Kia Soul EV – Weiter geht’s

Kia bietet ab Juni den Soul EV mit einem verbesserten Batteriepaket an. Zusammen mit einer leichten Verbrauchssenkung soll der neue Stromspeicher eine um fast 20 Prozent erhöhte Reichweite erlauben. Zugleich wird der Preis des Stromers um 600 auf rund 29.500 Euro steigen.

Entscheidend für das Reichweitenplus ist eine neue Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit einer von 27 auf 30 kWh erhöhten Kapazität. Zugleich konnte Kia etwas an der Effizienzschraube drehen und den Stromverbrauch von 14,7 auf 14,3 kWh pro 100 Kilometer senken. Statt bisher 212 Kilometer kommt der Soul EV künftig mit einer Ladung 250 Kilometer weit. Die Fahrleistungen bleiben hingegen nahezu unverändert: Statt in 11,2 beschleunigt der weiterhin 81 kW/110 PS starke E-Motor den 1,5-Tonner nun in 11,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h; die Höchstgeschwindigkeit wird wie zuvor auf 145 km/h begrenzt.

Die nach Abzug der weiterhin gewährten 4.000 Euro E-Auto-Kaufprämie künftig 25.500 Euro teure Einstiegsversion Plug bietet eine umfangreiche Serienausstattung. Sie umfasst unter anderem Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Infotainment-Navisystem, Tempomat, Freisprechanlage, DAB-Radio und Sitzheizung. Für rund 2.000 Euro Aufpreis gibt es die Version Play, die unter anderem noch elektrische Außenspiegel, Batterieheizung und einen Schnellladeanschluss nach Chademo-Standard bietet; die Basisversion muss mit dem langsamen Standard-Lader auskommen. (Mario Hommen/SP-X)

Toyota Prius PHEV – Nur noch kurz die Welt retten

Schon mal Hybrid gefahren? Egal, wie die Antwort ausfällt: Man kann sich denken, dass es ein ganz besonderes Erlebnis ist. In meinem Fall kann ich die Eingangsfrage mit „ja“ beantworten. Dennoch schwang ein seltsames Gefühl der Ungewissheit vor der ersten Fahrt mit dem Toyota Prius PHEV mit. Was würde mich erwarten? Der Kompakte mit dem grünen Gewissen macht es einem aber leicht, ihn zu mögen und schafft es, die Sorgen vor der elektrifizierten Zukunft schnell in Vergessenheit geraten zu lassen. Wir wollen uns einmal anschauen, was den neuen Toyota Prius PHEV auszeichnet. Read more

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Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid – Grüner Sieger

Er ist eines der echten Erfolgsmodelle der Japaner: Die Rede ist vom Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid. Selbst spricht Mitsubishi vom Flaggschiff der Marke. Und wenn man ehrlich ist, kann man dem Outlander PHEV, wie der Kompakt-SUV kurz genannt wird, diesen Titel nicht streitig machen. Immerhin ist der Plug-In Hybrid zum dritten Mal in Folge „Sieger in Grün“ in der Kategorie Kompakt-SUV. Verliehen wird der Preis von Auto Test und Ökotrend, einem unabhängigen Institut für Umweltforschung.

Nicht nur der niedrige Verbrauch überzeugt

Die Essenz des Erfolgs: Der nachhaltige Hybrid-Antrieb

Im Ökoranking wird nicht nur der Durchschnittsverbrauch bewertet – der aktuelle NEFZ-Standard ist aktuell ohnehin stark umstritten – sondern der gesamte Lebenszyklus des Fahrzeugs. Und hier hat der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid besonders gut abgeschnitten: Von der Herstellung bis zum Recycling. Gewertet wurden, neben dem Kraftstoffverbrauch von rund 1,7 Litern Super auf 100 km und kombiniert 13,4 kWh/100km Strom auch Schadstoff- und Geräuschemissionen. So stößt der Outlander PHEV gerade einmal 41 g CO2 pro Kilometer aus. Damit zeigt sich, dass Mitsubishi die Wahrnehmung ökologischer und sozialer Verantwortung ernst nimmt. Und das spiegelt sich wiederum im Testergebnis wider: Der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid erreichte 90,9 von 100 möglichen Punkten und ließ seine Mitbewerber damit hinter sich.

Zum dritten Mal in Folge

Dank geringer Emissionen wird die Umwelt vorbildlich geschont

Dass es nicht leicht ist, einen Titel zu verteidigen, kann man kaum glauben, schließlich hat es der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid zum dritten Mal in Folge geschafft. Das spricht für seine Qualität und Nachhaltigkeit sowie für den hohen Grad der Ausgereiftheit seiner Technik. Zudem ist das Konzept in der Klasse der Kompakt-SUV recht einzigartig: Kein anderer Hersteller bietet die Kombination aus einem Benziner und einem Elektromotor, der in der heimischen Garage geladen werden kann. Sind die Akkus voll, kann der Outlander Plug-In Hybrid bis zu 52 km weit fahren, ohne den Verbrenner auch nur einmal bemüht zu haben. Das ist gerade für Berufspendler ein sehr brauchbarer Wert. Aber auch auf der langen Reise mit Kind und Kegel macht der SUV eine gute Figur, ermöglicht er schließlich eine maximale Reichweite von 800 km. Da müssen die Passagiere wohl früher zum Boxenstopp, als der Outlander PHEV.

 

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Erster Test: Renault ZOE 40 – Keine Ausreden mehr!

Man denkt an Tesla, wenn man über Elektroauto-Pioniere nachdenkt. Oder auch an Nissan, deren Leaf in Europa fleißig immer wieder die Top 10 der Absatzzahlen für E-Autos anführt. Und doch, bei beiden hakt es so ein wenig, wenn es um den gelebten Alltag geht. Der eine viel zu teuer für „Otto-Normalverbraucher“ und der andere, nun, ein wenig zu – sagen wir es so – avantgardistisch im Design. Oft vergessen hingegen eine ganz andere Pionierin. „Die kleine ZOE“ von Renault. Still und heimlich hat sich Renault zum Reichweiten-King gemausert. Mit dem aktuellen Batterie-Update stehen nun 400 Kilometer (Normzyklus) auf der Haben-Seite. Für ein Stadtauto allerhand. Wir waren mit der Französin in Portugal unterwegs.

Erster Test: Renault ZOE mit 41 kWh-Akku

Keine Ausreden mehr!

Dabei ist die nun vier Jahre alte Zoe nicht einmal so klein. Knuffig wäre das richtige Wort. Aber mit gut vier Metern gehört die Zoe zu den „Kompakten“ auf dem Markt. Ein Volkswagen Polo wäre der vergleichbare Maßstab. Mit dem neuen Akku-Pack hat die ZOE von Renault nun aber einen Meilenstein erreicht, der heraus sticht. 41 kWh im Batteriepaket sollen gut sein für 400 Kilometer Reichweite im Normzyklus. Im Alltag sollten 300 km nun zur Normalität gehören, so sagt es Renault. 300 km mit einer Batterieladung. Für ein Stadtauto, dessen durchschnittliches Tagespensum selten über 40 Kilometern liegt, ein Wert mit Ausrufezeichen!

