Skoda Citigo: Frisch von der Streckbank

Ok, es sind nur drei Zentimeter – dennoch ist das Wachstum erwähnenswert. Oder etwa nicht? Mit seinem Facelift wächst der kleine Tscheche allerdings nur außen, während alle anderen Abmessungen beim alten Maß bleiben. Zurückzuführen ist der gesteigerte Länge auf die neue Front. Was sonst noch erneuert wurde, zeigen die folgenden Zeilen. Read more

Seat Mii Cosmopolitan – Fashion Victim

Seat feiert auf der Berliner Fashion Week ein kleines Jubiläum: Bereits im dritten Jahr kooperieren die Spanier mit dem Modedesigner Marcel Ostertag. Zwar entstand der Seat Mii Cosmopolitan nicht aus der Kooperation mit dem Modeschöpfer, doch inspirieren sich Ostertag und Seat gegenseitig. Wir schauen uns einmal das Drumherum an. Read more

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Hinter Gittern im VW load up!

Ruhig Blut! Es geht hier weder um schwedische Gardinen noch um sonst eine Art von Gefängnis, Knast oder Bau. Nein, Volkswagen bietet nun den load up! an, einen Lieferwagen, der über zwei Sitze verfügt, hinter denen ein Trenngitter installiert ist. Und damit zeigt sich schon der Haupt-Einsatzzweck des Mini-Flitzers: Kuriere, Pizzaboten und Konsorten bekommen mit dem load up! eine neue Alternative für das tägliche Liefergeschäft. Dabei darf das Ladegut sogar etwas größer ausfallen, schließlich bietet der Wolfsburger 990 Liter Ladevolumen. So darf die Pizza-Bestellung auch mal größer ausfallen.

Von außen sieht der load up! aus wie ein gewöhnlicher up!
Von außen sieht der load up! aus wie ein gewöhnlicher up!

Der VW up! gilt gemeinhin als so etwas, wie das Premium-Produkt unter den Kleinstwagen. Meist in weiß, wirkt er wie ein iPod – ganz schlicht und chic. Das geht dem load up! nicht ab, sondern nur seine Rückbank. Dafür erweitert sich hingegen der Kofferraum von der Kofferraumklappe bis zum serienmäßigen Trenngitter auf 990 Liter Volumen. Gepaart mit der Wendigkeit und Effizienz des Kleinwagen-Konzepts ergibt sich damit ein veritabler Großstadt-Transporter.

Der load up!: Innen Lieferwagen, außen iPod

Effizienz ist überhaupt ein großes Thema beim kleinen Lieferwagen. Als e-load up! wurde er in der Energieeffizienz mit einem A+ eingestuft. Das freut den Besitzer, da Stromer aktuell von der KFZ-Steuer befreit sind. Rechnet man den niedrigen Strom-Konsum hinzu, der sich auf 11,7 kWh/100 Kilometer beläuft, fährt man unter dem Strich wirklich günstig – wenn da nur der hohe Einstiegspreis nicht wäre. Rund 23.000 Euro muss man berappen, möchte man sich den elektrisch angetriebenen load up! vor den Laden stellen. Rechnet man die üppige Ausstattung mit Klimaautomatik, 15-Zoll-Leichtmetallfelgen und weiteren, vor allem optischen, Gimmick auf, fällt das Staunen über den hohen Basispreis geringer aus. Wenn man allerdings bedenkt, dass der e-load up! mit einer vollen Batterieladung nur maximal 160 km weit fährt, kommt man wiederum ins Grübeln.

vw-load-up-lieferwagen-2016-mein-auto-blog-1Doch es gibt noch andere Varianten, die weniger auf das Portemonnaie schlagen. So ist der City-Lieferwagen auch als 60 PS-Benziner mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,4 Litern erhältlich und kostet nur noch rund 9.300 Euro. Dafür bietet er so gut wie keine Ausstattung. Doch die Preisdifferenz von rund 13.000 Euro gegenüber dem Stromer will erst herausgefahren werden. Als weitere Alternative bietet sich noch die Erdgas-Variante an, der eco-load up!. Er startet bei rund 11.800 Euro und begnügt sich mit 2,9 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometer. Fragt sich nur, wo man das Erdgas tanken will, schließlich sind entsprechende Tankstellen rar gesät. Bei LPG sähe das schon ganz anders aus. Aber ein Pizza-Bote kommt ja gut rum und wird sicherlich den Weg zu einer Erdgas-Tankstelle finden.

