Volkswagen Arteon – Der Klassen-Patient

#läuft – ein Hashtag, der bei Volkswagen nicht immer passend scheint. Der Volkswagen Phaeton? Ein Prestige-Objekt, ein tolles Auto, aber dennoch ein Flop. Der Volkswagen Passat CC bzw. nur „CC“ – wie er später hieß? Auch nicht gerade das, was man einen Kassenschlager nennen würde. Die Diesel-Thematik wollen wir jetzt nicht auch noch hervorkramen. Und dennoch: Volkswagen ist einer der erfolgreichsten Automobil-Konzerne der Welt, der allerdings ohne ein echtes Flaggschiff auskommen musste – bis jetzt! Dieser Aufgabe möchte sich der neue Volkswagen Arteon annehmen und gleichzeitig den CC wie auch den Volkswagen Phaeton beerben.

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News: VW Phideon – Der kleine Phaeton für China

Weil in China eine kaufkräftige Mittelschicht heranwächst, denen zwar ein Audi A6 noch zu teuer ist, die aber auch keinen VW Passat oder den ganz ähnlichen Magotan mehr fahren wollen, reagiert Volkswagen nun mit dem Phideon. Die Fünfmeter-Limousine wurde ganz nach den individuellen Wünschen der chinesischen Autofahrer konzipiert und entstand in Zusammenarbeit mit dem langjährigen Joint-Venture-Partner SAIC-Volkswagen in Shanghai. Auch die Produktion erfolgt in China.

Weil in China eine kaufkräftige Mittelschicht heranwächst, denen zwar ein Audi A6 noch zu teuer ist, die aber auch keinen VW Passat oder den ganz ähnlichen Magotan mehr fahren wollen, reagiert Volkswagen nun mit dem Phideon.
Weil in China eine kaufkräftige Mittelschicht heranwächst, denen zwar ein Audi A6 noch zu teuer ist, die aber auch keinen VW Passat oder den ganz ähnlichen Magotan mehr fahren wollen, reagiert Volkswagen nun mit dem Phideon.

Mehr Chrom, mehr Holz, mehr Dekorelemente und ein auf den Fahrer zugeschnittenes, hochmodernes Cockpit zeichnen den Innenraum des Phideon aus. Zentral im Armaturenbrett tickt auf ausdrücklichen Wunsch der Chinesen wie im Luxussegment eine hochwertige Analoguhr. Zusätzlich bietet die Oberklasse-Limousine grandiose Beinfreiheit im Fond. Kein Wunder bei einem Radstand von gut drei Metern. „Der Phideon erfüllt alle Kriterien einer Chauffeurslimousine“, sagt VW-Designchef Klaus Bischoff.

Mehr und mehr chinesische Autofahrer lieben es mittlerweile jedoch, sich selbst hinter das Lenkrad zu setzen. Was VW dem Phideon unter die Haube gepackt hat, dürfte sie nicht enttäuschen. Das Messemodell ist mit einem Dreitliter-V6-Benziner (300 PS) und Allradantrieb ausgestattet und wird dann sicher den oberen Rand des Preisrahmens von 400.000 RMB erreichen, umgerechnet rund 55.000 Euro. Die Basis soll bei 300.000 RMB (41.000 Euro) starten und wird den Zweiliter-TSI-Benziner sowie Frontantrieb erhalten. Dieselmotoren mögen die Chinesen nicht. Eher schon Plug-in-Antriebe, weil diese steuerlich subventioniert werden und bessere Aussichten auf die Zuteilung eines Kennzeichens in den Großstädten bieten. VW plant eine GTE-Variante des Phideon im nächsten Jahr.

Technisch entstand der Phideon – der Name ist ein Kunstwort und soll phonetisch an Fides, die römische Göttin der Treue erinnern – als erster Volkswagen auf dem modularen Längsbaukasten MLB (der Passat basiert auf dem MQB, der Motor ist hier quer eingebaut) und zeigt zudem die neue Designausrichtung der Marke Volkswagen: eine sehr breitenbetontes Gesicht und extrem saubere Karosseriefalze. Die sogenannte Charakterlinie an der Flanke nimmt hier einen Superlativ ein. Mit dem Rekordwert von nur 114 Grad wurde das äußere Karosserieblech so scharf gebogen, dass unterhalb der Linie eine Schattenfuge entsteht, die fast konkav wirkt und dem Phideon eine hohe Präzision verleiht.

