Manthey zum zweiten: Porsche siegt vor Mercedes-AMG und Audi

Spannung bis zum Schluss beim zweiten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring: Eine Runde vor dem Ende des vierstündigen Rennens trennten die drei führenden Autos – ein Porsche, ein Audi und ein Mercedes-AMG – gerade einmal 4,517 Sekunden. Am Ende holte sich Manthey-Racing den zweiten Sieg der Saison. Im Porsche 911 GT3 R wurden Richard Lietz und Fred Makowiecki nach 28 Runden mit einem Vorsprung von 4,535 Sekunden vor dem zweitplatzierten Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing abgewunken. Platz drei ging an das Audi Sport Team WRT.

Dramatisch endete das Rennen für das Audi Sport Team Land. In Führung liegend bog der Audi R8 LMS von Connor De Phillippi und Christopher Mies nach 27 gefahrenen Runden auf die Nordschleife ein. Einen möglichen Sieg vor Augen wurde der Land-Audi auf den letzten Metern jedoch wegen Spritmangels langsamer. „Um am Ende mit dem Porsche um den Sieg kämpfen zu können, mussten wir bei unserem letzten Boxenstopp in Runde 24 möglichst kurz nachtanken“, erklärte Teamchef Wolfgang Land. „Am Ende hat es ganz knapp nicht gereicht. Das ist ärgerlich.“

Der Weg war frei für Makowiecki und Lietz, die den zweiten Sieg in Folge im Manthey-Porsche 911 GT3 R einfuhren. „Zugegeben, wir hatten heute Glück. Aus eigener Kraft wäre der Sieg nicht drin gewesen“, gestand Makowiecki, der mit seinem zweiten Saisonsieg die Tabellenführung in der VLN Langstreckenmeisterschaft verteidigte. „Unser Rennen war erneut stark. Wir hatten eine gute Strategie und haben keine Fehler gemacht.“ Lietz ergänzte: „Der Plan bei meinem ersten Einsatz auf der Nordschleife in diesem Jahr war es, mich für die bevorstehenden Rennen einzuschwingen. Dabei direkt auf dem Podium zu landen, ist fantastisch.“

Seinen allerersten Renneinsatz 2017 absolvierte DTM-Pilot Nico Müller. Und der Schweizer, der sich das Cockpit im WRT-Audi R8 LMS mit Marcel Fässler und Robin Frijns teilte, war mit Platz drei ebenfalls sehr zufrieden: „So kann das in diesem Jahr von mir aus gerne weitergehen. Ich hatte im Rennen jede Menge Spaß – endlich wieder Nordschleife.“

Für das Bentley Team Abt fuhren Christian Mamerow, Nico Verdonck und Jordan Petter auf Platz vier. Hinter den Pechvögeln De Philippi und Mies belegten Dennis Busch, Nicolay Møller Madsen, Mike Rockenfeller und Frank Stippler im Phoenix-Audi Rang sechs.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2017, 42. DMV 4-Stunden-Rennen (2017-04-08): Richard Lietz, Fred Makowiecki (Porsche 911 GT3 R). Foto: Jan Brucke/VLN

Zweiter Pro-Am-Sieg für Otto Klohs

Der Sieg in der Pro-Am-Wertung der GT3 ging zum zweiten Mal an Otto Klohs im Manthey-Porsche 911 GT3 R. Den Privatier aus Ludwigshafen unterstützten beim zweiten Lauf Lars Kern und Mathieu Jaminet. Jaminet fuhr bei seinem ersten Einsatz im GT3-Boliden auf der Nordschleife auf die Pole-Position, der 22-jährige Franzose ließ mit einer Bestzeit von 8:00,619 Minuten die versammelte GT3-Konkurrenz hinter sich. Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Andreas Ziegler belegten im Frikadelli-Porsche 911 GT3 Platz zwei in der Pro-Am-Wertung, Dritte wurden Markus und Stefan Schmickler im Mercedes-AMG GT3 von Landgraf-Motorsport.

Enger Zweikampf um den Sieg in der Cup 4

Den knappsten Zieleinlauf beim 42. DMV 4-Stunden-Rennen gab es in der Klasse Cup 4 (TMG GT86 Cup): Das Ring-Racing-Duo Nils Jung und Florian Wolf setzten sich mit nur 0,984 Sekunden Vorsprung gegen Manuel Amweg und Frédéric Yerly vom Toyota Swiss Racing Team durch.

Wiederholungstäter in der Cup 5- und TCR-Klasse

Im BMW M235i Racing Cup feierten Thomas Jäger und Rudi Adams den zweiten Sieg in Folge. Das Duo des Team Scheid – Honert Motorsport ließ 17 Konkurrenten in der Klasse Cup 5 hinter sich und belegt aktuell in der Fahrerwertung hinter Makowiecki Rang zwei.

Andreas Gülden und Benjamin Leuchter gewannen ebenfalls zum zweiten Mal in Folge ihre Klasse. Im Volkswagen Golf GTI von mathilda racing gewannen sie die in diesem Jahr neu eingeführte TCR-Klasse. Platz zwei ging an Bradley Philpot, Jürgen und Joachim Nett, die nach einem Ausfall im Auftaktrennen mit ihrem Peugeot 308 Racing Cup einen Podestrang einfuhren.

Der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. Juni statt. Der 59. ADAC ACAS H&R-Cup führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

VLN Lauf 1/17: Drei Franzosen siegen im Manthey-Porsche

Großer Jubel beim VLN-Traditionsrennstall Manthey-Racing: Romain Dumas, Fred Makowiecki und Patrick Pilet sicherten sich den Sieg beim Auftaktrennen der VLN-Saison 2017. Zum ersten Mal in der Geschichte der Langstreckenmeisterschaft standen drei Franzosen auf der obersten Stufe des Siegerpodests. Im Porsche 911 GT3 R setzten sich die Porsche-Werksfahrer in einem spannenden Vier-Stunden-Rennen gegen Christer Jöns, Chris Brück und Jordan Pepper im Bentley Continental GT3 durch. Die Bentley-Boys feierten den ersten Podiumserfolg für die britische Traditionsmarke in der VLN. Platz drei ging an das Audi Sport Team Land mit den Piloten Christopher Mies, Connor De Phillippi und Markus Winkelhock im Audi R8 LMS.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2017, 63. ADAC Westfalenfahrt (2017-03-25): Siegerehrung. Foto: VLN

Bei strahlendem Sonnenschein pilgerten die Fans in Massen an den Nürburgring. Und sie erlebten schon im Zeittraining eine Demonstration dessen, wie eng es an der Spitze der weltweit größten Breitensport-Rennserie zugeht. Angeführt von den späteren Siegern – Pilet markierte in 8:01,661 Minuten die Bestzeit – blieben die ersten 28 Fahrzeuge innerhalb von nur zehn Sekunden auf dem 24,358 Kilometer langen Eifelkurs.

Auch im Rennen bestimmten die GT3-Porsche über weite Strecken das Geschehen. In der vorletzten Runde führte der Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports das Rennen an. Dann unterlief Laurens Vanthoor ein folgenschwerer Fehler. Der Belgier geriet beim Überrunden eines langsameren Fahrzeugs aufs Gras, verlor beim Anbremsen der Hohenrain-Schikane die Kontrolle über sein Auto und schlug seitlich in die Streckenbegrenzung ein. Zwar konnte er den Porsche noch an die Box fahren, dort stellte das Team aber eine gebrochene Spurstange fest. „Ich wollte Falken den ersten Sieg bescheren“, kommentierte der enttäuschte Vanthoor per Twitter, während die Sieger auf dem Podium feierten. „Ich habe in einigen Code 60-Phasen Zeit verloren und musste deshalb volles Risiko gehen, um die wieder aufzuholen. Das war ein Fehler.“

So erbte Patrick Pilet, der zu diesem Zeitpunkt nur rund zwei Sekunden Rückstand auf Vanthoor hatte, den Sieg kampflos. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten Bentley betrug im Ziel 1:08,751 Minuten. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich es geschafft hätte, Laurens auf der Strecke noch zu überholen “, gab Pilet zu. „Wir haben uns ein spannendes Duell um die Spitze geliefert und waren dabei auf Augenhöhe. Je nach Verkehr war teils er auf eine Runde betrachtet etwas schneller, teils ich. Es wäre auf jeden Fall am Schluss sehr, sehr eng geworden.“

Groß war die Freude über den ersten Bentley-Podestrang bei Chris Brück: „Ich bin so aufgeregt, als hätte ich gerade eine Meisterschaft gewonnen“, gestand der Kölner. „Das war lange fällig, heute hat es endlich geklappt. Klar haben wir von dem Ausfall des Falken-Porsche profitiert, aber wir wären auch ohne diesen Zwischenfall auf dem Podium gelandet.“

Den selbst gestellten Ansprüchen wurde das Audi Sport Team Land mit Platz drei nicht ganz gerecht. „Das hätte besser laufen können“, bekannte Christopher Mies. „Platz zwei wäre unter Umständen drin gewesen heute, gegen die Porsche war aber heute kein Kraut gewachsen.“ Das Team handelte sich im Rennen eine Durchfahrtsstrafe ein, weil bei einem Boxenstopp die Mindeststandzeit nicht eingehalten wurde.

Hinter dem Spitzentrio fuhren die beiden Audi R8 LMS des Audi Sport Team WRT auf die Plätze vier und fünf. Das Schwesterfahrzeug von Phoenix Racing belegte Rang sechs vor dem schnellsten Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon mit den Fahrern Hubert Haupt, Abdulaziz Al Faisal, Daniel Juncadella und Luca Stolz.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2017, 63. ADAC Westfalenfahrt (2017-03-25): Start zum Rennen. Foto: Jan Brucke/VLN

Enge Entscheidungen in den kleinen Klassen
Nur wenige Zentimeter entschieden über Sieg und Niederlage im heiß umkämpften BMW M235i Racing Cup. Mit dem hauchdünnen Vorsprung von sieben Tausendstelsekunden setzten sich Thomas Jäger und Rudi Adams vom Team Scheid-Honert Motorsport gegen Solist Yannik Mettler im Cup-Auto unter der Bewerbung des ADAC Team Weser-Ems durch.

Ähnlich umkämpft war der Zieleinlauf in der Klasse V4 (VLN-Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum). Hier setzten sich die Lokalmatadore vom MSC Adenau, Marcel Mannheller und Hajo Müller, mit 0,818 Sekunden gegen Oskar Sandberg und Thorsten Kratz aus dem Team Securtal Sorg Rennsport durch. Die seriennahe Klasse war mit 18 Fahrzeugen sehr gut besetzt, beide Siegerteams pilotierten einen BMW 325i.

Der erste Sieg in der TCR-Klasse geht an mathilda racing
Die ersten Sieger in der neuen TCR-Klasse der VLN heißen Andreas Gülden und Benjamin Leuchter. Im Volkswagen Golf GTI TCR von mathilda racing setzten sich die beiden gegen sechs Konkurrenten durch. Gülden war bereits im vergangenen Jahr am ersten Sieg eines TCR-Autos in der VLN beteiligt, damals allerdings noch in der Klasse SP3T.

Die Gesamtsieger sind die ersten Tabellenführer
Die GT3-Klasse war beim Auftaktrennen mit 33 Fahrzeugen am stärksten besetzt. Dementsprechend sind Dumas, Makowiecki und Pilet auch die ersten Tabellenführer der Saison 2017. Auf Platz zwei folgen Adams und Jäger als Sieger der Cup 5-Klasse (22 Fahrzeuge), Manheller und Müller sind Dritte. Die Tabelle nach dem ersten Lauf spiegelt die enorme Bandbreite der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wider.

Insgesamt nahmen 188 Fahrzeuge von 24 unterschiedlichen Automobilherstellern die 63. ADAC Westfalenfahrt in Angriff. 466 Fahrern aus 27 Nationen waren im Einsatz. Insgesamt gingen 33 GT3-Autos an den Start; mit 77 Fahrzeugen waren die VLN-Specials am stärksten vertreten. Mit von der Partie waren aber auch 58 Cup-Fahrzeuge und 44 seriennahe Produktionswagen. Neun Gruppe H-Fahrzeuge komplettierten das Teilnehmerfeld.

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ROWE erweitert Sponsoring in der VLN

Die ROWE Mineralölwerk GmbH erweitert ihr Sponsoring-Engagement in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Seit 2009 ist das im rheinhessischen Worms ansässige Unternehmen bereits als Sponsor in der weltweit größten Breitensport-Rennserie auf der Nürburgring Nordschleife vertreten. Ab der Saison 2017 ist ROWE noch deutlicher in der VLN präsent: Das Logo schmückt künftig die Startnummer-Flächen auf allen Rennfahrzeugen.

„ROWE ist für die VLN seit vielen Jahren ein verlässlicher Werbepartner“, erklärt Dietmar Busch, der Geschäftsführer der VLN VV GmbH. „Vor diesem Hintergrund sind wir sehr glücklich, dass das Unternehmen seine Sponsoring-Aktivitäten in Zukunft weiter ausbauen wird.“

Die ROWE Mineralölwerk GMBH ist ein expandierendes Unternehmen der Schmierstoffbranche mit Hauptsitz in Worms. 1995 im rheinhessischen Flörsheim-Dalsheim vom alleinigen Gesellschafter und Geschäftsführer Michael Zehe gegründet, wuchs das Unternehmen kontinuierlich, so dass der Firmensitz im Jahr 2000 ins pfälzische Bubenheim verlegt wurde. Aufgrund steigender Anforderungen und weiterer notwendiger Produktionskapazitäten eröffnete ROWE am 9. Dezember 2013 den neuen Hauptsitz in Worms.

„Uns verbindet eine Menge mit der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring“, bestätigt Michael Zehe, der von 2010 bis 2016 als Fahrer im teameigenen Mercedes-Benz SLS AMG GT3 und im neuen BMW M6 GT3 viele Top-10-Platzierungen und 2011 sogar einen Sieg in der VLN feiern durfte. „In der Langstreckenmeisterschaft haben unsere Racing-Aktivitäten begonnen, und wir haben sie sehr erfolgreich weiterentwickelt. Nach wie vor bietet uns die VLN eine optimale Plattform für unsere Marketingaktivitäten, sodass wir nicht lange überlegen mussten, unser Engagement auszubauen, als sich dazu die Möglichkeit bot.“

ROWE ersetzt auf den Startnummer-Flächen die Reifenhandelskette Premio Reifen + Autoservice, deren Sponsoringvertrag mit der VLN nach sieben Jahren Ende 2016 auslief.