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Nissan Navara King Cap – Der robuste Pick-Up

Die zwölfte Modellgeneration von Nissans Klassiker, dem Navara, ist ab Mai auch als King Cab bestellbar. Aber was heißt das eigentlich? Ganz einfach: Die Kabine des Pick-Ups schrumpfte und ist nun nicht mehr als Doppelkabine ausgelegt, sodass die Ladefläche für noch mehr Nutzwert wachsen konnte. Das japanische Nutztier startet bei schlanken 25.000 und kann auf eine längere Tradition zurückblicken. Read more

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News: Nissan setzt den Bundestag unter Strom

Grüne Welle im Bundestag: Drei Tage lang können sich Mitglieder des Bundestages über alltagstaugliche Konzepte zur E-Mobilität informieren. Organisiert wird das Event vom Parlamentskreis für E-Mobilität mit rund 80 Mitgliedern, der sich besonders für dieses Thema interessiert und einsetzt. Sie informieren sich über alltagstaugliche Konzepte zur Elektromobilität und können den Nissan Leaf oder Nissan e-NV 200 erproben.

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News: Der Volkswagen up! Neue Gewänder in Genf

Der Volkswagen up! ist tatsächlich schon seit 2011 auf dem Markt – da wird es förmlich Zeit für ein Facelift. Das zeigen die Wolfsburger nun in Genf und verpassen dem Kleinstwagen eine Frischzellenkur. Mehr Individualisierungsmöglichkeiten und eine neue Topmotorisierung sollen den kleinen Volkswagen wieder in Schwung bringen. Aber nicht nur der up! wird in der Schweiz gezeigt, sondern auch das Concept Car eines SUV. Viel verraten die Wolfsburger dazu aber noch nicht.

Die Varianten-Vielfalt des up! ist jetzt schon nicht gerade das, was man als klein bezeichnet. So gibt es den kleinsten aller aktuellen Volkswagen in den Ausstattungs-Linien take up!, move up! und in zwei Versionen der Ausstattung color up! Hinzu gesellt sich der cross up! Bei den Motoren ist die Auswahl schon etwas übersichtlicher: Den Einstieg bilden zwei 1.0 Dreizylinder mit 60 oder 75 PS, die vom Stromer e-up! und einer Erdgas-Variante ergänzt werden. Mit dem Facelift soll aber eine neue Topmotorisierung Einzug halten, die 90 PS bereitstellt. Damit sollte Fahrspaß sogar in der kleinsten Fahrzeugklasse garantiert sein.

Der neue Volkswagen up!

Neu sind zudem zwei Modelle des up!: Zum einen der load up! und der up! beats. Ersterer soll sich als Mikro-Transporter eigenen, da er nur zweisitzig vorfährt und somit einen besonders geräumigen Laderaum bereithält. Der up! beats hingegen resultiert aus einer Kooperation mit dem US-amerikanischen Unternehmen Beats Audio. Dieses Modell des Kleinstwagens bekommt ein 300 Watt Soundsystem. So kommt satter Klang auch in die kleinste Hütte. Wenn diese Variationen noch nicht ausreichen, kann man seinen neuen Volkswagen up! darüber hinaus mit neuen Außenfarben, Polstern und entsprechenden „Dashpads“ – also auf deutsch Armaturenbrett-Leisten – individualisieren. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen bilden schlussendlich verschiedene Folien-Designs, womit man dem Konkurrenten Opel Adam mindestens ebenbürtig ist.

Neben der Optik fassen die Wolfsburger auch das Infotainment des neuen VW up! an: Die Integration des Smartphones ist hier fester Bestandteil des Systems. Mit der VW App kann man nicht nur seine Musik streamen oder sich die passsende Route raussuchen, sondern auch die relevanten Fahrzeugdaten abrufen lassen. Das alles natürlich eingebettet in das neue Cockpit, das – wie es scheint – nun auch mit einer Klimaautomatik zu bekommen ist.