[notification type=“notification_info“ ]Quick-Info: Mit der neuen ZOE 40 gibt es keine Ausreden mehr! Reichweiten-Angst und Anschaffungskosten als Gegenargumente hat Renault erfolgreich ausgehebelt! [/notification]

Au revoir Reichweitenangst

100.000 verkaufte E-Fahrzeuge bei Renault. Davon 50.000 Renault ZOE. Ausgerechnet ein Kompaktwagen aus Frankreich leistet massive Pionierarbeit. Wer sich die ZOE anschaut und Probe fährt, versteht warum. Es ist genau die Portion Auto, die man benötigt. Wie damals ein Renault 4. Mehr braucht man nicht. Zwei Zentner Kartoffeln in den Kofferraum, Platz für Schwiegermuttern und Nachbarn und ein solides Fahrwerk mit komfortablen Federwegen. Nur völlig ohne „brumm“ und mit dem Vorteil von „null Abgasen“. War die ZOE bislang ein gutes Angebot – erwächst mit dem neuen Akku nun ein Reichweiten-Pionier zum Super-Angebot. 400 km auf dem Papier. 300 Kilometer im Alltag. Und selbst mit Autobahn-Anteil bleiben mehr als 270 Kilometer machbar.

Abfahrtbereit

Die von LG stammenden Batteriezellen lädt der Chameleon-Lader getaufte Onboard-Charger mit bis zu 22 kW. Bisherige ZOE-Fahrer werden stutzen. Eine größere Batterie, aber weniger Ladeleistung? Renault spricht von einem Effizienzgewinn. Weniger Ladeverluste und problemlose Kompatibilität mit allen Typ2-Ladern. 400 Volt AC-Lader pumpen die größeren Akkus nun in knapp 1:45 auf 80% Leistung. Das sollte schnell genug sein. Ob Renault sich schon bald an das CCS-System hängt? Unwahrscheinlich ist es nicht. Aber noch ist die Ladesäulen-Verfügung für 50 kW-Ladung eher überschaubar und die ZOE ja eh ein Stadt-Auto.

Stadt, Land, Fluss

Früher waren Autos dieser Größe, 4 Meter Gesamtlänge, noch keine Stadtautos. Heute werden sie dazu verklausuliert. Dabei kann auch die ZOE die anderen Disziplinen. Wir haben die ersten Testfahrten über Landstraßen und Autobahnen Portugals absolviert und konnten keinen Mangel erkennen. Im Gegenteil. Die komfortabel gedämpfte ZOE absolviert auch Landstraßen mit fiesen Asphaltflächen betont locker. Manchmal schwingt die Französin, trotz des langen Radstandes ( 2,59 Meter) einmal zu oft nach, lenkt sich ausreichend direkt, wenn auch zu steif um die Mittellage, und spielt im Großen und Ganzen den Nervenschoner. Die Lenkung arbeitet variabel in ihrer Unterstützung. In der Stadt leichtgängiger als bei hohen Tempi. Eventuell bleibt hier Abstimmungspotential. Denn trotz der breiten Spur wirkt ausgerechnet das Lenkverhalten zu synthetisch.

Leise, flink, frei von Nebenwirkungen

92 PS – oder korrekt 68 kW – leistet der E-Motor der ZOE. Die Batterien wurden flach im Unterboden verstaut. Die 400-Volt Zellen stammen von LG Chem. Renault bietet neben der 41 kWh-Variante die Variante mit 22 kWh weiterhin an. Beide Batteriepakete bestehen aus 12 Modulen à 16 Zellen. Die Energiedichte des neuen Akkus wurde jedoch von 76 Wh/kg auf 134 Wh/kg fast verdoppelt. Das Gewicht des Batteriepaketes sprang dabei von 290 Kilogramm auf 305 kg.

E-Autos haben ein Gewichtsproblem. Systembedingt. Auch die „kleine ZOE“ wiegt etwas über 1.500 Kilogramm. Dennoch, den Ampelspurt von 0 auf 50 km/h absolviert die Französin in kurzweiligen 4.1 Sekunden. 220 Nm Drehmoment stellt der E-Motor zur Verfügung. Und das fast ab der ersten Umdrehungen. Kein Kuppeln, kein Schalten. Wie am Gummiband gezogen, zoomt sich ein E-Auto durch das Verkehrsgewühl. Dabei immer leise, immer komfortabel. Die Bremse reagiert auf das Pedal erst einmal mit einer gesteigerten Rekuperationsleistung des E-Motors und erst bei noch mehr Verzögerungswunsch werden die Scheibenbremsen genutzt und nach alter Sitte wird aus Bewegung wieder Wärme gewandelt. Im Alltag lässt sich die ZOE jedoch prima über die Fähigkeit, bis zu 65 kW elektrische Leistung zu rekuperieren, abbremsen.

Wir haben die ZOE am ersten Tag nicht geschont. Bis 135 km/h (elektr. abgeriegelt) auf der Autobahn in Portugal genutzt. Manche Kurven schneller genommen, als man das müsste und den Stromkonsum nicht geschont. Dennoch sind mehr als 230 Kilometer immer machbar. In der Stadt sind 300 km realistisch und der NEFZ-Normverbrauch, nun, eh nur eine Prospektgröße.

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Für wen die „neue ZOE“ die richtige Wahl ist:

Wer schon immer eine Ausrede parat hatte, weshalb er beim Stadtauto nicht zum E-Auto greifen kann. Hier gibt es keine Ausreden mehr!

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Was noch erwähnt werden muss

Neben dem bislang etablierten Miet-Modell kann man die Akkus nun auch kaufen. Der bislang 21 kWh große Akku bleibt im Angebot und der Startpreis der ZOE, ohne Fördermittel, liegt damit bei 22.100 €, zuzüglich der Batteriemiete. Diese Miete ist wieder abhängig von der Jahresfahrleistung und liegt zwischen 59 und 119 € im Monat. Die ZOE mit 41 kWh-Akku startet bei 24.900 €. Wer sich für die höchste Ausstattung und einen „gekauften“ Akku interessiert, der legt 37.400 € auf den Tisch!

Und Besitzern einer der ersten ZOE-Modelle bietet Renault auch ein Batterie-Upgrade an. Für 3.000 € erhalten Besitzer das neue Batteriepaket.

DATEN Renault ZOE 40

Preis: ab 24.900 € zzgl. Batteriemiete (ab 59 €/Monat)
Antrieb Benziner: BEV – Batterieelektrisches Fahrzeug
Antrieb Elektro:  68 PS Dauerleistung / 92 PS Maximalleistung – 250 Nm
Dimensionen: 5 Sitze, L/B/H 4085, 1730, 1562 mm, Gewicht 1520 kg, Kofferr. 338 l,
Fahrleistungen: 0-100 km/h 13,2 sec, Spitze 135 km/h, Normverbrauch/CO2 13,3 kWh/100km

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VW E-Golf Facelift – Weiter geht’s

Kurz nach der Vorstellung des modellgepflegten Golfs zeigt VW jetzt den überarbeiteten E-Golf auf der Los Angeles Autoshow. Beeindrucken kann der Volksstromer vor allem mit einem deutlichen Reichweitenplus.

