Volkswagen Arteon – Der Klassen-Patient

#läuft – ein Hashtag, der bei Volkswagen nicht immer passend scheint. Der Volkswagen Phaeton? Ein Prestige-Objekt, ein tolles Auto, aber dennoch ein Flop. Der Volkswagen Passat CC bzw. nur „CC“ – wie er später hieß? Auch nicht gerade das, was man einen Kassenschlager nennen würde. Die Diesel-Thematik wollen wir jetzt nicht auch noch hervorkramen. Und dennoch: Volkswagen ist einer der erfolgreichsten Automobil-Konzerne der Welt, der allerdings ohne ein echtes Flaggschiff auskommen musste – bis jetzt! Dieser Aufgabe möchte sich der neue Volkswagen Arteon annehmen und gleichzeitig den CC wie auch den Volkswagen Phaeton beerben.

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VW Arteon – Die Kunst des Kaschierens

VW wird auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März 2017) die neue Modellreihe Arteon präsentieren. Technisch handelt es sich um ein Passat-Derivat, das allerdings Kunden mit gehobenen Ansprüchen locken soll. Die coupéhafte Limousine ist damit Ersatz für gleich zwei Modelle: Einerseits als direkter Nachfolger des CC, ist der Neuling zugleich auch als Phaeton-Ersatz gedacht.

Die große Heckklappe mit integriertem Spoiler soll einen großzügigen Zugang zum Kofferraum des VW Arteon erlauben

Um sich optisch klar vom Passat abzuheben, kommt der Arteon mit einem aristokratisch gestalteten Gesicht vorgefahren, bei dem die verchromten Kühlergrillrippen von LED-Elementen in den dreidimensional gestalteten Scheinwerfern fortgeführt werden. Ein vor der Genf-Premiere veröffentlichtes Bild der Front deutet an, dass der Arteon stark der 2015 ebenfalls in Genf vorgestellten Studie „Sport Coupé GTE“ ähneln wird.

VW hat ein erstes Bild vom Gesicht des neuen Arteon veröffentlicht

Einen eigenständigen Charakter soll der Arteon auch dank seiner Fastback-Karosserie vermitteln. Ähnlich wie bei den GT-Modellen von BMW oder den Sportback-Varianten von Audi A5 und A7 bietet der Arteon eine große Heckklappe. Das Portal mit integriertem Heckspoiler soll einen guten Zugang zu einem großen Gepäckraum ermöglichen.

Das Sport Coupé Concept GTE vereint Elemente von Limousine und Coupé

Weitere Details zur Technik des Arteon hat VW noch nicht verraten. Doch dürfte das künftige Modell den Passat in den Außenabmessungen leicht überragen, in Hinblick auf die Antriebe und die Infotainment-Technik hingegen weitestgehend auf Regallösungen von Passat und dem frisch gelifteten Golf zurückgreifen. (Mario Hommen/SP-X)

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VW Arteon – Edel-Passat wird eigenständiger

Wird ein Automodell eingestellt, geschieht dies in aller Regel heimlich, still und leise. Wie auch beim CC, der seit kurzem nicht mehr auf der deutschen VW-Seite konfigurierbar ist. Dafür haben die Wolfsburger jetzt die Präsentation des Nachfolgers Arteon auf dem Genfer Autosalon angekündigt und auch eine erste Skizze veröffentlicht.

Bei dem Namen Arteon handelt es sich um einen aus zwei Silben zusammengesetzten Kunstnamen. Die Endung „eon“ wurde im Sommer 2016 in China mit dem Phideon eingeführt und soll für künftige Topmodelle der Wolfsburger stehen. Die Silbe „Art“ steht nach Aussage von VW für Kunstfertigkeit.

Diese Kunstfertigkeit will Volkswagen unter anderem über die Formensprache des neuen Modells vermitteln. Das soll zum Beispiel mit Hilfe des horizontal betonten Markengesichts gelingen, dessen Kühlergrillrippen von LED-Elementen in den dreidimensional gestalteten Scheinwerfern fortgeführt werden. In der Flanke weist die coupéhaft gestreckte Limousine deutliche Ähnlichkeiten mit dem Passat CC auf. So sind auch beim Arteon das Fensterband schmal und die Türen rahmenlos.

Dennoch soll die Karosserie des Arteon einen eigenständigeren Charakter als die des CC bekommen. Ein wichtiges neues Element ist eine große und weit nach oben öffnende Heckklappe, die laut VW einen guten Zugang zum großen Gepäckraum ermöglicht. Vermutlich wird das neue VW-Modell als Zwitter aus Limousine, Coupé und Kombi antreten, wie es in ähnlicher Form bei den GT-Modellen von BMW oder bei Audi A5/A7 Sportback der Fall ist.

Weitere Details zur Technik des Arteon hat VW noch nicht verraten. Doch dürfte das künftige Modell den Passat in den Außenabmessungen leicht überragen, in Hinblick auf die Antriebe und die Infotainment-Technik hingegen weitestgehend auf Regallösungen von Passat und dem frisch gelifteten Golf zurückgreifen.
(Mario Hommen/SP-X)

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Edler Vertreter – Der VW Passat von ABT

In der Mittelklasse, sofern diese noch existent ist, fährt man als bodenständiger Pilot VW Passat. So war lange Zeig zumindest die allgemeine Stimmung. Die Diskussion um die Schere zwischen Arm und Reich, den Mittelstand und sonstigen Klassen, soll hier gar nicht geführt werden. Viel mehr geht es darum, dass der Wolfsburger Klassiker vorwiegend im Flottengeschäft eingesetzt wird. Gut 80 Prozent der Neuzulassungen fallen auf Geschäftswagen. Das war in den Anfangszeiten des Passat noch ein wenig anders: 1973 fuhr man auch gern privat ein niedersächsisches Mittelklassefahrzeug. Seitdem begleitet aber auch ABT Sportline den Wolfsburger und macht ihn nicht nur ansehnlicher, sondern auch zügiger. Schauen wir uns doch einmal an, was der aktuelle ABT Passat auf dem Kerbholz hat. Read more

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PS-Profi in Wolfsburg – Sidney Hoffmann fährt VW Passat

Angefangen hat alles damals noch bei DSF, als Formate wie Tuning-TV und Konsorten noch Zuschauer hinter dem Ofen hervorgelockt haben. Doch diese Formate sind Geschichte und wandelten sich zu den PS-Profis, einer Sendung, in der zwei Ruhrpott-Tuner gute Gebrauchte für die Kandidaten suchten. Das waren und sind Sidney Hoffmann, Moderator, Auto-Schrauber und Tuning-Experte sowie Jean-Pierre Kraemer, der ebenfalls als Auto- und Tuning-Experte par Excellence gilt. Ersterer war nun bei einem Besuch in Wolfsburg und holte seinen brandneuen Volkswagen Passat Variant ab.