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Dunlop und Bonk Motorsport gewinnen die VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring

  • VLN-Titel für Alexander Mies und Michael Schrey im BMW M235i Racing Cup
  • Der 24-jährige Alexander Mies gewinnt auch VLN Junior Trophäe
  • Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop fährt beim Saisonfinale erneut aufs Siegerpodest

Hanau, Oktober 2016 – Dunlop und Bonk Motorsport haben die VLN-Langstreckenmeisterschaft 2016 gewonnen. Alexander Mies (24, Heiligenhaus) und Michael Schrey (33, Wallenhorst) setzten sich im Dunlop-bereiften BMW M235i Racing Cup gegen stärkste Konkurrenz durch. Acht Siege in zehn Rennen in der besonders hart umkämpften BMW-Cup-Klasse sprechen eine deutliche Sprache. Auch beim Saisonfinale holte das Duo Schrey / Mies den Klassensieg und freute sich nach dem Rennen. „Für mich ist das der größte motorsportliche Erfolg – wir wollen die Nummer 1 auf jeden Fall im nächsten Jahr tragen“, jubelte Mies, und Schrey fügte freudig hinzu: „Ein überwältigender Moment. In der Auslaufrunde sind bei mir die Tränen geflossen, da fiel der ganze Druck ab.“

„Wir freuen uns mit der gesamten Mannschaft von Bonk Motorsport über den Gewinn der VLN-Langstreckenmeisterschaft“, sagte Alexander Kühn, Manager Dunlop Motorsport. „Gratulation und großes Kompliment an Alexander Mies und Michael Schrey, die wirklich eine eindrucksvolle Siegesserie hingelegt haben. In einer der teilnehmerstärksten Klassen der VLN konnten sie das Potenzial der in Hanau produzierten Dunlop-Rennreifen am besten nutzten.“ Dunlop ist Technical Partner von BMW Motorsport und rüstet als exklusiver Reifenpartner den BMW M235i Racing Cup aus.

VLN Saison 2016, 62. ADAC Westfalenfahrt. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 02.04.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Diverse Siege und Podiumsplätze im Laufe der Saison
Dunlop war auf der legendären Nürburgring-Nordschleife in dieser Saison Reifenpartner zahlreicher Top-Teams. Dabei startete die neue Zusammenarbeit mit Phoenix Racing sogleich sehr erfolgreich. Der Phoenix-Audi R8 LMS feierte auf Anhieb zwei glänzende Siege in den ersten beiden Rennen. Auch die Dunlop-bereiften BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop waren erfolgreich unterwegs und holten sechs Podestplatzierungen – die letzte mit Rang drei von Christian Krognes (NOR), Victor Bouveng (SWE) und Jesse Krohn (FIN) beim Saisonfinale der VLN.

Dunlop begleitete als Technischer Partner im Rahmen einer weltweiten Partnerschaft mit Aston Martin Racing auch die Einsätze in der VLN und beim 24h-Rennen. Die werksunterstützten Lexus RC F GT3 von Emil Frey Racing waren ebenso auf Dunlop unterwegs wie die spektakulären Sportprototypen der Scuderia Cameron Glickenhaus.

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Neue Nordschleifen-Rekorde auf Dunlop
Deutlicher Beleg für die herausragende Performance der Dunlop-Rennreifen sind eindrucksvolle Bestzeiten auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses und Nordschleife. Walkenhorst-Pilot Christian Krognes benötigte im Zeittraining (VLN8) lediglich 7:53.375 Minuten für einen Umlauf. Damit markierte der BMW M6 GT3 im schwarz-gelben Dunlop-Design eine inoffizielle Bestmarke. Offizielle Rekorde können nur im Rennen gefahren werden. Das gelang dann kurz darauf Nico Verdonck mit dem Alzen-Ford GT: Der Belgier benötigte – ausgerüstet mit einem Standard-GT3-Reifen von Dunlop – lediglich 7:58.558 Minuten. Mit dem neuen Rundenrekord setzt Dunlop eine stolze Tradition am Nürburgring fort: 1983 fuhr Stefan Bellof mit seinem Porsche 956 auf Dunlop-Rennreifen die bis heute schnellste Rundenzeit auf der Nordschleife.

 

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

VLN 2016: Land-Motorsport feiert dritten Saisonsieg

Furioses Finale: Land-Motorsport feiert dritten Saisonsieg

Mit einem furiosen Finale verabschiedet sich die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am Ende ihrer 40. Saison in die Winterpause. Bei anfangs schwierigen Witterungsbedingungen gestartet, empfing im Ziel eine strahlende Herbstsonne die Sieger des 41. DMV Münsterlandpokals, Christopher Mies und Connor De Phillippi: Im Audi R8 LMS von Land-Motorsport wurden sie nach 4:06:25,800 Stunden mit einem Vorsprung von 2:44,418 Minuten vor Jörg Müller und Nico Menzel im BMW M6 GT3 des BMW-Teams RBM abgewinkt. Auf Platz drei landeten Christian Krognes, Victor Bouveng und Jesse Krohn im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport. Land-Motorsport ist mit drei Gesamtsiegen und dem Gewinn der VLN Speed Trophäe das erfolgreichste Team der Saison. Die erfolgreichsten Fahrer 2016 sind Alexander Mies und Michael Schrey von Bonk Motorsport: Die neuen Meister der VLN rundeten ihre außergewöhnliche Leistung mit dem achten Klassensieg im BMW M235i Racing Cup ab.

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Drei Teams lieferten sich beim VLN-Finale einen packenden Kampf um den Gesamtsieg: Land-Motorsport, das am Ende zweitplatzierte BMW-Team RBM und Haribo Racing mit den Fahrern Uwe Alzen, Lance David Arnold und Renger van der Zande im Mercedes-AMG GT3. Von der Pole-Position aus gestartet, übernahm Jörg Müller im BMW M6 GT3 zunächst die Führung, die ihm in Runde drei Lance David Arnold abspenstig machte, dessen Teamkollege Uwe Alzen musste den Haribo-Mercedes jedoch in der 18. Runde nach einem Unfall vorzeitig abstellen.

„Bis auf die Tatsache, dass wir beim 6h-Rennen ein paar Hundert Meter vor dem Ziel mit leerem Tank liegen geblieben sind, hatten wir 2016 tatsächlich einen guten Lauf“, bilanzierte Christopher Mies. „Die Bedingungen waren heute allerdings eine Herausforderung. Wir haben uns nach dem ersten Stopp entschieden, auf Regenreifen zu bleiben. Dadurch haben wir vielleicht etwas an Boden verloren, aber es war die sichere Variante. Dafür konnten wir später den letzten Boxenstopp so legen, dass wir keine Mindeststandzeit mehr hatten.“

Mit Nico Menzel, dem Sohn von Nordschleifen-Routinier Christian Menzel, stand beim Finale einer der jüngsten Piloten auf dem VLN-Siegerpodest. Der 18-jährige BMW-Junior lieferte in seinem erst zweiten Rennen im GT3-Boliden eine blitzsaubere Leistung ab. „Das ist Wahnsinn. Ein großes Dankeschön an die Leute von BMW, die mir diese Chance gegeben haben“, freute sich Menzel. „Und auch an mein Team RBM, das sehr gut vorbereitet war. Es ist das erste Podium für mich, hoffentlich eines von vielen.“

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Ein erneut gutes Ergebnis erzielte Walkenhorst Motorsport. Dabei war die Fahrt zum insgesamt sechsten Podestrang der Saison für das Team aus Melle bei Osnabrück alles andere als ein Spaziergang. „Der erste Stint war sicher der härteste, den ich hier je gefahren bin“, gestand Jesse Krohn. „Es war extrem schwierig, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Das war das Maximum, was heute möglich war. Für uns ist alles gut gelaufen, wir haben zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen getroffen.“

Hinter dem Spitzentrio folgte auf den weiteren Positionen ein bunter Herstellermix: Der Mercedes-AMG GT3 von HTP Motorsport belegte am Ende Rang vier vor dem Nissan GT-R Nismo GT3 von Zakspeed, Platz sechs ging an den Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing, die Scuderia Cameron Glickenhaus fuhr mit dem SCG003C auf den siebten Rang. Hinter dem Wochenspiegel-Porsche und dem zweiten Walkenhorst-M6 pilotierten Tim Scheerbarth und Alexander Toril Boquoi den schnellsten SP7-Porsche auf Rang zehn.

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Gelungene Premiere Teil 1: Nordschleifen-Rookies aus der DTM
Die beiden DTM-Piloten Lucas Auer und Felix Rosenqvist zogen sich bei Ihrer Premiere auf der Nordschleife achtbar aus der Affäre. Im TMG GT86 fuhren sie zusammen mit dem DTM-Kollegen Daniel Jucadella, der sein zweites VLN-Rennen bestritt, zum Klassensieg in der Cup4-Klasse. „Dass die Jungs schnell sind, war zu erwarten, dass sie aber auf Anhieb in einem ihnen unbekannten Auto so schnell sein würden, war großartig“, lobte Alexander Fielenbach vom Einsatzteam Mathol-Racing.

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Gelungene Premiere Teil 2: Der neue TCR-Bolide Audi RS 3 LMS
Der neue Audi RS 3 LMS hat bei seinem ersten Renneinsatz einen starken Eindruck hinterlassen. Beim Finale belegten Jordi Gené und Kelvin van der Linde und Rahel Frey und Christopher Haase unter 140 Teilnehmern die Gesamtpositionen 17 und 22. „Das Ergebnis war bei diesem Testeinsatz jedoch nebensächlich“, sagt Chris Reinke, Leiter von Audi Sport customer racing. „Viel wichtiger war, dass beide Autos ohne technische Probleme durchgefahren sind und sich unsere Fahrer bei schwierigen Bedingungen wohlgefühlt haben.“

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Weitere Termine 2016: Jahressiegerehrung und Essen Motor Show
Die erfolgreichen Fahrerinnen und Fahrer der Saison 2016 in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring werden am 19. November 2016 im Rahmen der Jahressiegerehrung im Bitburger Event Center am Nürburgring geehrt. Vom 26. November bis zum 4. Dezember 2016 präsentiert sich die VLN auf der Essen Motor Show in Halle 6, Stand 100.

Best of Galerie  –  Letztes Rennen 2016 – Das Schinkenrennen

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VLN 2016: Mies und Schrey sind Meister!

Alexander Mies und Michael Schrey sind nun auch offiziell die VLN-Meister 2016. Nach dem zehnten Lauf nahmen die beiden vom VLN-Generalbevollmächtigten Karl Mauer symbolisch die Startnummer 1 entgegen. Im BMW M235i Racing Cup fuhren Mies und Schrey in der abgelaufenen Saison zu acht Klassensiegen. Nach dem achten Lauf hatten die beiden Piloten von Bonk Motorsport bereits inoffiziell als Meister festgestanden, als ihnen ein dritter Rang reichte, um an der Spitze der Tabelle nicht mehr verdrängt werden zu können.

„Für mich ist das der größte motorsportliche Erfolg“, jubelte Mies, und Schrey fügte freudig hinzu: „Ein überwältigender Moment. In der Auslaufrunde sind bei mir die Tränen geflossen, da fiel der ganze Druck ab. Ich habe mich daran erinnert, dass mein Vater vor fast 30 Jahren auch VLN-Champion wurde.“ Wolfgang Schrey holte in der Saison 1988 den Titel in der VLN.

Auch die Familie Mies ist in der VLN eine bekannte Größe: Vater Peter fuhr Rennen mit Honda und Porsche. Alexanders älterer Bruder Christopher errang in der Langstreckenmeisterschaft bislang fünf Gesamtsiege, den letzten im Finalrennen 2016.

VLN 2016: Ein letzter Ritt durch die „Grüne Hölle“ in dieser Saison

Ein letztes Mal für diese Saison geben die Protagonisten der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf der schönsten und längsten Rennstrecke der Welt ihr Stelldichein. Auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses und Nordschleife wird am Samstag das Finale, der 41. DMV Münsterlandpokal, ausgetragen. Im zehnten Lauf des Jahres geht es nicht nur um prestigeträchtige Siege in Rennen und Klassen, sondern auch um den Schinken. Denn den gibt es vom Veranstalter traditionell für die Sieger oben drauf.

Noch einmal heißt es für die Teams und Piloten, sich über vier Stunden den tückischen Anforderungen von Adenauer Forst, Schwedenkreuz, Karussell, Brünnchen und Pflanzgarten zu stellen und auf der Döttinger Höhe ihren Boliden die Sporen zu geben. Eine Gelegenheit, die sich die arrivierten VLN-Mannschaften natürlich nicht entgehen lassen wollen. Nahezu alle Sieger der vorangegangenen Läufe sind am Start. Dazu kommen die designierten Titelträger in den einzelnen Wertungen, liebgewonnene Exoten und seltenere Gäste sowie eine Handvoll Neulinge mit klanghaften Namen, die ihr Können erstmals in der „Grünen Hölle“ auf die Probe stellen wollen.

Schaulaufen der Titelträger
In der kommenden Saison wird die Startnummer eins ihren BMW M235i Racing Cup zieren, beim Finale aber wird es ein letztes Mal die 691 sein. Eine Startnummer, die Michael Schrey und Alexander Mies viel Glück gebracht hat, denn ihnen ist der VLN-Titel 2016 nicht mehr zu nehmen. Beide wollen den kleinen Schönheitsfleck aus dem vorangegangenen Rennen – erstmals erreichten sie nicht das Ziel – vergessen machen und ihre nahezu makellose Cup5-Bilanz mit einem guten Resultat abrunden. Gleiches gilt für die bereits feststehenden Titelträger in der 2016 erstmals ausgetragenen Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing, Marc Hennerici und Moritz Oberheim (raceunion Teichmann Racing), und die neuen Meister des Opel Astra OPC Cup, David Griessner, Marcel Hartl und Glib Kutepov (Lubner Motorsport).

