Freude am Digitalen: BMW Connected

8.4 Millionen Fahrzeuge mit Connected Drive hat BMW bislang ausgeliefert. Ab dem 1. August verändert sich der Dienst jedoch. BMW Connected will das Auto zum „smart device“ wandeln. Weg von der App-Kultur, hin zu einer Nutzer zentrierten Anwendung. BMW Connected, der smarte Weg zwischen Mensch und Auto?

Freude am Digitalen: BMW Connected

Raus aus der Ecke der reinen Apps, rein in die Cloud. In die Welt der vollständigen Vernetzung. BMW präsentiert mit BMW Connected die nächste Stufe der Digitalisierung. Und das ist dringend notwendig. Denn die nächsten 5 Jahre werden für die Auto-Industrie so wichtig werden wie die letzten 25 – bezieht man sich nur auf die Veränderungen, vor denen man steht. Kein Automobil-Hersteller will die Nokia-Version in der Branche werden. Digitalisierung, Vernetzung und den User in den Mittelpunkt stellen. Die Anforderungen sind klar – aber eben überhaupt nicht banal.

BMW Connected 007 2016

Die Schnittstelle zum Kunden

BMW Connected versteht man in München als Schnittstelle zum Kunden. Darum fehlt auch die Bezeichnung App. Natürlich stellt eine „Smartphone-App“ auch in diesem Fall eine Art „Home-Base“ für die Verbindung dar. Aber man will weitergehen als bisher. Der User wird zentral über „BMW Connected“ in der Cloud verwaltet. Profil-Eigenschaften wandern so nahtlos zwischen Smartphone und Auto (und natürlich der Cloud) hin und her. Klimatisierung, Sitz-Einstellung, Musik-Streaming und vieles mehr – die Dinge, mit denen man sich beschäftigt, wenn man in ein „fremdes Auto“ einsteigt, verknüpft BMW in der Zukunft mit dem User-Profil. Heute noch im eigenen Dreier unterwegs, morgen in einer fremden Stadt in einem Drive-Now Freefloater-Mietwagen? Und sich dennoch wie im eigenen Auto fühlen. BMW Connected will die Lösung sein.

Digitale Helferlein

Doch es steckt noch mehr dahinter. Die „nicht so genannte“ App BMW Connected informiert sich im Smartphone über die anstehenden Termine. Liest quasi als Sekretär mit und erinnert einen bereits am Morgen über die anstehenden Termine, prüft die Verkehrslage und meldet sich am Handy, wenn es Zeit ist, los zu fahren. Dass man zu jeder Zeit die elementaren Fahrzeug-Daten in der eigenen Tasche hat, solche Dinge wie „wo steht das Auto“ und „wie viel Sprit (oder Strom) ist eigentlich im Auto“ – eh klar.

Doch Connected Drive wird eben mehr darstellen. Bei BMW will man das „Nutzer-Profil“ stärker als bisher in den Vordergrund rücken. Die Individualisierung wird in der Zukunft vermehrt über die Software- und Dienstekontrolle im eigenen Umfeld stattfinden. So wie man das eigene Smartphone individualisiert, wird man dorthin kommen, dass man das eigene Auto individualisiert. Und dieses Profil von Fahrzeug zu Fahrzeug mitnimmt. Das Handy spielt dabei die „Vermittler-Rolle“. Wer sich zum Beispiel navigieren lässt, der steigt nur mit dem Smartphone in das Fahrzeug, koppelt beide per Bluetooth und das Auto erkennt das Connected Drive Profil. Die Navigation fragt kurz nach: Ist die aktuelle Adresse – stammend aus Terminkalender oder eMail die richtige – und übernimmt diese dann. Smart Device auf vier Rädern. Das Ziel der „vernetzten Fahrzeuge“ führt nur über die eindeutigen „Nutzer-Benefits“. Man muss einen Vorteil erkennen. Und einer der größten Vorteile? Zeit sparen! BMW Connected will genau dieser Freund sein – einer, der einem zur Seite steht und im besten Fall die täglichen Lasten übernimmt. Hilfreich und klug.

