Le Mans: Toyota reist als Spitzenreiter an

Le Mans: Toyota reist als Spitzenreiter an

Mit dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans am 14. und 15. Juni 2014 steuert die Langstreckensaison ihrem Höhepunkt entgegen: Das in Köln beheimatete Motorsport-Team von Toyota reist als aktueller Spitzenreiter der World Endurance Championship (WEC) zum traditionsreichen Circuit de la Sarthe. Nach zwei Siegen bei den Sechs-Stunden-Rennen in Silverstone und Spa-Franchorchamps führt Toyota Racing souverän mit 48 Punkten. In Frankreich soll nun nächste Woche die vorläufige Krönung folgen und nach dem zweiten Platz im vergangenen Jahr endlich der Sieg her.

Richten sollen es die beiden Toyota TS040 Hybrid. Die 1000 PS starken Rennwagen kombinieren einen 382 kW / 520 PS starken 3,7-Liter-Benziner sowie ein 353 kW / 480 PS Elektro-Antriebssystem, die ihre Kraft an alle vier Räder übertragen. Trotz der im Vergleich zum Vorjahr nochmals höheren Leistung geben sich die Boliden mit rund 25 Prozent weniger Kraftstoff zufrieden.

Am Steuer von Fahrzeug Nummer 7 sitzen Alex Wurz, Stéphane Sarrazin und Kazuki Nakajima, den Toyota Nummer 8 lenken Anthony Davidson, Nicolas Lapierre und Sébastien Buemi – allesamt erfahrene Piloten, die bereits das dritte Jahr in Folge für Toyota starten. Mit Training, Qualifying und Rennen gilt es, mehr als 35 Stunden auf der gut 13,6 Kilometer langen Strecke zu absolvieren.

Toyota startet in diesem Jahr zum 16. Mal in Le Mans. Los geht es mit dem freien Training am Mittwoch (11. Juni). Nach dem Qualifying am Donnerstag startet am Sonnabend um 15 Uhr das berühmteste Rennen der Welt.

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Red.: auto-medienportal
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Toyota Yaris – Hilfreich und bunt

Etwas mehr als ein nur ein klassisches Facelift hat Toyota seinem Kleinwagen Yaris spendiert und gleich über 900 Teile am Fahrzeug erneuert. Die seit 2011 erhältliche dritte Generation fährt ab dem 24. April mit verbesserter Sicherheitsausstattung, überarbeiteten Motoren sowie aufgefrischter Optik vor. Außerdem ersetzt ein neuer 1,5-Liter-Motor mit 82 kW/111 PS das bisherige 1,33-Liter-Aggregat. Wie gehabt bieten die Japaner ihren Bestseller als Drei- und Fünftürer an. Mindestens 12.540 Euro werden in Kombination mit dem 51 kW/69 PS starken Dreizylinder fällig. Der Fünftürer kostet 700 Euro Aufpreis. Die Hybridversion steht ab 17.990 Euro in der Preisliste.

Wie bisher soll sich der Yaris Hybrid mit 3,3 bis 3,6 Liter Benzin auf 100 Kilometer bescheiden

Allerdings haben nur Kunden des kleinen Dreizylinders die Wahl zwischen den zwei Karosserievarianten. Alle anderen Motoren sind nur als Fünftürer verfügbar. Ganz neu im Programm ist der 1,5-Liter-Sauger, eine Weiterentwicklung des nun abgelösten eher kraftlos wirkenden 1,33-Liters mit 73 kW/99 PS an. Es soll dank einer hohen Verdichtung von 13,5:1 und einer Ventilsteuerung, die einen Wechsel zwischen Otto- und Atkinson-Verbrennungszyklus erlaubt, eine bessere Performance bei gleichzeitig weniger Verbrauch ermöglichen.

Der Yaris Hybrid ist ein Fahrzeug für entspannte Fahrer. Das Wechselspiel der zwei Motoren ist am wirksamsten im städtischen Umfeld

Und tatsächlich vermittelt der 1.5er ein agileres Fahrerlebnis als das Vorgängertriebwerk. Immerhin stellt der Sauber ein maximales Drehmoment von 136 Nm bei 4.400 Umdrehungen zum Abruf bereit. Das heißt aber auch, dass man durch fleißiges Nutzen des Sechsgang-Getriebes das Drehmoment immer im richtigen Bereich halten sollte. Zu beherzt darf man es aber nicht angehen lassen, dann zeigt sich das Aggregat von seiner lauten Seite. Toyota gibt je nach Ausstattung und Gewicht einen Normverbrauch zwischen 4,8 und 5 Liter an. Bei ersten Testfahrten im Hinterland von Amsterdam zeigte der Bordcomputer bei einem Mix aus Autobahnfahrten (Vmax.: 120 km/h), Land- und Stadtstraßen einen Verbrauch von 5,8 Liter an. Schön: Das Fahrwerk schluckt viele Fahrbahnunebenheiten sanft weg.

