N24h2017: Der Renngott lief Amok!

Gibt es irgendeinen Superlativ, mit dem man die letzten 90 Minuten des 24-Stunden Rennens 2017 trefflich beschreiben kann? Unfassbar. Unbegreiflich. Purer Wahnsinn. Amoklauf des Renngottes? Wie auch immer, die letzten 90 Minuten des 24h-Rennens waren nicht für Menschen mit schwachen Herzen. 

Amoklauf des Renngott

Die wahnsinnigen N24-Stunden 2017

Es waren noch genau 91 Minuten und 40 Sekunden bis zum Rennende, als das Drama seinen Lauf nahm. Ein Elektronikdefekt nach dem vorletzten geplanten Boxenstopp liess das bereits dramatische Rennen vollends „explodieren“ – der Land-Audi mit der Startnummer #29 musste langsam über die GrandPrix-Strecke rollen, war ohne Leistung unterwegs. Und auch wenn der notwendig gewordene Boxenstopp nur Sekunden dauerte – aus einem Vorsprung von knapp 2 Minuten wurde ein Rückstand von gut 90 Sekunden. Und ausgerechnet der Teamchef vom dann führenden WRT-Audi R8 LMS GT3 sprach eine alte Rennfahrer-Weisheit gelassen aus: „Noch fast 1.5 Stunden Rennzeit und alles kann passieren“. Es ist die alte Weisheit: „To finish first, you have to finish first“.

Doch der Renngott fing gerade erst an, verrückt zu spielen

Während man bereits versuchte, das Drama des Land-Motorsport Audi R8 in Worte zu fassen, hatte der Renngott noch eine Menge vor. Es sollte das 24h-Rennen am Nürburgring werden, bei dem nur die Sonne schien. Ein neuer Rundenrekord schien am Horizont aufzutauchen. Und dann kamen doch noch die ganz dunklen Wolken. Und die Eifel zeigte in den letzten 30 Minuten, was „Motorsport“ in der Eifel wirklich bedeutet. Man muss immer auf das Verrückteste vorbereitet sein. Immer. Auch wenn man bereits seit Tagen einen Sonnenbrand kassierte, man Probleme hatte, weil es so heiß war, dass man keine Erfahrungen mit den Reifen besaß. 28 Minuten vor Rennende überschlugen sich die Ereignisse. Regen in Adenau. Regen in Breidscheid. Trockene Strecke auf der GrandPrix-Strecke.

„Land geht all-in“

20 Minuten vor Schluss entschied sich die führende Startnummer 9, der WRT-R8, für Slick-Reifen. Eine fatale Entscheidung, wie man Sekunden später feststellte. Und nein, eigentlich hatte die Land-Mannschaft nicht geplant, Regenreifen beim letzten Stopp zu montieren. Bis auch dieser Boxenstopp in die Hose ging. Eine zu frühe Freigabe des R8-Renners, zurückschieben, weiter tanken. Und das war der Augenblick, in dem die Land-Truppe alles auf eine Karte setzte: REGEN-REIFEN, wobei andere nur Sekunden früher, den letzten Stopp mit Slick-Reifen durchführten – RENNGOTT ohne Gnade.

Und diese Regenreifen waren genau richtig! In den letzten 17 Minuten pflügte der der grün-weiße R8 durch die Gischt, die mittlerweile große Teile der Strecke erreicht hatten. In den letzten 15 Minuten war das Regendrama auch für den Vorjahres-Sieger der Schlusspunkt. Der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 1 flog im Bereich Metzgesfeld ab.

15 Minuten, in denen Helden geboren werden

Es waren die letzten zwei Runden, gute 15 Minuten, in denen Kelvin van der Linde den Land-Motorsport Audi R8 GT3 wieder in die Führung fuhr. Vom Adenauer-Forst bis zum Kesselchen hat der Land-R8 dem bis dahin führenden WRT-R8 über 2 Minuten abgenommen. 11 Minuten vor Ende rutschte der Führende im Bereich Brünnchen von der Strecke und auch der Zweitplatzierte ROWE-BMW hatte zu kämpfen und 10 Minuten vor Ende zog der Land-R8 am ROWE-BMW vorbei. Eine Runde vor Schluss kommt der WRT-Audi in die Boxengasse und Land übernimmt die Führung.

Damit hatte der DUNLOP bereifte Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3 die Führung inne – und dem Renngott ging endlich der Wahnsinn aus. Was ein Drama. Adrenalin bei allen Beteiligten. Und ein mehr als verdienter Sieg für die Mannschaft von Wolfgang Land! 

„Es ist un-fucking-fassbar. Sorry für das Wort, aber ich kann es nicht beschreiben. Eben noch in der Box gestanden mit zwei Minuten Rückstand, und die Jungs haben nicht aufgegeben, weiter gemacht, den Fehler gefunden, behoben. Vielen Dank an Land, an Audi, an meine Teamkollegen. Wahnsinns-Leistung, ich bin megastolz auf unsere Truppe!“

Christopher Mies (Land-Audi #29, Platz 1) auf dem Siegerpodest

Die anderen 23-Stunden waren aber auch nicht langweilig!

Hatte sich der Glickenhaus im Qualifying noch von der schnellsten Seite gezeigt und auch in den ersten 60 Minuten ein echtes Feuerwerk abgebrannt – so ließ der durstige Honda V6-Turbo die Gesamtperformance des SCG003 nicht in Richtung Gesamtsieg abdriften. Eigentlich schade, denn gerade die Truppe von Traum-Motorsport rund um den Ideengeber Jim Glickenhaus, sie hätten mehr als eine Pole-Position verdient gehabt.

AMG feierte 50-Jahre Historie

Auf der Rennstrecke war jedoch schnell klar: In diesem Jahr wird das AMG-Feststpiel nicht fortgesetzt. Die Dominanz der Audi R8 war zu heftig. Während der ROWE-M6 sich zwar am Ende den zweiten Platz sichern konnte, war dennoch sichtbar: Die Performance der R8 konnte man dort nicht mitgehen.

Die BMW haderten vor allem mit ihren Michelin-Reifen. Das bestätigte auch der einzige M6, der nicht mit Michelin bereift ausrückte: Der Falken BMW M6. Bei den Franzosen hatte das Verbot von „Entwicklungs-Reifen“ eine besonders schmerzliche Performance-Lücke hinterlassen. Ähnlich erging es wohl auch den Mercedes-AMG und den Porsche-Werksfahrzeugen.

Es war ein Drama. Es war geil. Es war die beste Werbung für das kommende Jahr! 

Die letzten 3.5 Stunden des Rennens:

Aktuelle Suchanfragen:

24h-Rennen am Nürburgring 2017: Die Top 10 im Überblick

Rang Fahrer Team-Auto Runden Differenz
1. Mies / De Phillippi / Winkelhock / Van Der Linde Land-Audi #29 158
2. Palttala / Catsburg / Sims / Westbrook ROWE-BMW #98 29.418
3. Müller / Fässler / Frijns / Rast WRT-Audi #9 50.622
4. Wittmann / Blomqvist / Tomczyk / Farfus Schnitzer-BMW #42 6:54.159
5. Engel / Christodoulou / Buurman / Metzger Black-Falcon-Mercedes #1 7:10.835
6. Christensen / Bachler / Siedler / Luhr Frikadelli-Porsche #31 157
7. Weiss / Kainz / Keilwitz / Krumbach WTM-Ferrari #22 1:35.339
8. Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp / Seefried Falken-BMW #33 1:58.634
9. Alzen / Arnold / Götz / Van Der Zande Haribo-Mercedes #8 2:31.898
10. Eng / Sims / Martin / Basseng ROWE-BMW #99 3:28.817

 

Glickenhaus auf der Pole-Position!

Westphal schnappt sich Pole Position für 45. ADAC Zurich 24h-Rennen

  • Glickenhaus-Pilot holt sich die „Glickenhaus-Trophy“
  • Startplätze zwei und drei für Audi-Piloten de Phillippi und Frijns
  • Ferrari komplettiert zweite Startreihe

Mit einer superschnellen zweiten Runde hat sich der US-Amerikaner Jeff Westphal sensationell die Pole-Position für das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen geholt. Westphal fuhr in 8:15,427 Minuten die Bestzeit im Top-30-Qualifying und wird damit am Samstag um 15:30 Uhr im SCG003C mit der Startnummer 704 von Platz eins ins Rennen zweimal rund um die Uhr gehen. Neben Westphal in der ersten Startreihe steht dann sein Landsmann Connor de Phillippi, der im Land-Audi mit der Nummer 29 in 8:16,102 Minuten lediglich 0,675 Sekunden langsamer war.

