, der sollte nicht die „Preis-Einschätzungen“ anderer anlegen, sondern sich selbst das Auto suchen, das zu ihm und seinem Geldbeutel passt. Ein Allrad-SUV mit „state of the art“ – Antriebsstrang ist nicht billig. Aber das ist auch gut so!

5.) Zuviel Technik

Schon wieder ein Argument von einem, der sich scheinbar noch nie mit einem Outlander PHEV beschäftigt hat. Elektromotoren sind wartungsfrei. Der Antriebsstrang des Mitsubishi Outlander PHEV besitzt einen soliden Saugmotor im Atkinson-Cycle. Ein 2.0 Liter Vierzylinder mit 121 PS. Wenn man mich von der mechanischen Seite fragt: Da ist nichts dran, was wirklich kaputt gehen kann. Die Batterie? Wartungsfrei. Hinzu kommt: Eine Lichtmaschine fehlt, ebenso wie eine Menge Keilrippenriemen zum Antrieb der Nebenaggregate. Der Outlander PHEV ist somit wartungsfreier als ein „klassischer“ Verbrenner. Dass ein modernes Auto ein gehobenes Maß an Technik on board hat, ist normal. Niemand will mehr auf Navi, Tempomat, ABS, ESP und im Falle des Outlanders auf Allradantrieb verzichten.

Angst vor der Veränderung

Was die Erfahrungen des Lesers zeigen, ist ein gehobenes Maß an Angst vor der Veränderung. Sowohl am Stammtisch als auch bei den Automobil-Verkäufern. Allerdings sollten sich gerade letztere jetzt angesprochen fühlen, sich kurz schämen und dann überlegen, was ihr Job ist. Den Kunden beraten und wenn ein Hersteller einen PHEV im Programm hat, dann wurde der zuvor genauso auf Herz und Nieren erprobt, wie die anderen Produkte aus dem eigenen Haus. Und wenn das Fahrprofil und der Alltagsanspruch des Kunden auf den PHEV passt – sollte man das auch bestätigen und nicht krampfhaft versuchen, die Restposten vom Hof verkaufen zu wollen!

 

 

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander `17: Neue Steuerungslogik senkt den Verbrauch

 [notification type=“notification_warning“ ]mein-auto-blog testet den Mitsubishi Plug-In Hybrid Outlander in einem extremen Dauertest! [/notification]

Den technischen Aufbau des Mitsubishi Plug-In Hybrid Outlander haben wir während des Dauertests ja ein paar Mal beleuchtet. Kein anderes SUV verknüpft auf derart sinnvolle Art und Weise die jeweiligen Vorteile der unterschiedlichen Antriebsformen. Für die längere Strecke ein effizienter Benzinmotor mit Magermix-Brennverfahren, der besonders im mittleren Lastbereich besonders sparsam mit dem Benzin umgeht. Und für die kurze Strecke die E-Motoren und die große 12,1 kWh Batterie. Zudem arbeiten die E-Motoren immer auch als „Boost-Unterstützung“ für den Benzinmotor.

Auf der Autobahn haben E-Fahrzeuge derzeit noch den größten Nachteil. Eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit lässt den teuer erkauften Batteriespeicher schnell ermüden, der Einsatz eines Verbrenners daher sinnvoll. Mitsubishi hat mit der Möglichkeit, erst ab 64 km/h zum parallel-Hybrid zu werden, eine besonders effiziente Balance zwischen Benziner und E-Motoren gefunden.

PHEV: Neue Software spart noch mehr Sprit

Seit Anfang April haben wir die 2017er Variante des PHEV-SUV im Test und bereits nach wenigen Kilometern ist klar: Hier wurde massiv nachgelegt. Die Software-Auslegung der Betriebsstrategien wurde überarbeitet. Millionen von Kilometern aus dem Alltag von Nutzern dürften geholfen haben, die Strategie des Antriebsystems erneut zu verbessern. Das Zusammenspiel von Benzinmotor, den beiden E-Motoren und der Strategie, wie mit dem Energiehaushalt der Fahrbatterie umgegangen wird, wurde deutlich verfeinert und optimiert.

Und das spürt man nicht nur im Alltag. Bereits ohne die Nutzung des „EV-ONLY“ Buttons fährt der Outlander PHEV deutlich mehr rein elektrisch. Der Benziner schaltet sich auch erst später bei höheren Lastanforderungen zu. Man genießt noch mehr das rein elektrische Fahren und das schlägt sich in den Verbrauchswerten nieder.

Der Rückgang ist nicht riesig, aber bemerkenswert. Statt 1.8, braucht er laut Drittelmix nun 1.7 Liter Benzin auf 100 Kilometer (zzgl. 13.4 kWh Strom) und statt 42g CO2 emittiert er nun 41 Gramm je Kilometer. Nachdem die gesamte Hardware unverändert blieb, verdankt man diese erfolgreiche Optimierung rein der Software. Zudem hat sich die Ladezeit verkürzt.

Im Schnellladevorgang vergehen nun statt der 30 Minuten „nur noch“ 25 Minuten. Dann sind 80 Prozent der Batterie-Ladekapazität erreicht. An einem regulär abgesicherten 230V/10A-Haushaltsanschluss kann die Batterie nach rund fünf Stunden vollständig aufgeladen werden.

Neu hinzugekommen ist im aktuellen Modelljahr die EV-Priority-Funktion. Soll das Fahrzeug beispielsweise in speziell geschützten Bereichen im reinen Elektrobetrieb fahren, kann der Fahrer die EV-Taste in der Mittelkonsole drücken. Das Fahrzeug kann jetzt so lange wie möglich im EV Modus gehalten werden, ohne dass sich der Verbrennungsmotor dazu schaltet.

Sinnvoll ist auch die Funktionalität des „bidirektionalen“ Ladens. Strom, der in das Fahrzeug eingespeist wurde, kann (ab Ausstattung PLUS) jederzeit und überall wieder entnommen werden, um zum Beispiel in freier Natur Elektrogeräte zu betreiben. Die Stromentnahme bis zu 1.500 Watt erfolgt über zwei 230-Volt-Steckdosen, die sich in der 2. Sitzreihe und im Kofferraum befinden.

Der 2017er Plug-in Hybrid Outlander, noch besser! Wir werden den Test verlängern und weiterhin aktuell berichten!

 

Aktuelle Suchanfragen:

Mitsubishi: Mit dem Mut eines Samurai

Hätten Sie’s gewusst? Ausgerechnet Mitsubishi, dieser dezent auftretende japanische Spezialist für Kleinwagen, klassische Offroader und preiswerte Crossover zählt seit einem Jahrhundert zu den größten automobilen Avantgardisten. Ohne den Pioniergeist von Mitsubishi wären viele technische Erfindungen wesentlich später in Serie gegangen. Seit dem ersten, im Frühjahr 1917 vorgestellten Motorwagen wagen sich die Mitsubishi-Ingenieure auf technisches Neuland, obwohl damit nicht immer kommerzieller Erfolg verbunden ist.

So ging das Mitsubishi Modell A als erste asiatische Repräsentationslimousine in Serie – ungeachtet der Tatsache, dass es im Kaiserreich statt Straßen nur Pfade in katastrophalem Zustand gab. Entsprechend gering war die Nachfrage nach Pkw, was auch Mitsubishi merkte, sich davon aber nicht entmutigen ließ. Der zweite Pkw, der 1934 präsentierte Mitsubishi PX-33, nahm vielmehr all das vorweg, was heute angesagt ist: Crossover-Charakteristik mit Allrad und effizientem Diesel. Trotzdem verdiente Mitsubishi zunächst wenig Geld durch die 4×4-Vorreiterrolle und wurde international unterschätzt. Zumal die Japaner erst 1970 in einem Joint-Venture mit Chrysler auf alle wichtigen Weltmärkte expandierten. Seit 1977 ist Mitsubishi auch in Deutschland präsent und überrascht seitdem mit vielfältigen Vorreitern wie den ersten Vans, Benzindirekteinspritzern, Großserien-Stromern und Plug-in-Hybriden.

Wie kommt es bei Mitsubishi zu diesem Mix aus mutigem Vorpreschen, dem Ertragen von Niederlagen und einer zurückhaltenden Selbstdarstellung, die nur dann aufgegeben wird, wenn etwa ein weiterer Rallyesieg in Dakar oder bei der WRC nach einer Champagnerdusche ruft? Begründet wurde diese Unternehmenspolitik 1870, als der Kaufmann Yataro Iwasaki ein Schifffahrtsunternehmen zur Keimzelle des wenig später weit verzweigten Mitsubishi-Imperiums machte. Iwasaki war Nachkomme eines Samurai und fühlte sich den Tugenden der Samurai entsprechend verbunden. Allen voran Yu, dem Geist des Wagens und Ertragens. Tatsächlich wurde Mitsubishi durch wagemutige Entscheidungen in Asien bis 1918 führend in Schiffbau und Schwerindustrie, eine Position, die Yataros Neffe und Nachfolger Koyata Iwasaki mit dem Modell A auch in der Pkw-Produktion einnehmen wollte. Ein ambitioniertes Vorhaben, das der Familie Iwasaki trotz aller technischen Geniestreiche nicht gelang.

Statt Pkws waren es Pickups und andere Nutzfahrzeuge, mit denen Mitsubishi schon ab den 1920er Jahren auf der Straße des Erfolges unterwegs war. Zwei Mal gab es sogar Regierungsaufträge, die Geld in die Kassen spülten, das dann – typisch Mitsubishi – in die Entwicklung neuer Technologien investiert wurde. So trieben 1923 Mitsubishi Lastwagen den staatlichen Wiederaufbau des von einem Erdbeben zerstörten Landes voran und nur acht Jahre später präsentierte die Marke den ersten japanischen Dieselmotor als Direkteinspritzer. Anfang der 1950er Jahre erhielt Mitsubishi den öffentlichen Auftrag zur Ausstattung der nationalen Behörden mit Allradfahrzeugen. Es war der Startschuss für die Lizenzproduktion von Jeep-Modellen und der Auslöser für die Entwicklung der eigenständigen Offroad-Baureihe Pajero, die ab 1983 mit zwölf Dakar-Siegen wie kein anderer Geländewagen Rallyegeschichte schrieb und bis heute zu den Offroad-Urgesteinen zählt.

Überhaupt die 4×4-Modelle. Mit Allradlern eroberte die Marke mit dem Logo der drei Diamanten immer wieder neue Ufer. Nachdem Mitsubishi im Nachkriegs-Japan zu einem der erfolgreichsten Hersteller von Mini-Pickups aufgestiegen war, führte die 1970 gestartete Kooperation mit Chrysler zu Mittelklasse-Pickups im SUV-Stil, die sich als globale Bestseller Respekt verschafften. Seit 1993 zählt der Mitsubishi L200 auch in Deutschland zu den Pionieren unter den Pickups mit Allradantrieb und effizientem Dieselmotor. Weltweit konnte Mitsubishi vom L200 inzwischen über 4,5 Millionen Einheiten verkaufen, auch im Umfeld anderer Ikonen wie Toyota Hilux und Nissan Navara eine Ansage. Dagegen fand Mitsubishi 1999 mit dem kompakten Pajero Pinin keine passende Antwort auf frühe Lifestyle-SUV wie den Toyota RAV4. Dabei trug der Pinin sogar feine Kleider der namensgebenden italienischen Carrozzeria Pininfarina und der weltweit erste Großserien-Benzindirekteinspritzer sicherte eine Effizienz fast wie bei einem Diesel. Es nützte nichts, eine Erfahrung die der wenig gefragte Pajero Pinin mit dem fast zeitgleich lancierten Pajero Sport teilte, der die Hardcore-Technik des L200 mit besonders schickem Design kaschierte. Den Nerv des Zeitgeistes traf Mitsubishi erst wieder mit dem Outlander, ein SUV, der in 2007 vorgestellter, zweiter Generation auch den Schwestermodellen Peugeot 4007 und Citroen C-Crosser seine aufwendige Allradtechnik zugutekommen ließ. Der Outlander stand auch für Aufbruchstimmung im Unternehmen, die nach einer gescheiterten Allianz von Mitsubishi Motors mit DaimlerChrysler (2002 bis 2005) frische Motivation vermittelte.

Eine Motivation, die Mitsubishi animierte, sich einmal mehr neu zu erfinden. Den von Toyota gesetzten Hybrid-Trend hatte Mitsubishi zwar nicht mitgemacht, stattdessen setzte die Marke ab 2010 auf E-Mobilität in Stromern, wie sie die Konkurrenz so noch nicht gesehen hatte. Die Speerspitze bildete der i-MiEV – später schlicht Electric Vehicle genannt – der als erster winziger Kleinstwagen-Viertürer in Massenproduktion ging und sogar mit Citroen- und Peugeot-Logos ins Portfolio der PSA-Marken übernommen wurde. Dabei basiert das Electric Vehicle auf einem konventionellen Kei-Car-Mini, dem 2006 eingeführten Mitsubishi i. Schließlich verstand sich Mitsubishi über Jahrzehnte auch in Europa als Vollsortimenter, der klassische Pkw vom kleinen Colt über die mittelgroßen Galant und Lancer bis hin zu Sportcoupés wie Eclipse und 3000 GT im Programm hatte.