Der 36-jährige holte aber nicht nur irgendeinen Passat ab, sondern einen Passat Variant 2.0 TDI 4 Motion, also das Flaggschiff der niedersächsischen Mittelklasse. Er bietet dank Turbo-Aufladung 240 PS und damit den Schub eines Sechszylinder-Diesel. Das ist natürlich eine optimale Basis für das neue Tuning-Projekt des Dortmunders. Platz für An- und Einbauten ist schließlich reichlich vorhanden. Allerdings wird es noch seine Zeit dauern, bis alle Ideen von Hoffmann umgesetzt sind. Aber der Autokenner versteht sein Handwerk, was nicht nur seine Fans wissen. Außerdem wir man damit rechnen könne, dass es wohl nicht bei der Serien-Leistung bleibt, da die Bits und Bytes beim Tuner etwas lockerer gehandhabt werden, als im Weltkonzern.

Seit geraumer Zeit ist er Geschäftsführer von „Sidney Industries“ und veredelt zahlreiche Fabrikate. Seine Umbauten sind nicht nur in Deutschland bekannt, wie etwa sein getunter Beetle, ein RSi, auf den der gebürtige Kapstädter ganz stolz ist. Die Passion für dieses Modell der Wolfsburger ist sogar so groß, dass Sidney als Moderator für das größtes Beetle-Treffen – die Beetle Sunshine Tour – ab dem 19. August bereitsteht.

Doch zurück zur Abholung des Passat, die er persönlich in Wolfsburg zelebrierte. Dort warf der Tuner einen Blick in die Fertigung, in der täglich bis zu 3.800 Fahrzeuge hergestellt werden können. Bei der Besichtigung vom Presswerk bis hin zum Finish staunte der Dortmunder nicht schlecht. Besonders, da er sich mit Individual-Umbauten beschäftigt und mit der Fließband-Produktion nicht vertraut ist. Diese Eindrücke mussten natürlich bei einem Wolfsburger Klassiker verarbeitet werden: Der Original Volkswagen Currywurst.

 

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Erster Test: Volkswagen Passat GTE

[notification type=“notification_info“ ]Update: Die Bundesregierung hat nun die Förderung der E-Mobilität beschlossen. Wir aktualisieren daher noch einmal die E-Auto Artikel, Tests und Fahrberichte. Dieser Original-Artikel stammt vom 23. Juli 2015 [/notification]

 

Amsterdam – Erster Test

Am Plug-In Hybrid geht in den nächsten Jahren nichts vorbei. Sei es, weil ein Plug-In Hybrid genau in das eigene Nutzungsprofil passt oder nur, weil der Hersteller jeweils ein Modell zum „Schönrechnen“ des Flottenverbrauchs benötigt. Plug-In Hybride sind die Brücken-Technologie, mit der wir unsere individuelle Mobilität in die Zukunft retten. Egal, was an der Zapfsäule für absurde Benzinpreise aufgerufen werden.

Wind of Change

Fahrbericht: VW Passat GTE

Fahrbericht Volkswagen Passat GTE 70 habby amsterdam

Der Technokrat kann es!

Ein verspieltes Design kann man dem VW Passat nicht vorwerfen. Aus Wolfsburg stammt die klare Kante, die völlige Konzentration auf die Sachlichkeit. Der aktuelle Passat (B8), im vergangenen Jahr vorgestellt, wirkt nüchtern und seriös wie ein Oberfinanz-Beamter. In diesem Fall schimmert nur die „blaue“ Kante am Kühlergrill ein wenig ungewohnt und auch die klammerförmigen LED-Tagfahrlichter verraten die Andersartigkeit.

Die Kraft der zwei Herzen. Im Passat GTE kombiniert Volkswagen auf Basis des MQB-Baukastens einen Turbo-Benziner mit einem Elektromotor. Die 115 PS starke E-Maschine wurde zwischen Benziner und Doppelkupplungsgetriebe platziert. In Verbindung mit dem 8.7 kWh Lithium-Ionen-Batteriepack soll die Limousine nun für bis zu 50 km rein elektrisch unterwegs sein.

Die Systemleistung des 1.4 Liter Turbo-Benziners und des 85 kW Elektromotors gibt Volkswagen mit 218 PS an, die kombinierte Kraft beider Antriebe soll mit 400 Nm für mehr als souveränen Vortrieb sorgen. Schaut man sich die Papierwerte an, dann sind 7.4 Sekunden bis auf Tempo 100 und 225 km/h Höchstgeschwindigkeit durchaus Werte, mit denen man nicht nur Oberfinanz-Beamte beeindrucken kann.

Richtig verlockend sind die Plug-In Hybride dann beim Blick auf den Kraftstoff-Konsum. Mit einem NEFZ-Wert von 1.7-1.6 Liter Benzin auf 100 km glaubt man an die Seligsprechung. Und vermutlich verwandeln sich Wasserkästen im Kofferraum auch gleich zu Weinkisten.

Nein – eines muss beim Thema Plug-In Hybrid ganz klar sein: „Norm-Verbrauchswerte“ haben in der Realität eine Relevanz wie Kondome im Pfarrhaus. Man braucht beides nicht.