Die Fünfmeter-Limousine wurde ganz nach den individuellen Wünschen der chinesischen Autofahrer konzipiert und entstand in Zusammenarbeit mit dem langjährigen Joint-Venture-Partner SAIC-Volkswagen in Shanghai.
Die Fünfmeter-Limousine wurde ganz nach den individuellen Wünschen der chinesischen Autofahrer konzipiert und entstand in Zusammenarbeit mit dem langjährigen Joint-Venture-Partner SAIC-Volkswagen in Shanghai.

Jetzt wird sich Volkswagen die Frage gefallen lassen müssen, warum solch eine Oberklasse-Limousine nicht bei uns angeboten wird? Zumal zwischen dem Passat und dem Phaeton noch wunderbar Platz wäre. Offiziell nimmt VW hierzu keine Stellung. Doch soll der Phideon, so ist zu hören, schon bald auch außerhalb Chinas verkauft werden. Gut möglich, dass eines Tages Europa dazugehört.

Autor: Michael Specht/SP-X

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#becausesoundmatters – Dynaudio

Ein Roadtrip der Ohren öffnen sollte. Mit dem Volkswagen Phaeton von der Gläsernen Manufaktur in Dresden, in das Herz der Lautsprecher-Manufaktur von Dynaudio!

Von Dresden führte uns der Trip über die Deutschland-Zentrale von Dynaudio in Rosengarten bei Hamburg, bis nach Skanderborg in Dänemark. Dem Firmensitz von Dynaudio, und dem Herzen der Produktion. Nachdem wir genug Zeit hatten, die High-Ende Soundanlage im Volkswagen Phaeton zu testen, war es an der Zeit, hinter die Kulissen zu schauen.

Ich sag es nochmal: Ich habe keine Ahnung von HiFi – aber ich bin jemand der guten Sound schätzen kann. Auf der Tour habe ich jedoch vieles über „guten Sound“ gelernt. So dachte ich immer, ein guter Sound ist wie guter Wein. Völlig individuell. Und jeder findet den ganz eigenen Geschmack. Aber das stimmt nur zum Teil. Es gibt so etwas wie einen Referenz-Klang, bei Wein gibt es das nicht. Denn die Referenz-Traube an sich, die ist bereits Geschmackssache. Bleibt man beim Beispiel mit dem Wein, dann ist die Aufgabe eines guten Winzers, den Original-Geschmack der Traube in flüssige Form zu bringen. Barrique-Fässer  wären da bereits eine dröge Verfälschung des Originals. Denn bei Musik, bei guter Musik, geht es darum, den Sound im Original wiederzugeben. Ton für Ton. Was so einfach klingt, wird vor allem durch moderne Technik erst einmal erschwert. Im Auto, auf dem Handy und zu Hause nutzen wir immer mehr Streaming-Formate. MP3s waren der Anfang und kluge Köpfe wollten nichts böses als sie anfingen die Musik zu komprimieren. Aber das Ergebnis kann – egal wie clever komprimiert – nicht mehr dem Original entsprechen. Das Ergebnis? Klanglicher Matsch.

Die Herausforderung für Premium-Soundsysteme ist also, aus dem Matsch das „bestmögliche“ heraus zu kitzeln. Das tuen einzelne Hersteller auf ganz eigene Arten. Die einen sind heftigst Basslastig, die anderen übertreiben es bei den Höhen und jeder denkt, er hätte das „Musik-Barrique-Faß“ mit dem er den besten Wein Klang aus dem Musikstück holt.

Pure Sound – Dynaudio

Wie versaut mein Musik-Empfinden ist, zeigte sich bei der Demonstration der aktuellen Top-Seller von Dynaudio. Die XEO4 sind kabellose Aktive Lautsprecher. Putzig klein. Und natürlich vermisste ich den Bass. Bin ich doch bislang der Typ: Subwoofer auf Endanschlag und wenn ich den anwerfe, dann üblicherweise zusammen mit einem BluRay-Film oder einem HD-Streaming. Und dann muss die Decke wackeln wenn es zur Sache geht. Aber – und das war für mich auf dem Trip die größte Offenbarung: Ich habe halt vom „Musik hören“ also dem wirklichen „Musik hören“, einfach keine Ahnung.

