VW Golf R – Frisch aus der Muckibude

VW Golf R – Frisch aus der Muckibude

Optisch wurde der überarbeitete Golf R nur in Details modifiziert. Neu sind die Scheinwerfer. Statt Bi-Xenon-Leuchten bietet das Topmodell künftig serienmäßig Voll-LED-Scheinwerfer. Außerdem wurde die Frontschürze überarbeitet. Dank c-förmiger Einfassungen für die äußeren Luftöffnungen, kleinen Flaps und einem neuen Lüftungsgitter wirkt das Gesicht aggressiver. Ähnlich kleinteilig wurde auch das Heck verfeinert.

Billig ist der schnelle Kombi allerdings nicht: Fast 45.000 Euro verlangt VW für die Basisversion

Ebenfalls nur leicht modifiziert wurde der Antrieb. Die Leistung stieg um 10 PS auf 228 kW/310 PS, das maximale Drehmoment von 380 auf 400 Newtonmeter. Damit einher geht auch eine kürzere Sprintzeit in der Version mit DSG, die in 4,6 statt 4,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 stürmt. Beim Handschalter bleibt es unverändert bei 5,1 Sekunden, auch die Höchstgeschwindigkeit liegt wie gehabt bei 250 km/h.

Wer noch einige Extras wie etwa ein Glasschiebedach ordert, kann den Preis für den Golf Variant R auch leichthin auf über 50.000 Euro treiben

Leicht gestiegen ist hingegen der Verbrauch, den VW mit 7,0 (DSG) bis 7,9 Liter (Handschalter) angibt. Die Preise zogen ebenfalls an: Die Limousine mit Handschaltgetriebe kostet statt 39.500 nunmehr 40.675 Euro, der Aufpreis für die DSG-Version beträgt 2.000 Euro. Für die ebenfalls überarbeitet R-Version des Golf Variant verlangt VW fast 45.000 Euro. Beide Karosserievarianten des Golf R sind bereits bestellbar, offizieller Marktstart ist im März 2017. (Mario Hommen/SP-X)

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SP-X Redaktion
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