Fahrbericht Volkswagen Passat GTE 12 habby amsterdam

Erster Test des Passat GTE – so fährt er sich:

Um zu erfahren, was der Passat GTE kann und welcher Verbrauch am Ende realistisch möglich ist, hatte Volkswagen nach Amsterdam geladen. Was sinnvoll erscheint. In den Niederlanden werden Elektrofahrzeuge und Hybride massiv gefördert – zudem führen die Niederlande im Strommix die erneuerbaren Energien (Wind, Wasser, Sonne) bereits mit knapp 15%.

Lautlos. Immer wieder gut.

Mit geladenen Akkus steht der Testwagen am Flughafen. Der Druck auf den Knopf erweckt den Passat zum Leben – jedoch ohne Geräusche. Nur die Klimaanlage fängt leise an zu rauschen. 49 km Batterie-Elektrische Reichweite zeigt das Bord-Instrument an. Wahlhebel auf D, die elektrische Parkbremse rückt von alleine aus – und fast lautlos summt sich der Passat GTE in Richtung Ausfahrt.

Im E-Modus nutzt der Passat die Batterie-Leistung, so lange diese zur Verfügung steht. Primär elektrisch zu fahren, ist dann das Ziel. Vom Flughafen aus führt die Route in Richtung Autobahn. Der Passat würde im E-Modus bis Tempo 130 mitspielen, darüberhinaus wäre der Benziner gefragt. Die Autobahnen in den Niederlanden sind jedoch spassfreie Zonen. Tempo 100 bis 120 – mehr ist nicht erlaubt.

ACC und die Burg Passat

Hybrid fahren entspannt. Und Autobahnen rund um Amsterdam und „raus aus der Stadt“ fahren sich sinnvollerweise mit Tempomat und „active cruise control“, dem Abstandsradar. Eingestellt die jeweils erlaubte Geschwindigkeit, rekuperiert der GTE, sobald sein Radar erkennt: Hoppla, der Vorausfahrende ist zu langsam – bitte einbremsen. So wird überflüssige Energie zurückgespeist.

Das gesamte System wirkt – im Spiel mit dem aktiven Spurhalte-Assistenten –  so perfekt, dass man autonom fahrende Fahrzeuge eigentlich binnen Jahresfrist erwartet. Die ersten 30 km blickt man immer mal wieder auf die Batterie-Anzeige im Kombi-Instrument. Alles läuft, es fühlt sich so „richtig“ an. Lautlos stromern. Die Reifen rollen ab, ein wenig säuselt der Wind – aber alles in allem ist es die Ruhe einer Burg, mit der man sich im aktuellen Passat verbandelt fühlt. Außendienstler lieben den Passat. Das Verarbeitungs-Niveau und die „simple“ Bedienstruktur erklären diese Liebe.

Als es nach knapp 40 km von der Autobahn herunter geht, hat der Passat GTE seine Batterien ausgelutscht. Aber – 40 km rein elektrisch. Das ist für die Werks-Angabe von 50 km ein sehr respektabler Wert, zumal die längste Strecke per Tempomat im dreistelligen Bereich gefahren wurde. Jedes km/h weniger verlängert die elektrische Reichweite. Marktbegleiter sind da nicht ganz so überzeugend gewesen!

Das Batteriepaket des GTE kostet den Passat 180 Liter Laderaumvolumen, da man aber zuvor den Klassenstandard definierte, ist der Verlust vertretbar.

Fahrbericht Volkswagen Passat GTE 03 habby amsterdam

Doppel-Herz, für mehr Puls!

0.0 Liter auf 100 km – würde man den Passat GTE nun wieder an der Steckdose parken und aufladen. An der normalen Haushaltssteckdose geschieht dies binnen 4 Stunden 15 Minuten, an einer Typ II-Stecker Wallbox mit 3.6 kW Ladeleistung reichen 2 Stunden 30 Minuten.

Soweit die Theorie. Nachdem der Akku leer gefahren ist, fahren wir die restlichen 20 km im Hybrid-Modus. Nun treibt der 1.4 Liter TSI den großen Passat GTE an. Sobald gebremst wird, rekuperiert das Fahrzeug die Energie, schont damit die Bremsanlage und sammelt Kraft für den nächsten Sprint.

Für die Rückfahrt wird der Passat erneut aufgeladen und jetzt starten wir im GTE-Modus. Das bedeutet: Maximaler Spaß dank maximaler Leistung. Jetzt lebt der Passat auf, sein Mehrgewicht von 170 kg versteckt sich hinter dem freudvollen Antritt der 400 Nm. Im GTE-Modus verschärft er zudem seine variablen Dämpfer (DCC) und auch die Akustik im Innenraum wird auf Dynamik getrimmt. So entsteht ein nachhaltiges Gefühl von Fahrfreude.

Fazit

Grau ist die Theorie

Was man nun wirklich verbraucht? Wir haben 4.0 auf 100 gebraucht, bei 61 gefahrenen Kilometern und zusätzlich 7.6 kWh Strom.

Es kommt auf die Entfernung zur nächsten Steckdose an. Mit einer sinnvollen elektrischen Reichweite von 40 km ist der Passat ein ideales Familien-Auto. Geladen an der Steckdose und im Alltag dann zumeist rein elektrisch unterwegs. Oder wer maximal 40 km pendelt und dann auch während der Arbeitszeit laden darf. Doch auch die Langstrecke muss er nicht fürchten. Der effiziente 1.4 Turbo passt gut zum System des Plug-In Hybrid Passat. Wer sich aus dem Ladebereich entfernt, der sollte den Normverbrauch jedoch nicht ernst nehmen.

Einen Plug-In Hybrid zu kaufen, hat nur dann einen Sinn, wenn man die Chance hat, bei jedem Parken zugleich den Stecker in die Steckdose zu stecken.

Der Passat GTE kostet, besser ausgestattet als seine Brüder, ab 44.250 € und wird ab September ausgeliefert.