Die erhöhte Reichweite verdankt der E-Golf einer verbesserten Zellchemie der Batterie, dank derer der Energiegehalt des Lithium-Ionen-Akkus von 24,2 auf 35,8 kWh steigt. Dank der um 50 Prozent erhöhten Speicherkapazität kommt der E-Golf mit einer Ladung 300 statt bisher 200 Kilometer weit. An einer Schnellladesäule (DC/40 kW) soll die Batterie innerhalb einer Stunde zu 80 Prozent aufladbar sein, an einer Wallbox (AC/7,2 kW) muss man mit gut sechs Stunden für eine 100-prozentige Aufladung rechnen. Trotz der deutlich erhöhten Kapazität der Batterie beansprucht sie den gleichen Bauraum wie die alte. Lediglich beim Gewicht hat der Stromspeicher um 30 Kilogramm zugelegt.

Als offizielle Reichweite gibt VW 300 Kilometer an. Damit dürfte der Stromer praktisch deutlich über 200 Kilometer weit kommen
Als offizielle Reichweite gibt VW 300 Kilometer an. Damit dürfte der Stromer praktisch deutlich über 200 Kilometer weit kommen

Zusätzlich hat VW den Antrieb des E-Golfs überarbeitet. So ist die Leistung des E-Motors von 116 PS/85 kW auf 100 kW/136 PS und parallel das Drehmoment von 270 auf 290 Newtonmeter gestiegen. Dadurch haben sich die Fahrleistungen verbessert: Der Sprintzeit verkürzt sich von 10,4 auf 9,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit steigt von 140 auf 150 km/h. Der NEFZ-Verbrauch bleibt mit 12,7 kWh hingegen gleich.

Darüber hinaus profitiert der E-Golf von den Neuerungen der Modellpflege. Unter anderem wurde das Design von Front und Heck sowie der LED-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten überarbeitet. Im Innenraum kommt das digitale Kombiinstrument Active Info Display zum Einsatz. Zur Serienausstattung gehört zudem das Infotainmentsystem Discover Pro mit 9,2-Zoll-Display, welches künftig auch auf Gestensteuerung reagiert und über alle aktuellen Smartphone-Schnittstellen verfügt.

Im Innenraum bietet der überarbeitete E-Golf das Active Info Display. Zur Serienausstattung gehört zudem das Infotainmentsystem Discover Pro mit 9,2-Zoll-Display
Im Innenraum bietet der überarbeitete E-Golf das Active Info Display. Zur Serienausstattung gehört zudem das Infotainmentsystem Discover Pro mit 9,2-Zoll-Display

Erweitert wurde außerdem die Zahl der Assistenzsysteme. Neu ist der Stauassistent, der teilautonomes Fahren bis 60 km/h erlaubt. Die City-Notbremsfunktion kann künftig auch Fußgänger erkennen. Zudem gibt es einen Emergency Assist, der den Golf automatisch bei einer Ohnmacht des Fahrers stoppen kann.

Ab Anfang 2017 wird VW Bestellungen für den E-Golf entgegennehmen. Die offizielle Markteinführung wird im April erfolgen. Einen Preis nennt VW noch nicht, doch soll sich dieser trotz der deutlich leistungsfähigeren Batterie am bisherigen Preis von rund 35.000 Euro orientieren. (Mario Hommen/SP-X)

BMW i3 – Ab 2018 mit 450 Kilometer Reichweite

Um mit angekündigten, reichweitenstarken Elektroautos wie dem Opel Ampera-e wieder auf Augenhöhe zu fahren, bekommt der BMW i3 2018 ein erneutes Batterie-Update: Dann soll die Reichweite auf 450 Kilometer nach aktuellem europäischem Fahrzyklus steigen, berichtet die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Seit kurzem bietet BMW für den Elektro-Kleinwagen bereits eine neue Batterie mit 33 kWh an, mit der der i3 eine Normreichweite von 300 Kilometer erreicht. Der etwas größere Opel Ampera-e soll im Frühjahr 2017 auf den Markt kommen und mit seinem 60-kWh-Akku gut 500 Kilometer weit kommen.

Bereits mit dem neuen 33-kWh-Akku, den BMW seit Sommer für 1.200 Euro Aufpreis anbietet, ist es gelungen, die Nachfrage zu steigern, in manchen Märkten um 50 bis 60 Prozent, berichtet die Zeitschrift. Auch die erneute Steigerung der Reichweite ab 2018 wird wieder mit einem stärkeren Akku bei gleicher Größe erreicht, denn für eine deutlich größere Batterie ist im i3 aufgrund der Karbonstruktur des Fahrzeugs kein Platz.

Zwar sind die meisten i3-Kunden laut BMW mit der bisherigen Reichweite zufrieden, aber bei Neukunden habe man „die emotionale Komponente“ dieser Limitation unterschätzt. Das Karbonkonzept, bei dem die Karosserie nahezu unveränderlich ist, sei nichts für den Einstieg in den Massenmarkt der Elektromobilität, räumte man laut „Auto Motor und Sport“ beim Münchner Autobauer ein. Trotzdem sei das Konzept eines Elektroautos, das sich von konventionell angetriebenen Fahrzeugen stark unterscheidet, richtig gewesen.

Für große E-Auto-Stückzahlen müssen in näherer Zukunft konventionelle Modelle herhalten. So soll der neue X3 ab 2019 nach Angaben der Zeitschrift auch mit rein elektrischem Antrieb zu kaufen sein. Außerdem wird es einen elektrischen Mini geben. Ein neuer BMW i mit größerer Karbonkarosserie könnte demnach 2021 auf den Markt kommen, dann mit autonomen Fahrfunktionen.
(Hanne Schweitzer/SP-X)

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Paris 2016 – Mechthilds Stimmungsbild

Unser Rundgang über den Mondial de l’Automobile 2016

Es ist wie immer viel los in Paris. Bloß: Nur in der Stadt, nicht auf der Messe. Viele Hersteller sind gleich gar nicht gekommen. Ford etwa, Volvo, auch Mazda. Aber auch Bentley, Rolls-Royce oder Lamborghini. Eine Ausstellung mache keinen Sinn mehr, produziere im Verhältnis zu viele Kosten und man erreiche den Kunden heutzutage auf anderen Kanälen besser.

Recht haben sie. Wenn Livestreams von Weltpremieren und Pressekonferenzen dich daheim am Computer in die erste Reihe setzen, man Bild- und Informationsmaterial sowieso schon Wochen vorab in die Öffentlichkeit getickert hat, dann bleibt wirklich keine Notwendigkeit mehr, vor Ort zu sein. Zumal das Internet daheim zuverlässiger und schneller arbeitet, die Steckdose stets frei ist und der Kaffee ohne lange Wartezeit jederzeit in die Tasse läuft.

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Es gibt dann aber doch einen Grund, weshalb sich einer von uns das Getümmel dann doch immer antut: die Stimmung.

Papier und Präsentationen, pardon: keynotes, sind bekanntlich geduldig. Die Animationen und Werbefilmchen meist unfassbar aufwändig produziert, die technischen Daten atemberaubend und die Studien hochglänzend. Doch was dahinter passiert, wie es bei den Besuchern ankommt, wie sich der Rest der Marke präsentiert und vor allem positioniert – das kann man eben nur vor Ort spüren, wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt, spazieren geht, beobachtet und auf sich wirken lässt.

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So zeigt sich der Salon in Paris dieses Jahr von einer sehr zwiespältigen Seite.