Auch per iWatch nutzbar.
Auch per iWatch nutzbar.

Amazon Prime im Auto?

amazon echo alexaDoch hilfreich und klug sind nur der Schritt eins oder zwei. Schritt drei ist: Unterhaltung. BMW Connected wird der erste digitale Automobil-Dienst sein, der die Brücke zu einer gänzlich anderen Welt schlägt! BMW Connected wird eine Schnittstelle zu Amazon Echo bieten. Die digitale Assistentin, die auf das „Aktivierungswort“ Alexa hört, wird in der Zukunft – in der doch sehr nahen (!) – zum Beispiel die Standheizung im eigenen BMW starten. In der Küche stehend, funktioniert das dann so: „Alexa? Aktiviere im BMW bitte die Standheizung auf 25°“. Der Cloud-Dienst von Amazon wird diese Information verarbeiten und das verknüpfte Fahrzeug wird über „BMW Connected“ angesprochen und die Standheizung gestartet. Und jetzt wird auch klar, weshalb BMW nicht mehr von einer APP spricht, es geht einfach deutlich über die Lösungen einer „normalen“ App hinaus.

Doch Alexa (a.k.a Echo) wird nur der erste Schritt sein. Amazon Prime-Livestream Inhalte, per Web, direkt im Auto? Das eigene BMW-Musikprogramm? Und BMW Connected als DJ? Es ist keine Träumerei mehr. Es ist greifbar.

BMW wird die bisherigen digitalen Dienste unter diesem Dach bündeln und stellt damit Lösungen für den Nutzer, optimiert auf den Nutzer, basierend auf User-Daten in den Vordergrund.

BMW Connected 005 2016

Launch in ausgewählten europäischen Märkten.

Seit dem 31. März 2016 ist BMW Connected bereits in den USA auf dem Markt. Ab Anfang August 2016 wird BMW Connected in folgenden Ländern ausgerollt: Deutschland, Österreich, UK, Italien, Frankreich, Schweiz, Belgien, Spanien, Dänemark, Niederlande, Tschechien, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden, Finnland, Irland und Luxemburg. Die in Europa präsentierte Version von BMW Connected berücksichtigt bereits Feedback und Wünsche der amerikanischen Nutzer. So sind mit dieser Version bereits neue Funktionalitäten verfügbar, die auch die Kunden in  den SA per Update bekommen. Die Kunden, ihre Erfahrungen und ihre Wünsche sind wichtige Instrumente, um BMW Connected noch besser an die Bedürfnisse anzupassen.

 

Sensation am 1. April: MIELE und Nokia arbeiten an einem Elektroauto!

Nur gemeine Zeitgenossen würden auf die Idee kommen und behaupten, dieser Erlkönig hätte im Multimedia-Display des Bordcomputers später die gleiche Technik wie die legendären Nokia 5110-Handys. Ob oder ob nicht, können wir an dieser Stelle jedoch weder bestätigen noch dementieren. Sicher ist nur, dieses Auto wird eine Sensation. Exclusiv haben wir erste Informationen zu einem neuen Global-Player im Markt der E-Mobilität erhalten!

Damit ist bestätigt: Der deutsche Premium-Hersteller von Haushaltsgeräten und der finnische Multimedia-Experte arbeiten an einem gemeinsamen Elektrofahrzeug !

Die Sensation der kommenden IAA 2015:

Das MIELE und NOKIA Elektrofahrzeug kommt!!!

Das erste Foto des zukünftigen MIELE-NOKIA ist noch eine durch unsere Grafiker enttarnte Computergrafik, dürfte dem fertigen Elektromobil jedoch sehr nah kommen. In der Automobil-Szene wird von einer neuen Marke gesprochen, die unter dem Namen: „MiKi“ firmieren soll. In Gedenken an den letzten großen Verkaufserfolg des finnischen Mobilfunkgiganten Nokia soll das erste Automobil aus der MIELE-Nokia Kooperation den Namen „MiKi i6110“ erhalten.