„Die Runde war hart am Limit, ich hatte viel Übersteuern. Das war heute einfach nach dem Motto Alles oder Nichts“, sagte Westphal. „Die erste Runde war schon ziemlich gut, aber es gab ein paar Stellen, wo es noch besser ging.“ Westphal sicherte sich damit auch die „Glickenhaus-Trophy“. Den Wanderpokal hatte 2016 der amerikanische Filmregisseur James Glickenhaus, der das Team Traum Motorsport von Westphal aufgebaut hat, gestiftet. So hatte der Teamchef das Vergnügen, seinem eigenen Fahrer die Trophäe zu überreichen. „Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist wie Woodstock – ein Festival des Motorsports“, so Glickenhaus. „Ich bin stolz, dass unser Team mit der Pole-Position heute ein Teil dieser Legende wird.“

Die zweite Startreihe ging an Robin Frijns im WRT-Audi mit der Nummer 9 und den Wochenspiegel-Piloten Jochen Krummbach im Ferrari mit der Nummer 22. Auf den Plätzen fünf und sechs komplettierten die DTM-Piloten Nico Müller in der Nummer 10 und Mike Rockenfeller in der Nummer 5 das gute Gesamtergebnis von Audi.

Vorjahressieger Maro Engel, der im Top-30-Qualifiying nicht in der Nummer 1, sondern der Nummer 3 von Black Falcon saß, war als Siebter bester Fahrer von Mercedes-AMG. Sven Müller stellte den schnellsten Porsche auf Rang acht, Augusto Farfus den besten BMW auf Rang 10. Der beste Bentley lag mit Christian Mamerow auf Rang 13.

Die Jagd zweimal rund um die Uhr beginnt am Samstag zum 15:30 Uhr; Fans können das Geschehen live im Free-TV bei RTL NITRO oder mit zahlreichen zusätzlichen Onboard-Kameraeinstellungen im Livestream auf www.24h-rennen.de verfolgen.

 

Die besten Fotos vom 24h-Rennen 2017 am Nürburgring

Es ist wieder einmal so weit. Das größte Fest des Motorsports steht an. 24-Stunden durch die „Grüne Hölle“. Und in diesem Jahr scheint das Wetter die gute Laune der Zuschauer und Teilnehmer zu teilen. Sonnenschein über allen Wipfeln. 

Zeit sich die schönsten Fotos (bis Freitag-Nachmittag) zu sichten und mit Euch zu teilen:

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Aktuelle Suchanfragen:

News und Stimmen 1. Qualifying

August Farfus sicherte dem BMW Team Schnitzer die vorläufige Pole-Position für das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Im BMW M6 GT3 mit der Startnummer 43 fuhr der Brasilianer in 8:22,307 Minuten die Bestzeit. Platz zwei ging an das Bentley Team Abt #39 mit einem Rückstand von 0,948 Sekunden vor dem Schnitzer-Schwesterfahrzeug mit der #42, dem am Ende 1,565 Sekunden auf die Spitze fehlten.

1 – Engel / Christodoulou / Buurman / Metzger (Mercedes-AMG GT3)

21:36 Uhr Manuel Metzger: \“Es war gut und hat Spaß gemacht. Die erste Runde war etwas grenzwertig vom Licht, weil die Sonne sehr tief stand. Das war dann in der zweiten Runde besser, aber da hatte ich leider mehr Verkehr. Deswegen war die erste schneller. Das Auto hat sich gut angefühlt. Es läuft nach Plan. Wir wollen in die Top-30, wenn wir das nicht schaffen, wäre das eine Enttäuschung.\“

4 – Haupt / Al Faisal / Stolz / Juncadella (Mercedes-AMG GT3)

23:01 Uhr Luca Stolz: \“Wir hatten im Freien Training noch ein paar Probleme. Unser Hauptziel war, diese auszumerzen. Zudem müssen wir uns noch für das Top-30-Quali qualifizieren. Das sieht im Moment nicht so schlecht aus. Morgen früh müssen wir aber nochmal angreifen, um sicher zu gehen, dass wir wirklich dabei sind.\“

20:50 Uhr Daniel Juncadella: \“Meine Runde war nicht schlecht, aber ich hatte viel Verkehr auf der Strecke. Mal sehen, ob wir die Position halten können.\“

20:39 Uhr Bestzeit mit 8:29.260 Min. knapp schneller als die Teamkollegen in der #1. Aufgrund der Gelbphase am Ende der Boxengasse werden nicht allzuschnell neue Bestzeiten kommen.

5 – Stippler / Rockenfeller / Busch / Moller Madsen (AUDI R8 LMS)

22:37 Uhr Mike Rockenfeller: \“Es ist noch viel los. Anscheinend suchen viele auch im Dunkeln noch ihre Linie. Unser Auto fühlt sich gut an und wir spulen derzeit unser Programm ab.\“

8 – Alzen / Arnold / Götz / van der Zande (Mercedes-AMG GT3)

23:17 Uhr Uwe Alzen: \“Ich bin die zwei Runden gefahren, die ich brauche, um mich zu qualifizieren. Die Strecke ist in einem guten Zustand. Es gab keine Unfälle. Wir konzentrieren uns auf die Vorbereitung für das Top-30-Qualifying, für das wir uns schon qualifiziert haben.\“

22:18 Uhr \“Lance David Arnold: \“\“Unser Auto ist repariert und läuft wieder tadellos. Der Verkehr muss sich jetzt bei Einbruch der Dunkelheit erst noch ordnen. Für uns geht es jetzt darum, die Lichter einzustellen und einige weitere Sachen bei Nacht zu testen.\“

21:16 Uhr Maximilian Götz über die offene Motorhaube zum Ende des Freien Trainings: \“Das war ein kleiner Auffahrunfall von Uwe Alzen mit einem Porsche, ein Missverständnis auf der Grand-Prix-Strecke beim Überholen. Es gab eine kurze Stauchung im Auto und die Haube ging auf. Es war nichts Großes und wurde wieder repariert.\“

13 – Dittmann / Albrecht / Schall / Lachmayer (Chrysler Dodge Viper)

21:25 Uhr Das beste Team der alternativ betriebenen Fahrzeuge ist die Chrysler Dodge Viper rund um Titus Dittmann auf Gesamtplatz 66.

19 – Klingmann / Müller / Edwards / Onslow – Cole (BMW M6 GT3)

22:10 Uhr John Edwards: \“Ich bin am Nachmittag nicht gefahren, von daher habe ich meine ersten Runden in der Dämmerung absolviert. Da ist die Nordschleife noch einmal spezieller. Doch es lief soweit gut. Die Zeit der Vorbereitung ist vorbei, jetzt geht es endlich los!\“

20 – Krohn / Müller / Spengler / Wittmer (BMW M6 GT3)

22:47 Uhr Bruno Spengler: \“Ich musste mich erst an das Fahren auf der Nordschleife bei Nacht herantasten. Es war recht viel Verkehr, es gab einige gelbe Flaggen und Code 60. Es war gut, dass ich so viel Nacht-Erfahrung sammeln konnte.\“

22 – Weiss / Kainz / Keilwitz / Krumbach (Ferrari 488 GT3)

22:55 Uhr Das Team arbeitet in der Box am aufgebockten Fahrzeug.

21:54 Uhr Jochen Krumbach setzt den Ferrari mit einer Zeit von 8:23,737 Min. auf den zweiten Platz.

21:06 Uhr Daniel Keilwitz: \“Es war richtig viel los. Ich glaube, ich habe auf der Grand-Prix-Strecke schon zehn Sekunden verloren. Jetzt werden sich die Autos mehr auf der Strecke verteilen und damit müssten auch alle schneller werden.\“

29 – De Phillippi / Mies / Winkelhock / van der Linde (Audi R8 LMS)

21:30 Uhr Kelvin van der Linde: \“Momentan haben wir sehr schöne Bedingungen zum Fahren. Die Sonne steht einem zwar ein bisschen in den Augen, aber die Stecke ist in einem guten Zustand und die Temperaturen gehen runter. Damit kommen die Reifen in ein gutes Arbeitsfenster. Wir konzentrieren uns im Moment mehr auf die Rennabstimung und werden erst morgen Früh auf eine schnelle Qualifying-Runde gehen. Wir haben ein paar Änderungen am Setup vorgenommen, die eine echte Verbesserung waren. Dieses Rennen mit all den Fans und Lagerfeuern ist einfach unglaublich.\“

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler / Müller (Porsche 911 GT3 R)

21:28 Uhr Fahrerwechsel im Team aus Barweiler: Andreas Ziegler verlässt den Porsche und Sabine Schmitz wird das Steuer übernehmen.

33 – Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp / Seefried (BMW M6 GT3)

23:34 Uhr Der Falken-BMW hat die Mindesthöhe, die in diesem Jahr vorgeschrieben ist, nicht eingehalten. Daraus resultiert eine Rückversetzung um zehn Positionen nach dem Zeittraining.