 

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

Volkswagen Passat

GTE

Bauart Vierzylinder  Turbo + Elektromotor
Hubraum 1.395 ccm³
Leistung 166 PS / 5.000 -6.000 U/min (Benziner)85 kW @2.500 U/min (Elektromotor)
Kraft 250Nm / 1.600 – 3.500 U/min (Benziner)400 Nm (Gesamtsystem)
Getriebe 6-Gang Doppelkupplung
Antriebsachse Frontantrieb

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[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe 4.757, 1.832, 1.456 mm
Radstand 2.791 mm
Leergewicht 1.735 kg
 Wendekreis  –
Höchstgeschwindigkeit  225 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h  7,4 sec
Normverbrauch 1.7 – 1.6 l/100 km

[/toggle]

[toggle title=“Kosten“]

Basispreis 44.250 €
Testwagenpreis
Versicherung
KFZ-Steuer  –
Rabatt-Chancen mittel
Wertverlust mittel

KFZ-Versicherungsrechner

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News: VW-Rückruf gestartet – Jetzt kommt der Passat dran

Der nun gestartete Riesen-Rückruf bei Volkswagen nimmt im März volle Fahrt auf. Dann sollen die ersten Exemplare des Volumenmodells Passat in die Werkstatt gerufen werden. Begonnen hat die Reparaturaktion jetzt mit dem Pick-up-Modell Amarok. Insgesamt muss der Konzern in Deutschland rund 2,4 Millionen Diesel-Pkw zurückrufen, bei denen die Stickoxid-Emissionen nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Die beiden zuerst zurückgerufenen Modelle sind mit einem 2,0-Liter-Vierzylindermotor ausgestattet. Weitere Modelle mit dem gleichen Motor werden im Anschluss folgen. Die Umrüstmaßnahme besteht in einem Software-Update, das lediglich eine halbe Stunde Arbeitszeit in Anspruch nehmen soll. Analog wird bei den 1,2-Liter-Motoren verfahren, die zum Ende des zweiten Quartals in die Werkstatt gerufen werden sollen. Etwas aufwendiger werden die Arbeiten an den 1,6-Liter-Motoren, die ab dem dritten Quartal starten sollen. Dort ist neben neuer Software auch der Einbau eines sogenannten Strömungsgleichrichters im Ansaugrohr nötig. VW kalkuliert den Zeitaufwand mit 45 Minuten.

News: Das erste automobile Opfer der Abgas-Affäre

Nach dem Jetta ist der Passat für VW das wichtigste Modell auf dem US-Markt. Zuletzt brach die Nachfrage jedoch regelrecht ein, knapp 57.000 Kunden entschieden sich in den ersten acht Monaten des Jahre für die Übersee-Version der Mittelklasselimousine. Fast 17 Prozent weniger als im bereits schwachen Vorjahr. Zeit also für eine Überarbeitung.

Ein aufpoliertes Design und mehr Ausstattung – so lautet das Rezept, mit dem Volkswagen of America seinen einstigen Hoffnungsträger zu besseren Chancen im harten Wettbewerb mit den Platzhirschen Toyota Camry, Ford Taurus und Honda Accord verhelfen. Allein Toyotas Limousinen-Bestseller verkauft sich mehr als viermal so gut wie der Passat.

Ob Verbesserungen wie optionales LED-Licht, hochwertigere Innenraummaterialien und das neue Infotainment-System die Situation ändern, bleibt vor allem vor dem Hintergrund der Diesel-Affäre ungewiss. Auch der geliftete Passat soll mit einem der beanstandeten Vierzylinder-Diesel angeboten werden – ob das so bleibt, ist derzeit unklar. Bei den Benzinern gibt es dafür nun einen modernen 1,8-Liter-Turbo, der den uralten 2,5-Liter-Saugmotor des Vorgängermodells ersetzt. Top-Triebwerk ist weiterhin ein 3,6 Liter großer Sechszylinderbenziner.

Die schwache Nachfrage nach dem Mittelklassemodell ist einer der Gründe für die VW-Probleme in den USA. Mit dem in Europa angebotenen Auto hat der US-Passat bis auf den Namen übrigens nicht viel gemeinsam – unter seinem noch entfernt ähnlich gezeichneten Blech steckt alte Technik, die nur für Nordamerika und China genutzt wird. Aus der Quasi-Premiumlimousine wie wir sie kennen wird dadurch eine größeres, aber auch billigeres Budget-Modell.

Im Wettbewerb mit der starken Konkurrenz aus Japan, Korea und den USA konnte sich der eher solide als glänzende Passat bislang noch einigermaßen erfolgreich auf das Alleinstellungsmerkmal Diesel-Motor sowie auf den guten Ruf deutscher Ingenieurskunst berufen – das funktioniert nun allerdings bis auf weiteres nicht mehr. So dürfte der geliftete Passat nach Umwelt und US-Verbrauchern das erste automobile Opfer der Abgas-Affäre werden.

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VW Passat GTE – Mein Lifestyle!

Der „Klassiker“ VW Passat wurde mit dem Modellwechsel vor wenigen Monaten zum richtig schicken Auto, das die Distanz zur hauseigenen Premiummarke Audi deutlich verkürzt hat. Solide verarbeitet und mit den typischen Eigenschaften eines Passat – hierzulande meistens in der Kombiversion – so wird er geliebt.

Benziner, Diesel, alles im Programm, aber so richtiges Lifestyle-Feeling wollte unterm Carport in der Neubausiedlung nicht aufkommen. Irgendwie ist es halt doch ein „normaler“ Passat. Das kann nun der neue Passat GTE ändern!

Plug-In Modelle, also Fahrzeuge,die neben dem Benziner auch einen Elektromotor unterm Blechkleid haben und an der Steckdose „aufgetankt“ werden können, heißen bei Volkswagen „GTE“. Angefangen mit dem Golf GTE, wird die umweltbewusste Fahrzeug-Reihe nun mit dem erfolgreichen Volumenmodell Passat fortgesetzt.