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Dritter Gesamtsieg im Visier
Auf spektakuläres Racing dürfen sich die Zuschauer im Kampf um den letzten Gesamtsieg des Jahres freuen. Die beiden Audi R8 LMS-Crews Christopher Mies und Connor De Phillippi (Land-Motorsport) sowie Anders Fjordbach und Frank Stippler (Phoenix Racing) wissen, wie es geht. Stippler und Fjordbach gewannen die beiden ersten Läufe der Saison, Mies und De Phillippi die Rennen vier und fünf.

Im Wettstreit um den dritten Gesamtsieg des Jahres mischt sich auch der Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing, der die Saisonrennen sechs und acht gewann und beim Finale wieder von Uwe Alzen und Lance David Arnold pilotiert wird.

Mögliche Wiederholungstäter
Mit den drei Doppelsiegern gleichziehen könnte mit einem weiteren Sieg die Startnummer 911 von Manthey-Racing. Patrick Pilet und Jörg Bergmeister steuerten den Porsche 911 GT3 R beim 6h-Rennen zum Sieg, diesmal jedoch werden Nick Tandy und Michael Christensen im GT3 Gas geben. Gespannt dürfen die Fans dem Auftritt der beiden Farnbacher-Brüder, Mario und Dominik, entgegenblicken, sie sorgten beim vorangegangenen Lauf im Lexus RC-F GT Prototype für den ersten Sieg eines asiatischen Herstellers in der VLN. Im letzten Rennen gehen die Farnbachers jedoch wieder mit dem Vorgängermodell, dem RC-F GT3, an.

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Mehr als nur Farbtupfer
Dass der SCG003C der Scuderia Cameron Glickenhaus, die Eigenkonstruktion aus den USA, mehr als nur ein Farbtupfer ist, stellte das Team mit dem vierten Platz beim achten Lauf des Jahres unter Beweis. Nun wollen Thomas Mutsch und Felipe Fernández Laser für den ersten Podiumsplatz des Jahres sorgen.

Diesen verpasste das Bentley Team Abt beim Saisonauftakt, Christer Jöns, Chris Brück und Steven Kane fuhren im Bentley Continental GT3 auf Rang sechs. Beim Finale teilt sich Jöns mit Maxime Soulet und Andy Soucek das Cockpit. Beide absolvierten im Vorjahr in einem Honda Civic Type-R ihre Pflichtrunden für den Erhalt der DMSB Permit A und kommen nun auf der Nordschleife zu ihrem GT3-Debüt.

Debütanten aus der DTM
Ein Schritt, der den DTM-Piloten Lucas Auer, Daniel Juncadella, António Félix da Costa, Felix Rosenqvist und Bruno Spengler noch bevorsteht. Juncadella, Félix da Costa und Spengler haben in dieser Saison bereits an einem VLN-Lauf teilgenommen und wollen beim Finale ihr Soll zum Erhalt der Permit A – 18 Runden in mindestens zwei Rennen – erfüllen.

Rosenqvist und Auer geben am Samstag ihre Premiere auf der Nordschleife. „Ich habe lange von einem Einsatz auf der Nordschleife geträumt – jetzt ist es endlich so weit“, sagt Auer. „Ich habe in der vergangenen Woche mit meinem Privatauto eine Probefahrt gemacht und bin von der Nordschleife mehr als beeindruckt. Es gibt Passagen, da habe ich großen Respekt – und da gehört bei mir schon einiges dazu. Jetzt muss ich die Strecke erst mal besser kennenlernen und abspeichern.“

Während die DTM-Kollegen in kleineren Autos „Nordschleifen-Fahrstunden“ nehmen, geht Tom Blomqvist im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport an den Start. Der Brite hat bereits zu Beginn der Saison seinen „Nordschleifen-Führerschein“ gemacht, feierte bei seinem zweiten GT3-Rennen im dritten Lauf einen dritten Platz und möchte diesen Erfolg mit Christian Krognes und Victor Bouveng gerne wiederholen.

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TMG GT86 Cup: Amweg/Lampert sind fast am Ziel

Der TMG GT86-Cup ist so hart umkämpft, wie kaum eines seiner VLN-Pendants in der Saison 2016. Immer wieder taten sich neue Teams durch ansprechende Leistung auf der Nürburgring-Nordschleife hervor und übernahmen die Spitze des Cup-Klassements. Im neunten Lauf, dem vorletzten des Jahres, scheint nun aber eine kleine Vorentscheidung gefallen: Zum dritten Mal in Folge erreichten Manuel Amweg und Thomas Lampert die Ziellinie als erster der Toyota-Meute, feierten den fünften Klassensieg der Saison und haben nun 17 Punkte auf ihre ärgsten Rivalen, Nils Jung und Florian Wolf, Vorsprung.

Die Erleichterung war in der Box des Toyota Swiss Racing Teams groß, als der TMG GT86 Cup mit der Startnummer 535 nach 23 Runden als Sieger abgewunken wurde. In den letzten zwei Runden des Vier-Stunden-Rennens hatte einsetzender Regen vor allem im Bereich der Grand-Prix-Strecke den Fahrern noch einmal alles abverlangt. „Aber da hatten wir schon genug Vorsprung und ich konnte das Rennen kontrolliert zu Ende fahren“, sagte Manuel Amweg, der den Schluss-Stint übernommen hatte.

Schon beim Start war das Team angesichts der noch feuchten Strecke auf Nummer sicher gegangen. „Mit Blick auf die Gesamtwertung haben wir uns entschieden, das Rennen mit Regenreifen aufzunehmen. Weil die Fahrbahn aber recht schnell abtrocknete, wechselten wir nach nur einer Runde frühzeitig auf Trockenreifen. Rückblickend betrachtet haben wir diesmal alles richtig und die Fahrer ein guten Job gemacht“, zog Teamchef Hannes Gautschi zufrieden Bilanz.

Nicht ganz so zufrieden zeigte sich Nils Jung nach dem Rennen. „Leider konnten wir in der Anfangsphase des Rennens das Tempo der Cup-Spitze nicht mitgehen. Dabei haben wir viel Boden verloren. In der zweiten Rennhälfte konnten wir zwar wieder einiges aufholen, aber Amweg/Lampert waren da bereits uneinholbar enteilt.“ Für Jung/Wolf und das Ring Racing-Team ist jedoch noch nicht alles verloren. 20 Punkte gibt es beim Saisonfinale am 22. Oktober noch im Maximalfall zu gewinnen.  Allerdings würde die Schweizer wohl nur noch ein Ausfall daran hindern, den TMG GT86-Cup nach zehn VLN-Läufen in Empfang zu nehmen.

Mit der Gesamtwertung haben Achim Wawer und Eric Curran von Mathol Racing nichts zu tun, gingen Wawer Anfang doch zum ersten Mal in der VLN an den Start. Umso überraschender, dass das Duo auf Anhieb auf das Podium, Platz drei, fuhr. „Die Jungs haben wirklich einen guten Job gemacht“, lobte Alexander Fielenbach aus der Teamorganisation von Mathol Racing.

おめでとうございます – Lexus holt ersten VLN-Sieg nach Asien

Das Farnbacher-Team ist immer für eine Überraschung gut: Fünf Jahre, nachdem die Mannschaft rund um Teamchef Horst Farnbacher den ersten Ferrari-Sieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring holte, sorgte das Team aus Lichtenau beim 9. Lauf 2016 für die nächste Premiere: Dominik und Mario Farnbacher errangen im Lexus RC-F GT Prototyp den ersten Sieg für einen asiatischen Automobilhersteller. Nach 28 Runden betrug ihr Vorsprung auf Alexander Sims und Stef Dusseldorp im BMW M6 GT3 von ROWE-Racing 33,551 Sekunden. Auf Platz drei beendeten Christopher Mies und Connor De Phillippi im Audi R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport das Rennen; im Ziel hatte das in diesem Jahr bereits zweimal siegreiche Duo 41,947 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

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„Das ist ein fantastischer Erfolg, der Lohn von fast zwei Jahren harter Arbeit“, freute sich Horst Farnbacher nach dem Rennen, wohlwissend, dass seinem Team gerade etwas Großartiges gelungen war. Die Nürburgring Nordschleife gilt nicht nur in Deutschland und Europa als Königin aller Rennstrecken, auch im Reich der Mitte genießen Fahrer, die in der „Grünen Hölle“ siegreich sind, hohes Ansehen. Dementsprechend wurde der Sieg an der Boxenmauer von allen Beteiligten frenetisch gefeiert. „Ich kann kaum fassen, was uns heute gelungen ist“, gestand Mario Farnbacher. Der Erfolg kommt allerdings nicht von ungefähr. Seit der Saison 2015 ist Farnbacher-Racing mit dem Lexus regelmäßig in der Langstreckenmeisterschaft am Start und hat die Entwicklung des RC-F auf dem Weg zum GT3-Boliden konsequent vorangetrieben. „Die Zusammenarbeit zwischen Lexus in Japan, Toyota in Köln und unserem Team war perfekt“, erklärte Dominik Farnbacher. „An dem heute erstmals eingesetzten Prototyp ist fast alles neu, und er lässt sich viel komfortabler fahren. Mit dem Vorgänger mussten wir immer viel Risiko gehen, um schnell zu sein. Das ist bei dem neuen Modell deutlich entspannter.“ Das Geheimnis des Erfolgs war einerseits die perfekte Taktik des Teams (mit dem Wechsel von Regen- auf Trockenreifen lag man in Runde zwei goldrichtig.), andererseits die konstante Leistung der Fahrer, die sich über das 4 Stunden-Rennen keine Fehler erlaubten, während die Mitstreiter bei schwierigen Wetterbedingungen strauchelten.

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Zu den Favoriten mit kleineren Problemen zählten die zweifachen Sieger der Saison Mies und De Phillippi. Der US-Amerikaner erlebte in der Startphase des Rennens einen „big moment“, als er eingangs Brünnchen die Streckenbegrenzung streifte. „Ich fahre gerne, wenn es regnet“, erklärte De Philippi, „aber diese Mischverhältnisse mit halb nasser, halb trockener Piste waren extrem schwierig.“ Sein Teamgefährte nahm das Ergebnis gelassen. „Wir können mit Platz drei zufrieden sein“, bekannte Mies. „Wir sind zwei Rennen nicht in der VLN am Start gewesen. Die Spitzengruppe ist so eng beieinander, dass uns die acht Stunden Renndistanz am Ende einfach fehlen.“ Ebenfalls zufrieden zeigten sich Sims und Dusseldorp über Platz zwei. „Gerade in der Schlussphase wurde es noch einmal extrem spannend, als wieder leichter Regen einsetzte“, gestand Dusseldorp. „Da muss man einfach hellwach sein, immerhin haben wir zu diesem Zeitpunkt voll gepushed, um Platz zwei gegen den Land-Audi abzusichern.“

Dass er ein echter Regenspezialist ist, stellte Norbert Siedler im Zeittraining unter Beweis. Im Porsche 911 GT3 R holte der Österreicher die Pole-Position für das Frikadelli Racing Team. Im Rennen belegten er und Patrick Huisman am Ende Rang sieben. Neben Farnbacher, Land und Frikadelli sammelten auch Uwe Alzen und Lance David Arnold im Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing sowie Jesse Krohn, Victor Bouveng und Christian Krognes im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop Führungskilometer. Während für den Haribo-AMG das Rennen nach einem Kühlerschaden infolge einer Kollision in der Startphase vorzeitig beendet war, belegte der Walkenhorst-BMW am Ende Rang fünf hinter dem Audi R8 LMS von Phoenix Racing.

Es gab noch mehr geglückte Premieren: Bruno Spengler und der KTM X-Bow GT4.
Nach seiner Nordschleifen-Rennpremiere war DTM-Pilot Bruno Spengler überwältigt; der Kanadier in Diensten von BMW absolvierte im BMW M235i Racing Cup-Fahrzeug zwölf Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Sprintkurs und Nordschleife. „Eine vollkommen neue Erfahrung“, bilanzierte er. „Ich habe noch nie so häufig in den Rückspiegel geschaut wie heute. Aber das Rennen lief absolut problemlos, so dass ich sehr zufrieden bin.“

Ebenfalls erfolgreich verliefen die ersten Rennkilometer in der „Grünen Hölle“ für die beiden KTM X-Bow GT4. Über weite Strecken lieferten sich Christopher Haase und Arne Hoffmeister einen direkten Schlagabtausch mit Ferdinand und Johannes Stuck. Am Ende standen die Positionen 16 und 17 zu Buche – der Doppelsieg in der GT4-Klasse war obligatorisch.

Nachdem erste Entscheidungen in der VLN bereits beim achten Lauf gefallen waren, wurde beim DMV 250-Meilen eine weitere Meisterschaft entschieden. David Griesner, Juha Hanonen und Roger Vögeli sicherten sich den Klassensieg im Opel Astra OPC Cup und machten so den dritten Titel für Lubner-Motorsport fix. „Ein tolles Rennen“, freute sich Griesner. „Jetzt können wir den letzten Lauf in zwei Wochen vollkommen entspannt angehen und genießen. Das Team und wir Fahrer haben über das komplette Jahr starke Leistungen abgeliefert und können jetzt verdient feiern.“

Das Saisonfinale der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 22. Oktober statt. Der 41. DMV Münsterlandpokal führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

VLN 9: KTM X-Bow GT4 mit Einstand nach Maß

Sechs von zuvor acht Läufen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring endeten in der Klasse SP10 mit einem Aston Martin Vantage V8-Sieg. Im neunten Rennen des Jahres 2016 traten jedoch zwei außergewöhnliche Neulinge auf den Plan. Und die feierten ein Debüt, dass sich sehen lassen konnte. Die beiden KTM X-Bow GT4 mit Christopher Haase und Arne Hoffmeister sowie Johannes und Ferdinand Stuck fuhren den Mitbewerbern förmlich auf und davon und feierten nach vier Stunden auch im Gesamtklassement mit dem 16. und 17. Platz ein beachtliches Ergebnis.

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„War echt geil, wie wir da gemeinsam um die Strecke geflogen sind. Ich hoffe, das sah auch von außen so gut aus, wie es sich im Auto angefühlt hat! Der X-Bow ist ein superschnelles Auto und macht brutal viel Spaß“, sagt ein glücklicher Hoffmeister, der mit seinem Isert Motorsport-Teamkollegen Haase den Grundstein für den späteren Klassensieg bereits im Zeittraining legte. Vor den Stuck-Brüdern im Schwesterauto, eingesetzt vom True Racing Team, stellten sie den Nordschleifen-Neuling auf die Pole-Position. „Gerade im Regen war es gut, vorne mehr oder weniger frei fahren zu können“, sagte Haase, der auf nasser Fahrbahn den ersten Stint den Anfang machte und in Ferdinand Stuck einen gleichwertigen Gegner fand.