35 – Schmidtmann / Hammel / Schwager (Renault R.S.01)

21:51 Uhr Dominik Schwager: \“Bis jetzt läuft es ganz gut, wir haben keine Probleme. Es sollen jetzt mal alle drei Fahrer einige Runden am Stück fahren. Bis jetzt läuft alles nach Plan. Später werden wir neue Reifen aufziehen und sehen, was möglich ist.\“

37 – Brück / Menzel / Verdonck / Jöns (Bentley Continental GT3)

22:54 Uhr Christopher Brück: \“Die Bedingungen sind nicht perfekt – es liegt viel Dreck auf der Strecke. Deshalb sind wir langsamer als bei früheren Rennen. Morgen müssten wir schneller werden, da die Strecke langsam sauberer wird.\“

22:52 Uhr Christopher Brück: \“Die Bedingungen sind nicht perfekt – es liegt viel Dreck auf der Strecke. Deshalb sind wir langsamer als bei früheren Rennen. Morgen müssten wir schneller werden, da die Strecke langsam sauberer wird.\“

21:15 Uhr In langsamer Fahrt im Bereich der Döttinger Höhe unterwegs

38 – Jöns / Mamerow / Pepper / Brück (Bentley Continental GT3)

23:17 Uhr Das Fahrzeug wird in der Box noch einmal für eine letzte Ausfahrt vorbereitet.

21:16 Uhr Christer Jöns: \“Ich bin jetzt meine ersten Runden am Stück gefahren. Es waren interessante Bedingungen, da die Sonne derzeit untergeht. Ein paar Details müssen wir noch verbessern. Wenn es dunkel ist, werden wir uns um die Einstellung des Lichts kümmern.\“

39 – Borum / Moore / Eden (BMW 335 i)

20:57 Uhr \“Nachtrag zum Unfall zum Beginn des Trainings. Am Steuer saß Michael Eden: ,,Ich bin mit kalten Reifen aus der Box gestartet und habe schlagartig den Grip verloren! Das tut mir echt leid!\“\“ Das Team erwartet nun das Auto zurück im Fahrerlager, um die notwendigen Reparaturen beginnen zu können.\“

20:30 Uhr Der Fahrer hat ausgangs der Boxengasse die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und ist in die Leitplanke eingeschlagen.

42 – Wittmann / Blomqvist / Tomczyk / Farfus (BMW M6 GT3)

21:04 Uhr Neue Bestzeit mit einer Zeit von 8:23.872 Min.

43 – Farfus / Lynn / Felix Da Costa / Scheider (BMW M6 GT3)

23:29 Uhr Augusto Farfus hat die Bestzeit seines Teamkollegen Antonio Felix da Costa in 8:22,307 Minuten nochmals um eine Zehntelsekunde unterboten.

23:28 Uhr Timo Scheider: \“Grundsätzlich sind wir mit dieser Position zufrieden. Da wir noch keinen Platz im Top-30-Qualifying haben, müssen wir Gas geben. Dass dies in der Dunkelheit geklappt hat, ist umso schöner. Ich denke, dass im Q2 noch einiges passieren wird. Antonio ist die Zeit auf weichen Reifen gefahren. Für einen Neuling auf der Nordschleife sehr gut.\“

23:17 Uhr Übernimmt mit einer Zeit von 8:22.402 Min. den ersten Platz vom Abt-Bentley #38.

47 – Asch / Baumann / Hohenadel / Mücke (Mercedes-AMG GT3)

22:19 Uhr Christian Hohenadel: \“Wir haben die Lichter eingestellt und geschaut, ob alles passt. Es war perfekt. Ich fahre jetzt dann noch eine Runde im Dunkeln, um mich auf die Nacht-Stints einzuschießen.\“

21:53 Uhr Dominik Baumann übergibt das Steuer an Sebastian Asch. Baumann zu seinem Stint: \“Leider hatten wir am rechten Vorderreifen einen Druckverlust. Warum das passiert ist, müssen wir noch feststellen. Sobald es dunkel wird, müssen wir das Licht noch einstellen. Der Verkehr ist schwierig, da jeder noch seine Linie sucht.\“

48 – Heyer / Schneider / Dontje / Assenheimer (Mercedes-AMG GT3)

22:00 Uhr Kenneth Heyer: \“Es war eigentlich ganz gut. Wir probieren heute im ersten Qualifying noch zwei Sachen aus. Das hat jetzt bei der zweiten Änderung sehr gut funktioniert. Wir sind eine ganze Ecke schneller geworden und sind im Fahrplan.\“

50 – Baumann / Buhk / Mortara / Sandström (Mercedes-AMG GT3)

22:22 Uhr Edward Sandström: \“Es macht sehr viel Spaß hier im Dunkeln… Es ist ein Privileg, so ein fantastisches Fahrzeug hier auf der Nordschleife fahren zu dürfen. Alles war gut in meinem Stint.\“

22:11 Uhr \“Maximillian Buhk: „Das Auto ist super. Leider war viel Verkehr und wir haben nicht die richtige Lücke getroffen, die wir gebraucht hätten. Wir hingen immer im Verkehr fest.“

66 – Aust / Oeverhaus / Jahn / Bollrath (Porsche 911 GT3 Cup-MR)

20:58 Uhr David Jahn steigt aus – Stefan Aust übernimmt das Steuer. Jahn zu seinem Stint: \“Wir hatten im Training noch ein paar Probleme, die wir aber lösen konnten. Details könnte man noch verbessern, aber wir sind schon sehr zufrieden. Die ersten beiden Runden war schön und katastrophal gleichzeitig, da natürlich alle gleichzeitig rausgefahren waren. Wir absolvieren jetzt alle unsere Pflichtrunden.\“

76 – Hauschild / Czyborra / Hüttenrauch / Kodidek (Porsche 991 GT3 Cup HRT)

23:10 Uhr Nachtrag zum technischen Defekt im freien Training. Es gab Probleme im Bereich des Motors. Da man noch genug Zeit hat, wechselt man direkt den kompletten Motor, um für das restliche Wochenende auf Nummer sicher zu gehen.

89 – Wieninger / Andree / Schmid / Schmitz (Audi TTRS2)

21:24 Uhr Der Audi TT RS, aktuell pilotiert durch die 29-jährige Daniela Schmid, liegt als bester Fronttriebler auf Gesamtrang 49.

105 – Caba / Lange / Sprungmann (Ford Focus RS)

22:04 Uhr Durch Einschlag des Ford Code 60 im Bereich Hohenrain.

131 – Epp / Holthaus / Bohrer / Uelwer (Renault Clio RS CUP Avia Racing)

21:52 Uhr Der Avia-Clio ist über die gesamte Trainingssitzung bisher das Maß in der Klasse der Specials bis 2.000ccm. Direkt in der ersten Runde des Trainings markierte man mit einer Zeit von 10:00,722 Minuten die Bestzeit markieren. Platz zwei geht an #123 mit annähernd 12 Sekunden Rückstand.

132 – Lomas / Gavris / Gusenbauer / Gusenbauer (Toyota GT86)

22:09 Uhr Das Toyota-Team ist lediglich vier Runden gefahren. Jeder Fahrer hat seine Pflichtrunde absolviert. Morgen wird noch einmal auf Positionsverbesserung gefahren.

136 – Dr. Dr. Tveten / Fübrich / Nytröen (Porsche 911 Carrera)

21:17 Uhr Nach rund 50 Minuten im ersten Zeittraining liegt das Porsche Trio auf Gesamtplatz 58 und ist somit das beste Serienwagenteam.

145 – Glenn / Halse / Burnett (BMW E36 M3)

22:00 Uhr Steht mit technischem Defekt auf der Grand-Prix-Strecke.

704 – Westphal / Mailleux / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)

23:06 Uhr Felipe Laser: \“Wir mussten einen kurzen unplanmäßigen Stopp einlegen. Wir probieren momentan noch Bremsbeläge aus und mussten eben an die Box kommen, um sie zu wechseln. Wir fahren aber gleich wieder raus.\“

911 – Dumas / Makowiecki / Pilet / Lietz (Porsche 911 GT3 R)

23:15 Uhr Richard Lietz übergibt an Romain Dumas und sagt zu seinem Stint: \“Bei uns läuft es gut, aber wir wollen uns natürlich stetig verbessern. Wir arbeiten derzeit noch am Setup. Es geht aber mehr um kosmetische Dinge – es soll sich jeder im Auto wohlfühlen. Alles, was es dem Fahrer einfacher macht, ist sehr wichtig.\“

 

 

Titelbild: 24 Stunden Nürburgring 2017, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography

N24h: Schnitzer-BMW mit der Nummer 43 im ersten Qualifying an der Spitze

  • Augusto Farfus fährt in der Nacht die Bestzeit

  • Platz zwei für Bentley Team Abt

  • Noch zwölf Plätze im Top-30-Qualifying frei

Das BMW Team Schnitzer hat sich beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen am Donnerstagabend im ersten Qualifying die vorläufige Trainingsbestzeit gesichert. DTM-Pilot Augusto Farfus, der 2010 als erster Brasilianer das 24h-Rennen gewonnen hatte, unterbot im BMW M6 GT3 mit der Nummer 43 wenige Minuten vor Ende des Qualifyings in 8:22,307 Minuten die vorherige Bestzeit seines Teamkollegen Antonio Felix da Costa (Portugal) nochmals um eine Zehntelsekunde. Das Quartett des Rekordsiegerteams Schnitzer, zu dem auch noch Timo Scheider (Braubach) und Alex Lynn (Großbritannien) gehören, war eine knappe Sekunde schneller als der Abt-Bentley mit der Nummer 38 von Christer Jöns (Ingelheim), Christian Mamerow (Waltrop), Jordan Lee Pepper (Südafrika) und Christopher Brück (Köln), die 8:23,255 Minuten benötigten.