Also im Soundstudio von dynaudio auf den Sessel im „Sweet Spot“ der XEO4 gesetzt und gelauscht. Die Augen geschlossen. Und einfach mal zugehört.

Yello – Rubberbandman

Und plötzlich bekommst Du dieses Gefühl. Vor dir baut sich direkt das Mischpult auf, Du sitzt direkt im Studio, hörst jeden Tonwechsel direkt aus dem Synthesizer von Elektropop-Künster Dieter Meier.

Oder das Stück hier:

Musik hören bedeutet, die Musik so zu hören, wie der Künstler sie abgemischt hat. Nicht mit mehr Bass, nicht mit einem synthetischen Rock, Pop, Klassik, Whatever-Profil, sondern pur und unverfälscht. Und das ist das Credo von Dynaudio.

Und in dem was Dynaudio tut, scheinen sie so richtig gut zu sein. Ich kann es wie gesagt nicht beurteilen, weil ich bin ja der Typus: „Rumpel und Schepper“, aber wenn man durch die Musikstudios dieser Welt tingelt, dann wird man überall eine Gemeinsamkeit entdecken: Lautsprecher von Dynaudio.

Und auch die Film-Produzenten nutzen zum abmischen ihrer Filmmusiken nicht selten die Tonstudios in denen Dynaudio den Ton angibt.

Besichtigung der Dynaudio-Fertigung

Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel „Handarbeit“ in einem wirklich guten Lautsprecher steckt. Bei der Fertigung von Dynaudio in Dänemark von einer Lautsprecher-Manufaktur zu sprechen ist vollkommen berechtigt. Und es war eine mehr als interessante Erfahrung. Vor allem für jemanden wie mich, der zwar gerne beim Auto fahren Musik hört, aber eigentlich nie behauptet hätte, in irgendeiner Weise „audiophil“ zu sein. Hauptsache ein satter Bass, ordentlich wumms. Wobei mir der Druck unter der Haube eines Autos immer noch wichtiger ist, als der Druck aus dem Verstärker und den Lautsprecher-Membranen, auch wenn ich ein wenig beeindruckt bin. Denn die 1.000 km/h mit denen sich eine Hochtöner-Membrane bewegen kann, die werde ich auf der Autobahn nicht erreichen :).

Egal – der Phaeton V6 TDI war ein wundervolles Reisemobil für die lange Strecke, seine Dynaudio-Anlage brachte mir den „puren Sound“ näher und öffnete mir die Ohren.

Der Besuch der Phaeton- Geburtsstätte in Dresden – auch eine Manufaktur – spannte den idealen Bogen zu der Lautsprecher-Manufaktur von dynaudio. 

 

 

Das ist Teil 3 - zu Teil 2 - zu Teil 1 - AWR-Magazin - autophorie.de - trenddokument.de
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Die Oper auf Rädern – Der Phaeton mit Dynaudio Soundsystem

Teil 2 des Dynaudio-Roadtrip:

Because sound matters

Es ist kein Zufall das Volkswagen sich damals zu entschied das Phaeton Werk in Dresden zu errichten. Und der Begriff Werk ist zu nüchtern für das, was man in Dresden findet, sucht man nach der Geburtsstätte des Volkswagen Phaeton.

Die gläserne Manufaktur

Seit 2001 wird der Phaeton, Volkswagens erster Aufschlag in der Automobilen Oberklasse, nun in Dresden gefertigt. Dabei liegt seine Geburtsstätte nicht in einem schnöden Industrieviertel, sondern im Herzen der Sächsischen Metropole. Und als Zeichen der Offenheit, der Integration von Menschen und Automobilen, wurde die “Gläserne Manufaktur” auch nicht als schnöder Industriebau nach reinen Funktionszwecken erbaut. Das Architekturbüro rund um Gunter Henn hat mit der Gläsernen Manufaktur ein stilistisches Meisterwerk des Industriedesigns abgeliefert. Besucher werden eingeladen inmitten der Geburtsstätte zu verweilen. Offen die Architektur, offensichtlich das Angebot, die Entstehung des Phaeton als Ereignis zu beobachten.

