News: Der Volkswagen up! Neue Gewänder in Genf

Der Volkswagen up! ist tatsächlich schon seit 2011 auf dem Markt – da wird es förmlich Zeit für ein Facelift. Das zeigen die Wolfsburger nun in Genf und verpassen dem Kleinstwagen eine Frischzellenkur. Mehr Individualisierungsmöglichkeiten und eine neue Topmotorisierung sollen den kleinen Volkswagen wieder in Schwung bringen. Aber nicht nur der up! wird in der Schweiz gezeigt, sondern auch das Concept Car eines SUV. Viel verraten die Wolfsburger dazu aber noch nicht.

Die Varianten-Vielfalt des up! ist jetzt schon nicht gerade das, was man als klein bezeichnet. So gibt es den kleinsten aller aktuellen Volkswagen in den Ausstattungs-Linien take up!, move up! und in zwei Versionen der Ausstattung color up! Hinzu gesellt sich der cross up! Bei den Motoren ist die Auswahl schon etwas übersichtlicher: Den Einstieg bilden zwei 1.0 Dreizylinder mit 60 oder 75 PS, die vom Stromer e-up! und einer Erdgas-Variante ergänzt werden. Mit dem Facelift soll aber eine neue Topmotorisierung Einzug halten, die 90 PS bereitstellt. Damit sollte Fahrspaß sogar in der kleinsten Fahrzeugklasse garantiert sein.

Der neue Volkswagen up!

Neu sind zudem zwei Modelle des up!: Zum einen der load up! und der up! beats. Ersterer soll sich als Mikro-Transporter eigenen, da er nur zweisitzig vorfährt und somit einen besonders geräumigen Laderaum bereithält. Der up! beats hingegen resultiert aus einer Kooperation mit dem US-amerikanischen Unternehmen Beats Audio. Dieses Modell des Kleinstwagens bekommt ein 300 Watt Soundsystem. So kommt satter Klang auch in die kleinste Hütte. Wenn diese Variationen noch nicht ausreichen, kann man seinen neuen Volkswagen up! darüber hinaus mit neuen Außenfarben, Polstern und entsprechenden „Dashpads“ – also auf deutsch Armaturenbrett-Leisten – individualisieren. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen bilden schlussendlich verschiedene Folien-Designs, womit man dem Konkurrenten Opel Adam mindestens ebenbürtig ist.

Neben der Optik fassen die Wolfsburger auch das Infotainment des neuen VW up! an: Die Integration des Smartphones ist hier fester Bestandteil des Systems. Mit der VW App kann man nicht nur seine Musik streamen oder sich die passsende Route raussuchen, sondern auch die relevanten Fahrzeugdaten abrufen lassen. Das alles natürlich eingebettet in das neue Cockpit, das – wie es scheint – nun auch mit einer Klimaautomatik zu bekommen ist.

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Das eingangs erwähnte SUV wird ein Concept Car, das Ausblick auf ein Kompakt-SUV geben wird und fest geplant ist. Genaueres wird bislang aber noch nicht verraten. Einzig über das Bedienkonzept sprechen die Wolfsburger im Flüsterton: Es soll sich stark an das des Budd-e anlehnen und fast gänzlich ohne Schalter oder Knöpfe auskommen. Dann sind wir doch mal gespannt, ob VW endlich ein SUV auf Polo-Basis auf den Markt bringt, wie man schon länger munkelt. Der Konkurrent aus Rüsselsheim, der Opel Mokka, beackert diesen Markt bislang sehr erfolgreich.

 

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Infiniti Q50 mit Mercedes-Turbomotor

Den Fahrbericht zum Infiniti Q50 2.2 Diesel habe ich erst gestern online gestellt, da kommt heute die nächste Nachricht von Infiniti. Und wieder geht es um ein Herz aus dem Schwabenland.

Infiniti Q50 2.0

Wie beim Dieselmotor des 2.2 Liter Infiniti, so kommt auch der Vierzylinder-Turbomotor des Q50 aus dem Schwabenland und sind Teil einer Zusammenarbeit zwischen Nissan-Renault und Mercedes-Benz.  Der Direkteinspritzer-Turbomotor leistet 211 PS und damit ebenso viel, wie im C250 von Mercedes-Benz. Das Drehmoment gibt Infiniti mit 350 Nm ab 1.250 Umdrehungen an.