„Heute zählt das noch nicht wirklich viel. Wir sind jetzt mit der Nummer 43 Erster, das 42er-Auto ist auch vorne mit dabei. Für heute ist das okay, aber wir müssen morgen sicherstellen, dass wir das Top-30-Qualifying erreichen, um dann um die Pole Position kämpfen zu können“, sagte Farfus.

Die beiden erstplatzierten Autos nahmen damit beide Kurs auf einen Platz im Top-30-Qualifying. Bislang sind nach den Ergebnissen aus den ersten beiden VLN-Läufen und dem 24h-Qualifikationsrennen 18 der begehrten 30 Tickets für das Einzelzeitfahren um die Pole Position und die besten Startplätze vergeben. Dazu gehört auch der am Abend drittplatzierte zweite Schnitzer-BMW mit der Nummer 42, in dem Doppelstarter Farfus gemeinsam mit DTM-Champion Marco Wittmann (Fürth), Tom Blomqvist (Großbritannien) und Martin Tomczyk (Kolbermoor) fährt. Die 30 schnellsten Fahrzeuge erhalten neben dem Startrecht im Top-30-Qualifying auch für das Rennen eine blaue Lampe hinter der Frontscheibe, durch die sie für langsamere Fahrzeuge im Rückspiegel besser zu erkennen sind.

Am Freitagmorgen steht von 9:30 bis 11:30 Uhr das zweite Qualifying an, danach wird nach den Zeiten aus beiden Qualifikations-Sitzungen die Reihenfolge ermittelt, nach der die noch offenen Plätze im Top-30-Qualifying vergeben werden. Die Start-Reihenfolge im Einzelzeitfahren wird traditionell am Freitag von 15:00 bis 15:40 Uhr im ring°boulevard öffentlich ausgelost. Die Jagd nach der Pole Position beginnt dann um 19:50 Uhr; Fans können das Geschehen live im Free-TV bei RTL NITRO oder mit zahlreichen zusätzlichen Onboard-Kameraeinstellungen im Livestream auf www.24h-rennen.de verfolgen.

 

 

Titelbild: 24 Stunden Nürburgring 2017, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography

N24h: Freies Training: Erste Bestzeit für 
den Land-Audi R8 LMS #29

Das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen hat am Donnerstagnachmittag mit dem Freien Training offiziell begonnen. Die erste Bestzeit des Wochenendes auf der Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife holte sich dabei der Land-Audi R8 LMS #29.

Connor de Phillippi (USA), Christopher Mies (Heiligenhaus), Kelvin van der Linde (Südafrika) und Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) waren in ihrer schnellsten Runde in 8:19,006 Minuten gut sechs Sekunden schneller als ihre Audi-Markenkollegen mit der #10 auf dem Audi Sport Team WRT. Nico Müller (Schweiz), Rene Rast (Frankfurt/Main), Frank Stippler (Bad Münstereifel) und Frederic Vervisch (Belgien) umrundeten die Strecke in 8:25,143 Minuten. Platz drei ging mit einer Zeit von 8:26,440 Minuten an den Falken-Porsche #44 mit Laurens Vanthor (Belgien), Martin Ragginger (Österreich), Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Dirk Werner (Würzburg).

„Ich bin noch ganz entspannt gefahren, da es sich noch ums Freie Training gehandelt hat. Für das Qualifying erhoffe ich mir einiges“, sagte Kelvin van der Linde, der bei der schnellsten Runde am Steuer des Audi R8 LMS gesessen hatte. Von 20:05 bis 23:30 Uhr findet am Abend das Qualifying 1 statt, nach dem Qualifying 2 am Samstag von 9:30 bis 11:30 Uhr stehen dann die letzten zwölf Teilnehmer am Top-30-Qualifying fest. Dort geht es am Freitagabend von 19:50 bis 20:30 Uhr um die Pole Position und die besten Plätze in der Startaufstellung.

 

Titelbild: 24 Stunden Nürburgring 2017, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography

Bentley GT3: Im Luxusliner über die Nordschleife

 

 

 

Im hochkarätigen Starterfeld des ADAC Zurich 24h-Rennens findet der aufmerksame Beobachter so manchen Farbtupfer. Doch kaum einer zieht die Blicke der Fans entlang der Nürburgring-Nordschleife so auf sich, wie der knallgelb lackierte ABT Bentley Continental GT3, den Christian Mamerow mit seinen Fahrerkollegen pilotiert. Mit starken Leistungen in den bisherigen Saisonrennen auf der Nordschleife haben sie für Furore gesorgt.

Wenn sich die britische Nobelkarosse mit bulliger Optik und lautstarkem, dumpfen Grollen nähert, gerät jeder Motorsportbegeisterte ins Schwärmen. Das über 600 PS starke V8-Monster, das vom britischen Rallye-Experten Malcolm Wilson und seinem Team M-Sport entwickelt wurde, bereichert seit 2013 die weltweite GT-Szene und wird in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal vom Team ABT Sportsline beim Langstrecken-Klassiker in der Eifel eingesetzt. „Wir nehmen das ’Projekt-Nordschleife’ mit voller Konzentration und Respekt, aber auch mit großer Vorfreude in Angriff“, sagt Geschäftsführer Hans-Jürgen Abt. Christian Mamerow (Waltrop), der das 24h-Rennen bereits 2014 im Phoenix-Audi gewinnen konnte, ist dieses Jahr neu im Fahrerkader der Mannschaft aus Kempten im Allgäu.

Professionelles Umfeld lockte den 24h-Sieger von 2014 an

„Nach einigen erfolgreichen Jahren mit Audi hat sich für mich das Angebot aufgetan, mit Bentley beim diesjährigen 24h-Rennen zu starten. Ich war auf der Suche nach einer professionellen Zusammenarbeit, und das war bei der Verbindung von Abt Sportsline und Bentley gegeben. Deshalb habe ich gesagt: ’Jawohl, da habe ich Lust drauf.’ Das ist eine neue Herausforderung für mich, die ich gerne annehme“, erläutert Christian Mamerow. „Für mich war ganz einfach wichtig, in einem professionellen Umfeld zu arbeiten, um so noch einmal die Möglichkeit zu haben, vielleicht das Rennen zu gewinnen“, betont der 32-Jährige. „Und diese Sieg-Chance hat man nur, wenn man mit einer werksunterstützten Mannschaft an den Start geht“, ist sich Mamerow sicher. Die Umstellung vom Audi R8 LMS auf den rechtsgesteuerten Bentley Continental GT3 war eine besondere Herausforderung für den Waltroper Profi-Rennfahrer. „Für mich war es natürlich auch spannend zu sehen, wie schnell ich mich umstellen kann“, verrät Mamerow. „Und ich muss sagen, dass ich mich schon nach kurzer Zeit im Auto wohlgefühlt habe. Natürlich hatte ich in den ersten Runden Probleme, im rechtsgesteuerten Bentley Linkskurven richtig einzuschätzen, und habe deshalb nicht nur mehrmals die Curbs getroffen, sondern auch einige Male die Grasnarbe geküsst.“

Mamerow über Abt: „Professionell und akribisch“

Dank des über 600 PS starken vier Liter V8-Bi-Turbo-Motors hat der britische Luxusliner einen enormen Vortrieb. „Die Leistungsentfaltung durch den Turbo ist gewaltig“, sagt Mamerow. Aufgrund seiner großen Stirnfläche hat der Bentley allerdings Nachteile in Punkto Endgeschwindigkeit. „Auch in langsamen, kurvigen Passagen tut sich unser Auto im Umlenkverhalten etwas schwer“, sagt Mamerow. „Trotzdem war ich sehr überrascht, wie gut sich der Bentley dennoch fahren lässt“. Der Schlüssel zum Erfolg liegt aber auch in der langjährigen Erfahrung und in der Struktur des Abt-Teams, glaubt Mamerow. „Dort wird in allen Belangen unheimlich professionell und akribisch auf höchstem Niveau gearbeitet“, freut er sich. „Wir versuchen, aus unserem Paket das Beste herauszuholen, zählen aber sicherlich beim 24h-Rennen nicht zu den Top-Favoriten, da wir von allen Marken das älteste GT3-Auto im Feld haben“.