Die Gläserne Manufaktur kann man getrost als gelungenes Beispiel für die erfolgreiche Kombination aus lebendiger Technik und gelebter Kultur verstehen.

Wirklich nur einen kurzen Spaziergang entfernt, die Semperoper. Und ist das wirklich Zufall? Kann das Zufall sein? Sicher nicht.

 

Die Brücke zwischen Volkswagen und der Semperoper

Ob ich ein Operngänger bin? Nein. Nicht einmal der Wagner würde mich vor eine Bühne bekommen. Dann doch lieber in den Ledersessel eines Volkswagen Phaeton Platz nehmen und der Klang ist im Flaggschiff der Wolfsburger garantiert nicht schlechter. Vermutlich sogar besser. Ehrlicher. Und wer mit der Chipstüte raschelt oder anhaltend hustet, der wird einfach am nächsten Parkplatz vor die Tür gesetzt. So kann man Musik erleben. Pur und rein. Und für unseren “Because sound matters” Trip kam es eben darauf an, die Wohlklang eines Opernhauses auch bei Tempo 200 irgendwo zwischen Dänemark und Sachsen zu garantieren.

Volkswagen ist Partner der Semperoper und als Dresden 2002 von einem Jahrhundert-Hochwasser heimgesucht wurde, da schnackte man nicht lange, da handelte und baute die Gläserne Manufaktur zum Opernersatz um. Aus Carmen wurde „Car Men“ und aus der Gläsernen Manufaktur die vermutlich abgefahrenste Bühne in der Opern-Geschichte.

phaeton dänemark

 

Because sound matters – Das Werkzeug

Der Volkswagen Phaeton mit dem drei Liter TDI Motor ist die aktuell meistverkaufte Version des Wolfsburger Oberklassen-Vertreters. Der 500 Nm starke Diesel schiebt den Phaeton bis Tempo 238 an, und braucht im Drittelmix dennoch, bei allem Luxus den der als Viersitzer mit langen Radstand erhältliche Phaeton bietet, nur 8.5 Liter auf 100 Kilometer (NEFZ-Wert Hersteller).

Luxus ist der elementare Teil der Phaeton-Idee und neben einer vollständig zugfreien Klimaanlage, belüfteten und vielfach elektrisch verstellbaren Sitzen, gehört ein ordentliches Soundsystem zum “guten Ton” in der Oberklasse. Volkswagen vertraut hierbei auf den Dänischen Hersteller Dynaudio. Bis der neue Volkswagen Passat an die Kunden ausgeliefert wird, gehört auch die Soundanlage des VW Phaeton zum aufwendigsten was Dynaudio bislang für den Automobilhersteller konstruiert hat.

Temptation nennt Volkswagen das optionale Premium-Soundsystem für den Phaeton. 1.000 Watt Verstärkerleistung, 12-Kanal Endstufe und 12 Lautsprecher lassen, so es des Hörerswunsch ist, die Hütte mächtig erbeben. Mit vier Klangprofilen lässt sich das Erlebnis des “Musik hörens” an das Ohr des Zuhörers anpassen. Dabei ist die Philosphie von Dynaudio eigentlich: “Klaren, puren, unverfälschten” Sound an die Ohren zu tragen und auch aus diesem Grund gehören die Systeme von Dynaudio im Profi-Segment, also dort wo man Musik nicht einfach hört, sondern produziert, zu den Standard-Werkzeugen der Klang-Experten. Aber das Autofahrer-Gehör ist ein anderes. Der Anspruch an den Musikgenuss im Auto, ein gänzlich anderer.  Das auch der Grund weswegen die Zusammenarbeit von Volkswagen und Dynaudio, begonnen mit dem Masterpiece Phaeton, mittlerweile auf 12 Baureihen ausgedehnt wurde. Und das der Sound gut ist, können vermutlich über 100.000 VW-Käufer bestätigen, denn so oft wurde 2013 das optionale Soundsystem von Dynaudio als Extra-Option beim Neuwagenkauf hinzugeordert.