Modelle, die der europäischen Konkurrenz technisch oft eine Haubenlänge voraus waren. Sei es durch die heute angesagte Vierradlenkung, die schon 1988 im Galant GTi 16V Dynamic 4 debütierte, die Turbo-Technologie, die Mitsubishi ab 1981 als erstes Unternehmen überhaupt in der kompletten Pkw-Palette anbot oder die 1977 realisierte Silent-Shaft-Prinzip mit zwei Ausgleichswellen für laufruhige Vierzylinder, die als Lizenz an Porsche, Volvo, Saab und Lancia weitergegeben wurde. Nicht zu vergessen die Idee des Vans. Viele wollen hier Vorreiter gewesen sein, Mitsubishi nimmt dies nicht für sich in Anspruch, schuf stattdessen Realitäten. Noch vor dem Renault Espace eroberte der Mitsubishi Space Wagon 1983 Europas Straßen und mit den ergänzenden Typen Space Runner, Space Gear und Space Star schufen die Japaner die erste komplette Raumflotte. Vor Abstürzen schützten aber auch diese Trendsetter nicht.

Mit E-Mobilen will Mitsubishi zum 100. Geburtstag neue Größe gewinnen. Gelingen soll dies in Allianz mit Renault-Nissan und mit technischen Avantgardisten wie dem Plug-in-Hybrid Outlander. (Wolfram Nickel/SP-X)
Modellhistorie Mitsubishi

Chronik:
1870: Mit dem Schifffahrtsunternehmen Tsukumo Shokai legt der japanische Geschäftsmann Yataro Iwasaki den Grundstein für den Mitsubishi Konzern
1873: Das aufstrebende Unternehmen erhält den neuen Namen Mitsubishi (= drei Diamanten)
1911: Mitsubishi baut den ersten Eisenbahnwagen Japans
1917: Der Mitsubishi Modell A wird bei den Mitsubishi Kobe Dockyard Works als erstes japanische Serien-Automobil vorgestellt
1918: Debüt des Modells T-1, des ersten Mitsubishi Lastwagens
1931: Vorstellung des ersten japanischen Dieselmotors, eines Direkteinspritzers mit 7,0-Liter-Hubraum
1934: Serienstart des Mitsubishi PX-33 als weltweit erstem Allrad-Pkw mit Dieselmotor. Debüt eines Mitsubishi-Nutzfahrzeuges mit hinterer Zwillingsachse
1935: Der Mitsubishi BD-46 geht als erster japanischer Bus mit Diesel in Produktion
1945: Nach dem Zweiten Weltkrieg verfügen die Siegermächte die Entflechtung des Mitsubishi-Konzerns. In Nagoya beginnt schon im November die Herstellung der Nachkriegsmodelle von Mitsubishi. Am 2. Dezember stirbt Koyata Iwasaki, der Neffe des Firmengründers. Damit endet die Familienführung des Konzerns
1946: Der dreirädrige Pickup Mizushima und der Roller Silver Pigeon werden zu ersten Erfolgsmodellen im Nachkriegs-Japan
1951: Mit einer Nutzlast von acht Tonnen ist der Mitsubishi T31 der größte Lkw asiatischer Produktion
1956: Verkaufsstart von Mitsubishi-Fahrzeugen in Europa (Spanien)
1959: Mitsubishi präsentiert eine neue Pkw-Baureihe, den Kleinwagen 500 (Baureihe A 10). Die Zweizylinder-Limousine überrascht mit einem luftgekühlten Heckmotor von 0,5 bzw. später 0,6-Liter-Hubraum, der nicht ins populäre Kei-Car-Segment passt. Auch in den Abmessungen ist der mutig proportionierte Stufenheck-Mitsubishi größer als ein Kei Car
1962: Serienanlauf des Colt 600. Der Mitsubishi 500 belegt die ersten vier Plätze bei der Rallye Macao
1963: Die Nutzfahrzeugreihe Canter läuft an und der kompakte Colt 1000
1964: Vorstellung der Repräsentationslimousine Debonair
1965: Der Colt 800 ist die erste japanische Fließhecklimousine, der Colt 1500 zählt zu den erfolgreichsten asiatischen Mittelklassemodellen
1967: Die Pkw-Jahresproduktion übersteigt 100.000 Einheiten
1968: Mit 140 km/h Vmax ist der Mitsubishi B906R der weltweit schnellste in Serie gebaute große Reisebus
1969: Die erste Galant-Generation geht in Produktion
1970: Gründung der Mitsubishi Motors Corporation (MMC) als Joint-Venture zwischen Mitsubishi Heavy Industries Co. und der Chrysler Corporation. Die Colt-Galant-Baureihe wird in Nordamerika eingeführt
1974: Chrysler gibt die Zustimmung, dass MMC auch Pkw unter eigenem Namen in Europa vertreibt. Offizielles Publikumsdebüt ist im Oktober auf der Earls Court London Motor Show. Bei der 21. East African Safari Rallye erzielt ein Galant L16 den Gesamtsieg
1975: Debüt des Sportcoupés Celeste mit Silent-Shaft-Technologie, bei der zwei gegenläufig rotierende Ausgleichswellen die Motorvibrationen absorbieren. Der Kleinbus L300 wird lanciert. Erneuter Sieg bei der Safari-Rallye.
1976: Die Jahresproduktion erreicht mit 402.844 Pkw einen neuen Bestwert. Die dritte Generation des Galant wird eingeführt
1977: In Rüsselsheim gründet der Importeur Hanns Trapp-Dries die MMC Auto Deutschland GmbH, die als erste Modelle Lancer, Celeste und Galant Sigma importiert. Zur Jahreswende 1977/78 folgt der Sapporo
1978: Der Colt mit Heckklappe und Frontantrieb debütiert im Golf-Segment
1981: In Deutschland wird der 100.000ste Mitsubishi zugelassen
1982: Mitsubishi bietet die weltweit größte Modellpalette mit Turbomotoren. Tredia, Cordia, Starion und L300 Allrad werden eingeführt. Ende der Vertriebskooperation mit Chrysler
1983: Der Geländewagen Pajero wird eingeführt
1989: Im hessischen Trebur öffnet ein deutsches Forschungs- und Entwicklungszentrum von Mitsubishi
1991: Vorstoß in die Oberklasse mit der Limousine Sigma, ein Jahr später ergänzt um den Supersportwagen 3000 GT. Weltpremiere des Space Runner als erster kompakter Raumlimousine. Mit 93.648 verkauften Autos in Deutschland für Mitsubishi ein Rekordjahr
1995: Vorstellung des Mitsubishi Carisma, der ersten Mitsubishi-Europaentwicklung, die im niederländischen Werk Nedcar gebaut wird und die sich die Plattform mit dem Volvo S40 teilt
1997: Markteinführung des Carisma GDI mit dem ersten Benzindirekteinspritzer
1998: Der Offroader Pajero Sport wird eingeführt, ein Jahr später ergänzt der kleine Pajero Pinin das Offroadprogramm
2000: DaimlerChrysler übernimmt eine 34-prozentige Beteiligung an Mitsubishi Motors
2004: Premiere für eine neue Generation des Colt, der die Plattform mit DaimlerChrysler teilt und bei Nedcar gebaut wird
2005: Erste Kooperation mit PSA in Frankreich, die zweite Generation des Outlander liefert die Basis für Peugeot 4007 und Citroen C-Crosser. Daimler-Chrysler steigt nach fünf Jahren Engagement vollständig bei Mitsubishi Motors aus
2006: Mitsubishi präsentiert die Studie Concept EZ-MIEV (Mitsubishi In-Wheel-Motor-Electric-Vehicle) als Vorboten künftiger Serienmodelle mit Elektroantrieb
2010: Eröffnung des Werks Kaluga/Russland. Europäische Markteinführung des elektrischen Mitsubishi i-MiEV, dessen Produktion im Vorjahr anlief
2012: Verkauf von Nedcar an die VDL Groep B.V zum symbolischen Preis von einem Euro. Peugeot und Citroen präsentieren Schwestermodelle des elektrischen i-MiEV
2013: Vorstellung des Outlander PHEV Plug-in-Hybrid
2014: Rückkehr in die Gewinnzone in Europa
2016: Nissan erwirbt 34 Prozent der Anteile an Mitsubishi Motors und wird größter Einzelaktionär
2017: Mitsubishi feiert das Doppeljubiläum 100 Jahre Autobau und 40 Jahre Deutschlandpräsenz

Mitsubishi-Modellchronik (Pkw in Deutschland):
Mitsubishi Lancer (1977-1980, Generation 1)
Mitsubishi Celeste (1977-1981)
Mitsubishi Galant Sigma (1977-1980, Generation 1)
Mitsubishi Sapporo (1978-1980, Generation 1)
Mitsubishi Colt (1978-1984, Generation 1)
Mitsubishi Lancer (1979-1983, Generation 2)
Mitsubishi L300 (1980-1987, Generation 1)
Mitsubishi Galant (1980-1984, Generation 2)
Mitsubishi Sapporo (1980-1985, Generation 2)
Mitsubishi Tredia (1982-1986)
Mitsubishi Cordia (1982-1987)
Mitsubishi Starion (1982-1990)
Mitsubishi Lancer F (1983-1984)
Mitsubishi Space Wagon (1983-1991, Generation 1)
Mitsubishi Pajero (1983-1991, Generation 1)
Mitsubishi Colt (1984-1988, Generation 2)
Mitsubishi Lancer (1984-1988, Generation 3)
Mitsubishi Galant (1984-1988, Generation 3)
Mitsubishi Sapporo (1987-1990, Generation 3, nun als Limousine)
Mitsubishi L300 (1987-1998, Generation 2)
Mitsubishi Colt (1988-1992, Generation 3)
Mitsubishi Lancer (1988-1993, Generation 4)
Mitsubishi Galant (1988-1993, Generation 4)
Mitsubishi Sigma (1991-1996)
Mitsubishi Space Runner (1991-1999, Generation1)
Mitsubishi Space Wagon (1991-1998, Generation 2)
Mitsubishi Pajero (1991-2005, Generation 2, ab 2002 als Pajero Classic)
Mitsubishi Colt (1992-1996, Generation 4)
Mitsubishi Lancer (1992-1996/2001, Generation 5)
Mitsubishi Eclipse (1992-1996, Generation 1)
Mitsubishi 3000 GT (1992-2001)
Mitsubishi Galant (1993-1997, Generation 5)
Mitsubishi L200 (1993-1996, Generation 1)
Mitsubishi Carisma (1995-2004)
Mitsubishi Eclipse (1995-2000, Generation 2)
Mitsubishi Space Gear (1995-2003)
Mitsubishi Colt (1996-2004, Generation 5)
Mitsubishi Lancer (1996-2001, Generation 6)
Mitsubishi L200 (1996-2006, Generation 2)
Mitsubishi Galant (1997-2003, Generation 6)
Mitsubishi Galloper/Santamo (1998-2000)
Mitsubishi Space Wagon (1998-2004, Generation 3)
Mitsubishi Pajero Sport (1998-2005)
Mitsubishi Space Star (1999-2004, Generation 1)
Mitsubishi Space Runner (1999-2001, Generation 2)
Mitsubishi Pajero Pinin (1999-2005)
Mitsubishi Pajero (2000-2006, Generation 3)
Mitsubishi Lancer (2003-2007, Generation 7)
Mitsubishi Outlander (2003-2007, Generation 1)
Mitsubishi Colt (2004-2012, Generation 6)
Mitsubishi Grandis (2004-2010)
Mitsubishi L200 (2006-2015, Generation 3)
Mitsubishi Outlander (2007-2012, Generation 2)
Mitsubishi Pajero (seit 2007, Generation 4)
Mitsubishi Lancer (seit 2007, Generation 8)
Mitsubishi i-MiEV bzw. Electric Vehicle (seit 2010)
Mitsubishi ASX (seit 2010)
Mitsubishi Outlander (seit 2012, Generation 3)
Mitsubishi Space Star (seit 2013, Generation 2)
Mitsubishi L200 (seit 2015, Generation 4)
Mitsubishi Eclipse Cross (seit 2017)

Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion zwölf Mal die Rallye Paris Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben. Auch im On-Road-Rallyesport konnte die Marke punkten und gehört mit fünf Titeln als Rallye-Weltmeister zu den erfolgreichsten Autoherstellern dieses Wettbewerbs. Heute ist das Ziel nachhaltiger Mobilität in die Unternehmensstatuten eingebettet. Mit dem Elektrofahrzeug Mitsubishi Electric Vehicle gelang der Schritt in die E-Mobility, der Plug-in Hybrid Outlander ist das erste SUV Plug-in Hybrid mit Allradantrieb.

Die Deutschlandzentrale der MMD Automobile GmbH (MMDA), dem deutschen Importeur von Mitsubishi Fahrzeugen ist in Rüsselsheim angesiedelt. Das Unternehmen befindet sich in unmittelbarer Nähe des Finanzierungspartners, der MCE-Bank mit den Kfz-Werkstatträumen im nur wenige Kilometer entfernten Flörsheim. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe, in Trebur, ist das europäische Entwicklungs- und Designzentrum von MMC.

Nicht weit vom jetzigen Standort begann im Jahre 1977 in Rüsselsheim die Auslieferung der ersten Fahrzeuge mit den drei Diamanten im Kühlergrill. In der mittlerweile 40-jährigen Firmengeschichte von Mitsubishi Motors in Deutschland wurden insgesamt mehr als 1,7 Millionen Fahrzeuge verkauft. Heute sind rund 500.000 zugelassene Mitsubishi Modelle auf deutschen Straßen unterwegs. Die Mitsubishi Modelle werden in Deutschland von Händlern an mehr als 600 Vertriebs- und Servicestandorten vertrieben.

