Lifting für Tesla Model S – Weg mit dem Kühlergrill

Lifting für Tesla Model S – Weg mit dem Kühlergrill

Tesla spendiert dem Model S ein Facelift. Die elektrisch angetriebene Oberklasselimousine trägt ab Juni eine neue Front mit kleinerem Kühlergrill und LED-Leuchten im Stil des Model X. Auch das Heck wird leicht modifiziert. Dank der verbesserten Aerodynamik steigt die theoretische Reichweite bei einzelnen Modellversionen leicht an.

Neu auf der Optionsliste findet sich das ebenfalls vom Model X bekannte Hochstrom-Ladegerät. Dank einer Leistung von 16,5 kW soll es rund 50 Prozent schneller laden als das Standard-Ladegerät mit 11 kW. Der Aufpreis beträgt 1.700 Euro. Darüber hinaus ist nun eine Klimaanlage mit Luftkohlefilter und „Biowaffen-Schutzmodus“ bestellbar. Sie kommt im Pakete mit LED-Blinkern, elektrischer Heckklappe und Nappaleder-Armaturenbrett für 3.300 Euro.

Parallel zur Überarbeitung steigen die Preise. Kostete das Einstiegsmodell S 70 mit Hinterradantrieb bislang 78.000 Euro, sind es nun 82.700 Euro. Das Topmodell P90D startet bei 124.300 Euro.

Previous ArticleNext Article
SP-X Redaktion | Holger Holzer

Dieser Artikel stammt aus der SP-X Redaktion von Holger Holzer

Tesla Model S und Model X – Rückruf-Aktion

Der amerikanische Elektro-Auto-Hersteller Tesla ruft rund 53.000 Fahrzeuge der Baureihen Model S und Model X zurück, die zwischen Februar und Oktober 2016 produziert worden. Es gibt ein Problem mit der Feststellbremse. Diese könnte sich unter Umständen nicht mehr lösen. Grund zur Sorge gäbe es allerdings keinen, Unfälle würden durch das Problem nicht verursacht. Der Rückruf ist freiwillig, Tesla geht davon aus, dass lediglich fünf Prozent der Autos tatsächlich von dem Problem betroffen sind. (Max Friedhoff/SP-X)

Aktuelle Suchanfragen:

Tesla Model S – Der Kleine fällt weg

Tesla wird sein erst vor einem Jahr eingeführtes Basismodell 60 der Baureihe Model S wieder vom Markt nehmen. Die Einstiegsversion ist noch bis zum 16. April 2017 bestellbar. Laut Tesla haben sich Kunden in der Mehrzahl für die reichweitenstärkere Version 75 entschieden. Nunmehr wolle man den Bestellprozess für die Kunden vereinfachen.

Der besondere Clou beim 60er-Modell war ein Nettopreis von unter 60.000 Euro, was es Kunden erlaubte, die Elektroautoförderung bei der Bafa zu beantragen. Diese Möglichkeit haben in den vergangenen Monaten immerhin 268 Kunden (Stand 2/2017) genutzt. In Hinblick auf die Batteriehardware ist der Basis-Tesla ohnehin mit der 75er-Version identisch. Deshalb können Käufer des Model S mit 60 kWh-Batterie dieses später auch per „Over the Air“-Upgrade zu einem 75 kWh-Modell aufrüsten. Künftig liegt das Basismodell des Model S 75 mit einem Bruttopreis von 86.620 Euro wieder deutlich über der Nettopreisgrenze von 60.000 Euro liegen, ab der die E-Auto-Prämie gewährt wird. (Mario Hommen/SP-X)

Aktuelle Suchanfragen: