Technische Daten Range Rover Sport TDV6

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Vorstellung Range Rover Sport  | TDV 6 | SDV 6 | V8 Supercharged

Range Rover Sport TDV6
Markteinführung am: 20.09.2013
Motortyp: V6 Turbodiesel, 24 Ventile, längs eingebaut, Bohrung 84 mm, Hub 90 mm, 16:1 verdichtet
Hubraum in ccm³: 2.993
max. Leistung bei min-1: 190 kW / 258 PS bei 4.000 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 600 Nm bei 2.000 U/min
Höhe, Breite, Länge in mm: 1780 x 2073 x 4850
Radstand in mm: 2923
Vorderer Böschungswinkel: 31°
Hinterer Böschungswinkel: 31°
Leergewicht: 2.115 kg
Watt-Tiefe in mm: 850
Wendekreis: 12,6 m
Bremsen: Va: 350 mm Innen belüftet, HA: 350 mm Innen belüftet
Allradantrieb / System: Permanenter Allradantrieb, Torsen-Differentiral, „Terrain Response 2“
Getriebe: 8-Gang Automatik ZF 8HP70
Differentialsperren: Mitte: Torsen sperrbar, Heck: optional, sperrbar
Tankvolumen  77 Liter
CO2-Emission, kombiniert:  194 g/km
Abgasnorm  EU 5
Effizienzklasse:  C
cW-Wert:  0,34
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts  8.3 l / 100km
Normverbrauch außerorts  6.7 l / 100km
Normverbrauch kombiniert  7.3  l / 100km
Höchstgeschwindigkeit:  210 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h:  7,6 Sekunden
Basispreis: S: 59.600 €, SE: 64.800€, HSE: 71.400€  [inkl. MwSt.]
Garantie: 12 Monate ohne KM-Beschränkung
Anmerkungen:

Range Rover sport TDV6-Motor

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Jeep Grand Cherokee und die Wahrheit über den Elchtest

Bereits vor 3 Wochen machte eine Meldung eines schwedischen Automobil-Magazins die Runde, wonach der Jeep Grand Cherokee ein Problem im Elchtest hat.  Ich hatte  zu diesem Zeitpunkt einen Grand Cherokee als Testwagen gehabt, aber leider nicht die Möglichkeiten einen Elchtest unter VDA-Bedingungen zu fahren – geschweige denn, den Platz und die finanziellen Mittel, einen solchen Test zu realisieren.

Im Rahmen meiner Möglichkeiten habe ich den Grand Cherokee auch durchaus flott und sportlich bewegt und dabei keine Ansätze für ein „aufschaukeln“ festgestellt – das wiederum ist natürlich völlig ohne Relevanz 🙂 – das sind reine subjektive Messmethoden und taugen nicht wirklich um eine fundierte Meinung zum Elchtest der schwedischen Zeitung „Teknikens Värld“ zu bilden.

Die „auto, motor und sport“ hatte bereits am 25. Juli einen Artikel veröffentlicht, der mit der Headline: „Jeep Grand Cherokee besteht Elchtest“ und „Jeep kippt nicht um“ doch sehr deutlich Stellung bezieht. Die „ams“ ist in meinen Augen eine von 2 verbliebenen deutschen Automobil-Zeitschriften, denen man durchaus ein wenig „glauben“ schenken darf. Aber mich macht dieser Artikel aus anderen Gründen ein wenig stutzig.

Zum einen: Diese extreme zeitliche Nähe zum „Umfaller-Artikel“ der Teknikens Värld. Dieser wurde am 9. Juli veröffentlicht und bereits am 25. Juli hatte die „ams“ einen neuen Test gefahren und diesen auch veröffentlicht. Nun – das klingt nach extremen Zeitdruck – für ein Print-Magazin. Aber, es könnte ja sein.

Stutzig machen mich jedoch  2 Formulierungen im „ams“-Artikel:

 Beim Elchtest von auto motor und sport blieb das Auto sicher auf der Straße und verlor mit keinem der vier Räder den Kontakt zur Straße.

Das steht in der Einleitung des Textes, groß und fett.

Egal ob mit zwei Personen an Bord oder bis zum maximal zulässigen Gesamtgewicht ausgelastet, behielten alle vier Räder weitestgehend Bodenkontakt.