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Das eingangs erwähnte SUV wird ein Concept Car, das Ausblick auf ein Kompakt-SUV geben wird und fest geplant ist. Genaueres wird bislang aber noch nicht verraten. Einzig über das Bedienkonzept sprechen die Wolfsburger im Flüsterton: Es soll sich stark an das des Budd-e anlehnen und fast gänzlich ohne Schalter oder Knöpfe auskommen. Dann sind wir doch mal gespannt, ob VW endlich ein SUV auf Polo-Basis auf den Markt bringt, wie man schon länger munkelt. Der Konkurrent aus Rüsselsheim, der Opel Mokka, beackert diesen Markt bislang sehr erfolgreich.

 

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Vorschau auf den Mercedes-Benz Pick-Up

Wird er den Namen GLT erhalten? Oder eine ganz eigene Baureihenbezeichnung bekommen? Eine X-Baureihe scheidet wohl aus, die hat BMW schon. Ein Z? Als „Dr. Z- Laster“? Vermutlich nicht. Am wahrscheinlichsten erscheint mir derzeit der Begriff GLT. 

Mercedes-Benz Pick-Up, die Erlkönige sind unterwegs

In Australien wurden jetzt die ersten Erlkönige fotografiert und noch ist der Ursprung des „Pick-Up Trucks“ ganz klar zu erkennen. Die Plattform stammt von Partner Nissan. Nachdem man mit Renault bereits an der unteren Ende der Skala zusammenarbeitet, mit Renault-Nissan fleißig Motoren tauscht, kommt nun also der Pick Up von den japanischen Partnern. Die Renault-Nissan Allianz und Mercedes-Benz, eine kreative und erfolgreiche Partnerschaft? Man wird später urteilen müssen.

Der Nissan Mercedes-Pick-Up Truck

Basierend auf dem „neuen NP 300“ siedelt sich auch der Stuttgarter-Pick Up Truck (Truck!, daher auch GLT!) in der Klasse der 1-Tonnen Nutzfahrzeuge an. Sprich: Eine Tonne Nutzlast soll machbar sein. Der als „Double Cab“ ausgeformte Pick-Up Truck soll das derzeit noch mangelnde Angebot der Stuttgarter an „leichten Nutzfahrzeugen“ aufbrezeln. Man erinnert sich? Der ebenso in diesem Segment beheimatete CITAN ist auch ein Kind der Partnerschaft mit Renault-Nissan. Es scheint als würde Mercedes-Benz den Abstand zu BMW ausbauen wollen, in dem man alle, aber wirklich alle, Fahrzeug-Segmente bedient. Leichte Nutzfahrzeuge für Klein-Unternehmer und Handwerker hat BMW nicht im Angebot.

Der neue Mercedes-Light Truck wird im Nissan-Werk in Barcelona gebaut werden. Türspiegel an Türspiegel neben dem Nissan Pendant. Und während man sich sicher wähnt, der „GLT“ wäre ideal für den Nord-Amerikanischen Markt, auf dem der Ford F-150 (Pick-UP!) alle Rekorde hält, will man in Stuttgart bislang den Markteintritt dort nicht bestätigen.

Es klingt alles ein wenig merkwürdig. So merkwürdig wie ein Nissan-Truck mit Mercedes-Logo eben sein kann. Wobei die Internet-Gerüchteküche von gänzlich eigenen Technikmodulen im Bereich Allradantrieb, Motoren und Sicherheit erzählt. In wie weit das realistisch ist, wird man abwarten müssen.

 

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Der Škoda Citigo im Fahrbericht

Ausgefuchst

Nun also auch bei Škoda, ein Kleinstwagen.

Wie üblich in den letzten 20 Jahren ist es natürlich keine Eigenentwicklung, sondern ein Konzernfahrzeug welches auch unter dem Markengesicht von Seat und der großen Konzern-Mutter Volkswagen verkauft wird.

Man hat sich bei Škoda viel Mühe gegeben, dem Kleinen Up-Geschwisterchen eine eigene Identität zu verleihen und so zieren den als 3- oder 5-Türer  erhältlichen Winzling,  ein Kühlergrill nach Art des Hauses, im Gegensatz zum Kühlergrillfreien-Spender: „up!“.  Das Logo ist allerdings in die Haube nach oben gerutscht und an der Rückseite ist die Leuchtengrafik in die Škoda-Winkelform gebracht worden.

Erkennt man den Citigo als Škoda?  

Nein.