Was haben die Großen doch für eine Revolution angekündigt. Das neue, große, große Ding der Mobilität – Ideen, Visionen, Wahnsinn. Ein digitaler Fortriss in die Moderne, weg vom alten stinkenden Mief.

Allen voran Mercedes, „se fjudschör“ ist die neue Gebetsmühle vom schwäbischen Schnauzbartträger Zetsche, mit der Generation EQ werden die Schwaben alles revolutionieren, vernetzen, cloudbasieren und überhaupt. Am Ende steht ein hochbeiniges Etwas am Stand, das von schräg hinten wie eine Mischung aus Renault Talisman und Porsche Macan aussieht und vorne gleich gar kein eigenes Gesicht bekam. Basieren soll es auf dem GLC, den Innenraum der neuen A-Klasse vorwegnehmen und natürlich mit Reichweite wie Leistung bei völliger Emissionsfreiheit glänzen.

Nur es ist eben bloß ein Konzept. Irgendwas für die Zukunft. Vielleicht 2018. Oder aber erst 2019? Ansonsten gibt es: nichts. Nur warme Worte, ein nettes Lächeln und eben die unglaublich souverän machende Gewissheit, dass sie im Moment mit ihren herkömmlichen Verbrennern soviel Kohle scheffeln wie nie.

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„se fjudschör“? Gerne. Aber erst irgendwann, wenn sie die Kuh fertig gemolken haben.

Es geht dann schon soweit, dass die Stern-Entourage beim obligatorischen Rundgang ganz offen und unverhohlen die Designsackgassen der Konkurrenz verhöhnt. Das haben wir in dieser Form noch nicht erlebt – auch wenn die Kritik in unseren Augen vielleicht berechtigt erscheinen mag – aber es zeigt doch, dass man vielleicht auf einem gefährlich hohen Ross sitzt. Zumal wirkliche Innovation auch in Stuttgart nur in einer Ideenwelt stattfand, nicht auf der Straße und damit für den Kunden erwerbbar.

Das gleiche Problem trifft Volkswagen. Bei all den anderen Problemen, mit denen man in Wolfsburg derzeit zu kämpfen hat. Mit größter Spannung wurde das neue, den Dieselskandal vergessend machende Elektroauto erwartet, stattdessen gab es: ID. Ein ähnlich generisch dreinschauendes Vehikel wie der Mercedes EQ. Technische Daten interessieren tatsächlich wenig, denn sie sind zum Markstart 2020 und bei der Autonomisierung in 2025 wahrscheinlich massiv überholt.

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Daneben steht ein e-Golf mit nun 300km Zyklus-Reichweite, also gerade einmal 200 realen Straßenkilometern und ein e-up!, dem man zwar das neue Gesicht verpasst hat, die Technik aber gleich auf dem Stand von 2012 beließ. Glückwunsch! So geht Fortschritt, so kommt man aus der Krise und so schafft man beim Kunden, der heute ratlos vor seinem TDI steht, neues Vertrauen.

Ein Trauerspiel, wirklich. Wir hatten viel erwartet von VW. Bei den anderen Konzernmarken war es noch schlimmer. In Ingolstadt findet moderne Antriebstechnik gleich gar nicht statt. Man zeigt stattdessen einen Q5, den nur Experten vom Vorgänger unterscheiden können und 400 PS-starke Kompaktwagen. Seat: nichts. Skoda: nichts.

Bei BMW lackieren sie den i8 nun immerhin in einer neuen Farbe, der i3 bekommt einen stärkeren Akku, aber daneben macht sich ebenfalls Ratlosigkeit breit. Was haben sie damals Geld in die Hand genommen für ihre i-Baureihen. Tolle Konzepte, auf die Straße gebracht mit feiner Technik und großem Potenzial. Nun fehlt irgendwie der Mut. In die Breite schaffen sie es nicht, die Plugin-Modelle wirken allenfalls halbherzig und so richtig schafft man es nicht, die Technologie-Führerschafft von i3 und i8 in all die 2er, 3er und 5er zu packen. Ebenfalls: schade!

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Daneben war bei Opel die Hölle los. Der Ampera-e, oder Amperä – ganz wie man mag – war einer der Stars in Paris. 500 Kilometer elektrische Reichweite nach Norm bei bezahlbaren Preisen und (wirklich!) sofortiger Verfügbarkeit. Natürlich merkt man beim Styling und der Bedienung, dass es sich hier um einen Ami handelt, aber es ist weniger schlimm als beim Vorgänger und so wird der neue mit dem sperrigen Namen seinen Weg machen. Bei denen, die elektrisch fahren wollen.

Heimlicher Sieger in Paris aber war der Renault Zoe. Heimlich still und leise haben sie seinen Akku bei gleichbleibender Größe auf 41 kWh Kapazität aufgestockt und sorgen so für 400 NEFZ-Kilometer. Am Tacho des augenscheinlich unter eigener Kraft vorgefahrenen Ausstellers zeigten sich dann 300 km Reichweite, was angesichts der Preisklasse immer noch eine kleine Sensation ist. Denn: er kostet kaum 25.000 Euro.

Es geht also mit der Elektromobilität. Wenn man denn will. Und es geht heute. Der Rundgang in Paris hat aber deutlich gezeigt, dass man mit herkömmlicher 08/15-Technik einfach noch viel mehr Geld verdienen kann. Und augenscheinlich will. Die Versuche, das mit hochtrabenden Visionen zu kaschieren, sind leider nicht gelungen.

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Differenz Bordcomputer und Real-Reichweite beim Plug-in Hybrid Outlander

Folgende eMail kam die Tage herein:

Hallo, besitze seit 2 Monaten einen Mitsubishi Hybrid. Tolles Auto! Aber!!
Ich lade die Batterien nachts am hauseigenen Strom. Wenn ich dann losfahre, zeigt mir die Anzeige, dass ich mit Strom ca 32 km fahren kann!
Das ist enttäuschend, denn mein Händler sagte, dass man mit voller Batterie ca 50km fahren kann!!!
Haben Sie hierzu schon Erfahrungen gemacht???
Freue mich auf Ihre Antwort!
Schöne Grüße
– Name bekannt –

Reale Reichweite, rein elektrisch?

Wichtig ist zuerst einmal die Aussage: „Bis zu 52 km rein elektrisch“. Aber das sagt nur aus, was unter optimalen Bedingungen möglich ist. Ähnlich den „Laborwerten“ von Verbrauchsangaben. Die reale Reichweite muss sich vielen Faktoren unterwerfen. Zudem berechnet der Plug-in Hybrid die elektrische Reichweite auf Basis der letzten Verbrauchswerte. Bei uns – wir wohnen am Berg – unterscheiden sich die angezeigte Reichweite und die machbare Reichweite sehr häufig. Oft werden 36 km angezeigt, aber 45 km elektrisch gefahren. Hier agiert der Bordcomputer des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander ein wenig pessimistisch. Die Antwort für die Leserfrage kann daher nur sein: Prüfen Sie die reale Reichweite und lassen Sie sich nicht vom „Schätzeisen“ im Cockpit verwirren!

