S-Klassig. Die Premiere der neuen Mercedes-Benz S-Klasse

S-Klassig. Die Premiere der neuen Mercedes-Benz S-Klasse

Es war vermutlich die größte und aufwendigste Präsentation eines neuen Automobils in den letzten Jahren. Die Premiere der neuen S-Klasse von Mercedes-Benz in Hamburg.

Die Location war gut gewählt. Die Übergabe-Halle der Airbus-Werft in Hamburg ist es doch gewohnt, die ganz großen „Kisten“ an die neuen Eigentümer zu übergeben. In diesem Fall wurden jedoch nicht die Eigentümer mit ihrem neuen Flugzeug zusammen gebracht, sondern die Medien und die neue S-Klasse miteinander bekannt gemacht.

Mercedes-Benz die neue S-Klasse

S-Klassige Show!

Eine Abordnung der Hamburger Philharmoniker sorgte für den melodisch akustischen Rahmen und eine blonde TV-Moderatorin führte durch das Vorgeplänkel der Präsentation. Der Vorstand sprach stolz über die neue Benchmark und vergleichte den Luxusvogel der Lüfte, die A380 gerne und mehrfach mit dem neuen Sternen-Baby in 3XL. Nicht vergessen sollte man dabei: Airbus ist ein Unternehmen der EADS und an dieser wiederum, ist auch der Daimlerkonzern beteiligt. Es war demnach schon fast eine Cross-Promotion 😉

Mich faszinieren Flugzeuge fast noch mehr als Autos und würde ich Testflugzeuge fliegen können, ich würde vermutlich ein „Flight-Blog“ eröffnen. Doch zurück zur Show. Der Höhepunkt war noch nicht erreicht, als die Rückwand der Halle verschwand, den Blick auf einen A380 freigab der sogleich zur Kulisse für eine Art Mercedes-Benz Ballett wurde. Ein dramatisch dunkler Himmel verlieh der gesamten Show-Dramaturgie diese Extra-Portion Hollywood und eigentlich hätte Hans Zimmer für den Auftritt der neuen S-Klasse ein musikalisches Epos komponieren müssen.

Mercedes Benz die S-Klasse Hamburg

Der Höhepunkt der Show – Alicia Keys

Anstelle der Hamburger Philharmoniker und dem vermutlichen „Best Practice“ an Audiophiler Untermalung wanderte die US-Pop-Queen an den Flügel und lies zwei wundervolle Songs vom Stapel. Sorry – Mercedes, aber alleine für dieses  „Girl on Fire“ hatte sich die Reise nach Hamburg bereits gelohnt. Die S-Klasse rückte da für mich fast in den Hintergrund.

Die Show also war „S-Klassig“.

S-Klassiges Automobil?

Ob der W222 in die – es sind einfach enorm große – Fußstapfen seiner Vorgänger treten kann? Ich bin mir noch nicht sicher – mein endgültiges Urteil werde ich erst fällen können, wenn ich die neue S-Klasse gefahren bin.

Es gibt Bereiche, da stellt diese neue S-Klasse die Benchmarks. In anderen Punkten wie zum Beispiel der systemischen Abneigung gegen Touch-Screens im Konzern, habe ich meine Kritik bereits formuliert.  Dafür gibt es wieder andere Themen, die mich zutiefst beeindrucken.

  • Ein cW-Wert von 0,23 für den kommenden S300 BlueTEC Hybrid und 0,24 für aktuelle Modelle
  • Der vollständige Verzicht auf Glühbirnchen. LED only
  • Das enorme Paket an Sicherheits- und Assistenzsystemen
  • Der Konzertsaal auf Rädern, sobald die Burmester-Anlage an Board ist

Das Design mögen einige als zu präsent an der Front und zu dünn im Bereich des Heck empfinden- mir jedoch gefüllt dieser breite Kühlergrill und die flach verlaufende Schulterlinie. Vor allem von schräg hinten hat die neue S-Klasse eine präsente Eleganz zu bieten.