Sehr wohl kann man sagen, es ist ein Gesicht in der Menge, jedoch ist das Volkswagen-Gen überdeutlich zu erkennen. Mit geradezu Preußischer Geradlinigkeit und penetrant vorgetragener Sachlichkeit will jede Fuge vom Stande der erreichten  Perfektion des Automobilbaus berichten. Die klaren, absolut unverspielten Blechformen ersticken bereits im Ansatz etwaige Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Absichten, mit dem die Macher den neuen Streber in der Klasse der Kleinstwagen an der Spitze positionieren wollen.

Hieraus urteilen zu wollen, der Škoda wäre nur eine billige Kopie, springt deutlich zu kurz. Alle 3 Kleinstwagen haben eine Prägung der Persönlichkeit erhalten, wie es in einer guten Familie eben so üblich erscheint.

PI-VR GmbH vred 5.5

Echt urban. 

Für die Stadt gebaut. Das merkt man schnell und im Falle der Übersichtlichkeit schätzt man diese klar definierte Ausprägung des kleinen Citigo auch binnen kurzer Zeit. Der Citigo bekam einen relativ langen Radstand, im Verhältnis zu seiner Außenlänge und überzeugt daher im Innenraum mit sehr guten Platzverhältnissen. Ein Beispiel hierfür ist die Innenraumbreite von 1.36m, die bei einem knapp 1,46 Meter  breiten Fahrzeug von der clever genutzten Raumfläche berichtet. Dank der steil stehenden Scheiben und dem lackierten Türblech fühlen sich ältere Autofahrer an die erste Golf-Generation erinnert.  In Innenraum überzeugt auch die Verarbeitung, ein deutliches Indiz der Preisklasse sind jedoch die verwendeten Kunststoffe. Wenn auch genarbt und in unterschiedlichen Versionen farblich eingefärbt, Hartplastik bleibt Hartplastik und schmeichelt der Hand nicht. Anders einige wenige Lichtblicke im Innenraum. So sind die Schalter VW-Standard und damit auch auf einem haptisch angenehmen Niveau. Besonders gefallen hat das im Testfahrzeug integrierte „Mobile“ Navigationssystem, welches nicht nur den rechten Weg im Großstadt-Dschungel kennt, sondern auch als Multimedia-Einheit, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Bordcomputer-Display dient.

[one_third last=“no“] Urban: Modewort für das Zusammenleben in großen Städten. Abseits der Öffentlichen Nahverkehrsmittel gibt es einen stetig wachsenden Markt für kleine, sparsame, handliche und übersichtliche Fahrzeuge. In diesem Segment will auch Škoda mit dem Citigo erfolgreich werden. 

3-Zylinder:  Der Motor des Citigo wird in 2 Leistungsstufen angeboten: 60PS und 75PS. Sind aber in ihrer Grundkonfiguration gleich. 3-Zylinder mit 999cm³ Hubraum und moderner Vierventil-Technik. Beide Motoren kommen ohne Aufladung aus.  [/one_third]

Einfach intelligenter? Urbane Mobilität.

Für unsere Testfahrt standen sowohl der 60PS, als auch der 75PS Motor zur Verfügung. Innerhalb der Stadt-Geschwindigkeit sind die Unterschiede kaum ausfahrbar. Während man sich über den rumpeligen Lauf der Motoren echauffieren kann, versöhnt die 5-Gang Handschaltung mit perfekter Präzision. Da sind die Preußischen Gene wieder sichtbar. Sowohl die Abstufung der 5 Gänge, als auch die erfreuliche exakte Führung des Schalthebels  stehen im Widerspruch zum akustisch unharmonischen 3-Zylinder unter der kurzen Stummelhaube.

Beide Motor-Varianten hängen gut am Gas und ziehen auch durchweg  ordentlich durch, die Laufgeräusche und der Rundlauf des Motors lassen jedoch noch deutlich Spielraum zur Verbesserung.  Ab Landstraßen-Tempo verliert der 60PS Motor natürlich weiter an seinem bereits weniger ausgeprägten Elan. Doch wer häufige Überland-Etappen fährt, wird vermutlich nicht zum „Stadtwagen“ greifen.

Ohne Fehl und Tadel hingegen: Der Federungskomfort des Kleinstwagen von Škoda. Er fährt sich ausgesprochen erwachsen. Ob dieser Zustand auch bei Beladung anhält, wird ein Einzel-Test des Citigo klären müssen.