24h-Qualirennen: Starke Performance blieb unbelohnt

Bei der Generalprobe zum 24h-Rennen, dem ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen stand der Abt-Bentley mit der Startnummer #38, den sich Mamerow mit Christer Jöns (Ingelheim) und Jordan Pepper (Südafrika) teilt, in der Startaufstellung nur auf Platz 13 und schaffte es damit noch nicht in die Liste der Startplätze für das Top-30-Qualifying. Das Schwesterauto # 37 dagegen mit Christopher Brück (Köln), Nico Verdonck (Belgien) und Christian Menzel (Kelberg) hat sich durch Startplatz zehn bereits qualifiziert und bewies damit auch: Die Briten sind mit ihrer Performance bei der Musik. Auch im anschließenden 6h-Rennen auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nürburgring-Nordschleife lagen die beide Abt-Bentleys aussichtsreich im Rennen. Der Continental GT3 # 37 konnte sogar anfangs die Führung behaupten. Allerdings sahen beide Fahrzeuge nicht die Zielflagge, sondern schieden schon nach rund drei Stunden mit technischen Defekten vorzeitig aus. „Bei uns war es ein Turboladerschaden, der zum Ausfall führte“, erklärte Christian Mamerow enttäuscht. Jetzt hofft das gesamte Team auf mehr Glück beim 24h-Rennen …

N24h: 40. Teilnahme: Erster Pokal für Rekordstarter Volker Strycek

Schon bei der Fahrerbesprechung vor dem 45. ADAC Zurich 24h-Rennen am Donnerstagmittag übergab Rennleiter Walter Hornung den ersten Pokal: Ausgezeichnet wurde Volker Strycek, der am Wochenende zum 40. Mal beim „Eifel-Marathon“ am Start sein wird. Als Hornung dem Rekordteilnehmer ihm die Trophäe überreichte, gab es langen Applaus von allen Fahrerkollegen.

„40 Starts ist schon eine bewegende Zahl, aber ehrlich gesagt bin ich noch genauso nervös wie beim ersten Mal“, sagte Strycek, der selbst ein bisschen überrascht war, dass Hornung sogar zwei Jahre (1999 und 2004) in der Historie gefunden hatte, in denen der frühere DTM-Champion und spätere Opel-Motorsportchef sogar in drei verschiedenen Autos am Start war. Diesmal steht der 13. Doppelstart an, zum zweiten Mal nach 2016 als Familieneinsatz mit seiner Tochter Lena und seinem Sohn Robin in einem Opel Astra J OPC und natürlich auch wieder im Kult-Auto des Rennens, dem Opel Manta, der zum 17. Mal am Start steht.

Beide Einsätze sind für den 59-Jährigen Strycek, der 1976 in einem Renault R5 TS zum ersten Mal am 24h-Rennen teilgenommen hatte, hoch emotional. „Das Gefühl, mit den eigenen Kindern hier zu fahren, das kann man gar nicht beschreiben“, sagt Strycek: „Und wenn man mit dem Manta auf die Strecke geht, ist das einfach irre, was da an der Strecke abgeht. Da habe ich schon in der Einführungsrunde Gänsehaut. Ich bin sehr froh, dass ich als Gast auf diesem Auto immer wieder dabei sein darf.“

Seine schönste Erinnerung an die 40 Rennen ist der Gesamtsieg 2003. „Das war das größte Erlebnis, das stelle ich sogar noch über meinen DTM-Titel“, sagt Strycek: „Aber eigentlich ist jedes Rennen hier etwas Besonderes. Wenn man alleine daran denkt, was wir hier alles schon erlebt haben: ein überflutetes Karussell, einen abgerutschten Hang am Flugplatz, Schnee und Hagel oder extreme Hitze wie bei unserem Sieg 2003. Es ist jedes Mal eine neue Challenge und ein tolles Gefühl, das Ziel zu erreichen.“

 

 

 

Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf

3x 2 Karten zum 24h-Rennen am Nürburgring zu gewinnen!

Der Start zum legendären 24-Stunden Rennen am Nürburgring ist am Samstag den 25. Mai um 15:30h. 

Für das ADAC Zurich 24h-Rennen (25. bis 28. Mai) bahnt sich ein spannender Fight der derzeit wohl stärksten GT3-Teams und -Hersteller an. Dazwischen, der „Underdog“ aus Italien, die Scuderia Cameron Glickenhaus.

Der Langstrecken-Klassiker auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife lockt in diesem Jahr so viele Top-Piloten und Teams an wie selten zuvor. 

Die längste Nacht des Jahres:

ADAC Zurich 24h-Rennen vom 25. – 28. Mai 2017

Die 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens wird wieder ein riesen Fest des Motorsports.

Das ADAC Zurich 24h-Rennen ist das „Rockfestival“ unter den Motorsportveranstaltungen: Vom 25. bis 28. Mai dreht sich auf der mehr als 25 km langen Strecke alles um den Saisonhöhepunkt der Langstreckenpiloten.

Bullige GT3-Renner von Audi, BWM, Mercedes-AMG und Porsche gelten als die Favoriten. Denn all diese Hersteller schicken ihre Werkspiloten und -teams an den Start. Doch die Konkurrenz ist knallhart, denn rund 160 teilnehmende Rennwagen machen das Event zum größten Rennen der Welt. Ob Bentley oder Toyota, die spektakulären Glickenhaus-Prototypen oder auch dutzende Breitensport-Rennwagen: Sie alle wollen die längste, aufregendste und schwierigste Rennstrecke der Welt meistern – zwei Mal rund um die Uhr und von der ersten bis zur letzten Sekunde im Fight mit den Konkurrenten.

Gut 200.000 Zuschauer dürften auch in diesem Jahr in die Eifel pilgern, die sich dieses Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen wollen. Kein Wunder, schließlich gastiert an diesem Wochenende auch die FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC am Ring und trägt zwei Läufe auf der legendären Nordschleife aus. Ein Rahmenprogramm mit unzähligen Attraktionen sorgt ebenfalls dafür, dass die „Grüne Hölle“ am Himmelfahrtswochenende zum „Himmel für Motorsportfans“ wird.

Gewinnt jetzt noch zwei Tickets für das gesamte ADAC Zurich 24h-Renn-Wochenende!

Für das ADAC Zurich 24h-Rennen (25. bis 28. Mai) bahnt sich ein spannender Fight der derzeit wohl stärksten GT3-Teams und -Hersteller an. Dazwischen, der „Underdog“ aus Italien, die Scuderia Cameron Glickenhaus.

Der Langstrecken-Klassiker auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife lockt in diesem Jahr so viele Top-Piloten und Teams an wie selten zuvor. 

Wir verlosen 3x 2 Eintrittskarten für das gesamte 24h-Rennen. (Wert pro Ticket 66€) gelten von Donnerstag bis Sonntag (28.05.2017) und berechtigen zum Zutritt zu allen geöffneten Tribünen und dem Fahrerlager.

Und so geht es: Füllt einfach unser Gewinnspiel-Formular aus. Wir melden uns per eMail bei Euch! 

——– Gewinnspiel beendet – Die Gewinner wurden per eMail informiert – Danke für die rege Teilnahme ———-

[notification type=“notification_warning“ ]Ihr habt bis Sonntagabend, 14.05.2015 23:59 Zeit! Also am besten gleich mitspielen![/notification]

Gewinnspiel-Regeln auf mein-auto-blog:
Teilnehmen kann jeder ab 13 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf mein-auto-blog und endet am 14.05.2017 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 15.05.2017 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der mein-auto-blog Newsletter abonniert. Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von mein-auto-blog.de
Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink
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Gewinne 2 Karten zum 24h-Qualirennen Rennen am Nürburgring

Mit dem Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft an diesem Wochenende (25. März 2017) beginnt auch der Countdown für den Höhepunkt der Saison auf der Nürburgring-Nordschleife. Dem ADAC Zurich 24h-Rennen vom 25.bis 28. Mai fiebern Fans und Fahrer gleichermaßen zu. Im vergangenen Jahr gab es das knappste Ergebnis der 24h-Historie und einen Mercedes-Vierfachsieg – alle Anzeichen deuten darauf hin, dass sich die spannungsgeladene Motorsport-Show auch diesmal fortsetzt. Denn was Teams und Hersteller an Fahrzeugen und Piloten bislang schon angekündigt haben, verspricht einen Kampf an der Spitze mit faszinierenden Fahrzeugen, in denen Weltklassepiloten agieren. Dazu gesellt sich einmal mehr ein Heer von Nordschleifenspezialisten aus Privatfahrerkreisen.