In schickem Weiß wird der neue VW Passat GTE aktuell in Amsterdam präsentiert, die Markteinführung ist für Herbst bei uns vorgesehen. Amsterdam, fragt man sich, warum dort? Weil die niederländische Regierung einiges in den mobilen Wandel investiert hat und dort an allen Ecken Ladesäulen stehen. Ebenso sind in der Stadt, in den zentralen Parkhäusern, ganze Reihen mit Dutzenden von Plätzen, neu, schön und hell, für Elektro- und Plug-In-Hybrid Autos reserviert.

Lifestyle Fahrbericht 48 Volkswagen Passat GTE

Und das ist natürlich das geplante Einsatzgebiet auch hierzulande. Der Außendienstler wird sicherlich weiterhin mit dem Dieselaggregat am besten bedient sein. Aber wer im Speckgürtel der Cities wohnt, ob Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Rhein-Main oder München und zum Büro in die Stadt muss, für den könnte der Passat GTE eine Alternative zum Diesel darstellen.

Manche mögen auch einfach den Dieselmotor nicht oder das Tanken mit dem Handschuh, um sich vor dem Geruch zu schützen. Dazu ständiges Stopp-and-Go im urbanen Umfeld, was ein Benziner normalerweise mit erhöhtem Verbrauch retourniert, auch bei einer Start-Stopp-Mechanik.

Der Passat GTE schafft laut Werksangabe bis zu 50 Kilometer rein elektrisch und das bis zu 130 km/h schnell. Das sollte für die meisten Städte ausreichen, respektive, diese zu erreichen. In der Tiefgarage des Büros dann den Stecker in die Steckdose und abends wieder voll elektrisch nach Hause. So ist das Konzept gedacht und für viele möglich, wenn auch nicht für jeden. Wenn mal keine Steckdose vorhanden ist, kann der Benzinmotor während der Fahrt die Batterie laden. In der Kombination aus beiden Antrieben, dazu der Ladevorgang während der Fahrt, sind theoretisch über 1.000 Kilometer Reichweite drin, bis der 50 Liter Tank und die Batterie leer sind.

Lifestyle Fahrbericht 58 Volkswagen Passat GTE

Fährt man den Passat GTE allerdings sportlich – als Systemleistung stehen dem Fahrer volle 218 PS an – steigt der Verbrauch auf Höhe eines normalen Benziners. Man hat also keinen Nachteil, außer dem höheren Anschaffungspreis gegenüber einem „normalen“ VW Passat. Die GTE Limousine startet bei 44.250 Euro, der beliebte Variant genannte Kombi bei noch einem Tausender mehr. Auf der anderen Seite kosten rein elektrisch gefahrene 100 Kilometer nur etwas über 3 Euro. Konkurrenzlos zum reinen Benziner und den Spritpreisen.

GTE bedeutet, ähnlich wie das hauseigene GTI, natürlich Sportlichkeit und der „Öko“-Passat zeigt plötzlich sein anderes Gesicht. Per Tastendruck auf in den „GTE“-Modus, in dem der Passat die maximale Systemleistung von 218 PS zur Verfügung stellt und dabei verschiedenste Parameter wie die Gaspedal- und Lenkungskennlinien dynamischer auslegt. Der 1,4 Liter große TSI-Motor steuert eine Leistung von 156 PS bei, die E-Maschine liefert umgerechnet 115 PS. Das maximale Drehmoment des Plug-In-Hybridantriebs liegt mit kraftvollen 400 Newtonmetern eher auf Diesel-  als auf Benziner-Niveau. So beschleunigt der Passat GTE in 7,4 Sekunden auf 100 km/h (Variant: 7,6 Sekunden). Als Höchstgeschwindigkeit erreichen beide Versionen 225 km/h.

Aber der Passat GTE ist noch mehr als eine eigenständige Ausstattungslinie. Auch serienmäßig hat er einiges zu bieten: Die LED-Scheinwerfer, die für die GTE-Modelle blaue Linie akzentuieren das Äußere auch hier, die Müdigkeitserkennung, die Multikollisionsbremse, das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion, der ParkPilot für den Front- und Heckbereich und Komfortsitze (vorn).

„Nicht nur mehr Watt im Innenraum, sondern nun auch unter der Haube.“

Der High-Tech Passat, der Individualist im Passat Programm, ist natürlich auch weiter individualisierbar. „Watt“ gibt es zusätzlich zum neuen Elektromotor-Antrieb wie auch beim normalen Modell im Innenraum. Der dänische Soundspezialist Dynaudio liefert mit seiner „Confidence“-Anlage und dem neuen 12-Kanal-Verstärker den passenden Sound zu solch einem Lifestyle-Gefährt. Verschiedene Sound-Charaktere wie Dynamic, Speech, Soft und Authentic lassen in Sachen musikalischem Entertainment keine Wünsche offen. Und wo lässt sich mobil Musik besser genießen als in einem lautlosen Automobil?

Der VW Passat GTE fährt sich angenehm, wie wir das bereits vom Golf GTE kennengelernt haben. Ruckfrei und ohne Unterbrechung schaltet das 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), genau, wie auch der Wechsel und das Zuschalten des Benziners funktioniert.

Ein Volumenmodell wird der Passat GTE sicherlich, vor allem ohne staatliche Förderung hierzulande, nicht. Wer sich aber für ein „Traditionsmodell“ interessiert und sich in der schicken Neubausiedlung von den Fahrern der Aufsteigerklasse absetzen möchte, der könnte sich den schicken Passat GTE unters Natur-Holz-Carport stellen.

Linktipp: Fahrbericht zum neuen Passat GTE auf motoreport.de

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Erste Fahrt im neuen Škoda Superb

Italien – Erster Test

Man läuft im Testalltag nach dem mittlerweile tausendsten Artikel zu einem neuen Auto schnell Gefahr, das allseits beliebte Motor-Journalisten Bingo Spiel zu spielen. Gerade bei der Marke Škoda und dem neuen Superb war diese Gefahr wieder so richtig groß. Mein Kollege Sebastian Bauer saß mit mir in Italien im neuen Superb und wir waren uns einig, mit einem „simply clever“ Bingo-Bogen würde man aus den kommenden Fahrberichten zum neuen Škoda Superb ein unterhaltsames Spiel gestalten. Die Aufgabe, nun den neuen Superb zu beschreiben, ohne selbst in die Buzzword-Fallen zu tappen, war keine leichte.