Das steht ziemlich am Ende des Berichtes. Nun. Das Superlativ von „weitgehend“ wird gerne verwendet um sich bei unsicheren Behauptungen selbst relativieren zu können. Schreibe ich zum Beispiel „weitesgehend“ dann kann mein Leser davon ausgehen, in einem von 10 Fällen war es eben doch anders.

Aber auch der Schlusssatz macht mich stutzig:

 Das untermauert die These, dass der Cherokee in Schweden überladen war.

Eine These? Was denkt sich der Autor dabei? Eine These mag Platz in „Blogs“ haben – in einem Fachmagazin des journalistischen Würdegrades einer „auto, motor und sport“ – jedoch nicht. Oder doch? Wer hat das eigentlich geschrieben?

Und das, sorgt dann endgültig für „Stirn runzeln“: Denn der Artikel wurde verfasst vom Autor mit dem Namen: auto motor und sport.  Auch eher ungewöhnlich – üblicherweise haben die Redakteure der ams  andere Namen und schreiben diese auch unter ihre Artikel.

Nun gut.  Für mich persönlich war die Zeit mit dem  Grand Cherokee Testwagen eine  sehr angenehme  und mein Eindruck vom Fahrzeug war: „Fährt sich, sicher wie eine Burg!“ – ob er nun im Elchtest kippt, oder nicht – würde mich aber schon interessieren …

 

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Audi SQ5 Vorstellung

Wir haben sie gehasst, wir haben sie verdammt, wir haben den Untergang der Kombi-Nation-Deutschland heranrauschen sehen. Der SUV, vor allem in seiner etwas abgemilderten und kompakteren Form hat eine beeindruckende Karriere hingelegt und in den Absatzzahlen bereits alle anderen Fahrzeugklassen düpiert. 

Audi SQ5 – Erster Eindruck

Was will er sein?

Er will die sportliche Speerspitze der SUV-Bewegung werden. Wo der neue SQ5 fährt soll vorne sein. Bislang hat die Q5-Baureihe den Markt der kompakten SUV bereits erfolgreich erobert, Zeit für Audi nun ein sportliches Statement abzuliefern und den ersten „Sport-SUV“ vorzustellen.  Waren SUV bislang für den Sprint zwischen Kühltheke und Windelbox zuständig, will man mit dem SQ5 eine neue Ernsthaftigkeit etablieren.

Ein Audi SQ5 tritt an um den Spagat aus Querdynamik, Laderaumvariabilität und angesagter SUV-Optik unter einen Hut zu bekommen. Wer bereits SUV gefahren ist, kennt die großen Gräben die sich auftun, will man beides verbinden:  Sowohl die angesagte SUV-Welt mit einem neuen Top-Modell beglücken, als auch in Quer- und längsdynamischer Hinsicht ernst genommen werden.

Stämmig bis Bullig. 2x2 Auspuffrohre mit "Lautsprecher" und V8-Getöse!
Stämmig bis Bullig. 2×2 Auspuffrohre mit „Lautsprecher“ und V8-Getöse!

Was kann er?

Er brummt. Nicht wie ein SUV üblicherweise brummt. Nein. Er brummt richtig.  Zuständig ist hierfür der neue V6-Bi-Turbo Diesel mit 313PS und 2 Lautsprechern. Es mutet grotesk an, was man in Ingolstadt mit der ehemals simplen Abgasanlage eines Automobils gemacht hat. Integriert in den letzten Teil der Anlage, kurz vor den Endtöpfen hat man je einen Lautsprecher platziert und was am Ende des Expansionsvorganges und der Geräuschdämpfenden Wirkung von 2 Turboladern an Schallwellen aus den Endrohren dringt, ist durch moderne Akustiktechnik fein modelliert. So klingt kein Diesel.

Doch hieran stören sich nur Puristen. Für die Insassen des SQ5 und den Passanten um das Fahrzeug herum, erfüllt der spröde 3 Liter Diesel die Umwelt mit einem feinen Bariton aus wohlig klingendem, Drehmoment versprechenden, V8 Soundwellen. Geil.  Dank einer 30mm Tieferlegung wird auch der grobe Nachteil von SUVs, die hohe Sitzposition ein wenig relativiert und man findet sich gut aufgehoben zwischen Ledergestühl und Alcantara-Himmel wieder.

Im Innenraum geben sich die Verarbeitungs-Fanatiker von Audi wieder einmal keine Blöße. Es sitzt, es passt und klickt so wunderbar – man würde am liebsten das eigene Klingelschild an die Türen des SQ5 kleben und fortan in dieser Welt aus Leder, Alcantara und Klavierlack leben.