Kurz zurück zu den Motoren:

Der 3-Zylinder in der 60PS -Version entwickelt ein Drehmoment von 95Nm zwischen 3.000 – und 4.300 Umdrehungen. Dieses recht breite Plateau ist mit dafür verantwortlich, dass man sich trotz der überschaubaren Leistung nicht untermotorisiert fühlt.  Die 60PS reichen aus um in 14,4 Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen.  Bei 160 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Auf der Motorwagen-Potenz-Skala kann man mit dem „kleinen“ Motor keinen beeindruckenden Platz belegen, doch um im Verkehr frech mit zu schwimmen, reicht auch das 60-PS Triebwerk.

Mehr Leistung? Gleicher Hubraum, aber 75PS. Hierfür sorgt eine veränderte Motorsteuerung. Das Drehmoment des Motors bleibt bei 95Nm und steht auch weiterhin zwischen 3.000 und 4.300 Umdrehungen zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit steigt jedoch auf 171 km/h und der Sprint auf Tempo 100 verkürzt sich auf 13.2 Sekunden.

Der kombinierte Verbrauch im NEFZ-Zyklus wird auf 4.5/4.7l  beziffert. Auf unserer Testfahrt konnten wir im gemischten Verkehr einen Verbrauch von 5 Liter auf 100km messen, was in Anbetracht der noch nicht eingefahrenen Fahrzeuge und dem Hamburger Stadtverkehr als durchaus respektabel angesehen werden kann.

Eine Start/Stop-Automatik sieht Škoda leider nur für das „Green tec“ Modell vor. Hier sind wir ob dieser Entscheidung, die sinnvolle Benzinspartechnik nur in Verbindung mit Leichtlaufreifen anzubieten, ein wenig irritiert. Spricht Škoda doch selbst von fast 11% Einspar-Potential bei einer Start-Stop-Automatik, diese zusätzliche Spar-Technik erachten wir bei jedem Citigo als sinnvoll.  Gerade Stadt-Fahrzeuge mit häufigem „Stop & Go“ profitieren von dieser Technik.

Ein Diesel-Motor ist für den Citigo nicht vorgesehen, eine Erdgas-Variante wird man jedoch zu einem späteren Zeitpunkt nachschieben.

Der neue Kleinstwagen der sympathischen Marke mit dem Ursprung in Tschechien wird in einigen sehr lebendigen Farben angeboten. Darunter fällt zum Bsp. das „Spring-Grün“ oder auch ein Sunflower-Gelb. Doch auch im Aufpreisfreien weiß steht der kleine Škoda Citigo adrett und modern auf seinen 14″ Leichtmetall-Felgen.

15″ Aluminium-Felgen mit Reifen der Dimension 175/65-15 sind gegen Aufpreis erhältlich. Ebenso eine Variante mit 185/55-15, mit denen aus dem Stadtwagen bereits im Stand ein Stadtflitzer wird.

Die Preise starten bei 9.450€ für den 60PS Citigo in der Ausführung: „Active“ und  mit 3-Türen. Die besonders gut ausgestattete „Elegance“ Variante im 75PS 5-Türer bildet in der Green-Tec Version mit 13.150€ den oberen Abschluss. Besonders empfehlenswert finden wir die Green-Tec Varianten, da die enthaltene Start-Stop-Automatik für den täglichen Stadtverkehr eine echte Bereicherung darstellt. (Es bleibt jedoch bei der Kritik, das Start-Stop-System als Extra anzubieten.)

Das sinnvollste und modernste Extra stellt jedoch der „Aktive Bremsassistent – City Safe Drive“ da. Dieses maximal 150€ teure Extra ist in der Lage, bis Tempo 30 Auffahrunfälle selbsttätig zu vermeiden, in dem es brenzlige Situationen erkennt und eine Notbremsung einleitet. Wer bereits einmal die teuren Folgen einer nur wenige Sekunden dauernden Unachtsamkeit erfahren musste, erkennt schnell – wie sinnvoll diese 150€ investiert sind.