Bemannte Raumfahrt

Erste Testfahrt im neuen Škoda Superb

testfahrt skoda superb

Aufgabe: Vermeiden Sie die Worte simply clever, Raumangebot und Volkswagen Passat, beschreiben Sie dennoch den Charakter des neuen Superb.

Um nicht gleich zum Start in die Buzzword-Falle zu tappen, erst einmal ein Detail von der Rücksitzbank. Man könnte natürlich sagen: So einen universalen iPad-Halter anzubieten, ja, Smartphones passen auch, wäre ganz schön clever, aber das ist zu nah am „simply clever“ Slogan von Škoda. Und natürlich könnte man dann sagen, aufgrund des Raumangebotes (möööp!) stellt man sich selbst ein Bein – denn, ein Tablet, montiert an der Kopfstütze des Beifahrersitzes, lässt sich von der Rücksitzbank aus kaum noch bedienen. Eben weil so viel Platz in Reihe zwei vorhanden ist. Škoda bietet also nicht nur den modularen iPad-Halter für die Kopfstütze an, sondern gleich auch noch die Möglichkeit, das Pad/Smarthpone im gleichen Halter nicht mehr an der Kopfstütze zu montieren, sondern in einer passenden Buchse in der hinteren Mittelarmlehne.

Einfach clever! (ups)

testfahrt superb

125 bis 280 PS – Superbes Angebot an Motoren

Der Erfolg der Marke Škoda (aktuell übertrumpft man sich von Quartal zu Quartal mit neuen Verkaufsrekorden) basiert schlicht auf guten Produkten. Kombiniert mit einem guten Design. Sachlich, aber nicht langweilig. Wer das Vergnügen hat, hinter einem neuen Superb auf der Autobahn herzufahren, der kommt nicht umhin, die Arbeit des Škoda-Designers Kaban zu loben. Seriös im Auftritt, aber dennoch sexy auf der Straße. Im dunklen Farbton eines Braunschwarz wird aus dem Superb eine wundervolle Fließheck-Limousine. Ich bin geneigt zu sagen: Der schönere Audi A5. Der elegantere A6. Der modernere A4. Der emotionalere VW Passat.

Wertig, ohne plump zu wirken

detailfoto skoda superb testfahrt

Das ordentliche Motorenangebot aus fünf Benzinern und drei Dieselmotoren mit einer Leistungsspanne von 125 bis 280 PS verleiht jedem Superb einen ganz eigenen Charakter. Der gefahrene 150 PS Diesel (2.0l TDI) und der ebenso gefahrene 220 PS Benziner (kennt man ähnlich aus dem VW Golf GTI) passen beide extrem gut zum Superb. Beide eint ein lockeres, geradezu leichtfüßiges Fahrverhalten. Der Superb wirkt auf jeder Ebene seiner neuen Modellgeneration wertig. Natürlich gibt sich der Innenraum keinen Schwächen bei Material oder Verarbeitung hin. Nichts wirkt nach „Low-Budget-Lösungen“. Dennoch, es fehlt irgendwie die „wohlige Schwere“ von Luxus-Limousinen.

Ein Blick in das Datenblatt klärt auf.

Trotz Wachstum in der Länge (+3 cm), in der Breite (+5cm) und beim Radstand (+8cm) ist der Superb je nach Motorisierung und Ausstattung ein echter Leichtfuß. Mit 1.485 kg wiegt der 110 PS Diesel kaum mehr als ein modernes Fahrzeug aus dem Kompaktwagen-Segment, obwohl man mit dem neuen Superb ein bis eventuell zwei Fahrzeugklassen darüber rangiert.

MQB

Der Superb basiert auf der jüngsten Ausbaustufe des Wolfsburger-Konzernbaukastens mit dem Namen: MQB. (Bingo?) Und teilt sich damit, wie der VW Passat (Bingo?) die gleiche Plattform, die auch der Volkswagen Golf besitzt. Allerdings dürfte mit dem Superb damit nun die maximale Ausbaustufe dieser Plattform erreicht sein.

Mehr als Pflicht

Das Raumangebot ist in dieser Klasse – Bingo – wieder einmal der Maßstab. Der Kofferraum will mit 625 Litern bereits in der Fließheck-Version vielen Kombis in diesem Segment das Fürchten lehren. Umgeklappt entsteht ein 1.760 Liter großes Abteil. Dank der großen Heckklappe lässt sich der so entstandene Laderaum zudem locker beladen.

So fährt sich der Škoda Superb

Handlich. Und im Falle des 220 PS starken Benziners richtig dynamisch. Dazu trägt auch das erstmalig angebotene aktive Fahrwerk bei. In fünf Stufen lassen sich die Dämpfer nun einstellen. Von eco bis sport, die hinterlegten Parameter der DCC getauften (dynamic chassis control) Fahrdynamikkontrolle sorgen für einen Charakterwechsel, der spürbar ist. Fiese Frostaufbrüche pariert der Superb am souveränsten im Comfort-Modus. Wer weniger Seitenneigung beim Auskosten der Querdynamik wünscht, der schaltet auf Sport.

Der 220 PS Turbo-Benziner wird mit dem 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe geliefert, trotzdem wiegt der Superb kaum mehr als 1.500 Kilogramm. Er nimmt es eben leicht. Das führt zu einem fröhlichen Handling.

Erstmalig bietet Škoda den 1.4 Turbo-Benziner mit Zylinderabschaltung an. Aus dem Vierzylindermotor wird so bei geringer Motorlast ein Zweizylinder. Mit einem kombinierten Normverbrauch von 4.8 Litern hinterfragt der 150 PS-Benziner die Notwendigkeit der Dieselmotoren.

skoda superb in fahrt

Fazit

Hightech-Fahrspaß

Das kann man vergessen. Man kommt einfach nicht umhin, die Schlagworte des „simply clever Bingos“ zu verwenden. Nicht wegen des obligatorischen Eiskratzers im Tankdeckel. Auch nicht, weil der Superb mehr Platz bietet als der Passat. Auch nicht, weil er der vermutlich der effizienteste MQB-Vertreter ist. Eher noch, weil der neue Superb eben auch der erste Vertreter aus dem VW-Konzern ist, dessen Multimedia-Einheit sowohl Android-Auto als auch Apple Carplay und Mirror-Link unter einer Oberfläche anbietet und zudem einen LTE-Router offeriert. Weil er eben mehr offeriert, als man erwartet.