Seit Anfang 2014 gehört die MMD Automobile GmbH mehrheitlich zur Emil Frey Gruppe Deutschland.

Fakten-Check vor dem Kauf eines Plug-in Hybrid SUV

Welchen Vorteil bietet ein Plug-In Hybrid?

Es gibt zwei wichtige Ziele für die Zukunft der individuellen Mobilität. Zum einen müssen wir den CO2-Ausstoß minimieren. Stichwort Treibhausgas und Klimawandel. Nun ist das kein Öko-Blog und ich habe wirklich keine Lust, die Eisbären zum Thema im Blog zu machen, klar ist aber: Weniger CO2 ist einfach besser! Und auf der anderen Seite stehen die eigenen persönlichen Kosten für die individuelle Mobiliät.

Der Benzin-Hybrid SUV kann die richtige Alternative sein. Als Plug-In verbindet er zudem die Vorteile des elektrischen Betriebs mit den normalen Reichweiten eines konventionellen Automobils.

Mitsubishi war der erste Hersteller, der einen SUV mit der Technik eines Plug-In Hybriden ausgerüstet hat. Damit trifft Energieeffizienz auf genau die Form von Automobil, die derzeit in der Gunst der Neuwagenkäufer besonders hoch steht. Von Verzicht keine Spur!

Plug-In Hybrid SUV

Bis zu diesem ersten Plug-In Hybrid SUV war der Markt der praktischen Crossover bei uns in Deutschland vor allem von Dieselversionen dominiert. Hier trafen die Effizienz des Dieselmotors und die Kraft eines Dieselmotors auf die praktische Hülle des „Offroad-Kombis“.

Energie-Effizienz

Wo immer man die Thermodynamik vermeiden kann, sollte man die Thermodynamik vermeiden. Ein Grundsatz aus der Physik für viele Studenten. Vergleich man den Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren mit dem von Elektromotoren, so kommen von 100 % der „zugeführten“ Energie eines Benziners oder Dieselmotors rund 18 bis 30 % als „Leistung“ am Rad an. Ein Elektromotor erreicht jedoch einen Wirkungsgrad von rund 90%.

Zudem können „Elektrofahrzeuge“ Energie durch Rekuperation zurückgewinnen, was den Wirkungsgrad weiter erhöht!

Wirkungsgrad vs. Batterie-Reichweite und Lade-Infrastruktur

Der Einwand der mangelnden Lade-Infrastruktur ist vollkommen richtig, wir selbst haben unsere Erfahrungen zur Infrastruktur und deren aktuelle Probleme bereits veröffentlicht. Sich im Alltag rein auf den Elektroantrieb zu verlassen, verursacht also, bei aller Liebe zur maximalen Effizienz, Probleme.

Wer also den Vorteil eines SUV nutzen möchte, auch ohne dicken Geldbeutel und mit Rücksicht auf den ständigen Verbrauch, zudem maximale Effizienz sucht und dennoch im Alltag keine Einschränkungen erleiden will – der sollte sich mit dem Thema „Plug-In Hybrid“ auseinander setzen. Vor allem dann, wenn man das SUV nicht als Langstrecken-Auto nutzt, sondern für den Alltag.

Fahrbericht 77 mitsubishi outlander phev

Vorteile des Plug-In Hybrid-Konzeptes

Die Idee des Hybriden ist die Verbindung von zwei Energiequellen und damit einhergehend jeweils die Wahl einer maximal effizienten Antriebsform. Zudem kann erst ein Elektromotor von bestimmter Größe auch wirklich Energie aus der Bewegung zurückgewinnen. Eigentlich verpulvert man als Autofahrer tagtäglich eine Menge Energie. Völlig unnütz. Was der Motor zuvor an Kraft entwickelte, bremst man an der nächsten Kreuzung wieder zusammen. Aus der Energie, gewonnen aus Benzin oder Diesel, wird Wärme – sonst nichts. Wer nach einer Vollbremsung mal an die Bremsscheiben seines Autos gefasst hat, der weiß, wovon ich rede. Die ganze Kraft wird also sinnlos in den Verschleiß der Bremsanlage gepackt.

Anders beim Hybrid. Hier arbeitet der Elektromotor in der Schub- und Bremsphase als Dynamo. Ähnlich dem Dynamo am Fahrrad nutzt dieser die Bewegungsenergie und wandelt sie in elektrischen Strom um. Und bei einem großen und schweren Auto kommt da einiges an Energie zusammen.

Im Falle des Outlander Plug-In Hybrids haben die Techniker bei Mitsubishi zudem eine clevere Möglichkeit gefunden, diese als “Rekuperation” bekannte Form der Nutzung von Bewegungsenergie zu beeinflussen. Denn nicht immer möchte man die volle “Verzögerung” durch den E-Motor nutzen. Nicht immer ist es ökologisch sinnvoll, die Bewegungsenergie sofort in Strom zu wandeln. Auf Landstraßen und Autobahnen kann es ökologisch sinnvoller sein, wenn der Hybrid die Bewegungsenergie nicht zurückgewinnt, sondern frei rollen kann. Diesen Vorgang nennt man segeln.

Um zwischen maximaler Rekuperation, zum Beispiel in der Stadt beim Heranfahren an eine rote Ampel und null Rekuperation beim Segeln auf der Autobahn schnell umschalten zu können, hat der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid zwei “Paddel” hinter dem Lenkrad.

Was aussieht wie Schalt-Paddel und bei „normalen Autos“ auch so genutzt wird, sind im Falle des Outlanders Plug-In Hybrid die Paddel zur Einstellung der Rekuperationsleistung. Links 5 mal getippt und der Outlander Plug-In Hybrid verzögert mit maximaler Rekuperationsleistung. Das reicht dann im Alltag durchaus aus, um das Bremspedal kaum noch zu beachten. Ein wenig vorausschauend bewegt, fährt man den Outlander Plug-In Hybrid im Prinzip nur noch mit dem “Gaspedal”. Mit dem rechten Paddel nimmt man die Rekuperationsleistung in 5 Stufen zurück, bis auf “0”. Das ist die “Segelfunktion”. Diese macht auf Autobahnen Sinn, wenn man nicht weiter beschleunigen will, keine Power mehr braucht, aber auch ein Bremsmanöver keinen Sinn macht. Theoretisch würde man in dieser Situation einfach irgendwann ausrollen.

Fahrbericht 60 mitsubishi outlander phev

Vorteile des Plug-In Konzeptes

Ein Plug-In Hybrid kann alles noch einmal besser als ein Hybrid. Plug-In Hybrid-Fahrzeuge zeichnen sich im allgemeinen durch stärkere Elektromotoren und größere Batterie-Kapazitäten aus. Der E-Motor ist dann nicht nur eine Unterstützung und die Batterie nicht nur ein Puffer, um die Bewegungsenergie zu speichern. Ein Plug-In Hybrid ist die clevere Brücke zwischen einem reinen Elektro-Auto und einem klassischen Benziner.

Im Falle des Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid spricht man von einem seriell- wie parallelen-Hybriden. (Die Erklärung dazu ist hier zu finden..)

Im Alltag lässt sich der Plug-In Hybrid oftmals rein elektrisch bewegen. Es gibt Fahrzeuge, die nur gute 30 Kilometer schaffen, andere, wie der Outlander Plug-In Hybrid, kommen über 50 Kilometer weit. Nutzt man den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid als Familien-SUV, dann ist der Alltag des SUV in der Tat zum größten Teil von der Kraft der beiden Elektromotoren bestimmt. Der SUV tankt an der Haussteckdose Öko-Strom, fährt damit die Woche über so gut wie immer CO2-neutral und erst,  wenn wir längere Strecken fahren, unterstützt der Benzinmotor.

Neben dem Faktor Umweltschutz (CO2-Emission laut NEFZ: 44g/km) ist es auch ein wirtschaftlicher Faktor. Mit der 12 kWh-Ladung der Batterie kommt man eigentlich immer 40 Kilometer weit (allerdings werden nie mehr als 10 kWh von der Ladung verbraucht, der Rest ist ein Puffer). So lautet die Kostenrechnung beim aktuellen Ökostrom-Preis von 27 ct/kWh = 6.75 € für 100 Kilometer. Da müsste ein 2 Tonnen SUV im klassischen Dieselbetrieb auf der Kurzstrecke auf weniger als 5 Liter je 100 Kilometer kommen. Und dann bleibt noch immer der Vorteil der CO2-Neutralität

Die PHEV-Vorteile im Alltagsbetrieb

Im Alltag ist es vor allem die Lautlosigkeit, mit der man sich schnell anfreundet. Der Outlander Plug-In Hybrid ist einfach eine stille Wucht. Nahezu lautlos stromert man von A nach B. Genießt den Platz, den Komfort und ist dennoch ökologisch korrekt unterwegs.

Und wenn die Batterie leer ist? Dann springt der Benzinmotor ein und der Outlander Plug-In Hybrid fährt als “serieller” oder “paralleler” Hybrid-SUV einfach weiter.

 

Aktuelle Suchanfragen:

Test: Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid 2016

Entschleunigung ohne Benzin

Mitsubishi Outlander PHEV 2016 im Test

[notification type=“notification_info“ ]Kurzcharakteristik:
Warum: weil das Fahren mit ihm so schön entspannend wirkt
Warum nicht: weil man keine Lust auf Entschleunigung hat
Was sonst: Toyota Prius PHEV, Volvo V60 Plug-in-Hybrid, Audi Q5 Hybrid[/notification]

Mitsubishis Erfolgsmodell kommt leise vorgefahren. Der Outlander Plug-in-Hybrid hat sich seit seinem Europa-Debüt 2013 immerhin bereits 75.000 Mal verkauft. Selbst in Deutschland, wo eigentlich SUV und Diesel als unzertrennlich gelten, ordert jeder dritte Outlander-Kunde die Teilzeitstrom-Variante. Auch wir ließen uns den Öko-Japaner zum Test kommen.

Das Mittelklasse-SUV unterscheidet sich nach seinem Facelift Ende September noch deutlicher von den konventionell angetriebenen Versionen. Eine bulligere Front, die großzügige Verwendung von Chrom und die in der von uns gefahrenen höchsten und ab 50.990 Euro erhältlichen Ausstattungsstufe „Top“ serienmäßigen 18-Zoll-Leichtmetallräder und LED-Scheinwerfer sowie LED-Heckleuchten werten das Plug-in-Modell optisch auf.

Im Interieur hat Mitsubishi ebenfalls nachgebessert. Mit hochwertigeren Kunststoffen, neuen Sitzen – bei Top mit Leder bezogen – sowie einer geänderten Mittelkonsole sorgt der Innenraum zwar immer noch nicht für einen erhöhten Pulsschlag, aber alles passt jetzt deutlich harmonischer zusammen. Das Platzangebot des 4,70 Meter langen Fünfsitzers ist üppig, sofern hinten nur maximal zwei Personen zusteigen. Neben Leder gehören bei „Top“ unter anderem noch Navigation, Glasschiebedach, Zweizonen-Klimaanlage und diverse Assistenzsysteme wie Spurhalte- und Auffahrwarnsystem zum Serienumfang.

Wie gehabt, setzt der Outlander Plug-in-Hybrid auf die Kombination von elektrischem Allradsystem und Hybridantrieb. An der Vorderachse kommen ein 2,0-Liter-Benziner mit 89 kW/121 PS sowie ein 60 kW/82 PS starker Elektromotor zum Einsatz. Ein Heck-E-Aggregat mit 60 kW/82 PS ergänzt den Antriebsstrang. Die 12 kWh starke Lithium-Ionen-Batterie ist unterflurig zwischen den Achsen angeordnet. Ihre Kapazität erlaubt bis zu 52 Kilometer rein elektrische Fahrt – zumindest theoretisch. In der Praxis zeigte unser Testauto, das über Nacht in der Garage an einer Haushaltssteckdose aufgeladen wurde, nie mehr als 43 Kilometer elektrische Reichweite an.

Egal – einfach das Fahrzeug ausstöpseln und schon kann es losgehen. Das Fahren an sich gestaltet sich unkompliziert. Die elektronische Antriebssteuerung wählt automatisch je nach Fahrbedingungen und Batterieladezustand den optimalen Fahrmodus. Das heißt, vollgeladen und auf flacher Strecke, übernimmt das elektrische Programm „EV Drive Mode“. Hier treiben die beiden Elektromotoren Vorder- und Hinterachse an – ganz ohne Benzin zu verbrauchen. Der Fahrer kann sich derweil entspannt an der Ruhe im Innenraum erfreuen. Im EV-Modus merkt man besonders, dass die Mitsubishi-Ingenieure Vibrationen sowie die Geräuscheinflüsse durch Reifen, Antrieb, Fahrtwind und Karosserie mit dem Facelift reduziert haben.

Ist die Batterieleistung erschöpft, kommt der Benzinmotor ins Spiel und lädt als Generator die Batterie auf. Bei Geschwindigkeiten über 120 km/h (bei Tempo 170 wird das SUV abgeregelt) übernimmt der Benziner die Hauptrolle beim Vortrieb – die beiden E-Motoren wirken nur noch unterstützend. Dann wird es deutlich lauter und der Bordcomputer zeigt einen Verbrauch von 8 Litern an.