S-Klasse der neuer Stern aus Stuttgart

S-Klassige Zukunft?

Noch fehlt der Plugin-Hybrid und vor allem eine Ablösung für das altertümlich wirkende Siebengang-Automatikgetriebe. Hier muss der Konzern dringend nachlegen.

Bevor ich aber meine Meinung festlege – will ich die neue S-Klasse erst einmal fahren, zu viel Kritik zu diesem Zeitpunkt wäre kurzsichtig, zu viel Lob aber auch heuchlerisch!

Stimmen von Kollegen zur neuen S-Klasse von Mercedes-Benz: Euphorisch, kritisch, distanziert und auch mal nüchtern.

Die neue S-Klasse – die Galerie:

 

 

 

 

 

 

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Bjoern

Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

http://about.me/bhabegger

Anzeige: Hoch hinaus mit dem Ford GT 2017

Michelin Drivestyle, Episode 5. Schauplatz: die Alpen.

In atemberaubender Kulisse geht es für die GRIP Moderatoren Matthias Malmedie und Helge Thomson hoch hinaus. Wer jetzt glaubt, dass die beiden PS-Freaks unter die Wanderer gegangen sind, irrt. Helge hat für Matthias nämlich noch eine Überraschung parat, um sich für LeMans zu revanchieren und Wiedergutmachung zu leisten: In einem alten Schuppen mitten im Gebirge steht ein nagelnagelneuer Ford GT 2017. Komplett aus Carbon wurde der Bolide extra für die Rennstrecke gebaut. Diesen PS-starken Renner darf Matthias nun über die Serpentinen auf der Silvretta-Hochalpenstraße jagen, mit den MICHELIN Pilot Sport Cup 2 natürlich kein Problem. Die perfekte Überraschung für den Moderator, dem das Grinsen ins Gesicht gemeißelt ist.

Schlüssel rein und wroom. Die Weiterentwicklung des legendären Autos von Henry Ford 2, dem GT40, den er nur baute um Enzo Ferrari eins auszuwischen. Diese Legende gewann vier Mal in LeMans und darf nun von den beiden Moderatoren kräftig getreten werden. Doch wer glaubt, dass das schon alles war, irrt sich gewaltig. Natürlich gibt es auch in dieser Folge wieder einen Überraschungsgast und eine spannende Challenge. Fotograf Larry Chen ist von der Landschaft begeistert und freut sich auf das Shooting mit dem schicken Sportler. Und natürlich Matthias und Helge. Und natürlich muss sich der Sportwagen von seiner Schokoladenseite zeigen: während des Fahrt über die kurvigen Pisten der Alpen.

Nach dem rasanten Ritt fehlt natürlich noch die obligatorische Challenge. Helge hat sich dieses Mal etwas Besonders für Matthias ausgedacht. An einem Bergsee sollen die beiden TV-Profis auf dem Board zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind und wer den besten Gleichgewichtssinn hat. Wer als erstes runterfällt, verliert und der Gewinner darf das Ziel des nächsten Roadtrips, und damit der nächsten Michelin-Episode, für das kommende Jahr aussuchen.

Ganz in Gladiatoren-Manier stürzen sich die beiden ins kühle Nass. Doch wer wird der Sieger sein? Wer wird in den eiskalten See gestoßen und muss sich geschlagen geben? Schaut euch den Clip an und findet es heraus. 

 

Aktuelle Suchanfragen:

„Benzin im Blut – nachgewiesen“

„In Kooperation mit Shell“

Vernetzung, Cloud und Gadgets mag ich ja in etwa so gerne wie das Auto fahren an sich. Was liegt näher, als beides miteinander zu verbinden? Als SHELL mich fragte, ob ich an der „Shell drives you“ Studie teilnehmen wolle, war daher auch schnell klar: Natürlich will ich.

Shell drives you – Deine Emotionen beim Autofahren?