Die VLN meldet für die Saison 2017 ein Rekordnennungsergebnis, und natürlich werden viele Piloten auch beim ADAC Zurich 24h-Rennen dabei sein. Bis es soweit ist, steht aber ein Vorspiel in drei Akten auf dem Programm: Neben zwei VLN-Läufen gehört auch das 24h-Qualifikationsrennen vom 22. bis 23. April wieder zum Vorbereitungsprogramm. Alle Infos rund um das ADAC Zurich 24h-Rennen und das 24h-Qualirennen gibt es unter www.24h-rennen.de.

Auftakt zur längsten Nacht des Jahres 2017 mit dem:

24-Stunden-Qualifikationsrennen 2017

Qualifikationsrennen ADAC 24h-Rennen vom 22. – 23. April 2017:

Mehr als 110 Fahrzeuge – rund drei Dutzend von ihnen alleine in den Klassen der potentiellen Gesamtsieger sind für den Start zugelassen. Unter ihnen tummelt sich ausnahmslos alles, was auf der Nordschleife Rang und Namen hat.

Auch der Blick in unsere Galerie vom N24h-Quali-Rennen 2016 zeigt, dass Spannung in diesem Jahr programmiert ist. Die gesamte Elite der Nordschleifen-Experten ist versammelt, viele ehemalige 24h- und VLN-Sieger, alte Hasen und Newcomer stürzen sich ins Geschehen. Und auch bei den Rennfahrzeugen wird es viel Auswahl geben!

Gewinnt jetzt noch zwei Tickets für das Qualifikationsrennen!

Wir verlosen zusammen mit dem Veranstalter, 3 x 2 Wochenendtickets (Preis pro Karte 25€) zur Verfügung. Die Karten sind Samstag und Sonntag gültig und berechtigen zum Zutritt zu allen geöffneten Tribünen, dem Fahrerlager und der Startaufstellung

Und so geht es: Meldet Euch am „mein-auto-blog“ Newsletter an – wir ziehen unter allen Neu-Anmeldungen drei Gewinner. 

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### Die Gewinner wurden per eMail benachrichtigt ####

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[notification type=“notification_warning“ ]Ihr habt bis Sonntagabend, 09.04.2017 23:59 Zeit! Also am besten gleich mitspielen![/notification]
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Gewinnspiel-Regeln auf mein-auto-blog:
Teilnehmen kann jeder ab 13 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf mein-auto-blog und endet am 09.04.2017 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 16.05.2016 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der mein-auto-blog Newsletter abonniert. Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von mein-auto-blog.de
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Kritik am 24h-Rennen Nürburgring 2016

Es soll Menschen geben, die waren noch nie am Nürburgring. Und es gibt Menschen, die waren schon einmal am Nürburgring, aber noch nie beim 24-Stundenrennen. Ich verstehe beide Sorten von Menschen nicht. Das Motorsport-Mekka Nürburgring ist eine gänzlich eigene Kulturstätte. Für mich seit über 20 Jahren ein Pilgerpunkt. Nicht nur jährlich zum 24-Stundenrennen. Für mich ist der Nürburgring und vor allem seine Nordschleife ein Magnet, der mich immer wieder anzieht. Ganz egal, wie schlecht das Wetter auch sein mag. Sonnenbrand unter dem Regenmantel und am Tag drauf mit Sonnenstich und Erkältung im Bett. Der Nürburgring verwöhnt nicht immer mit „prima Klima“. Vor allem aber ist das Klima am Ring nicht mehr das Beste. Der Wahnsinn der Expansion, die Träume vom großen Geld, der Bankrott, der Verkauf. Wäre da nicht ganz nebenbei noch ein Autorennen, man müsste den Ring einfach ignorieren. So traurig ist vieles, was dort passiert ist. Doch. Es ist eben die Nordschleife. Und mit dem 24h-Rennen ist dort zudem das größte Motorsport-Event, das wir in Deutschland haben, erwachsen.

N24h – 2016

24h-Rennen, wir müssen reden!

Das haben auch die Werke und Hersteller für sich entdeckt. Und wie so oft, folgt einer Professionalisierung auch ein „aber“. Sicher – die GT3-Brummer sind beeindruckende Sportgeräte, unfassbar schnell auf der Nordschleife – aber eben auch einfache „Kaufhaus-Ware“. Wenn auch geil. Und hier kommt der Punkt, an dem in meiner Brust die zwei Herzen, ach was – drei Herzen – schlagen. Ich schwelge gerne und oft in den Erinnerungen an damals. Als es noch keine Trillionen-Zuschauer waren, die als neuer Rekord vermeldet wurden. Als kleine Privat-Teams ihren Jahresurlaub beim 24h-Rennen verballert haben. Und die letzte Kohle. Und oft auch das letzte Hemd. Es war ein unbeschwerter Sportsgeist. Es war der gemeinsam erlebte und durchlebte Marathon. So perfekt unperfekt und wunderbar nahbar.

Doch dem Menschen ist es angeboren: Er will sich verbessern. Der Grund für den sportlichen Wettkampf finden wir auch darin versteckt. Der Kampf. Der Sieg. Und beim nächsten Mal: Höher, schneller, weiter. Mit der Professionalität kommen die Werke, das große Geld. Es wird am ganz großen Rad gedreht. Doch wo ein GT3-Pulk im Donnergewitter der Sub-8-Zeit über die Schleife pflügt, da wird der Platz für den Amateur knapp.

Die Faszination „Technik“ kann so ein GT3-Renner bestens befriedigen. Besondere Lösungen. Reglements-Fights um Vor- und Nachteile. Dabei fällt dann, ganz unmerklich, der Spaß hinten herunter und die Maske des Mammon erscheint am Tisch.

Mercedes-AMG hat in diesem Jahr gezeigt, wie Audi im Vorjahr, was es bedeutet – wenn sich Werke auf den Motorsport auf der Nordschleife konzentrieren. Der Mercedes-AMG GT 3 hat in eindrucksvoller Art und Weise seine „Dominanz“ am Ring etabliert. Ein Vierfach-Sieg? Eine Glanzleistung für Techniker und Rennfahrer. Der Kampf der Mercedes-AMG Kundenteams am Ring? Spannung pur. Gleiche Waffen – Profi-Rennfahrer und am Ende entscheiden 5.7 Sekunden über den Sieg. Nach 24-Stunden. Wer da sagt: Er findet GT3s langweilig, der lügt.

Doch darf einem die Faszination nicht die Augen vor den Konflikten und Problemen erblinden lassen. Das 24-Stundenrennen am Nürburgring hat, jetzt wo es am erfolgreichsten ist, ein großes Problem. 2016 hatte es das kleinste Starterfeld seit Jahren. Der Kampf um die Balance um Performance artet in einen Schattenbox-Wettkampf aus. Und während RTLnitro zum 24h-Senderekord eilt, saufen die Fans auf den nicht gepflegten Campingplätzen ab. Ertrinken förmlich in der Scheiße, die sich dort anstaut. Wer sich die Mühe macht und auf Facebook nach den Erfahrungen derer sucht, die sich in den Hagel des diesjährigen 24h-Rennens begeben haben – der liest von erschreckende Versäumnissen bei der Hygiene. Von einem Ungleichgewicht aus übermütigen Security-Hanseln und mangelndem Überblick bei der Kontrolle der „großen“ Party am Ring. Während sich in den Boxen selbst die akkreditierten Journalisten bei der Arbeit durch die Security stören lassen müssen – vermüllen die Campingplätze, verrohen die Sitten draußen, rund um die „schönste Rennstrecke“ der Welt. Vom Motorsport-Event zum Motorsport-Ballermann. Auch das ist ein Ergebnis des Wachstums. Und mangelnder Sichtweite bei den Veranstaltern. Die Müllberge nach dem Rennen? Bereits akzeptierte Bilder.

Auf der Strecke verlässt man sich als Veranstalter auf die Werke. Die „Kleinen“ fühlen sich vernachlässigt, die Regie der TV-Kameras findet sie erst gar nicht. Das Abwandern des „harten Kerns“ hat längst begonnen. Doch was passiert, wenn ein Werk sich verabschiedet? Wenn im nächsten Jahr auch BMW und Porsche das Engagement zurückfahren? So wie Audi in diesem Jahr. Wenn die Werke nicht mehr Ticket-Kontigente kaufen, die Glaspaläste aufbauen und sich mit viel Mediageld die notwendigen Reichweiten erkaufen? Ein tiefer Fall und eine harte Landung wäre das Ergebnis. Und so spielen alle Parteien ein Spiel ohne Netz und doppelten Boden.

Liebes 24h-Rennen, wir müssen dringend über Deine Zukunft reden! handeln!