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Eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassensieg stellte letztlich der frühe Boxenstopp der Stuck-Brüder dar. Auf abtrocknender Strecke wollte man so früh wie möglich bessere Zeiten fahren, im Team von „Isert Motorsport“ entschied man hingegen, dass Startfahrer Christopher Haase etwas länger draußen bleiben sollte.

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Als nach rund zwei Stunden in beiden Autos die Fahrer getauscht wurden, lieferten sich die beiden X-Bows eine packenden Zweikampf. 20 Minuten vor dem Ende schienen die Stuck-Brüder den Klassensieg für sich verbuchen zu können. Aufgrund des früheren ersten Reifenwechsels und dem damit verbundenen früheren Auftanken musste man jedoch zu einem kurzen „Splash & Dash“ an die Box – und verlor den möglichen Premieren-Sieg in letzter Minute. „Das war ein geiler Start im Regen! Ich bin gut weggekommen und hab‘ dann auf abtrocknender Strecke einen guten Speed gefunden. Mit den Slicks am Auto hatte ich einen schönen Fight mit dem Schwesterauto“, berichtet Ferdinand Stuck und sein Bruder ergänzt: „Als ich eingestiegen bin, hat mir Ferdi gesagt, ich kann volle Attacke fahren. Das habe ich gemacht, lief nach drei Runden auf das Schwesterauto auf, fand aber zunächst keinen Weg vorbei. Als ich es endlich geschafft hatte, musste ich an die Box.“

BMW M235i Cup: Neunter Lauf – Eichenberg feiert zweiten Sieg in Folge

Beim neunten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ereignete sich im BMW M235i Racing Cup ein regelrechtes Favoritensterben. 19 Fahrzeuge gingen am 8. Oktober auf die Nordschleife, vier von ihnen erreichten das Ziel nicht. Unter ihnen die Top-Zwei der Cup-Wertung. Einen Umstand den Heiko Eichenberg im BMW des Teams Securtal Sorg Rennsport gnadenlos nutzte. Der Einzelkämpfer siegte nach seinem Erfolg beim achten VLN-Lauf erneut und hat damit nur noch vier Punkte Rückstand auf den zweiten Platz der Cup-Wertung.

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In der Anfangsphase hatte Eichenberg jedoch zunächst das Nachsehen. An der Spitze zogen die designierten VLN-Champions Alexander Mies und Michael Schrey im Bonk Motorsport-BMW und die Gesamtzweiten, Thomas Jäger und Rudi Adams im Eifelblitz von Scheid–Honert Motorsport, davon. Als nach eineinhalb Stunden wieder leichter Regen an der Nordschleife einsetzte, holperte Eichenberg im Streckenabschnitt Brünnchen sogar über die Wiese und musste auch die Gesamtwertungsvierten im Pixum Team Adrenalin-BMW, Uwe Ebertz, Norbert Fischer und Christian Konnerth, fürs erste ziehen lassen.

Wenig später war für Schrey/Mies die Fahrt in Führung liegend mit einer defekten Antriebswelle zu Ende. „Wir sind bisher in der ganzen Saison von jeglichen technischen Problemen verschont geblieben. Nun hat es auch uns leider einmal erwischt, aber so hart ist der Motorsport manchmal“, sagte Schrey. Eichenberg kam unterdessen mit den schwierigen Bedingungen in der Eifel immer besser zurecht, zog zunächst Ebertz/Fischer/Konnerth für Platz zwei vorbei und übte Druck auf die neuen Spitzenreiter im Eifelblitz aus, verringerte den Abstand auf unter drei Sekunden. Knapp eine Stunde vor dem Rennende verunfallte Jäger Ausgangs der Mercedes-Arena und machte damit den Weg für den Einzelkämpfer im Cup5 frei. Der blieb fehlerfrei und setzt sich von seinen Verfolgern ab. Mit deutlichem Vorsprung auf Ebertz/Fischer/Konnerth (1:23.559 Minuten) und dem FK Performance-Trio Stefan Vancampenhoudt, Yannik Mettler und Thorsten Wolter (3:38.640 Minuten) überquerte Eichenberg als Sieger die Ziellinie.

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Vor dem Finale liegen Schrey/Mies in der Cup5-Wertung mit 198 Punkten uneinholbar vorne. Auf Platz zwei folgen Jäger/Adems mit 126 Zählern, Eichenberg hat nach dem erneuten Erfolg 122 Punkte gesammelt.

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

VLN 9: Ein Tag für die Geschichtsbücher

Der neunte Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft 2016 endete mit einer Überraschung. Ganz oben auf dem Podest feierten Dominik und Mario Farnbacher und sorgten damit für eine doppelte VLN-Premiere. So wurde den Brüdern erstmals der Kranz des Gesamtsiegers über die Schultern gehängt, sie verewigten sich als 214. und 215. Rennsieger in den Geschichtsbüchern der Langstreckenserie. Einen langersehnten Erfolg, den sie im Lexus RC-F GT Prototyp herausfuhren und damit im gleichen Atemzug für ein weiteres historisches VLN-Kapitel sorgten. So war es nicht nur der erste VLN-Gesamtsieg eines Lexus, sondern der erste eines asiatischen Herstellers überhaupt.

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Nicht über den Gesamtsieg, jedoch über ihren 20. Klassensieg durften sich derweil Thomas Gerling und Hajo Müller (Foto, Mitte) freuen. Müller steuerte gemeinsam mit Dominik Thiemann und Jens Riemer den BMW E36 in der Klasse V5 als erster Teilnehmer über die Ziellinie – ein Kunststück das dem Trio bereits zum fünften Mal in dieser Saison gelang. Gerling behauptete sich gemeinsam mit Harald Hennes und Thomas Kappeler in der Cup2-Klasse. Das Trio feierte im Porsche 991 GT3 Cup ebenfalls den fünften Klassensieg in diesem Jahr.

Für drei Piloten endete der neunte VLN-Lauf mit dem zehnten Klassensieg ihrer Karrieren: Stephan Epp gewann im Renault Clio Cup Avia Racing gemeinsam mit Gerrit Holthaus die Klasse SP3, Joachim Nett ließ mit Bruder Jürgen im Bonk Motorsport-Peugeot 306 S16 die Konkurrenten in der V3 hinter sich, und Thomas von Löwis of Menar steuerte mit den Kollegen Axel Duffner und Daniel Schellhaas den Care for Climate Porsche Cayman GT4 in der SPAT zum Sieg.

In der SP10 sorgte Anfang Oktober zudem ein weiterer Hersteller für Aufsehen. KTM gab bei der VLN mit dem X-Bow GT4 sein Debüt – Christopher Haase und Arne Hoffmeister sorgten mit dem Klassensieg für ein äußerst gelungenes.

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Vorschau Lauf 9: die neue Herbstkollektion

Die Teilnehmerliste des neunten Laufs zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016 wartet mit einer Vielzahl an Neuigkeiten auf. Der neue Porsche 911 GT3 Cup und der KTM X-Bow GT4 geben ihr Debüt auf der Nordschleife, dort feiert auch BMW-DTM-Pilot Bruno Spengler seine Premiere, Marco Seefried und Felipe Fernández Laser starten für Manthey-Racing im Porsche, das Schnitzer-Team feiert genauso ein Comeback in der VLN wie die Brüder Ferdinand und Johannes Stuck, und Falken Motorsports setzt neben dem Porsche 911 GT3 R erstmals auch einen BMW M6 GT3 ein.

Vergangene Woche wurde er auf dem Autosalon in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt, nur wenige Tage später debütiert der neue Porsche 911 GT3 Cup auf der Nordschleife: Beim vorletzten Lauf der VLN erlebt der neue Cup-Rennwagen in der Klasse SP-X seine Feuertaufe im Renneinsatz. Lars Kern und Marco Seefried sollen in Diensten von Manthey-Racing mit dem in vielen Details verbesserten Cup-Elfer erste Daten sammeln.

Gleiches gilt für den KTM X-Bow in der geschlossenen GT4-Version. Der mit seinem kuppelartigen Glasdach futuristisch anmutende Sportwagen wird beim DMV 250-Meilen-Rennen von den Teams True Racing und Isert Racing eingesetzt. Die Fahrer sind Ferdinand und Johannes Stuck, die nach drei Jahren Abstinenz ihr Comeback auf der Nordschleife feiern, sowie Christopher Haase und Arne Hoffmeister.

Seine Nordschleifen-Premiere im Renneinsatz absolviert Bruno Spengler. Der BMW-DTM-Werksfahrer aus Kanada, Champion von 2012, geht mit seinem Landsmann Kuno Wittmer für das BMW Team RMG an den Start. Auch für die Mannschaft rund um den erfolgreichen Teamchef Stefan Reinhold ist es die VLN-Premiere mit BMW. „An diesem Wochenende ist für mich so ziemlich alles neu“, sagt Spengler. „Ich war noch nie in einem Rennauto auf der Nordschleife unterwegs. Zudem bin ich ganz selten in einem vergleichsweise langsamen Rennwagen wie dem BMW M235i Racing Cup unterwegs, in dem ich immer in den Rückspiegel schauen muss, um niemanden aufzuhalten. Daran muss ich mich auch erst gewöhnen. Das Wochenende wird eine große Herausforderung für mich, auf die ich mich aber unheimlich freue.“

Marco Seefried hat in den vergangenen Jahren fast alle GT3-Fahrzeuge auf der Nürburgring Nordschleife bewegt: Audi, Bentley, Ferrari, Mercedes-AMG und Porsche. Sein Start mit Manthey-Racing ist der erste Porsche-Einsatz des Langstrecken-Spezialisten in der laufenden VLN-Saison. Einer seiner Teamgefährten für den neunten Lauf schlägt nun die gleiche Richtung ein: Felipe Fernández Laser. Er startet zusammen mit „G. Tonic“ im SP7-Porsche 911 von Manthey-Racing – nach Einsätzen im SCG 003 der Scuderia Cameron Glickenhaus und im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop immerhin das dritte Fabrikat in einem Jahr.

Der BMW M6 GT3 ist beim DMV 250-Meilen-Rennen zahlenmäßig überdurchschnittlich gut vertreten. Neben den Teams Walkenhorst Motorsport und ROWE Racing stoßen zwei neue Teams hinzu, die den GT3 aus München an den Start bringen: das BMW Team Schnitzer und Falken Motorsports. Während Schnitzer mit BMW-Junior Nico Menzel und dem erfahrenen Jens Klingmann nach fünf Jahren Nordschleifen-Abstinenz in die VLN-Familie zurückkehrt, betritt die Falken-Mannschaft Neuland. Der M6 GT3 wird von dem Team erstmals eingesetzt und dabei von Alexandre Imperatori und Philipp Eng pilotiert. Parallel geht auch der Porsche 911 GT3 R in den Farben des japanischen Reifenherstellers ins Rennen; hier wechseln sich Wolf Henzler und Frederik Makowiecki am Volant ab.

Christopher Mies und Connor De Phillippi reisen mit Land-Motorsport als frisch gebackene Champions im ADAC GT Masters zum Nürburgring und visieren ihren dritten VLN-Sieg in dieser Saison an.

Ein Modellwechsel steht bei dem langjährigen VLN-Teilnehmer Heinz Schmersal ins Haus. Nach Jahren im eigenen Audi TTRS 2.0 in der Klasse SP3T setzt der Wuppertaler im neunten Lauf erstmals einen Porsche Cayman GT4 Clubsport MR in der GT4-Klasse ein. Mit diesem Auto hatte das Team bereits beim 24h-Rennen in Barcelona erste Erfahrungen gesammelt. Das Cockpit des seriennahen Mittelmotor-Renners teilt sich Schmersal mit Markus Oestreich und Thomas Schmid.

Auch wenn die Meisterschaft praktisch entschieden ist – Alexander Mies und Michael Schrey reichte beim achten Lauf ein dritter Rang in der BMW-Cup-Klasse, um in der Tabelle uneinholbar zu sein – und auch im BMW M235i Racing Cup und im Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing bereits die Meister feststehen, bieten die verbleibenden beiden Saisonrennen in der VLN noch jede Menge Spannung. So ist die VLN-Produktionswagen- und die VLN-Speed-Trophäe ebenso offen wie die beiden Markenpokale von Opel und TMG.

 

 

Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

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Was für ein Krimi! Der VLN Lauf Nummer 8 am Nürburgring 2016

Filmreifes Finish: Haribo-Racing feiert zweiten Saisonsieg

Der achte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring war gleich in mehrfacher Hinsicht filmreif. Handlungsstrang Nummer eins: In einem packenden Finish setzten sich Kevin Estre und Earl Bamber im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,371 Sekunden gegen Uwe Alzen und Lance David Arnold im Mercedes-AMG GT3 des Haribo Racing Teams durch. Die Freude über den Sieg währte aber nur kurz, denn gegen das Manthey-Duo wurde nach dem Rennen eine 35-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überholens unter gelber Flagge verhängt. So blieb ihnen nur Platz zwei vor Peter Dumbreck und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports. Handlungsstrang Nummer zwei war der Kampf um die Meisterschaft. Alexander Mies und Michael Schrey fuhren nach sieben Klassensiegen in Folge beim 48. ADAC Barbarossapreis im BMW M235i Racing Cup nur auf Rang drei. Die erbeuteten Punkte reichen den beiden Piloten von Bonk-Motorsport jedoch, um ihre überlegene Spitzenposition in der Tabelle zu verteidigen. Unter normalen Umständen ist Mies und Schrey der Titel nicht mehr zu nehmen, die Chancen der Konkurrenten sind rein theoretischer Natur.