 

Wir wünschen eine gute Fahrt. Und bei Fragen, schreiben Sie uns an: info@mein-auto-blog.de

 

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BMW i3 – Theoretisch 300 Kilometer

Rund zweieinhalb Jahre nach dem Marktstart des Elektro-Kleinwagens i3 weitet BMW nun das Angebot aus: Ab Sommer gibt es eine Version mit größerer Batteriekapazität und damit größerer Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Der bisherige i3 mit bis zu 190 Kilometern Reichweite bleibt im Programm. Besitzer älterer i3 können ihren Akku austauschen lassen. Zu Preisen ist noch nichts bekannt, der Standard-i3 kostet derzeit ab 34.950 Euro.

Statt 22 kWh hat die neue Batterie 33 kWh Gesamtenergie. Erreicht wird dies durch eine höhere Speicherdichte der Lithium-Ionen-Zellen, so dass die Zellkapazität auf 94 Amperestunden (Ah) steigt (zuvor: 60 Ah). Die maximale Reichweite liegt nun unter Laborbedingungen bei 300 statt 190 Kilometer. Selbst im Alltagseinsatz, bei widrigen Wetterbedingungen und Nutzung von starken Verbrauchern wie Klimaanlage und Heizung sollen laut BMW realistisch bis zu 200 Kilometer Reichweite möglich sein.

Ähnlich wie der i3 hatte bereits sein schärfster Konkurrent, der Nissan Leaf vor einem halben Jahr ein Batterie-Update bekommen. Der 80 kW/109 PS starke Japaner fährt mit einer 30 kWh statt 24 kWh großen Batterie maximal statt 200 nun 250 Kilometer weit.

Mit dem Modellausbau erweitert sich auch die Optionsliste
Mit dem Modellausbau erweitert sich auch die Optionsliste

Trotz des leicht angestiegenen Fahrzeuggewichts (1.245 Kilogramm) sind die Fahrleistungen des 125 kW/170 starken Hybrid-Synchron-Elektromotors beim BMW nahezu unverändert: Die neue Variante ist mit 7,3 Sekunden von null auf 100 km/h eine Zehntelsekunde langsamer als das bisherige Modell. Durch eine überarbeitete Motorsteuerung und weiter optimierte Reifen sinkt der Stromverbrauch des neuen i3, BMW gibt ihn mit 12,6 kWh/100 km an (bisher: 12,9 kWh/100 km).

Für beide Batterieversionen wird es weiterhin eine Modellvariante mit Range Extender geben. Der Zweizylinder-Benziner (Aufpreis derzeit: 4.500 Euro) hält während der Fahrt den Ladezustand der Batterie konstant und sorgt so für 150 Kilometer zusätzliche Reichweite.

Besitzer älterer i3 können ihr Fahrzeug mit der neuen Batterie ausrüsten. Die von den Kunden eingetauschten Batterien mit 22 kWh starten in ein zweites Leben und werden für den Aufbau von stationären Stromspeichern verwendet.

Selbst im Alltagseinsatz, bei widrigen Wetterbedingungen und Nutzung von starken Verbrauchern wie Klimaanlage und Heizung sollen laut BMW realistisch bis zu 200 Kilometer Reichweite möglich sein
Selbst im Alltagseinsatz, bei widrigen Wetterbedingungen und Nutzung von starken Verbrauchern wie Klimaanlage und Heizung sollen laut BMW realistisch bis zu 200 Kilometer Reichweite möglich sein

Mit der neuen Batterie ändert sich auch die Ladetechnik: Damit sich die Ladezeiten angesichts der höheren Batteriekapazität nicht zu sehr erhöhen, hat BMW die Ladeelektronik des E-Autos angepasst. Der neue i3 (94 Ah) verarbeitet dreiphasige Ladeströme mit 11 kW. Bisher konnte der i3 (60 Ah) mit einphasigem Wechselstrom bei 7,4 kW geladen werden. An einer AC-Schnellladesäule (Wechselstrom) lädt der neue i3 so in unter drei Stunden. An der Haushaltssteckdose mit 2,8 kW braucht er dafür unter zehn Stunden (vorher: rund acht Stunden). An einer DS-Schnellladestation mit 50 kW (Gleichstrom) sind die Batteriezellen in weniger als 40 Minuten wieder zu mindestens 80 Prozent gefüllt. Beim i3 (60 Ah) ist dieser Wert in 25 Minuten erreicht.

Von außen erkennen kann man das neue Modell nur, wenn es in der nur für diese Antriebsvariante verfügbaren neuen Lackierung Protonic Blue vorfährt, die bisher dem Hybrid-Sportwagen BMW i8 vorbehalten war. Mit dem Modellausbau erweitert sich auch die Optionsliste, zudem bietet BMW eine neue Generation ihrer Wallbox an, die beim Kunden in der heimischen Garage montiert wird.

Ford Focus Electric – Günstiger Preis statt großer Reichweite

Ford spart bei der Neuauflage des Focus Electric Drive an der Reichweite. Die für Ende 2016 erwartete zweite Generation des kompakten E-Autos soll pro Akkuladung rund 160 Kilometer schaffen – lediglich 38 Kilometer mehr als bislang. Das kündigte der Leiter des Ford-Elektrifizierungsprogramms, Kevin Layden, gegenüber „Automotive News“ an. Der US-Hersteller verweigert sich so dem Reichweiten-Rennen der Konkurrenz – kürzlich hatte beispielsweise Chevrolet für seinen elektrischen Crossover Bolt eine Reichweite von rund 320 Kilometern angekündigt.

Zum Ausgleich der vergleichsweise geringen Reichweite verspricht Ford geringe Preise. Das aktuelle Modell kostet in den USA 29.000 Dollar (rund 26.000 Euro), in Deutschland werden 34.900 Euro fällig. Ein Bestseller ist das Auto bislang in keinem der beiden Märkte. In den USA gab es in den ersten drei Monaten 2016 gerade einmal 257 Neuzulassungen, in Deutschland keine einzige (Januar und Februar). Allgemein wird das Modell zumindest hierzulande relativ stiefmütterlich behandelt, neben dem hohen Preis dürfte auch die fehlende Werbung für den geringen Kundenzuspruch sorgen.

News: Mitsubishi Motors in Genf 2016

Die Mitsubishi Motors Corporation, kurz MMC. Was fällt uns zu diesem japanischen Hersteller ein? Der Pajero, das ewig tapfere Zugfahrzeug, der Lancer EVO, der einen legendären Ruf unter den Motorsport-Fans genießt und dann ganz sicher noch der zuverlässige Ruf. Moderne Fahrzeuge mit nachhaltigen Elektro-Antrieben und einem frischen Design geben der Marke einen neuen Schwung. Diesen will Mitsubishi auch auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon zeigen und stellt gleich dreizehn Exponate für das Publikum bereit. Wir beleuchten die wichtigsten Neuerungen.

Im Mittelpunkt steht bei den Japanern das Mitsubishi eX Concept. Der Crossover feiert Europa-Premiere und ist ein weiterer Schritt nach vorn, was SUV und die Elektrifizierung anbelangt. So bietet der Kompakte mit dem geländegängigen Äußeren ein E-Antriebssystem der nächsten Generation, das eine umweltfreundliche Performance, drehmomentstarke Kraft und nachdrückliche Beschleunigung bieten soll. Der Twinmotor 4WD ist, wie man es von einem Stromer kennt, flüsterleise und teilt sich auf beide Achsen auf. Sowohl vorn wie auch hinten sitzt je ein E-Motor mit 70 kW und einer Systemleistung von 140 kW. Das Allradsystem (4WD) wird dabei von einer elektronischen Dynamik-Kontrolle überwacht, damit jederzeit ein präzises Handling und hohe Fahrsicherheit gewährleistet sind. Für eine Reichweite von beachtlichen 400 Kilometern soll eine High-Performance-Batterie sorgen.