Die Premiere des MiKi i6110 wird für die IAA im Herbst des Jahres erwartet. Wie die Messe Frankfurt bestätigt hat, gibt es einen Stand für einen Hersteller, der über eine finnische Firma gebucht wurde. Die Ansprechpartner wären jedoch aus der Firmenzentrale von MIELE in Gütersloh gekommen. Wie mein-auto-blog.de zusammen mit „rad-ab.com“ und dem „automobil-blog.de“ in Erfahrung bringen konnte, wird der MiKi i6110 im Herbst nicht als Konzeptfahrzeug auf der IAA stehen, sondern als fast fertiges Fahrzeug. Unter Umständen wird bereits auf der IAA der Marktstart des neuen Elektromobils gefeiert.

Miki i6610 Finished Grey

MIELE-NOKIA – MiKi i6110

Experten sind von dieser Kooperation nicht überrascht. MIELE verfügt als Premium-Hersteller von Haushaltsgroßgeräten über eine extrem große Expertise im Bereich der Elektrotechnik. Die Elektromotoren der MIELE Industrie-Waschmaschinen gelten als besonders langlebig, robust und kraftvoll.

Die Antriebstechnik des MiKi i6110 wird auf Elektromotoren der Miele Professional-Serie basieren. Der als FU-Antrieb bekannte E-Motor wird im Betrieb der Miele-Professional-Serie auf eine Betriebsdauer von 20 Jahre getestet. Damit zerschlägt der dt. Hersteller Miele bereits beim ersten Aufschlag alle Zweifel an der Robustheit des Antriebssystems.

Vier Elektromotoren mit je 32 kW werden für den Antrieb des MiKi i6110 sorgen. Die Gesamtleistung addiert sich somit auf 128 kW. Damit ist der MiKi i6110 in einer Leistungsklasse mit dem BMW i3.

Die Reichweite des Kooperationsfahrzeugs soll bei mindestens 600 Kilometern liegen und bei den Batterien vertraut die Kooperation aus Miele und Nokia den Erfahrungen des finnischen Mobilfunkspezialisten.

Über das 400 Volt-Bordnetz des MiKi i6110 wurde bislang nicht viel bekannt, wir vermuten jedoch, dass die gesamte Technik den Stempel „made in Finnland“ trägt. Ob aber das Kultspiel „Snake“ auf dem Multimedia-System des neuen E-Mobil Platzhirschen läuft, kann zu diesem Zeitpunkt noch niemand sagen.

Vorteil MIELE-NOKIA i6110

Beide Hersteller sind für die Robustheit und Effizienz ihrer Produkte bekannt. Nokia-Telefone waren für klassisches Design, robuste Technik und eine lange Akku-Laufdauer bekannt. Diese Kompetenzen will der neu erstarkte finnische Konzern in die Automobil-Technik übertragen. Nach unseren Informationen erhielt der MiKi i6110 eine Crash-Zelle mit der ähnlichen Wirkungsweise eines smart.

Über die Preise, die Lieferzeiten und über die Details der Ausstattung wurde bislang noch nichts bekannt. Ebenso ist es derzeit noch fraglich, ob man das neue Elektromobil über die bestehenden Distributionskanäle von Miele bzw. die ehemaligen Vertriebswege von Nokia vertreiben will. Sollte diese Möglichkeit in Betracht gezogen werden, dann wäre das Elektrofahrzeug von Miele und Nokia das Elektromobil, das man bei Elektrofachmärkten und Ketten wie Media Markt kaufen kann. Der Service des MiKi i6110 könnte dann auch über speziell geschulte Miele-Außendienstmitarbeiter durchgeführt werden. Der dt. Premium-Hersteller für Haushaltsgroßgeräte verfügt bereits über eine sehr umfangreiche Flotte von Service-Mobilen.

 

Wir freuen uns auf die IAA im Herbst 2015 und werden dann auch live vom Miele-Nokia-Stand über die neuesten Entwicklungen in dieser spannenden Geschichte berichten!

Miki i6610 Finished Blue

 

Ja, dieser Artikel wurde am 1.April veröffentlicht

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