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Christian Krognes hatte im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop im Zeittraining mit einer Rundenzeit von 7:53,375 Minuten die Pole-Position errungen. Teampartner Jesse Krohn übernahm nach dem Start die Führung und verteidigte sie gegen den Haribo-Mercedes-AMG GT3, den Manthey-Porsche 911 GT3 R und den Lexus RC F GT von Dominik und Mario Farnbacher. Der Dritte im Walkenhorst-Fahrerteam, der Schwede Victor Bouveng, kam wegen eines Unfalls in Runde zwölf nicht mehr zum Einsatz. Der Farnbacher-Lexus, der für einen Umlauf die Führung übernahm, schied nach 14 Runden vorzeitig aus, als das Fahrzeug beim Boxenstopp Feuer fing. Dabei wurde ein Mechaniker verletzt, der mit Verbrennungen an den Händen im Krankenhaus stationär behandelt wird.

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Führungskilometer sammelten ebenfalls der Frikadelli-Porsche (Klaus Abbelen, Patrick Huisman, Norbert Siedler und Sabine Schmitz wurden am Ende Sechste) und der Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon, mit dem Manuel Metzger allerdings in Runde 18 in der Hohenrain-Schikane wegen Flüssigkeit auf der Strecke (nach einem vorangegangenen Unfall) in die Streckenbegrenzung flog.

„Die letzten Runden in der Box zu verfolgen, war für mich die Höchststrafe“, gestand Uwe Alzen. „Das war ein unglaubliches Finish.“ Teamkollege Lance David Arnold ergänzte: „Wir hatten heute keine Zeit zum Verschnaufen, mussten jede Runde am Limit fahren.“ Nach seinem Sieg beim sechsten Lauf feierte das Haribo Racing Team nicht nur den zweiten Saisonsieg, sondern auch den dritten Podestrang in Folge. „Das ist vor allem für unser Team ein großartiger Erfolg“, bilanzierte Alzen. „Wir haben lange dafür gearbeitet und in den letzten zwei Jahren auch den einen oder anderen Rückschlag hinnehmen müssen. Umso schöner, dass es aktuell für uns so gut läuft.“

Auch wenn es am Ende nicht den Sieg zu feiern gab, zeigte sich Kevin Estre erleichtert. „Ich bin nach meinem Crash beim 24h-Rennen zum ersten Mal wieder auf der Nordschleife gefahren“, sagte der Franzose. „Von daher fühlt es sich sehr gut an, das Rennen erfolgreich beendet zu haben.“ Mit der Performance des 911 GT3 R war auch der Drittplatzierte Peter Dumbreck zufrieden: „Unser Team hat den Porsche sehr gut weiterentwickelt, und wir haben einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.“

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Ein neuer Rundenrekord gelang Nico Verdonck im Ford GT von H&R Spezialfedern. Im zweiten Umlauf umrundete der Belgier die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses und Nordschleife in 7:58,558 Minuten. Damit unterbot er die bisherige Bestzeit von Jens Klingmann, der 2014 mit einer Zeit von 7:59,045 Minuten als erster Fahrer die 8-Minuten-Marke geknackt hatte.

Mies und Schrey: uneinholbar in Führung, aber eben noch keine Meister
Das Saisonrennen Nummer acht war für Alexander Mies und Michael Schrey eine Zitterpartie. Nach sieben souveränen Klassensiegen im BMW M235i Racing Cup riss die Glückssträhne. Im Training kam Mies von der Strecke ab und beschädigte sein Auto. „Sieben Rennen lang hat unser BMW keinen Kratzer abbekommen und jetzt das“, ärgerte sich Mies. Die Bonk-Mannschaft leistete Großes und brachte den M235i rechtzeitig an den Start. Von Position drei aus gestartet, fiel das Duo in der Anfangsphase ans Ende des Feldes zurück: Mies musste auf der Strecke anhalten, um seinen Sitz neu zu justieren. Danach starteten er und sein Kollege eine fulminante Aufholjagd, die sie bis auf Rang drei in der mit 20 Fahrzeugen erneut stark besetzten Cup-Klasse nach vorne brachte. Damit liegen Schrey und Mies nach acht Rennen in der Meisterschaft praktisch uneinholbar in Führung. Zwar wäre es den Verfolgern rein rechnerisch möglich, den beiden den Titel noch streitig zu machen; bei den bisherigen Durchschnittszahlen in den in Frage kommenden Klassen ist dies jedoch nur theoretischer Natur, so dass für Bonk-Motorsport am Ende der Saison der vierte VLN-Titel zu Buche stehen wird.

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Der Sieg in der BMW-Cup-Klasse ging an Heiko Eichenberg, der als Solist im M235i des Teams Securtal Sorg Rennsport seinen zweiten VLN-Klassensieg feierte. Die Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing entschieden Marc Hennerici und Moritz Oberheim erneut für sich. Ihr sechster Klassensieg bedeutet gleichzeitig den vorzeitige Titelgewinn der in diesem Jahr neu eingeführten Cayman-Trophy. Derweil haben Manuel Amweg und Thomas Lampert vom Toyota Swiss Racing Team mit ihrem vierten Klassensieg 2016 die Tabellenführung im TMG GT86 Cup ausgebaut.

Der neunte Saisonlauf findet bereits in zwei Wochen am 8. Oktober statt. Das DMV 250-Meilen-Rennen – Ausrichter ist der MSC Adenau – führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

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Lexus RC F GT Prototype startet bei VLN8 auf leisen Sohlen

Nach dem Überschreiten der maximalen Laufstärke und dem daraus resultierendem Ausschluss beim letzten Rennen startet Farnbacher Racing beim 48. ADAC Barbarossapreis, dem achten Wertungslauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, mit einem modifizierten Abgassystem am Lexus RC F GT Prototype. Das Fahrzeug von Emil Frey Racing wird nicht am Start stehen.

Seit dem letzten Rennen vor knapp drei Wochen sind bei Farnbacher Racing die Werkstattlichter nur selten ausgegangen. Das Team aus Lichtenau war gefordert, innerhalb kürzester Zeit eine neue Auspuffanlage zu konstruieren. „Unser Hauptaugenmerk in der Pause zwischen VLN7 und dem kommenden Rennen war, die Lautstärke des Lexus zu reduzieren. Wir haben einige Modifikation zusammen mit Industriepartnern, sowie mit TRD unternommen und werden diese am Freitag testen“, erklärt Teamchef Horst Farnbacher. Ins Lenkrad des Farnbacher Lexus mit der #55 greifen wie gewohnt Dominik und Mario Farnbacher.

Das Schweizer Schwesterauto mit der #54 von Emil Frey Racing wird dagegen nicht am Start stehen. Nach dem heftigen Unfall beim vorletzten Rennen war es trotz intensiver Bemühungen nicht möglich, dem Fahrzeug ein Rollout zu unterziehen. Dennoch ist das Team aus Safenwil im Einsatz und unterstützt die internationalen Marketingaktivitäten von Lexus mit der Präsentation des RC F GT Prototype im Rahmen des „Pan-European Lexus Dealership Meeting“.

Das Rennen über eine Distanz von vier Stunden startet am Samstag, den 24. September 2016 um 12:00 Uhr (CET). Davor findet von 08:30 – 10:00 Uhr das Zeittraining statt.

 

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Dunlop und Walkenhorst Motorsport beim 6h-Rennen erneut auf dem VLN-Podium

–  7. Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
– Walkenhorst-BMW M6 GT3 mit #36 nach Platz drei nun Spitzenreiter in der VLN-Speed-Trophäe
– Alexander Mies / Michael Schrey sind weiter VLN-Tabellenführer

Dunlop und das Team Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop schafften beim siebten Rennen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring erneut den Sprung auf das Siegerpodium. Der BMW M6 GT3 mit der #36 von BMW-Werksfahrer Jörg Müller, BMW-Motorsport-Junior Jesse Krohn (Finnland), Victor Bouveng (Schweden) und Felipe Fernández Laser (Leipzig) wurde beim „6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen“ Dritter. Das Rennen über die Distanz von sechs Stunden ist das längte der VLN-Saison. Beim Saisonhöhepunkt markierte der M6 GT3 im schwarz-gelben Dunlop-Design mit 8:04.638 Minuten die schnellste Rennrunde in der „Grünen Hölle“ und übernahm mit der dritten Podestplatzierung in Folge die Führung in der VLN-Speed-Trophäe. In dem hart umkämpften Rennen, in dem die Führung zwischen fünf Teams insgesamt 16 Mal wechselte, lag die #36 acht Runden in Führung. Frank Stippler, Anders Fjordbach (Dänemark) und Ex-Formel-1-Pilot Markus Winkelhock belegten im Dunlop-bereiften Audi R8 LMS von Phoenix Racing in dem abwechslungsreichen Rennen den vierten Rang.

Rennbericht Fotos VLN 290 ROWE 6-Stunden VLN 7

Bonk-Motorsport-Piloten auf dem Weg zum VLN-Titel
Den Sieg in der Klasse der BMW M235i Racing Cup, die exklusiv von Dunlop ausgerüstet wird, sicherten sich Alexander Mies und Michael Schrey von Bonk Motorsport. Mit dem siebten Sieg im siebten Rennen stellten die VLN-Tabellenführer zugleich die Weichen im Kampf um die Meisterschaft: Mies / Schrey reicht ein weiteres Top-Ergebnis in den verbleibenden drei Rennen, um sich den Titel in der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016 zu sichern.

VLN: Dramatischer Sieg für Porsche beim 6-Stunden Rennen

Das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen wurde seinem Ruf als Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft gerecht. Das Rennen des MSC Ruhr-Blitz Bochum ist das längste der VLN-Saison, und seine Schlussphase war von einem äußerst packenden Kampf um den Sieg geprägt. Bei strahlendem Sonnenschein rund um den Nürburgring und die legendäre Nordschleife fuhren Patrick Pilet und Jörg Bergmeister im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing zum ersten Porsche-Sieg der Saison. Dabei errangen der Franzose und der Deutsche einen neuen Distanzrekord für das 6h-Rennen: Sie legten in 43 Runden 1.047,394 Kilometer zurück.

Rennbericht Fotos VLN 123 ROWE 6-Stunden VLN 7

Auf Platz zwei wurden Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth abgewunken, die nach dem Sieg im vorangegangenen Rennen die Performance des Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing abermals unter Beweis stellten. Jörg Müller, Jesse Krohn, Victor Bouveng und Felipe Fernández Laser feierten im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop wurden Vierte. Den schnellsten Audi R8 LMS pilotierten Frank Stippler, Anders Fjordbach und Markus Winkelhock vom Team Phoenix-Racing auf Rang vier. So lautet die Bilanz: vier GT3-Sportwagen von vier deutschen Automobilherstellern auf den ersten vier Positionen.

Rennbericht Fotos VLN 047 ROWE 6-Stunden VLN 7

Die Schlussphase des Rennens geriet zum echten Rennkrimi: Manthey-Racing ging kurz vor Ablauf der Distanz 8,5 Sekunden vor dem Land-Audi in die letzte Runde. Während sich Pilet mit ausreichend Treibstoff ins Ziel retten konnte, rollte Mies auf der Döttinger Höhe mit leerem Tank aus – das Land-Team hatte zu wenig Sprit nachgefüllt. „Wir wollten bei unserem letzten Stopp auf keinen Fall hinter den Haribo-AMG zurückfallen und haben mit dem Benzin zu knapp gerechnet“, gestand Teamchef Wolfgang Land. „Daher geht der Ausfall auf meine Kappe. Die Jungs haben alles richtig gemacht und sind sensationelle Zeiten gefahren. Beim nächsten Mal greifen wir wieder an.“ Der Phoenix-Audi legte für die letzten zwei Runde sicherheitshalber einen kurzen Tankstopp ein und verlor so einen Podestrang.

„Die 6-Stunden-Distanz kam uns heute eindeutig entgegen“, erklärte Bergmeister im Ziel. „Auf eine Runde gerechnet sind wir nicht die Schnellsten, über die Distanz aber können wir unsere Konstanz als Stärke ausspielen. Hinzu kommt, dass das Team mit einer perfekten Strategie und sehr guten Boxenstopps die Grundlage für diesen Sieg gelegt hat.“

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Die dramatische Schlussphase wird auch Arnold lange in Erinnerung bleiben. „Wenn ich so etwas noch häufig erlebe, kriege ich sicherlich graue Haare“, meinte er. „Wir haben versucht, Mies das Leben möglichst schwer zu machen, hatten aber auf der Strecke am Ende keine Chance. Heute war das Glück auf unserer Seite, wir hatten unsererseits auch schon oft genug Pech.“

Zufrieden mit seiner Premiere im BMW M6 GT3 war Laser. „Ich bin sehr froh, gleich bei meinem ersten Einsatz im M6 auf dem Podium zu stehen“, sagte der Spanier. „Ich hatte zu dem Auto auf Anhieb sehr viel Vertrauen, so dass ich mich schnell einschießen konnte.“ Nachdem seine Teamkollegen gute Vorarbeit geleistet hatten, konnte Routinier Müller den Podiumsplatz relativ entspannt nach Hause fahren. „Ich musste wirklich nicht mehr viel machen, die Jungs waren einfach perfekt“, gestand er.

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Hinter dem Spitzenquartett fuhr ROWE RACING beim „Heimspiel“ – der Mineralölhersteller begleitet das 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen als Titelsponsor – auf den fünften Rang. Philipp Eng, Stef Dusseldorp und „Iain Wright“ setzten sich im BMW M6 GT3 mit einem Vorsprung von fast drei Minuten gegen die Sechstplatzierten „Gerwin“, Yelmer Buurman, Hubert Haupt und Manuel Metzger im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon durch. Bei seiner Premiere im BMW M6 GT3 fuhr das Frikadelli Racing Team mit Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Patrick Huisman und Norbert Siedler auf den siebten Rang.

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Ein Rekord für die Ewigkeit: Opel Manta geht ins Motorsport-Geschichtsbuch ein
Olaf Beckmann, Peter Hass, Volker Strycek und Jürgen Schulten fuhren beim Saisonhighlight ein geschichtsträchtiges Rennen. Beim 111. VLN-Einsatz des betagten Opel Manta durchbrachen sie nach 22 Runden die Schallmauer von 50.000 Rennkilometern auf der Nordschleife – ein Rekord, der wohl nie einem anderen Rennauto gelingen wird. Nach 35 Runden überquerten sie zudem als Sieger der Klasse H2 die Ziellinie. Für Doppelstarter Strycek immer noch nicht genug: Zusammen mit seinen Kindern Lena und Robin triumphierte der Nordschleifen-Routinier auch in der Opel Astra OPC Cup-Klasse. „Ein fantastischer Renntag – mehr geht einfach nicht“, konstatierte er bei der Siegerehrung.