[toggle title=“Vorteile„]Cleverer Stadtwagen für urbane Mobilität, ohne Verzicht. [/toggle]

[toggle title=“Nachteile„]Rumpeliger 3-Zylinder mit wenig Manieren.  [/toggle]

[tabs tab1=“Verbrauch“ tab2=“Ausstattung“ tab3=“Punktzahl„]

[tab id=1][arrowlist]

  • Verbrauch Norm Gesamt: Testfahrt zu kurz
  • Testverbrauch min:  Testfahrt zu kurz
  • Testverbrauch max: Testfahrt zu kurz
  • Testverbrauch Schnitt: Testfahrt zu kurz
  • Anmerkung: Testfahrt zu kurz

[/arrowlist][/tab]

[tab id=2][checklist]Serie:

  • ABS, ESP, ASR
  • Getönte Scheiben mit UV-Schutz
  • Tagfahrscheinwerfer
  • Active | Ambition | Elegance

[/checklist][badlist]Vermisst:

  • Clevere Motortechnik.

[/badlist][crosslist]Gegen Aufpreis:

  • Aktiver Bremsassistent „City Safe Drive“  –  150€
  • Beheizbare Vordersitze 220€ (Ambition)
  • Elektrisches Panorama-Schiebedach 695€ (Ambition / Elegance)

[/crosslist][/tab]
[tab id=3]

[highlight color=“yellow“]Fazit:

Simply Clever, oder was?

Škoda hat nichts falsch gemacht. Das jüngste Mitglied der Automobil-Familie im Haus Škoda ist ein kleiner Charakter-Typ geworden, der trotz seiner Zwillinge von Volkswagen und Seat mit seinem ganz eigenen Charme aus „Cleverness“ und „Sympathie“ in eine erfolgreiche Zukunft schauen kann. Der Citigo schafft den Spagat aus freundlicher Ansprache dank des netten Front-Designs und einer wunderbar einfachen Formensprache ohne Schnickschnack rund um das Fahrzeug herum.

Der Fauxpas des nur einem Paket erhältlichen Start-Stop-Systems, wird man getrost auf die (leider)  erfolgreich umgesetzte Aufpreispolitik des Mutterkonzerns schieben können.

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Bjoern Habegger | April 2012 | Fotos: Auto-Bloggerei.de/Hersteller

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motorshow essen skoda citigo rallye

Essen Motor Show: Skoda Citigo Rallye

Motorsport ist mein Ding – da stehe ich völlig drauf. Eigentlich bin ich ein reiner Rundstrecken-Fan, aber das liegt nur daran, weil man bei Rallyes ständig unterwegs ist, um nur kurz einen blick auf die Fahrzeuge zu bekommen. Die fahren eben nicht immer die gleiche Runde 🙂

Škoda Citigo Rallye

Eine ganz besonders sexy Variante des kleinen Stadtwagens Citigo hat die Motorsport-Abteilung von Škoda bereits auf dem Wörthersee-Treffen vorgestellt. Auf der Motorshow in Essen konnte ich den kleinen brachialen Rallye-Würfel dann auch einmal selbst in Augenschein nehmen!

An der Front sitzt ein massiver Stoßfänger mit riesigem Kühllufteinlass, große Spoiler und Sportfelgen mit 18 Zoll Durchmesser lassen aus dem kompakten Citigo einen Rallye-Kubus der besonders eindrucksvollen Art werden.

Ob der Citigo den Fabia ablösen wird und dann mit einem zwei Liter großem und 270 PS starkem Sportmotor auf die Hatz geht? Ich kann es nicht sagen – ich persönlich würde eine Straßen-Version mit sequentiellem Sechsgang-Getriebe und Allrad jedoch sofort fahren!

Alle Beiträge zur Motorshow 2013 in Essen

Die Berichterstattung über die Motorshow in Essen erfolgt in Zusammenarbeit mit: BILSTEIN

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Mit dem Citigo durch Hamburg

„Kleinstwagen und ich – Na das passt ja.“

Dachte ich mir als die Einladung von Škoda ins elektronische Postfach flatterte.

Auf der anderen Seite sind Blogger und kleine unbedeutende Motor-Journalisten-Frischlinge wie ich, immer froh wenn man von den großen Marken wahrgenommen wird und die Chance bekommt das Produkt zu „er-fahren“.