313PS sind ein Wort – beeindruckender ist jedoch die pure Gewalt mit der die 650Nm des kernigen Diesel über die 8-Stufenautomatik herfallen und die Köpfe der Insassen unvermittelt nach Halt an den Kopfstützen suchen lässt.  So hat mich noch kein SUV gekickt. Der Allradantrieb mit seiner 40/60 Verteilung zu Gunsten der Hinterachse und die 4 Reifen in der Dimension 255 sorgen für eine unmittelbare Verzahnung von Fahrzeug und Asphalt und eine verlustfreie Umsetzung des Drehmoments in verzückende Beschleunigungswerte. Den wichtigen Stammtisch-Sprint von 0 auf 100 km/h schüttelt der SQ5 in 5.1 Sekunden aus dem SUV-Gewand. Weit wichtiger ist jedoch das stets präsente Gefühl von allmächtiger Drehmomentfreude im Alltag.  Man beschleunigt im SQ5 nicht – man zoomt sich durch über das Drehmoment-Plateau.

Dank der 8-Stufen Automatik hat man als Fahrer immer eine passende Übersetzung parat um schwungvoll mit dem Drehmomentprotz über die Landstraßen zu kurven. Das Fahrwerk wirkt dank straffer Abstimmung und der Schwerpunkt-Absenkung um 3 Zentimeter  erstaunlich direkt und frei von fiesen Untersteuer-Attacken.  Sollten die Zeiten in denen Audis durch nerviges Untersteuern die Vorderreifen abgekaut haben, wie Raucher auf Entzug die eigenen Fingernägel, vorbei sein?

Schon fast ein "Hot Hatch" - Nur größer.
Schon fast ein „Hot Hatch“ – Nur größer.

Was kann er nicht?

Seine Herkunft verleugnen. Die Basis für den SQ5 ist ein SUV. Da hilft keine Tieferlegung und kein zusätzlicher Turbolader.  Wer einen sportlichen Kombi sucht, der greift zu einem sportlichen Kombi. Der SQ5 zeigt was möglich ist, aber er liefert keine Antwort auf die Frage: Warum? Warum muss ich einen SUV zum Sportwagen werden lassen? Weswegen lege ich ein Allradfahrzeug tiefer, wenn es ehedem gezeichnet wurde, um mit viel Bodenfreiheit über Äcker und Waldwege zu klettern?

Stil hat man. Oder nicht. Verarbeitung auf Top-Niveau.
Stil hat man. Oder nicht. Verarbeitung auf Top-Niveau.

Was ist der neue Audi SQ5?

Der SQ5 ist zum einen die Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat.  Zum anderen ist er vor allem ein Beweis der Kunst, die man heute in der Automobil-Industrie nicht an jeder Ecke finden kann. Es ist die Kunst, scheinbar unmögliches – möglich zu machen. Am Ende einer kurzen Testfahrt bleibt kehrt jedoch der erste Gedanke zurück in Kopf: Wow. Was für ein Auto, was für ein faszinierender Motor. Aber warum zum Geier will jemand einen SUV mit dem man an der Ampel Porsche-Fahrer stehen lässt?

Ohne Frage- die Q5-Baureihe der Ingolstädter ist die SUV-Baureihe mit dem größten Erfolg und einem stimmigen Grundkonzept. Und jede Baureihe benötigt ein Top-Modell, ob das nun sinnvoll ist, oder ein wenig abgedreht – interessiert am Ende keinen. Und doch freuen sich die Käufer eines Q5 mit vernünftiger Motorisierung über die Fähigkeiten des großen 313 PS SUV-Wunders. Das hilft über die Frage nach dem „Warum“ hinweg.

Warum man ausgerechnet einen SUV zum sportlichen Nischenmodell umbauen musste? Ein SQ5 wird vermutlich nie den Pfad der Asphaltbänder verlassen. Völlig Sinn befreit daher die Mischung aus Ex-SUV und Power-Diesel. Ein A5 Sportback mit diesem Motor wäre noch beeindruckender gewesen.

Aber geil? Geil ist der SQ5 allemal.

 

Blogger-Kollegen und Ihre Meinungen:

[toggle title=“Disclosure“]Audi  hat die Anreise bezahlt, ich bin so frei und sage trotzdem meine Meinung.[/toggle]

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