Die Tabellenführer siegen weiter: Mies/Schrey auch über sechs Stunden nicht zu bremsen
In Sachen Meisterschaft ist beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen eine Vorentscheidung gefallen. Was zu Beginn der Saison kaum jemand für möglich gehalten hat, ein Durchmarsch im stets sehr stark besetzten BMW M235i Racing Cup, wird langsam aber sicher Realität. Alexander Mies und Michael Schrey fuhren für Bonk-Motorsport den siebten Klassensieg im siebten Rennen ein. Indes mussten die direkten Verfolger in der Fahrerwertung weiter Federn lassen. Mies/Schrey reicht ein weiteres Top-Ergebnis in den verbleibenden drei Rennen, um sich den Titel zu sichern.

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Der achte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. September statt. Der 48. ADAC Barbarossapreis führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Eine 30-minütige Zusammenfassung des siebten Laufs zeigt der Sender SPORT1 am 10. September um 12:30 Uhr.

 

 

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VLN 6-Stunden: Langer Samstag beim Saisonhöhepunkt

Es ist das Highlight des Rennkalenders, die Königsetappe der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Statt vier werden die Teilnehmer diesen Samstag über sechs Stunden auf der Nürburgring-Nordschleife gegeneinander fahren. So wird den Fans beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen von 12 bis 18 Uhr bewährte VLN-Rennaction im XL-Format geboten.

Nach vier Audi-, einem BMW- und einem Mercedes-AMG-Erfolg in der bisherigen Saison stellt sich die Frage, wer nach sechs Stunden die Nase vorn haben wird? Black Falcon, Phoenix Racing, Manthey-Racing, Land-Motorsport, Walkenhorst-Motorsport, ROWE-Racing und Haribo Racing schicken wohl die Autos ins Rennen, die die größten Aussichten auf den Gesamtsieg haben.

Die Uhren ticken an diesem Samstag jedoch nicht nur länger, sondern für einige Teams im Feld auch anders.

Letzteres gilt in erster Linie für Piloten wie Heiko Eichenberg. Der 42-Jährige bestritt alle Rennen der Saison 2016 bislang im Alleingang, erzielte im BMW M235i Racing Cup vom Team Securtal Sorg Rennsport mit einem dritten und zwei vierten Cup5-Plätzen respektable Ergebnisse und liegt als bester Solist in der Gesamtwertung auf dem 15. Rang.

Aufgrund der längeren Renndauer sind Einzelstarter beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen jedoch nicht zugelassen. So wird Eichenberg sich seinen Platz hinter dem Steuer teilen müssen. Für Team und Fahrer keine unerhebliche Umstellung – eingespielte, bewährte Strategien müssen angepasst werden.

Eine Tatsache, die jedoch nicht nur auf die Solisten im Feld zutrifft. Viele Teams holen sich für das sechsstündige Rennen Verstärkung ins Cockpit und sind gegebenenfalls auch zu taktischen Änderungen gezwungen.

Die wohl größte Umstellung erwartet jedoch Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Patrick Huismann und Norbert Siedler. Das Team Frikadelli Racing geht zwar mit dem bewährten Fahrerquartett an den Start. Das aber nimmt in einem völlig neuen Arbeitsgerät Platz. Die schnellste Frikadelle der Welt für den siebten VLN-Lauf wurde nicht in Zuffenhausen, sondern in München produziert: Statt eines Porsche 911 GT3-R schickt der Kultrennstall aus Barweiler einen BMW M6 GT3 ins Rennen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 ist es für das Team der erste Hersteller-Wechsel.

„Nach dem Motorschaden beim vergangenen Lauf wissen wir nicht, ob die Revision rechtzeitig fertig wird. Aus diesem Grund haben wir uns kurzfristig entschieden, einen BMW auszuprobieren“, begründet Abbelen den Umstieg. „Bei den Testfahrten am Freitag müssen wir uns alle auf dieses Fahrzeug einschießen. Dennoch bin ich mir sicher, dass wir mit dem M6 auf Anhieb gut zurechtkommen und um vordere Plätze mitfahren können – auch wenn wir sein Potenzial nicht ganz so ausreizen können wie bei unserem Porsche.“

Absolutes Neuland betreten derweil zwei gestandene Rennfahrer, die beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen erstmals Fahrstunden für ihren „Führerschein“ nehmen, zum Erwerb der DMSB-Permit A. Die beiden DTM-Piloten Daniel Juncadella und António Félix da Costa geben ihre VLN-Premiere auf der Nordschleife. Juncadella tauscht dabei seinen Mercedes-AMG C63 DTM gegen einen Porsche Cayman, den er gemeinsam mit Suad Al Faisal, Ronny Lethmate und Carsten Palluth für Black Falcon in der Klasse V5 pilotieren wird. Félix da Costa, normalerweise im BMW M4 DTM aktiv, wechselt sich in einem BMW M235i Racing Cup (SP8T) mit Ricky Collard ab.

Um die Permit A zu erlangen, müssen beide mindestens zwei VLN-Rennen und 18 Runden auf der Nordschleife bestreiten. Erst dann haben sie die Möglichkeit, in den GT3-Flaggschiffen ihrer Hersteller auf der Nordschleife zu fahren.

Und noch eine weitere Premiere hat die Königsetappe zu bieten. Erstmals in dieser Saison treten die beiden Doppelsieger des Jahres im direkten Duell gegeneinander an. Frank Stippler und Anders Fjordbach hatten im Phoenix-Audi R8 LMS die beiden ersten Rennen gewonnen und werden über die sechsstündige Distanz von Markus Winkelhock unterstützt. Das Trio trifft am Samstag auf Christopher Mies und Connor De Phillippi, die im Audi R8 LMS von Land-Motorsport die Läufe vier und fünf dominierten. „Unsere Unterstützung ist, dass sie keine Unterstützung durch einen zusätzlichen Fahrer erhalten“, sagt Teamchef Wolfgang Land. „Die beiden sind ein traumhaftes Duo, das hervorragend miteinander harmoniert. Das wollen wir nicht auseinanderreißen.“

Die beiden Audi werden es jedoch auch mit den weiteren Gesamtsiegern aus den bisherigen sechs Rennen zu tun bekommen. So nehmen auch die Sieger des vorangegangenen Laufs – Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth – im Haribo-Mercedes-AMG GT3 erneut die vorderen Positionen ins Visier. Und Jörg Müller und Jesse Krohn sind am Samstag ebenfalls mit von der Partie. Sie gewannen gemeinsam mit Marco Wittmann im Schubert-BMW M6 GT3 den dritten VLN-Lauf und werden diesmal mit Victor Bouveng und Felipe Fernández Laser im M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport um den Sieg kämpfen.

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Ein Lexus RC F GT3 beim 6h-Rennen auf dem Nürburgring am Start

Dominik und Mario Farnbacher startet gemeinsam mit dem Japaner Akira Iida kommenden Samstag beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, dem Saisonhöhepunkt der diesjährigen VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Das Schwesterauto von Emil Frey Lexus muss nach einem Unfall beim letzten Rennen pausieren.

Farnbacher Racing aus Lichtenau hat sich für die längste VLN-Distanz des Jahres, der siebte Wertungslauf führt über sechs statt vier Stunden, mit dem Japaner Akira Iida verstärkt. „Akira fährt derzeit den Lexus RC F GT3 in der Japanischen SuperGT Meisterschaft und hat uns bereits vergangenes Jahr unterstützt. Er hat enorm viel Erfahrung und wir sind sehr gespannt, was er zum Unterschied der beiden Autos in Deutschland und Japan zu sagen hat“, sagt Dominik Farnbacher.

Ein erfolgreiches Warm-up absolvierte das Gespann bereits vergangenes Wochenende. Dominik Farnbacher fuhr gemeinsam mit Akira Iida und Hiroki Yoshimoto beim 1000 Kilometer-Rennen in Suzuka mit einem baugleichen Lexus RC F GT3 problemlos ins Ziel und sicherte dem japanischen Einsatzteam LM Corsa wichtige Meisterschaftspunkte.

Das Schwesterauto von Emil Frey Racing muss dagegen leider pausieren: „Nach dem Unfall beim letzten Rennen war es in der Kürze der Zeit unmöglich, das Fahrzeug rechtzeitig fertigzustellen. Wir befinden uns nach wie vor in der Entwicklung des Lexus RC F GT3 und haben daher kein großes Ersatzteillager“, schildert Lorenz Frey, Fahrer und Teamchef des Emil Frey Racing Lexus. „Somit haben wir uns dazu entschieden, beim 6h-Rennen nicht anzutreten und das Auto für VLN8 vorzubereiten.

Los geht’s am Samstag, den 3. September 2016 von 08:30 bis 10:00 Uhr mit dem Zeittraining. Das Rennen startet um 12:00 Uhr. Weitere Informationen von Emil Frey Racing gibt es auf www.lexus.emilfreyracing.com und auf www.facebook.com/EmilFreyLexusRacing.

 

 

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Bärenstark: Haribo Racing feiert ersten Mercedes-Sieg 2016 in der VLN

Großer Jubel im Haribo Racing Team, dem Sieger des 39. RCM DMV Grenzlandrennens: Nach 4:00:21,323 Stunden wurde Uwe Alzen im Mercedes-AMG GT3 als Erster abgewinkt. Zusammen mit Jan Seyffarth und Lance David Arnold stand so für die in Bonn beheimatete Equipe nicht nur der erste Mercedes-AMG-Sieg in der VLN-Saison 2016 zu Buche, sondern auch der erste Teamerfolg seit dem achten Lauf 2010. Damals triumphierten Lucas Luhr und Richard Westbrook im Porsche 911 GT3 R ebenfalls in markanter Goldbären-Optik. Auf den Plätzen zwei und drei beendeten die beiden BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop das Rennen. Den Markenmix an der Spitze rundeten der Falken-Porsche 911 GT3 R und der Audi R8 LMS von Twin Busch Motorsport auf den Positionen vier und fünf ab. Alexander Mies und Michael Schrey verteidigten die Tabellenführung – souverän fuhr das Duo in der hart umkämpften Cup5-Klasse (BMW M235i Racing Cup) zum sechsten Klassensieg in Folge.

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VLN Saison 2016, 39. RCM DMV Grenzlandrennen – Die Top 3 des Rennens! 

Vier Stunden packende Rennaction auf der schönsten und anspruchvollsten Rennstrecke bei sommerlichen Temperaturen – das war ganz nach dem Geschmack der Zuschauer rund um die 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Grand-Prix-Kurs und Nordschleife. In 28 Rennrunden wechselte die Führung nicht weniger als neun Mal. Neben den Siegern und den Zweitplatzierten Christian Krognes, Victor Bouveng und Jörg Müller im Walkenhorst-BMW sammelten auch der Audi R8 LMS von Phoenix Racing und der Porsche 911 GT3 R des Wochenspiegel Team Manthey Führungskilometer. Während der Phoenix-Audi nach einem technischen Defekt in Runde 25 vorzeitig die Segel streichen musste, kam der Wochenspiegel-Porsche auf Platz acht.

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Im Ziel betrug der Vorsprung von Uwe Alzen 12,090 Sekunden auf Müller. „Wir mussten am Ende etwas mit dem Treibstoff haushalten, weil wir nicht hundertprozentig sicher waren, ob der Sprit noch für eine weitere Runde reichen würde“, erklärte Arnold. „Am Ende sprang ein fantastischer Sieg heraus. Die Pace in der Langstreckenmeisterschaft ist enorm, und ehe wir am Ende das Rennen kontrolliert nach Hause fahren konnten, mussten wir jede Runde ‚all in’ gehen.“ Alzen ergänzte: „Ich wollte auf keinen Fall etwas riskieren. Auch wenn ich am Ende etwas Tempo rausgenommen haben, ist jede Runde in der ‚Grünen Hölle’ extrem anspruchsvoll.“

Krognes/Bouveng/Müller waren mit Platz zwei am Ende sehr zufrieden. Im Zeittraining am Samstagmorgen hatte Krognes mit einer Fabelzeit von 7:56,642 Minuten die Pole-Position errungen. Das ist neuer, inoffizieller Rundenrekord; offizielle Rekorde werden nur im Rennen gefahren. Auch hier fuhr das Trio mit 8:02,914 Minuten die schnellste Runde aller Teams. „Auf eine Runde ist der BMW M6 GT3, der erst in diesem Jahr debütierte, schon richtig schnell“, sagte Müller. „Das Team arbeitet nun akribisch daran, diesen Speed auch über die Distanz umzusetzen. Wir haben diesbezüglich wieder große Schritte nach vorne gemacht, was die Positionen zwei und drei eindrucksvoll zeigen.“

Sein erstes Top-3-Ergebnis in der VLN feierte Michele Di Martino zusammen mit Matias Henkola und Jordan Tresson. Di Martino, im vergangenen Jahr noch Junior-Champion in der VLN und Meister im BMW M235i Racing Cup, ist der Sprung in den GT3-Boliden geglückt. „Ich bin wahnsinnig happy“, sagte der 23-Jährige. „Ich habe mich an das Fahrzeug gewöhnt. Natürlich ist noch Luft nach oben, aber generell komme ich nach sieben Rennen schon sehr gut zurecht.“

Enge Entscheidung im TMG-Cup, souveräner Sieg in der BMW-Cup-Klasse
Hart umkämpft war die Entscheidung im TMG GT86 Cup: Nils Jung und Florian Wolf setzten sich mit nur 0,117 Sekunden Vorsprung gegen Manuel Amweg und Thomas Lampert vom Toyota Swiss Racing Team durch. Umso deutlicher war der Vorsprung im BMW M235i Racing Cup. Alexander Mies und Michael Schrey dominieren die Klasse auch weiterhin souverän. Im Ziel lag das Bonk-Motorsport-Duo 41,041 Sekunden vor Thomas Jäger und Rudi Adams vom Team Scheid – Honert Motorsport. Mit ihrem sechsten Klassensieg in Folge bauten Mies/Schrey die Tabellenführung in der Meisterschaft aus. Mit 58,44 Punkten beträgt der Vorsprung auf Christopher Rink, Danny Brink und Gabriele Piana vom Team Pixum Team Adrenalin Motorsport 4,79 Punkte. Claudius Karch und Ivan Jacoma, die ihrerseits im Porsche Cayman R von Mathol Racing fünf Rennen lang das Geschehen in der Klasse V6 bestimmt hatten, schieden erstmals in dieser Saison vorzeitig aus und fielen vom zweiten auf den zehnten Rang in der Meisterschaft zurück.