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Katy Perry am Ohrläppchen

Es soll Menschen geben, die hören Flöhe husten, andere erkennen den Unterschied zwischen Vierzylinder und Sechszylinder nicht. Wenn es um Motorensound geht, dann habe ich kein Problem. Geht es darum zwischen “einer guten und einen schlechten High-End Soundanlage” zu unterscheiden, wird es schon schwieriger. Der Markt ist voll mit Soundsystemen für Autos und alle haben den “Besten Klang”, die vollsten, die heftigsten, die tiefsten Bässe. Aber was macht Klang aus? Wann ist Klang authentisch?

Musik klingt dann am Besten, wenn der Sound authentisch ist. So wie ihn der Künstler aufgenommen hat. So wie der Musiker ihn geschaffen hat. Ohne künstliche Höhen, ohne schwammige Tiefbass-Verstärkungen. Klingt komisch, aber es gibt wirklich eine Art “Original” beim Musik hören. War mir so nicht bewusst. Aber irgendwann auf der A31, einige hundert Kilometer nach Dresden habe ich es gehört. Richtig gehört.

Katy Perry, Feat. Juicy J und der Song: Dark Horse. Tempo 200, die Dynaudio Temptation Anlage im Phaeton auf “Authentisch” und dann die 1.000 Watt durch die Leitungen geschickt. Das ist wie eine Droge. Klingt verboten, war aber endgeil.

Ich bin nicht so der Typ der Musik laut hört – eigentlich – aber dieser Moment war geil. Ich denke es ist ein Dancefloor-Stück (?), egal, es hat mich mitgerissen, Katy Perry stand direkt neben mir, sie hat mir fast spürbar über die Ohrläppchen gestrichen. Es könnte auch der Luftzug der Subwoofer gewesen sein. Es war genial. Zum Glück hatten wir an diesem Tag auch noch andere Lieder auf CD dabei. Zum Beispiel von einer Audio-Test CD den Klassiker unter den Soundchecks: Hotel California von den Eagles.  Leiser gedreht, den Phaeton auf einen Parkplatz an der Autobahn gestellt und mit geschlossenen Augen dem Gitarensolo von Don Felder gelauscht. Dabei kann man fast körperlich spüren wie direkt neben dir die Gitarre gezupft wird. clap, clap, clap.   (Und nein, wenn ihr die Youtube-Links an Euren schrottigen Lautsprechern auf dem Schreibtisch anhört, dann habt ihr gar nix gewonnen. Klingt nämlich nicht so wie der Künstler es wollte. Klingt scheiße! – Oder halt – habt Ihr Dynaudio zu Hause?)

Und es machte “klick”. Das also ist purer Sound.

Klar, unverfälscht, hart, kräftig, ehrlich.

Ein Premium-Soundsystem kann jeden Sound wiedergeben. Denn es muss nur eines können: Authentisch den Klang des Musikers wiedergeben und es ist kein Zufall wenn in der Mehrzahl aller großen Sound-Studios die Lautsprechersysteme von Dynaudio kommen.

Das ausgerechnet der Volkswagen Phaeton mit so einem Lautsprecher-Schatz ausgerüstet wird ist kein Zufall. Es ist Teil der introvertierten Brillianz des Wolfsburger Königsmobil.

Eines wird der VW Phaeton dennoch nie schaffen, egal wie brilliant man in der Manufaktur arbeitet. Und das ist: Den Geschwindigkeitsrekord der Dynaudio Lautsprecher knacken. Denn bis zu 1.000 km/h erreicht die Membrane eines Hochtöners unter Vollast, da sind die knapp 250 km/h des Phaeton doch nur ein laues Lüftchen. Aber ein gut klingedes, laues Lüftchen.


Mehr zu Dynaudio dann im dritten Teil des Roadtrips: “Because sound matters”.

..und noch mehr, bei Bernd vom awr-magazin.. 
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Roadtrip: Because sound matters

Akustik ist die Lehre vom Klang. Und wer Musik hören will, der sollte sich Gedanken um die Akustik machen. Soweit, so einfach. Lustigerweise höre ich zum Beispiel nur noch im Auto bewusst Musik. Dummerweise ist aber gerade das Auto die dümmste Umgebung um Musik zu hören. Was also tun? Auf Musik verzichten?