Und von der Armada an Assistenz- und Sicherheitssystemen habe ich auch noch nichts gesagt. Einparken und Ausparken per Assistent? Natürlich.

Wie will man das alles denn anders umschreiben? Clever, einfach clever trifft es eben.

Der Superb wird es den Konzernbrüdern ordentlich schwer machen. Denn ganz egal, worauf man Wert legt, der Škoda Superb kann es. Er glänzt bei der Verarbeitung, beim Design, bei der Ausstattung und beim Angebot der Multimedia- und Assistenzsysteme. Einzig das LED-Licht wurde dem großen Tschechen vorenthalten.

Billig waren die Tschechen nie, aber mit dem Erfolg zieht auch der Preis an. Der Grundpreis von 24.950 € ist attraktiv – wer sich jedoch in der umfangreichen Preisliste bedient, der landet schnell in der Region oberhalb von 40.000 €.

 

 Linktipp: Autoblogger Jens Stratmann hat auch eine Meinung zum Škoda Superb. Bei Sebastian findet man das „Skoda-Bing“ zum Superb. Im Autohaus Wolfsburg ist Jens noch einmal zu Werke gegangen. Und das Auto-Journalisten-Bingo fand seinen Weg auch in die Autorevue.at. Und nicht verpassen sollte man Fabians Meinung zum neuen Superb

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

Škoda Superb

2.0 TDI 6-Gang manuell

Bauart 4-Zyl Reihenmotor, Turbo, Direkteinspritzer
Hubraum 1.968 ccm³
Leistung 150 PS / 3.500 – 4.000 U/min
Kraft 340 Nm / 1.750 – 3.000 U/min
Getriebe 6-Gang manuell
Antriebsachse Vorderachse

[/toggle]

[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe 4.861, 1.864, 1.468
Radstand 2.841
Leergewicht 1.485
 Wendekreis  11.1 m
Höchstgeschwindigkeit 220 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 8,8 sec
Normverbrauch  4.0 l/100 km

[/toggle]

[toggle title=“Kosten“]

Basispreis 28.190 €
Testwagenpreis
Versicherung
KFZ-Steuer  –
Rabatt-Chance gering
Wiederverkaufswert hoch

KFZ-Versicherungsrechner

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[notification type=“notification_warning“ ]Foto-Galerie[/notification]

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Genf 2015: Mehr Freiheit im Volkswagen Passat

Mehr Freiheit beim Fahren verspricht Volkswagen mit dem Passat Alltrack, der auf dem Genfer Automobilsalon (3. – 15.3.2015) sein Debüt gibt. Mit 2,75 Zentimetern mehr Bodenfreiheit, eigenständigen Offroad-Look und dem permanenten Allradantrieb 4Motion ist er auch für unwegsameres Terrain gerüstet, die Fahrprofilauswahl und die adaptive Fahrwerksregelung sorgen für mehr Komfort. Zahlreiche Assistenzsysteme und Smartphone-Anbindung sind ebenso selbstverständlich wie 2,2 Tonnen Anhängelast (Ausnahme: 110 kW /150 PS TSI). Das Leistungsspektrum der fünf Antriebsaggregate reicht von 110 kW / 150 PS bis 176 kW / 240 PS.

(ampnet/jri)

Mitsubishi Outlander im Fahrbericht

Im Herbst 2013 kam der neue Outlander zu den Deutschen Mitsubishi-Händlern, ein guter Zeitpunkt noch einmal auf die nun ausgelaufene Outlander Generation zu schauen.

Es ist in der Automobil-Branche ein ungeschriebenes Gesetz: Gegen Ende des Modell-Zyklus bekommt man von einem Modell die besten Angebote. Sondermodelle, Ausstattungs-Extras inklusive die zuvor teuer zugekauft werden mussten und das Fahrzeug ist zudem auch noch ausgereift. Keine Spur mehr von anfänglichen Kinderkrankheiten.

Ist ein gebrauchter Outlander eine Empfehlung?

Bereits zu seinem letzten Facelift vor 2 Jahren war der Mitsubishi Outlander eine Kaufempfehlung unter Experten. So hatte die AutoBild den Outlander unter anderem zum „Wertmeister“ erklärt und auch bei der „Auto, Motor und Sport“ konnte der Outlander im Vergleich mit anderen kompakten SUV eine gute Figur machen.  Und auch im Autobild Allrad Dauertest konnte der Crossover mit seinen Talenten überzeugen.

Crossover, Kombi oder SUV?

Zuverlässiger geht es nicht!

Der Outlander ist eine praktische Mischung aus einem SUV und einem Familientauglichen Kombi, eben ein echter Crossover.  Es gibt immer weniger Fahrzeuge die ganz klar einer Kategorie zugeordnet werden können und der Outlander macht da keine Ausnahme.

Für einen echten SUV erinnert seine Grundform zu sehr an einen Kombi, für einen Geländewagen ist die Bodenfreiheit zu gering, für einen einfachen Kombi ist die Bodenfreiheit jedoch zu hoch und in Verbindung mit dem Mitsubishi-Allrad-System leistet der Outlander eben auch abseits der flachen Landstraßen viel mehr als man von einem Kombi erwarten würde.

So spielte der Outlander den Vorreiter für Fahrzeuge wie den Passat Alltrackl. Wobei der Outlander mit einem noch größeren Kofferraum und einer dritten Sitzreihe punkten kann.

Als 2.2 Liter Diesel mit 156PS erhält man den viel talentierten Japaner mit einem Doppelkupplungsgetriebe.