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Starkes Rennen von raceunion Teichmann auf dem Porsche Cayman #970

Ein sehr guter zweiter Platz in der Cup 3 Klasse ist das Ergebnis von Moritz Gusenbauer und Marcel Hoppe beim sechsten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring in der Eifel auf ihrem Porsche Cayman GT4. Nach vier Stunden überzeugten die Piloten und das Team rund um die Startnummer 970 mit einer tadellosen Renn-Performance. 

„Im Training war noch Luft nach oben, aber im Rennen lief es gut. Das Auto war über die gesamte Distanz sehr gut, die Reifen konstant. Wir konnten pushen und uns Stück für Stück nach vorne kämpfen. Das war richtig geiles Racing“, sagte Moritz Gusenbauer nach dem Rennen.

Das Zeittraining war noch nicht das ganz große Kino. Mit einer Zeit von 8:53,365 war man zwar bei der Musik, aber für Marcel Hoppe und den jungen Gusenbauer war das dennoch nur der Gesamt 44. Startplatz und in der Gruppe der Cayman Cup-Boliden (CUP3) nur ein fünfter Startplatz.

Im Rennen zeigte sich die Stärke der Cayman GT4 und des Fahrerduos. Eine spannende Aufholjagd über die 24,358 Kilometer lange Nürburgring-Nordschleife und ein vier Stunden Rennen ohne Fehler. Dabei überzeugte Moritz Gusenbauer mit konstanter Rennspeed. Aus dem Pulk kommend, sicherte sich das Team so einen guten zweiten Platz in der eigenen Klasse und einen sehr guten 24. Platz im Gesamtklassement.

Am Ende fehlten dem Duo 2:14 auf den Klassensieger, ebenfalls ein von „raceunion Teichmann Racing“ eingesetzter Porsche Cayman GT4. Die Startnummer 960 mit Marc Hennerici und Moriz Oberheim am Steuer siegten mit einer Gesamtzeit von 4:01:11.158.

Das nächste Rennen für den Porsche Cayman GT4 mit den beiden Piloten Moritz Gusenbauer und Marcel Hoppe in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, ist der 48. ADAC Barbarossapreis am 24. September 2016.

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink

Die VLN feiert das Ende der Sommerpause

Mit dem 39. RCM DMV Grenzlandrennen findet die rund einmonatige Sommerpause in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ihr Ende; das sechste von zehn Rennen der Saison 2016 steht an. Wie in den vergangenen drei Läufen werden im BMW M235i Racing Cup wieder die meisten Autos um den Klassensieg kämpfen. Alexander Mies und Michael Schrey wollen ihre Serie mit dem sechsten Erfolg im sechsten Rennen ausbauen. Sie sind die Gejagten in der VLN-Wertung und können sich, trotz des frühen Zeitpunkts in der Saison, auf dem Weg zum Titel eigentlich nur noch selber schlagen. Seit dem dritten Lauf führen die beiden die Meisterschaft an und haben sich inzwischen einen beachtlichen Vorsprung erarbeitet.

Jede Menge Respekt verdienten sich in den ersten beiden Rennen des Jahres Frank Stippler und Anders Fjordbach. Im Audi R8 LMS von Phoenix Racing sicherten sich der routinierte Deutsche und der junge Däne in beiden Läufen den Gesamtsieg. Zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte kehren Stippler und Fjordbach auf die Nordschleife zurück und haben nichts anderes als den dritten Sieg bei ihrem dritten VLN-Start im Sinn.

In einigen Klassen zeichnet sich eine ungewöhnliche Dominanz ab. Der Kampf um die Gesamtsiege zum Beispiel wird nach fünf Läufen von einem Auto, dem Audi R8 LMS, und zwei Fahrerpaarungen beherrscht: Stippler und Fjordbach sowie Christopher Mies und Connor De Phillippi. Beide Fahrerteams gewannen bislang jeweils zwei Rennen. Während Stippler/Fjordbach ihre Siegesquote im sechsten VLN-Rennen bei 100 Prozent halten wollen, sind Mies und De Phillipi nicht am Start.

Dafür machen sich die Fahrer der konkurrierenden Marken Hoffnungen auf den ersten Sieg des Jahres. Dicht dran war im vergangenen Rennen schon der Porsche 911 GT3 R vom Team Manthey-Racing mit Jörg Bergmeis-ter und Michael Ammermüller, die sich nur hauchdünn im Kampf um Platz eins geschlagen geben mussten. Beide sind diesmal nicht mit am Start. Dafür setzt Manthey-Racing die beiden bewährten Porsche 911 GT3 R für Otto Klohs und Jens Richter sowie für Georg Weiss, Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Mike Stursberg ein. In einem weiteren Porsche 911 GT3 R setzen die Lokalmatadore Klaus Abbelen und Sabine Schmitz mit Norbert Siedler und Patrick Huismann vom Frikadelli Racing Team alles daran, ihr erstes Top-Resultat der Saison zu erzielen.

Aufs Podium, aber noch zu keinem Sieg hat es der Mercedes-AMG GT3 in diesem Jahr in der VLN geschafft. Die Teams von Black Falcon mit Abdulaziz Al Faisal, Adam Christodoulou und Yelmer Buurmann, Haribo Racing mit Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth sowie Car Collection Motorsport mit Peter Schmidt, Klaus Koch und Johannes Siegler starten am Samstag erneut einen Angriff auf die Spitze.

Die hat 2016 BMW zumindest schon einmal in der VLN erobert, und beim dritten Lauf fuhren gleich drei M6 GT3 auf die ersten drei Plätze. Beim sechsten Lauf wird Walkenhorst Motorsport die Fahne der Münchener hochhalten und bringt drei Autos an den Start: zwei M6 GT3 für Christian Krognes, Victor Bouveng und Jörg Müller sowie für Matias Henkola, Michele Di Martino und Jordan Tresson und einen Z4 GT3 mit Teamchef Henry Walkenhorst, Peter Posavac und Daniela Schmid.

Mindestens einen Rang höher als im vergangenen Rennen wollen die Brüder Dominik und Mario Farnbacher klettern; sie belegten in ihrem Lexus RC-F GT3 (Klasse SPX) zuletzt den vierten Rang und sind am Samstag neben Lorenz Frey und Stéphane Ortelli eines von zwei Lexus-Duos.

Spannung steht den VLN-Fans in der Eifel auch in den zahlreichen Klassen bevor. Neben den Meisterschaftsführenden in der Cup5-Klasse Schrey/Mies sind erneut alle Klassen-Favoriten mit am Start: So werden sich in der SP7 Tim Scheerbarth und Alexander Toril Boquoi (drei Siege/Black Falcon) erneut ein Duell mit Frank Kräling, Marc Gindorf und Christopher Brück im Frikadelli-Porsche 991 GT3 Cup (zwei Siege) liefern. Auch in der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing ist die Gesamtwertung hart umkämpft. Marc Hennerici und Moritz Oberheim (race-union Teichmann Racing) werden alles geben, um ihre Führung gegen Hamza Owega und Moritz Kranz sowie „Max“ und „Jens“ (beide Team GetSpeed) zu verteidigen. Kai Riemer und Arnd Meier (Arkenau Motorsport) sind ebenfalls in der Cup3-Klasse noch aussichtsreich im Rennen.

Drei weitere Teams wollen in ihren Klassen ihre Chancen auf den Gewinn des VLN-Titels wahren. In der V6 visieren die Meisterschaftszweiten Ivan Jacoma und Claudius Karch im Porsche Cayman (Mathol Racing) ihren sechsten Klassensieg im sechsten Rennen an. In der V5 hoffen Dominik Thiemann, Hajo Müller und Jens Riemer im BMW E36 auf den fünften Saisonsieg. Und Christopher Rink, Danny Brink und Gabriele Piana – die dreifachen Sieger der V4 – wollen sich im BMW E90 325i (Pixum Team Adrenalin Motorsport) gegen ihre Dauerrivalen Rolf Derscheid, Michael Flehmer und Zoran Radulovic (zwei Siege/Hofor Racing) behaupten.

VLN: 20. Sieg für Land-Motorsport

Großer Jubel im Team Montaplast by Land-Motorsport: Christopher Mies und Conner De Phillippi feierten im Audi R8 LMS im vierten Lauf den 20. VLN-Sieg für den Traditionsrennstall von Wolfgang Land aus dem Westerwald. Die 47. Adenauer ADAC Deutsche Payment-Trophy war von äußerst schwierigen Wetterbedingungen mit teils starkem Regen, teils dichtem Nebel geprägt. In der Schlussphase schlug die Stunde von Nordschleifen-Routinier Mies, der in den letzten 30 Minuten des Vier-Stunden-Rennens mit den mit Abstand schnellsten Runden auf nasser Strecke die Führung eroberte. Das Nachsehen hatten Sebastian Asch und Kenneth Heyer, die im Mercedes-AMG GT3 des Zakspeed-Teams das Rennen über weite Strecken dominiert hatten. Trotzdem freuten sich die beiden Söhne berühmter Väter – der Ex-Rennfahrer Roland Asch und Hans Heyer – am Ende über ihren ersten VLN-Podiumsrang. Dritte wurden Wolf Henzler und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports. Dafür, dass Familie Mies am Ende zweifachen Grund zum Feiern hatte, sorgte Alexander, der jüngere Bruder von Christopher. Zusammen mit Michael Schrey fuhr der 24-Jährige im BMW M235i Racing Cup zum vierten Klassensieg in Folge und verteidigte so die Tabellenführung in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016.

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„Wenn alles passt, ist es kein Problem”, erklärte Christopher Mies seine fabelhaften Rundenzeiten in der Schlussphase des Rennens. Der Heiligenhauser war rundenlang bis zu 30 Sekunden schneller als der Rest des Feldes. „Wir haben unserem Audi R8 LMS ein konsequentes Regen-Setup mit maximalem Abtrieb verpasst. So habe ich mich im Auto sehr wohl gefühlt und konnte voll pushen. Das war auch notwendig, weil nicht klar war, ob wir nicht am Ende noch einen Tankstopp hätten einlegen müssen.“ Im Ziel betrug der Vorsprung auf die Zweitplatzierten 2:18,231 Minuten – ein zusätzlicher Tankstopp wäre also ohne den Verlust der Führung möglich gewesen.

Den Grundstein für den Erfolg legte Conner De Phillippi, der den Land-Audi mit einer Bestzeit von 9:51,026 Minuten auf die Pole-Position gestellt hatte. In der Anfangsphase des Rennens konnte der US-Amerikaner seine Position in der Spitzengruppe verteidigen, erlebte jedoch zwei Aha-Momente: „Im Metzgesfeld bin ich von der Strecke abgekommen, das war eindeutig meine Schuld“, sagte er. „Einige Runden später wurde ich im Brünnchen von einem Konkurrenten getroffen und hatte einen leichten Kontakt mit den Leitplanken. Zum Glück ist der Audi stabil gebaut, so dass wir keinerlei Beeinträchtigungen hatten.“ Mit den Bedingungen kam der 23-jährige Kalifornier gut zurecht: „Es war heute alles andere als einfach, weil nicht nur in jeder Runde unterschiedliche Bedingungen herrschten sondern in nahezu jeder Kurve. Aber ich habe mich im Regen sehr wohl gefühlt.“

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Kenneth Heyer räumte die Niederlage ein, war mit Platz zwei aber trotzdem sehr zufrieden. „Das ist mein erstes Podiumsresultat in der VLN – darüber bin ich sehr glücklich.“ Dass es nicht zum Sieg reichte, war auf die fehlenden Nordschleifen-Erfahrungen des Mönchengladbachers bei regennasser Piste zurückzuführen. „Ich bin noch nie ein Rennen bei Regen auf der Nordschleife gefahren, deshalb bin ich die erste Runde des Schlussstints sehr vorsichtig angegangen. Im Adenauer Forst hat Christopher mich in Runde 20 überholt – das war ein starkes Manöver, und ich hatte nichts entgegenzusetzen.“ Asch sah Platz zwei als Ansporn, in der VLN weiter voll anzugreifen: „Wir waren im vergangenen Jahr schon einmal sehr nah am Podium dran. Das ist uns jetzt endlich gelungen. Nun fehlt uns nur noch eine Position zum ersten Sieg. Und es stehen ja noch ein paar Rennen in diesem Jahr auf dem Programm.“

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Hinter dem Spitzentrio fuhren Patrick Huisman, Norbert Siedler und Sabine Schmitz im Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing auf Rang vier, vor dem bestplatzierten BMW M6 GT3 des Teams Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop mit Jörg Müller, Jesse Krohn und Victor Bouveng am Steuer. Den schnellsten SP7-Porsche pilotierten Tim Scheerbarth und Alexander Toril Boquoi für das Team Black Falcon auf Rang sechs. Die Lokalmatadore des veranstaltenden MSC Adenau, „Alex Autumn“ und Christian Menzel, belegten im Gruppe H-Porsche 911 GT3 Cup von raceunion Teichmann Racing Platz sieben.

VLN 4 2016 001 Stefan Baldauf Fotos

Rennleitung vertraute auf die Expertise der Fahrer

Starker Nebel am frühen Samstagmorgen führte zu einer deutlichen Verzögerung im Zeitplan des vierten VLN-Laufes. Das Zeittraining fand mit 70-minütiger Verspätung über die volle 90 Minuten-Dauer statt. Vor dem Rennen holte die Rennleitung die Expertise von Fahrern unterschiedlicher Klassen ein. Auf einer Informationsrunde überzeugten sich Rudi Adams, „Alex Autumn“, Christopher Brück, Rolf Derscheid, Dirk Groneck und Marcel Mannheller vom Zustand der Strecke und sprachen sich für einen Start aus. Die Rennleitung entschied schließlich, nach zwei gefahrenen Einführungsrunden um 13:17 Uhr die Ampel auf Grün umzuschalten.