Der ehemalige Tschechoslowakische Automobil-Hersteller wurde 1990 im Rahmen der Privatisierung und dem  Zerfall  des Ostblocks der Perestroika in den ehemaligen Ostblockstaaten von der Regierung an den Volkswagen-Konzern verkauft. Seit dieser Zeit entwickelt sich das Unternehmen ähnlich prächtig wie zur Blütezeit in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Volkswagen führte bei den Tschechen konsequent die Plattform-Techniken ein und anders als Seat, konnte sich Škoda am Markt mit günstigen, aber sehr soliden und praktischen Fahrzeugen aus dem Konzern-Baukasten etablieren.

Der Superb zum Bsp. ist als Passat-Ableger geboren und ein Geheimtipp unter den stillen Genießern von großen, aber unscheinbaren Reise-Limousinen. Als Kombi schlägt der Superb sogar die Ladefähigkeiten der Mercedes-Benz E-Klasse. Dank exzessiver Qualitäts-Sicherung ist ein „günstiger“ Škoda im Innenraum bei geschlossenen Augen, kaum von einem Volkswagen oder Audi zu unterscheiden.

Mir persönlich ein Wunder – aber die Idee des Volkswagen-Konzerns, aus dem Baukasten heraus, aber unter mehreren Labels mit eigener Marken- (oder besser Marketing-) Identität ein eigenständiges Produkt zu entwickeln und am Endkunden-Markt damit erfolgreich zu sein, funktioniert.   Für die Konzerntöchter Seat und Škoda ist die große Volkswagen-Mutter ein Quell der stetigen Produkt-Neuheiten. Mit vollen Hosen lässt es sich eben gut stinken.

Nach dem eher „glücklosen“ ersten Versuch eines günstigen und urbanen Stadtfloh mit dem Namen VW Fox, hat es sich nun ausgefuchst und der Konzern aus Wolfsburg macht ernst mit der Idee eines „Volks-Wagens“ im untersten Preissegment und mit der ideellen Heimat: „Stadt-Verkehr“.

Die  mit nur leicht  verändertem „Make-Up“ (Achtung Wortwitz!) versehenen Seat und Škoda-Zwillinge des neuen Kleinstwagens aus Wolfsburg, dem Up!, haben den Namen Mii (Seat) und Citigo (Škoda) bekommen.

Gestern von mir gefahren:

Der Škoda Citigo 3-Türer mit dem „Bigblock“ und 75PS und der 5-Türer mit dem gleichgroßen Motor, aber nur 60PS.

Einen „fachlichen“ Fahrbericht werde ich auf autofahrer-zeitung.de veröffentlichen.

Hier gibt es heute nur ein paar Gedanken zum „Urban-Individualverkehr“.

Den Namen hat Škoda gut getroffen: „Citigo“. Impliziert er doch sofort worum es geht bei diesem Fahrzeug. Die Stadt soll seine Heimat werden. Parkhäuser, Parkbuchten, Parken in zweiter Reihe. Vom Kino, zum Einkaufscenter, von der Haustür bis  auf die Arbeit. Die Wegstrecken des Citigo dürfte für die zukünftigen Besitzer, des mit preußischer Geradlinigkeit gezeichneten Citigo, überschaubar bleiben. Geradezu im Widerspruch hierzu: Die sehr bequemen Sitze mit integrierten Kopfstützen.

Denkt man über die Bedürfnisse der Stadtmenschen im Bezug auf den Individualverkehr nach, so erkennt man in der Tat eine Übereinstimmung mit den Stärken des kleinen Tscheschen und seiner Patchwork-Familie.  Parken ist dank steil stehender Scheiben, einer guten Übersichtlichkeit über die kurze Stummelhaube vorne und den optional möglichen Parksensoren hinten eine Kinderübung.  Zugleich ist der Citigo nicht viel teurer als eine Jahreskarte der Bahn. (Glaube ich.) Der Citigo kostet in seiner günstigsten Version 9.450€ .

Nachdem ich selbst ein absoluter ÖPNV-Hasser bin, wäre mir der geringe Aufpreis des Citigo im Vergleich mit den Jahresfahrkarten der Stadtwerke, kein weiterer Gedanke wert. Mein Auto, meine Fahrstrecke. Meine Musik.