Wie bei Mercedes auch, wird der Turbo-Benziner an eine Siebengang-Automatik gekoppelt. Über die Fahrleistungen ist noch nichts bekannt – aber die Daten des C250 dürften nicht allzu abweichend sein, wenngleich der Q50 etwas schwerer ist, als die neue C-Klasse. Geschätzte Werte für den Infiniti Q50 2.0 also:

Beschleunigung: 0-100 km/h in 7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Den Verbrauch schätze ich auf 6.1 Liter im NEFZ. Damit dürfte der Q50 dann auch über 130 Gramm CO² je Kilometer liegen.

Dafür passt der Preis. Die neue Variante des Q50 wird ab 39.260 € kosten.

 

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Nissan Note mit neuem Kompressor-Dreizylinder

Nissan verpasst dem Stadt-Van Note einen neuen Motor.

Ein moderner Dreizylinder-Direkteinspritzer mit Kompressoraufladung soll die Effizienz eines Dieselmotors mit der Laufkultur und dem Ansprechverhalten eines 1,6-Liter-Vierzylinders verbinden. Der reibungsarme, leichte und kompakte DIG-S-Benzinmotor (die Abkürzung steht für Direct Injection Gasoline – Supercharged) leistet 98 PS und stemmt ein maximales Drehmoment von 147 Newtometern auf die Kurbelwelle. Dabei soll er sich im Durchschnittsverbrauch mit 4,3 Litern je 100 Kilometer begnügen und nur 99 Gramm CO² je Kilometer produzieren.

Seinen Kompressor nutzt der kleine Kraftzwerg nur, wenn Leistung gefordert wird. So kann er durch abkoppeln die Reibungsverluste des Kompressors vermeiden.
Wie in der 80 PS starken Version des 1,2-Liter-Dreizylinders und in der 1,5-Liter-dCi-Turbodieselvariante mit 90 PS verfügt der Nissan Note auch mit der neuen DIG-S-Motorisierung über ein Stopp-Start-System, das den Motor beim Fahrzeughalt automatisch abschaltet. Geräusche und Vibrationen beim Neustart des Motors wurden weiter verringert.

Zur Kraftübertragung stehen ein manuelles Fünfgang-Getriebe und ein optionales Xtronic-Getriebe zur Wahl.

Der DIG-S ist der Antrieb für das Top-Modell der Note-Baureihe. Um das auch optisch zu unterstreichen, bekam der NOTE DIG-S in Serie 16 Zoll Leichtmetallfelgen.

Mit der Einführung des neuen DIG-S Dreizylinders ist das Motorenprogramm für den Note komplett. Nissan erwartet, dass sich 25 Prozent der europäischen Kunden für den Kompressormotor entscheiden.

Zeitgleich zum Verkaufsstart der neuen Motorisierung bietet Nissan für den Note auch ein neues Styling-Paket an, das ab der Ausstattungslinie Acenta erhältlich ist. Dazu gehören zweifarbige Diamantschnitt-Leichtmetallfelgen im 16-Zoll-Format, getönte hintere Scheiben, ein hinterer Stoßfänger in Karbon-Optik, ein Dachspoiler, Seitenschweller, ein aggressiver wirkender Stoßfänger vorn, ein schwarz glänzender Kühlergrill sowie schwarz eingefasste Scheinwerfer. Innen gibt es ein exklusives Dreispeichen-Lenkrad.

Nissan Safety Shield – Ungewöhnlich in dieser Klasse

Das in dieser Klasse einzigartige Sicherheitspaket besteht aus drei hochmodernen Assistenzsystemen, die den toten Winkel beidseits des Fahrzeugs überwachen (Blind Spot Warning), vor dem Verlassen der Fahrspur warnen (Lane Departure Warning) und bewegliche Objekte erkennen (Moving Object Detection). Ebenfalls verfügbar sind der Around View Monitor, der mit einer 360-Grad-Rundumsicht aus der Helikopterperspektive beim Einparken und Rangieren hilft, sowie das verbesserte Nissan Connect Navigationssystem samt neuer Send-to-Car Funktion von Google. Damit lässt sich die Reiseroute schon vor Antritt der Fahrt zuhause oder im Büro am Computer planen und via Internet ins Auto übertragen.

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