Jetzt könnte man sich darüber ärgern oder darauf besinnen, warum man sich einen Plug-in-Hybrid zugelegt hat: Man möchte sparsam und umweltfreundlich unterwegs sein. Also sollte man es einfach mal mit Gemütlichkeit probieren, den Gasfuß zur Ordnung rufen und das Fahrzeug entspannt bewegen. Das bedeutet nicht, dass man als Schleicher die anderen Verkehrsteilnehmer ärgern muss. Bei dichtem Verkehr lässt sich zum Beispiel prima der Eco-Modus aktivieren. Hier ist zwar das Ansprechverhalten der Motoren sowie der Nebenaggregate (unter anderem der Klimaanlage) zurückhaltender, dafür der Verbrauch geringer.

Eine grüne Blume zeigt in unterschiedlicher Blütenstärke an, wie sparsam man unterwegs ist. Außerdem lässt sich durch die Nutzung der Bremsenergie-Rückgewinnung die Batterie mit zusätzlichen Kilowattstunden füttern. Auf dem Display kann man das Zusammenspiel der Motoren und den Grad der Rekuperation verfolgen. Zu lernen, wie man am effektivsten die anspruchsvolle Technik nutzt, gelingt leicht. Der Lohn für entspannte Fahrweise und sanftem Gasfuß: Durchschnittlich flossen 4,2 Liter durch die Benzinleitungen des Allradlers, dazu kommt natürlich noch Strom aus der heimischen Steckdose. Den Normwert geben die Japaner mit 1,9 Litern plus 13,4 kWh an.

Die so gewonnene entspannte Grundhaltung kommt dem neuen Multimediasystem zu Gute. Das System agiert zwar besser und schneller als das Vorgängermodell, lässt sich aber nur recht umständlich bedienen. Die Mühe, sich umständlich durchs Menü zu klicken, macht man sich gerne für die Aktivierung des Navigationssystems, aber nicht, um zu telefonieren. Aber ganz ehrlich: Keine Telefonate während der Fahrt ist auch was Schönes.

Ganz zum Schluss wird noch mal entschleunigt: Die Heckklappe öffnet und schließt seeehr langsam. Immerhin: Das Kofferraumvolumen variiert je nach Konfiguration zwischen 463 und 1.602 Litern. Das reicht locker für die alltäglichen Transportanforderungen und auch für mehr. Entspannend sind übrigens auch die Garantieleistungen: Fünf Jahre aufs Fahrzeug und acht Jahre auf die Fahrbatterie.

Und das Modelljahr 2017? Demnächst auf mein-auto-blog!

Aktuelle Suchanfragen:

Ausblick auf Mitsubishi 2019?

Der Einstieg des Renault-Allianz Partners Nissan bei Mitsubishi zum Ende des vergangenen Jahres könnte der aktuellen Modell-Palette der „Diamanten-Marke“ einen positiven Schub verpassen. Während Carlos Ghosn bereits sehr früh verkündete, welche Rolle der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander in der Zukunft spielt, blieb erst einmal offen, welche Fahrzeug-Konzepte aus dem aktuellen Nissan-Portfolio auch ideal zu Mitsubishi passen könnten. Da der Plug-in Hybrid Outlander als Pionier der PHEV-SUV gilt, darf er auch in der Zukunft Technik-Spender für PHEV-Modelle der Renault-Nissan Allianz sein.

Mitsubishi 2019 – Vier neue für die Marke mit den Diamanten?

mein-auto-blog hat sich derweil mal Gedanken gemacht, welche Modelle schnell und sinnvoll für die Marke mit den Drei Diamanten eine Rolle spielen könnten. Hier die Top 4 der zukünftigen Kooperations-Fahrzeuge.

„Der Mitsubishi Sapporo Z“

Der Sapporo Z wird ein klassischer Sportwagen. Unter seiner Haube ein 3.7 Liter V6 mit gut 330 PS, ein manuelles Sechsgang-Getriebe und Heckantrieb mit Sperrdifferential. Ein sportlicher Diamant für Sportfahrer und Menschen mit Spaß an kraftvollen Dynamikern. Dünne A-Säulen, eine schwungvolle Dachlinie und ein knackiger Hintern sorgen für die richtigen Proportionen

 

„Der Mitsubishi N300“

Ein praktischer Kleinbus mit der Option für den rein elektrischen Antrieb. Bis zu sieben Personen würde der Mitsubishi N300 Platz bieten. Und sowohl mit einem Dieselmotor als auch mit einem reinen E-Antrieb angeboten werden. Ein solider Bus für die große Familie oder den Handwerker. Aber auch ein Stadt-Lieferwagen mit der Möglichkeit zu „Null-Emissionen“ im lokalen Einsatz.

 

„Der Mitsubishi LEaV“

Ein Kompakter in der Golfklasse mit rein elektrischem Antrieb. So kann die Zukunft kommen. Ein Nachfolger für den i-MiEV, das erste in Großserie gefertigte Elektroauto. Genug Platz für 5 Insassen, locker 350 km rein elektrische Reichweite und modernstes Infotainment für die Insassen.

 

„Der Mitsubishi Lancer STH“

Mit der markanten Formensprache der aktuellen Mitsubishi-Modelle, eingeführt mit dem Eclipse Cross, überzeugt der Lancer 2018 in seiner Steilheck-Variante als kraftvoller sportlicher Kompakter. Neue 1.5 Liter Turbomotoren erreichen im Alltag 160 PS, eine Ralliart-Variante erhält einen neu konstruierten 2.0 Liter 16V-Turbo mit 280 PS, Frontantrieb und neu entwickelter Doppelkupplung. Der GTI-Killer erhält im Gegensatz zum gezeigten Modell eine kräftig verbreiterte Spur und eine Allradlenkung.

 

[notification type=“notification_info“ ]Wichtiger Hinweis: Nach dem Tippen des Artikels ist der Autor wieder aufgewacht. Diese von uns mit dem Mitsubishi-Logo verfeinerten Modelle sind weder angekündigt noch erscheint es unbedingt logisch, dass gerade die Modelle auch für Mitsubishi eine Rolle spielen werden![/notification]

Aktuelle Suchanfragen:

Die Leistungsfrage – Wie viel PS hat der Plug-in Hybrid Outlander?

[notification type=“notification_info“ ]mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Alltag. [/notification]

Es ist eine immer wiederkehrende Frage: Wie viel PS hat der Mitsubishi Outlander denn nun? Auf der Webseite des deutschen Importeurs stehen die Leistungsdaten des Benziners ebenso alleine wie die der E-Motoren. Von einer „Systemleistung“ spricht man bei Mitsubishi nicht. Was auf jeden Fall nicht die Antwort ist, wäre ein einfaches Addieren der Antriebsquellen.

Antriebsstrang Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid

Das hat der Mitsubishi Outlander PHEV an Leistung

Was sich die klugen Köpfe bei Mitsubishi in Japan überlegt haben, ist nicht viel weniger als der logischste und konsequenteste Plug-In Hybrid Antriebsstrang, der derzeit für ein Allradantriebs-Fahrzeug verkauft wird. Mitsubishi setzt konsequent auf die effizienten Elektromotoren des Outlanders. An der Vorderachse stehen 82 PS und 137 Nm zur Verfügung und an der Hinterachse noch einmal 82 PS, aber 195 Nm.

Die Energie beziehen die beiden E-Motoren aus einem 12 kWh leistenden Batteriepack, dessen Einbaulage tief und zentral im Boden des Mitsubishi Outlanders verankert wurde. Aber was sind denn nun kWh und was sind kW? Vereinfacht kann man sich das wie einen Stausee vorstellen. Die kWh sind die Menge an Wasser, die darin ist, die kW die Kraft, mit der das Wasser aus dem Stausee fließt.

Das Zellen-Paket im Unterboden des Outlander PHEV ist ein 300 Volt-Paket mit 12 kWh (Stausee). Auf der  -nderen Seite stehen jedoch „nur“ 60 Kilowatt“, die das Batterie-Paket als Leistung an die Motoren schicken kann. Die beiden E-Motoren leisten jedoch alleine 60 kW. Bei maximaler Beschleunigung schaltet sich daher der 121 PS starke Benzinmotor hinzu. Er kann – so lange der PHEV nicht schneller als 65 km/h unterwegs ist –  seine Leistung über einen direkt neben dem Benzinmotor platzierten Generator direkt in Strom wandeln lassen. Dieser Generator kann maximal 70 kW elektrische Leistung produzieren. Rein rechnerisch stehen damit 130 kW elektrische Leistung zur Verfügung – das würde – ebenso rein rechnerisch – beide E-Motoren versorgen. Doch das sind Papierwerte. Die 70 kW-Maximalleistung des Generators (zu vergleichen mit einem Fahrrad-Dynamo) sind nur ein „Hilfsmittel“ und stehen nicht ständig zur Verfügung.

120 kW – maximale Leistung

Will man sich unbedingt auf eine Leistungsangabe versteifen, dann sind es rund 120 kW, oder gut 163 PS. Der Mitsubishi-Importeur in Australien gibt diese Leistung auf einer Webseite an (http://www.mitsubishi-motors.com.au/vehicles/outlander-phev/specifications).

Zu den rund 163 nutzbaren PS kommen 332 Nm an Drehmoment.

Der Outlander PHEV ist jedoch nicht für die Quartermile-Rennen konstruiert, sondern für den effizienten Alltag. Daher schaltet sich der Benzinmotor ab 65 km/h direkt auf die Vorderachse zu. Diese Gangstufe entspricht in etwa einem fünften Gang. Da aber auch dann nicht die gesamte „Kraft“ des Benziners benötigt wird, arbeitet der Strom-Generator immer wieder mit und lädt die Batterie.

Keine Power bei leerer Batterie?

Die Steuerung des Akkus ist deutlich komplexer, als man sich das erst einmal vorstellt. Es ist nicht wie bei einem Spielzeug-Auto: Batterie aufladen, fahren, leer, wieder aufladen. Der PHEV speist immer wieder Strom aus der Rekuperation und über den 70 kW-Generator in die Akkus. Und das ist auch notwendig. Denn da der Benzinmotor erst ab 65 km/h direkt den Antrieb übernehmen kann, bedarf es immer einer „Restladung“ in den Batterien. Anfahren geschieht beim PHEV-Outlander IMMER elektrisch. Und dabei variiert der PHEV immer die Leistung der E-Motoren zwischen der Vorder- und Hinterachse.

Auch wenn der PHEV nicht über eine starre mechanische Verbindung von Vorder- und Hinterachse verfügt, logisch geschaltet, beziehen beide E-Motoren Strom aus der Batterie. Und per Lock-Taste lässt sich die paritätische Verteilung der Antriebsleistung festlegen.

Stammtisch-Fakten

Der Antriebsstrang des Outlander PHEV ist eigentlich zu komplex, um ihn am Stammtisch zu diskutieren. Es geht bei der Systemauslegung des PHEV auch nicht darum, Papierwerte zu produzieren, sondern um Effizienz im Alltag.

Wer partout eine Systemleistung will, der soll sich mal 120 kW bzw. 163 PS merken.

 

 

Mehr zum „seriellen  und parallelen“ Hybrid-Antrieb des Mitsubishi Outlander PHEV! (klick)

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Aktuelle Suchanfragen:

Eclipse Cross – Das SUV-Coupe von Mitsubishi

Nicht erst seit dem erfolgreichen Dauertest des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander hängt uns (hier bei mein-auto-blog) das Wohlergehen des eher kleinen japanischen Automobilbauers am Herzen. Hat man dort doch immer wieder durch innovative Technik, solide Autos und ernsthafte Fortschritte auf sich aufmerksam gemacht. Doch alleine das Modell-Portfolio leidet in Deutschland noch immer an den Auswirkungen, die der Konzern die letzten Jahrzehnte durchleben musste. Das geht zurück bis zum wenig glücklichen Versuch von Daimler, die Marke mit den „Drei Diamanten“ in den Konzern einzugliedern. Doch mehr und mehr zeigt es sich – Mitsubishi ist auf dem richtigen Weg! Der Plug-in Hybrid Outlander ist vermutlich noch immer das beste Beispiel für die Kraft der Innovationen aus dem Hause Mitsubishi.

Weltpremiere des Eclipse Cross in Genf

Das SUV-Coupé am Diamanten-Himmel

Wenn Anfang März der Genfer Automobilsalon öffnet, dann hat Mitsubishi einen ganz neuen SUV auf dem Stand. Von vorne spricht er die Sprache von ASX und Outlander, von hinten und von der Seite erkennt man die sportlichen Gene der Marke. Ganz klar, dieser SUV will hoch hinaus. Der Radstand des Eclipse Cross ist gleich mit dem des ASX, doch das neue SUV-Coupé baut ansonsten ein wenig massiver. Stämmig steht es auf der Straße, die ersten Fotos machen Lust auf mehr.