Roadtrip: Because sound matters

Nein – Verzicht ist doof. Dann doch lieber ein wenig Nachhilfe zum Thema Musik, Klang und Akustik genommen. Und einfach mal ein paar Experten fragen. Schnell war die Idee geboren und der richtige Partner wurde ebenso schnell gefunden:

Dynaudio

Die Audiophilen-Freaks unter Euch werden jetzt mit den Augenbrauen leicht noch oben gezuckt haben. Dynaudio also. Kennt man doch. Ihr habt es vermutlich gekannt. Mir war der Name noch bis vor ein paar Wochen kein wirklicher Begriff. Aber ich bin ja auch kein Audiophiler-Freak, ich bin nur einer, der gerne mal ein wenig Musik hört – aber immer nur im Auto.

Die Idee:

Die Experten von Dynaudio sollten erklären, worauf es ankommt, beim Thema Klang im Auto. Um sich mit genügend Zeit einzudecken, damit man auch eine Menge Lieder hören konnte, kam nur ein Roadtrip in Frage. Das Ziel? Schnell gewählt: Natürlich der Stammsitz von Dynaudio in Dänemark. Nun musste nur noch ein Startpunkt gefunden werden.

Und da kam die Verbindung von Dynaudio und Volkswagen ins Spiel. Die derzeit aufwendigste Sound-Anlage im VW-Konzern, besitzt der noch aktuelle Phaeton. Und dieser Luxus-VW wird wo gefertigt? Richtig, in einer Stadt die eben nicht nur für die „Gläserne Manufaktur“ bekannt ist, der Phaeton-Geburtsstätte, sondern auch für eine Weltbekannte Oper: Die Semper-Oper.

Vor uns lagen also gute 800 Kilometer, und zurück. „Because sound matters“ war geboren.

Den ganzen Roadtrip teile ich in drei Artikel auf. Diesen hier, den ersten, mit Erklärungen und Einblicken, einen zweiten der sich vor allem um den Phaeton drehen wird und einen Dritten, der dann einen tieferen Einblick in die Lautsprecher-Geheimnisse liefern wird.

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Teil 1: Because sound matters

Man steht vor dieser Semper-Oper und in mein Kleinhirn presst sich eine Bierwerbung. Gut, ich bin ein Kultur-Banause.  Doch in Dresden hat man ein großes Herz und so lässt man auch Banausen wie mich durch den Hintereingang in die Sächsische Staatsoper. Hinter der Bühne, auf den Brettern die die Welt bedeuten, könnte man in fast jedem Theater dieser Welt sein. Ehrfürchtiges zittern setzt erst ein als man vor den Vorhang tritt.

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Okay, ein paar Fakten zur Semper-Oper:

Eigentlich ist die Semper-Oper ein Parade-Beispiel für Hartnäckigkeit. Erbaut, erstmals 1840 wurde die „erste Version“ der Semper-Oper 1869 bei einem Feuer vollständig zerstört. Bereits 1871 machte sich Gottfried Semper an den Wiederaufbau. Theoretisch. Denn Gottfried Semper war bei den Herrschenden in Ungnade gefallen. So übernahm sein Sohne Manfred die Leitung des Neuaufbaus. 1878 wurde die neue Semper-Oper wiedereröffnet. 1945 bombten die Allierten Nazi-Deutschland in Schutt und Asche. Darunter war im Februar ’45 auch die Semper-Oper. 1948 startete der Betrieb im „Schauspielhaus Dresden“erneut. Allerdings war die Semper-Oper noch immer stark beschädigt. Erst 1977 erfolgte die Grundsteinlegung für den Wiederaufbau der Semper-Oper. Im Februar 1985 feierte die neue Semper-Oper ihren Auferstehung. 2002 kam das Hochwasser der Elbe und hinterließ einen Millionenschaden.  Drei Monate später erfolgte eine neuerliche Wiedereröffnung.