Darüber hinaus soll das Mitsuibishi eX Concept mit einer hohen Konnektivität und verschiedenen Sicherheits-Technologien aufwarten. So bezieht der Japaner Informationen von den rundum angebrachten Kameras und Sensoren und erhöht oder verringert die Geschwindigkeit und kann so einen Überholvorgang einleiten. Bislang ist das System ausschließlich für Autobahnen ausgelegt. Für ein bequemes Parken hingegen zeigt Mitsubishi einen autonomen Park-Assistenten, der mit dem Concept Car vorgestellt wird. Der Valet Parking Assistant verbindet sich mit dem Parksystem eines Hotels oder Restaurants und kann ein selbstständiges Einparken einleiten, während man selbst schon am Tisch sitzt und die Speisekarte studiert.

Äußerlich zeigt die Studie impulsives Design, das den Eindruck erwecken soll, als sei es aus einem Block geschlagen. Dabei will Mitsubishi die Linienführung eines Shooting Brake mit Eleganz und der Coolness eines Kompakt-SUV paaren. Wie ein Kompakt-SUV cool sein soll? Wir haben bei diesem Begriff eher biedere Vorstellungen. Wie eine stylische Variante aussehen könnte, sieht man aber bei Mitsubishi.

Wie es sich für ein Lifestyle-Gefährt gehört, bietet der Kofferraum reichlich Platz für die Outdoor-Ausrüstung. Doch die Japaner beschränken sich nicht nur darauf, sondern zeigen, dass ihr Design auch etwas mit Sicherheit zu tun hat. So bietet das „Shield“-Design Schutz für Fußgänger wie auch für das Fahrzeug selbst. Die Tagfahrleuchten und Blinker sitzen auf der Oberseite der Kotflügel, wo sie gut gesehen werden können. Das Abblendlicht ist wiederum im unteren Stoßfänger untergebracht, um Blendungen zu vermeiden. Dieser ist zudem mit einer Art Gummierung überzogen, um Fußgänger und den eX gleichermaßen zu schützen.

Zum Betreten des Innenraums öffnen die Türen gegenläufig und sollen so den Zustieg erleichtern. Das Interieur ist modisch zweifarbig gehalten und verfügt über eine Mittelkonsole, die zwei portable Batterien beherbergt. Sie können für das Outdoor-Abenteuer bestens genutzt werden. Über das intelligente Display im Zentrum des Armaturenbretts können die Passagiere ihr Smartphone koppeln und neueste, Cloud-basierte Applikationen nutzen – je nach Interesse und Geschmack.

Mitsubishi-L200-ASX-Genf-2016-Mein-Auto-Blog
Die Geoseek Konzepte des Mitsubishi L200 und ASX.

Weitere Highlights sind die „GEOSEEK“ Konzepte, die auf dem Mitsubishi L200 und ASX aufbauen. Sie sollen mit ihrem Stil einen Hauch von Extravaganz und Outdoor-Feeling auf die beiden Fahrzeuge übertragen. Der Look, der an Outdoor-Bekleidung erinnern soll, gestaltet sich durch eine Lackierung in „Pearl Grey“ und weist Akzente in einem lebendigen Orange auf. Besonders die Teile mit einer besonderen Gelände-Funktionalität werden in den knalligen Farbton getunkt, wie etwa die Nebelscheinwerfer-Umrandungen oder Elemente der Stoßfänger. Zudem ist ein Dachträgersystem für den Transport von Fahrrädern oder Camping-Bedarf installiert. Innen zeigen die Sitzmittelbahnen eine Kunstfaser, die besonders atmungsaktiv sein soll, während der Rest mit einer Art rutschfestem Alcantara bespannt ist. Wir sind gespannt, ob die Geoseek-Modelle ihren Weg auf die Straßen finden. Denn der ein oder andere Farbtupfer in der grauen Jahreszeit kann nicht schaden.

Fotos: Mitsubishi

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News: Nissan Leaf – Läuft nun länger

Nissan bieten den Leaf ab Januar nächsten Jahres mit einer gestiegenen Reichweite von 250 Kilometern an. Das Plus von 25 Prozent (50 Kilometern) wird durch eine neue Batterie erreicht, die nun 30 kWh speichert und nicht wie bislang 24 kWh. In der Ausstattungslinie Acenta kostet der Stromer dann ab 28.060 Euro zuzüglich der Batteriemiete. Mit Batterie liegt der Leaf bei 33.960 Euro. Auf den Akku geben die Japaner eine Garantie von acht Jahren beziehungsweise 160.000 Kilometern Laufleistung.

Die Abmessungen des in den Ausstattungsversionen Acenta und Tecna erhältlichen Leaf haben sich gegenüber der Version mit 24-kWh-Batterie nicht geändert. Lediglich 21 Kilogramm schwerer ist das E-Fahrzeug geworden. Optimiert wurde auch das sogenannte Nissan-Connect-EV-System, mit dem Besitzer nicht nur den aktuellen Ladestand ersehen sondern auch den Innenraum vorheizen können. Die weiterentwickelte Version zeigt nun nicht nur die verfügbaren Ladestation in der Nähe an, sondern auch, ob diese frei oder belegt sind. Zudem wurden das Navigationssystem sowie die Wartungshinweise bearbeitet.

Das aktuelle Modell mit der kleineren Batterie bietet Nissan nach einer Preissenkung von 5.200 Euro für 18.590 Euro zuzüglich 79 Euro Batteriemiete im Monat an.

Autor: Adele Moser/SP-X

Umschalten auf „grüne Automobile“ – Ohne Angst um die Reichweite.

Bekennen Sie Farbe im Jahr 2014 und werden mit einem E-REV Elektrofahrzeug grüner

Möchten Sie 2014 grüner fahren? Wieso folgen Sie dann nicht dem Beispiel des sechsfachen amerikanischen Stock-Car-Champions Jimmie Johnson. Wenn er nicht mit etwa 320 km/h über die Rennbahn jagt, dann finden Sie ihn wahrscheinlich hinter dem Steuer seines neuen E-REV – eines der neuen Elektrofahrzeuge.

Warum ein E-REV ?

Autos, die mit Strom angetrieben werden, produzieren unterwegs kein C02. Die meisten Modelle, die nur mit Batterien laufen, eignen sich wunderbar für kürzere Strecken; sie können aber auch nur so lange benutzt werden, wie die Batterie es zulässt. Für längere Fahrten, bei denen Sie nicht wissen, wann Sie Ihr Auto wieder an das Stromnetz schließen können, sind sie ungeeigneter. In diesem Zusammenhang wurden die „extended-range electric vehicles“ (E-REV) entwickelt, also Elektrofahrzeuge mit erweiterter Reichweite.