Der Eclipse Cross wird zudem einen völlig neu entwickelten 1.5 Liter Vierzylinder-Benziner mit Turboaufladung (Leistung noch unklar, aber 150 PS sollten es sein) besitzen, oder über den bekannten und weiter entwickelten 2.2 Liter Turbodiesel verfügen. Auch hier sind 150 PS vermutlich zu erwarten. Während der neue Turbo-Benziner mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder einer stufenlosen Automatik kombiniert werden kann, hat Mitsubishi für den Diesel ein neues 8-Gang Automatikgetriebe im Köcher. Beide Varianten erhalten den von Mitsubishi erfolgreich seit den Rallye-Weltmeisterschaften weiter entwickelten Allradantrieb, der unter dem Namen „Super All-Wheel Control“ bekannt ist.

Mit dem „active yaw control system“ übernimmt der Eclipse Cross zudem eine Allradsteuerung, deren Wurzeln auch im Rallye-Helden „Mitsubishi Evo“ zu suchen sind. Darin enthalten auch ein Torque-Vectoring System.

Im Innenraum dominiert ein neuer moderner Cockpit-Aufbau. Ein großes freistehendes Multimedia-System mit Apple CarPlay und Android-Auto Konnektivität steht zur Verfügung und erstmalig gibt es ein Head-Up Display für den Fahrer.

Die ersten Fotos verraten zudem ein neues Touch-Bedienfeld für die Nutzung des Multimedia-Systems.

Bleiben die offenen Fragen:

Hybridantrieb? Und was kostet der Eclipse Cross?

Dass Mitsubishi den Eclipse Cross mit einem Plug-in Hybrid Antrieb ausrüsten wird, wir hoffen es inständig. Beim Basispreis würden wir eine Positionierung zwischen dem ASX und dem Outlander sehen. So dürfte die Basis-Variante bei rund 22.500 Euro anfangen.

Aktuelle Suchanfragen:

Outlander PHEV: Mit „2.3 Litern“ durch den Winter

Immer und immer wieder führe ich die gleichen Diskussion. Derzeit vor allem auf Facebook in EV-Fahrer-Gruppen. Plug-in Hybride sind keine „echten EVs“ – ach? – und überhaupt Plug-in Hybride sind eine Lüge in die eigene Tasche – und Sinn machen sie ja eh keinen. Man schleppt alles doppelt mit sich herum und so weiter und so weiter. Es ist fast, als würden militante Veganer mit dem Vorstand der Fleischerei-Innung diskutieren. Dabei zeigt die Realität doch ein ganz eindeutiges Bild!

2.3 Liter auf 100 – im Winter – im SUV!

Seit Mitte Dezember haben wir rund 3.800 Kilometer mit dem Plug-in Hybrid Outlander zurückgelegt. Nachdem es jetzt langsam wieder wärmer wird, war es an der Zeit, mal die „Bücher“ zu kontrollieren und zu schauen, wie sich der Plug-in Hybrid in der Zeit geschlagen hat.

2.3 Liter im Schnitt auf 100 Kilometer ist das Ergebnis. 2.3 Liter für einen SUV, der vor allem meine Frau täglich mit Kind und Hund durch die Landschaft kutschiert. Unsere Tochter wird ab der kommenden Woche nicht mehr in den 15 Kilometer entfernten Kindergarten fahren müssen, ab der kommenden Woche sind es nur noch 2 Kilometer hier im Ort. Zusätzlich war meine Frau oft mit dem Hund auf einem Trainingsplatz in der Nähe, auch das, regelmäßige Fahrten, über eine überschaubare Distanz. Der Rest der Kilometer hat uns der Mitsubishi Outlander über einfache Strecken von 40 bis 80 Kilometer bringen müssen. Bei uns im Spessart lag im Winter nicht durchgehend Schnee. Wir hatten etwa 2-3 Wochen, in denen der Allradantrieb wirklich nützlich war, geschlossene Schneedecken und eine glatte Hof-Ausfahrt inklusive.

Und das führt einem zu dem Punkt der vielen sinnlosen Diskussion im Internet.

Zu oft wird von einem sehr einseitigen Standpunkt geurteilt. Man sieht nur die eigenen Belange und stellt dann die Frage: Warum muss jemand einen SUV fahren? Ein Renault ZOE, ein sehr gutes E-Auto, tut es doch auch. Ja. Aber. Eben nicht mit Hund, Kinderwagen und Kindersitz. Und mindestens drei Mal wäre es bei uns im Winter nicht möglich gewesen, die Hof-Einfahrt hinauf zu fahren, weil es einfach glatt und rutschig war. Da vertraut man als Papa doch lieber auf den Allrad-SUV, wenn man Frau und Kind alleine auf die Reise schickt.

Leider sehen viele der E-Auto Fans den Vorteil des Plug-in Hybriden nicht. Denn abgesehen von dem aktuellen ganz neuen Renault ZOE, gibt es derzeit kaum Autos mit einer elektrischen Reichweite, die auch den Besuch bei Oma ermöglichen. Da muss man sich mit dem Plug-in Hybrid Outlander keine Gedanken machen. Keine Ladesäule? Kein Problem. Es ist die ideale Kombination für die Zeit, in der sich jetzt die Antriebssysteme auf breiter Front verändern werden.

Elektrisch in den Kindergarten. Elektrisch zum Einkaufen. Emissionsfrei mit dem eigenen Strom in der Region unterwegs und dennoch völlig frei von jeder Reichweiten-Angst. Ja, ein Tesla Model X könnte das auch alles, dank Riesen-AKKU und gut nutzbarem Ladenetz – aber der kostet locker das dreifache des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlanders.

Aus vielen der sinnlosen Diskussion im Internet halte ich mich mittlerweile heraus. Es macht keinen Sinn, einem Vegetarier zu erklären, dass a) Fleisch völlig natürlich ist und b) einem der Leberkäs-Weck eben einfach schmeckt! Punkt.

 

Kann ein 2-Tonnen SUV „öko“ sein?

Nein, das ist wirklich kein Öko-Blog , klar aber ist: Für die eigene individuelle Mobilität muss es neue Regeln geben. Ein „weiter so“ ist auch keine Lösung.

Der Plug-In Hybrid SUV, eine ökologische Alternative?

Bis zu diesem ersten Plug-In Hybrid SUV war der Markt der praktischen Crossover bei uns in Deutschland vor allem von Dieselversionen dominiert. Hier trafen die Effizienz des Dieselmotors und die Kraft eines Dieselmotors auf die praktische Hülle des „Offroad-Kombis“. Und drauf stehen die Automobilkäufer derzeit. Man wird einen Wandel nicht bezwingen können. Beim Thema Automobil gibt es viele Beispiele, wie gute Ideen nicht beim Kunden ankamen, weil der sich eben nicht vorschreiben lassen will, was er fährt. Das Thema Automobil ist nun einmal hoch emotional – da muss das Angebot schon stimmen. Sonst verändert sich eben gar nichts.

Ein Benzin-Hybrid SUV kann da die richtige Alternative sein. Als Plug-In Hybrid verbindet er zudem die Vorteile des elektrischen Betriebs mit den normalen Reichweiten eines konventionellen Automobils. Und als Benziner entgeht er der NOx-Diskussion und den Partikel-Emissionen von Dieselmotoren.

Mitsubishi war der erste Hersteller, der einen SUV mit der Technik eines Plug-In Hybriden ausgerüstet hat. Damit trifft Energieeffizienz auf genau die Form von Automobil, die derzeit in der Gunst der Neuwagenkäufer besonders hoch steht. Von Verzicht keine Spur! So könnte das wirklich etwas werden.

Energie-Effizienz

Wo immer man die Thermodynamik vermeiden kann, sollte man die Thermodynamik vermeiden. Ein Grundsatz aus der Physik für viele Studenten. Vergleich man den Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren mit Elektromotoren, so kommen von 100 % der „zugeführten“ Energie eines Benziners oder Dieselmotors rund 18 bis 30 % als „Leistung“ am Rad an. Ein Elektromotor erreicht jedoch einen Wirkungsgrad von rund 90%.

Zudem können „Elektrofahrzeuge“ Energie durch Rekuperation zurückgewinnen, was den Wirkungsgrad weiter erhöht!

Wirkungsgrad vs. Batterie-Reichweite und Lade-Infrastruktur

Der Einwand der mangelnden Lade-Infrastruktur ist vollkommen richtig, wir selbst haben unsere Erfahrungen zur Infrastruktur und deren aktuelle Probleme bereits veröffentlicht. Sich im Alltag rein auf den Elektroantrieb zu verlassen, verursacht also – bei aller Liebe zur höchst maximalen Effizienz – Probleme.

Wer also den Vorteil eines SUV nutzen möchte, auch ohne dicken Geldbeutel und mit Rücksicht auf den ständigen Verbrauch, zudem maximale Effizienz sucht und dennoch im Alltag keine Einschränkungen erleiden will – der sollte sich mit dem Thema „Plug-In Hybrid“ auseinander setzen. Vor allem dann, wenn man das SUV nicht als Langstrecken-Auto nutzt, sondern für den Alltag.

Fahrbericht 77 mitsubishi outlander phev

Vorteile des Plug-In Hybrid-Konzeptes

Die Idee des Hybriden ist die Verbindung von zwei Energiequellen und damit einhergehend jeweils die Wahl einer maximal effizienten Antriebsform. Zudem kann erst ein Elektromotor von bestimmter Größe auch wirklich Energie aus der Bewegung zurückgewinnen. Eigentlich verpulvert man als Autofahrer tagtäglich eine Menge Energie. Völlig unnütz. Was der Motor zuvor an Kraft entwickelte, bremst man an der nächsten Kreuzung wieder zusammen. Aus der Energie, gewonnen aus Benzin oder Diesel, wird Wärme – sonst nichts. Wer nach einer Vollbremsung mal an die Bremsscheiben seines Autos gefasst hat, der weiß, wovon ich rede. Die ganze Kraft wird also sinnlos in den Verschleiß der Bremsanlage gepackt.

Anders beim Hybrid. Hier arbeitet der Elektromotor in der Schub- und Bremsphase als Dynamo. Ähnlich dem Dynamo am Fahrrad nutzt dieser die Bewegungsenergie und wandelt sie in elektrischen Strom um. Und bei einem großen und schweren Auto kommt da einiges an Energie zusammen.

Im Falles des Outlander Plug-In Hybrids haben die Techniker bei Mitsubishi zudem eine clevere Möglichkeit gefunden, diese als “Rekuperation” bekannte Form der Nutzung von Bewegungsenergie zu beeinflussen. Denn nicht immer möchte man die volle “Verzögerung” durch den E-Motor nutzen. Nicht immer ist es ökologisch sinnvoll, die Bewegungsenergie sofort in Strom zu wandeln. Auf Landstraßen und Autobahnen kann es ökologisch sinnvoller sein, wenn der Hybrid die Bewegungsenergie nicht zurückgewinnt, sondern frei rollen kann. Diesen Vorgang nennt man segeln.

Um zwischen maximaler Rekuperation, zum Beispiel in der Stadt beim Heranfahren an eine rote Ampel und null Rekuperation beim Segeln auf der Autobahn schnell umschalten zu können, hat der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid zwei “Paddel” hinter dem Lenkrad.

Was aussieht wie Schalt-Paddel und bei „normalen Autos“ auch so genutzt wird, sind im Falle des Outlanders Plug-In Hybrid die Paddel zur Einstellung der Rekuperationsleistung. Links 5 mal getippt und der Outlander Plug-In Hybrid verzögert mit maximaler Rekuperationsleistung. Das reicht dann im Alltag durchaus aus, um das Bremspedal kaum noch zu beachten. Ein wenig vorausschauend bewegt, fährt man den Outlander Plug-In Hybrid im Prinzip nur noch mit dem “Gaspedal”. Mit dem rechten Paddel nimmt man die Rekuperationsleistung in 5 Stufen zurück, bis auf “0”. Das ist die “Segelfunktion”. Diese macht auf Autobahnen Sinn, wenn man nicht weiter beschleunigen will, keine Power mehr braucht, aber auch ein Bremsmanöver keinen Sinn macht. Theoretisch würde man in dieser Situation einfach irgendwann ausrollen.

Fahrbericht 60 mitsubishi outlander phev

Vorteile des Plug-In Konzeptes

Ein Plug-In Hybrid kann alles noch einmal besser als ein Hybrid. Plug-In Hybrid-Fahrzeuge zeichnen sich im allgemeinen durch stärkere Elektromotoren und größere Batterie-Kapazitäten aus. Der E-Motor ist dann nicht nur eine Unterstützung und die Batterie nicht nur ein Puffer, um die Bewegungsenergie zu speichern. Ein Plug-In Hybrid ist die clevere Brücke zwischen einem reinen Elektro-Auto und einem klassischen Benziner.

Im Falle des Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid spricht man von einem seriell- wie parallelen-Hybriden. (Die Erklärung dazu ist hier zu finden..)

Im Alltag lässt sich der Plug-In Hybrid oftmals rein elektrisch bewegen. Es gibt Fahrzeuge, die nur gute 30 Kilometer schaffen, andere, wie der Outlander Plug-In Hybrid, kommen über 50 Kilometer weit. Nutzt man den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid als Familien-SUV, dann ist der Alltag des SUV in der Tat zum größten Teil von der Kraft der beiden Elektromotoren bestimmt. Der SUV tankt an der Haussteckdose Öko-Strom, fährt damit die Woche über so gut wie immer CO2-neutral und erst,  wenn wir längere Strecken fahren, unterstützt der Benzinmotor.