Lustige Anekdote am Rande: Als die Semper-Oper nach der Elbe-Flut ausfiel, stellte Volkswagen die „Gläserne Manufaktur“ als Bühne für eine geplante Aufführung von „Carmen“ zur Verfügung. So wurde aus der leidenschaftlichen Geschichte von Carmen, eine „Car Men“ Aufführung in einer Werkshalle, zwischen Luxuslimousinen und W12-Motoren. Lustige Anekdote Nummer zwei am Rande? Auf den Plakaten zu den Aufführungen von Carmen in der Gläsernen Manufaktur war noch ein zweiter Automobil-Hersteller vertreten: DaimlerChrysler. Damals waren die Stuttgarter nicht nur quer über den großen Teich verkuppelt, sondern auch Partner der Semper-Oper.

Für mich war der Besuch der Semper-Oper eine besondere Erfahrung. Knapp am Kultur-Overkill vorbeigeschrammt freute ich mich dennoch auf die erste Fahrt im Phaeton. Mag ja sein das man in der Semper-Oper besseren Klang hat – ich höre meine Musik aber lieber beim Autofahren, ihr erinnert Euch?

Deswegen, in Teil zwei des Roadtrips: „Because sound matters“, geht es dann um den Phaeton. Um die 800 km nach Skanderborg. Und um meine Mitfahrer. Und um die Playlist 😉

Also, stay tuned!

 

Roadtrip: Weil Musik den Unterschied macht

Welcher Autofahrer-Typus sind Sie denn? Laute und harte Musik? Klassisch oder elektronisch? Oder lieber unplugged? Oder doch lieber einfach nur ein Hörbuch rein ziehen? Kaum etwas kann uns beim Autofahren so beeinflussen, wie Musik. So geht es zumindest mir. Und weil ich das weiß und auf meinen Führerschein angewiesen bin, versuche ich bei der Autofahrt lieber ganz ohne Musik auzuskommen.

Roadtrip: Because sound matters

In der kommenden Woche werde ich jedoch einen Roadtrip unternehmen, bei dem es rein auf die Musik angeht. Dieses Mal sind es keine teuren Sportwagen. Es ist keine unfassbar schöne Strecke, keine Berge, keine Pässe, keine Querbeschleunigungswerte die faszinieren sollen. Dieses Mal geht es um den Sound. Und nicht um den Sound aus dem Motorraum, sondern um das, was moderne Soundsysteme im Auto leisten können.

Das richtige Auto? Ist in diesem Fall die Luxus-Limousine von VW. Ein Phaeton. Gefertigt wird der erste Luxus-VW nicht in einer schnöden Automobil-Fabrik, sondern in einer „Gläsernen Manufaktur“. Und dort wird der Trip starten. Das Ende? Auch wieder in Dresden. Nach drei Tagen „auf Tour“ im Namen des guten Klangs.

Die Zwischenstationen? Die Semper-Oper in Dresden. Einblicke der besonderen Art und vermutlich fast ein wenig Kultur-Overkill für mich und meinen Blog. Weiter geht es nach Dänemark zu Dynaudio.

Sagt Ihnen nix? Dann sind Sie ja ein noch größerer Musik-Banause als ich!

Dynaudio Automotive überträgt den Klanganspruch des Dynaudio Home Systems Segments auf die Musikwiedergabe im Auto: Authentic Fidelity im Automobil.
Zum Dynaudio Automotive Bereich zählen neben den Dynaudio Einbau-Lautsprecherchassis vor allem die perfekt integrierten Dynaudio Soundsysteme.

Diese Soundsysteme wurden direkt mit den Automobilherstellern Bugatti und Volkswagen entwickelt und bieten die höchste Klangqualität, die heute ab Werk möglich ist – speziell für einzelne Modelle angepasst und perfekt in den Innenraum integriert.

Zitat von der Dynaudio-Homepage

 

 

Im VW Phaeton sorgen 12 Lautsprecher, 1000 Watt und ein Digitaler 12-Kanal-Verstärker für den richtigen Ton. Für Klang. Für ein Sound-Erlebnis –  und das zu erleben wird Ziel des Trips sein. Ganz nebenbei werden wir einen Blick hinter die Kulissen der Gläsernen Manufaktur werfen können, werden das Geheimnis des guten Tons erkunden und uns anschauen, was die Qualitäten von Dynaudio ausmacht.

On the road, because sound matters. Ab Mittwoch!