 

 

[notification type=“notification_info“ ]..eigentlich sollte ein ganz anderer Artikel hier erscheinen, aber die Probleme müssen angesprochen werden. Man kann nicht so tun, als wäre alles in Ordnung. Der „andere Artikel“ ist unter „Abenteuer Nürburgring 2016“ zu finden. [/notification]

 

Fotos: SB-Medien: Stefan Baldauf und Guido ten Brink

 

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Abenteuer 24h-Rennen am Nürburgring 2016

Es soll Menschen geben, die waren noch nie am Nürburgring. Und es gibt Menschen die waren schon einmal am Nürburgring, aber noch nie beim 24-Stunden. Ich verstehe beide Sorten von Menschen nicht. Das Motorsport-Mekka Nürburgring ist eine gänzlich eigene Kulturstätte. Für mich seit über 20 Jahren ein Pilgerpunkt. Nicht nur jährlich zum 24-Stundenrennen. Für mich ist der Nürburgring und vor allem seine Nordschleife ein Magnet der mich immer wieder anzieht. Ganz egal wie schlecht das Wetter auch sein mag. Sonnenbrand unter dem Regenmantel und am Tag drauf mit Sonnenstich und Erkältung im Bett. Der Nürburgring verwöhnt nicht immer mit „prima Klima“. Vor allem aber ist das Klima am Ring nicht mehr das Beste. Der Wahnsinn der Expansion, die Träume vom großen Geld, der Bankrott, der Verkauf. Wäre da nicht ganz nebenbei noch ein Autorennen, man müsste den Ring einfach ignorieren. So traurig ist vieles was dort passiert ist. Doch. Es ist eben die Nordschleife. Und mit dem 24h-Rennen ist dort zudem das größte Motorsport-Event das wir in Deutschland haben erwachsen.

N24h – Es gibt viel zu entdecken!

Jens Stratmann von rad-ab.com ist so einer. Er war schonmal am Ring. Aber das 24h-Rennen kennt er nicht. Dieses Jahr war es dann soweit – er konnte sich nicht mehr drücken. Jens und ich haben uns dann auch vor und hinter der Kamera abgewechselt um unsere Eindrücke in „bewegte Bilder“ zu packen.

Teil 1: Nissan Race Camp 24-Stunden Rennen

Jens nimmt Euch mit in das Nissan Racecamp. Er zeigt Euch sogar seine Schlafkabine. Mit dem Nissan Racecamp gehört der Japanische Hersteller mittlerweile zu den „festen Größen“ am Ring. Das Camp setzt sich aus Schlafmöglichkeiten und einem Event-Zelt zusammen. Hatte man die letzten Jahre noch auf Zelte gesetzt, hat das oftmals garstige Eifelwetter dafür gesorgt, dass man bei NISSAN jetzt die Container aufstellt.

Teil 2: Der schnelle Benny und sein TCR-Golf


Benjamin Leuchter ist der Rekordhalter für die schnellste Runde eines Serienfahrzeuges mit Frontantrieb auf der Nürburgring-Nordschleife. Benny hat uns vor kurzem am Bilster Berg den Golf GTI Clubsport erklärt, hier beim 24h-Rennen fährt er sein übliches Einsatzgerät. Einen Golf GTI nach TCR-Reglement. Benjamin nimmt Euch mit in das Servicezelt seines Teams „racing.one“ und erklärt sein Einsatzfahrzeug.

Teil 3: Der Walkenhorst BMW M6 GT3, powered by Dunlop


Das Design des WalkenhorstBMW M6 GT3 hat JP, also Jean-Pierre Kramer zu verantworten. Und als Entertainer, PS-Profi und Vollblut-Tuningfan ist JP bei seinen Fans bekannt. Was passiert, wenn man JP am Nürburgring zu einem Termin mit dem dem M6 von Walkenhorst bittet, seht ihr unter anderem in diesem Video. Dabei haben wir JP nicht einmal gesprochen, sondern waren nur für den Walkenhorst BMW M6 GT3 vor Ort. Aber die kreischenden Fans im Hintergrund, die wollten JP. Jens hat sich bei seinem „Hintergrundgespräch“ nicht einmal von den weiblichen Hostessen ablenken lassen. Ein ganzer Kerl, dieser Jens!

Teil 4: Rennabbruch und das Gespräch mit Bernd Schneider.


Nach nur 50 Minuten musste das Rennen aufgrund der üblen Wetterkapriolen abgebrochen werden. Zeit für mich, dem Jens das Mikro wegzunehmen und mich mit Bernd Schneider, Mister DTM, über das Rennen zu unterhalten. Zuvor war ich in der Box unterwegs und habe mit Thomas Jäger, dem Koordinator für den Kundensport bei Mercedes-AMG über die aktuelle Situation gesprochen.

Teil 5+6: Jens präsentiert Euch den Nissan NISMO GT-R (ich auch)


Für Nissan war das 24h-Rennen auch der richtige Anlass um den jüngsten NISMO vorzustellen. Godzilla 2017 – die NISMO-Variante des neuen Nissan GT-R. Jens fand ein paar Worte 😉 .. und ich auch:

Teil 7: Jens und sein erstes Mal 24h-Rennen

In diesem Teil blickt Jens auf „sein erstes Mal“ zurück. Sein erstes 24h-Rennen am Nürburgring. Ich denke, es hat ihm ganz gut gefallen. Und ich glaube auch, für 2017 sollten wir darüber nachdenken, was wir noch alles zeigen können. Oder?

 

Das 24h-Rennen 2016 – eine Angelegenheit die einen nicht unberührt lässt.

SUBARU erfolgreich beim 24h-Rennen am Nürburgring

Subaru meistert die „grüne Hölle“: Trotz wechselnder Witterung hat das Motorsport-Team STI (Subaru Tecnica International) seinen Vorjahreserfolg wiederholt und einen weiteren Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gefeiert. Nach 121 Runden landete der Subaru WRX STI „NBR Challenge 2016“ mit der Startnummer 106 auf dem ersten Platz in der Turbobenziner-Klasse SP3T. Mit dem erneuten Erfolg sichert sich Subaru bereits den vierten Sieg innerhalb von sechs Jahren: Schon 2011, 2012 und 2015 konnte das Team auf der Nordschleife gewinnen.

Die 44. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel war von tückischen Wetterwechseln und teils chaotischen Zuständen geprägt. Kurz nach dem Start musste das Rennen zeitweise unterbrochen werden, weil Starkregen und Hagel einzelne Streckenabschnitte unpassierbar machten und rund die Hälfte der gestarteten Fahrzeuge geborgen werden musste.

Hideki Yamauchi (Japan), Carlo van Dam (Niederlande) und die beiden deutschen Fahrer Marcel Lasée und Tim Schrick profitierten von ihrer Erfahrung. Das Fahrer-Quartett war bereits im vergangenen Jahr für Subaru gestartet und meisterte in der nochmals verbesserten Rennversion des bekannten Subaru-Sportwagens WRX STI die anspruchsvollste und gefährlichste Rennstrecke der Welt mit Bravour. Nach exakt 23 Stunden, 58 Minuten und 27,533 Sekunden überquerte ihr Fahrzeug die Ziellinie – und sicherte sich neben dem Klassensieg auch einen starken 20. Platz im Gesamtranking.

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 28.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

 

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Mercedes-AMG Teams dominieren das 24h-Rennen 2016

Helden, Hagel und Herzklopfen

Die Sieger des 44. 24h-Rennen 2016? Eigentlich sind es ja die Fans und die Mechaniker in der Boxengasse. Vor allem die Fans, die bis zum bitteren Ende an der Strecke blieben. Denn sie mussten heftigsten Unwettern trotzen – dennoch, bei vielen Fans spielt die Musik eben nur auf der Rennstrecke. *(Genau das sagte im übrigen auch Jan Seyffarth in seinem Schlußwort während der Sieger-PK! )

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 27.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Den Audi war der Wettergott ebenso wenig gnädig. Aber auch der Renngott schien überzeugt, die Ingolstädter benötigen kein Glück. Das Ergebnis nach 24-Stunden war entsprechend ernüchternd.

ADAC Zurich 24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 28.05.2016 Copyright Guido ten Brink / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Auch der DUNLOP bereifte Startnummer 5 mit Stippler, Fjordbach, Mortara und Nicki Meyer-Melnhof, war der Renngott nicht gnädig.

Hagel-Helden zum Rennstart

Das Rennen hatte noch keine Stunde auf dem Buckel, da zeigte sich die Eifel von ihrer ganz derben Seite. Hagelkörner und Schneegraupel verwandelten teile der Rennstrecke in eine Rutschbahn. Die Anfahrt zum Adenauer Forst gehört sich nicht zu den steilsten Strecken der Nordschleife, doch ohne Winterreifen oder Schneeketten blieben die Boliden tatsächlich hier liegen. Es bildete sich ein Stau und ratlose Rennfahrer steigen aus und blickten sich ungläubig um.

