News: Tesla Model X – Elektrisches SUV ab 93.000 Euro

News: Tesla Model X – Elektrisches SUV ab 93.000 Euro

Elektroautobauer Tesla hat die europäischen Preise für sein neues SUV bekanntgegeben: Das Model X, das ab dem Sommer ausgeliefert wird, kostet in der kleinsten Ausführung mit 70-kWh-Batterie und 400 Kilometer Reichweite in Deutschland mindestens 93.000 Euro. Eine umfassende Ausstattung, Allradantrieb sowie die auffälligen Flügeltüren sind dann bereits inklusive.

In 3,4 Sekunden beschleunigt das knapp 2,5 Tonnen schwere SUV aus dem Stand auf 100 km/h, maximal wird es 250 km/h schnell.
In 3,4 Sekunden beschleunigt das knapp 2,5 Tonnen schwere SUV aus dem Stand auf 100 km/h, maximal wird es 250 km/h schnell.

Die Systemleistung gibt Tesla für die Performance-Version P90D an: 391 kW/532 PS und 967 Newtonmeter Drehmoment leisten die beiden Elektromotoren gemeinsam, die an der Vorderachse (190 kW/259 PS) und Hinterachse (370 kW/503 PS) sitzen. In 3,4 Sekunden beschleunigt das knapp 2,5 Tonnen schwere SUV aus dem Stand auf 100 km/h, maximal wird es 250 km/h schnell. Hier ist die 90-kWh-Batterie an Bord, die im Topmodell eine Reichweite von 450 Kilometern ermöglichen soll. Der Preis: 131.000 Euro. Ohne das Leistungsupgrade, also als regulärer 90D, kommt das SUV mit der 90-kWh-Batterie in 5,0 Sekunden auf 100 km/h und maximal 470 Kilometer Reichweite. Es kostet dann 109.000 Euro.

Ein besonderes Merkmal sind die Flügeltüren, sogenannte „Falcon Wings“.
Ein besonderes Merkmal sind die Flügeltüren, sogenannte „Falcon Wings“.

Die Basisversion 70D hat die 70-kWh-Batterie und 400 Kilometer Reichweite. „D“ steht für das „Dual-Motor“-Konzept, Allradantrieb durch einen E-Motor an der Vorder- und einen an der Hinterachse. Ausgehend vom Antrieb des Model S dürfte die Leistung hier bei deutlich über 300 PS liegen. Den Standardsprint absolviert das SUV in 6,2 Sekunden, 225 km/h wird es maximal schnell.

Innen funktioniert fast die komplette Bedienung wie bisher beim Model S über den großen Touchscreen.
Innen funktioniert fast die komplette Bedienung wie bisher beim Model S über den großen Touchscreen.

Ein besonderes Merkmal sind die Flügeltüren, sogenannte „Falcon Wings“. Jede Tür ist mit Sensoren ausgestattet, die die Umgebung erkennt und so ungewünschten Kontakt vermeidet – beispielsweise mit anderen Autos in einer schmalen Parklücke. Das Model X ist in sechs- oder siebensitziger Ausführung lieferbar, das Kofferraumvolumen beträgt 2.180 Liter. Innen funktioniert fast die komplette Bedienung wie bisher beim Model S über den großen Touchscreen. Wichtige Funktionen werden in das Instrumentenpanel gespiegelt.
Kamera-, Radar- und Sonar-Sensoren sind serienmäßig, Assistenzsysteme wie Spurhalte- oder Notbremsassistent ebenfalls. Der Autobahnpilot, der autonome Fahrfunktionen bietet, kostet 2.600 Euro Aufpreis. Wie schon beim Model S gibt Tesla eine achtjährige Garantie auf Batterie und Antriebseinheit, unabhängig von Kilometerleistung und Inspektionen.

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SP-X Redaktion | Hanne Lübbehüsen

Ein Artikel der SP-X Redaktion, geschrieben von Hanne Lübbehüsen.

Tesla Model S und Model X – Rückruf-Aktion

Der amerikanische Elektro-Auto-Hersteller Tesla ruft rund 53.000 Fahrzeuge der Baureihen Model S und Model X zurück, die zwischen Februar und Oktober 2016 produziert worden. Es gibt ein Problem mit der Feststellbremse. Diese könnte sich unter Umständen nicht mehr lösen. Grund zur Sorge gäbe es allerdings keinen, Unfälle würden durch das Problem nicht verursacht. Der Rückruf ist freiwillig, Tesla geht davon aus, dass lediglich fünf Prozent der Autos tatsächlich von dem Problem betroffen sind. (Max Friedhoff/SP-X)

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Tesla Model S – Der Kleine fällt weg

Tesla wird sein erst vor einem Jahr eingeführtes Basismodell 60 der Baureihe Model S wieder vom Markt nehmen. Die Einstiegsversion ist noch bis zum 16. April 2017 bestellbar. Laut Tesla haben sich Kunden in der Mehrzahl für die reichweitenstärkere Version 75 entschieden. Nunmehr wolle man den Bestellprozess für die Kunden vereinfachen.

Der besondere Clou beim 60er-Modell war ein Nettopreis von unter 60.000 Euro, was es Kunden erlaubte, die Elektroautoförderung bei der Bafa zu beantragen. Diese Möglichkeit haben in den vergangenen Monaten immerhin 268 Kunden (Stand 2/2017) genutzt. In Hinblick auf die Batteriehardware ist der Basis-Tesla ohnehin mit der 75er-Version identisch. Deshalb können Käufer des Model S mit 60 kWh-Batterie dieses später auch per „Over the Air“-Upgrade zu einem 75 kWh-Modell aufrüsten. Künftig liegt das Basismodell des Model S 75 mit einem Bruttopreis von 86.620 Euro wieder deutlich über der Nettopreisgrenze von 60.000 Euro liegen, ab der die E-Auto-Prämie gewährt wird. (Mario Hommen/SP-X)

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