Neben dem Faktor Umweltschutz (CO2-Emission laut NEFZ: 44g/km) ist es auch ein wirtschaftlicher Faktor. Mit der 12 kWh-Ladung der Batterie kommt man eigentlich immer 40 Kilometer weit (allerdings werden nie mehr als 10 kWh von der Ladung verbraucht, der Rest ist ein Puffer). So lautet die Kostenrechnung beim aktuellen Ökostrom-Preis von 27 ct/kWh = 6.75 € für 100 Kilometer. Da müsste ein 2 Tonnen SUV im klassischen Dieselbetrieb auf der Kurzstrecke auf weniger als 5 Liter je 100 Kilometer kommen. Und dann bleibt noch immer der Vorteil der CO2-Neutralität

Die PHEV-Vorteile im Alltagsbetrieb

Im Alltag ist es vor allem die Lautlosigkeit, mit der man sich schnell anfreundet. Der Outlander Plug-In Hybrid ist einfach eine stille Wucht. Nahezu lautlos stromert man von A nach B. Genießt den Platz, den Komfort und ist dennoch ökologisch korrekt unterwegs.

Und wenn die Batterie leer ist? Dann springt der Benzinmotor ein und der Outlander Plug-In Hybrid fährt als “serieller” oder “paralleler” Hybrid-SUV einfach weiter.

Die Antwort lautet also: Ja – zumindest kann man mit einem 2-Tonnen SUV vieles richtig machen. Und wer, wie Mitsubishi, die richtige Technik in das aktuell angesagte Fahrzeugsegment der SUV bringt, der baut eine Brücke in die Zukunft!

5 Fragen zur Batterie-Technik und dem Hybridantriebsstrang des Plug-in Hybrid Outlanders

Sie haben Fragen zur Batterie, zur Rekuperation? Zur Lebensdauer der Batterie? Wir haben Antworten! Fünf der wichtigsten Fragen zur Technik des Plug-in Hybrid Outlanders haben wir Ihnen hier zusammengefasst:

1.) Was ist eigentlich Rekuperation?

Mit Rekuperation ist die Energierückgewinnung gemeint, die beim Plug-In Hybrid Outlander genutzt wird. Beim Gas wegnehmen wie auch beim Bremsen kann der Fahrer die Energie direkt in Strom umwandeln und somit in die Batterie abspeichern. Während der Fahrt ist es möglich, aus sechs verschiedenen Einstellungen zu wählen. Direkt über den Wählhebel, wo derzeit 3 Stufen möglich sind oder über die Feinabstimmung, welches über die Schaltwippen am Lenkrad durchführbar ist. Der Fahrer bemerkt dabei nicht wirklich, dass derzeit die Energie zurückgewonnen wird.

 

2.) Wie schnell lädt man die Batterien wieder auf?

Ist die Fahrbatterie komplett leer, dauert die Akkuladung in etwa 5 Stunden bei 230 V/10A oder 4 Stunden bei 230 V/16A. An einer Schnellladestation geht es mitunter fixer. Beim CHAdeMO Standard dauert der Ladevorgang nur etwa 40 Minuten, wird der Verbrennungsmotor im Stand genutzt, beispielsweise im Stau, dauert die Ladung zirka 40 Minuten. ChaDeMo ist ein Gleichstrom-Standard mit einem besonderen Stecker. Leider sind die Ladesäulen hierfür nicht an jeder Ecke zu finden. Aber, den größten Vorteil bietet der Plug-in Hybrid eh im normalen Alltag als Familien-SUV und dann lädt man üblicherweise zuhause an der 230 Volt-Steckdose.

3.) Wie lange halten die Akkus des Plug-in Hybriden?

Statt Nickel-Metallhybrid-Akkus verwendet Mitsubishi die praktischen Lithium-Ionen-Technologie Akkus. Diese sind positiv im Bezug auf Haltbarkeit, Lademöglichkeiten und Leistungsfähigkeit. Dass die Kapazität bei Batterien leicht abnimmt, ist normal. Jedoch ist die Haltbarkeit dieser Akkus relativ hoch.

In 10 Jahren verliert sie nur in etwa 30% der Leistung. Freilich kommt es auf die Lagerung und auf die Fahrzeugnutzung an, deswegen ist es unmöglich, hier genaue Zahlen zu nennen. Es kommt ferner darauf an, wie die Batterie geladen wird. Wer die Haltbarkeit erhöhen möchte, wählt am besten eine intelligente Ladestation, wo ein gesteuertes Laden ermöglicht wird. Außerdem gibt es von Mitsubishi eine 8 Jahres-Garantie auf alle elektrischen Komponenten inklusive der Fahrbatterie.

 

4.) Mit welchen Steckern lädt man das Fahrzeug wieder auf?

Mitgeliefert wird direkt das serienmäßige Ladekabel, das an jedem Schuko Stecker angeschlossen werden kann. Dieser lässt sich an den CHAdeMo Anschlüssen an den Schnelladesäulen anschließen. Weitere Ladekabel, beispielsweise den Typ-2-Stecker, gibt es direkt beim Handelspartner. Wir haben für unseren Plug-in Hybrid und die anderen Elektro-Testfahrzeuge eine mobile Wallbox mit Typ2-Stecker angeschafft. 

 

5.) Was passiert, wenn die Batterie leer ist?

Dann arbeitet der Benzinmotor. Nein, man bleibt nicht stehen, nein, man muss keine Angst vor Einschränkungen haben. Als Plug-in Hybrid überbrückt der Mitsubishi Outlander die Lücken zwischen der klassischen Verbrenner-Technik und der Zukunft der E-Fahrzeuge. So fährt sich das Auto dann wie ein ganz normaler SUV mit klassischen Antrieb.

 

 

 

 

Mehr Antworten zum Plug-In Hybrid Outlander von Mitsubishi:

Kompakter Unbekannter: Mitsubishi Compact-SUV

Bislang ist es noch nicht viel, das uns die Japaner vom Mitsubishi Compact-SUV zeigen. Ein dunkles Foto, das war es dann auch schon. Doch die britische Kollegen von „Autoexpress“ meinen, hier den neuen Mitsubishi Eclipse SUV erkannt zu haben, der gegen Nissan Qashqai und den bald neu kommenden Skoda Yeti antreten soll. Wirklich klar scheint nur, dass der SUV in Genf gezeigt wird und der erste Vertreter einer neuen Mitsubishi-Fahrzeuggeneration sein soll.

Die Japaner sind gerade richtig in Fahrt: Der Mitsubishi Outlander PHEV ist ein großer Erfolg, der Pajero ist seit Jahren in der Klasse der waschechten Geländewagen eine feste Größe und nun kommt der Mitsubishi Compact-SUV. Er will im immer noch stark boomenden Segment der SUV dort ansetzen, wo der ASX bislang sein Haupt-Arbeitsfeld hatte. Und es wird auch höchste Zeit für die Japaner, schließlich hat die Konkurrenz ihre Kompakt-SUV längst aufgefrischt oder komplett neu entwickelt, wie man am Seat Ateca oder – am Hauptkonkurrenten – Nissan Qashqai sehen kann.

Möglicher Name des Compact-SUV: Eclipse SUV

Feste Größe in Mitsubishis SUV-Programm: Der Outlander PHEV.

Der Mitsubishi Compact-SUV ist zwar noch kaum zu erkennen, doch man kann bereits einiges ableiten. So etwa die hohe Sitzposition und die erhöhte Bodenfreiheit. Mit seinem Coupé-artigen Heck weckt er zudem Rückschlüsse zum Honda C-HR, soll sich von seinem Design her aber am Mitsubishi XR Concept orientieren, das 2015 in Genf vorgestellt wurde. Das bedeutet auch, dass uns eine kantige Front erwartet, die das neue Selbstbewusstsein der Japaner ausdrücken soll.

Wie es heißt, sollen die Entwickler zudem stark am Innenraum gearbeitet haben. Ein klar gestaltetes Armaturenbrett mit hochwertigen Materialien soll nicht mehr nur den Premium-Mitbewerbern vorbehalten bleiben. Zudem soll ein neues Infotainment Einzug halten, das einen Bildschirm im BMW-Stil bereithält, der wie ein Tablet freisteht. Hier sollen bald klare Grafiken, Apps und ein kapazitiver Touchscreen für neue Bedienfreuden sorgen. Abseits davon, soll der Innenraum – trotz abfallender Dachlinie – geräumig ausfallen und sich am Qashqai orientieren.

Bekanntes unter der Haube des Mitsubishi Compact-SUV

Der Mitsubishi ASX bekommt einen kompakten Bruder in Form des Eclipse SUV. So könnte der Neue zumindest heißen.

Wie die britischen Kollegen darüber wissen wollen, soll der Mitsubishi Compact-SUV einen 1.5 Liter Benziner bekommen, der seine Kraft über ein CVT-Getriebe an alle vier Räder überträgt. Seine Leistung dürfte bei rund 120 PS und 200 Nm liegen. Daneben darf man wohl einen 2.2 Liter Diesel mit Sechsgang-Handschaltung erwarten. Als Basis wird dem Compact-SUV eine verkürzte Outlander-Plattform dienen, die durch den Einsatz neuer Materialien kürzer und leichter, dafür aber steifer ausfällt. Im Zusammenspiel mit einer Multi-Lenker Hinterachse, einem straffen Fahrwerk und einer knackigen Lenkung könnte der neue Mitsubishi Compact-SUV zum Chefdynamiker der Klasse werden.

Quelle: Mitsubishi | autoexpress.co.uk

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Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander: Vorfreude auf das Modelljahr 2017

Wir begleiten den Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander ja nun schon seit einiger Zeit. Und er uns. Begonnen haben wir den Dauertest im Oktober 2014, damals noch mit dem ersten Modell. Der ursprünglichen Variante. Und vor allem, damals war der Plug-in Hybrid Outlander noch der „Erste“ Plug-in Hybrid SUV auf dem Markt. Der Vorreiter einer ganzen Armada von Modellen die mittlerweile von anderen Herstellern auf den Markt gebracht wurden. Heute ist der Plug-in Hybrid Outlander der am meistverkauften Plug-in Hybrid SUV am Markt. In einigen Ländern Europas ist der PHEV von Mitsubishi sogar das meistverkaufte Plug-in Hybrid Fahrzeug überhaupt.

Mit dem Facelift 2015 durften auch wir unseren Plug-in Hybrid Outlander in die Facelift-Variante tauschen. Seit November 2015 fahren wir die „zweite Generation“ des Plug-in Hybriden. Hier waren viele Veränderungen vor allem optischer Natur, aber es gab auch „11 Fakten, die sich am 2016er Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander verbessert hatten“.

Mit dem Modelljahr 2017 verändert Mitsubishi nichts am Look des Plug-in Hybrid SUV, aber berücksichtigt viele Veränderungswünsche der vergangenen Modelle und passt den Plug-in Hybrid Outlander im Detail an.

Änderungen am Modelljahr 2017 des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander

1.) Oft kritisiert, nun geändert, betrifft das Multimedia-System des PHEV-Outlanders. Mitsubishi bietet nun eine neue Generation an, die unter anderem auch mit Android Auto und Apple CarPlay kommt. Die Verbindung zum Handy wird damit noch intensiver. Ob sich die Bedienlogik des restlichen Gerätes ändert, wird man im Test sehen müssen.

2.) 230 Volt Steckdosen: Eine in der zweiten Reihe und eine im Kofferraum. Nachdem sich Mitsubishi mit dem Angebot des bi-direktionalen Ladens bislang keinen Gefallen getan hat, hier fehlen einfach die richtigen Partner die das entsprechende Equipment auch anbieten können, wird mit der 230Volt-Steckdose nun endlich die Nutzung des Fahrzeuges als „Stromspeicher“, wenigstens in klein, ermöglicht. (Ganz nebenbei: Die Fähigkeit der Bi-Direktionalen Ladung wird mittlerweile nicht mehr von Mitsubishi beworben.)

3.) Und damit wichtigster Punkt, ist jedoch eine ganz neue Funktion: „EV-Priority“. Eine neue Taste ist in die Mittelkonsole eingezogen. Mit der „EV-Taste“ wird dem Plug-in Hybrid ganz bewusst die elektrische Fahrt priorisiert. Da der Plug-in Hybrid Outlander noch immer der PHEV-SUV am Markt mit der größten elektrischen Reichweite ist, macht diese Funktion Sinn. Und damit reagiert Mitsubishi auf den oft geäußerten Wunsch von vielen PHEV-Käufern. Gerade hier wird ein Test besonders spannend. Wie agiert der PHEV-Outlander damit im Winter? Heizung und rein elektrisches fahren? Welche Reichweiten wird man damit realisieren?

4.) Der mechanische Handbremshebel ist einer elektrischen Handbremse gewichen. Das wird nicht jeder Interessent gut finden, aber auch hier wird es sich im Alltag zeigen müssen, ob es eher ein Vor- oder ein Nachteil ist.

5.) ETACS, das Kontrollsystem per Smartphone oder App, scheint auch upgedatet worden zu sein – wir haben die Fernbedienung kaum noch genutzt, da die WLAN-Kopplung bei uns selten funktionierte. Hier sollte Mitsubishi noch einmal nachbessern und eine Web-Lösung implementieren.

6.) Der 2017er Outlander hat neue Sicherheits- und Assistenzsysteme bekommen. Ein Ausparkassistent der vor kreuzenden Querverkehr warnt und ein Totwinkel-Assistent sind hilfreiche Funktionen. Zudem wurde endlich auch ein Spurhalte-Assistent und eine Fußgänger-Erkennung für den Notbrems-Assistenten eingeführt.