480 km vor der nächsten Ladung

Das E-REV bezieht seine Energie aus einer wiederaufladbaren Batterie. Sollte sich deren Kapazität allerdings auch dem Ende nähern, dann schaltet sich der Motor ein. Einige dieser Fahrzeuge müssen sogar erst nach mehr als 480km an die Steckdose oder zur Tankstelle.

Energiebewusster sein

Jimmie Johnson sagt, dass er sich beim Fahren seines E-REV bewusster wird, was den Energieverbrauch seines Fahrzeuges betrifft. „Ich versuche, alle meine Besorgungen zu erledigen, bevor sich der Motor einschaltet; ich versuche bei der Hin-und Rückfahrt nur mit elektrischer Energie auszukommen – in gewisser Weise ist es eine Herausforderung.“

Leistung, die Sie erkennen – und erwarten

Johnson, der in seinem E-REV auch seine Frau und seine kleinen Töchter durch die Gegend fährt, weiß die Sicherheitsfunktionen, die Technikausstattung und die Leistung seines Fahrzeuges zu schätzen. Laut ihm bietet es „all die Annehmlichkeiten, den gleichen Komfort, an den jeder in einem Auto gewöhnt ist – Rückfahrkamera, ein hochwertiges Sound-System – und eine hohe Beschleunigungskraft, sowie einfache Handhabung. Es ist ein Auto, das Sie jeden Tag fahren können.“

Lizenz zum Stehlen

Ein anderer bekannter Besitzer eines E-REV ist der Bestseller-Autor Stephen King. Er weist darauf hin, dass das Aufladen günstiger ist als das Tanken. King liebt es, sein E-REV an das Netz anzuschließen, da es „bei jedem Mal so ist, also ob man zu den Öl-Kartellen sagt ‚Hier, steck dir das ins Auge’. Es ist wie eine Lizenz zu stehlen.“

Aufholen im Jahr 2014

E-REVs werden in den USA seit 2011 verkauft – ein Jahr bevor sie in Europa auf den Markt kamen. Es ist also keine Überraschung, dass diese Fahrzeuge hinter dem großen Teich profilierter sind. Selbst US-Präsident Obama hat verkündet, dass er nach seiner Zeit im Weißen Haus auf einen E-REV umsteigen wird. Glücklicherweise müssen Sie nicht bis dahin warten – Sie können schon heute mit einem E-REV die Straßen grüner machen.

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Renault Zoe, erster Kontakt mit Renaults kleinem E-Mobil

Ein Auto wie ein Wäschetrockner. Nein, ich mache mich nicht lustig über das Design des ZOE und es ist auch nicht abwertend gemeint. Im Gegenteil. Das Stichwort für die Ähnlichkeit von Renault ZOE und einem Wäschetrockner lautet: Wärmepumpe.

Renault Zoe: Luftpumpe oder E-Auto Zukunft?

Schaut man sich die Preisspanne bei den Wäschetrocknern an, dann fällt auf, dass erst die „teuren“ Wäschetrockner mit einer „Wärmepumpe“ arbeiten. Und? Was bedeutet dies für das Elektroauto? In meinen Augen ist es vor allem ein Zeichen für Ernsthaftigkeit. Während andere Hersteller in Ermangelung eines Wärme produzierenden Benzinmotors bei den E-Motoren die Wärme für die Heizung per „Tauchsieder“ bereit stellen und so indirekt die Reichweite des eigenen E-Mobils verknappen – führt die aufwendige Technik der Wärmepumpe zu mehr Effizienz. Was bei Wäschetrocknern für einen geringen Stromverbrauch verantwortlich ist, sorgt im E-Automobil für mehr Reichweite.

Renault ZOE 18 E-Mobil vorgestellt

Wärmepumpe auf Rädern

Anders als bei den Wäschetrocknern mit Wärmepumpe, gehört der ZOE bei den E-Autos jedoch nicht zum gehobenen Preissegment – im Gegenteil, mit einem Kaufpreis ab 21.700 € ist der ZOE sogar besonders günstig in der Anschaffung.

Wie kommt das und was kann der kleine Franzose? Eine erste Ausfahrt mit dem knuffigen Renault soll ein wenig von der Spannung rüberbringen, mit der die individuelle Mobilität in der Zukunft ohne Benzin und Diesel auskommt.

Renault ZOE 13 E-Mobil vorgestellt

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E-Motor Power:

88 PS

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Reichweite:

210 KM

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Kaufpreis, ab:

21,700 

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Putzig und trotzig

Der Blick des ZOE wirkt zuerst vor allem putzig, je länger man die zu einem Schmollmund aufgepumpte vordere Stoßstange anblickt, desto mehr bekommt man jedoch auch den Eindruck, die schmalen DE-Scheinwerfer und die dicke Oberlippe würden ein wenig trotzig schauen. So als würde die ganze Last der kommenden Energiewende in der Mobilität, auf den straff ausgeformten Schultern des kleinen Franzosen lasten und er müsse nun beweisen, dass e-Mobilität nicht nur ein Spielball der Öko-Automobilisten ist.

In der Seitenlinie wirkt der knapp über vier Meter lange Kompakte völlig normal, keine abgedrehten Experimente wie bei seinem Rhombus-Elektrobruder Twizy.  Wie als wolle man die zusätzlichen Mitfahrer kurz vor den übersichtlichen Platzverhältnissen warnen, hat Renault die Türgriffe für die hinteren Türen versteckt. Zudem sind die Türgriffe umständlich zu handhaben. Also am besten vorne eingestiegen und sich über das aufgeräumte Cockpit gefreut.

Ein breites Digitaldisplay informiert den Piloten über Ladezustand, Geschwindigkeit und aktuellen Betrieb des Franzosen. In  der Mitte thront das neue R-Link getaufte Multimedia-System der Franzosen, darunter die Klima-Bedienung. Womit ich wieder bei der Wärmepumpe angelangt wäre.

Vor allem in der kalten Jahreszeit raubt der Betrieb der Heizung im Innenraum einen großen Teil der Energie – will man also die maximale Reichweite ausloten, bedarf es einer effizienten Klimatechnik. Über die genaue Funktionsweise der Wärmepumpe klärt Wikipedia auf. Ich finde es nur höchst bemerkenwert, dass Renault diese aufwendige Technik in Serie verbaut – bei der BMW Kopie des Audi A2, dem i3, kostet diese Technik, wie gewohnt, einen Aufpreis.

Renault ZOE 02 E-Mobil vorgestellt

210 Kilometer Reichweite

Dank der konsequent umgesetzten Effizienz, soll der kleine ZOE mit einer Batteriefüllung bis zu 210 Kilometer weit kommen. Meine erste Testfahrt mit dem kleinen Franzosen war leider bedeutend kürzer, so dass ich an dieser Stelle keine Aussage über die „echte Reichweite“ machen kann.

Wie gewohnt bei E-Mobilen ist es primär diese wundervolle Ruhe die man genießt, wenn man leicht surrend auf Tour geht. Eine 400 Volt Lithium-Ionen Batterie mit 22 kWh Energiefülle sorgt für den Antrieb des bis zu 88 PS starken Elektromotors. Binnen 4 Sekunden summt sich der ZOE auf Tempo 50. Bei 135 km/h hat Renault den elektrischen Riegel vorgeschoben.