ADAC Zurich 24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 28.05.2016 Copyright Guido ten Brink / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Dramatische Wetterverhältnisse auch beim Re-Start zum 44. ADAC Zurich 24-Stundenrennen 2016

Mercedes und BMW, Porsche und Audi

Die Pole-Position für Mercedes-AMG aus dem Team von Black Falcon war nur der Anfang. Konnte sich der Werks-BMW vom Team Schuberth mit der Startnummer 18 für die Aufstellung noch zwischen die Armada der AMG GT3 schmuggeln, zeigte sich während des gesamten Rennens die massive Übermacht der neuen Mercedes-AMG GT3. Bereits in der Startaufstellung spielten die Porsche mit der Startnummer 911, 912 und #3 (Frikadelli) keine echte Rolle. Ein schlechtes Training mit Problemen spielte da ebenso hinein, wie technische Defekte. Das BOP-Drama rund um die Frikadelle zeigt sich jetzt als echtes BOP-Problem: Denn kein 911 GT3R war wirklich bei der Musik.

ADAC Zurich 24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 29.05.2016 Copyright Guido ten Brink / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Der Renngott war Porsche nicht gnädig in diesem Jahr!

Während sich die Eifel am gesamten Sonntag von einer ungemütlichen Seite zeigte, war es für Spitzen-Teams extrem wichtig vor allem „konstant“ und Unfallfrei zu fahren. Handgeschnitzte Slicks waren für viele Teams immer wieder die erste Wahl. Für die Reifen-Hersteller war das 24h-Rennen wieder eine besondere Aufregung. Für Porsche steht jedoch fest: Egal wie schlecht es in diesem Jahr lief, 2016 ist man wieder zurück!

ADAC Zurich 24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 29.05.2016 Copyright Guido ten Brink / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
8 und 88 – eine Taktik für finanzstarke Teams

Die HARIBO-Taktik

Eine ganz besondere Idee hat man beim Haribo-Team Mercedes-AMG GT. Es waren zwei der mit einem Goldbären verzierten AMG GT am Start. Die #8 und die #88. Gemeldete Fahrer auf dem Fahrzeug? Uwe Alzen, Lance David Arnold, Maximilian Götz und Jan Seyffarth und zwar auf beiden Fahrzeugen. Die Taktik war damit klar: Beide Fahrzeuge würden von Anfang einen Sprint starten und auf das bessere Fahrzeug würde man sich dann zu Später-Stunde konzentrieren. Die Entscheidung fiel dann um 22:50 am Samstagabend. Jan Seyffarth war im Bereich Pflanzgarten mit dem Haribo Mercedes-AMG mit der Startnummer 8 mit einem Auto aus einer kleinen Klasse aneinandergeraten, drehte sich und zerstörte sich damit unter anderem den Frontsplitter. Damit war die Entscheidung klar: Der Haribo-AMG mit der Startnummer 88 war nun der Frontrunner.

ADAC Zurich 24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 29.05.2016 Copyright Guido ten Brink / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Speed ja, Zuverlässigkeit?

Ein kapitaler Motorschaden des Schubert M6 mit der Startnummer 18, am Ende der Döttinger-Höhe, lies die Ängste einiger im Fahrerlager betreffend der Dauerhaltbarkeit des neuen BMW M6 GT3 wahr werden. Das der Speed passt, sah man jedoch immer wieder. Die BMW M6 GT3 gehören zu den schnellsten Brummern auf der Nordschleife, nur der Renngott des 24h-Rennens war in diesem ersten Jahr noch nicht gnädig. Am Ende war der ROWE M6 mit der Startnummer #23 der erfolgreichste BMW. An der Dominanz der Mercedes-AMG bissen sich die Münchner jedoch die Zähne aus. Den Frontrunner M6 mit Luhr, Tomczyk, Klingmann und Edwards ereilte ein anderes Problem. Aber eben auch ein N24h-typisches Problem. Das Ergebnis? Eine katastrophale Kaltverformung.

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 29.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Die Dominanz der Mercedes-AMG GT

Dominant das gesamte Rennen bestimmt und am Ende den Sieg unter sich ausgemacht. Black Falcon, HARIBO, HTP und Zakspeed – 8 Mercedes AMG GT standen bereits zum Start unter den Top 30 Fahrzeugen. Und nach 24-Stunden waren es wieder Black Falcon, HTP und Haribo die den Sieg unter sich ausmachen wollten. Der beste BMW? Der ROWE M6 auf P5.  Der Gesamtsieg war ab Mitternacht eine AMG-Familiengeschichte. Doch auch wenn sich alle AMG GT den gleichen Stern am Kühlergrill teilen, „Friede, Freude und Eierkuchen“ standen auch nach 23-Stunden nicht auf dem Programm. Der Goldbär jagt die „Black Falcon“. Jeder Boxenstopp führte zu einem Wechsel an der Spitze – am Ende flogen die ersten 4 Sterne in dieser Reihenfolge über die Ziellinie, dabei trennten den Black Falcon #4 und den HTP #29 nur 5.697 Sekunden Abstand! Natürlich könnte man von einer AMG-Dominanz und Übermacht in 2016 reden, aber schaut man sich die Rundenzeiten an, dann liegt es nicht an einem „Vorteil“ für die AMG in der BOP, sondern einfach an einer perfekten Teamleistung! Und wie sagte Bernd Schneider in der Presse-Konferenz so trefflich? „Wir hatten am Ende den Renngott auf unserer Seite!“

1.) #4 AMG-Team Black Falcon mit Bernd Schneider, Maro Engel, Christodoulou und Manuel Metzger (inkl. der schnellsten Rennrunde: 8:19,002)

2.) #29 AMG-Team HTP-Motorsport mit Vietoris, Seefried, Hohenadel und Van der Zande

3.) #88 HARIBO Racing Team-AMG Alzen, Arnold, Götz und Seyffarth

4.) #9 AMG-Team Black Falcon Haupt, Buurman, Engel, Müller, 

Der Sieg der Black Falcon Mannschaft beinhaltet auch ein hartes Überholmanöver in der Bitburger-Kurve der GP-Strecke, in der letzten Runde. HTP-Pilot Hohenadel kommentierte resigniert: Es war Racing! Von den Stewards wurde das harte Manöver in dem sich der HTP-AMG GT und der Black Falcon GT berührten, als Renn-Unfall beurteilt.

N24h Sieger

 

 

 

Ein ausführlicher Rennbericht folgt…

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink
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Dem Jens sein erstes Mal beim 24h-Rennen 2016

Für einen ersten Eindruck gibt es immer nur ein paar Sekunden und ein „erstes Mal“ dauert oft auch nicht viel länger. Für Jens war das erste 24h-Rennen dann doch eine etwas größere Nummer. Zusammen mit Jens (rad-ab.com / voice-over-cars.de) habe ich vom 24h-Rennen 2016 berichtet. Fotos geschossen, Fotos für Euch sortiert, News eingebunden und versucht möglichst viele Seiten des 24h-Rennens abzudecken.
Der Besuch bei Benny Leuchter und seinem TCR-Golf, der Blick hinter die Kulissen von Dunlop oder zum Beispiel das Interview mit Bernd Schneider. Das 24h-Rennen ist ein absolutes Motorsport-Highlight und vermutlich das wichtigste Autorennen des Jahres in Deutschland. Für Jens war das „erste 24-Stundenrennen“ vermutlich nur ein „anfixen“. Wenn Euch gefallen hat, was wir während des Rennens an Videos gedreht haben, dann lasst einen Kommentar da. Hier im Blog, oder unter einem der Youtube-Videos.
Schreibt uns auch, was Euch gefallen hat – oder was Euch nicht gefallen hat. Wir freuen uns auf Euer Feedback.

VLN 2016

Jens hat es im Video gesagt: Wer nicht ein ganzes Jahr warten will, der sollte sich eines der kommenden VLN-Rennen hier am Nürburgring anschauen. Die dauert zwar meist nur 4-Stunden, liefern aber bereits einen ersten Eindruck vom nahbaren Motorsport, hier am Nürburgring.

Die 10 besten Fotos aus der Nacht in der Boxengasse

Ein Rennen voller Wetterkapriolen, viel Nebel, Crashs und beinahe Kollisionen. Ein typisches 24h-Rennen das den Mechanikern in der Boxengasse ordentlich Arbeit verschafft. Diese Galerie mit den 10 besten Fotos aus der Boxengasse ist den eher unbekannten Helden des Motorsports gewidmet. Den Team-Mitgliedern die bei diesem 44. 24h-Rennen die Rennautos am laufen halten.

ADAC Zurich 24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 28.05.2016 Copyright Guido ten Brink / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

ADAC Zurich 24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 28.05.2016 Copyright Guido ten Brink / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

ADAC Zurich 24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 28.05.2016 Copyright Guido ten Brink / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com