News: Studie zum Automobilantrieb der Zukunft – Es wird Alternativ

News: Studie zum Automobilantrieb der Zukunft – Es wird Alternativ

Noch in diesem Jahr werden mit dem Toyota Mirai und dem Hyundai ix35 Fuel Cell die ersten auch für Privatkunden käuflichen Brennstoffzellen-Fahrzeuge eingeführt. Damit kommt neben dem klassischen Verbrennungsmotor, Auto- und Erdgasvarianten sowie Hybriden und Elektroautos noch eine weitere Alternative hinzu. Und scheinbar lohnen sich die Anstrengungen zur Verbreitung der Brennstoffzelle, denn laut einer Studie des Nürnberger Marktforschungsinstitutes Puls steigt deren Akzeptanz.

Während mittlerweile über die Hälfte aller Befragten in Hybridantrieben die Zukunft sehen (+ 23,2 Prozent) und 44 Prozent Elektroantriebe befürworten (+ 17 Prozent), hat sich besonders die Gruppe der Wasserstoff-Interessenten vergrößert. War sie vor drei Jahren fast nicht präsent, stieg sie auf aktuell 28 Prozent.

Die Studie unter mehr als 1.000 Führerscheinbesitzern zeigt auch, dass aktuell mehr Männer die neue Antriebstechnik bevorzugen (9,2 Prozent). Bei den Frauen sind es lediglich 2,3 Prozent. Die Brennstoffzelle ist aber nicht nur bei Hyundai und Toyota Thema. Auch andere Hersteller wie VW, Honda und Mercedes forschen intensiv an der Technik, die den Strom für einen Elektromotor in einer chemischen Reaktion aus Wasserstoff und Sauerstoff erzeugt und lediglich Wasserdampf emittiert. Problematisch ist allerdings das dünne Angebot an Wasserstoff-Tankstellen. Aktuell gibt es nur rund 20 öffentliche Stationen bundesweit.

Autor: Adele Moser/SP-X

Previous ArticleNext Article
SP-X Redaktion

Die Nachrichtenagentur SP-X liefert Ihnen aktuelle Berichte und Informationen aus den Themenbereichen Auto und Mobilität.

Die jeweiligen Autoren der Artikel sind in der Fußzeile des Artikels benannt.

Hyundai Ioniq holt sich den Titel „Women’s World Car of the Year 2017“

Der Hyundai Ioniq wurde mit dem Preis „Women‘s World Car of the Year 2017“ ausgezeichnet und siegte zudem in der Kategorie „Grünes Auto des Jahres“.

Die Motorjournalistinnen, darunter Solveig Grewe, freie Journalistin für Auto, Reise und Lifestyle in Deutschland und Autorin für mein auto blog, wählten den Mazda CX-5 zum Familienauto des Jahres, den Ford Fiesta zum Budgetauto des Jahres und den Peugeot 3008 zum SUV/Crossover des Jahres. In der Kategorie „bestes Luxusauto“ setzte sich der BMW 5er durch. Der Honda Civic Type R punktete in der Kategorie „Performance Car“.

Der Holly Reich Dream Car Award, der einer der Gründungsjurorinnen der Auszeichnung „Women‘s World Car of the Year“ gewidmet ist, brachte McLaren mit dem 720S seinen zweiten Sieg in Folge ein. Der 570S bekam den Preis 2016.

Sandy Myhre, CEO des Women’s World Car of the Year, betonte bei der Verkündung der Ergebnisse:  „Das Auto, das den Supreme Award gewinnt, hat sich einem strengen Test von 25 Jurorinnen aus 20 verschiedenen Ländern unterzogen. Die Wahl ist ein demokratischer Prozess und die Modelle, die ihre Kategorien gewonnen haben, sind wirklich herausragend“. Für die Abstimmung wurden von der Jury zunächst 420 Autos nominiert, von denen 60 dann in die engere Auswahl kamen. Dies ist die achte Ausgabe des Women’s World Car of the Year Award – dem einzigen, in dem die Jury ausschließlich aus Frauen besteht.

Genesis GV80 – Die nächste Stufe

Bei Herstellern luxuriöser Fahrzeuge darf heutzutage ein SUV nicht im Portfolio fehlen. Kein Wunder also, dass nun auch Genesis – die Nobelmarke von Hyundai – zwei solche Autos plant. Auf der New York International Auto Show zeigt der Hersteller die Studie eines großen SUV mit Brennstoffzellenantrieb, die auf den Namen „GV80“ hört. Auch eine Plug-in-Hybrid-Version ist in Planung.

Der Innenraum ist hochtechnisiert und luxuriös

Die Optik entstammt der Feder des neuen Chefdesigners Luc Donckerwolke und soll zeigen, in welche Richtung das Design künftiger Genesis-Modelle gehen wird. Besonders auffällig sind neben den LED-Laser-Scheinwerfern auch die B- und C-Säulen. Diese sind für eine bessere Übersicht aus einer Wabenstruktur gefertigt. Kleine Kameras ersetzen die Außenspiegel, gewaltige 23-Zöller drehen sich in den Radhäusern.

Der Innenraum ähnelt vielen anderen modernen SUV-Studien: ein volldigitales Cockpit und vier Einzelsitze sollen eine hochtechnisierte Wohlfühlatmosphäre schaffen. (Max Friedhoff/SP-X)