Kennst du Autofahrer-Tourette? Wenn andere mal wieder saudämlich fahren und einen das aufregt? Eigentlich ist man selbst ein ruhiger Typ, aber wehe da vorne kapiert wieder einer nicht, wie eine Rettungsgasse oder das Reißverschlussverfahren funktioniert? Dann schnellt Dein Blutdruck hoch und du bekommst Autofahrer-Tourette? Ich gestehe – obwohl ich das Autofahren sehr gerne mag, manchmal habe ich auch Autofahrer-Tourette.

Wie also ergeht es einem beim Autofahren?

Um den Unterschied heraus zu finden und mehr über die eigene Gefühlslage beim Autofahren lernen, hat Shell die rund 300 Teilnehmer der Studie mit einem „Armband“ ausgestattet. Dieses „Bracelet 37°“ misst nicht nur den Puls und die Aktivität, sondern soll auch Aussagen über die Gefühlslage und die aktuelle Stimmungslage geben. Da war ich schon ein wenig skeptisch. Aber hey, you never know, was alles funktioniert.
Für 14 Tage ist nun also das Armband mein täglicher Begleiter. Und daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Denn die Bedienungsleitung sagt eindeutig, das Band muss eng anliegen und angenehm ist das eben nicht. Während nun also links die Apple-Uhr umgebunden ist, sitzt am rechten Handgelenk auch noch das Wearable von Shell.

Fitnessarmband und APP arbeiten zusammen

Doch das Fitnessarmband ist nur ein Teil des Versuchsaufbaus. Um die Daten des Armbandes mit den Zeiten zu verknüpfen, in denen man im Auto sitzt, sagt man der 37°Bracelet App, dass man seine „Reise“ nun beginnt und auch SHELL besitzt eine APP, die allerdings mehr kann, als nur Fahrten zu tracken. Doch für diese Studie ist vor allem das „Tracken“ der Fahrten besonders wichtig. Die Shell App bietet neben smartpay, clubsmart und anderen Optionen, auch den Bereich „SHELL DRIVE“.
Auch diese App starten die Studien-Teilnehmer vor jeder Fahrt. Benutzen kann diese App jedoch jeder. Denn per GPS-Daten wird die Fahrt aufgezeichnet und ausgewertet. Ich habe, Stand heute, bereits 787 km Fahrtstrecke aufgezeichnet. Aus den GPS-Daten ermittelt die App unter anderem die Beschleunigungswerte und gibt Hinweise auf die Effizienz der Fahrt. Mir wirft die App derzeit noch zu kräftiges Beschleunigen und Bremsen vor. Nun denn – bin ich eben auch jemand, der primär mit Spaß beim Autofahren dabei ist.
In Verbindung mit den Daten vom Fitnessarmband lässt sich nun die biologische Seite des Autofahrens mit den gemessenen Werten des GPS in Verbindung setzen. Die Frage am Ende: Wie fühlst du dich beim Autofahren?
Wenn man nun die Daten aller Teilnehmer einfließen lässt, zudem die Wetterdaten hinzufügt und Experten aus verschiedenen Bereichen an die Auswertung der Daten setzt, erhält man recht valide Ergebnisse über den Zusammenhang von Schlaf, Ernährung, Stimmungen und dem „Spaß am Autofahren“ oder dem Frustpotential der täglichen Fahrt.

 

Daten, Daten, Daten

Viele Menschen fürchten sich davor, die eigenen Daten offenzulegen. Ich persönlich finde das Thema von „SHELL DRIVES YOU“ spannend genug, um 14-Tage lang sogar meine Biodaten zu offenbaren. Dass man zudem meine Fahrstrecken aufzeichnet, es stört mich überhaupt nicht. Im Gegenteil. Ich hoffe, meine Daten liefern mir hinterher ein paar erhellende Informationen über meine Laune beim Fahren – hoffe ich doch, nicht nur unter Autofahrer-Tourette zu leiden, sondern auch leidenschaftlich gerne Auto zu fahren – ob es mir wirklich gut tut 🙂 – sehen wir nach dem Test.