Und dann war da noch:

Der Ford Fiesta mit der Startnummer 554 und Dale Lomas am Steuer, der sich noch im Training in den Feierabend verabschiedet hat. Und das ganz spektakulär mit Flammen.

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf

Binnen 4 Stunden zum Favoriten für das 24h-Rennen 2016!

Rennbericht zum VLN 2016 Lauf am 14.05.2016 – 58. ADAC ACAS H&R-Cup

So schnell geht das. Während ich selbst beim N24h-Pre-Qualirace den BMW ein tief stapeln unterstellt habe, hat man – der BOP zum Trotze – nun beim letzten VLN-Rennen vor dem 24-Stunden-Rennen die „Hosen heruntergelassen“. Der weiß-blaue Himmel spornte die Armada der BMW M6 GT 3 wohl ordentlich an.  Bereits nach dem Training standen drei BMW M6 GT3 auf den ersten drei Startplätzen.

Training VLN 2015 Lauf 3 Ergebnisse

Mit einer 7:59,746 zeigte der BMW M6 GT3 von Schubert Motorsport dann auch, in welche Richtung die Reise geht. So richtig knapp dahinter, der M6 von Walkenhorst, powered by DUNLOP.

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VLN 3 – Der erste Sieg für den BMW M6 GT3

„Ein perfektes Rennen“, schwärmte Jörg Müller. „Das Auto lief ohne Probleme.“ Das war bei den vorangegangenen VLN-Rennen nicht der Fall – da hatte der GT3-Debütant aus München sein Potenzial noch nicht ausschöpfen können. „Im Vergleich zum Vorgänger, dem Z4 GT3, haben wir jetzt einen deutlich längeren Radstand, was sich sehr positiv auf das Fahrverhalten auswirkt. Zudem ist der M6- Motor einfach sensationell“, so Müller.

Dass das Rennen kein Spaziergang war, betonte BMWWerksfahrer Lucas Luhr. „Von außen sah das alles vielleicht ganz easy aus – im Auto haben wir aber wirklich alles gegeben“, sagte er. „Wir haben von Beginn des Rennens an voll gepusht, weil wir einfach sehen wollten, was mit dem neuen M6 GT3 geht.“ Der BMW-Dreifacherfolg war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, die Verteilung der Podestplätze entschied sich hingegen erst auf den letzten Metern. Die Sieger retteten einen hauchdünnen Vorsprung von gerade einmal 0,382 Sekunden ins Ziel. Die Führung wechselte fast ausschließlich innerhalb der drei BMWCrews. Einzige Ausnahme war der Audi R8 LMS von Markus Winkelhock, Christopher Mies und Christian Mamerow, der in Runde acht für einen Umlauf lang die Nase vorne hatte. Das Phoenix-Trio wurde am Ende auf Rang vier abgewinkt. Auf Platz fünf fuhr der schnellste Werks-Porsche 911 GT3 R mit Michael Christensen und Fred Makowiecki am Steuer. Den schnellsten Mercedes-AMG GT3 pilotierten Stefan Mücke, Ranger van der Zande und Christian Hohenadel – für das AMG-Team HTP-Motorsport im Einsatz – auf Rang sieben.

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GT3-Rookie Tom Blomqvist feiert ersten Podestrang

Eine steile Lernkurve verzeichnet DTM-Star Tom Blomqvist. Der Sohn von Rallye-Legende Stig Blomqvist fuhr beim dritten VLN-Lauf erst sein zweites Rennen im GT3-Boliden. Zuvor hatte der 22-jährige Brite zwei Rennen – den VLN-Saisonauftakt und das 24h-Qualifikationsrennen – zur Erlangung seiner DMSB Permit Nordschleife Stufe A erfolgreich absolviert. „Das war eine ganz wichtige Erfahrung für mich“, so Blomqvist. „Die Nordschleife ist eine einzigartige Rennstrecke, und diese im BMW M235i Racing Cup zu erfahren, hat mir extrem viel gebracht.“ Groß war die Freude über seinen ersten Podestrang: „Ich bin stolz, so früh den Weg aufs Podium gefunden zu haben – ein tolles Ergebnis. Das Walkenhorst-Team ist sehr professionell aufgestellt und für mich genau richtig, um zu lernen und mich kontinuierlich zu steigern.“

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Wechsel an der Tabellenspitze

Nach dem dritten VLN-Lauf wechselte die Tabellenführung. Da die beiden GT3-Piloten Frank Stippler und Anders Fjordbach, nach zwei Siegen in zwei Rennen bislang Leader in der Meisterschaft, nicht am Start waren, rangieren nun Alexander Mies und Michael Schrey vom Team Bonk Motorsport auf Platz eins. Nach einem packenden Duell mit Thomas Jäger und Rudi Adams (Team Scheid – Honert Motorsport) in der Cup5-Klasse feierten Mies und Schrey im BMW M235i Racing Cup den dritten Klassensieg. Dieses Kunststück gelang auch zwei weiteren Teams auf den Tabellenrängen zwei und drei. Dominik Thiemann, Hajo Müller und Jens Riemer gewannen die Klasse der VLN-Produktionswagen bis 3.000 ccm Hubraum (V5). Claudius Karch und Ivan Jacoma gewannen im Porsche Cayman S die Klasse V6 (VLNProduktionswagen bis 3.500 ccm Hubraum).

Vorfreude auf das 24h-Rennen in 14 Tagen

BMW und Mercedes-AMG, die heißen Kandidaten für den Rennsieg!

Nach dieser souveränen Vorstellung ist klar, der Rennsieg wird beim 24-Stunden Rennen 2016 zwischen den Mercedes-AMG und den BMW M6 GT3 ausgefochten. Die Porsche wird man nie unterschätzen dürfen, aber entweder stapeln die Porsche noch immer tief, damit man die BOP beeinflussen kann – oder man ist einfach 5-7 Sekunden pro Runde langsamer. Die vom Erfolg verwöhnten Audi werden es in diesem Jahr schwerer haben. Tritt man bei Audi doch mit einem reduzierten Werksaufgebot an. Die Favoriten-Rollen fallen daher ganz klar den BMW und Mercedes-AMG zu. Wer jetzt noch schnell Karten für das 24h-Rennen gewinnen möchte, der sollte hier klicken! Wir verlosen noch 3x 2 Eintrittskarten für das gesamte Wochenende!

 

[notification type=“notification_info“ ]Eine 30-minütige Zusammenfassung des 58. ADAC ACAS H&R Cups zeigt der Sender Sport1 am 21. Mai um 21:30 Uhr. Der vierte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 25. Juni statt. Die 47. Adenauer ADAC Deutsche Payment-Trophy führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.[/notification]

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink
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iRacing richtet virtuelle VLN aus

Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring gibt es künftig auch virtuell. Ab kommendem Sonntag bietet die Plattform iRacing Computerspielern die Möglichkeit, ihren Idolen auf der legendären Nürburgring Nordschleife nachzueifern. Acht Rennen stehen in der Premierensaison auf dem Programm.

„Unsere User kriegen einfach nicht genug von der Nordschleife, daher war die Nachfrage nach einem virtuellen Pendant der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring groß“, sagt Tony Gardner, Präsident von iRacing. „Ich bin davon überzeugt, dass die Sim-Racer begeistert sein werden.“

Dass Rennsimulationen schon lange nicht mehr nur Computerfreaks vorbehalten sind, beweisen viele Rennfahrer, die sich in der virtuellen Welt auf die realen Rennen vorbereiten. Einer von ihnen ist Mercedes-AMG-Pilot Maro Engel. „Ich kenne beide Seiten“, sagt er. „Die virtuelle VLN bietet Sim-Racern in der ganzen Welt einen ganz neuen Weg, die Faszination der VLN zu erleben.“

Die Rennen 2016 im Überblick
15. Mai, 4 Stunden
26. Juni, 4 Stunden
17. Juli, 4 Stunden
21. August, 4 Stunden
4. September, 6 Stunden
9. Oktober, 4 Stunden
23 Oktober, 4 Stunden

Weitere Informationen gibt es unter www.iracing.com.

VLN 3 2016: Wer folgt Stippler/Fjordbach auf den Thron?

Zum dritten Mal in eineinhalb Monaten kämpfen die Teams und Fahrer der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring um Positionen und Punkte. Gleichzeitig ist der 58. ADAC ACAS H&R-Cup die Generalprobe für das 24h-Rennen. Erstmals in dieser Saison wird nicht die SP9, die Klasse der schnellen GT3-Rennwagen, die meisten Starter aufweisen, sondern der BMW M235i Racing Cup. Und noch eines ist vor dem Start am Samstag, dem 15. Mai 2016, um 12:00 Uhr gewiss: Nach dem vierstündigen Rennen wird es einen neuen VLN-Tabellenführer geben.

Hoffnungsvolle Kandidaten

Weil Frank Stippler und Anders Fjordbach, nach zwei Gesamtsiegen die aktuellen Leader in der VLN, diesmal im Audi R8 LMS von Phoenix Racing nicht am Start sind, ist der Weg frei für die Verfolger. In erster Linie werden sich Alexander Mies und Michael Schrey im BMW M235i Racing Cup Hoffnungen auf die Führung in der Meisterschaft machen. Die Bonk-Piloten zeigten den Kontrahenten in der quantitativ und qualitativ hochwertigen Cup5-Klasse zweimal die Rücklichter. Sollten Schrey und Mies der Hattrick gelingen, wäre ihnen der erste Platz in der Tabellenführung sicher.

Auf einen Patzer der beiden hoffen Hajo Müller, Jens Riemer und Dominik Thiemann in der V5. Auch sie haben mit ihrem BMW E36 beide Rennen in ihrer Klasse beherrscht und treten am Samstag gegen elf Kontrahenten an. Weitere aussichtsreiche Kandidaten für die Spitzenposition in der Tabelle gehen in der SP7 an den Start: Tim Scheerbarth und Alexander Toril Boqoui haben im Porsche 991 Cup ebenfalls die beiden ersten Läufe als Klassensieger beendet und bekommen es diesmal mit acht Kontrahenten zu tun.

Nordschleifen-Debüt für Weltmeister-Team

Besonderes Augenmerk gilt beim dritten VLN-Lauf der Startnummer #386. Mit dieser Nummer dreht erstmals ein Peugeot 308 Racing Cup seine Runden auf der Nordschleife. Verantwortlich für den Einsatz dieses Autos zeichnet kein geringerer als der neunfache Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb verantwortlich, der allerdings nicht selbst fahren wird. Sébastien Loeb Racing setzt auf die Fähigkeiten der erfahrenen Nordschleifen-Routiniers Michael Bohrer und Jürgen Nett, die mit dem Franzosen Grégoire Demoustier in der SP2T an den Start gehen.

Einzelkämpfer

Mit der Marke Peugeot kennt sich Jürgen Nett zumindest schon mal bestens aus. Im Peugeot 306 S16 ging er bislang regelmäßig gemeinsam mit seinem Bruder Joachim in der V3 auf Punktejagd, auch in den beiden ersten VLN-Läufen 2016. Nun aber trennen sich die Wege der Brüder, und aus Joachim Nett wird beim 58. ADAC ACAS H&R-Cup ein Einzelkämpfer.

Joachim Nett wird nicht der einzige Teilnehmer sein, der sich das vierstündige Rennen im Alleingang zutraut. Max Langenegger wird den Citroen Saxo VTS vom Team Rallye Top ebenfalls alleine über die Nordschleife pilotieren. Gleiches gilt für Stefan Vancampenhoudt, für den dies jedoch absolut nichts Neues ist. So bestritt der Belgier für das Team Schirmer bereits 2015 die komplette Saison (bis auf das 6h-Rennen) als Solist im BMW 325i, beherrschte die Klasse V4 beinahe nach Belieben und kämpfte bis zum letzten Rennen mit um den Titel. In diesem Jahr wechselten Schirmer und Vancampenhoudt in den BMW M235i Racing Cup und versuchen dort, an die Erfolge des Vorjahres anzuknüpfen.

Kampf um den Gesamtsieg

Solisten gibt es in den großen Klassen nicht mehr. Gerade im Vorfeld zum 24h-Rennen gehen viele Teams meist mit drei oder vier Fahrern an den Start. Ein Trio gibt im Mercedes-AMG GT3 von Team Mann Filter Zakspeed beim dritten Lauf seine VLN-Premiere: die Söhne der berühmten Rennfahrer Roland Asch, Klaus Ludwig und Hans Heyer – Sebastian, Luca und Kenneth. Das Team Zakspeed setzt in der SP9 zudem erneut den Nissan GT-R Nismo GT3 mit Marc Gassner, Florian Strauß und Tom Coronel ein.

Im Kampf um den Tagessieg mischen erneut die Spitzenteams von BMW, Audi, Porsche, Bentley, Lexus und Mercedes-Benz mit. Besonders die Mercedes-Teams sind nach insgesamt drei Podiumsplätzen im Jahr 2016 heiß auf den ersten Gesamtsieg.

Für Porsche wird Manthey Racing mit drei 911 GT3 R ebenfalls endlich ganz vorne mitmischen wollen. Die Werksautos pilotieren Richard Lietz und Patrick Pilet, Earl Bamber und Nick Tandy sowie Michael Christensen und Fred Makowiecki.

Einen Porsche wird man beim dritten VLN-Lauf jedoch vermissen. Frikadelli-Racing zog am Dienstag seine Nennung zurück. Hintergrund ist die neue Einstufung des Porsche 911 GT3 R in der so genannten „Balance of Performance“ (BoP).

Nichtsdestotrotz wird die einmalige Markenvielfalt die Zuschauer an der Nordschleife erneut in ihren Bann ziehen. Bestes Beispiel für den bunten Mix ist übrigens die Klasse SP8: Hier gehen sechs verschiedene Autos von fünf Herstellern an den Start – ein Aston Martin Vantage GT8, ein Lexus ISF CCS-R, ein Ford Mustang GT, ein Porsche 991 GT3 Cup AW, ein Aston Martin V12 Vantage S und ein Ferrari 458.

Der Ferrari hat die ersten beiden Läufe in seiner Klasse für sich entschieden. Somit haben auch Mike Jäger, Christian Kohlhaas und Stephan Köhler, derzeit Fünfte in der Tabelle, die Chance, die Führung in der Meisterschaft zu übernehmen.

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf / Guido ten Brink
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