7.) Die rein elektrische Leistung wird nun mit „bis zu 54 km“ angegeben. Was 2 km mehr sind, als bisher. Da kein Update der Batterien durchgeführt wurde, liegt dieser Zuwachs rein an der Steuerungslogik des PHEV-Systems. Hier wäre spannend zu erfahren, wie sich dies auf den Alltag des PHEV auswirkt.

 

Wir haben aktuell noch keinen Termin für die Übernahme des neuen Modells, hoffen aber auf einen baldigen Start!

Haben Sie Fragen zum Plug-in Hybrid Outlander von Mitsubishi? Oder fahren Sie selbst einen und wollen uns ihre Erfahrungen mitteilen? Schreiben Sie uns: aktion@mein-auto-blog.de

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Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Grüner Sieger

Er ist eines der echten Erfolgsmodelle der Japaner: Die Rede ist vom Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid. Selbst spricht Mitsubishi vom Flaggschiff der Marke. Und wenn man ehrlich ist, kann man dem Outlander PHEV, wie der Kompakt-SUV kurz genannt wird, diesen Titel nicht streitig machen. Immerhin ist der Plug-In Hybrid zum dritten Mal in Folge „Sieger in Grün“ in der Kategorie Kompakt-SUV. Verliehen wird der Preis von Auto Test und Ökotrend, einem unabhängigen Institut für Umweltforschung.

Nicht nur der niedrige Verbrauch überzeugt

Die Essenz des Erfolgs: Der nachhaltige Hybrid-Antrieb

Im Ökoranking wird nicht nur der Durchschnittsverbrauch bewertet – der aktuelle NEFZ-Standard ist aktuell ohnehin stark umstritten – sondern der gesamte Lebenszyklus des Fahrzeugs. Und hier hat der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid besonders gut abgeschnitten: Von der Herstellung bis zum Recycling. Gewertet wurden, neben dem Kraftstoffverbrauch von rund 1,7 Litern Super auf 100 km und kombiniert 13,4 kWh/100km Strom auch Schadstoff- und Geräuschemissionen. So stößt der Outlander PHEV gerade einmal 41 g CO2 pro Kilometer aus. Damit zeigt sich, dass Mitsubishi die Wahrnehmung ökologischer und sozialer Verantwortung ernst nimmt. Und das spiegelt sich wiederum im Testergebnis wider: Der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid erreichte 90,9 von 100 möglichen Punkten und ließ seine Mitbewerber damit hinter sich.

Zum dritten Mal in Folge

Dank geringer Emissionen wird die Umwelt vorbildlich geschont

Dass es nicht leicht ist, einen Titel zu verteidigen, kann man kaum glauben, schließlich hat es der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid zum dritten Mal in Folge geschafft. Das spricht für seine Qualität und Nachhaltigkeit sowie für den hohen Grad der Ausgereiftheit seiner Technik. Zudem ist das Konzept in der Klasse der Kompakt-SUV recht einzigartig: Kein anderer Hersteller bietet die Kombination aus einem Benziner und einem Elektromotor, der in der heimischen Garage geladen werden kann. Sind die Akkus voll, kann der Outlander Plug-In Hybrid bis zu 52 km weit fahren, ohne den Verbrenner auch nur einmal bemüht zu haben. Das ist gerade für Berufspendler ein sehr brauchbarer Wert. Aber auch auf der langen Reise mit Kind und Kegel macht der SUV eine gute Figur, ermöglicht er schließlich eine maximale Reichweite von 800 km. Da müssen die Passagiere wohl früher zum Boxenstopp, als der Outlander PHEV.

 

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Mitsubishi in Genf – Ein kleiner Bruder für den Outlander

Mitsubishi zeigt auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) ein neues SUV. Das Kompaktmodell soll sich zwischen dem 4,30 Meter langen Crossover ASX und dem großen SUV Outlander (4,70 Meter) einordnen. In dieser Größenklasse fahren auch wichtige Wettbewerber wie VW Tiguan, Ford Kuga und Toyota RAV4. Neben Benzin- und Dieselmotoren könnte für Mitsubishis Herausforderer auch ein Hybridantrieb angeboten werden. Auf den deutschen Markt dürfte der Neue im Herbst 2017 unter dem Namen Outlander Sport kommen. (Holger Holzer/SP-X)

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Mitsubishi Pajero Sondermodell: Diamant Edition

Wir schreiben das Jahr 1983: Der Mitsubishi Pajero betritt zum ersten Mal deutsches Parkett. Seitdem sind nicht nur viele Jahre ins Land gezogen, sondern auch 220.000 Einheiten verkauft worden. Nun legen die Japaner ein Sondermodell namens Diamant Edition auf, das sowohl für den Drei- wie auch für den Fünftürer erhältlich ist und reichlich Ausstattung mitbringt.

Das neue Sondermodell ist also für beide Karosserievarianten erhältlich. Größter Unterschied: Je nachdem, wie man sich entscheidet, bekommt man fünf oder sieben Sitze. Die dritte Sitzreihe kann komplett im Boden versenkt werden. Klappt man alle Sitze um, ergeben sich 1.119 bis knapp 1.800 Liter – je nach Karosserie.

Die Diamant Edition gibt es als Drei- und Fünftürer

Auch als Dreitürer erhältlich: Der Mitsubishi Pajero Diamant Edition. Das Sondermodell vertaut aber auf 18-Zoll-Felgen

Das ist aber so ziemlich die einzige Einschränkung, die es beim Mitsubishi Pajero Diamant Edition zu machen gilt. Hat man die Wahl getroffen, welche Karosserieform es sein soll, kann man sich über die reichhaltige Ausstattung freuen, schließlich baut das Sondermodell auf der „Plus“-Variante auf. Hier sind die Standards der Basis natürlich schon inkludiert, was bedeutet, dass sechs Airbags, eine Klimaautomatik, ESP oder der permanente Allradantrieb „Super Select 4WD-II“ mit an Bord sind.

„Plus“ bietet aber noch einiges mehr. Hier fährt der Pajero mit 18-Zoll-Felgen vor, seine Sitze lassen sich elektrisch verstellen und beheizen und das Lenkrad steuert nicht nur den großen Allradler, sondern über seine Multifunktionstasten auch das Infotainment. Die Telefonie wird von einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung gemanagt, das Tempo hält eine Geschwindigkeitsregelanlage konstant und die Sicht nach vorn fällt dank Xenon-Scheinwerfern mit Fernlichtassistent bestens aus. Beim Einparken hilft indes eine Rückfahrkamera. Für den Geländeeinsatz nützlich: Ein 100 % sperrbares Hinterachsdifferential, Trittbretter, ein Unterfahrschutz sowie die Dachreling, die mit maximal 100 kg belastet werden kann.

Im Gelände macht dem Pajero so schnell keiner etwas vor

Volle Hütte: Mehr Ausstattung geht kaum

Aber der Mitsubishi Pajero Diamant Edition bietet noch mehr. Das Sondermodell greift nicht nur auf die genannte – und mehr als reichhaltige – Ausstattung zurück, sondern setzt nochmals eine Lederausstattung und ein Rockford Premium Sound-System oben drauf. Los geht es bei 38.190 Euro für den dreitürigen Allradler. Dann schlummert der kräftige 3.2 Liter Vierzylinder Diesel mit 190 PS unter der kantigen Motorhaube. Er leitet seine Kraft über ein Automatikgetriebe an alle Viere. Um die Garantie muss man sich im Übrigen keine Sorgen machen: Auch die Diamant Edition bietet fünf Jahre oder 100.000 km Schutz.

 

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Die 4×4-Technik des Plug-in Hybrid Outlanders

Allradantrieb? Braucht man das? Wenn ja, gibt es Unterschiede in der Technik? Dieser Artikel soll eine Orientierung im Dschungel der Technik geben und zugleich erklären, was die 4×4-Technik des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander so besonders macht.

Ganz kurz zum Thema Differential, ganz allgemein:

Damit ein Auto um eine Kurve fahren kann, benötigt es ein Differential. Dieses Differential übernimmt den Ausgleich der Drehzahlunterschiede zwischen den Rädern. Bei der Kurvenfahrt muss das kurvenäußere Rad einen weiteren Weg zurücklegen als das kurveninnere. Hätte man kein Differential zwischen den Rädern, würde sich das Auto nur unwillig und unter heftigen Verspannungen und Reifengerubbel um die Kurve fahren lassen. Das Differential sorgt gleichzeitig auch dafür, dass Kraft, die nicht auf den Boden gebracht werden kann, den Weg des geringsten Widerstandes geht. Bei der Kurvenfahrt mit einem Frontantriebsfahrzeug wäre das jeweils das kurveninnere Rad. Radschlupf oder ein durchdrehendes Rad ist das Ergebnis.

Moderne SUV besitzen oftmals einen Allradantrieb. Hier wird die Kraft zwischen den beiden Achsen ebenso verteilt, wie ansonsten zwischen den beiden Rädern einer Achse. Allerdings, auch hier muss ein Drehzahlunterschied ausgeglichen werden. In diesem Fall zwischen den Achsen. Eine starre Verteilung der Kraft würde auch hier zu Verspannungen im Antriebsstrang führen.

Unterschiede in der Allradtechnik

Allradantrieb ermöglicht die Übertragung von Antriebskräften und damit das Vorankommen auch unter widrigen Witterungsbedingungen. Was ein Rad alleine nicht schafft, das schaffen vier Räder. Soweit die Theorie. Die notwendigen Differentiale stehen dem Erfolg jedoch im Weg. Ein Allradantrieb, bei dem die Kraft zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt wird, muss über drei Differentiale verfügen. So lange diese nicht geregelt werden können, sorgt das jedoch auch dafür, dass ein einziges durchdrehendes Rad das System lahmlegt. Die Kraft geht den Weg des geringsten Widerstandes und der Allradantrieb wäre nutzlos. Klassische Offroad-Fahrzeuge haben deswegen Differentialsperren. Mit diesen lässt sich die drehzahlausgleichende Wirkung des Differentials sperren, die Kraft wird paritätisch an beide Räder verteilt. Je ernsthafter der Offroad-Einsatz, desto mehr Sperren. Eine Mercedes G-Klasse zum Beispiel lässt sich mit drei Differentialsperren ordern.

Billige SUV-Lösungen

Moderne SUV benötigen diese teure Technik jedoch nicht. Der heftige Geländeeinsatz bleibt ihnen erspart. Und so sparen sich die Hersteller auch die teure Technik der Differentialsperren. Dank ABS- und ESP-Regelungen gibt es zudem die Möglichkeit, ein Rad per Bremseneingriff abzubremsen. Hier wird die Funktion einer mechanischen Differentialsperre simuliert. Und da man im Alltag auf trockener Straße nur selten die Vorteile des Allradantriebes wirklich benötigt, sparen sich die Hersteller mittlerweile auch den permanenten Allradantrieb ein. Viele SUV sind im Alltag reine Frontantriebs-Fahrzeuge und erst im Falle von „Schlupf“ reagiert das Allradantriebssystem und schaltet die Hinterachse zu.

Im Gegensatz zu permanenten Allradfahrzeugen muss auftretender Schlupf erst erkannt werden, erst dann reagiert das System und liefert, oftmals per Lamellensperre, einen Leistungsabtrieb an die Hinterachse. Um einen verschneiten Hang hinauf zu fahren, mag das erst einmal ausreichend sein und um im Trockenen auf dem nächsten Supermarktparkplatz zu wenden, sowieso. Aber – es ist eigentlich nur ein Fake-Allradantrieb.

Permanenter Allradantrieb

Technik-, Autofreaks und Ingenieure sind sich einig, so richtig spannend wird ein Allradantrieb erst, wenn er permanent arbeitet. Wenn er immer aktiv ist, am besten clever gesteuert und mit aktiver Momentenverteilung. So wie im Allrad-Rallyestar von Mitsubishi, dem EVOX zum Beispiel.

Unterschiede zwischen dem Rallye-Star und dem Plug-in Hybriden

Während der Mitsubishi Evo, wie andere Allradfahrzeuge auch, eine Verbindung zwischen dem vorne verbauten Motor zum Getriebe und dann zu den beiden Achsen benötigt, besitzt der Plug-in Hybrid Outlander zwei E-Motoren, die direkt zwischen den Rädern verbaut wurden. Eine starre Verbindung zwischen den Achsen ist damit Geschichte. Ein Differential zum Ausgleich der Drehzahlen zwischen der Vorder- und der Hinterachse nicht notwendig. Und dennoch besitzt der Plug-in Hybrid Outlander einen permanenten Allradantrieb. Clever geregelt über die Leistungskontrolle der E-Motoren. Zu jeder Zeit voll variabel in der Kraftabgabe. Mal vorne, mal hinten, mal beide Achsen- gerade so, wie es der Fahrzustand benötigt. Gesteuert wird der Kraftfluss von der Regeltechnik der Rallye-Weltmeister von Mitsubishi. Jahrzehntelange Erfahrungen, programmiert in die Steuerungselektronik des Plug-in Hybrid SUV.

Und so ist ausgerechnet der Öko-SUV das SUV mit dem ehrlichsten und effektivsten Allradantrieb für den Alltag. 

Kostenfalle Batterie beim Plug-in Hybrid Outlander?