Lange Touren über Autobahnen bleiben auch beim günstigen ZOE vermutlich eher die große Ausnahme. Es ist das Versprechen einer lokal Emissions freien Mobilität, die man sich zu einem attraktiven Preis erfüllen kann.  Allerdings ist der Kaufpreis „ab“ 21.700 € nur ein Teil der Kosten – denn Renault realisiert den günstigen Anschaffungspreis auch über den Weg der Batteriemiete.

Renault ZOE 16 E-Mobil vorgestellt

Miet mich

Die Batterie-Miete ist abhängig von zwei Faktoren: Der Laufzeit der Miete und der jährlichen Fahrleistung. Überblick:

Preis der Batteriemiete  Fahrleistung bis   zu  Kilometer  pro Jahr
Laufzeit 12.500 km 15.000 km 20.000 km 25.000 km 30.000 km
12 Monate 99 € 106 € 122 € 142 € 162 €
24 Monate 89 € 96 € 112 € 132 € 152 €
36 Monate 79 € 86 € 102 € 122 € 142 €
48 Monate 79 € 86 € 102 € 122 € 142 €

Diese Lösung bietet sowohl Vorteile als auch Nachteile. Zum einen bleibt aktuell die Frage offen, welche Konditionen die Käufer von Gebrauchtwagen bei Renault erhalten werden, auf der anderen Seite ist gerade die Batterie – das derzeit noch schwächste Glied in der Kette der neuen Technik – durch diese Lösung abgesichert. Es bleibt eine Entscheidung, die vermutlich auch durch die persönlichen Vorlieben getroffen wird.

Renault ZOE 20 E-Mobil vorgestellt

FAZIT:

Für mich steht fest, der ZOE macht deutlich mehr Sinn als das Design-Experiment der Münchner, dass derzeit sehr zeitnah auf der IAA das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Denn anders als bei dem ähnlich großen BMW i3, kann der ZOE mit einem gefälligen Design glänzen, ist um viele Ecken günstiger in der Anschaffung (für die Differenz von ~14.000€ mietet man sich ein Jahrzehnt lang die Batterien des ZOE!!) und bietet einen vernünftigen Kofferraum mit bis zu 1.225 Liter Ladevolumen.

Nein – spannend war die erste Ausfahrt mit dem kleinen Franzosen nicht, eher ernüchternd. Denn der ZOE zeigt: E-Mobilität muss, auch wenn diese in der Form eines „fast normalen“ Autos auf den Parkplatz fährt, nicht mehr teuer sein! Cool. Und deutlich sichtbarer für die Nachbarn, als mein teurer Wärmepumpen-Wäschetrockner im Keller!

Sobald die Möglichkeit bestand den kleinen Franzosen ordentlich zu testen, werde ich einen ausführlicheren Fahrbericht online stellen .. stay tuned..

 

Foto-Galerie | Technische Daten

 

 

 

Aktuelle Suchanfragen:

SEOScore Bullshit

Es ist immer wieder da gleiche Thema. Wie gut ist die eigene Seite? Wie erfolgreich sind die Mitbewerber und wann kommt eigentlich der große Durchbruch?

Um den Erfolg und die Relevanz von Webseiten zu prüfen gibt es zwei Methoden: Entweder man kennt die Zugriffszahlen auf dem Server, oder man schätzt mit der Hilfe von zahlreichen Webranking-Tools.

Eines der Tools ist das rankpanel und der dort ausgewiesene SEOscore. Ich habe mir heute früh den Spaß gemacht und einfach mal geschaut, wie mein SEOScore wohl aussieht und ob er den Besucher-Wachstum der letzten Monate nachweisen kann.

Nun:

Er kann es nicht. Und anscheinend schert sich google einen Dreck um einen SEOScore, anders ist diese Diskrepanz nicht zu erklären. Denn trotz eines brutalen SEOScore-Einbruchs im zu beginn des letzten Jahres und eines zweiten im April des letzten Jahres, sind die Besucherzahlen (rot darüber gelegt) nur in eine Richtung gewachsen. Mit den üblichen Schwankungen durch Monate in denen mal mehr und mal weniger viel auf dem Blog los war.

Was also bringen Sichtbarkeitsindex und SEOScore? 

Habt ihr eine Idee?

Aktuelle Suchanfragen:
Wie weit mit Diesel für 20 Euro - Grafik: ADAC

So teuer ist das tanken geworden

Wie weit mit Diesel für 20 Euro - Grafik: ADAC

Der ADAC hat eine Grafik präsentiert mit der man gut sehen kann, wie teuer das Autofahren wirklich geworden ist.  Kam man 1996 mit Diesel für 20€ noch 717km weit, so schafft man heute nur noch magere 315km. Und das liegt nicht daran, das unsere Autos mehr verbrauchen würden, sondern einzig und alleine an der Teuerungsrate des Dieselkraftstoffes in den letzten Jahren.  Denn 1996 kostete der Liter Diesel noch 0,62€. Heute sind im Schnitt bereits mehr als 1,41€ für einen Liter Diesel zu berappen.

Diese Preissteigerung kann kein, noch so effizienter Motor ungeschehen machen.

 

Bei minus 13 Grad schickte TÜV Süd elf Elektrofahrzeuge auf eine 50 Kilometer lange Fahrt. Foto: Auto-Medienportal.Net/TÜV Süd

Unter Strom. Im Winter. Der Praxis Test.

Der TÜV Süd wird für ein Jahr lang alle aktuell erhältliche Elektrofahrzeuge auf Ihre Zuverlässigkeit und Reichweite testen. Zum Anfang hat der TÜV Süd eine Alpentour durchgeführt. Dabei mussten die Elektrofahrzeuge eine 50km lange Voralpen-Tour bei eisigen Temperaturen bewältigen.

Bei minus 13 Grad schickte TÜV Süd elf Elektrofahrzeuge auf eine 50 Kilometer lange Fahrt. Foto: Auto-Medienportal.Net/TÜV Süd

Minus 13° – das ist für Elektroautos kein Spass. Denn neben dem Problem der Kälteempfindlichen Batterien, wird der Strom aus den Akkus zusätzlich für die Heizung im Innenraum benötigt.  Auch ist die in der Winterzeit notwendige Beleuchtung am Elektroauto ein Faktor der erheblichen Einfluss nehmen kann auf die Reichweite des Elektromobils.

Damit alle Testkandidaten mit den gleichen Voraussetzungen auf die aus Stadt-, Land,- und Autobahnstücken bestehende Teststrecke gingen, wurden die Fahrzeuge vor der Voralpenfahrt erst einmal für 2 Stunden in der Kälte geparkt. Im Anschluß gingen die Test-Kandidaten auf die Prüfstrecke unter realistischen Bedingungen. Die Temperatur im Innenraum gab der TÜV mit „angenehm“ an.

Als Ergebnis kann man bereits sagen, alle Testkandidaten haben die 50km Strecke in der Kälte geschafft.  Beteiligt waren der Tesla Roadster, der Karabag 500, der Smart ForTwo Electric Drive, eine Mercedes Benz A-Klasse Eco Drive und die 2 mit dem Mitsubishi i-MiEV baugleichen Citroen C-Zero und Peugeot i-On.

2012 wird der TÜV alle Fahrzeuge weiteren umfangreichen Tests unterziehen.