Der Hybridantrieb blieb im Kern unverändert, dennoch fährt sich das Spritsparmobil leiser als bisher

Das Gros der Yaris-Kundschaft wird weiterhin auf die Hybridversion setzen. Bislang entschieden sich rund 60 Prozent der Käufer in Deutschland für diese Kombination aus Verbrenner und Elektroantrieb; jetzt rechnet Toyota sogar mit 70 Prozent Hybridanteil am Motorenmix und unterstützt das durch Zahlung einer Hybridprämie von 3.000 Euro, angelehnt an die staatliche E-Autoprämie. Ansonsten punktet der Hybrid natürlich durch seine geringen Verbrauchswerte. Der Normwert liegt zwischen 3,3 und 3,6 Litern. Bei der Überarbeitung im Rahmen des Facelifts haben die Ingenieure sich weniger die Antriebseinheit vorgenommen. Es bleibt bei dem bekannten Zusammenspiel aus dem 55 kW/74 PS starken 1,5 Liter-Benziner und dem 45 kW/61 PS-E-Motor sowie der Gesamtleistung von 74 kW/100 PS. Vielmehr galt es die Laufruhe zu Verbessern und das Geräusch zu vermindern.

Im Innenraum des Yaris kommen unter anderem neue Polsterstoffe zum Einsatz

Der Hybrid fährt nun deutlich leiser vor. Allerdings nur bis zu einem bestimmten Punkt. Beschleunigt man zum Beispiel, um zu überholen oder mit Nachdruck Gas zugeben, dröhnt es wie eh und je aus dem Motorraum. Dazu begleitend gibt auch das stufenlose Getriebe – ein DSG ist auch mittelfristig noch keine Alternative bei Toyota – laut seine Unwilligkeit kund, diesen Fahrstil zu unterstützen. Der Yaris Hybrid ist ein Fahrzeug für entspannte Fahrer. Das Wechselspiel der zwei Motoren ist am wirksamsten und damit für den Fahrer am verbrauchsgünstigsten im städtischen Umfeld. Apropos sparsam: Den Diesel hat Toyota in Deutschland aus dem Yaris-Programm genommen.

Ab Werk gibt es für den Kleinwagen ein umfangreiches Sicherheitspaket. Das sogenannte Safety-Sense-Paket beinhaltet Kollisionsverhinderer sowie Spurhalte- und Fernlichtassistent. Die meisten Kunden entscheiden sich für die Comfort-Ausstattung (ab 15.790 Euro, Hybrid: ab 19.340 Euro). Hier gehört noch eine Verkehrszeichenerkennung dazu. Außerdem zählen hier unter anderem Klimaanlage, 4,2-Zoll großes Display für den Bordcomputer, Rückfahrkamera und Lederlenkrad zum Serienumfang.

Wer möchte, kann im Toyota Yaris auch einige onlinebasierte Dienste nutzen

Ach ja. Und ein paar optische Retuschen gab es natürlich auch noch. Es gibt eine aggressiver gezeichnete Front sowie größere Rückleuchten mit einer charakteristischen LED-Grafik am Heck. Der Griff in den Lacktopf ist farbintensiver geworden. Wer will, kann sein Fahrzeug zudem mit farbigen Außenspiegelkappen oder Elementen für die Front individualisieren. Im Innenraum kommen nun neue Polsterstoffe zum Einsatz. Geblieben sind das ordentliche Platzangebot und das Kofferraumvolumen, das zwischen 286 und 1.119 Liter fasst.

Der Yaris ist auch nach dem umfangreichen Facelift bevorzugt ein Fahrzeug für Käufer, die Wert auf Sicherheit und Verbrauch legen, dafür die Themen Design und Performance weniger wichtig erachten. Ende des Jahres spielt Toyota allerdings die Emotionskarte aus und bringt eine sportliche, GRMN genannte Variante an den Start. Hier sorgt ein 1,-8-Liter-Turbo mit mindestens 210 PS für Fahrspaß. (Elfriede Munsch/SP-X)

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Toyota GT86 Tiger – Ein paar Streifen und viel Ausstattung

Mit orangem Lack und schwarzen Zierstreifen an den Türen will der Toyota GT86 als Sondermodell „Tiger“ an das gleichnamige Raubtier erinnern. Neben der lediglich zurückhaltend gestreiften Karosserie zählen ein schwarzer Heckspoiler und 17-Zoll-Felgen in Anthrazit zu den Erkennungsmerkmalen der in Deutschland auf 30 Einheiten limitierten Edition. Zur Ausstattung zählen darüber hinaus Sport-Stoßdämpfer von Sachs, beheizbare Leder-Alcantara-Sitze und eine Türeinsätze in Wildlederoptik. Motorisiert ist das Sondermodell wie alle anderen Varianten mit einem 147 kW/200 PS starken 2,0-Liter-Boxerbenziner. Die Preisliste startet bei 35.000 Euro, gegenüber der Basisvariante bedeutet das einen Aufschlag von 5.000 Euro. (Holger Holzer/SP-X)

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