Was besonders im Langzeit-Test der AutoBild allrad aufgefallen ist, es gab nichts auffälliges. 81.000km ohne einen einzigen Defekt, ohne zusätzlichen Werkstatt-Aufenthalt und Panne. Das ist vermutlich die Zuverlässigkeit die man sich gönnen will, wenn man einen Neuwagen kauft.

Im Falle des Outlander kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen – mein Testwagen damals war ebenfalls ein 2.2 Liter Diesel mit dem Doppelkupplungsgetriebe und einer vollständigen Innenausstattung. Von der Sitzheizung bis zum Kurvenlicht war alles verbaut was die tägliche Fahrt angenehmer macht.  Für die tägliche Tour kann man sich eigentlich kaum ein praktischeres Auto vorstellen. Der Einstieg ist höher als bei normalen Limousinen aber eben nicht so hoch wie in einem echten Geländewagen.

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Wer noch immer grübelt ob es richtig ist einen Gebrauchtwagen zu kaufen, dessen Modellreihe bereits einen Nachfolger hat, der sollte auch daran denken, dass der neue Outlander nicht mehr mit dieser prägnanten Schnauze (Jet-Fighter Kühlergrill) daherkommtt. Und natürlich sind in den Autobörsen die Angebote für Vorführfahrzeuge und junge Gebrauchte mittlerweile groß und die Preise sehr attraktiv.

So spart man gegenüber dem Listenpreis schnell einmal 8.000€ und mehr – wenn man einen Vorführer nimmt. Und dann war das bereits gute Preis-Leistungsverhältnis einfach unschlagbar,  mit dem Vorgänger- Outlander bekommt man ein Auto, dass auf allen Straßen zu Hause ist und das, wie die Kollegen von AutoBild festgestellt haben, bedingungslose Verlässlichkeit bietet.

Zur Hersteller-Seite geht es hier lang …

Aktuelle Suchanfragen:
Nissan Micra im Vergleich

Hilfe, mein Nachbar hat seinen Passat geschrumpft.

Hilfe mein Nachbar hat seinen Passat Variant geschrumpft, oder so ähnlich.

Im Vordergrund der aktuelle Nissan Micra. Ein so genannter „Kleinwagen“. Also die typische „Hausfrauenklasse“ – oder, Genderfair, die Kleinwagenklasse für Menschen mit dem Anspruch an ein Auto, eher anspruchsbefreit zu sein.

Dahinter, ein VW Passat Variant aus den 90zigern des letzten Jahrtausends. Ein Familienkombi. Um genau zu sein, ein Passat B3 (Typ 35i) aus den Baujahren 1988 bis 1993 und wegen seines fehlenden Kühlergrills gerne auch als Nasenbär bezeichnet. Das war damals und so lange ist damals in diesem Fall ja gar nicht her, das war damals die „Mittelklasse“.

Das Beispiel zeigt sehr schön, wie sehr unsere Autos gewachsen sind. Kleinwagen sind keine anspruchslosen Kleinwagen mehr. Sie mögen kürzer sein, wobei der Radstand des ehemals als für Mitfahrer besonders geräumig geltenden Passat nur 20cm länger ist, die Gesamtlänge des Fahrzeuges jedoch fast 80 Zentimeter mehr beträgt. Ergo: Längere Radstände, kürzere Überhänge und die gleichen Radgrößen machen aus der heutigen Kleinwagenklasse schon fast die Familienkombis der 90ziger.

Welches Auto heute praktischer ist?

Was denkt Ihr? Sagt mir Eure Meinung.

Nissan Micra vs Passat Variant
Nissan Micra vs Passat Variant
VW Passat Alltrack

Passat für alle Fälle

Mit dem neuesten Volkswagen Passat Modell präsentieren die Wolfsburger Autobauer einen interessanten Grenzgänger zwischen den Welten von PKW und SUV

Volkswagen Passat Alltrack

Der neue Passat Alltrack verbindet die scheinbar widersprüchlichen Bedürfnisse Automobiler Unabhängigkeit sowohl auf, als auch abseits der Asphaltpisten. Ein wenig erinnert der Alltrack dabei natürlich an den bereits erfolgreich in die 2.te Generation fahrenden Audi A6 Allroad.

Was bei Audi bestens funktioniert, kann für einen Volkswagen Passat nicht falsch sein und so hat man in Wolfsburger die erfolgreiche Kombiversion des Passat mit neuen und für einen Passat ungewöhnlichen Fähigkeiten ausgerüstet und die ganze Karosserie um 3 Zentimeter auf 165mm Bodenfreiheit angehoben.

Der Passat Alltrack wird in einer Front- und einer Allradantriebsvariante angeboten. Wobei wir die 4MOTION getaufte Allradversion für die sinnvollste Verbindung mit dem Offroad-Charakter des praktischen Passat empfinden. In Verbindung mit den starken Turbomotoren ist der Passat Alltrack bestens als Zugfahrzeug geeignet und darf bis zu 2.2 Tonnen an den Haken nehmen. Die beiden Turbobenziner leisten 160PS bis 210PS die beiden Turbodiesel sind in Versionen mit 140PS und 170PS lieferbar, wobei die beiden stärksten Varianten von Benziner und Diesel nur als 4MOTION ausgeliefert werden.

Um zu zeigen das man es bei Volkswagen mit der Offroad-Fähigkeit des Passat Alltrack ernst meint, hat der SUV-Grenzgänger als einziger VW-PKW in Serie Schalter für die Umstellung Offroad-Fahrbetrieb. Hierbei werden die Kennlinien der ABS-Steuerung, des Gaspedals und der Schaltstrategie des DSG-Getriebe beeinflusst.

Weil man bei den vielen Fähigkeiten des neuen Alltrack als Fahrer vermutlich früher an die Grenzen stößt als der neueste Sproß der Passat-Familie, hat VW unter anderem einen „Müdigkeitswarner“ als Assistenzsystem in Serie verbaut.

Die Preise für den Passat Alltrack starten bei 33.450€

Wir finden: Wenn der Wüstenwind über Stock und Stein fegt, dann sind wir dabei! Top.

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