Apropo Musik und Medien: Der Citigo lässt sich (wie seine Konzern-Verwandten) mit einem pfiffigen Navigations-System ausrüsten, dessen portable Ausführung nicht nur dafür sorgt, dass man damit auch im Stadt-Dschungel zurück zum geparkten Auto findet, sondern auch Freisprecheinrichtung,  Multimedia-Zentrale  und Bordcomputer darstellt. Blutooth-Streaming der auf dem Handy gespeicherten Musik ist damit ein Kinderspiel.

Kleine Autos sind zwar praktisch zum parken, aber meine alte S-Klasse ist mir lieber, damit fahre ich sicherer und im Falle eines Unfalles bin ich darin besser aufgehoben. Solche Sprüche hört man oft. Da werden alte Schleudern mit Mühe durch den Großstadt-Dschungel manövriert, nur weil man denkt, im Falle eines Falles wäre man in einem 20 Jahre alten „Hobel“ besser aufgehoben.

Bullshit. 

Skoda Citigo in Hamburg

Der Citigo ist zwar nicht einmal 4 Meter lang, aber seine 3,56m sind derart gut gebaut, das er im Euro-NCAP Crashtest 5 von 5 Sterne bekommen hat.  Damit es erst gar nicht soweit kommt, hat der Citigo jedoch etwas an Board, was man bei den vermeintlich sicheren „alten Schlitten“ vergeblich suchen wird: Einen „City Safe“ Assistenten. Dieser Notbrems-Assistent kann Unfälle im typischen Stadtverkehr vermeiden helfen. Zwischen 5 und 30 km/h misst ein Lasersensor in der Frontscheibe den Abstand und die Geschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug.  Erkennt das System eine Gefahr, kann der Citigo vollständig bis zum Stillstand abbremsen.

Auf einem abgesperrten Platz vor den Deichtorhallen konnte ich das System selbst testen. Es kostet ein wenig Überwindung um mit knapp 30 km/h auf ein Hindernis zu zu fahren und dann die Füße von den Pedalen zu nehmen, anstelle ordentlich auf die Bremse zu treten. Aber – was soll ich sagen? Es funktioniert.

Er bremst selbst mit einer Verzögerung von bis zu 10m/s² ab und kommt vor dem Hindernis (im Test war es eine Papp-Wand) zum stehen.

Geile Sache. Dürfte bei einigen „Unkonzentrierten“ Smartphone-Usern für eine Entlastung der KFZ-Versicherung sorgen.    Diese Technik ist in Luxuslimousinen nichts ganz neues mehr, im Segment der Kleinstwagen jedoch völlig neu.

Zum 60PS und 75PS Motor, dem Fahrverhalten und meiner Einschätzung über die Qualitäten des kleinen Škoda werde ich im dezidierten Fahrbericht auf autofahrer-zeitung.de noch eingehen.

 

An dieser Stelle ist dann erst einmal genug gesagt.

Nein. Halt ;).

Merci an Škoda für die Einladung nach Hamburg.

 

 

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Volkswagen Up

Blauer Zwerg

Ein kleines Auto mit großer Spartechnik? Der Volkswagen Up! in seiner BlueMotion Technology Variante.  Als wären kleine urbane Flitzer wie der Up! nicht bereits sparsam genug, bekommt der Up! als Blue Motion Technology jetzt noch ein besonderes Sparprogramm verschrieben.  Sowohl der 60PS als auch der 75PS Motor bekommen im BMT Paket ein Start-Stop System mit Rekuperation und eine um 15mm tiefer gelegte Karosserie.

Rekuperation bedeutet: Die Lichtmaschine erzeugt nur dann Strom, wenn der Fahrer nicht gerade beschleunigen muss, so kann der Motor in seiner Verbrauchsintensivstenphase sich vollständig auf die Aufgabe Nummer 1 konzentrieren und den kleinen Stadtfloh beschleunigen. Wenn der Wagen rollt, dann schaltet sich die Lichtmaschine zu und nutzt so die entstandene Schwungenergie um Strom zu erzeugen. Das kann man sich vorstellen wie einen Dynamo am Fahrrad, der nur dann mitläuft, wenn es Berg ab geht. Das spart Energie.

Der Verbrauch sinkt so im EU-Normzyklus auf 4,1 und 4,2l auf 100km (60/75PS) und der CO2 Ausstoß reduziert sich auf 96 und 98 gr. je Kilometer.

Die Blue Motion Technology (BMT) kostet 400 Euro Aufpreis.

Volkswagen Up