Dieses „elektrische Fahren“ mag ja sinnvoll sein. Und ohne Emissionen, vor allem, wenn man den Strom vom eigenen Dach tankt. Aber wer bezahlt die Zeche, wenn die Technik versagt? Elektroautos und Plug-in Hybride sind doch vollgestopft mit teurer Technik. Wenn da was kaputt geht? Und dann diese Batterie – man kennt doch die ermüdenden Akkus aus Notebooks und Handys. Wer soll sich darauf verlassen können? Und überhaupt – wenn da was kaputt geht, das wird doch unfassbar teuer?

Der Plug-in Hybrid Outlander in der Kostenfalle?

Batterie-Reparatur im Plug-in Hybrid Outlander von Mitsubishi

Seit über zwei Jahren fahren wir nun einen Plug-in Hybrid Outlander von Mitsubishi im Dauertest. Probleme? Keine. Defekte? Keine. Stattdessen vor allem weniger Benzinverbrauch, viel weniger CO2-Emissionen und viel Spaß beim lautlosen Rollen. Doch was ist in 3-5 Jahren? Natürlich machen wir uns hierüber Gedanken. Unser Testfahrzeug wird von Mitsubishi Motors Automobile gestellt – wir müssen uns eigentlich keine Gedanken machen. Denn wenn etwas wäre, dann haben wir den Vorteil, den man als Fahrer von Testfahrzeugen hat: Man ruft beim Hersteller an, der kümmert sich. Aber für die vielen Käufer des Plug-in Hybrid Outlanders gilt das natürlich nicht. Die Frage nach der Dauerhaltbarkeit ist entsprechend wichtig. Über zwei Jahre nun im Betrieb. Wer seinen Outlander ab 2015 gekauft hat, der hat bereits 5 Jahre Garantie (bis 100.000 km Fahrleistung), muss sich also eigentlich erst ab 2020 Gedanken über technische Zipperlein machen.

Aber was ist mit der Batterie? Man kennt das doch vom Handy!

Der wichtigste Punkt ist einfach: Es gibt einen qualitativen Unterschied zwischen Hardware für den elektronischen Consumer-Bereich und den Einsatz im Automobil. Das betrifft auch Radio-, Navigations und Multimediasysteme. Die Ansprüche sind für den Einsatz im Auto deutlich höher. Und auch die Fahrbatterie der E-Fahrzeuge und Hybride wird speziell für den Einsatz im Auto optimiert. Extreme Kälte, extreme Hitze, Vibrationen und Stöße – dazu der Anspruch der Automobilhersteller, eine möglichst lange Haltedauer zu gewährleisten. Das muss man im Hinterkopf behalten, wenn man über Defekte nachdenkt und dabei den Akku des Plug-in Hybriden mit dem Akku vom billigen Smartphone vergleicht.

Das stärkste Argument schreibt Mitsubishi aber auch in die Garantiebedingungen: Der Plug-in Hybrid Outlander bekommt eine Garantie von 8 Jahren auf den Akku! 8 Jahre. Kein anderer Hersteller gibt eine so lange Garantie auf Komponenten seines Fahrzeuge! Das bedeutet eine Sicherheit über 8 lange Jahre auf die Batterie. In unserem Fall wäre der Outlander dann rund 96.000 km gefahren.

Was man sich dann noch in Erinnerung rufen muss, ist die zusätzliche Unempfindlichkeit gegen die klassischen Probleme: Eine defekte Lichtmaschine? Ein kaputter Anlasser? Ausgeleierte Keilriemen? Und so weiter. Der Plug-in Hybrid besitzt keine Lichtmaschine mehr. Auch der klassische Anlasser wurde vom Generator ersetzt. Die Anzahl der Keilriemen daher minimiert. Der Service- und Wartungsumfang des Plug-in Hybrid ist damit auf ein Minimum reduziert.

Und wenn in 8 Jahren die Batterie defekt ist?

Dann wird Mitsubishi diese reparieren. Denn Mitsubishi ist derzeit die einzige Marke in Deutschland, die eine Reparatur der Batteriezellen anbieten, anstatt einen teuren Austausch des Gesamtpaketes verkaufen zu wollen! Das sind extrem gute Argumente zu Gunsten des Plug-in Hybriden.

Mitsubishi macht alles, um die Risiken der neuen Technik für den Kunden zu minimieren. Lange Garantien und danach? Das Angebot, Batteriezellen einzeln ersetzen zu können!

Wenn die Kostenfalle zum Kopfkissen wird

Es zeigt sich: Nicht nur in den letzten zwei Jahren war das Kostenrisiko gering und der tatsächliche Serviceumfang ging „gen Null“ – nein – auch für die Zukunft muss man sich keine Gedanken machen. Die aufwendige Technik des Plug-in Hybriden ist nicht nur besonders entwickelt, sondern auch besonders gut durch Mitsubishi abgesichert.

Ob wir unseren Plug-In Hybrid Outlander auch in 8 Jahren noch fahren? – Müsste man mal mit Mitsubishi besprechen 😉 

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Den Winter elektrisch meistern – Der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander im Dauertest

[notification type=“notification_info“ ]mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Alltag. Reichweite, Zuverlässigkeit der Technik und Nutzen – wir schauen ganz genau hin! [/notification]

Es ist der dritte Winter den wir mit dem Plug-in Hybrid Outlander erleben werden. Während im Sommer der Benziner wirklich oft schweigt, der Alltag ist zu 90% mittlerweile für den Plug-in Hybrid Outlander ein rein elektrischer, verändert sich das in den kalten Monaten. Ist das gut oder schlecht?

Wie fährt man im Winter elektrisch und wann macht es keinen Sinn mehr?

Der Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid mit seiner Kombination aus einem 121 PS starken Benzinmotor und den zwei 82 PS E-Motoren könnte genau die richtige Lösung für den rein elektrischen Winterbetrieb sein, wenn, ja wenn der Benziner auch im Winter ausbleibt. Aber sobald es kalt wird, startet der Plug-in Hybrid Outlander seinen Benzinmotor früher und öfter. Und dafür gibt es einen guten Grund.

19-21 ° ist die normale durchschnittliche Temperatur im Innenraum für viele Autofahrer. Da fühlt man sich wohl, braucht keine Winterstiefel, keine dicken Jacken und Schal und Handschuhe können auch außen vor bleiben. Um diese 19-20° zu erreichen, muss jedoch ordentlich geheizt werden. Und hier kommen wir an den Punkt der Betriebslogik die man dem PHEV-Outlander beigebracht hat, die dafür sorgt, dass im Winter der Benzinmotor auch anspringt, wenn die Akkus eigentlich noch voll sind.

7 kW würde die Heizung ziehen – wenn man nicht die Abwärme des Benziners nutzt. 7 kW für warme Füße und Hände. 7 kW die dem Vortrieb fehlen. Und: Es ist ein Betriebsschutz für den Motor. Ein erster Start des Motors sorgt für eine Durchwärmung des Motoröls. Ein Verschleißschutz für den Winterbetrieb. Das Szenario ist eindeutig: Mit kalten Motor (Frost?) los fahren, rein elektrisch bis zur Autobahn und dann Kick-Down zum beschleunigen? Das mag man machen können, sinnvoller ist es jedoch, dem Motor die Möglichkeit zu geben, sich zu zu temperieren. Und genau diese beiden Vorgänge erledigt die Betriebsstrategie des PHEV-Outlanders bei niedrigen Temperaturen. Der Motor erzeugt mehr als genug Abwärme um den Innenraum zu wärmen und zugleich temperiert sich die Peripherie des Motors. Wasser- und Ölkreislauf. Sobald dann Last gefordert wird, muss der Motor nicht aus dem Kälteschock heraus die Leistung abliefern.

Das Modelljahr 2017 wird eine Veränderung in der Strategie bringen. Ein „pure EV“ Button wird hinzukommen. Ob das auch den Betrieb im Winter verändert? Das werden wir testen müssen, hierzu gibt es noch keine Aussagen.  Wer dennoch maximal elektrisch fahren will, weil er zum Beispiel auch weiß: Er braucht keine Volllast und wird den Benzinmotor auch nicht aus seinem Winterschlaf wecken, der muss bei den Modellen 2013-2016 folgendes beachten:

So fährt der Mitsubishi Outlander PHEV auch im Winter erst einmal rein elektrisch:

Methode 1: Heizung, Klimaanlage vollständig aus. Wer sein Fahrzeug im Winter in einer Garage parkt, der wird mit dieser Methode leben können. Solange die Heizung und die gesamte Klimaanlage ausbleibt, fährt der Outlander PHEV rein elektrisch. Die Sitzheizung sorgt hierbei für ein wenig Wärme. Allerdings ist diese Lösung nicht ideal. Je nachdem, wie warm man selbst eingepackt ist, je nach Wetter beschlagen die Scheiben recht schnell.

Methode 2: Wesentlich lieber ist mir Methode 2 und die wurde von uns auch so angewandt. Die Standheizung arbeitet elektrisch. Mit dem Update der Software im Winter 2015  wurde die Vorwärmzeit für den Innenraum von 10 Minuten auf 20 und optional 30 Minuten erhöht. Mit einer 30 minütigen Vorwärmzeit haben wir auch im strengsten Winter das Fahrzeug vollkommen eisfrei bekommen, den Innenraum ordentlich vorgewärmt und je nach Temperaturenlage die Klimaanlage laufen lassen können. Ist der Innenraum genug vorgewärmt, springt der Motor auch bei eingeschalteter Klimaanlage nicht an. Denn es war die Heizung, die mit der Abwärme des Benzinmotors die Kabine aufwärmen wollte.

Mit der nun möglichen Vorwärmzeit von bis zu 30 Minuten entfällt diese Reaktion, der Mitsubishi Outlander PHEV lässt sich auch im Winter rein elektrisch bewegen. Die absolute Minimalstrecke lag hierbei, bei Nutzung von Licht und Heizung und auf Schnee bedeckter Straße bei 19 Kilometern.

[notification type=“notification_info“ ]Haben Sie Fragen? Anmerkungen oder Wünsche zu unserem Dauertest-Fahrzeug? Schreiben Sie uns! [/notification]

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Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander: Leserfragen beantwortet

Seit dem Oktober 2014 gibt es hier jede Woche einen Artikel zu unserem Langzeit-Test mit dem Plug-in Hybrid Outlander von Mitsubishi. Und jede Woche erreichen uns eMails von Ihnen. Von den Lesern. Manche eMails beantworten wir direkt, andere Fragen beantworten wir, wie in diesem Fall, in einem eigenen Artikel. Dieser Familien-SUV mit seinen zwei Elektromotoren und einem Benzinmotor sowie dem großen 12 kWh Akku, hat die Sichtweise auf SUVs verändert. Von durstig auf sparsam, von unnütz auf praktisch. Diese Themen treiben auch Sie ums.

Antworten auf Leserfragen zum Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid

Kann der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid als Zugfahrzeug dienen?

Leserfrage: Man kann den Plug-In Hybrid Outlander auch mit einer Anhängerkupplung bestellen. Aber macht das Sinn? Ist der Plug-in Hybrid Outlander ein sinnvolles Zugfahrzeug?

Nun, die richtige Antwort lautet wohl: Es kommt darauf an. Wenn die Fahrt zum nächsten Campingplatz nur 40 Kilometer weit geht, dann würde ich mir keine Gedanken machen. Vermutlich schafft der Outlander PHEV diese Strecke mit einem 1.5 Tonnen Anhänger nicht rein elektrisch – auch wenn er im Idealfall über 50 Kilometer weit kommt. Aber, so lange der 12 kWh-Akku geladen ist, dürfte sich das Ziehen eines Hängers mit dem Plug-In Hybrid Outlander als leise Aufgabe herausstellen.

Nachdem der Akku leer ist, wird es allerdings lauter. Systembedingt kann der Mitsubishi Outlander PHEV den Benzinmotor mit seinen 121 PS erst ab etwa Tempo 65 direkt auf die Achse zuschalten. Dann kommt der Benziner in seinen effizientesten Bereich. Zwischen 65 und Tempo 120 arbeitet der Benziner, wirkt er direkt auf die Achse, leise und unauffällig. Anders als andere Hybridfahrzeuge lässt sich dann mit Gefühl auch durchaus ordentlich beschleunigen, ohne den Motor aufheulen zu lassen und jenen Gummiband-Effekt eines stufenlosen Getriebes zu erhalten.

Also: Eine Fahrt zum Baumarkt, zum örtlichen Bauhof und am Heck ein einfacher Hänger? Kein Ding. Auch nicht querfeldein. Mit dem Wohn-Anhänger über die Alpen? Das ist eine andere Nummer, der Benzinmotor wird hier ordentlich brummen.

Um es abzukürzen: Einmal im Jahr, eine längere Strecke mit Hänger? Geht schon. Aber man sollte daran denken, dass der Plug-In Hybrid Outlander primär für Kurzstrecken konstruiert ist. Zum Pendeln zur Arbeit, zum elektrischen Fahren von zuhause in den nächsten Supermarkt. Den echten Systemvorteil des PHEV kann nur ausnutzen, wer die Akkutechnik des PHEV wirklich nutzt. Nicht nur als „Puffer-Batterie“ im täglichen Hybridleben, nein – der Outlander PHEV ist ein Plug-In Hybrid und das bedeutet: Man sollte die Ladefunktion nutzen!

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